Afleveringen
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Nach den tödlichen ICE-EinsĂ€tzen Anfang Jahr war es zuletzt vergleichsweise ruhig um die amerikanische Einwanderungsbehörde. Nun erschĂŒttern gleich zwei tödliche VorfĂ€lle innerhalb einer Woche die USA erneut.
Vor wenigen Tagen wurde der 25-jÀhrige Kolumbianer Joan Sebastian Guerrero bei einem ICE-Einsatz in seinem Auto von einem Beamten erschossen. Er ist das sechste Opfer, das seit Anfang 2025 bei einem Einsatz der Behörde sein Leben verlor. Kurz darauf lobt US-PrÀsident Donald Trump die Beamten und betont, die ICE mache einen «grossartigen Job».
Was genau ist bei den jĂŒngsten TodesfĂ€llen passiert? Wie rechtfertigt die EinwanderungsÂbehörde ihr Vorgehen? Und wie soll das weitergehen?
DarĂŒber spricht unsere USA-Korrespondentin Charlotte Walser in einer neuen Folge des tĂ€glichen Podcasts «Apropos». Sie ordnet die tödlichen ICE-EinsĂ€tze ein und erklĂ€rt, welchen Einfluss die TodesfĂ€lle auf die Midterm-Wahlen im Herbst haben könnten.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zu den tödlichen ICE-EinsÀtzen
ICE erschiesst Kolumbianer Joan Sebastian Guerrero: Autokontrollen ausgesetzt ICE-Polizist erschiesst Mexikaner Lorenzo Salgado Araujo in Houston Diskreter, aber nicht weniger brutal: Das ist die neue Strategie von ICEUnser Tagi-Spezialangebot fĂŒr Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch
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Laut dem Bundesamt fĂŒr Statistik hat die Geburtenrate in der Schweiz mit durchschnittlich 1,29 Kindern pro Frau einen Tiefstand erreicht. Sie gehört damit zu den 25 geburtenĂ€rmsten LĂ€ndern der Welt.
Grund fĂŒr den RĂŒckgang der Geburten sind unter anderem finanzielle HĂŒrden, ein bewusster Entscheid gegen Kinder oder das UnterschĂ€tzen der eigenen Fruchtbarkeit. Das zeigt eine neue Langzeitstudie der UniversitĂ€t ZĂŒrich.
Wo fĂŒhrt diese Entwicklung hin? Muss man den AbwĂ€rtstrend aufhalten? Ginge das ĂŒberhaupt? Und welche Folgen hat das fĂŒr uns als Gesellschaft?
Inlandredaktorin Anja Burri hat sich mit der Studie und der Debatte um die Geburtenrate beschĂ€ftigt. In einer neuen Folge des tĂ€glichen Podcasts «Apropos» beleuchtet sie die Ursachen fĂŒr diesen Trend.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Jacky WechslerHier den Artikel von Anja Burri lesen:
Keine Lust oder zu spÀt: Warum immer weniger Frauen Kinder bekommenMehr zum Thema:
WĂ€hrend die Schweiz Zuwanderung deckeln will, kĂ€mpfen NachbarlĂ€nder um FachkrĂ€fte Jetzt kippt der Altersmix der Schweiz â das bedroht unseren Wohlstand massiv Kinderfreie Frauen erzĂ€hlen: «Wieso fragt niemand âčwarumâș, wenn jemand ein Kind bekommt?»Unser Tagi-Spezialangebot fĂŒr Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch
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Zijn er afleveringen die ontbreken?
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In der Schweiz gibt es fast 1â500 Seen. Vom MoortĂŒmpel bis zum Bodensee gibt es einige GewĂ€sser zu durchqueren. Ernst Bromeis hat das gemacht: Er hat fast alle Schweizer Seen durchschwommen und nennt sich selbst Wasserbotschafter.
Er hat die Schweiz am UNO-Weltdatenforum 2021 in Bern vertreten und nahm am Weltwasserforum in Dakar teil, warnt vor ĂŒbermĂ€ssigem Wasserverbrauch â und sagt, wir hĂ€tten uns vom Wasser entfremdet. DarĂŒber hat sich Redaktor Moritz Marthaler mit Ernst Bromeis unterhalten â und ist mit ihm in den VierwaldstĂ€ttersee gestiegen.
Dort hat ihm Bromeis gezeigt, was er ausser Wasser sonst noch alles sieht, wenn er durch einen See schwimmt: Unter der WasseroberflĂ€che von Schweizer Seen erzĂ€hlen Erdrutsche und MorĂ€nen von der Eiszeit, an Land sieht er Verbauung â und wĂ€rmere Seen haben Folgen fĂŒr Ăkologie und Wasserversorgung.
