Afleveringen
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In der Sommerpause geht es nun wie gewohnt weiter mit den Fast Facts Folgen. In dieser Folge geht es um das Thema EpiduralhĂ€matom. Prof. Patrick Schuss und Dr. Sami Ridwan bearbeiten relevante Fragen zu dem Thema im Hinblick auf die FacharztprĂŒfung. Ideal fĂŒr Medizinstudierende, Weiterbildungsassistent*innen und FachĂ€rzt*innen, die ihr Wissen auffrischen möchten.
Takeaways
Ursachen und Pathophysiologie des EpiduralhÀmatomsRadiologische Merkmale und DiagnostikOperationsindikationen und konservative BehandlungLucides Intervall und klinischer VerlaufVenöse vs. arterielle Blutung im Epiduralraum -
In dieser finalen Folge der zweiten Staffel, sprechen wir mit Univ.-Prof. Dr. med. Peter Vajkoczy, Direktor der Neurochirurgie an der CharitĂ©-UniversitĂ€tsmedizin in Berlin, und PrĂ€sident elect der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Neurochirurgie, ĂŒber die Zukunft der Neurochirurgie, wissenschaftliche Entwicklung und die Rolle der Sektionen in der Gesellschaft. In diesem GesprĂ€ch diskutieren wir die Herausforderungen und Innovationen in der Neurochirurgie, inklusive Digitalisierung, Fachkultur und Nachwuchsförderung. Es bietet Einblicke in die zukĂŒnftige Entwicklung des Fachs und die Bedeutung von FlexibilitĂ€t und Innovation.
Takeaways
Ziele der DGNC-PrĂ€sidentschaft 2026-2028Rolle der Sektionen in der wissenschaftlichen EntwicklungDigitalisierung und innovative AusbildungskonzepteTechnologische Fortschritte: KI, Robotik, Virtual RealityVernetzung und interdisziplinĂ€re Zusammenarbeit in der NeurochirurgieHerausforderungen im Gesundheitssystem und FachkulturAusbildung, Nachwuchs und FachentwicklungInnovative Modelle in der NeurochirurgieZukĂŒnftige Herausforderungen und Strategien -
Zijn er afleveringen die ontbreken?
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In dieser Folge diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss die Herausforderungen und SchlĂŒsselkompetenzen fĂŒr den ersten Dienst in der Neurochirurgie. Sie teilen praktische Erfahrungen, betonen die Bedeutung von VerantwortungsĂŒbernahme, Kommunikation und logistischem VerstĂ€ndnis im klinischen Alltag.
Takeaways
Unterschiedliche Dienstmodelle und ihre HerausforderungenWichtigkeit von Soft Skills und klinischer ErkennungEntscheidungsfindung bei unvollstÀndigen InformationenKommunikation im interprofessionellen TeamSelbsteinschÀtzung und Dienstreife -
In dieser Folge diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss zwei relevante Publikationen auf dem Gebiet Neurotraumatologie und Subarachnoidalblutung. Sie beleuchten die Bedeutung der MMA-Embolisation bei chronischen SubduralhÀmatomen und die europÀische Leitlinie zur aneurysmatischen Subarachnoidalblutung.
Literatur
Shankar JJS, Alcock S, Kashani N, Darsaut T, Wang BH, Dos Santos MP, Milot G, O'Kelly C, Kelly ME, Iancu D, Cora A, Marotta T, van Adel B, Kishore K, Drake B, Lesiuk H, Carrondo-Cottin S, Rempel J, Ahmed U, Chaalala C, Silvaggio J, Kaderali Z, McEachern J, Salam MSA, Sinha N, Marin R, Leung YS, Balshaw R, Fleetwood I, Jiang D, Menon BK, Singh N, Zeiler FA; EMMA-Can investigators. Management of Chronic Subdural Hematoma With Adjunctive Embolization of Middle Meningeal Artery: The EMMA-Can Randomized Clinical Trial. JAMA. 2026 Apr 30. doi: 10.1001/jama.2026.4910. Epub ahead of print. PMID: 42060283.
Vergouwen MDI, Ramos-Pachon A, Terecoasa EO, Willett N, Cuadrado-Godia E, Gaberel T, Gizewski ER, Helbok R, Ho L, Hugelshofer M, Korja M, Meling TR, Psychogios MN, Rinkel GJE, Taschner CA, Vajkoczy P, Etminan N. European Stroke Organisation (ESO), European Association of Neurosurgical Societies (EANS) and European Society for Minimally Invasive Neurological Therapy (ESMINT) guideline on aneurysmal subarachnoid haemorrhage. Eur Stroke J. 2026 May 6;11(5):aakag043. doi: 10.1093/esj/aakag043. PMID: 42095754; PMCID: PMC13151661.
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In diesem GesprĂ€ch geht es um den Begriff des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls, auch bekannt als Hirntod, und die damit verbundenen diagnostischen Verfahren sowie die Bedeutung fĂŒr Organspende. Im GesprĂ€ch erlĂ€utern wir mit PD Dr. med. Felix Lehmann aus Bonn die medizinischen Voraussetzungen, die DurchfĂŒhrung der Diagnostik und die rechtlichen Rahmenbedingungen. In diesem GesprĂ€ch werden die komplexen Aspekte der Hirntoddiagnostik, die Herausforderungen bei ECMO-Patienten und die gesellschaftlichen sowie ethischen Fragen rund um Organspende behandelt. Erfahrungen und Strategien werden geteilt, um diese sensiblen Themen professionell und einfĂŒhlsam zu navigieren.
