Afleveringen

  • Der erste Billionär der Welt – und kaum jemand gönnt es ihm. Warum schlägt Elon Musk so viel Hass entgegen, vorwiegend von links der Mitte? Vitus Ortner und Franz Schellhorn nehmen den umstrittensten Unternehmer unserer Zeit unter die Lupe: den Visionär hinter Tesla, SpaceX und Starlink, der nebenbei 4.400 einfache Mitarbeiter über Nacht zu Millionären gemacht hat – und den politischen Brandstifter, der Twitter übernommen hat und sich mit Sellner, Weidel und Tommy Robinson umgibt.

    Ist X heute ein „rechter Kanal" – und wäre das überhaupt ein Problem? War das Einstampfen von USAID ein kühler Kassasturz oder ein Kahlschlag mit Tausenden Toten als Kollateralschaden? Und warum berichten europäische Medien über einen Mamdani anders als über einen Milei?
    Zwei Sichtweisen, eine offene Debatte – über einen Mann, der vielleicht der mächtigste auf der mächtigsten Diskursplattform ist, aber nicht mächtiger als der Diskurs selbst.

    In dieser Folge:

    1:13 Warum so viel Hass auf Musk?
    2:55 X-Übernahme, rechte Kontakte und der Rechtsruck-Vorwurf
    12:24 Der Visionär: Tesla, Raketen, Starlink
    13:40 USAID, DOGE und die Toten-Studie
    19:12 Mediale Doppelmoral: Mamdani vs. Milei
    22:57 Süchtig nach der eigenen Plattform?
    25:42 Nicht mächtiger als der Diskurs

    Wer bei Wirtschaft und Politik lieber Analyse statt Überschriften will, ist hier richtig: Das Weekly – jeden Freitag neu, auf Spotify, YouTube und überall, wo es Podcasts gibt.

  • „Wir haben mittlerweile eher eine systemische Bevorzugung für Frauen als eine Benachteiligung." – Carmen Treml

    Die EU-Lohntransparenz-Richtlinie sollte längst nationales Recht sein – die Frist dafür ist am 7. Juni verstrichen, ohne dass Österreich liefert. Carmen Treml und Sandra Keplinger schauen sich an, was die Richtlinie für Unternehmen konkret bedeutet, warum der bereinigte Gender Pay Gap in Österreich nur bei 6,2 Prozent liegt statt der oft zitierten 12,6 – und warum es die klassische Frauenpolitik in dieser Form nicht mehr braucht. Außerdem besprechen wir das Gender Equality Paradox oder warum der Equal Pay Day und die Debatte um unbezahlte Care-Arbeit in die falsche Richtung führen.

    Themen dieser Folge:

    01:30 Die EU-Lohntransparenz-Richtlinie erklärt
    03:48 Praxisbeispiel: Was die Richtlinie für Unternehmen bedeutet
    07:25 Der Gender Pay Gap: Berufswahl und Teilzeit werden oft ausgeblendet
    18:45 Wie sich der Feminismus-Begriff verändert hat
    22:46 Das Narbenexperiment: Erwartung erzeugt Diskriminierung
    24:50 Gender-Statements in Jobausschreibungen und Frauenförderung
    28:22 Mütter, Teilzeit und der echte Pay Gap
    30:41 Welche Frauenpolitik braucht es?

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  • Zijn er afleveringen die ontbreken?

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  • Finanzminister Marterbauer hat sein Doppelbudget für 2027/28 präsentiert – und verspricht Konsolidierung. Aber statt echter Reformen gibt es vor allem Steuererhöhungen, verschobene Entlastungen und ein Land, das acht Jahre lang kein Wirtschaftswachstum pro Kopf erreichen wird.

    In dieser Folge sprechen wir darüber, warum das Verhältnis von Ausgaben- zu Einnahmenseite bei der Sanierung nicht passt, was an der Erhöhung der Höchstbeitragsgrundlage problematisch ist, und warum bei Pensionen, Gesundheit und Föderalismus weiterhin nichts passiert. Außerdem: die Mogelpackung bei der Lohnnebenkostensenkung, der Agrardiesel als ÖVP-Klassiker und warum die Regierung sich vor allem eines kauft – Zeit.