Auch mit diesen Themen hat sich Moritz Marthaler beschÀftigt. Davon und von seinem Ausflug ins Wasser mit Ernst Bromeis erzÀhlt er in einer neuen Folge des tÀglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacky Wechsler
Die Reportage von Moritz Marthaler im Urnersee gibt's hier
Hier durch die 3D-Unterwasserkarte stöbern
Mehr zu den Schweizer Seen:
Rekord-Wassertemperaturen bedrohen Fische in ZĂŒrcher FlĂŒssen und BĂ€chen 27 Grad im ZĂŒrichsee â auch fast alle anderen Schweizer Seen mit RekordwertenUnser Tagi-Spezialangebot fĂŒr Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch
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Die nigerianische Autorin Chimamanda Ngozi Adichie prĂ€gte unter anderem mit ihrem Essay «We Should All Be Feminists» die Debatte ĂŒber Gleichberechtigung. Ihr TED-Talk von 2012 traf ein Momentum, erreichte ein Millionenpublikum. Sogar BeyoncĂ© sampelte AuszĂŒge der Rede; Dior druckte den Titel «We Should All Be Feminists» auf T-Shirts.
«Americanah» ist ihr dritter Roman. Ein politisches Buch, in dem es um IdentitÀtsfindung, Rassismus, Entfremdung und Heimat geht. Chimamanda Ngozi Adichie seziert in «Americanah» messerscharf die amerikanische Gegenwart, wie Redaktorin Annik Hosmann findet.
In der zweiten Folge unseres Buchsommers stellt Annik Hosmann ihr Lieblingsbuch vor und erklĂ€rt, warum «Americanah» ein politisch vielschichtiges Buch ist â und gleichzeitig eine grosse Liebesgeschichte.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin und Sprecherin: Jacky Wechsler
Mehr zu Chimamanda Ngozi Adichie
«Die Literatur der Social-Media-Generation wird schrecklich sein» «Michelle Obama mit Zöpfen wĂ€re undenkbar» Ein furchtloses MĂ€dchen gegen die MĂ€nnerdominanz der FinanzweltUnser Tagi-Spezialangebot fĂŒr Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch
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Es beginnt harmlos: Der 14-jĂ€hrige Elia kehrt mit einem leichten Husten aus dem Skilager zurĂŒck. Doch sein Zustand verschlechtert sich zunehmend, sodass ihn seine Eltern in die Notaufnahme des Kantonsspitals Baden bringen. Trotz anhaltender Beschwerden wird Elia von den Ărztinnen nach Hause geschickt â zum UnverstĂ€ndnis seiner Eltern. Vier Tage spĂ€ter stirbt er an einem septischen Schock und Multiorganversagen. Gegen mehrere Ărzte des Kantonsspitals lĂ€uft inzwischen ein Strafverfahren. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Dass sich Eltern zu wenig ernst genommen fĂŒhlen, war auch in Luzern bereits Thema. Vor einem Jahr starb dort ein einjĂ€hriger Bub an einer bakteriellen Infektion, nachdem seine Mutter im Kinderspital vergeblich auf den kritischen Zustand hingewiesen haben soll. Deshalb hat das Kinderspital Luzern als erstes Schweizer Spital «Marthaâs Rule» eingefĂŒhrt: Wenn Eltern mit der Ă€rztlichen EinschĂ€tzung nicht einverstanden sind, können sie eine unabhĂ€ngige Zweitmeinung einholen.
Was ist im Fall Elia passiert? Was ist «Marthaâs Rule» genau â und inwiefern kann sie kĂŒnftig Leben retten? Und bedeutet sie einen Kulturwandel in den SpitĂ€lern?
Janina Gehrig, Redaktorin im Ressort Leben, hat den Fall von Elia recherchiert, Bundeshausredaktor Markus Brotschi die HintergrĂŒnde zu «Marthaâs Rule». In der neuen Folge des tĂ€glichen Podcasts «Apropos» ordnen sie den Fall ein und erklĂ€ren, wie die Regel die Sicherheit von Patientinnen und Patienten verbessern könnte.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Valeria MazzeoMehr zu Elias Fall und «Marthaâs Rule»
Teil 1: Der Fall von Elias und wie er an einer nicht erkannten Sepsis starb Teil 2: Der Fall von Elias â wurde der Bericht beschönigt? Marthaâs Rule: Kinderspital Luzern fĂŒhrt Notknopf fĂŒr Eltern einUnser Tagi-Spezialangebot fĂŒr Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch
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«Blick»-Chefredaktor Rolf Cavalli soll beim Verfassen seiner Texte zu stark auf kĂŒnstliche Intelligenz zurĂŒckgreifen. Diesen Vorwurf erhebt die freie Journalistin Esther Diener-Morscher. Sie verweist auf mehrere Formulierungen in einem seiner Texte, die ihrer Ansicht nach typisch fĂŒr Sprachmodelle seien. Rolf Cavalli weist den Vorwurf, seine Texte von KI zu schreiben, zurĂŒck. Er bestĂ€tigt aber, sie mit KI zu redigieren.