Takeyways
Unterscheidung zwischen Hirntod und irreversiblen HirnfunktionsausfallDiagnostische Verfahren zur Feststellung des HirntodsVoraussetzungen und DurchfĂŒhrung der klinischen UntersuchungBedeutung der Hirntoddiagnostik fĂŒr OrganspendeRechtliche und medizinische Rahmenbedingungen in Deutschland Hirntoddiagnostik: Ablauf, Sicherheit, FehlerquellenECMO: Herausforderungen bei der Diagnostik und BehandlungGesellschaftliche und ethische Aspekte der OrganspendeLiteratur
Lehmann F, Ehrentraut SF, Görtzen-Patin J, Söhle M, Langer J, Banat M, Schrader D, Kraus H, Weller J. HEW-Score â ein Werkzeug zur Homogenisierung der Spendermeldungen an die DSO : Multizentrische retrospektive Analyse dreier UniversitĂ€tsklinika [HEW score-a tool for the homogenisation of donor registrations to the DSO : Multicentre retrospective analysis of three university hospitals]. Med Klin Intensivmed Notfmed. 2025 Nov;120(8):653-660. German. doi: 10.1007/s00063-024-01237-6. Epub 2025 Jan 28. PMID: 39873738; PMCID: PMC12594715.
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In dieser Folge diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss die Bedeutung der Lagerung im neurochirurgischen Operationssaal. Sie beleuchten die technischen und ergonomischen Aspekte, die Patientensicherheit und wie man die operative Effizienz verbessern kann.
Takeaways
Die Bedeutung der Lagerung im OPPatientensicherheit durch richtige LagerungGrundregeln der LagerungDie Rolle der SchÀdel-KlemmeDruckstellen und NervenschÀden vermeidenDie Verantwortung des OperateursLagerung und Ergonomie im OPBesondere Lagerungsarten in der NeurochirurgieBauchlagerung Vor- und Nachteile Seitenlagerung und ihre HerausforderungenHalbsitzende Lagerung und ihre Komplikationen -
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In dieser Folge diskutieren Prof. Patrick Schuss und Dr. Sami Ridwan die komplexen Aspekte der Chiari-Malformation, einschlieĂlich ihrer Typen, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten. Das GesprĂ€ch bietet wertvolle Einblicke fĂŒr Mediziner und Interessierte, die das Krankheitsbild besser verstehen möchten. Der Fokus liegt in dieser Folge auf dem Ăberblick der Typen, Definitionen und Unterschiede, vertieft wird das Thema Diagnostik und Therapie des Typ I.
Key Topics
Unterscheidung der Chiari-Typen 0, 1, 1,5, 2, 3, 4
Pathophysiologie des Liquorflusses und Kolbeneffekts
Diagnostische Methoden: MRT und Liquorflussdarstellung
TherapieansÀtze: Dekompression, Tonsillenresektion, Dura-Erweiterung
Klinische Relevanz und RisikofaktorenTakeaways
Die Chiari-Malformation ist ein Spektrum, keine starre Diagnose.
Die Diagnose basiert auf klinischer Symptomatik und radiologischen Kriterien.
Der Liquorfluss und die Dura-Compliance sind entscheidend fĂŒr die Pathogenese.
Konservative Behandlung ist bei milden oder asymptomatischen FÀllen möglich.
Operative Dekompression ist die Standardtherapie bei symptomatischen Patienten.Literatur
Friedlander RM. Congenital and Acquired Chiari Syndrome. N Engl J Med. 2024 Jun 20;390(23):2191-2198. doi: 10.1056/NEJMra2308055. PMID: 38899696.
Visocchi M, Signorelli F, Alves ĂL, Goel A, Parthiban J, Baeesa S, Sharif S, Sampaio F, Ben Ali S, Lee JH, Oertel J, Zileli M, Botelho R. Indications for Surgery and Surgical Options in Chiari Malformation: WFNS Spine Committee Recommendations. Spine (Phila Pa 1976). 2025 Jun 1;50(11):760-766. doi: 10.1097/BRS.0000000000005288. Epub 2025 Feb 10. PMID: 39927413.
Costa F, Ait Benali S, Dantas F, Restelli F, Mazzapicchi E, Baeesa S, Yaman O, Sharif S, Alves OL, Zileli M, Botelho R. Chiari Malformation: Diagnosis, Classifications, Natural History, and Conservative Management. World Federation of Neurosurgical Societies Spine Committee Recommendations. Spine (Phila Pa 1976). 2025 Jun 1;50(11):767-778. doi: 10.1097/BRS.0000000000005289. Epub 2025 Feb 10. PMID: 39925305.
Labuda R, Nwotchouang BST, Ibrahimy A, Allen PA, Oshinski JN, Klinge P, Loth F. A new hypothesis for the pathophysiology of symptomatic adult Chiari malformation Type I. Med Hypotheses. 2022 Jan;158:110740. doi: 10.1016/j.mehy.2021.110740. Epub 2021 Dec 14. PMID: 34992329; PMCID: PMC8730378.
Li J, Ouyang T, Xu P, Huang X, Song X, Wang P, Meng W, Xu J, Zhang N. Outcome evaluation of decompression surgery combined with cerebellar tonsillectomy compared without cerebellar tonsillectomy for Chiari type I malformation patients. Neurosurg Rev. 2022 Oct;45(5):3315-3326. doi: 10.1007/s10143-022-01829-w. Epub 2022 Jul 11. PMID: 35821537.
Lima GLO, Deus RMM, Massud JV, PachĂĄ DP, Silva JVMD, Paiva DFF, Brock RS, Figueiredo EG. Cerebellar tonsil manipulation in Chiari malformation type I surgery: A systematic review and meta-analysis. Clin Neurol Neurosurg. 2026 Feb;261:109264. doi: 10.1016/j.clineuro.2025.109264. Epub 2025 Nov 25. PMID: 41317435.
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EinjÀhriges JubilÀum: Einblick in Strahlentherapie und interdisziplinÀre Neuro-Onkologie
In dieser Folge feiern wir das einjĂ€hrige JubilĂ€um des Podcasts und tauchen mit Frau Univ.-Prof.in Dr. med. Stephanie E. Combs, Direktorin der Klinik und Poliklinik fĂŒr Radioonkologie und Strahlentherapie an der TU MĂŒnchen, Dekanin der TUM School of Medicine and Health, tief in das komplexe Thema der Strahlentherapie im neuro-onkologischen Kontext ein. Unsere Experten diskutieren verstĂ€ndlich die technischen, klinischen und interdisziplinĂ€ren Aspekte, welche die Behandlung von Tumorerkrankungen so spannend und vielfĂ€ltig machen.
