Afleveringen
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Über 10’000 Menschen zogen am 25. Mai 2013 bei «Tanz dich frei» durch die Berner Innenstadt und demonstrierten für mehr Freiräume und ein lebendiges Nachtleben. Bis kurz vor Mitternacht blieb die unbewilligte Kundgebung friedlich.
Dann durchbrachen rund 70 vermummte Chaoten an der Spitze des Demozugs die Absperrung zum Bundeshaus und bewarfen die Polizei mit Absperrgittern, Pflastersteinen und Signalraketen.
Als auch der zweite Aufruf ins Leere lief, antwortete die Polizei mit Gummischrot, Tränengas und einem Wasserwerfer. Bis in die frühen Morgenstunden lieferten sich die Polizei und die Randalierer in der Innenstadt regelrechte Strassenschlachten.
Die Schadensbilanz am nächsten Tag: eingeschlagene Scheiben, geplünderte Schaufenster, kaum eine Fassade, die nicht besprayt war, 61 Festnahmen und über 50 Verletzte. Insgesamt haben die Ausschreitungen die Stadt Bern über 2 Millionen Franken gekostet.
Was für eine kulturpolitische Stimmung herrschte damals in der Stadt Bern, dass es so weit kommen konnte? Warum hat die Polizei die unbewilligte Partydemo nicht von Anfang an verhindert? Was hatte das Ganze für Folgen? Und wie viel vom «Tanz dich frei»-Geist ist heute noch im Nachtleben von Bern vorhanden?
Darüber spricht Politikredaktor Christoph Hämmann aus dem Ressort Bern. Er hat bereits 2013 für die «Berner Zeitung» geschrieben und war in jener Nacht als Reporter unterwegs. Auch zu Wort kommen in dieser Folge Reto Nause, der damalige Sicherheitsdirektor der Stadt Bern, und der Berner FDP-Politiker und damalige Präsident des Vereins Nachtleben Bern Tom Berger.
Produktion und Moderation: Sibylle Hartmann
Gast: Christoph Hämmann
Artikel zum Tanz dich frei 2013
10 Jahre nach «Tanz dich frei»: Bars florieren, Clubs weniger3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen
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Es war das grösste mehrtägige Fest, das je in Bern stattgefunden hat. An der Euro 08 herrschte in der Stadt der orange Ausnahmezustand. Schon beim ersten Gruppenspiel der niederländischen Nationalmannschaft tauchte der Fanmarsch der Holländerinnen und Holländer Bern in ein oranges Farbenmeer.
Nach dem sensationellen 3:0-Sieg gegen Weltmeister Italien reisten weitere Tausende Oranje-Fans nach Bern, nahmen die Innenstadt für sich ein und feierten ausgelassen und friedlich. Beim zweiten Spiel gegen Frankreich hatte es dann in der Innenstadt, wo erstmals in Bern Fussballspiele auf Grossleinwand öffentlich übertragen wurden, mit 150’000 Oranje-Fans mehr Menschen als Bern Einwohnende.
Mit einem weiteren Sieg der Holländer gegen Rumänien gingen die grosse Fussballparty und die Euro 08 in Bern zu Ende. Es war ein riesiges Volksfest – und vor allem ein friedliches. Aber es hat auch eine Debatte darüber ausgelöst, wie viel öffentlicher Raum von solchen Veranstaltungen eingenommen werden darf.
Was hat die Stadt denn richtig gemacht? Was nicht? Und was bleibt knapp 20 Jahre später von diesem Euro 08-Sommer noch?
Darüber spricht Wolf Röcken, Chefredaktor von «Bund» und «Berner Zeitung», in der ersten Folge zu den historischen Sommern in Bern im Podcast «Gesprächsstoff». Er war 2008 stellvertretender Leiter des Lokalen bei der «Berner Zeitung», hatte das Dossier der Euro 08 bei sich und war beim Spiel Holland - Italien im Stadion.
Auch zu Wort kommt in diesem Podcast YB-Präsident Marcel Brülhart, der damals als «Mister Euro 08» zum ersten Mal öffentlich bekannt wurde als Delegierter von Stadt und Kanton.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Gast: Wolf Röcken
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Zijn er afleveringen die ontbreken?
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«Ich habe vier Jahre bekommen.»
Ahmed T. sass wegen diverser schwerer Delikte drei Jahre in der Justizvollzugsanstalt in Witzwil. Im Juni 2024 wurde er vorzeitig aus seiner Haft entlassen.