Der Vorwurf reiht sich in eine wachsende Zahl von Beispielen ein, in denen Autoren, Journalisten oder Politiker KI-generierte Texte veröffentlicht haben. Dadurch stellt sich die grundsĂ€tzliche Frage nach dem Umgang mit kĂŒnstlicher Intelligenz im Journalismus.
Was steckt hinter dem Vorwurf gegen Rolf Cavalli? Wie nutzen MedienhÀuser KI? Wann ist die Nutzung gekennzeichnet? Wann nicht? Und verschwindet wegen KI das Schreiben als Kulturtechnik?
In einer neuen Folge des tĂ€glichen Podcasts «Apropos» spricht Inlandchef Mario StĂ€uble darĂŒber, welche Chancen und Risiken kĂŒnstliche Intelligenz im Journalismus mit sich bringt.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zu KI im Journalismus
Mario StĂ€ubles Recherche zum Fall von Cavalli und zur Debatte um KI im Journalismus Schweizerinnen und Schweizer misstrauen kĂŒnstlicher Intelligenz in Medien «Riesenfehler gemacht»: Ex-Chefredaktor wird wegen Nutzung von KI beurlaubt So verwendet Tamedia kĂŒnstliche IntelligenzUnser Tagi-Spezialangebot fĂŒr Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch
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Nahe am Nordpol liegt die norwegische Inselgruppe Spitzbergen. Es ist ein Ort der Abgeschiedenheit â und Schauplatz wachsender geopolitischer Spannungen.
Russland erhebt AnsprĂŒche, China zeigt verstĂ€rkt PrĂ€senz und auch die USA richten ihren Blick auf die strategisch wichtige Region. Dabei wĂ€chst die Sorge, dass ein Konflikt zwischen Russland und der Nato ausgerechnet hier seinen Anfang nehmen könnte.
Wie erleben die Menschen auf Spitzbergen diese Spannungen? Was macht die Inseln geopolitisch so wichtig? Und wie realistisch ist ein russischer Angriff wirklich?
Dominique Eigenmann, BrĂŒssel-Korrespondent des «Tages-Anzeigers», hat Spitzbergen besucht und mit den Menschen vor Ort gesprochen. In einer neuen Folge des tĂ€glichen Podcasts «Apropos» berichtet er von seinen EindrĂŒcken.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zu den Spitzbergen
Die Reportage von Dominique Eigenmann: Machtkampf um Europas Vorposten in der Arktis Narwa, RĂŒgen oder Spitzbergen? Hier könnte Russland die Nato angreifen Spitzbergen: Russland und China erhöhen PrĂ€senz am NordpolUnser Tagi-Spezialangebot fĂŒr Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch
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Der Traum der Schweizer Nationalmannschaft an der WM endet abrupt. Nach dem Viertelfinal gegen den amtierenden Weltmeister Argentinien heisst es Endstation.
Die EnttĂ€uschung nach dem Aus ist riesig. Die Schweizer Nati hat im Spiel gegen den Titelverteidiger ĂŒberzeugt. Es eröffnete sich eine historische Chance. Doch dann: die umstrittene Gelb-Rote Karte gegen Breel Embolo und sein Verweis vom Platz.
Was bleibt: Der Auftritt der Schweiz wÀhrend des gesamten Turniers war historisch. Mit Johan Manzambi hat die Nati einen neuen Superstar, die ganze Welt liebt Trainer Murat Yakin und Nati-Goalie Gregor Kobel feiert seinen WM-Triumph. WÀhrenddessen fiebert die Schweizer Bevölkerung Tag und Nacht mit.
Wie lÀsst sich die Leistung der Mannschaft einordnen? Was hÀtte es gebraucht, damit es ins Halbfinal gereicht hÀtte? Kann man diese Leistung am nÀchsten Grossevent wiederholen? Und was bleibt von diesem Turnier hÀngen?
Nach dem Ausscheiden der Schweiz schauen wir zurĂŒck. Die beiden Sportredaktoren Tilman Pauls und Dominic Wuillemin haben die Schweizer Nationalmannschaft seit Beginn des Turniers in den USA und Kanada begleitet und ĂŒber ihre Leistung berichtet. In einer neuen Folge des tĂ€glichen Podcasts «Apropos» sprechen sie ĂŒber ihre EindrĂŒcke der letzten Wochen.