Takeaways
RĂŒckblick auf ein Jahr Podcast und wichtige Entwicklungen in der Neuro-OnkologieProf. Combs stellt das interdisziplinĂ€re Behandlungskonzept in der Strahlentherapie vorDie Rolle der Chirurgie, Radiologie und Pathologie in der Tumordiagnostik und BehandlungĂbersicht ĂŒber die wichtigsten Techniken: Linearbeschleuniger, Gamma Knife, CyberKnife, ProtonentherapieBegriffsklĂ€rung: Fraktionierung, Radiochirurgie, stereotaktische Bestrahlung und IMRTBedeutung der Bildgebung: CT, MRT, PET bei Planung und KontrolleGefahr durch Risikoorgane und individuelle Risikobewertung bei PlanungNebenwirkungsmanagement: hĂ€ufige und schwere NebenwirkungenRessourcen & Literatur: Empfehlungen fĂŒr Ărzte und BetroffeneBuch-Empfehlung:
Stephanie E. Combs, Strahlentherapie ISBN 978-3-8338-9747-4
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In dieser Folge beleuchten wir die zunehmende Bedeutung von Hirnmetastasen in der neuroonkologischen Versorgung. Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss diskutieren die neuesten Erkenntnisse zur Diagnostik, Indikationsstellung fĂŒr neurochirurgische Eingriffe und interdisziplinĂ€re Behandlungskonzepte. Besonders im Fokus stehen die klinische Relevanz der Morphologie, prognostische Klassifikationen und die Entwicklung personalisierter TherapieansĂ€tze.
Takeaways
Die Pathogenese und Epidemiologie: Hirnmetastasen sind heute der hĂ€ufigste intrazerebrale Tumor beim Erwachsenen, treten 3â10 Mal hĂ€ufiger auf als primĂ€re HirntumoreEinfluss verbesserter onkologischer Therapien: LĂ€ngeres Ăberleben durch zielgerichtete Therapien fördert die Entstehung von Hirnmetastasen, die Bluthirnschranke wirkt dabei als SchutzschildSymptomatik und FrĂŒherkennung: Kopfschmerzen, fokale neurologische AusfĂ€lle, Hirndrucksymptome sowie der Unterschied zwischen synchronen und metachronen MetastasenIndikationsstellung fĂŒr neurochirurgische Resektionen:GroĂe, symptomatische Tumoren mit MasseneffektVerbesserung des neurologischen Status und der LebensqualitĂ€tErmöglichung und Optimierung stereotaktischer StrahlentherapieTumorbiologische Aspekte wie Histologie und molekulare Diskordanz zwischen PrimĂ€rtumor und MetastaseRolle der Bildgebung: Relevanz des postoperativen MRT, Unterschiede zwischen CT und MRT bei NachkontrollenMultidisziplinĂ€rer-Ansatz: Kombination aus Chirurgie, Strahlentherapie und systemischer Therapien; BerĂŒcksichtigung des Gesamtzustandes und funktioneller Klassifikationen (z.B. RPA-System)Literatur
Treatment for Brain Metastases: ASCO-SNO-ASTRO GuidelineMichael A. Vogelbaum, Paul D. Brown, Hans Messersmith, Priscilla K. Brastianos, Stuart Burri, Dan Cahill, Ian F. Dunn, Laurie E. Gaspar, Na Tosha N. Gatson, Vinai Gondi, Justin T. Jordan, Andrew B. Lassman, Julia Maues, Nimish Mohile, Navid Redjal, Glen Stevens, Erik Sulman, Martin van den Bent, H. James Wallace, Jeffrey S. Weinberg, Gelareh Zadeh, David Schiff
Journal of Clinical Oncology 2022 40:5, 492-516Bahna M, Heimann M, Bode C, Borger V, Eichhorn L, GĂŒresir E, Hamed M, Herrlinger U, Ko YD, Lehmann F, Potthoff AL, Radbruch A, Schaub C, Surges R, Weller J, Vatter H, SchĂ€fer N, Schneider M, Schuss P. Tumor-associated epilepsy in patients with brain metastases: necrosis-to-tumor ratio forecasts postoperative seizure freedom. Neurosurg Rev. 2022 Feb;45(1):545-551. doi: 10.1007/s10143-021-01560-y. Epub 2021 May 14. PMID: 33988803; PMCID: PMC8827395.
Goldberg M, Mondragon-Soto MG, Altawalbeh G, Baumgart L, Gempt J, Bernhardt D, Combs SE, Meyer B, Aftahy AK. Enhancing outcomes: neurosurgical resection in brain metastasis patients with poor Karnofsky performance score - a comprehensive survival analysis. Front Oncol. 2024 Jan 10;13:1343500. doi: 10.3389/fonc.2023.1343500. PMID: 38269027; PMCID: PMC10806166.
Goldberg M, Kraus LM, Vatcheva C, Bernhardt D, Combs SE, Negwer C, Meyer B, Wagner A. Evaluating the Impact of Index Metastasis Resection in Patients with Multiple Brain Metastases. Cancers (Basel). 2025 Oct 10;17(20):3281. doi: 10.3390/cancers17203281. PMID: 41154339; PMCID: PMC12563598.
Roux A, Botella C, Still M, Zanello M, Dhermain F, Metellus P, Pallud J. Posterior Fossa Metastasis-Associated Obstructive Hydrocephalus in Adult Patients: Literature Review and Practical Considerations from the Neuro-Oncology Club of the French Society of Neurosurgery. World Neurosurg. 2018 Sep;117:271-279. doi: 10.1016/j.wneu.2018.06.084. Epub 2018 Jun 20. PMID: 29935321.