«Jetzt geht es los. Ich will arbeiten, ich will reisen. Jetzt fängt für mich das Leben an.»
Wie geht es jemandem wie ihm auf seinem Weg aus dem Gefängnis zurück ins Leben? Wie sieht sein neuer Alltag aus? Was hat er für Unterstützung, was aber auch für Auflagen? Und was braucht es überhaupt für eine erfolgreiche Wiedereingliederung in die Gesellschaft?
Bewährungshelferin und Ex-Frau
Martina Hunziker aus der Kulturredaktion hat Ahmed T. eineinhalb Jahre lang durch seine Bewährungszeit begleitet und ihn regelmässig getroffen. Sie war bei Terminen mit seiner Bewährungshelferin dabei.
«Am Anfang trafen wir uns wöchentlich, nachher haben wir auf zwei Wochen reduziert, danach auf drei Wochen und am Schluss einmal im Monat. Er war sehr verbindlich, sehr gewissenhaft.»
Und sie hat seine Ex-Frau getroffen. Sie und Ahmed T. haben eine gemeinsame Tochter, die heute 15 Jahre alt ist.
«Wir waren jung, und man wusste nicht, worauf man sich einlässt. Aber das weiss man eigentlich nie.»
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Zu Gast: Martina Hunziker
Alle drei Texte zu Ahmed T.
Zurück im Leben: Ahmeds Weg aus dem Gefängnis (Teil 1): Der Ex-Häftling, die Bewährungshelferin und der Alkohol Zurück im Leben: Ahmeds Weg aus dem Gefängnis (Teil 2): Post vom Amt: Warum Ahmed T. plötzlich die Ausschaffung droht Zurück im Leben: Ahmeds Weg aus dem Gefängnis (Teil 3): Ahmed T. ist auf der Zielgeraden3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen
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Ein Familienvater aus Bern will an einem Freitag im März auf Ricardo einfach nur ein Paar Schuhe verkaufen. Am Montag ist das gesamte Familienkonto leer. Mit einer Phishingmail haben Cyberkriminelle die Zwei-Faktor-Authentifizierung seiner Bank ausgehebelt. Und diese lehnt jede Haftung ab, weil der 34-Jährige die Authentifizierung selbst betätigt hat.
Wie konnte es passieren, dass der Familienvater Opfer einer Phishing-Attacke wurde? Warum bleibt die Familie auf ihrem leeren Konto sitzen? Wieso nehmen Meldungen zu Kleinanzeigen-Phishing so stark zu? Und wie kann man sich trotz immer neuer Tricks vor Cyberkriminellen schützen?
Darüber spricht Redaktor Andres Marti einer neuen Folge vom Podcast Gesprächsstoff. Er hat den Familienvater aus Bern getroffen und zu Phishing-Attacken und der rechtlichen Lage dazu recherchiert. Nebst dem Betroffenen kommt im Podcast auch Lucien Jucker, Leiter Datenschutz und Digitalisierung vom Konsumentenschutz, zu Wort.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Zu Gast: Andres Marti
Artikel zur Phishing-Attacken auf Berner Familie
Kleinanzeigen-Phishing: Konto leer geräumt: Konsumentenschutz kritisiert Banken nach Ricardo-Betrug Cyberkriminelle auf Ricardo: «Du verlierst den Boden unter den Füssen»: Wie einer Berner Familie das Konto leer geräumt wurde3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen
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Der Abend begann gleich mit einer heiklen Frage. Nämlich mit jener nach der Offiziersschule, die Martin Pfister im Jahr 1985 absolvierte – und das offenbar nicht ganz aus freien Stücken. «Ich muss zugeben, dass ich den Korporal nicht freiwillig gemacht habe.»
Inzwischen hat sich Pfister jedoch mit der Armee angefreundet. Seit gut einem Jahr ist er Verteididungsminister. Am Dienstabend sprach der Mitte-Bundesrat im Bierhübeli in Bern über die Aufrüstung der Armee in der Schweiz in einer Welt voller Konflikte.
Im Gespräch erklärt er , warum er die 10-Millionen-Initiative aus sicherheitspolitischen Gründen als gravierend bezeichnet und weshalb der Bundesrat die hohe Zustimmung in den Umfragen als Weckruf sehen sollte. Er spricht über die Partnerschaft mit den USA und die Probleme mit den Bestellungen von Kampfjets und Luftverteidigung. Und ausserdem gibt er preis, wer ihn als Sportminister zum wöchentlichen Joggen mitschleppen muss.