    Kapitel:

    00:00 – Ein Budget in der Krise?
    01:58 – Die Schuldfrage und der Vergleich mit Dänemark
    04:36 – 5,1 Mrd. Ersparnis – warum das nicht reicht
    09:08 – Linke Tasche, rechte Tasche: Der Staat schont sich selbst
    14:37 – Unibudgets, Köst und die Höchstbeitragsgrundlage
    25:26 – Mogelpackung Lohnnebenkosten und der Ausblick auf 2028

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  • Österreich rast auf einen Eisberg zu – und niemand dreht das Steuer. In dieser Folge von Das Weekly spricht Franz Schellhorn mit Gerhard Steger, dem langjährigen Sektionschef der Budgetsektion im Finanzministerium, Rechnungshof-Mitglied sowie IWF-Berater. Steger kennt das System von innen – und er spart nicht mit Klartext.

    Der IWF sieht einen Konsolidierungsbedarf von mindestens 15 Milliarden Euro. Die aktuelle Regierung liefert zweieinhalb. Der Schuldendienst wird sich laut Finanzministerium mehr als verdreifachen. Und trotzdem passiert strukturell so gut wie nichts – weil die eigentliche Macht in Österreich nicht in Wien sitzt, sondern in den Landeshauptstädten.

    Steger und Schellhorn analysieren, warum der österreichische Föderalismus zur teuersten Form der Staatsorganisation geworden ist, warum Pensionen und Länderfinanzen die stärksten Lobbys des Landes sind – und was es braucht, damit sich das ändert.

    Themen dieser Folge:

    00:00 – Der Eisberg: Warum Österreichs Schulden außer Kontrolle geraten

    04:11 – Föderalismus als Systemfehler: Wer in Österreich wirklich die Macht hat

    09:00 – Wachstumsschlusslicht: Was der IWF über Österreichs Zukunft sagt

    13:00 – Wo gespart werden könnte – und warum es trotzdem nicht passiert

    19:40 – Vermögensteuer: Symbolik oder Substanz?

    21:13 – Das Leupersdorf-Moment: Wenn erst die Märkte das Steuer übernehmen

    26:20 – Unis, Studiengebühren und das Klein-Klein der Sparpolitik

    29:00 – Lieblingsfinanzminister & Bilanz des Bundes: 229 Milliarden negatives Eigenkapital

    34:36 – Strukturelle Verkrustung: Warum selbst Stocker und Babler nicht dürfen

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  • „Uns wurden 113 Ideen zur Deregulierung präsentiert. Keine fertigen Gesetze – Ideen. Wenn das das Machbare ist, stehen wir kurz vor einem Milei, den wir unbedingt brauchen." – Jan Kluge

    Federico Sturzenegger, Argentiniens Minister für Deregulierung und Staatsreform, war bei uns in Wien zu Gast. Er ist der Mann, der unter Präsident Javier Milei 15.000 Gesetze und Regulierungen gestrichen hat – vorbereitet mit sieben Studenten, zwei Jahre vor seinem Amtsantritt. Als er ins Amt kam, hatte er fertige Gesetze im Gepäck.

    Ökonom Jan Kluge und Host Sandra Keplinger analysieren in dieser Folge von “Das Weekly”, wie ein derartiger Durchbruch auch in Österreich gelingen könnte. Sturzeneggers Vortrag ist praktisch eine Anleitung für Österreichs Bürgerliche, wie man das Land den Turnaround schaffen könnte.

    Dass dies dringend nötig ist, beweist der Vergleich. Österreichs Staatsquote liegt heute bei 55 Prozent des BIP – höher als die Argentiniens in seinen dunkelsten Jahren.

    Themen dieser Folge:

    00:00 – Ein weinender Minister in Wien – und was das über Argentinien sagt 04:45 – 200% Inflation, Brain Drain, Leidensdruck: Wie Argentinien an seine Grenzen stieß 07:00 – 15.000 Gesetze gestrichen: Sturzeneggers Methode der Deregulierung 11:10 – Rent Seeking & Lobbyismus: Das Wiener Tanzschulgesetz als Lehrstück 14:00 – Wohnungsmarkt Wien vs. Buenos Aires: Was passiert, wenn man Mietregulierung komplett abschafft 19:30 – Österreichs Staatssekretariat für Entbürokratisierung: 113 Ideen statt echter Reformen 25:20 – Micromanagement statt Vision: Was dieser Regierung fehlt 33:45 – Was jetzt noch möglich wäre – und wer den Mut aufbringen müsste

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  • „Das Kopftuch war das geringste Problem. Da reden wir von Kindern, die wochenlang nicht auftauchen — und von Mädchen, die mit 14 bereits versprochen sind.” – Clemens Neuhold

    40 Prozent der Wiener Erstklässler können zu schlecht Deutsch, um dem Unterricht zu folgen. Im fünften Wiener Gemeindebezirk sprechen 90 Prozent der Volksschüler im Alltag kaum Deutsch.