Palmieri D, Chambers AF, Felding-Habermann B, Huang S, Steeg PS. The biology of metastasis to a sanctuary site. Clin Cancer Res. 2007 Mar 15;13(6):1656-62. doi: 10.1158/1078-0432.CCR-06-2659. PMID: 17363518.
Jiang K, Parker M, Materi J, Azad TD, Kamson DO, Kleinberg L, Ye X, Rincon-Torroella J, Bettegowda C. Epidemiology and survival outcomes of synchronous and metachronous brain metastases: a retrospective population-based study. Neurosurg Focus. 2023 Aug;55(2):E3. doi: 10.3171/2023.5.FOCUS23212. PMID: 37527669.
Yang Z, Wei S, Duan H, Wang X, Zhang D, Kiang KM, Deng Y, Yang Y, Ku Y, Hu W, Zou C, Tang M, Jiang Y, Liu Y, Lan H, Chen Z, Leung GK, Jia W, Mou Y, Liu L, Zhang G. A proteogenomic atlas of 1032 brain metastases identifies molecular subtypes, immune landscapes, and therapeutic vulnerabilities. Nat Commun. 2026 Jan 26;17(1):2038. doi: 10.1038/s41467-026-68748-y. PMID: 41587979; PMCID: PMC12946203.
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In dieser Episode tauchen wir tief in die Welt der Neuropathologie ein. Unser Gast Dr. med. Claire Delbridge, Leiterin der Neuropathologie am Klinikum rechts der Isar, erklÀrt die Besonderheiten ihres Fachs, die neuesten Diagnosemethoden und gibt einen Ausblick auf die Zukunft, inklusive technischer Innovationen und KI.
Takeaways
Was macht das ZNS-Gewebe so besonders fĂŒr die Neuropathologie?Der Unterschied zwischen histologischer und molekularer Diagnostik bei HirntumorenBedeutung und Grenzen des Schnellschnitts in der NeurochirurgieEinsatz moderner Tools: Immunhistochemie, DNA-Methylierung, Copy Number VariationsHerausforderungen bei Differentialdiagnosen: Tumor vs. EntzĂŒndung vs. DemyelinisierungZukunftstrends: KI, maschinelles Lernen und die Rolle des NeuropathologenBedeutung der interdisziplinĂ€ren Zusammenarbeit zwischen Neurochirurg*innen und Neuropatholog*innen -
In dieser Folge diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss die Richtlinien, Schwellenwerte und Entscheidungsprozesse bei postoperativen CT Bildgebungen nach neurochirurgischen Eingriffen. Es geht darum, wann Routinedarstellungen sinnvoll sind und wann eine gezielte Bildgebung aus klinischen GrĂŒnden erfolgt.
Takeaways
Unterschiede zwischen Routine- und bedarfsgerechter CT-BildgebungIndikationen fĂŒr postoperative CT bei verschiedenen Eingriffen (z.B. Tumor, WirbelsĂ€ule, GefĂ€Ăe)Einfluss klinischer Parameter wie neurologischer Status, GCS, Pupillenreaktion auf die BildgebungSchwellenwerte bei Blutung, Masseneffekt und Hydrocephalus in der Post-OP-BilanzRessourcenmanagement und SOP-Entwicklung fĂŒr postoperative ĂberwachungUmgang mit Befunden wie Pneumocephalus, Ădem oder kleinen BlutproduktenDiskussion ĂŒber den Nutzen eines routinemĂ€Ăigen CT bei uneindeutigen FĂ€llenLiteratur
Blumrich L, Telles JPM, da Silva SA, Iglesio RF, Teixeira MJ, Figueiredo EG. Routine postoperative computed tomography scan after craniotomy: systematic review and evidence-based recommendations. Neurosurg Rev. 2021 Oct;44(5):2523-2531. doi: 10.1007/s10143-021-01473-w. Epub 2021 Jan 15. PMID: 33452594.
Freyschlag CF, Gruber R, Bauer M, Grams AE, Thomé C. Routine Postoperative Computed Tomography Is Not Helpful After Elective Craniotomy. World Neurosurg. 2019 Feb;122:e1426-e1431. doi: 10.1016/j.wneu.2018.11.079. Epub 2018 Nov 19. PMID: 30465965.
SchÀr RT, Fiechter M, Z'Graggen WJ, Söll N, Krejci V, Wiest R, Raabe A, Beck J. No Routine Postoperative Head CT following Elective Craniotomy--A Paradigm Shift? PLoS One. 2016 Apr 14;11(4):e0153499. doi: 10.1371/journal.pone.0153499. PMID: 27077906; PMCID: PMC4831779.
Khaldi A, Prabhu VC, Anderson DE, Origitano TC. The clinical significance and optimal timing of postoperative computed tomography following cranial surgery. J Neurosurg. 2010 Nov;113(5):1021-5. doi: 10.3171/2009.11.JNS081048. Epub 2009 Dec 18. PMID: 20020840.
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In dieser Folge beleuchten wir die neuesten Entwicklungen bei der Risikobewertung und Behandlung unrupturierter Hirnaneurysmen. Prof. Patrick Schuss und Dr. Sami Ridwan diskutieren die ValiditĂ€t verschiedener Scores, die Bedeutung von Scores wie PHASES, UCAS, ELAPSS, UIATS und das Zusammenspiel von Bildgebung, Risiko- und Entscheidungsmodellen â alles in einem multidisziplinĂ€ren Ansatz.