Host: Philipp Loser
Produktion: Sara SpreiterMehr zur Schweizer Nationalmannschaft:
Fussball-WM: Die Schweizer Delegation ist stolz Nati verliert gegen Argentinien: Was im Teamchat passierte Marcel Reif im Interview: «Embolo muss in dem Moment wirklich den Verstand verloren haben» Die Rote Karte gegen Embolo ist ein Skandal â oder doch nicht? Murat Yakin zieht Bilanz: «Wir spielten gegen 70â000 Fans, gegen den Schiedsrichter und gegen den VAR» Podcast «Dritte Halbzeit»: «Das war eine Dummheit von Embolo. Das darf einem erfahrenen Spieler wie ihm nicht passieren» Embolo flĂŒchtet wortlos aus dem Stadion, sein Mitspieler spricht von einem «Desaster»Unser Tagi-Spezialangebot fĂŒr Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch
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Seine Werke gelten als melancholisch und zugleich humorvoll, mit philosophischer Tiefe und einem ausgeprĂ€gten sprachlichen Feinsinn. Nur sieben BĂŒcher schrieb Markus Werner, bis er 2016 im Alter von 71 Jahren verstarb.
Werner zĂ€hlt zu den erfolgreichsten Schweizer Autoren und ist fest in der heimischen Literaturszene verankert. Dennoch wird ihm oft nicht dieselbe literarische Bedeutung zugeschrieben wie etwa Friedrich DĂŒrrenmatt oder Max Frisch. Zu Unrecht findet Literaturredaktorin Nora Zukker (selbst ernannte «Werner-Ultra»): Er gehöre unbestritten in genau jene Runde.
In der ersten Folge einer kleinen Spezialreihe von «Apropos» stellt Nora Zukker «Die kalte Schulter» vor, ihr Lieblingsbuch von Markus Werner. Sie erklĂ€rt, was den Autor ausmacht und warum das Buch fĂŒr sie eine der schönsten und traurigsten Liebesgeschichten ĂŒberhaupt ist.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo
Sprecherin: Jacky Wechsler
Mehr zu Markus Werner
Markus Werner und der direkte Weg ins Herz der DingeUnser Tagi-Spezialangebot fĂŒr Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch
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Spotify empfiehlt uns Musik und Podcasts, Instagram zeigt Videos und Fotos, die uns gefallen sollen und Netflix die potenzielle neue Lieblingsserie. Und das alles gesteuert von KI-Algorithmen. Sie geben vor, unseren Geschmack zu kennen. TatsÀchlich aber bilden sie ihn nicht nur ab: Sie prÀgen unser Stilempfinden und unsere Vorlieben aktiv mit.
Wie kann sich Geschmack entwickeln, wenn Algorithmen immer wieder Ăhnliches zeigen? Verlernt der Mensch im Zeitalter der kĂŒnstlichen Intelligenz, Schönheit selbst zu erkennen und zu empfinden? Und warum sagen ausgerechnet Techgiganten aus dem Silicon Valley, dass Geschmack zu einer immer wichtigeren Kompetenz des Menschen wird?
Lisa FĂŒllemann, Redaktorin im Ressort Leben des «Tages-Anzeiger», hat sich mit diesen Fragen beschĂ€ftigt. In einer neuen Folge des tĂ€glichen Podcasts «Apropos» erklĂ€rt sie, warum unser Geschmack vielleicht weniger selbstbestimmt ist, als wir meinen.
Host: Philipp Loser
Produktion: Sara SpreiterMehr Artikel zur Thematik KI und Algorithmen:
Ist das wirklich Ihr Geschmack â oder hat das ein Algorithmus entschieden? Stylish, hypermaskulin und mit aufgepumpten Bizeps: Der grosse Stilwandel der Tech-Giganten Ist das Internet bald tot? KI erobert die Plattformen Schutz vor Fake-Liedern: Spotify lĂ€sst Musiker gegen KI-Songs vorgehenUnser Tagi-Spezialangebot fĂŒr Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch
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Vor zwei Wochen haben zwei schwere Erdbeben weite Teile Venezuelas verwĂŒstet. Mehr als 3300 Menschen kamen ums Leben, ĂŒber 16â000 wurden verletzt und Zehntausende werden noch immer vermisst.
Trotz internationaler Hilfe wÀchst im Land die Verzweiflung. Viele Betroffene werfen der Regierung vor, sie habe zu spÀt und unkoordiniert reagiert.
Die Katastrophe verschĂ€rft die ohnehin angespannte Lage: Seit der EntfĂŒhrung des venezolanischen PrĂ€sidenten NicolĂĄs Maduro in die USA Anfang Januar ist das Land politisch instabil. Mit den aktuellen Ereignissen nimmt der Druck auf die Behörden weiter zu.
