Afleveringen
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Warum ist der Maximalsprint die wichtigste Ăbung im Athletiktraining fĂŒr FuĂballer â wichtiger als Kniebeugen, Nordic Hamstring Curls oder olympisches Gewichtheben?
Athletiktrainer Tasso Karamitros (Power Athletics Gym NĂŒrnberg, Athletiktraining Deutschland) hat ĂŒber zehn Jahre nach der Antwort auf eine einzige Frage gesucht: Welche Trainingsintervention liefert den gröĂten Return fĂŒr Sportler â unabhĂ€ngig von der Sportart? Seine Antwort ist so einfach wie radikal: der Maximalsprint. Erste Ăbung rein, letzte raus.
In dieser Folge erklĂ€rt Tasso, warum die extremen KrĂ€fte beim Sprinten Sehnen, BĂ€nder und Muskeln robuster machen als jede andere Ăbung. Warum Sprint Verletzungen vorbeugt, Ausdauer verbessert und sogar die Spielintelligenz verĂ€ndert. Und warum TorhĂŒter, die athletischer sind, beim Elfmeter SPĂTER reagieren â und trotzdem bessere Entscheidungen treffen.
In dieser Folge erfÀhrst du:
â Warum der Maximalsprint ins Zentrum jedes Athletiktrainings gehört
â Wie Sprint gleichzeitig Verletzungsprophylaxe, Ausdauer und Schnellkraft verbessert
â Was Embodied Cognition bedeutet und warum bessere Athletik deine Wahrnehmung im Spiel verĂ€ndert
â Warum Nordic Hamstring Curls den Sprint nicht ersetzen können
â Wie du als Hobbysportler oder Trainer sicher mit Maximalsprints einsteigst (Tassos 3-Sprint-Protokoll)
â Warum ein Basketball-Nationalspieler nach drei Sprints Muskelkater im Bauch hatte
â Was das Ajax-Handbuch des FuĂballs ĂŒber die wichtigste QualitĂ€t eines Spielers sagt
Zur WM 2026 werden Sprintgeschwindigkeiten tĂ€glich diskutiert â MbappĂ© mit 38 km/h, Diomande mit 36,3 km/h. Diese Folge erklĂ€rt das Training hinter den Zahlen.
Ăber den Gast:
Tasso Karamitros ist Diplom-Ingenieur, GrĂŒnder des Power Athletics Gym in NĂŒrnberg und Kopf hinter Athletiktraining Deutschland. Seit ĂŒber elf Jahren trainiert er Athleten aus FuĂball, Basketball, MMA, Taekwondo, Handball und American Football. Seine Mission: Athletiktraining in Deutschland aufs nĂ€chste Level heben.
Links:
â Power Athletics Gym: https://power-athletics-gym.de/
â Athletiktraining Deutschland: https://athletiktrainingdeutschland.de/
â Tasso auf Instagram: https://www.instagram.com/powerathleticsgym/
â Schnellster FuĂballer der Welt â Topspeed & WM 2026: https://www.mainathlet.de/das-training/schnellster-fuĂballer/
Schneller auf den ersten Metern â das Rock'n'Roll-Modell
Du trainierst, gibst alles â aber auf den ersten Metern kommst du nicht voran? Das ist manchmal kein Kraft- oder Konditionsproblem. Es ist ein Mechanikproblem.
Nach dem Konzept von Dr. Tobias Alt habe ich Buch und Onlinekurs entwickelt: das Rock'n'Roll-Modell fĂŒr effizientere Beschleunigung. FĂŒr Sprinter, FuĂballer, Basketballer, Handballer.
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Was passiert, wenn der Gipfel zum Greifen nah ist â und du trotzdem umdrehst?
In dieser Folge spricht Benjamin mit David Göttler, einem der bekanntesten deutschen Profi-Bergsteiger. David hat den Mount Everest ohne zusĂ€tzlichen Sauerstoff bestiegen, war mehrfach am Nanga Parbat unterwegs und zĂ€hlt zu den Menschen, die sich bewusst fĂŒr einen besonders puristischen Stil im Höhenbergsteigen entscheiden: ohne Flaschensauerstoff, ohne Sherpa-UnterstĂŒtzung, ohne den leichtesten Weg.
Dabei geht es in dieser Episode nicht nur ums Bergsteigen. Es geht um Themen, die auch fĂŒr LĂ€ufer, Leichtathleten und alle Sportbegeisterten extrem spannend sind: mentale StĂ€rke, Vorbereitung, Training, Angst, Risiko, EntscheidungsfĂ€higkeit und die Frage, wie man unter extremem Druck klar bleibt.
David erzĂ€hlt, warum er 2019 nur rund 100 Höhenmeter unter dem Everest-Gipfel umdrehen musste, obwohl das Ziel bereits sichtbar war. Er erklĂ€rt, warum er zusĂ€tzlichen Sauerstoff fĂŒr sich persönlich als eine Form von âDopingâ empfindet und weshalb der Gipfel im Bergsteigen nie die Ziellinie ist â sondern nur Halbzeit.
Ein besonderer Schwerpunkt der Folge liegt auf dem Nanga Parbat, den David im fĂŒnften Anlauf ĂŒber eine besonders anspruchsvolle Route bestiegen hat. FĂŒr ihn war diese Expedition emotional sogar gröĂer als der Everest. Nach dem Gipfel stieg er noch ein StĂŒck ab â und flog anschlieĂend mit dem Gleitschirm zurĂŒck ins Basislager. In voller AusrĂŒstung aus der Todeszone landet er wenige Minuten spĂ€ter auf einer grĂŒnen Wiese. Ein Moment, der fast surreal klingt.
AuĂerdem sprechen Benjamin und David ĂŒber sein Training fĂŒr Achttausender: Ausdauerblöcke, Stairmaster-Einheiten mit Zusatzgewicht, Laktatsteuerung, mentale Vorbereitung und die Bedeutung von Geduld. Gerade fĂŒr Sportlerinnen und Sportler steckt in dieser Folge viel Transfer: Wie setzt man Mikroziele? Wann ist Durchziehen stark â und wann ist Umdrehen die klĂŒgere Entscheidung? Wie geht man mit Angst um? Und wie trainiert man den Kopf, wenn die Ă€uĂeren Bedingungen nicht kontrollierbar sind?
Passend zur Veröffentlichung ist David aktuell mit dem Alpen Film Festival 2026 auf Premieren-Tour durch Deutschland. Bei mehreren Terminen ist er live vor Ort â unter anderem in Bayreuth, Stuttgart, Heidelberg, Frankfurt, Köln, Dortmund und Hamburg. Alle Infos findet ihr beim Alpen Film Festival und bei David Göttler.