    Clemens Neuhold, Buchautor und Journalist, hat eine Woche in einer Wiener Brennpunktschule verbracht. Sein härtestes Fazit: Eine Wiener Mittelschule kann man während des Ramadans zusperren — weil nicht gelernt wird. Dazu kommen alarmierende Befunde aus der Jugendstudie von Kenan Güngör, die aufzeigt, wie weit sich ein Teil muslimischer Jugendlicher in Österreich von den Werten der westlichen Gesellschaft entfernt hat.

    Wir sprechen über Arabisierung im Klassenzimmer, über Sozialarbeiter, die Unterricht erst möglich machen, und über eine zweite Migrationswelle, die im Corona-Chaos untergegangen ist. Wir gehen der Frage nach, was Politik auf linker wie rechter Seite jahrelang versäumt hat und beschäftigen uns damit, was das Bildungssystem bei alldem überhaupt leisten kann – und was nicht.

    Themen: 02:36 – 40% der Wiener Erstklässler können kein Deutsch 04:53 – Eine Woche in der Brennpunktschule: Eindrücke vor Ort 09:55 – Güngör-Studie: Was Jugendliche wirklich denken 14:03 – Ramadan statt Unterricht: Eine Mittelschule zum Zusperren 29:50 – Politisches Versagen: Links schaut weg, Rechts redet nur 38:43 – Was jetzt helfen würde

    Das Weekly erscheint jeden Freitag — auf allen Podcast-Plattformen. Wirtschaft und Politik, so wie sie sind: ungeschönt, unabhängig, auf Basis von Daten und Fakten.

  • Indien und die EU haben ein historisches Freihandelsabkommen geschlossen – und Österreichs Bundeskanzler reiste gleich mit einer großen Delegation an. Peter Stadlmüller von der Kronen Zeitung war vor Ort beim AI-Summit in Delhi und Bangalore und berichtet aus erster Hand: Wie modern ist Indien wirklich? Was bedeutet das Abkommen für österreichische Unternehmen? Und was können wir vom indischen Mindset in Sachen KI lernen – während Österreich noch mit Faxgeräten kämpft?


    Kapitel

    0:00 - Erster Eindruck: Zwischen Armut, Wolkenkratzern und digitalem Wandel
    6:15 - Das EU-Indien Freihandelsabkommen – Chance für Österreich?
    13:54 - KI-Summit Indien: Chancen-Mindset vs. europäische Regulierungswut
    22:02 - KI in der österreichischen Verwaltung – Revolution oder Rohrkrepierer?

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  • Jede fünfte Person in Österreich soll arm sein – stimmt das wirklich? Sandra Kepplinger und Ökonomin Carmen Treml rechnen nach und zeigen, warum die meistzitierten Armutszahlen kein Armutsmaß sind, sondern ein Verteilungsmaß. Sie erklären, welcher Indikator tatsächlich etwas über echte Bedürftigkeit aussagt, warum die Gießkannenpolitik den wirklich Betroffenen schadet – und was Financial Literacy mit Armutsbekämpfung zu tun hat.

    Kapitel:

    00:00 – Armut steigt? Ein kritischer Blick auf die Schlagzeilen

    03:33 – Wie die 1,7-Millionen-Zahl zustande kommt – und was sie wirklich bedeutet

    08:39 – Der bessere Indikator: Wer ist tatsächlich depriviert?

    14:44 – Das beste Mittel gegen Armut: Arbeit, Bildung und Financial Literacy

    28:42 – Gießkannenpolitik schadet den wirklich Bedürftigen

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  • „Wir haben immer noch die Illusion, dass wir eine erwachsene Marktwirtschaft sind, aber wir sind eine tiefsozialistisch geführte Republik – egal wer regiert." – Franz Schellhorn

    Warum hat die SPÖ mit ihrem schwächsten Wahlergebnis einen taktischen Meistersieg errungen? Wieso jubeln ÖVP und NEOS über eine Lohnnebenkostensenkung, die ihre eigene Klientel bezahlt? Und was hat die Erbschaftssteuer als trojanisches Pferd damit zu tun? Ein Gespräch mit Franz Schellhorn über fehlende Reformen, politisches Versagen bei den dritthöchsten Staatseinnahmen der Eurozone – und die Frage, ob nur noch der Druck von außen das schaffen kann, was die Politik verweigert.