Wie sieht die Situation vor Ort aus? Warum hat die venezolanische Regierung so spÀt auf die Beben reagiert? Und welche Rolle spielt die US-Regierung in der aktuellen Situation?
Jan Heidtmann, Lateinamerika-Korrespondent der «SĂŒddeutschen Zeitung» und des «Tages-Anzeigers», hat mit Betroffenen und Behördenverantwortlichen gesprochen. In der neuen Folge des tĂ€glichen Podcasts «Apropos» berichtet er von seinen EindrĂŒcken und ordnet die Lage im Land ein.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Valeria MazzeoMehr zu den Erdbeben in Venezuela
Interview mit Schweizer Einsatzleiter in Venezuela Meinung: Die Regierung in Caracas wĂ€re jetzt ohne die USA kaum ĂŒberlebensfĂ€hig Kritik an Regierung nach Beben in La Guaira MarĂa Corina Machado: RĂŒckkehr nach Venezuela blockiertUnser Tagi-Spezialangebot fĂŒr Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch
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Als 20-JÀhrige verliebte sich Maya Bally in einen zunÀchst charmant wirkenden jungen Mann. Doch ihr Partner fing an, sie zu schlagen, und stalkte sie spÀter.
Nun spricht die Mitte-NationalrĂ€tin erstmals ĂŒber ihre persönlichen Erfahrungen mit hĂ€uslicher Gewalt. Bally setzt sich fĂŒr PrĂ€vention ein und möchte mit der Veröffentlichung ihrer Geschichte das Bewusstsein fĂŒr Gewalt in der Partnerschaft schĂ€rfen. Sie sagt: «Viele wissen nicht, wie schwierig es ist, da wieder rauszukommen».
Wie hat sie sich damals aus der Beziehung befreit? Wie hat diese ihr spÀteres Leben geprÀgt? Und was unternimmt die Schweizer Politik aktuell gegen hÀusliche Gewalt?
Maya Bally hat mit Inlandredaktorin Anja Burri ĂŒber ihre Gewalterfahrung und deren Auswirkungen gesprochen. In einer neuen Folge des tĂ€glichen Podcasts «Apropos» erzĂ€hlt Anja Burri vom GesprĂ€ch.
Das Interview der NationalrĂ€tin Maya Bally ĂŒber ihre eigene Gewalterfahrung: «Noch jahrelang rannte ich den Weg von der Tiefgarage zu meiner Wohnung»
Host: Philipp Loser
Produktion: Sara Speiter
Hilfe bei hÀuslicher GewaltHÀusliche Gewalt umfasst nicht nur körperliche, sondern auch psychische oder sexuelle Gewalt. Hier finden Betroffene und Drittpersonen Hilfe:
Im Notfall: Die Polizei alarmieren (Tel. 117), medizinische Hilfe anfordern (Tel. 144) Die Opferhilfenummer 142 richtet sich an Menschen, die psychische, physische oder sexuelle Gewalt erleben â zu Hause, in Beziehungen oder im öffentlichen Raum. Die Opferhilfe Schweiz bietet fĂŒr Betroffene und deren Umfeld in jedem Kanton kostenlose, vertrauliche und anonyme Beratung. Weibliche Betroffene finden in den FrauenhĂ€usern Zuflucht, fĂŒr MĂ€nner bietet der Verein ZwĂŒschehalt entsprechende PlĂ€tze an.Unser Tagi-Spezialangebot fĂŒr Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch
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Jugendliche sind tÀglich auf den sozialen Medien unterwegs, oft stundenlang. Sie scrollen durch kurze Videos auf Instagram und Tiktok, klicken sich durch Youtube oder verschicken Fotos via Snapchat an Freundinnen und Freunde.
Weltweit wird kontrovers darĂŒber diskutiert, wie schĂ€dlich die sozialen Medien fĂŒr Jugendliche sind. In Australien beispielsweise gilt seit Ende 2025 ein Social-Media-Verbot fĂŒr unter 16-JĂ€hrige. In der Schweiz findet aktuell eine politische Debatte ĂŒber ein Verbot statt.
Unsere Redaktion hat mit den Jugendlichen selbst gesprochen und mit ihnen ein Experiment durchgefĂŒhrt. SchĂŒlerinnen und SchĂŒler einer 1. Sekundarklasse haben 14 Tage lang auf Social-Media-Apps verzichtet. Kein Tiktok, kein Snapchat, kein Youtube.
Haben sie es geschafft? Was hat es mit den Jugendlichen gemacht? Und wie sinnvoll sind Social-Media-Verbote ĂŒberhaupt?