Themen der FolgeDavids Weg vom kletternden Kind zum Profi-BergsteigerWarum Bergsteigen fĂŒr ihn Leidenschaft und Lebensinhalt istParallelen zwischen Extrembergsteigen und LeistungssportTraining fĂŒr Achttausender: Ausdauer, Kraft und mentale BelastbarkeitStairmaster mit Zusatzgewicht und LaktatsteuerungWarum zusĂ€tzlicher Sauerstoff fĂŒr David die Herausforderung verĂ€ndertEverest ohne Sauerstoff und ohne Sherpa-UnterstĂŒtzungWarum David 100 Höhenmeter vor dem Gipfel umdrehteEntscheidungen unter Extremdruck: Davids persönliches AmpelsystemAngst als Warnsignal statt SchwĂ€cheNanga Parbat: fĂŒnf AnlĂ€ufe, eine riesige Wand und ein Karriere-HighlightDer Flug mit dem Gleitschirm aus 7.700 Metern zurĂŒck ins BasislagerWas LĂ€ufer und Leichtathleten vom Höhenbergsteigen lernen können
Links zur FolgeDavid Göttler bei Instagram: @david_goettler
David Göttler Website: david-goettler.de
Alpen Film Festival: alpenfilmfestival.de
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Schneller auf den ersten Metern â das Rock'n'Roll-Modell
Du trainierst, gibst alles â aber auf den ersten Metern kommst du nicht voran? Das ist manchmal kein Kraft- oder Konditionsproblem. Es ist ein Mechanikproblem.
Nach dem Konzept von Dr. Tobias Alt habe ich Buch und Onlinekurs entwickelt: das Rock'n'Roll-Modell fĂŒr effizientere Beschleunigung. FĂŒr Sprinter, FuĂballer, Basketballer, Handballer.
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Zijn er afleveringen die ontbreken?
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Owen Ansah hat Geschichte geschrieben. 9,98 Sekunden ĂŒber 100 Meter. Er ist der einzige Deutsche, der je unter die Zehn-Sekunden-Marke gelaufen ist. Und sein Trainer Sebastian Bayer hat das Ganze von der Couch aus verfolgt â frisch operiert, Schulter kaputt.
In dieser Folge spricht Sebastian Bayer ĂŒber den Lauf in Regensburg, ĂŒber den langen Weg dahin â und warum er Owen und seine Athleten in den ersten Jahren absichtlich ausgebremst hat. Denn seine These ist eindeutig: Wer zu frĂŒh zu spezifisch trainiert, macht aus einem möglichen 10,05-Athleten einen 10,35-Athleten â fĂŒr immer.
AuĂerdem geht es um die Frage, die jeder Leistungssportler kennt: Was passiert im Kopf, wenn man an eine Schallmauer stöĂt?
Sebastian Bayer ist ehemaliger Europameister im Weitsprung, mehrfacher Deutscher Meister und heute einer der gefragtesten Sprintcoaches in Deutschland. Er trainiert am StĂŒtzpunkt Mannheim und hat mit Owen Ansah und Lucas Ansah-Peprah die zwei schnellsten Sprinter der deutschen Geschichte aufgebaut.
In dieser Folge: Wie Sebastian den 9,98-Lauf in Regensburg erlebt hat â und was die Daten sagen. Warum Griffkraft, SprĂŒnge und HĂŒtchenlĂ€ufe wichtiger sind als 1080-Sprints. Fundament-Metapher: Kein Mensch redet beim Hausbau ĂŒber das Velux-Fenster, wenn das Fundament noch nicht gegossen ist. Was 99 Prozent Wille mit einem Prozent Loslassen zu tun hat. Und warum Sebastian sagt, er selbst hat das damals nicht gut hinbekommen.
Schneller auf den ersten Metern â das Rock'n'Roll-Modell
Du trainierst, gibst alles â aber auf den ersten Metern kommst du nicht voran? Das ist manchmal kein Kraft- oder Konditionsproblem. Es ist ein Mechanikproblem.
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Erfurt soll Running Capital of Germany werden. Das ist kein Wunsch â das ist der Plan.
Nils Schumann, Olympiasieger ĂŒber 800 Meter, ist zurĂŒck im Leistungssport. Nicht als Athlet, sondern als Trainer. Gemeinsam mit Landestrainer Enrico AĂmus und Teammanager Dr. Paul HĂŒnecke haben sie die Running Academy Erfurt gegrĂŒndet â kurz RACE. Nike ist als Hauptsponsor an Bord. Die Vision: die ambitioniertesten NachwuchslĂ€ufer professionell ausbilden und Richtung Olympia und Weltspitze fĂŒhren.
In dieser Folge spreche ich mit allen drei GrĂŒndern ĂŒber das Warum hinter RACE, die Strukturprobleme im deutschen Nachwuchslaufsport und eine Trainingsphilosophie, die dem gĂ€ngigen Bild vom Mittelstreckentraining widerspricht. Dazu: Wer sind die sieben Athleten, die aktuell zum Team gehören â und was hat eine ehemalige EisschnelllĂ€uferin damit zu tun?
Das lernst du in dieser Folge: â Warum Nils Schumann findet, dass fĂŒnf gute Jahre auf Weltspitzenniveau zu wenig sind â Weshalb selbst 800-Meter-LĂ€ufer primĂ€r aerob trainieren sollten â Wie RACE den gröĂten Flaschenhals im deutschen Nachwuchslaufsport lösen will â Was Nike, Garmin und die Stadt Erfurt mit dem Projekt zu tun haben
Kontakt & mehr Infos zu RACE: [email protected] | race.com.de
Schneller auf den ersten Metern â das Rock'n'Roll-Modell
Du trainierst, gibst alles â aber auf den ersten Metern kommst du nicht voran? Das ist manchmal kein Kraft- oder Konditionsproblem. Es ist ein Mechanikproblem.
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Emil Bekker ist 22 Jahre alt, Speed Coach beim BVB und GrĂŒnder von Pro Speed Football â einem der ungewöhnlichsten Sport-Startups in Deutschland gerade. Was nach einer klassischen Karriere klingt, begann mit einem gekĂŒndigten Beamtenjob, null Plan und einem GesprĂ€ch mit einem Freund, der eine simple Frage stellte: Warum machst du dich nicht selbststĂ€ndig?
In dieser Episode erzĂ€hlt Emil seine komplette Geschichte â vom FuĂball ĂŒber den Kurzsprint bis zum eigenen Unternehmen. Und er erklĂ€rt, warum er ĂŒberzeugt ist, dass FuĂballspieler in Deutschland systematisch unter ihren Möglichkeiten trainieren.
Vom FuĂball zum Sprint
Emil kommt ursprĂŒnglich aus dem FuĂball. Schnell war er immer â das merkte er spĂ€testens bei den Bundesjugendspielen. Mit 16 absolvierte er ein Probetraining bei der LG Olympia Dortmund und stieg innerhalb kĂŒrzester Zeit in der Jugend auf. Deutsche Jahresbestzeit in der U18, europĂ€ische Jahresbestzeit, Medaillen bei deutschen Meisterschaften. Sein stĂ€rkstes Rennen: 2020, Spallmeisterschaft, 6,89 Sekunden, Sieg mit einer Nasenspitze. Was ihn am Sprint so faszinierte â dieses kurze Rausgehen aus der Wirklichkeit, dieses GefĂŒhl âdu bist kurz gar nicht auf der Erde" â das beschreibt er in der Folge so, dass man es fast selbst spĂŒrt.