Moderiert wurde der Anlass im Rahmen der Reihe «Bund im Gespräch» von Larissa Rhyn, Leiterin der Bundeshausredaktion und Marcello Odermatt, Chefredaktor vom «Bund».
Moderation: Larissa Rhyn und Marcello Odermatt
Gast: Martin Pfister
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Im Mai 2022 hat die Schweizer Stimmbevölkerung der erweiterten Widerspruchslösung zugestimmt. Das heisst: wir alle sind Organspenderinnen und Organspender, ausser wir halten in einem Online-Register das Gegenteil fest. Doch dieses Register gibt es auch vier Jahre nach der Abstimmung noch nicht.
Doch was bedeutet es, den Entscheid der Organspende für eine andere Person zu fällen? Wie haben sich die Transplantationszahlen und Wartezeiten seit der Abstimmung entwickelt? Wie funktioniert so eine Transplantation überhaupt? Und wie fühlt es sich an, wenn ein fremdes Herz in der eigenen Brust schlägt?
Alle Seiten einer Herztransplantation
In einer Spezialfolge vom Podcast «Gesprächsstoff» sprechen Moderatorin Sibylle Hartmann und Kaspar Keller, freier Journalist, mit einer Mutter, dessen zweijährige Tochter zur Organspenderin wurde und vier Menschen das Leben rettete.
Herzchirurginnen und -chirurgen des Inselspitals gewähren einen exklusiven Einblick in eine Herztransplantation – von der Entnahme in einem anderen Spital über die Fahrt mit Blaulicht in die Insel bis zum Herzschlag beim Empfänger. Und ein 27-jähriger Berner, der vor drei Jahren ein neues Herz erhalten hat, erzählt, wie sich sein Alltag seither entwickelt hat.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann und Kaspar Keller
Drei Artikel zur Widerspruchslösung
Die Organspende: «Es war ein riesen Glücksgefühl, dass Aliena diesen Kindern ein neues Leben schenken konnte» Die Transplantation: Sie halten Herzen in ihren Händen: Ein Tag im Leben eines Transplantationsteams Das fremde Herz: Neues Organ, neue Probleme: Was nach der Transplantation kommt3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen
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Zusammen Kaffee trinken, Yoga machen, tanzen oder einfach spazieren gehen - Anlässe, die sich speziell an Mütter richten, boomen schweizweit. In Bern hat Alessandra Dumartheray 2022 die Plattform «Bärner Mamis» gegründet, auf der sie kinderfreundliche Orte in Bern vorstellt.
Inzwischen folgen dem Instagram-Kanal über 90’000 Menschen und es finden regelmässig Treffen für Mamis statt. Die Plattform ist für die Gründerin und drei weitere Personen zum Teilzeitjob geworden.
Einsamkeit unter Müttern
Warum nimmt das Bedürfnis zu, dass sich Mütter vermehrt unter sich treffen? Was hat das Ganze mit dem Thema Einsamkeit zu tun, wenn man Eltern wird? Und was tut sich rund um das Mutterbild in unserer Gesellschaft?
In einer neuen Folge vom Podcast «Gesprächsstoff» erzählt Redaktorin Simone Klemenz anlässlich des Muttertags am Sonntag von ihrem Treffen mit Alessandra Dumartheray und den «Bärner Mamis». Auch zu Wort in diesem Podcast kommt Esther Christen, Geschäftsführerin der Mütter- und Väterberatung des Kantons Bern.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Gast: Simone Klemenz
Artikel zum Muttersein
Anlässe für Mütter boomen: «Es war ein Riesenglück, ein Kind zu bekommen. Und doch war ich extrem einsam damit» Zwei Frauen über Mutterschaft, Teil 1: «Die unbändige Freude über das Kind trug mich durch die ersten Monate, und ich spüre sie bis heute» Zwei Frauen über Mutterschaft, Teil 2: «Harte Wahrheit: Kinder bekommen lohnt sich nicht» «Apropos» – der tägliche Podcast: Sinkende Geburtenrate: Was bedeutet es heute, Mutter zu sein?3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen
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Eine Betreuungsperson einer betriebsinternen Kita eines grossen Berner Unternehmen soll zwei Kinder unzulässig berührt haben. Diese Meldung vergangene Woche wirkte wie ein böses Déjà-vu. Erst letzten November war ein grosser Missbrauchsfall in einer Kindertagesstätte in Winterthur und in Bern bekannt geworden. Ein Betreuer soll 50 Übergriffe an 15 Kleinkindern zwischen 1 und 4 Jahren begangen haben.