    Kapitel:

    01:09 – Erste Einschätzung: Wer hat bei den Budgetverhandlungen gewonnen?

    04:08 – Das trojanische Pferd: Erbschaftssteuer und die KöSt-Erhöhung

    08:39 – 5,1 Milliarden vs. 20 Milliarden: Was echte Konsolidierung bedeuten würde

    13:09 – „Hohe Abgabenquote ist Entlastung für den Mittelstand" – eine Chuzpe?

    19:04 – Pensionisten vs. Junge: Wer hat in Österreich eine politische Vertretung?

    27:07 – Wo sind die starken Persönlichkeiten? Schröder-Moment für Österreich

    33:19 – Hoffnung oder Hoffnungslosigkeit: Was kann sich noch bewegen?

    🎙️ Das Weekly – Make Austria Think Again erscheint jeden Freitag neu. Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann. Jetzt abonnieren auf YouTube und allen gängigen Podcast-Plattformen – damit euch keine Folge entgeht.

  • „Das Umlagesystem heißt: Das Geld, das wir heute einzahlen, ist morgen schon wieder weg.“ – Hanno Lorenz

    In dieser Episode von Das Weekly – Make Austria Think Again spricht Julian Illsinger mit Ökonom Hanno Lorenz über eines der größten politischen Dauerthemen: die Pensionen in Österreich.
    Warum ist das System trotz jahrelanger Warnungen noch immer nicht nachhaltig? Was bedeutet die Demografie fürs Umlagesystem – und warum steigen die Zuschüsse aus dem Budget so stark? Gemeinsam räumen sie mit Mythen rund um „Solidarität“ und „Kapitalmarkt-Risiko“ auf und diskutieren, welche Reformen Österreich wirklich helfen würden – von Pensionsalter & Automatismen bis zur Stärkung der 2. und 3. Säule.

    Themen dieser Folge:

    06:14 Warum die staatliche Pension unter Druck steht: Umlagesystem, Demografie, Babyboomer

    09:44 Milliarden-Zuschüsse & Budgetproblem: Warum „jeder vierte Euro“ ins Pensionsloch fließt

    11:04 Blick ins Ausland: Mercer-Ranking, Skandinavien, Automatismus & höheres Pensionsalter

    16:49 Warum Reformen politisch blockiert werden: Populismus, „Generationenspaltung“-Narrativ

    30:41 Zweite Säule im Fokus: Generalpensionskassenvertrag, Abfertigung neu, Opt-in

    36:20 Dritte Säule & private Vorsorge: Warum sie in Österreich schwach ist – Steuern, Anreize, Vollkasko-Logik

    Mehr Einordnung, weniger Aufregung: Das Weekly liefert jeden Freitag fundierte Analysen zu Wirtschaft und Politik – auf YouTube, Spotify und allen Podcast‑Plattformen. Jetzt abonnieren.

  • „Das Blöde ist, dass all diesen KI-gestützten Lösungen halt irgendwo der moralische Kompass fehlt." – Andreas Grassl

    Künstliche Intelligenz verändert nicht nur die Wirtschaft – sie verändert, wie Kriege geführt werden. Und die Frage, wer dabei die Regeln setzt, ist offener denn je.

    In dieser Folge von Das Weekly spricht Host Sandra Keplinger mit Andreas Grassl, geopolitischem Analyst, und Vitus Ortner, wissenschaftlichem Mitarbeiter bei der Agenda Austria, über den spektakulären Konflikt zwischen Anthropic und dem US-Kriegsministerium, autonome Waffensysteme, Chinas Rolle im KI-Rennen – und warum Europa vielleicht doch nicht so abgehängt ist, wie man meinen könnte.

    Themen dieser Folge:

    1:47 – Anthropic vs. Pentagon: Was steckt hinter dem Konflikt?

    4:32 – Autonome Waffensysteme: Die Ukraine testet den Ernstfall

    7:18 – KI ohne moralischen Kompass – und was das im Krieg bedeutet

    9:02 – Anthropics zurückgehaltenes Modell & Project Glasswing

    11:55 – China, DeepSeek und das Chip-Embargo

    17:15 – Europas Rolle: ASML, AI Act & der Brüssel-Effekt

    19:46 – Geschäftsmodelle, Brain Drain & Europas KI-Nischen

    26:30 – Energie als Achillesferse: Kann Europa im KI-Rennen mithalten?