Das erzĂ€hlen die Macher des Experiments, Boris Gygax und Christian BrĂŒngger vom Ressort «Reportagen & Storytelling» in einer neuen Folge des tĂ€glichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandrea Aregger
Produktion: Sara SpreiterArtikel zum grossen Experiment:
Wir haben einer 1. Sek die Social-Media-Apps weggenommen â mit verblĂŒffenden FolgenUnser Tagi-Spezialangebot fĂŒr Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch
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Geschichte lebt von Dokumenten. Aber nicht nur von VertrĂ€gen, Briefen oder Protokollen. Sondern auch von Tonaufnahmen. Das gilt insbesondere fĂŒr die USA mit ihren zahlreichen Medien, die immer und ĂŒberall ein Mikrofon hinhalten. Zum 250. Geburtstag der USA haben wir ein Dutzend historischer Töne ausgewĂ€hlt. Unsystematisch, aber vielleicht zeigen diese Zeitdokumente gerade deshalb ein Bild der vielseitigen Vereinigten Staaten.
Das Line-up: Amanda Gorman, Neil Armstrong, John Coltrane, Sally Hemings, Thomas Jefferson, Steve Jobs, John F. Kennedy, Martin Luther King, Abraham Lincoln, Barack Obama, Thomas Paine, Ronald Reagan, Eleanor Roosevelt, Franklin Roosevelt und Bruce Springsteen. Sie alle haben die USA auf die eine oder andere Weise geprÀgt.
Was sagen sie zu ihrem Land? Was sind ihre Hoffnungen, TrÀume und Ideen? Was haben diese Amerikanerinnen und Amerikaner bewirkt? Was bleibt von ihnen? Und: Wie sind die USA gealtert?
DarĂŒber unterhĂ€lt sich Christof MĂŒnger, Leiter des Ressorts International, mit Korrespondentin Charlotte Walser in Washington D. C., mit Professorin Tina Kempin Reuter in Birmingham, Alabama, und mit dem langjĂ€hrigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in Charlottesville, Virginia - in einer Spezialfolge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?».
Produzent: Noah Fend
Mehr zum 250. JubilÀum der USA:
So feiern die USA ihren runden Geburtstag Leere Pavillons, eine Konföderiertenflagge und lauwarme GetrĂ€nke Ălteste Demokratie der Welt? «Das sind eindeutig wir. Sie haben das von uns abgeschaut» «Seine Kugeln sind nahezu perfekt»: Was ein Basler mit der Amerikanischen Revolution zu tun hatte Elisabeth Bronfen zu 250 Jahre USA: «Die meisten Schweizer wissen gar nicht, wie amerikanisiert sie sind» Jill Lepore ĂŒber 250 Jahre USA, Trump und die Demokratie: «Es gibt vieles, das man feiern könnte, wenn Trump nicht alles an sich reissen wĂŒrde» 25 grossartige Dinge, die wir den USA verdankenMehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.
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«Tut das nicht! Lasst uns versuchen, die Gemeinschaft in der Kirche zu leben», appellierte Papst Leo XIV an die Piusbruderschaft. Einen Tag spĂ€ter taten sie es dennoch: Die PiusbrĂŒder haben im Wallis vier Bischöfe geweiht.
Die ultratraditionalistische Glaubensgemeinschaft zĂ€hlt weltweit 600â000 AnhĂ€ngerinnen und AnhĂ€nger. Diese Woche versammelten sich ĂŒber 15â000 von ihnen im Wallis fĂŒr die verbotene Weiheâ und feierten dort ihre Rebellion.
Der Vatikan verhÀngte die schÀrfste Strafe, die das Kirchenrecht kennt. Die Exkommunikation, den Ausschluss aus der Kirche.
Wer sind die PiusbrĂŒder genau? Wer von ihnen ist von der Exkommunikation betroffen? Und was sagt die grösste Abspaltung seit der Reformation ĂŒber die katholische Kirche aus?
Romandie-Korrespondent Benno Tuchschmid war an der vierstĂŒndigen Messe in ĂcĂŽne vor Ort. In der aktuellen Folge des tĂ€glichen Podcasts «Apropos» gibt er Einblick in das Massenspektakel und ordnet die Exkommunikation ein.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Jacky WechslerMehr Artikel zum Bruch der Bruderschaft mit der katholischen Kirche:
Nach verbotener Bischofsweihe im Wallis: Vatikan exkommuniziert PiusbrĂŒder «Tut das nicht», fleht Papst Leo â aber die Pius-Bruderschaft feiert im Wallis ihre Rebellion PiusbrĂŒder planen Gottesdienste in historischer FabrikantenvillaUnser Tagi-Spezialangebot fĂŒr Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch
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«War Ihr Opa in der SS?», «Wer war in der Nazi-Partei?» und «Waren Ihr Vater, Ihre Grossmutter oder Ihr Ur-Opa in der NSDAP?» titeln deutsche Medien. Diverse Nachrichtenportale veröffentlichten kĂŒrzlich Artikel mit Online-Tools, in welchen man die Mitgliederkarteien der NSDAP durchsuchen kann.