Takeaways
Ăberblick ĂŒber unrupturierte intrakranielle Aneurysmen (UIAs) und ihre klinische BedeutungDie Auswirkungen einer plötzlichen Ruptur: gesundheitliche, sozioökonomische und emotionale KonsequenzenEpidemiologie: PrĂ€valenz, hĂ€ufige Lokalisationen und altersbedingte RisikofaktorenHistorische Perspektive: von ISUIA zu modernen RisikoscoresGrenzen frĂŒher Risikobewertungsmodelle und die Entwicklung hin zu umfassenderen ScoresDetaillierte Betrachtung des PHASES-Scores: Parameter, Anwendbarkeit und Grenzen, insbesondere ĂŒber Populationen hinwegDie Rolle des ELAPS-Scores bei der Ăberwachung von Aneurysma-Wachstum und StabilitĂ€tHerausforderungen mit aktuellen Risikoscores: dynamische Faktoren, Lebensstil-EinflĂŒsse (z.B. Rauchen) und genetische PrĂ€dispositionPraktische klinische Tipps fĂŒr die Patientenberatung und gemeinsame Entscheidungsfindung basierend auf RisikostratifizierungZukĂŒnftige Richtungen: Integration von Bildgebung, Genetik und personalisierter Medizin im Aneurysma-ManagementLiteratur:
Wiebers DO, Whisnant JP, Huston J 3rd, Meissner I, Brown RD Jr, Piepgras DG, Forbes GS, Thielen K, Nichols D, O'Fallon WM, Peacock J, Jaeger L, Kassell NF, Kongable-Beckman GL, Torner JC; International Study of Unruptured Intracranial Aneurysms Investigators. Unruptured intracranial aneurysms: natural history, clinical outcome, and risks of surgical and endovascular treatment. Lancet. 2003 Jul 12;362(9378):103-10. doi: 10.1016/s0140-6736(03)13860-3. PMID: 12867109.
Greving JP, Wermer MJ, Brown RD Jr, Morita A, Juvela S, Yonekura M, Ishibashi T, Torner JC, Nakayama T, Rinkel GJ, Algra A. Development of the PHASES score for prediction of risk of rupture of intracranial aneurysms: a pooled analysis of six prospective cohort studies. Lancet Neurol. 2014 Jan;13(1):59-66. doi: 10.1016/S1474-4422(13)70263-1. Epub 2013 Nov 27. PMID: 24290159.
UCAS Japan Investigators; Morita A, Kirino T, Hashi K, Aoki N, Fukuhara S, Hashimoto N, Nakayama T, Sakai M, Teramoto A, Tominari S, Yoshimoto T. The natural course of unruptured cerebral aneurysms in a Japanese cohort. N Engl J Med. 2012 Jun 28;366(26):2474-82. doi: 10.1056/NEJMoa1113260. PMID: 22738097.
Etminan N, Brown RD Jr, Beseoglu K, Juvela S, Raymond J, Morita A, Torner JC, Derdeyn CP, Raabe A, Mocco J, Korja M, Abdulazim A, Amin-Hanjani S, Al-Shahi Salman R, Barrow DL, Bederson J, Bonafe A, Dumont AS, Fiorella DJ, Gruber A, Hankey GJ, Hasan DM, Hoh BL, Jabbour P, Kasuya H, Kelly ME, Kirkpatrick PJ, Knuckey N, Koivisto T, Krings T, Lawton MT, Marotta TR, Mayer SA, Mee E, Pereira VM, Molyneux A, Morgan MK, Mori K, Murayama Y, Nagahiro S, Nakayama N, NiemelĂ€ M, Ogilvy CS, Pierot L, Rabinstein AA, Roos YB, Rinne J, Rosenwasser RH, Ronkainen A, Schaller K, Seifert V, Solomon RA, Spears J, Steiger HJ, Vergouwen MD, Wanke I, Wermer MJ, Wong GK, Wong JH, Zipfel GJ, Connolly ES Jr, Steinmetz H, Lanzino G, Pasqualin A, RĂŒfenacht D, Vajkoczy P, McDougall C, HĂ€nggi D, LeRoux P, Rinkel GJ, Macdonald RL. The unruptured intracranial aneurysm treatment score: a multidisciplinary consensus. Neurology. 2015 Sep 8;85(10):881-9. doi: 10.1212/WNL.0000000000001891. Epub 2015 Aug 14. PMID: 26276380; PMCID: PMC4560059.
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In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss ĂŒber die Herausforderungen und Vorgehensweise bei Shunt-Revisionen. Sie beleuchten die verschiedenen AnsĂ€tze zur Behebung von Problemen mit Shunts, einschlieĂlich der Bildgebung und der operativen Techniken. Ein besonderer Fokus liegt auf der Infektion und den unterschiedlichen Herangehensweisen bei akuten und chronischen FĂ€llen.
Takeaways
Shunt-Revisionen sind komplex und erfordern prĂ€zise Bildgebung.Infektionen sind eine hĂ€ufige Komplikation bei Shunts.Unterschiedliche AnsĂ€tze fĂŒr akute und chronische Shunt-Probleme.CT und Röntgen sind entscheidend fĂŒr die Diagnose.Operative Techniken variieren je nach Problemstellung.Ventrikelkatheter mĂŒssen teilweise neu positioniert werden.Infektion erfordert oft eine Komplettrevision.Shuntogramme sind invasiv, aber manchmal notwendig.Langliegende Katheter können problematisch sein.Endoskopische Visualisierung kann bei komplexen FĂ€llen helfen. -
In dieser Episode von Fast Facts diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss ĂŒber das Thema Trigeminusneuralgie. Sie behandeln die klinische Diagnose, Warnzeichen fĂŒr sekundĂ€re Ursachen, Bildgebungsverfahren und medikamentöse Erstlinientherapien. Prof. Patrick Schuss erklĂ€rt die mikrovaskulĂ€re Dekompression und andere neurochirurgische Verfahren.
Takeaways
Trigeminusneuralgie zeigt typische Schmerzattacken.KĂ€lte kann ein Auslöser fĂŒr Attacken sein.Bildgebung ist wichtig zur Diagnose.Carbamazepin ist die Erstlinientherapie.MikrovasculĂ€re Dekompression hat hohe Erfolgsraten.SekundĂ€re Ursachen können Tumore sein.Warnzeichen sind SensibilitĂ€tsstörungen.MRT ist obligat fĂŒr die Bildgebung.Radiochirurgie ist eine Option bei hohem OP-Risiko.Transposition vermeidet Fremdkörperreaktionen. -
In dieser Episode diskutieren Prof. Patrick Schuss und Dr. Sami Ridwan ĂŒber das Thema Hirnabzess, seine Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. Sie betonen die Wichtigkeit der klinischen Erfahrung und der Leitlinien bei der Diagnose und Behandlung. Zudem werden PrĂŒfungsfragen und praktische Tipps besprochen.