Wie konnte es zu diesem erneuten mutmasslichen Missbrauchsfall kommen? Warum haben Meldepflicht und Strafregisterüberprüfung nicht gegriffen? Unternimmt der Kanton genug zur Prävention von Missbrauch in Kindertagesstätten oder braucht es eine schwarze Liste wie bei Lehrpersonen?
In einer neuen Folge vom Podcast «Gesprächsstoff» sprechen Bildungsredaktorin Regina Schneeberger und Gesundheitsredaktor Marius Aschwanden über die Sicherheitsvorkehrungen der Einrichtungen selber und vonseiten der Behörden.
Auch zu Wort im Podcast kommt die Berner SVP-Nationalrätin Nadja Umbricht Pieren, die selber drei Kindertagesstätten im Raum Bern betreibt und sich für eine schwarze Liste auch für Betreuungspersonen ausspricht.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Zu Gast: Regina Schneeberger und Marius Aschwanden
Artikel zu den Missrbauchsfällen in Berner Kitas
Weiterer Missbrauchsfall? Betreuungsperson soll Kinder «in nicht zulässiger Weise berührt» haben Sexuelle Übergriffe in Berner Kita: «Dass meine Kinder missbraucht wurden, kann ich nicht ausschliessen» Kindesmissbrauch in Kita: Kita-Betreuer fürchten um ihr Image: «Ich bin seither wie auf Nadeln»3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen
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Einfach in eine Apotheke reinlaufen, Cannabis kaufen und dieses danach ganz legal konsumieren: Seit Herbst 2024 ist dies für 1100 Personen in der Stadt Bern möglich. Im Rahmen der sogenannten Script-Studie der Universität Bern wir der regulierte Cannabiskonsum getestet.
Aber warum hat es fast zehn Jahre gedauert, bis dieser Versuch in den Städten Bern, Biel und Luzern gestartet werden konnte? Wo und wie wird das Cannabis für diesen Versuch produziert? Und wie kommt man dazu, an der Script-Studie teilzunehmen?
Streng bewachtes Hanffeld
In einer neuen Folge des Podcasts «Gesprächsstoff» spricht Redaktor Martin Erdmann über die Testung des regulierten Cannabisverkaufs in Bern.
Seine Recherche hat ihn auf ein streng bewachtes Hanffeld an der Grenze zu Deutschland geführt. Er sass in einem Sitzungszimmer der Universität Bern, wo möglichst vermieden wurde, über Politik zu sprechen.
Erdmann besuchte eine Quartierapotheke, in der man sich nach pragmatischen Lösungen sehnt. Und er hat am Telefon mit einem Pensionär auf Reisen in Kambodscha gesprochen, der seine jahrelange Cannabiskonsum-Erfahrung in diese Studie einbringt.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Gast: Martin Erdmann
Artikel zum legalen Cannabisverkauf in Bern
THC-Produkte aus der Apotheke: «Es geht hier nicht darum, Leute mit Cannabis anzufixen»: So funktioniert die Berner Kiffer-Studie Cannabis-Studie der Uni Bern: «Wir sind keine Cannabis-Sommeliers, sondern Gesundheitscoachs» Kommentar zur Cannabis-Studie: Die Prohibition ist gescheitert3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen
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«Wir wehren uns dagegen, das Narrativ vom Klubsterben aufrecht zu halten», hielt Lena Käsermann gleich zum Auftakt des Livepodcasts zum Thema Nachtlebenkrise fest. Sie ist Co-Leiterin vom Jugend- und Kulturzentrum Gaskessel in Bern.
«Meine Umfrage bei den Berner Clubs hat in der Tat kein einheitliches Bild vom Clubsterben ergeben», bestätigte Ane Hebeisen, der seit über 30 Jahren für diese Zeitungen über Musik schreibt und die Clubszene in und um Bern beobachtet.
Bei den meisten Ausgehlokalen sei es jedoch der Fall, dass sie nur dank viel Freiwilligenarbeit überleben können. Ein weiterer gemeinsamer Nenner seien die Gagenforderungen von Bands, die jüngst vom Verband für Musikschaffenden als Empfelung herausgegeben wurden und den Clubs das Genickbrechen würden. «Und es gibt nicht viele Berner Clubs, die kummerlos ihr Programm gestalten können», so Hebeisen.