Die Tools stossen seither auf enormes Interesse. Deutsche suchen in den Karteien nach ihren Verwandten, recherchieren ihre eigene Familiengeschichte und studieren historische Dokumente.
Bis 1945 traten etwa 8,5 Millionen Deutsche der NSDAP bei und unterstĂŒtzten direkt oder indirekt das NS-Regime. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges versuchten viele, ihre Schuld zu verdrĂ€ngen â und schwiegen. Nun scheint es, kommt Bewegung in die Aufarbeitung der NS-Diktatur.
Warum geschieht das gerade jetzt? Wer ist in diesen Mitgliederkarteien alles erfasst? Und wie tiefgreifend war die deutsche Erinnerungskultur bisher?
Deutschland-Korrespondent Simon Widmer hat sich mit den NSDAP-Mitgliedkarteien und der NS-Aufarbeitung auseinandergesetzt. In einer neuen Folge des tÀglichen Podcasts «Apropos» berichtet er von seinen Erkenntnissen und Begegnungen.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Jacky WechslerDie Texte von Simon Widmer ĂŒber die Aufarbeitung des Nationalsozialismus
«Ich schĂ€me mich nicht fĂŒr ihn» â wenn plötzlich der Grossvater in der Nazi-Kartei auftaucht Analyse zur NS-Aufarbeitung: Deutsche Nachfahren stellen sich der unbequemen Wahrheit Was tat Opa wĂ€hrend der Nazi-Zeit? Die Deutschen können es jetzt rausfinden Kinder riefen: «Da werden wieder welche vergast», wenn der Transportwagen kamUnser Tagi-Spezialangebot fĂŒr Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch
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«Albanien steht nicht zum Verkauf», rufen die Demonstrierenden auf den Strassen Albaniens. Seit mehreren Wochen protestieren Tausende von ihnen mit Albanien-Flaggen und ĂŒbergrossen Flamingo-Figuren.
Der Grund fĂŒr die Proteste ist ein geplantes Luxusresort an der sĂŒdalbanischen KĂŒste und auf der Insel Sazan. Das riesige Resort soll in unmittelbarer NĂ€he zu einem Naturschutzgebiet entstehen, einem Gebiet, in dem Hunderte von Zugvogelarten leben, darunter auch Flamingos.
Hinter dem umstrittenen Milliardenprojekt stecken Ivanka Trump, die Tochter von Donald Trump, und ihr Ehemann Jared Kushner. Die Proteste richten sich aber vor allem an die albanische Regierung â insbesondere an Premierminister Edi Rama. Er spielte von Anfang an eine wichtige Rolle im Projekt und wĂ€hrend die Proteste im Land zunehmen, verhöhnt er die Protestierenden.
Was sagt das ĂŒber den Zustand des Landes aus? Was ist an dieser Protestwelle aussergewöhnlich? Und welche Auswirkungen könnten die Proteste haben?
In einer neuen Folge des tÀglichen Podcasts «Apropos» ordnet Auslandredaktor Enver Robelli die Ereignisse rund um die albanische Protestwelle «Flamingo-Revolution» ein.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacky WechslerDie Artikel von Enver Robelli zur «Flamingo-Revolution»:
Im Minirock gegen die «Flamingo-Revolution»: Edi Rama verspottet seine Kritiker und hofiert den Trump-Clan Trump-Clan will die albanische KĂŒste zubetonieren â und trifft auf massiven Widerstand Trumps Schwiegersohn plant Mega-Deal mit Autokraten in Albanien und SerbienUnser Tagi-Spezialangebot fĂŒr Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch
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Es könnte ein Extremwetterereignis werden, wie es zuletzt 1997 vorgekommen ist. Das KlimaphÀnomen El Niño tritt alle paar Jahre auf und stellt gewohnte WetterablÀufe regelrecht auf den Kopf.
Wo es normalerweise tropisch feucht ist â etwa in Indonesien â sorgt El Niño fĂŒr DĂŒrre. In Teilen Mittel- und SĂŒdamerikas hingegen, wo oft Trockenheit herrscht, nehmen heftige NiederschlĂ€ge und Ăberschwemmungen zu.
Seit einigen Monaten beobachten Klimatologinnen und Klimatologen die Entwicklungen, denn Messdaten deuten auf einen möglichen «Super El Niño» hin. Es könnte einer der stÀrksten seit Jahrzehnten werden.