Takeaways
Hirnabzess ist eine ernste Erkrankung, die sofortige Aufmerksamkeit erfordert.Die Kombination von Sinusitis und Winterzeit mit anderen Symptomen weisst auf einen möglichen Hirnabszess hin.Klinische Erfahrung ist entscheidend bei der Diagnose von Hirnabzessen.Leitlinien bieten eine wertvolle Orientierungshilfe, sollten aber nicht alleinige Grundlage sein.PrĂŒfungsfragen können helfen, das Wissen ĂŒber Hirnabzesse zu vertiefen.Die Wahl der Therapie hĂ€ngt stark vom Eintrittsweg des Erregers ab.Eine schnelle Diagnose kann lebensrettend sein.Die Behandlung erfordert oft eine interdisziplinĂ€re Zusammenarbeit.Patienten mit Hirnabzess benötigen eine intensive Ăberwachung.FrĂŒhzeitige Intervention verbessert die Prognose erheblich. -
In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan, Prof. Patrick Schuss und Prof. Peter LĂŒdike, Chefarzt der Klinik fĂŒr Innere Medizin/ Kardiologie und Intensivmedizin, Marienhospital OsnabrĂŒck, ĂŒber die Anwendung von niedermolekularem Heparin als Bridging-Therapie bei neurochirurgischen Eingriffen. Sie beleuchten die Herausforderungen und Risiken der Thrombozytenaggregationshemmung und oralen Antikoagulation, insbesondere im Kontext der Neurochirurgie und Kardiologie. Die Experten teilen ihre Erfahrungen und Meinungen zu aktuellen Studien und Leitlinien, um die bestmögliche Patientenversorgung zu gewĂ€hrleisten.
Takeaways
Bridging ist bei Unterbrechung der Thrombozytenaggregationshemmung nicht sinnvoll.Bridging ist bei Unterbrechung der oralen Antikoagulation in wenigen FĂ€llen sinnvoll.Kompromiss-Heparinisierung (z.B. PTT 40-50) ist ein individueller Heilversuch und nicht mit Daten untermauert.Ein Bridging ist besonders bei der mechanischen Mitralklappe erforderlich.FĂ€lle sollten kardiologisch genau betrachtet werden und eine individuelle Entscheidung getroffen werden, besonders intrainterventionelle kardiologische Befunde sin relevant.Neurochirurgische Eingriffe stellen eine besondere Herausforderung dar.Kardiologische Perspektiven sind entscheidend fĂŒr die Therapieplanung.Aktuelle Studien bieten neue Einblicke in die Behandlungsmethoden.Leitlinien sind nicht immer eindeutig, besonders weil bisher neurochirurgische Patienten nicht inkludiert wurden.InterdisziplinĂ€re Zusammenarbeit verbessert die Behandlungsergebnisse.Die Diskussion ĂŒber Bridging-Therapien ist komplex und vielschichtig.Literatur
Marcucci M, Chan MTV, Smith EE, Absalom AR, Devereaux PJ. Prevention of perioperative stroke in patients undergoing non-cardiac surgery. Lancet Neurol. 2023 Oct;22(10):946-958. doi: 10.1016/S1474-4422(23)00209-0. PMID: 37739575.
Wang B, Su Y, Ma C, Xu L, Mao Q, Cheng W, Lu Q, Zhang Y, Wang R, Lu Y, He J, Chen S, Chen L, Li T, Gao L. Impact of perioperative low-molecular-weight heparin therapy on clinical events of elderly patients with prior coronary stents implanted > 12 months undergoing non-cardiac surgery: a randomized, placebo-controlled trial. BMC Med. 2024 Apr 23;22(1):171. doi: 10.1186/s12916-024-03391-2. PMID: 38649992; PMCID: PMC11036782.
Thompson, A, Fleischmann, K, Smilowitz, N. et al. 2024 AHA/ACC/ACS/ASNC/HRS/SCA/SCCT/SCMR/SVM Guideline for Perioperative Cardiovascular Management for Noncardiac Surgery: A Report of the American College of Cardiology/American Heart Association Joint Committee on Clinical Practice Guidelines. JACC. 2024 Nov, 84 (19) 1869â1969.
https://doi.org/10.1016/j.jacc.2024.06.013 -
In dieser Episode von BrainDocs diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss die Anwendung von Fluoreszenz in der Neurochirurgie, insbesondere die Verwendung von 5-ALA, Fluoreszin und ICG. Sie beleuchten die historischen UrsprĂŒnge dieser Stoffe, ihre spezifischen Einsatzgebiete und die Vorteile sowie EinschrĂ€nkungen in der Tumorchirurgie. Die Diskussion umfasst auch die Zukunft der fluoreszenzgefĂŒhrten Neurochirurgie und die potenziellen Entwicklungen in der Tumorvisualisierung.
Takeaways
5-ALA verbessert die Resektionsrate bei hochgradigen Gliomen.Fluoreszin ist ein kostengĂŒnstiger Marker fĂŒr die Blut-Hirn-Schranke.ICG ist zentral fĂŒr die neurovaskulĂ€re Chirurgie.Fluoreszenz ist Teil eines multimodalen intraoperativen Konzepts.5-ALA hat eine hohe SensitivitĂ€t, aber begrenzte SpezifitĂ€t.Fluoreszin wird intravenös appliziert und ist nicht tumorselektiv.ICG hat ein gĂŒnstiges Sicherheitsprofil, aber Kontraindikationen bei Jodallergie.Technologische Fortschritte ermöglichen 5-ALA-Fluoreszenz unter WeiĂlicht.ZukĂŒnftige Entwicklungen zielen auf höhere SpezifitĂ€t in der Tumorvisualisierung.FluoreszenzgefĂŒhrte Neurochirurgie ist ein dynamisches Feld mit viel Potenzial.Literatur
Turning on the Light for Brain Tumor Surgery: A 5-Aminolevulinic Acid Story. McCracken DJ, Schupper AJ, Lakomkin N, et al. Neuro-Oncology. 2022;24(Suppl 6):S52-S61. doi:10.1093/neuonc/noac191.