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  • „Mehr als 50 Prozent der Wirtschaftsleistung geht am Ende an den Staat. Das ist für eine Marktwirtschaft nicht mehr wirklich tragbar.” – Hanno Lorenz

    Mehr als die Hälfte der gesamten Wirtschaftsleistung Österreichs landet beim Staat – und trotzdem wächst das Defizit, bleiben Reformen aus, und irgendwo in der Mitte der 2030er Jahre droht ein Kipppunkt, der alles verändert. Sandra Kepplinger spricht mit Ökonom Hanno Lorenz darüber, wie viel Steuerlast ein Land eigentlich tragen kann, warum das Budget strukturell aus dem Ruder läuft – und was die Politik seit Jahrzehnten konsequent vermeidet.

    Themen dieser Folge:

    04:54 Defizit 4,2 % – besser als erwartet, aber kein Grund zur Entwarnung
    09:07 Wer zahlt wirklich? Die Verteilung der Steuerlast in Österreich
    13:17 Der Kipppunkt 2035 – warum Österreich bald Überschüsse erwirtschaften muss
    16:21 Reformstau der großen Koalition – keine Kammer für die NEOS
    24:33 Wie Österreich 30 Milliarden sparen könnte
    29:06 Pensionen: Die größte Zeitbombe im Budget
    34:00 Zweite und dritte Säule – warum Kapitalmarkt keine Bedrohung ist
    40:42 Schweden, Dänemark, Schweiz – was Österreich von anderen lernen könnte

    🎙️ Jeden Freitag neu
    Abonniere Das Weekly – Make Austria Think Again, wenn du verstehen willst, warum Österreich trotz Rekordsteuereinnahmen nicht aus dem Defizit herauskommt – und was der Kipppunkt Mitte der 2030er Jahre für dich und dein Geld bedeutet. Fundiert. Unabhängig. Unbequem.

  • „Dann heißt es immer, es werden nur noch Luxuswohnungen gebaut. Ja, warum denn? Weil ich alle anderen kaputt reguliert habe." – Jan Kluge

    Österreich hat gerade die nächste Runde seiner 100-jährigen Interventionsspirale eingeläutet: Mit dem einem neuerlichen Preiseingriff manipuliert die Dreierkoalition nun auch den freien Mietmarkt. Doch wem nützt das wirklich?

    Host Sandra Keplinger spricht mit Ökonom Jan Kluge, dem Wohnexperten der Agenda Austria, darüber, warum die Mietpreisbremse vor allem jenen hilft, die ohnehin schon günstig wohnen – und warum sie für alle anderen den Wohnungsmarkt weiter austrocknet. Von der Kaiserlichen Mieterschutzverordnung 1917 bis zur heutigen Zweiklassengesellschaft zwischen Mieteradel und freiem Markt: Eine ehrliche Analyse, die niemand hören will – aber alle hören sollten.

    Themenübersicht:

    01:55 Spritpreisbremse, Lebensmittelmehrwertsteuer, Mietpreisdeckel – was treibt die Regierung eigentlich sonst noch

    03:48 Wo sich die Österreicher bei den Ausgaben fürs Wohnen im europäischen Vergleich befinden

    05:45 1917: Das Provisorium, das nie endete. Wie eine Kriegsnotmaßnahme zum Dauerzustand wurde

    08:01 So funktioniert die Interventionsspirale

    13:14 Die statistische Zweiklassengesellschaft in Wien: Warum viele günstig wohnen, die es eigentlich gar nicht bräuchten

    20:02 Warum Neuverträge immer teurer werden müssen

    22:05 Wien vs. London: Warum Österreicher nicht kaufen

    25:43 Die Stadt schaut auf Dich: Das politische Kalkül hinter dem System

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  • “Eine Erbschaftssteuer trifft vor allem Unternehmen – und damit langfristig unseren ganzen Wirtschaftsstandort. Nicht diese paar Superreichen, wie es in der öffentlichen Meinung immer verkauft wird.” – Carmen Treml

    Finanzminister Markus Marterbauer sorgt mit einer steilen These für Aufregung: Erbschaftssteuern seien die liberalste Idee, die man sich vorstellen kann – und kein Ökonom sei dagegen. Wirklich?