Das Ende der aktiven Karriere
Mit dem Wechsel in die U23 verlangsamte sich die Entwicklung. Statt Bestzeiten kamen 11,0er-LĂ€ufe. Mit 20 entschied Emil, das Athleten-Kapitel zu schlieĂen â nicht aus Resignation, sondern weil sich parallel etwas anderes abzeichnete. Schon wĂ€hrend seiner aktiven Zeit coachte er Kinder und Jugendliche und merkte: Die Trainerrolle reizt ihn mehr als der nĂ€chste eigene Wettkampf.
Polizei, KĂŒndigung, Perspektivlosigkeit
Was viele nicht wissen: Emil absolvierte parallel eine Ausbildung bei der Polizei NRW. Ein Job mit Sicherheit, Struktur, Beamtenstatus. Nach dem ersten groĂen Praktikum im Wach- und Wechseldienst merkte er, dass die Schichtarbeit ihm keine Luft zum Atmen lieĂ. Er bat um Entlassung â ohne Plan, ohne Alternative. Was folgte, waren Wochen, in denen er nicht wusste, wie es weitergeht. Kein Verein, keine Polizei, keine aktive Karriere. Und dann kam der Satz eines Freundes, der alles verĂ€nderte.
Pro Speed Football â von null auf 100 Athleten in 10 Monaten
Die Idee, sich mit Sprinttraining selbststĂ€ndig zu machen, brauchte Monate bis zur Umsetzung. Im Mai des GrĂŒndungsjahres ging Pro Speed Football live â mit einer Trainingsgruppe, einem Athleten. Heute zĂ€hlt das Team vier Trainer, Physiotherapeuten, Mentaltrainer, ErnĂ€hrungsexperten und ĂŒber 100 Athleten. Parallel dazu: eine Stelle beim BVB als reiner Speed Coach fĂŒr die gesamte Jugendabteilung. Der Ansatz ist ganzheitlich â nicht einfach schneller machen, sondern FuĂballer im Jugendalter als vollstĂ€ndige Athleten entwickeln. Schlaf, ErnĂ€hrung, mentale StĂ€rke, BewegungsqualitĂ€t. Standards, die im Profibereich selbstverstĂ€ndlich sind, im Jugend-Amateursport aber kaum existieren.
Was Emil im Leistungssport ĂŒber das Leben gelernt hat
Emil spricht in dieser Folge auch darĂŒber, was ihm die Leichtathletik fĂŒrs Leben mitgegeben hat â der Umgang mit RĂŒckschlĂ€gen, die FĂ€higkeit, nicht aufzugeben, und die Erkenntnis, dass es im Trainerberuf kein Richtig und kein Falsch gibt. Sein Mentor ist Dr. Tobias Alt, einer der renommiertesten Sportwissenschaftler im deutschsprachigen Raum. Von ihm hat Emil gelernt, dass das, was bei einem Athleten funktioniert, beim nĂ€chsten scheitern kann â und dass genau dieses stĂ€ndige Ausprobieren den Job so interessant macht.
Diesen Sommer: Mykonos, Musiala, Weltklasse-Profis
Im Sommer ist Emil als Gastrainer in einem Performance Center auf Mykonos eingeladen, wo FuĂballprofis aus aller Welt ihren Urlaub und ihre Fitness kombinieren. Letztes Jahr waren Jamal Musiala, Manuel Neuer und Camavinga dort. FĂŒr Pro Speed Football ist das der nĂ€chste Schritt in Richtung Profisport â neben dem weiteren Ausbau der Standorte in NRW.
Schneller auf den ersten Metern â das Rock'n'Roll-Modell
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Erst vor zwei Jahren hat Andor Schumann mit dem ernsthaften Leichtathletik-Training begonnen. Heute ist er EYOF-Champion, Newcomer des Jahres 2025 und einer der spannendsten NachwuchslĂ€ufer Europas. Im GesprĂ€ch erzĂ€hlt der 17-jĂ€hrige Erfurter, wie er vom DorffuĂballer zum 800-Meter-Spezialisten wurde, was beim EYOF-Finale in Skopje wirklich passierte â 42 Grad, der klare Favorit aus Italien, ein taktisches Duell auf der Zielgerade â und was ihn tĂ€glich antreibt. Dazu: sein Training bei der Running Academy Erfurt - R.A.C.E., SchwellenlĂ€ufe, Regeneration und die Frage, was langfristige Zieldisziplin wirklich bedeutet. Eine Folge fĂŒr alle, die verstehen wollen, wie aus einem Talent in Rekordzeit ein Champion wird.
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In dieser Folge von MainAthlet â Der Leichtathletik Podcast spricht Benjamin mit Owe Fischer-Breiholz ĂŒber seinen Saisonstart 2026, seinen Einstieg ĂŒber die 300 Meter HĂŒrden in Pliezhausen, die nĂ€chsten Schritte ĂŒber 400 Meter HĂŒrden und seine Erfahrungen bei den World Relays in Gaborone.
Owe Fischer-Breiholz gehört zu den spannendsten deutschen Athleten ĂŒber die 400 Meter HĂŒrden. 2025 lief er mit 48,01 Sekunden persönliche Bestzeit ĂŒber 400 Meter HĂŒrden und wird bei World Athletics als European U23 champion und National champion gefĂŒhrt. In Pliezhausen startete er nun mit starken 34,80 Sekunden ĂŒber die bestenlistenfĂ€higen 300 Meter HĂŒrden in die Saison 2026. Der Meetingbericht nennt diese Leistung als neue HĂŒrdenrekordleistung bei den MĂ€nnern; zusĂ€tzlich gewann Owe auch die Variante bis zur achten HĂŒrde in 35,27 Sekunden.
Im GesprĂ€ch erklĂ€rt Owe, warum Pliezhausen fĂŒr ihn mehr war als nur ein lockerer Saisoneinstieg. Er spricht ĂŒber Technik, Rhythmus, die Körperposition vor der HĂŒrde und darĂŒber, warum er sich gegen einen Start ĂŒber 600 Meter und fĂŒr zwei HĂŒrdenrennen entschieden hat. Besonders spannend: Owe kommt ursprĂŒnglich eher von den lĂ€ngeren Strecken, sogar die 800 Meter spielen in seiner sportlichen Geschichte eine Rolle. Trotzdem fĂŒhlt er sich inzwischen auf den 400 Meter HĂŒrden zuhause und will dort den nĂ€chsten Schritt machen.