Was ist der El Niño genau? Welche Folgen hÀtte ein «Super El Niño»? Und inwiefern wÀre die Schweiz davon betroffen?
Martin Steinegger ist Wissenschaftsredaktor mit Schwerpunkt auf das Wetter und Klima. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des tĂ€glichen Podcasts «Apropos» und erklĂ€rt, was das KlimaphĂ€nomen fĂŒr den Sommer bedeuten könnte.
Host: Alexandra Aregger
Produktion: Valeria MazzeoMehr Artikel zum KlimaÂphĂ€nomen El Niño:
Die Welt fĂŒrchtet El Niños Hitze â fĂ€llt ausgerechnet der Schweizer Sommer ins Wasser? Starker El Niño baut sich auf â Forscher warnen vor Wetterchaos Kommt dieses Jahr ein Super-El-Niño â mit nassem Sommer in der Schweiz?Unser Tagi-Spezialangebot fĂŒr Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch
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Eine Studie der UniversitĂ€t ZĂŒrich zeigt: Jeder fĂŒnfte Mann in der Schweiz denkt, MĂ€nner seien Frauen ĂŒberlegen und Gewalt gegen Frauen sei legitim. Verbreitet werden solche Rollenbilder unter anderem in der sogenannten «Manosphere», einem Online-Netzwerk, in dem oft frauenfeindliche und radikale Ansichten ausgetauscht werden.
Mittlerweile hat das Thema auch die Schweizer Politik erreicht. Eine Gruppe von sechs mÀnnlichen Parlamentariern aus sechs Parteien hat ein Postulat eingereicht. Der Bundesrat muss nun aufzeigen, wie sich die Online-Radikalisierung von jungen MÀnnern verhindern lÀsst und wie die Gewalt gegen Frauen eingedÀmmt werden kann.
Warum wurden die Politiker aus den unterschiedlichen Parteien zusammen aktiv? Was kann die Gesellschaft gegen toxische MĂ€nnlichkeit unternehmen? Und soll die Politik ĂŒberhaupt eingreifen?
Jacqueline BĂŒchi, Leiterin des Ressorts «Reportagen und Storytelling» hat mit drei der Politiker gesprochen. Sie ist zu Gast in einer neuen Folge des tĂ€glichen Podcasts «Apropos» und erzĂ€hlt, wie die Politiker gegen die toxische MĂ€nnlichkeit vorgehen wollen.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zum Thema MĂ€nnlichkeit
Manosphere: SVP, SP und GLP kĂ€mpfen gegen toxische MĂ€nnerbilder Studie: Jeder fĂŒnfte Schweizer Mann findet, MĂ€nner seien Frauen ĂŒberlegen und Gewalt sei legitim Andrew Tate: Wer sind die Schweizer Tate-Boys? MĂ€nnlichkeitsbilder und Geschlechterrollen im Wandel: Wann ist ein Mann ein Mann?Unser Tagi-Spezialangebot fĂŒr Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch
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Thunfisch, Makrelen, Krabben oder Hummer: Chinas Fischer holen massenhaft Tiere aus den Meeren â bis fast keine mehr davon ĂŒbrig sind. China hat die mit Abstand grösste Flotte industrieller Hochseefischerei und trĂ€gt mit dieser dazu bei, dass die Ăberfischung weiter zunimmt.
Die Folgen davon spĂŒrt man besonders in EntwicklungslĂ€ndern wie etwa in Moçambique. Viele Moçambiquer wurden in den letzten Jahren angeheuert, um auf chinesischen Schiffen zu arbeiten, oft unter schwierigen Bedingungen und teils illegal. Gleichzeitig sind dem Land wegen der chinesischen Fischerei Millionen Dollar entgangen.
Was spielt sich auf den chinesischen Flotten ab? Warum schaut da niemand hin? Und welche Verantwortung tragen Konsumentinnen und Konsumenten fĂŒr den Zustand der FischbestĂ€nde?
Paul Munzinger, Afrika-Korrespondent des «Tages-Anzeigers» und der «SĂŒddeutschen Zeitung», hat ĂŒber Monate zur Ăberfischung recherchiert. Er hat unter anderem Alexandre Salasse aus Moçambique getroffen, der auf einem chinesischen Hochseeschiff gearbeitet und ĂŒber seine Erfahrungen berichtet hat. Davon erzĂ€hlt Munzinger in einer neuen Folge des tĂ€glichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Gast: Paul Munzinger
Produktion: Sibylle HartmannRecherche zur chinesischen Hochseefischerei in Moçambique
Ăberfischung der Weltmeere: Wo sind all die Fische hin? Nach ChinaUnser Tagi-Spezialangebot fĂŒr Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch
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