    In dieser Folge von Das Weekly – Make Austria Think Again nimmt Host Sandra Keplinger gemeinsam mit Ökonomin Carmen Treml die Aussagen des Finanzministers unter die Lupe. Ist eine Erbschaftssteuer wirklich das Gerechtigkeitsinstrument, als das sie verkauft wird? Oder ist sie vor allem politisches Theater – während Österreichs echtes Haushaltsproblem ungelöst bleibt?

    Themen:

    01:07 Was sagen liberale Ökonomen wirklich? Hayek, Friedman & die österreichische Schule

    03:08 Der entscheidende Haken: Erbschaftssteuer braucht ein Gesamtsteuerkonzept

    05:04 Wen trifft die Erbschaftssteuer wirklich – und wen nicht?

    07:29 Österreichs Einnahmen- vs. Ausgabenproblem

    09:20 2029 und die Verfassungsmehrheit: Politisches Wunschdenken?

    11:49 ÖVP, Bauern & Betriebe: Warum so viele Ausnahmen nötig wären

    13:39 Red Bull als Fallbeispiel: Was passiert, wenn große Unternehmen zahlen müssen?

    17:18 Steigt die Vermögenskonzentration wirklich? Was die Daten zeigen

    20:50 Das eigentliche Problem: Faktor Arbeit, Eigentümerquote & der Mittelstand

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    Du willst wirtschaftspolitische Debatten nicht einfach konsumieren, sondern wirklich verstehen? Das Weekly liefert dir jede Woche die Argumente, die in der öffentlichen Diskussion fehlen – klar, pointiert und ohne Schönfärberei.

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  • Michael Fleischhacker (ServusTV) und Franz Schellhorn (Agenda Austria) sprechen mit Host Sandra Keplinger über eine Frage, die viele spüren, aber nur wenige offen aussprechen: Wie einseitig ist der Journalismus geworden? Im Mittelpunkt stehen linke Mehrheiten in Redaktionen, die Rolle der Öffentlich Rechtlichen, die Verschiebung politischer Begriffe und die Frage, warum sich immer mehr Menschen von klassischen Medien abwenden.

    Die Diskussion geht dabei über reine Medienschelte hinaus. Themen sind unter anderem Redaktionskulturen, Themenauswahl, die Berichterstattung zu Corona, Migration, die Schlagseiten der öffentlich-rechtlichen Medien und die grundsätzliche Frage, ob die Mehrheit der Journalisten längst selbst Teil einer politischen Blase geworden ist.

    Themen dieser Episode:

    01:06 Wie links ist der Journalismus wirklich?

    03:53 Warum Eigentümerstrukturen wenig über die Redaktion verraten

    06:00 Wie „rechts“ zum Kampfbegriff wurde

    09:23 Was Journalisten wählen – und warum das relevant ist

    13:16 Corona, ORF und der Vertrauensverlust in klassische Medien

    16:36 Migration, FPÖ-TV und die Folgen einseitiger Berichterstattung

    18:59 BBC, NDR, ZDF: Warum auch andere Öffentlich-Rechtliche unter Druck stehen

    20:01 Haushaltsabgabe, ORF und die Frage nach Reformen

    24:13 Braucht es öffentliche Finanzierung für verlässlichen Journalismus?

    27:25 Iran, Themenauswahl und die blinden Flecken der Medien

    Jetzt reinhören und besser verstehen, warum das Vertrauen in Medien sinkt und wie redaktionelle Blasen entstehen. Das Weekly – Make Austria Think Again. Jeden Freitag. Überall, wo es Podcasts gibt.

    Produktion: DoMotion, Musik: Audio Funnel, Coverfoto: KURIER / F. Gruber, Redaktion: Sandra Keplinger, Christoph Beranek

  • „Eine Preisdecke bedeutet letztlich, dass der Staat die Entscheidungen von Millionen Menschen durch die Entscheidungen einiger Politiker und Beamter ersetzt.“ – Sandra Keplinger

    Wenn der Staat die Preise kontrollieren will, klingt das für viele zunächst einmal fürsorglich. In Wahrheit ist es jedoch oft das Gegenteil der Fall: Preiseingriffe bekämpfen nicht die Ursache, sondern das Symptom und verschärfen letztlich Knappheit, Fehlanreize und Inflation.