Ein zentrales Thema ist die Frage: Was braucht es, damit aus 48,01 Sekunden eine 47er-Zeit wird? Owe sieht den gröĂten Hebel nicht auf den letzten 100 Metern, sondern in der ersten RennhĂ€lfte. Wenn er dort mehr Geschwindigkeit mitnehmen kann, könnte auch der Schluss schneller werden. Dazu spricht er ĂŒber seine starke Trainingsgruppe mit Joshua Abuaku und Emil Agyekum, ĂŒber Konkurrenz im Training und darĂŒber, warum sich die 400 Meter HĂŒrden trotz Einzelstart manchmal wie Teamsport anfĂŒhlen.
AuĂerdem geht es um sein erstes 4x400-Meter-Staffelrennen ĂŒberhaupt â direkt bei den World Relays. Owe erzĂ€hlt, wie besonders es ist, an der Startlinie zu warten, wĂ€hrend die Teamkollegen bereits unterwegs sind. Und er berichtet von einer kuriosen Geschichte: einer falsch ausgemessenen Startlinie in Botswana, durch die die zunĂ€chst starke Zeit der deutschen MĂ€nnerstaffel spĂ€ter nicht mehr zĂ€hlte.
Zum Abschluss blickt Owe auf die kommenden WettkÀmpfe in Rehlingen, Dresden, die Deutschen Meisterschaften und die Europameisterschaften 2026 in Birmingham. Sein klares Ziel: das EM-Finale.
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Werbung / bezahlte Partnerschaft: Diese Folge entsteht in Zusammenarbeit mit True Motion.
Andre Kriwet hat 25 Jahre lang Laufschuhe fĂŒr ASICS, Nike und Brooks entwickelt. Sein Fazit: Die Verletzungsrate bei LĂ€ufern liegt seit fast einem halben Jahrhundert bei 50 % â unverĂ€ndert. StabilitĂ€tsschuhe, Einlagen, Ăberpronationskorrektur: alles ohne wissenschaftlichen Beweis. 2018 grĂŒndete er mit Prof. Gert-Peter BrĂŒggemann (DSHS Köln) True Motion â und eine Studie mit 1.700 LĂ€ufern zeigt: bis zu 50 % weniger Verletzungen. Wie das funktioniert, hörst du hier.
AuĂerdem geht es um:
typische Laufverletzungen am Knie, an der Achillessehne und im unteren RĂŒckenden biomechanischen Denkfehler vieler Laufschuhkonzeptedie Entstehungsgeschichte von True Motionden Unterschied zwischen Komfort, Performance und echter Funktionkonkrete Tipps, wie LĂ€uferinnen und LĂ€ufer gesĂŒnder und beschwerdefreier trainieren könnenWenn du nach Antworten suchst auf Fragen wie:
Welcher Laufschuh bei Knieproblemen?Was hilft gegen Laufverletzungen?Sind StabilitĂ€tsschuhe wirklich sinnvoll?Wie kann ich verletzungsfrei laufen?dann ist diese Folge fĂŒr dich besonders spannend.Viel SpaĂ mit dieser Episode von MainAthlet mit True Motion GrĂŒnder Andre Kriwet.
Mehr zur Studie und zum Einfluss von Laufschuh-Technologien auf das Verletzungsrisiko findest du hier:
https://www.laufen.de/d/wie-laufschuh-technologien-das-verletzungsrisiko-beeinflussen-koennen
Mit dem Gutscheincode MAINATHLET10 bekommst du bei True Motion 10 % Rabatt auf vollpreisige Produkte und zusÀtzlich 5 % Rabatt on top auf bereits reduzierte Produkte.
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Was entscheidet im Rennen wirklich â nur VO2max und Wochenkilometer? Oder auch das, was zwischen den Ohren passiert? In dieser Folge von MainAthlet spreche ich mit Sportpsychologe Henning Thrien ĂŒber ein Thema, das im FuĂball lĂ€ngst angekommen ist und in der Leichtathletik gerade erst Fahrt aufnimmt: kognitive FĂ€higkeiten im Sport.
Henning arbeitet seit Jahren im Hochleistungssport und ist Teil des Support-Teams von OAC Europe (On Athletics Club Europe) â einem professionellen Mittelstrecken-Team, das seit 2022 Europas Top-Talente entwickelt. Trainiert wird im Sommer in St. Moritz, im Winter unter anderem in SĂŒdafrika (Dullstroom) und in Spanien â mit einem interdisziplinĂ€ren Staff, der Coaching, Physio, Athletik und Sportpsychologie eng verzahnt.
Im ersten Teil der Episode tauchen wir tief in die Frage ein: Wie misst man Kognition? Henning erklĂ€rt ein game-basiertes Testsystem (vier âBrain Gamesâ, ca. 45 Minuten), das exekutive Funktionen wie ArbeitsgedĂ€chtnis, Inhibitionund kognitive FlexibilitĂ€t sichtbar macht â also genau die Skills, die in hektischen Rennsituationen ĂŒber Position, Timing und Entscheidungen mitentscheiden können.
Spannend wirdâs, als wir den Transfer in die Praxis machen: Was passiert, wenn ein LĂ€ufer im 1500m-Rennen Tempowechsel zu spĂ€t âchecktâ? Liegtâs an Wahrnehmung, Emotion, Fokus â oder an der Art, wie Informationen verarbeitet werden? Henning beschreibt, wie aus Testergebnissen konkrete ActionplĂ€ne entstehen: von Trainingsempfehlungen bis zu Race-Prep-Routinen.
Ein Highlight: das Konzept des âMental Programmingâ â klare Wenn-Dann-Szenarien, Visualisierung mit allen Sinnen, SelbstgesprĂ€che und (ja!) sogar Voice-Memos, die RennablĂ€ufe so verankern, dass du unter Druck schneller und sauberer abrufen kannst.
Im zweiten Teil gehtâs hinter die Kulissen von OAC Europe: Wie sieht moderne Performance-Betreuung aus? Wie arbeiten die Disziplinen im Staff zusammen? Und warum kann zu viel Tracking (HRV, Schlaf, Daten) manchen Sportlern sogar die Lockerheit nehmen?
Wenn du Leichtathletik liebst, im Training hart arbeitest und im Wettkampf noch âmehr rausquetschenâ willst: Diese Folge gibt dir einen neuen Blick auf Leistung.
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Ruben Welsch lĂ€uft 207 Kilometer in 24 Stunden â wenige Jahre nach einer offenen Herzoperation, bei der sein Körper auf unter 19 Grad runtergekĂŒhlt werden musste. Was klingt wie eine Ausnahmegeschichte, ist fĂŒr ihn Konsequenz: Konsequenz aus einem angeborenen Herzklappenfehler, der ihn mit Mitte 30 zwingt, alles neu zu ĂŒberdenken.