Schwierigkeiten mit dem Booking
Und heutzutage sei es viel schwieriger abzuschätzen, was beim Publikum zieht, sagte Jacqueline Brügger, ISC-Präsidentin und SP-Stadträtin. «Was vor zwei Monaten ausverkauft war, ist kein Garant mehr dafür, dass es uns beim nächsten Mal auch wieder ein volles Haus beschert.»
Nebst den Schwierigkeiten beim Booking wurde am Mittwochabend bei der Liveaufzeichnung vom Podcast «Gesprächsstoff» im Sous Soul in Bern über die zersplitterte Jugendkultur, die Awarenesskonzepte, um die heute ein Club kaum noch herumkommt, und die Clubförderung in der Stadt Bern diskutiert.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Gäste: Ane Hebeisen, Musikredaktor von Bund und Berner Zeitung, Jaqueline Brügger, ISC-Präsidentin und SP-Stadträtin, Lena Käsermann, Co-Leiterin Gaskessel Bern
Artikel zum Nachtleben
Mix aus Restaurant und Club: Berner Schauspieler übernimmt das Kapitel – und nennt sein Konzept «grössenwahnsinnig» Interview zum Berner Clubsterben: «Am Wochenende hiess es: Ab ins Blackout» Krise im Nachtleben: Gehört die Clubkultur subventioniert?3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen
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Livepodcast am 1. April um 19 Uhr im Sous Soul in Bern: Wer geht denn heute noch aus? Das Berner Nachtleben in der Krise
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«Ich heisse Nevio König, bin 18 Jahre alt, und am Tag nach meinem 16. Geburtstag habe ich mich im Fitnessstudio angemeldet. Heute trainiere ich an acht Tagen sechsmal, damit will ich mein Auftreten verbessern, und es ist mir wichtig, dass mein Körper gesund und fit bleibt.»
«Mein Name ist Noé Salathé, ich werde bald 18 Jahre alt und gehe zwei- bis dreimal die Woche ins Gym. Damit will ich erreichen, die beste Version von mir selbst zu werden. Sport hat in meinem Leben einen sehr hohen Stellenwert, und deshalb bedeutet mir das Gym auch so viel.»
Junge Männer wie Nevio König und Noé Salathé verbringen ihre Freizeit immer öfter im Kraftraum. Die Mitgliederzahl junger Erwachsener in Fitnessstudios steigt kontinuierlich an – mit dem Ziel eines durchtrainierten Körpers mit möglichst vielen Muskeln.
Wie hat sich dieser Fitnesstrend unter jungen Männern entwickelt? Wie ist dieser Körperkult generell unter Jugendlichen entstanden? Und was hat das Ganze mit der sogenannten Manosphere zu tun?
In einer neuen Folge des Podcasts «Gesprächsstoff» sprechen Redaktorin Simone Klemenz und Redaktor Michael Bucher, beide aus dem Ressort Bern, über den Fitnesstrend unter jungen Männern. Sie haben beide je einen sogenannten «Gym Boy» getroffen und zu diesem Phänomen recherchiert.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Gäste: Simone Klemenz, Michael Bucher
Körperkult bei Jugendlichen: «Kann ich nicht trainieren, bekomme ich Stress»: Mit den «Gym Boys» im Fitness
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In einem Oldtimer quer durch die Berner Innenstadt düsen. Ein Konzert von Steff la Cheffe, Dabu Fantastic oder Kutti MC besuchen. In die Katakomben vom Bern heruntersteigen oder einfach die bunt beleuchteten Fassaden der Museen in der Stadt bestaunen.
Am Freitagabend fand die 24. Ausgabe der Museumsnacht in Bern statt. Der Anlass lockt jeweils fast 100’000 Menschen in die Stadt. Als eine der 40 Institutionen war die Redaktion von Bund und Berner Zeitung in diesem Jahr dabei. Und zwar am neuen Standort im Bubenbergzentrum direkt am Bahnhof Bern.