    In Folge #7 von „Das Weekly“ spricht Host Sandra Keplinger mit dem Ökonomen Hanno Lorenz über die österreichische Obsession, immer wieder in Preise einzugreifen – sei es bei Sprit, Mieten, Strom oder Lebensmitteln. Es geht um den Irrglauben der „Gierflation”, um die Funktion von Preisen als Knappheitssignal und um die Frage, warum der Staat so oft glaubt, Millionen individueller Entscheidungen besser ersetzen zu können als der Markt.

    Ausgangspunkt ist die aktuelle Debatte über steigende Spritpreise nach der Schließung der Straße von Hormus. Anstatt die Wirkung von höheren Preisen zuzulassen, wird in Österreich reflexartig nach Preiskommissionen, Transparenzdatenbanken und Eingriffen gerufen. Genau darin sehen wir das Problem. Dabei wäre die Lösung so einfach...

    Themen & Timecodes:

    00:49 Spritpreise nach Hormus-Schließung: Warum der Staat reflexhaft eingreifen will
    02:36 Preiskommission, Wettbewerbsbehörde und die österreichische Kontrollkultur
    03:21 Warum beim Benzin niemand über die 50 Prozent Steuern spricht
    06:36 Warum temporäre Steuersenkungen oft nur Bürokratie und neue Probleme schaffen
    08:31 Hohe Margen, Investitionen und warum Preise ein Signal für Knappheit sind
    10:55 Carl Menger, das Glas Wasser in der Wüste und der subjektive Wert
    14:10 Planwirtschaft, Preisdeckel und die Lehren aus der Sowjetunion
    25:40 Hohe Arbeitskosten, Staatsgläubigkeit und warum man den Markt nicht ausschalten kann

    Warum Preise steigen – und warum Politik sie nicht senken kann. Die ganze Diskussion im Podcast „Das Weekly“. Überall, wo es Podcasts gibt.

    Produktion: DoMotion, Musik: Audio Funnel, Coverfoto: KURIER / F. Gruber

  • „Ich bin sehr froh darüber, dass die Berufsbezeichnung ‚brutaler Diktator‘ inzwischen etwas gefährlicher geworden ist.“ – Vitus Ortner

    Die USA und Israel greifen den Iran an, und die zentralen Fragen lauten: Geht es um das Atomprogramm, geopolitische Machtinteressen im Nahen Osten oder tatsächlich um einen möglichen Regimewechsel in Teheran? Gleichzeitig steht viel auf dem Spiel: Angriffe auf die Öl- und Gasinfrastruktur sowie auf die Straße von Hormus könnten auch Europa treffen. Sandra Keplinger und Vitus Ortner analysieren die möglichen Interessen Washingtons, warum der Ölpreis bislang überraschend stabil bleibt, welche wirtschaftlichen Folgen dieser Konflikt haben könnte und warum die Rufe nach Völkerrecht den Diktatoren in die Hände spielen.

    Timecodes:

    02:24 Fünf verschiedene US-Narrative für denselben Krieg 05:19 Kriegsrhetorik und deren Hintergründe 06:34 Erratischer Iran? Die lange Liste der Angriffsziele 12:56 Angriffe auf Öl- und Energieinfrastruktur 13:18 Warum der Ölpreis überraschend stabil bleibt 15:14 Folgen für Europas Energieversorgung 19:28 Regime Change und mögliche Flüchtlingsbewegungen

    Das Weekly – Make Austria Think Again. Analysen zu wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Entwicklungen. Jeden Freitag auf YouTube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt.

  • “Es war immer die These: Jede Regierung die reformiert, verliert. Und jetzt verliert die Regierung ohne Reform.” – Franz Schellhorn

    Ein Jahr Dreierkoalition – und die politische Bilanz ist mager: kaum umgesetzte Reformen, viele Absichtserklärungen. In dieser Folge diskutiert Host Sandra Keplinger mit Franz Schellhorn und Jan Kluge darüber, warum das erste Regierungsjahr – normalerweise das Zeitfenster für große Reformschritte – weitgehend ungenutzt blieb. Außerdem geht es um die Rolle der NEOS in der Koalition und warum der kleinste gemeinsame Nenner – das Verhindern der FPÖ in der Regierung – eben diese so stärkt.