In dieser Folge spreche ich mit dem Unternehmer, UltralĂ€ufer und gebĂŒrtigen Mittelhessen ĂŒber den Moment, als die Diagnose kam und er sie nicht wahrhaben wollte. Ăber die Jahre mit dem Herzfehler, die Entscheidung zur OP â und wie er sich am Morgen des Eingriffs am Spiegel auf den wichtigsten Wettkampf seines Lebens eingeschworen hat.
Wir reden ĂŒber mentale StĂ€rke im Ultramarathon, die Salamitaktik im 24 Stunden Lauf, und ĂŒber Alexander Lubina â dem er seinen Sieg in Bottrop 2022 gewidmet hat.
Eine Folge ĂŒber Laufen, Verlust, Weitermachen â und die Frage, warum man ĂŒberhaupt startet.
Themen: Ultramarathon | 24 Stunden Lauf | Herzoperation | Mentale StÀrke | 100 km Lauf | Comeback | Leichtathletik | Laufen Motivation
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Teil 2 wird noch intensiver: Savas Coban erzĂ€hlt von den Momenten, in denen Abenteuer nicht mehr romantisch, sondern real gefĂ€hrlich wird. In Peru trifft er nicht nur auf extreme Bedingungen (WĂŒste, Anden, Dschungel), sondern plötzlich auch auf politische Unruhen: Barrikaden, Streiks, geschlossene LĂ€den â und Situationen, in denen er sich ungewollt in Konflikte hineingezogen fĂŒhlt. Er beschreibt, wie er trotz dieser Unberechenbarkeit weiterlĂ€uft, ohne sich âpolitisch zu positionierenâ â und warum ihm Sprache und sein Auftreten dabei helfen, nicht aufzufallen.
Dann gehtâs um den Zieleinlauf nach 87 Tagen zurĂŒck nach Lima â inklusive einer der schönsten, kleinen Wahrheiten aus dem Ultra-Alltag: Wenn du wochenlang âunsupportedâ unterwegs bist, werden frische Kleidung, Essen und ein Supermarkt plötzlich Luxus. Gleichzeitig ist das der Wendepunkt seiner Laufbahn: Nach dieser Reise explodieren die Anfragen â Interviews weltweit, Aufmerksamkeit, Karriere-Boost.
Praktisch wirdâs erneut, wenn Savas ĂŒber Energiemanagement spricht: FĂŒr ihn ist das kein âPace-Gameâ, sondern BauchgefĂŒhl, Pausen, Essen, Schlaf â und vor allem die Disziplin, nicht jeden Tag all-out zu gehen, damit du morgen wieder laufen kannst. Der spannendste Satz dabei: Die Distanz ist oft nicht das Problem â es sind Bedingungen und Höhenmeter.
Und dann kommt Kino: die Mongolei. Savas lĂ€uft eine gerade Linie âoffroadâ, steht vor Minenfeldern, kĂ€mpft mit endlosen HĂŒgeln â und erlebt einen Moment, den er selbst nie vergisst: Gewitter in der Steppe, keine Deckung, Todesangst â bis er am Horizont eine Jurte sieht und dort Zuflucht findet.
Zum Abschluss wirdâs persönlich: In der TĂŒrkei-Umrundung findet Savas Frieden mit dem Begriff âDeutsch-TĂŒrkeâ â und macht daraus ein Privileg. Diese Episode verbindet Ultralauf, Mindset, Resilienz, Regeneration, Abenteuer und IdentitĂ€t â und zeigt, was passiert, wenn man wirklich in seine Leidenschaft investiert.
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In dieser Folge spricht Benjamin Brömme mit Extremsportler & UltralĂ€ufer Savas Coban ĂŒber das, was viele nur trĂ€umen: loslaufen â und unterwegs herausfinden, wer man eigentlich ist. Ausgelöst durch das âAbenteuerfieberâ wĂ€hrend Corona startet Savas quasi ohne Erfahrung auf eine Radreise Richtung Sevilla â ohne Plan, mit zu viel GepĂ€ck (ja, sogar mit Jeans) und ohne zu wissen, was ihn erwartet. Genau dieses Ungewisse wird spĂ€ter zu seinem stĂ€rksten Antrieb: âWas sehe ich morgen?â
Aus dieser ersten Reise entsteht eine klare Vision: Savas will nicht nur ein Hobby â er will das Abenteuer zum Beruf machen. Kurz darauf folgt der nĂ€chste Schritt: Er beginnt bewusst zu laufen und testet seine Grenzen direkt kompromisslos â mit einem 100-km-Lauf von Hamburg nach Bremen (14 Stunden, schmerzvoll, aber richtungsweisend). Statt klassischem Marathon-Reiz sucht er die groĂe Herausforderung, die ihn mental verĂ€ndert.
Dann wirdâs ernst: Savas lĂ€uft von MĂŒnchen nach Istanbul â tagelang ein Marathon pro Tag, durch mehrere LĂ€nder in SĂŒdosteuropa. Dabei erlebt er nicht nur körperliche Belastung, sondern auch soziale Reibung: Kontrollen, Misstrauen, Situationen, in denen er erklĂ€ren muss, warum er ĂŒberhaupt lĂ€uft. Gleichzeitig zeigt er, wie stark ein âWettkampfmodusâ im Kopf sein kann, wenn du dich bewusst aus der Komfortzone bewegst.
Praktisch wirdâs auch: Savas verrĂ€t, was ihm hilft, verletzungsfrei zu bleiben â vor allem Krafttraining, Mobility und einbeinige Ăbungen (z. B. Bulgarian Split Squats, Single-Leg Deadlifts, Wadenheben). Seine Message ist klar: Nicht blind losrennen, Belastung steuern, den Körper vorbereiten.
Diese Episode ist fĂŒr dich, wenn du auf Laufen, Marathon, Ultralauf, Trailrunning, Mindset, Regeneration, Verletzungsprophylaxe und mentale StĂ€rke stehst â und wenn du spĂŒren willst, wie Leidenschaft entsteht, wenn man wirklich in etwas reingeht.
Schneller auf den ersten Metern â das Rock'n'Roll-Modell
Du trainierst, gibst alles â aber auf den ersten Metern kommst du nicht voran? Das ist manchmal kein Kraft- oder Konditionsproblem. Es ist ein Mechanikproblem.
Nach dem Konzept von Dr. Tobias Alt habe ich Buch und Onlinekurs entwickelt: das Rock'n'Roll-Modell fĂŒr effizientere Beschleunigung. FĂŒr Sprinter, FuĂballer, Basketballer, Handballer.
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In dieser Folge spreche ich mit Robin Sorg (Aware Health) darĂŒber, wie prĂ€ventive Bluttests und Biomarker dir helfen können, Training, Regeneration und Gesundheit besser zu verstehen â ohne Biohacking-Hype, dafĂŒr mit konkreter Praxis: testen â handeln â testen.