Im neuen Podcaststudio haben die Besucherinnen und Besucher von ihren Highlights an der Museumsnacht erzählt – bei offener Studiotür wohlgemerkt. Zu Gast war ausserdem Kulturredaktor Michael Feller, der über die Anfänge der Museumsnacht sprach, wie dieser Event zum Publikumsmagneten wurde und ob die Menschen in Bern auch sonst ins Museum gehen.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Zu Gast: Michael Feller
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«Nachdem ich mein ungeborenes Kind verloren hatte, wusste ich, dass ich wirklich fliehen muss. Uns wurde auch gedroht, dass wir unser älteres Kind, das wir schon hatten, auch verlieren würden.»
Firoozeh Miyandar floh 2022 mit ihrer Familie in die Schweiz, nachdem sie bei einem Angriff durch den Geheimdienst in ihrer eigenen Physiotherapiepraxis eine Fehlgeburt erlitten hatte. Sie lebt mit ihrem Sohn im Rückkehrzentrum in Aarwangen, ihr Asylgesuch wurde vor eineinhalb Jahren abgelehnt.
«Die Menschen hier in der Schweiz kannten den Iran nur aus den Medien. Weil mir immer alle dieselben Fragen stellten, habe ich irgendwann eine Powerpoint-Präsentation über mein Heimatland zusammengestellt.»
Emad Masouri aus Teheran kam 2011 für sein Wirtschaftsstudium nach Burgdorf. Aus dem Interesse seiner Kommilitoninnen und Kommilitonen am Iran entstanden nebst den Vorträgen irgendwann auch organisierte Reisen in den Nahen Osten. Und schliesslich gründete Emad Masouri sogar eine Reiseagentur. Aufgrund des Angriffskrieges durch die USA und Israel finden diese Reisen aktuell nicht statt.
Ebenfalls regelmässig in den Iran zurückgekehrt ist Arezoo Rafaati. Sie flüchtete bereits in den 80er-Jahren in die Schweiz und ist hier als Forscherin an einer Universität tätig und hat Fachexpertise zum Nahen Osten.
Sorge um Sicherheit auch in der Schweiz
Aus Sorge um ihre eigene Sicherheit und um jene von anderen Iranerinnen und Iranern in der Schweiz, will sie aktuell nicht mit ihrem richtigen Namen in den Medien auftreten. Sie weiss von Personen, die nach der Teilnahme an Demonstrationen Drohungen erhielten.
In einer neuen Folge vom Podcast Gesprächsstoff erzählen Gast-Redaktorin Jovana Nikic und Redaktor Kaspar Keller, beide aus dem Ressort Bern, von ihren Begegnungen mit den drei Menschen aus dem Iran und wie sie auf die historischen Ereignisse der letzten Tage in ihrem Heimatland blicken.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Zu Gast: Jovana Nikic, Kaspar Keller
Artikel zum Thema
Demonstration in Bern Exil-Iraner danken Netanyahu und fordern Schliessung der Botschaft in Bern Eskalation in der Heimat: Zwischen Hoffnung und Verzweiflung: So blicken Iranerinnen und Iraner aus Bern auf den Krieg Für Sturz des Regimes: 200 Personen demonstrierten vor iranischer Botschaft in Bern Live-Ticker zum Krieg im Nahen OstenDer Bund und die Berner in den neuen Redaktionsräumen im Bubenbergzentrum an der Museumsnacht in Bern am Freitag, 20. März
In eigener Sache: BZ und «Bund» erstmals an der Museumsnacht
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Meterhohe Flammen, eine gewaltige Rauchsäule und ein Postauto, das komplett ausbrennt: Die Bilder aus Kerzers vom Dienstagabend sind dramatisch. Und die Trauer seither gross.
Am Dienstagabend hat in Kerzers im Kanton Freiburg ein Postauto gebrannt. Sechs Personen sind dabei gestorben, fünf weitere wurden verletzt. Schnell ist klar: Der Brand wurde absichtlich ausgelöst.
Der Täter war laut der Polizei «psychisch instabil» und von seiner Familie als vermisst gemeldet. Zurzeit weist jedoch nichts auf einen Terrorakt hin, wie die Polizei an der Pressekonferenz am Mittwochnachmittag mitteilte.
Was ist genau passiert? Wie kann ein Postauto so schnell bis auf seine Hülle abbrennen? Und was löst das in der Bevölkerung aus, nur zwei Monate nach der Brandtragödie von Crans-Montana?
Moritz Marthaler, Reporter im Ressort «Reportage und Storytelling», war vor Ort in Kerzers. Er hat sich ein Bild von der Situation gemacht, mit Menschen gesprochen und die Medienkonferenz live verfolgt. Jetzt ordnet er die Ereignisse in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ein.