    Themen & Timecodes:

    2:46 Reformbilanz: wenige Maßnahmen, viele Absichtserklärungen3:56 Klimabonus vs. CO₂-Steuer: Entlastung gestrichen, Steuer bleibt5:07 Warum die Ablehnung zunimmt: höhere Abgaben, kaum Ausgabenkürzungen6:36 Wieviel Sinn macht das Regieren mit Blick auf die Wiederwahl?9:03 NEOS: Was von der Reformbewegung übrig ist13:11 Politischer Aschermittwoch: Themenverschiebung Richtung Wirtschaft18:05 Shrinkflation-Gesetz: Regulierung als politischer Reflex20:17 FPÖ und die Wirtschaft: interne Spannungen zwischen liberal und interventionistisch28:43 Schlussfrage: Ist die Reformvermeidung der beste Wahlhelfer der FPÖ?

    Das Weekly – Make Austria Think Again. Eine Produktion des Agenda Austria Studio. Wir freuen uns über Feedback, Fragen und Themenvorschläge: Email an [email protected]

    Produktion: DoMotion, Musik: Audio Funnel, Coverfoto: Kurier / F. Gruber

  • „Du schaffst Regulierung, die erzeugt Bürokratie – und das provoziert Lobbying.“

    In dieser Folge von „Das Weekly – Make Austria Think Again spricht Host Sandra Keplinger mit Jan Kluge darüber, warum Entbürokratisierung politisch so gut klingt, in der Realität aber fast nie umgesetzt wird. Warum jede neue Regel neue Privilegien schafft. Warum Lobbyismus kein Zufall ist, sondern die logische Konsequenz dichter Regulierung. Und warum echter Bürokratieabbau nur funktioniert, wenn man nicht nur Gesetze streicht, sondern wenn die Realpolitik den Mut findet, sich mit dem Verwaltungsapparat anzulegen.

    Von der EU-„Simplification“ über Mises’ Bürokratietheorie bis zur 90-Zentimeter-Barbe in Oberösterreich: In dieser Folge wird gezeigt, wie Regulierung Wirtschaft und Politik immer enger verstrickt – und warum dieser Teufelskreis nur durch echten Reformwillen durchbrochen werden kann.

    Themen & Timecodes:

    1:10 Mehr EU-Rechtsakte trotz Entbürokratisierungs-Versprechen

    3:12 Musk vs. Milei: Zwei unterschiedliche Reformansätze

    6:20 Warum Bürokratien systematisch wachsen

    10:09 Mises: Warum Bürokratie im Staat notwendig ist – im Markt aber problematisch

    12:23 Lobbying in Brüssel

    15:10 Österreichisches Goldplating und das Pickerl-Argument

    21:48 Die 90-cm-Barbe: Wenn Regulierung kafkaesk wird

    Wenn euch die Folge gefällt, abonniert Das Weekly, lasst uns eine Bewertung da – und schreibt uns, welches Bürokratie-Beispiel euch zuletzt zur Weißglut gebracht hat.

    Produktion: DoMotion, Musik: Audio Funnel, Coverfoto: KURIER / F. Gruber

  • „Wir haben die höchsten Staatsausgaben der Geschichte – und landen im Wachstumskeller.“

    Der IWF prognostiziert für Österreich ein Wirtschaftswachstum, das uns auf Platz 182 von 189 Ländern bringt. Ein Land mit 55 Prozent Staatsquote, Rekord-Sozialausgaben und viert höchsten Staatseinnahmen in Europa – und trotzdem kaum Dynamik. Zufall? Oder ist der Staat längst vom Schiedsrichter zum dominanten Spieler geworden? Darüber sprechen Host Sandra Keplinger und Agenda-Austria-Direktor Franz Schellhorn in Folge #3 von „Das Weekly – Make Austria Think Again“.

    Themen & Timecodes:

    01:11 IWF-Prognose: Österreich nur Platz 182 im Wachstumsranking

    02:04 55 % Staatsquote – warum hohe Ausgaben kein Wachstum garantieren

    05:08 31 % Sozialausgaben – treffen wir überhaupt noch die Bedürftigen?

    09:04 Wie viel Staat tut gut? Wake Up Call kommt mit der Selbstständigkeit

    13:06 Wie der Staat bei der Gehaltserhöhung mitschneidet

    15:14 Würde sich Karl Marx im heutigen Österreich wohl fühlen?

    18:17 Warum Österreich Corona nicht vernünftig aufarbeitet.

    20:40 Gießkanne 2.0

    22:48 Warum jede Partei populistisch agiert.

    26:32 SPÖ-Kanzler war Geburtshelfer der Agenda Austria

    36:20 Community-Feedback

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