Wir klÀren u. a.:
Warum Normbereich nicht automatisch optimal (fĂŒr Sport) bedeutetWeshalb ein einzelner Wert selten reicht (Beispiel Ferritin + EntzĂŒndungsmarker)Warum âmehr Supplementsâ nicht immer besser ist â besonders bei Vitamin DWieso der Omega-3-Index fĂŒr Ausdauersportler unterschĂ€tzt istWie oft Testen sinnvoll ist (Daumenregeln fĂŒr ambitionierte Sportler vs. Freizeit)Was passiert, wenn Werte stark auffĂ€llig sind (Einordnung, nĂ€chste Schritte)Wie Aware Blutdiagnostik alltagstauglich macht â inkl. Standorten und dm-PilotLinks & Infos (WERBUNG):
Aware Health: www.aware.app/deSport-Paket / passende Pakete: www.aware.app/de/sport-bluttestStandorte: www.aware.app/de/standorteHinweis: Die Inhalte dienen der Information und ersetzen keine Àrztliche Beratung oder Diagnose. Bei Beschwerden oder Unsicherheit bitte medizinisch abklÀren lassen.
*Werbesendung
Schneller auf den ersten Metern â das Rock'n'Roll-Modell
Du trainierst, gibst alles â aber auf den ersten Metern kommst du nicht voran? Das ist manchmal kein Kraft- oder Konditionsproblem. Es ist ein Mechanikproblem.
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In dieser Episode spreche ich mit Ralf Scholt, einem der bekanntesten deutschen Leichtathletik-Kommentatoren und Moderatoren. Ralf ist seit 1990 in der ARD-Leichtathletik dabei und bringt den Blick hinter die Kulissen mit: Warum funktioniert Leichtathletik medial oft besser, als viele denken â und warum wird dieses Potenzial in Deutschland zu selten strategisch genutzt?
Wir reden ĂŒber Storytelling statt Zahlenlisten: Wie entstehen echte Duelle, klare Protagonisten und Momente, die hĂ€ngen bleiben? AuĂerdem gehtâs um Social Media: Leichtathletik ist perfekt fĂŒr kurze Formate â aber nur, wenn Inhalte plattformgerecht erzĂ€hlt werden. Ein weiterer Schwerpunkt: das Stadion-Erlebnis. Ralf plĂ€diert fĂŒr mehr NĂ€he zu den Disziplinen, faire Ticketpreise und eine Event-Presentation, die den Vibe im Stadion wirklich transportiert.
Zum Schluss wirdâs zukunftsorientiert: neue Wettkampfideen, mehr Startmöglichkeiten â und die Gundersen-Methode im Mehrkampf als mögliche Gamechanger-Regel.
Keywords: Leichtathletik, DLV, Storytelling, Social Media, Mehrkampf, Podcast.
Schneller auf den ersten Metern â das Rock'n'Roll-Modell
Du trainierst, gibst alles â aber auf den ersten Metern kommst du nicht voran? Das ist manchmal kein Kraft- oder Konditionsproblem. Es ist ein Mechanikproblem.
Nach dem Konzept von Dr. Tobias Alt habe ich Buch und Onlinekurs entwickelt: das Rock'n'Roll-Modell fĂŒr effizientere Beschleunigung. FĂŒr Sprinter, FuĂballer, Basketballer, Handballer.
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Vier Jahre nach unserer ersten gemeinsamen Episode ist Jonas Deichmann zurĂŒck bei MainAthlet â und diesmal gehtâs um drei groĂe Kapitel, die zeigen, warum Ausdauer nicht nur eine Sportart, sondern ein Lebensstil sein kann: 2024 die Challenge 120 (120 Ironman-Distanzen in 120 Tagen), 2025 das Jahr der Mikroabenteuer und ein Ausblick auf die kommenden Projekte 2026.
Jonas nimmt dich mit hinter die Kulissen seines hĂ€rtesten Vorhabens: Jeden Tag 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42 km Laufen â ohne Puffer. Du erfĂ€hrst, warum dieses Projekt körperlich âmit Abstand das hĂ€rtesteâ war und weshalb bei so einer Dauerbelastung nicht Tempo, sondern Grundlagenausdauer, ErnĂ€hrung und Schlaf die WĂ€hrung sind. Jonas spricht offen ĂŒber Zahlen und Prinzipien: ein durchschnittlich niedriger Puls (um Belastung zu steuern), der tĂ€gliche Bedarf von â10.000 Kalorienâ, und warum â6,5 bis 7,5 Stunden Schlafâ bei so einem Mammutplan bereits die Untergrenze sein können. Besonders spannend fĂŒr alle LĂ€uferinnen und LĂ€ufer: seine Sicht auf Verletzungsprophylaxe â von Laufkilometern sammeln bis Stabi, Dehnen, Yoga, plus die Basics, die oft unterschĂ€tzt werden: Regeneration, Schlaf, ErnĂ€hrung.
Mental wirdâs richtig greifbar, als Jonas von kritischen Momenten erzĂ€hlt â etwa als er âan Tag 54 mit einem Hexenschussâ aufwacht und trotzdem weitermacht. Er erklĂ€rt, was bei Ultra-Ausdauer wirklich zĂ€hlt: nicht âMotivationâ als Feuerwerk, sondern Routinen und Gewohnheiten, die dir die tĂ€gliche Ăberwindung abnehmen. Sein bestes Beispiel: Wenn die Laufschuhe schon morgens âanâ sind, diskutierst du weniger â und kommst leichter ins Tun. Dazu kommt ein Mindset, das viele Sportfans (egal ob Leichtathletik, Triathlon oder Running) feiern werden: Anstrengung ist nicht der Preis â sie ist der Weg zu den Erinnerungen.
Im zweiten Teil der Folge wirdâs community-lastig: Jonas erzĂ€hlt vom âJahr der Mikroabenteuerâ mit offenen Langdistanz-Events, Swimpacking und sogar einer 48-Stunden-Challenge mit GebirgsjĂ€gern â inklusive Schlafentzug und dem mentalen Spiel mit Ungewissheit. Zum Abschluss gibtâs einen Blick nach vorn: Europa-Umrundung per Gravelbike (24.000 km) und ein groĂes Lauf-Community-Projekt rund um Baden-WĂŒrttemberg.
Hier ist der Link zum Buch: Onlineshop | Verlag waller dengler
Keywords (SEO): Jonas Deichmann, Challenge 120, Ironman, Ausdauertraining, Grundlagenausdauer, Lauftraining, Regeneration, Verletzungsprophylaxe, mentale StÀrke, Routinen, Mikroabenteuer, Triathlon, Marathon, Motivation, MainAthlet.
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440 deutsche Athletinnen und Athleten, 295 Medaillen, u.a ein Weltrekord im KugelstoĂen und emotionale Staffelrennen, die eine ganze Halle in Polen zum Beben gebracht haben: Die Hallen-Masters-EM 2026 in Torun war einer der stĂ€rksten Auftritte, den das deutsche Masters-Team je hingelegt hat.