Sodium Fluorescein-Guided Resection Under the YELLOW 560 Nm Surgical Microscope Filter in Malignant Brain Tumor Surgery-a Feasibility Study. Schebesch KM, Proescholdt M, Höhne J, et al. Acta Neurochirurgica. 2013;155(4):693-9. doi:10.1007/s00701-013-1643-y.
Fluorescence in Neurosurgery: Its Diagnostic and Therapeutic Use. Review of the Literature. Ewelt C, Nemes A, Senner V, et al. Journal of Photochemistry and Photobiology. B, Biology. 2015;148:302-309. doi:10.1016/j.jphotobiol.2015.05.002.
Indocyanine Green Video-Angiography in Neurosurgery: A Glance Beyond Vascular Applications. Scerrati A, Della Pepa GM, Conforti G, et al. Clinical Neurology and Neurosurgery. 2014;124:106-13. doi:10.1016/j.clineuro.2014.06.032.
Prospective Evaluation of Surgical Microscope-Integrated Intraoperative Near-Infrared Indocyanine Green Videoangiography During Aneurysm Surgery. Raabe A, Nakaji P, Beck J, et al. Journal of Neurosurgery. 2005;103(6):982-9. doi:10.3171/jns.2005.103.6.0982.
Fluorescence-Guided Surgery With 5-Aminolevulinic Acid for Resection of Malignant Glioma: A Randomised Controlled Multicentre Phase III Trial. Stummer W, Pichlmeier U, Meinel T, et al. The Lancet. Oncology. 2006;7(5):392-401. doi:10.1016/S1470-2045(06)70665-9.
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In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss ĂŒber den idiopathischen Normaldruckhydrozephalus (INPH), ein oft ĂŒbersehenes geriatrisches Syndrom. Sie beleuchten die Herausforderungen bei der Diagnose, die Rolle des glymphatischen Systems und die Bedeutung der HAKIM-Trias. Zudem wird die Diagnostik und Therapie, einschlieĂlich des lumbalen Infusionstests, detailliert besprochen. In Teil 2 wird die operative Versorgung inkl. Shunt, Ventile und Devices folgen.
Takeaways
INPH ist ein reversibles geriatrisches Syndrom.Die HAKIM-Trias umfasst Gangstörung, kognitive Störung und Harninkontinenz.INPH ist bei Ă€lteren Menschen unterdiagnostiziert.Es gibt keine klaren Laborparameter fĂŒr INPH.Der lumbale Infusionstest ist entscheidend fĂŒr die Diagnose.Das glymphatische System spielt eine Rolle bei INPH.Ventrikulomegalie ist ein hĂ€ufiges Symptom von INPH.Die Diagnose von INPH erfordert eine umfassende klinische Bewertung.Eine invasive Diagnostik kann notwendig sein.Die Therapie von INPH kann die LebensqualitĂ€t erheblich verbessern.Literatur
Luciano MG, Williams MA, Hamilton MG, Katzen HL, Dasher NA, Moghekar A, Hua J, Malm J, Eklund A, Alpert Abel N, Raslan AM, Elder BD, Savage JJ, Barrow DL, Shahlaie K, Jensen H, Zwimpfer TJ, Wollett J, Hanley DF, Holubkov R; PENS Trial Investigators and the Adult Hydrocephalus Clinical Research Network. A Randomized Trial of Shunting for Idiopathic Normal-Pressure Hydrocephalus. N Engl J Med. 2025 Sep 16. doi: 10.1056/NEJMoa2503109. Epub ahead of print. PMID: 40960253.
Thavarajasingam SG, El-Khatib M, Rea M, Russo S, Lemcke J, Al-Nusair L, Vajkoczy P. Clinical predictors of shunt response in the diagnosis and treatment of idiopathic normal pressure hydrocephalus: a systematic review and meta-analysis. Acta Neurochir (Wien). 2021 Oct;163(10):2641-2672. doi: 10.1007/s00701-021-04922-z. Epub 2021 Jul 8. PMID: 34235589; PMCID: PMC8437907.
Wallenstein MB, McKhann GM 2nd. SalomĂłn Hakim and the discovery of normal-pressure hydrocephalus. Neurosurgery. 2010 Jul;67(1):155-9; discussion 159. doi: 10.1227/01.neu.0000370058.12120.0e. PMID: 20568668.
Milletti D, Randi FT, Lanzino G, Hakim F, Palandri G. Gait Apraxia and Hakim's Disease: A Historical Review. Biomedicines. 2023 Apr 3;11(4):1086. doi: 10.3390/biomedicines11041086. PMID: 37189704; PMCID: PMC10136268.
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In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan, Prof. Patrick Schuss und PD Dr. Niklas SchĂ€fer die komplexen Aspekte der Behandlung von Glioblastomen, insbesondere den IDH-Wildtyp. Die Diskussion umfasst die chirurgischen AnsĂ€tze, die Bedeutung der Resektion, die Rolle der Diagnostik und Bildgebung, sowie die Standardtherapien wie die Temozolomid-basierte Radiochemotherapie. Zudem wird die Bedeutung von Biomarkern und molekularbiologischen Faktoren hervorgehoben, die die Therapieentscheidungen beeinflussen. Innovative Therapien und die Notwendigkeit klinischer Studien werden ebenfalls thematisiert, um die Behandlungsergebnisse zu verbessern. Die Episode schlieĂt mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Punkte und einem Ausblick auf zukĂŒnftige Entwicklungen in der Neuro-Onkologie.
