Afleveringen
-
Rado und Agapi haben ihr Baby, die Manufaktur, bzw. die Produktion an eine Behindertenwerkstatt in Nürnberg übergeben. Bei 36°. Agapi ist am Limit. Es war schon vorher zu viel. Die Beiden reflektieren ihr gemeinsames Miteinander in Momenten, wenn es eh schon Zuviel ist. Gefühlt hat Agapi die ganze Arbeit übernommen und sie empfindet sich von Rado ...
weiter...
-
Zwischen totaler Erschöpfung und magischem flackern im Herzen – Agapi und Rado berichten vom Wechselbad der Gefühle. Vom Erfolg eines gemeinschaftlichen Flohmarktfestes, das Agapi zur Bewältigung einer persönlichen Umbruchphase organisiert hat. Von der überwältigenden Hilfsbereitschaft ganz vieler Susannes und Peters die nicht nur Kuchen backten, beim Verkaufen halfen und zu einer Gemeinschaft wurden. Von Käufern die ...
weiter...
-
Zijn er afleveringen die ontbreken?
-
Agapi und Rado stecken mitten in den Vorbereitungen für ihren Flohmarkt. Agapi spricht über ihre tiefe Scham, wenn ihre Helfer ihren Dachboden-Müll sichten und sie das Gefühl hat, die Freunde und Bekannten blickten direkt in ihr Wesen. Die Beiden reflektieren bewegend ehrlich, dass jahrelang andere Dinge wichtiger waren als zu leben – der Manufaktur-Druck und ...
weiter...
-
Rados und Agapis Nerven liegen blank. Zerrieben zwischen der kräftezehrenden Auflösung ihrer Manufaktur und den Folgen von Rados Schlaganfall. Agapi spricht offen über ihre Überforderung, Gereiztheit und die körperliche Erschöpfung, während sie gleichzeitig Schuldgefühle gegenüber Rado empfindet. Denn Rado macht sie auch wütend. Trotz der belastenden Situation und finanzieller Ängste entwickelt Agapi schon neue fluxe Ideen, jenen herrlich naiven ...
weiter...
-
Agapi und Rado müssen loslassen. Ganz konkret machen sie das am 6. Juni mit einem Räumungsverkauf. Während Agapi auf dem Dachboden zwischen Hochzeitskleid und alten Erinnerungen schuftet, kämpft Rado mit dem bedrückenden Gefühl, nutzlos zu sein. Rado hatte im März einen Schlaganfall. Er fühlt sich als Belastung. Die Beiden sprechen über das Lernen, Hilfe anzunehmen. ...
weiter...
-
Rado hatte einen Schlaganfall. Er ist nicht mehr der Alte. Alles ist jetzt sehr viel mühsamer für ihn und die Produktion von GUTDING kann er körperlich nicht mehr stemmen. Agapi und Rado haben sich schweren Herzens entschlossen – sie werden ihre Manufaktur nun in gute Hände übergeben. Zum Glück gibt es bereits Interessenten. Die Beiden ...
weiter...
-
Birthe ist auch Sterbebegleiterin und Agapi gesteht, dass sie dieses Thema momentan sehr berührt. Sie blicken gemeinsam in das Mysterium Sterben, in dem oft ein einziger Satz am Ende reicht, um lebenslangen Unfrieden zu lösen. Agapi erzählt von ihrer 11 Jahre jüngeren, adoptierten Schwester, die unter anderem durch Drogen vom Weg abgekommen ist und nun ...
weiter...
-
Agapi versucht zu entspannen, während Rado 100 Kilo Erdnüsse brennt. Es gelingt ihr nur mittelprächtig. Ihr Tag neigt sich widerspenstig. Agapi will ihrem Bedürfnis Sinn machen zu wollen auf die Spur kommen und so reflektieren die Beiden über Demut, Kränken und Belohnung. Sie durchkämmen dabei die fast schmerzhafte Suche nach Produktivität, die sie oft daran hindert, ...
weiter...
-
Elke liebt ihre Eltern. Das macht Agapi neugierig. Im Gespräch wird deutlich, dass ein geliebtes Kind auch durch frühe Schicksalsschläge geprägt werden kann – wenn zum Beispiel über tieferliegende Ängste nicht gesprochen wird. Besonders die schwere Erkrankung ihrer Mutter während ihrer frühen Kindheit führte dazu, dass sie zum Held der Familie mutiert. Wer wenn nicht sie kann das ...
weiter...
-
Malte und Agapi verfügen über eine Zuckergussdrüse, die sie gewaltig nervt. Jener Zuckerguss aus antrainierter Höflichkeit und sozialen Konventionen, die viele von uns unnatürlich handeln lassen, um potentielle Disharmonien zu vermeiden. Die Beiden sprechen verdammt ehrlich über ihr Dasein als People Pleaser, die aus einer inneren Unsicherheit heraus Harmonie erzeugen. Auch bekannt als vorauseilender Gehorsam ...
weiter...