Benjamin Brömme spricht mit Boyke Seemann â Teammanager, Trainer und Masters-Insider â ĂŒber alles, was in der polnischen Leichtathletik-Hochburg passiert ist.
Ihr hört in dieser Folge:
Mittelstrecke: Elisa Schöne â aktuell Hallen-Europameisterin und Hallen-Weltmeisterin ĂŒber 800 Meter â dominiert wieder. Eva Trost rĂ€umt auf den langen Mitteldistanzen ab. Dana Prada holt vier Medaillen.HĂŒrden & ein besonderer Comeback-Moment: Felix Trogisch tritt vier Wochen nach einem Muskelfaserriss mit einem komplett neuen Start an â und lĂ€uft Saisonbestleistung. Betreut von Boyke Seemann, inspiriert von Roland Gröger.WĂŒrfe: Andi Dittmar stöĂt in Versuch fĂŒnf 18,27 Meter â neuer Weltrekord in der M50. Olaf Schuhmann wirft den Speer ĂŒber 60 Meter â Europarekord, vermutlich Weltrekord in der M50. Im Hammerwerfen der M50 belegt Deutschland die PlĂ€tze 1, 2 und 3.Sprints: Jan Paul Janas absolviert zehn Starts in wenigen Tagen â und lĂ€uft im Vorlauf ĂŒber 400 Meter eine persönliche Bestleistung. Sinah HĂ€nssler-Hug verpasst ihr Finale durch eine schlecht kommunizierte ZeitplanĂ€nderung des Veranstalters.SprĂŒnge: Martina Meissner springt 1,45 Meter im ersten Versuch â Europameisterin. Thomas Ritte wird Europameister im Stabhochsprung acht Wochen nach einer Meniskus-OP. Barbara GĂ€hling legt Weltrekordhöhe auf. Familie Hermann springt â Mutter Petra Hermann, Sohn Matti Hermann, Vater.Mehrkampf: Barbara GĂ€hling stellt im Rahmen des FĂŒnfkampfs gleich zwei Weltrekorde auf â Hochsprung und Gesamtwertung mit 4.943 Punkten und 700 Punkten Vorsprung auf Platz 2.Non-Stadia & Staffeln: 31 von 39 deutschen Staffeln auf dem Podest. 20 Medaillen aus 28 Staffelstarts. Weltrekord in der Mixed-80, zwei Europarekorde. Katja Hoschek und Dieter Tisch im Hintergrund als Staffelkoordinatoren.AuĂerdem: Stimmen direkt von der EM â Elisa Schöne, Jan Paul Janas und Ralf Kowitz â sowie ein Ausblick auf die Interlands in Halberstadt und die WM in SĂŒdkorea.
Zum Schluss noch drei Themen in eigener Sache: die neuen Disziplin-Unterseiten auf mainathlet.de , der Live-Podcast am 25. April in Burg/Mittelhessen fĂŒr den Verein Laufen fĂŒrs Leben und ein Backyard Ultra im Rhein-Main-Gebiet.
Und hier gehts zum MainAthlet international Podcast.
đ§ Jetzt hören â ĂŒberall, wo es Podcasts gibt.
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Was passiert hinter den Kulissen eines der bekanntesten Leichtathletikvereine Deutschlands? Michael Krichbaum leitet seit 2020 ehrenamtlich die Leichtathletikabteilung bei Eintracht Frankfurt â fast 1.000 Mitglieder, ĂŒber 30 ehrenamtliche Trainer, von U8 bis Profisportler.
In dieser Folge sprechen wir ĂŒber echte WertschĂ€tzung im Sport â was das konkret bedeutet, was passiert, wenn sie fehlt, und wie ein GroĂverein in Krisen fĂŒr seine Athleten einspringt. Dazu: der Austausch mit Bayer 04 Leverkusen, die Herausforderungen der Infrastruktur in Frankfurt, Germany Athletics und die Frage, was kleine Vereine von groĂen lernen können.
Themen dieser Folge:
WertschĂ€tzung in der Leichtathletik: mehr als nur GeldDas DLV-Sporthilfe-Debakel kurz vor WeihnachtenEhrenamt im GroĂverein: Wie sieht der Alltag wirklich aus?Germany Athletics und Frankfurt Athletics im RealcheckLeichtathletik-Stammtisch Frankfurt: Synergien statt KonkurrenzInfrastruktur, BĂŒrokratie und HallenzeitenBayer 04 Leverkusen als Vorbild: Was kann Frankfurt ĂŒbernehmen?Athletenförderung: vom Nachwuchs bis zur Karriere nach dem SportWas kleine Vereine von GroĂvereinen lernen könnenđ Kontakt Eintracht Frankfurt Leichtathletik: [email protected] đïž Mehr Folgen: mainathlet.de
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In dieser Episode triffst du Julia Ć imiÄ â ehemalige Profi-FuĂballerin, heutige FuĂballtrainerin und TV-Expertin. Wir sprechen ĂŒber FrauenfuĂball, ihren Weg vom Bolzplatz (oft als einziges MĂ€dchen) bis in den Spitzenbereich â und darĂŒber, warum Leidenschaft im Sport nicht mit dem Karriereende verschwinden muss, sondern in neuen Rollen sogar noch stĂ€rker werden kann.
Julia nimmt dich mit in ihren Trainerinnen-Alltag: Wie fĂŒhlt sich Verantwortung an, wenn du nicht mehr auf dem Platz âim Flowâ bist, sondern an der Seitenlinie permanent Entscheidungen treffen musst? Warum ist die mentale Spannung als Coach oft höher als als Spielerin â selbst bei klarer FĂŒhrung? Und was braucht es, damit Frauen im FuĂball sichtbarer werden: in Vereinen, in Nachwuchsstrukturen und vor allem im Trainerberuf (Stichwort: systemische HĂŒrden, Lizenzen, Mentoring, Vorbilder).
Ein zentrales Thema ist Athletiktraining im FuĂball â und der spannende Vergleich zur Leichtathletik. Julia erklĂ€rt, warum Krafttraining, Sprintarbeit, Richtungswechsel und Koordination im modernen FuĂball nicht âZusatzâ, sondern Kern sind: als Leistungs-Booster und vor allem als Verletzungsprophylaxe. Sie hat Sportwissenschaft studiert und ihre Masterarbeit ĂŒber Kreuzbandrisse im FrauenfuĂball geschrieben â entsprechend konkret wirdâs bei PrĂ€vention, Belastungssteuerung und der Frage, wie man mit wenig Zeit im Trainingsalltag maximal sinnvoll arbeitet.