Takeaways
Die Therapie beim Glioblastom besteht aus drei SĂ€ulen: Chirurgie, Chemotherapie und Strahlentherapie.
Eine supra-marginale Resektion kann die Ăberlebensrate verbessern.
Die Unterscheidung zwischen schrankengestörten und nicht schrankengestörten Tumoranteilen ist entscheidend fĂŒr die Therapie.
Der MGMT-Status ist ein wichtiger Biomarker fĂŒr die Therapieentscheidung.
Temozolomid bleibt die Standardtherapie fĂŒr Glioblastome.
Klinische Studien sind wichtig, um neue TherapieansÀtze zu evaluieren.
Die Patienten mĂŒssen ĂŒber alle Therapieoptionen und deren Nebenwirkungen informiert werden.
Innovative Therapien wie TTF können die Behandlungsergebnisse verbessern.
Die Rolle der molekularen Diagnostik wird immer wichtiger in der Therapieplanung.
Die UnterstĂŒtzung der Patienten und ihrer Familien ist entscheidend in der Behandlung.Literatur
Ghazaleh Tabatabai, Michael Platten, Matthias Preusser, Michael Weller, Wolfgang Wick, Martin van den Bent, Treatment of glioblastoma patients with personalized vaccines outside clinical trials: Lessons ignored?, Neuro-Oncology, Volume 27, Issue 1, January 2025, Pages 302â305, https://doi.org/10.1093/neuonc/noae225
Wen PY, Weller M, Lee EQ, Touat M, Khasraw M, Rahman R, Platten M, Lim M, Winkler F, Horbinski C, Verhaak RGW, Huang RY, Ahluwalia MS, Albert NL, Tonn JC, Schiff D, Barnholtz-Sloan JS, Ostrom Q, Aldape KD, Batchelor TT, Bindra RS, Chiocca EA, Cloughesy TF, DeGroot JF, French P, Galanis E, Galldiks N, Gilbert MR, Hegi ME, Lassman AB, Le Rhun E, Mehta MP, Mellinghoff IK, Minniti G, Roth P, Sanson M, Taphoorn MJB, von Deimling A, Weiss T, Wick W, Zadeh G, Reardon DA, Chang SM, Short SC, van den Bent MJ, Preusser M. Glioblastoma in Adults: A Society for Neuro-Oncology (SNO) and European Society of Neuro-Oncology (EANO) Consensus Review on Current Management and Future Directions. Neuro Oncol. 2025 Aug 13:noaf177. doi: 10.1093/neuonc/noaf177. Epub ahead of print. PMID: 40827022.
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In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss die Verwendung von Dexamethason bei neuroonkologischen Patienten. Sie beleuchten die verschiedenen Formen des Hirnödems, die Wirkungsweise und Dosierung von Dexamethason sowie die damit verbundenen Nebenwirkungen. Zudem wird auf die molekularen Tumoreffekte eingegangen und die Langzeitfolgen der Dexamethason-Gabe erörtert. AbschlieĂend werden Alternativen zu Dexamethason und die aktuellen Leitlinien zur Steroidgabe vorgestellt.
TakeawaysDexamethason ist ein Standard bei Hirntumoren.
Es gibt verschiedene Formen des Hirnödems.
Die Dosierung von Dexamethason muss individuell angepasst werden.
Dexamethason hat sowohl positive als auch negative Effekte.
Die Nebenwirkungen können gravierend sein.
Dexamethason kann die TumorinvasivitÀt erhöhen.
Langfristige Anwendung kann die Prognose verschlechtern.
Alternativen wie Bevacizumab sollten in Betracht gezogen werden.
Die Leitlinien empfehlen einen restriktiven Einsatz von Steroiden.
Eine individuelle AbwÀgung ist bei der Therapie entscheidend.Literatur:
Vazquez S, Gold J, Spirollari E, Akmal S, Hanft SJ. The story of dexamethasone and how it became one of the most widely used drugs in neurosurgery. J Neurosurg. 2023 Nov 24;140(4):1191-1197. doi: 10.3171/2023.9.JNS231099. PMID: 38000066.
Vecht CJ, Hovestadt A, Verbiest HB, van Vliet JJ, van Putten WL. Dose-effect relationship of dexamethasone on Karnofsky performance in metastatic brain tumors: a randomized study of doses of 4, 8, and 16 mg per day. Neurology. 1994 Apr;44(4):675-80. doi: 10.1212/wnl.44.4.675. PMID: 8164824.
Luedi MM, Singh SK, Mosley JC, Hassan ISA, Hatami M, Gumin J, Andereggen L, Sulman EP, Lang FF, Stueber F, Fuller GN, Colen RR, Zinn PO. Dexamethasone-mediated oncogenicity in vitro and in an animal model of glioblastoma. J Neurosurg. 2018 Dec 1;129(6):1446-1455. doi: 10.3171/2017.7.JNS17668. Epub 2018 Jan 12. PMID: 29328002.
Pitter KL, Tamagno I, Alikhanyan K, Hosni-Ahmed A, Pattwell SS, Donnola S, Dai C, Ozawa T, Chang M, Chan TA, Beal K, Bishop AJ, Barker CA, Jones TS, Hentschel B, Gorlia T, Schlegel U, Stupp R, Weller M, Holland EC, Hambardzumyan D. Corticosteroids compromise survival in glioblastoma. Brain. 2016 May;139(Pt 5):1458-71. doi: 10.1093/brain/aww046. Epub 2016 Mar 28. PMID: 27020328; PMCID: PMC5006251.
AWMF S3 Leitlinie Supportive Therapie https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/032-054OL
EANO Guidelines https://www.eano.eu/publications/eano-guidelines/
DGN Leitlinie Gliome https://www.dgn.org/leitlinie/gliome
RESDEX Study https://clinicaltrials.gov/study/NCT04266977?cond=%22Glioblastoma%22&intr=%22Dexamethasone%22&viewType=Table&rank=4
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