-
Nach sechs Jahren ohne Urlaub verreisen Rado und Agapi endlich wieder. Doch der Start ist eine echte Prüfung: Verschollener Koffer, Schmuddelwetter und ein ungemütlicher Bungalow. Agapi fühlt sich an ihre Hochzeitsreise erinnert, da die lange Abstinenz von Erholung die Reise unbewusst mit riesigen Erwartungen auflädt. Während Agapi in der verzwickten Situation emotionale Nähe sucht, zieht ...
weiter...
-
Vanessa und Agapi beleuchten ihre Verarbeitungsstrategien – Kontaktabbruch, mutiges Äußern von lang angestauter Wut und dem mühsamen Prozess, eine gesündere Form der Akzeptanz zu entwickeln, um am Ende vergeben zu können. Vanessa hatte 10 Jahre keinen Kontakt zu ihren Eltern. Dann wird sie selber Mutter und will es beiden Seiten ermöglichen einander kennenzulernen. Doch sie ist diejenige ...
weiter...
-
Vanessa und Agapi tauschen sich über ihre Schutzmechanismen aus und stellen fest, dass sie es beide kennen in die Überverantwortung zu gehen. Vanessa beschreibt, wie das Gefühl, für das Wohlergehen ihrer Mutter sorgen zu müssen, diesen Mechanismus prägte. Sie nahm irgendwann nur noch die Unfähigkeit ihrer Mutter wahr und nicht den eigenen Schmerz den diese ihr zufügte ...
weiter...
-
Die Forderung, man müsse verzeihen können, prallte bei Christiane früher immer auf Ablehnung und auch Agapi merkt, wie die Worte Abwehr in ihr auslösen. Für Christiane war die entscheidende Wende die Auflösung der Erstarrungen in ihrem Körper. Als diese wichen und ihr Körper weich, warm und fließend wurde, ging es ihr innerlich so gut, dass ...
weiter...
-
Agapis Adoptivschwester, die in einer Pflegeeinrichtung nur noch existiert, hat heute Geburtstag. Da Mandy nicht mehr gehen und sprechen kann, keine Zähne mehr im Mund hat und auch keine Bedürfnisse mehr äußern kann, hat Agapi sehr damit gerungen, ein passendes Geschenk zu finden. Rado empfindet Schenken als schwierig, da er die meisten Dinge eh nicht ...
weiter...
-
Ihre durch den Krieg zerstörten Eltern konnten Christiane nicht das geben, was sie – wie jedes Kind – gebraucht hätte: Zuneigung und Wärme. Sie fühlte sich als bloßes Pünktchen, das nicht stattfand und entwickelte stattdessen ein künstliches ICH. Ihre tiefste Wunde war das Gefühl, falsch zu sein. Früh wird Christiane Mutter und kommt an ihre ...
weiter...
-
Agapi und Rado reflektieren über Erwartungshaltungen, Ehrlichkeit und die Dynamik ihrer eigenen Partnerschaft. Ausgelöst durch Agapis Besuch auf einer Geburtstagsfeier in einer Lebensgemeinschaft, bei der die Großmutter der Gastgeberin traurig ist, weil sie ihre Enkelkinder mit der Gemeinschaft teilen muss. Auch Agapi fühlte sich von den Kindern irritiert, verunsichert und sogar verletzt, als diese sie ...
weiter...
-
Geprägt durch die Kriegstraumata ihrer Eltern wuchs Christiane in einer angespannten und gewaltvollen Atmosphäre auf. Ihre gehörlose Mutter, durch eine missglückte Operation schwer gezeichnet Triggerwarnung: von Minute 11:53 bis 11:58, konnte die emotionale Last nicht tragen und übertrug die Verantwortung auf ihre älteste Tochter Christiane. Dieses Gefühl, für alles verantwortlich und gleichzeitig nie gut genug zu ...
weiter...
-
Freias drittes Kind kommt mit Down-Syndrom zur Welt und beeinflusst maßgeblich ihr Leben. Schnell wird ihr klar, dass die Verpflichtung für Peter ein Leben lang andauern wird und diese Erkenntnis führt sie zu einer grundlegenden Entscheidung. Sie übernimmt die Verantwortung UND sie will ihr Leben gestalten – ungeachtet der Umstände. Freia erzählt offen und ehrlich ...
weiter...
-
Rado und Agapi reiben sich daran wie man eine Beziehung stärkt, wenn der Alltag zur Gewohnheit wird und die Bequemlichkeit droht, alles zu killen. Agapi sieht um sich herum nur noch Trennungen und fragt sich, was die Paare anders hätte machen können. Für sie ist Beziehungsarbeit wie Zähne putzen – wer’s nicht tut, bekommt Karies! ...
weiter...
- Laat meer zien