Sehr persönlich wirdâs, als Julia ĂŒber ihre Verletzungshistorie spricht: Comebacks, Zweifel, der mentale Druck in langen Reha-Phasen â und wie sie in Italien (AC Mailand) mit harter Gym-Arbeit und Muskelaufbau trotz Schmerzen zurĂŒck aufs Feld gekommen ist. Dazu gibtâs echte Profi-Insights: Warum âin den Schmerz reinâ manchmal der Weg zurĂŒck ist, was der Körper an Anpassung leisten kann â und welche Trainingsformen sie geliebt (und welche sie gehasst) hat.
Zum Schluss sprechen wir ĂŒber ihren nĂ€chsten Schritt: der Wechsel in die Schweiz zur Frauen-Nationalmannschaft â âtake it or leave itâ â und warum man Chancen nicht liegen lassen sollte.
Keywords: FrauenfuĂball, Julia Ć imiÄ, FuĂballtrainerin, Leichtathletik, Athletiktraining, Krafttraining, Sprint, Gamespeed, Regeneration, Verletzungsprophylaxe, Kreuzbandriss, Mindset, Flow, Leistungsdruck, Nachwuchs, NLZ, Training, Sportwissenschaft.
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Bei der Hallen Masters DM 2026 in DĂŒsseldorf ging es nicht nur um Titel, Medaillen und schnelle Zeiten â sondern auch um die Frage, was Masters-Leichtathletik heute eigentlich ausmacht. Gemeinsam mit Boyke Seemann blicke ich auf ein intensives Wochenende zurĂŒck, spreche ĂŒber die stĂ€rksten Leistungen der Meisterschaften und wir hören in vier Interviews direkt aus der Halle rein.
Mit dabei sind Andy Dittmar, Iris Opitz, Marc Gogol und Roland Gröger â vier Stimmen, die zeigen, wie vielseitig, leistungsstark und inspirierend die Masters-Szene aktuell ist. Es geht um Training im fortgeschrittenen Alter, um mentale StĂ€rke, um Community, um konkrete Wettkampfziele fĂŒr die kommenden internationalen Meisterschaften und um die Frage, warum Masters-Leichtathletik deutlich mehr Aufmerksamkeit verdient.
Boyke bringt zunĂ€chst die sportlichen Highlights aus DĂŒsseldorf mit: starke Sprint- und Laufleistungen, Mehrfachsieger, beeindruckende Resultate in mehreren Altersklassen und vor allem das GefĂŒhl, dass in dieser Szene Leistung und WertschĂ€tzung besonders eng zusammengehören. Genau das zieht sich durch die ganze Episode. Denn bei den Masters geht es eben nicht nur um Zeiten und Weiten, sondern auch um Haltung, Disziplin, gegenseitigen Respekt und lebenslange Begeisterung fĂŒr den Sport.
In den Interviews wird es dann besonders greifbar. Iris Opitz spricht darĂŒber, wie sie erst spĂ€t zur Leichtathletik gekommen ist, warum sie immer noch hungrig auf groĂe Titel ist und was Sport ihr persönlich fĂŒrs Leben gibt. Marc Gogol gibt Einblicke in seine Doppelrolle als Athlet und Teammanager und beschreibt, warum ihn das familiĂ€re Flair der Masters-Szene so sehr begeistert. Andy Dittmar liefert nicht nur ehrliche Einblicke in sein aktuelles Training und den Umgang mit Verletzungen, sondern auch spannende Gedanken zu Zielstrebigkeit, TeamgefĂŒhl und Disziplin. Und Roland Gröger erklĂ€rt, warum er Masters-Leichtathletik nicht nur als Leistungssport lebt, sondern auch als Mission versteht: Mehr Sichtbarkeit, mehr Anerkennung und mehr Respekt fĂŒr diese beeindruckenden Leistungen.
AuĂerdem geht es um den Blick nach vorne: die anstehenden internationalen Meisterschaften in Torun und die Interlands 2026, die fĂŒr viele Athletinnen und Athleten bereits ein groĂes Ziel darstellen. Diese Folge ist damit nicht nur ein RĂŒckblick auf die Deutschen Hallenmeisterschaften der Masters, sondern auch ein ehrlicher und motivierender Einblick in eine Szene, die sportlich und menschlich enorm viel zu bieten hat.
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Germany Athletics denkt gröĂer als Vereinswechsel â in dieser Folge gehtâs um Internationalisierung, NCAA, Trainingsoptionen und die vielleicht spannendste Vision: eine Leichtathletik-Liga, die Menschen wieder fĂŒr die Sportart begeistert. Dr. Claus Dethloff erklĂ€rt, warum er Kooperationen mit VerbĂ€nden und Standorten im Ausland vor allem als TĂŒröffner sieht: mehr Wettkampfmöglichkeiten, mehr Trainingslager-Optionen, mehr DurchlĂ€ssigkeit â besonders fĂŒr Athlet*innen, die in Deutschland oft zu wenige passende Formate finden.
Wir sprechen ĂŒber den Reiz des US-College-Systems: Training und Studium sind dort strukturell verzahnt â wĂ€hrend viele deutsche Spitzensportlerinnen sich durch ein zĂ€hes Studium ânebenbeiâ kĂ€mpfen. Gleichzeitig warnt Klaus vor typischen Fallen (Status/Regeln, Förderlogiken, saubere Einordnung), die Athletinnen im Ausland kennen sollten.
Dann wirdâs grundsĂ€tzlich: Was macht Leichtathletik fĂŒr Zuschauer attraktiv? Warum reichen âBestenlistenâ und Rekordtafeln oft nicht aus, um neue Fans zu gewinnen? Klaus argumentiert fĂŒr mehr Entertainment, kĂŒrzere Formate, klare Dramaturgie â und fĂŒr Events, die Leichtathletik dahin bringen, wo Menschen ohnehin sind: in die Stadt, auf PlĂ€tze, in InnenstĂ€dte. 100 Meter auf der Zeil? Stabhochsprung vor dem Dom? Genau diese Denkrichtung steckt hinter der Liga-Idee.
Wichtig: Diese Liga ist nicht als klassischer Verbands-Wettkampf gedacht, sondern als flexibles Format mit Stadt-Teams, Rotation von Disziplinen und dem Ziel, Spannung zu erzeugen: gleichwertige Teams, offene Ergebnisse, echte Storylines. Das ist auch eine Antwort auf Trendsportarten und Boom-Formate, die inzwischen Publikum binden â wĂ€hrend Leichtathletik oft zu lange dauert, zu wenig passiert oder zu selten âgreifbarâ ist.
Wenn du dich fĂŒr Leichtathletik Zukunft, NCAA/USA, Trainingslager, Wettkampf-Formate, Sportmarketing, Fan-Identifikation und die Frage interessierst, wie man eine Traditionssportart modern macht, ohne sie zu verbiegen â dann ist diese Folge genau dein Ding.
Keywords: Leichtathletik Liga, Germany Athletics, NCAA, USA College, Trainingslager, Wettkampfplanung, Sportmarketing, Leichtathletik Deutschland, Athletenförderung, Fan-Kultur, Eventformat, Track and Field.
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