Host: Alexandra Aregger
Produktion: Sara SpreiterMehr zum Postauto-Brand in Kerzers:
Ticker zum Postauto-Brand «Wie konnte er nur?»: Ein Ort versucht, das Unfassbare zu fassen Material-Experte ordnet Inferno ein: «Die Energie ist so immens, dass ein grosses Feuer einen enormen Schaden anrichten kann» Kein Terrorakt, aber wohl vorsätzliche Tat: Was zum Postauto-Brand bislang bekannt ist «Unvorstellbare Wende wie aus dem Nichts»: Schweiz trauert nach Postauto-Brand «Apropos»-Folge: Crans Montana: Was seit der Brandkatastrophe passiert ist «Apropos»-Folge: Crans-Montana: Wer trägt die Verantwortung für die Tragödie? «Apropos»-Folge: Die Brandkatastrophe in Crans-Montana3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen
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Reiche Pensionäre besetzen grosse Wohnungen und gönnen sich eine 13. AHV-Rente. Junge wollen lieber mehr Freizeit, statt im Betrieb Verantwortung zu übernehmen. Alles nur Vorurteile – oder gibt es in der Schweiz tatsächlich einen Generationenkonflikt? Wie gefährdet ist die Solidarität zwischen Jung und Alt? Und welche Missverständnisse verhindern einen konstruktiven Dialog?
Darüber und über ihre eigenen Lebenserfahrungen diskutieren haben am Dienstagabend im Bierhübeli in Bern die Berner Schauspielerin Heidi Maria Glössner (82), Bestsellerautor*in Ronja Fankhauser (25) sowie die Generationenforscherin und emeritierte Professorin Pasqualina Perrig (73).
Ronja Fankhauser findet: «Unsere Gesellschaft hat die Angewohnheit, die Verantwortung für vieles auf jüngere Generationen abzuschieben.» Pasqualina Perrig dagegen meint: «Das Bild der egomanischen Babyboomer wird vor allem in den Medien verbreitet.» Für das Verbindende anstatt das Trennende plädiert Heidi Maria Glössner: «Wir müssen als Individuen zusammenhalten und zu unserem Planeten Sorge tragen.»
Moderiert wurde der Anlass «Bund im Gespräch» von den beiden Redaktorinnen Simone Klemenz und Mirjam Comtesse.
Live-Aufzeichnung Podcast Gesprächsstoff
Der nächste Live-Anlass findet am 1. April um 19 Uhr im Sous Soul in Bern statt. Bei der Aufzeichnung vom Podcast Gesprächsstoff diskutieren wir über das Nachtleben in der Krise. Zu Gast sind Ane Hebeisen, langjähriger Musikredaktor, Jaqueline Brügger, ISC-Präsidentin und SP-Stadträtin, und Lena Käsermann, Co-Leiterin Gaskessel Bern,.
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Livepodcast am 1. April um 19 Uhr im Sous Soul in Bern: Wer geht denn heute noch aus? Das Berner Nachtleben in der Krise
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«Im Eriz hatte ich eher das Gefühl, dass ich schräg angeschaut werde, wenn ich nicht so bin, wie man es sich vorstellt.»
Andrina Wälti ist 27 Jahre alt, arbeitet als Architektin in Zürich und wohnt an der Langstrasse. Sie gehört zur Mehrheit der jungen Menschen, die aus dem Eriz wegziehen. Im Bergdorf, gelegen am Fusse des Hohgant zwischen Thun und dem Emmental, leben heute 480 Personen, früher waren es deren 663.
«Mein Grossvater hat den Betrieb in den 60er-Jahren gegründet. Nach meiner Lehre als Landmaschinenmechaniker haben mich meine Eltern angestellt. Über kurz oder lang werde ich die Schmitte übernehmen.»
Remo Bühlmann arbeitet nicht nur mit seinen beiden Eltern zusammen, er wohnt auch immer noch im Elternhaus. Der 25-Jährige kann sich zwar durchaus vorstellen, auch mal wegzuziehen – wenn auch nicht weiter als nach Steffisburg – aber von Berufes wegen bloss für eine Weile.
Zurück ins Eriz
«Mit dem Töffli in den Ausgang war einfach nicht so cool. Ich war immer auf meine älteren Brüder angewiesen. Und so fing ich mit 15 Jahren in Bern eine Ausbildung an und habe das Eriz verlassen.»
Dass Anita Spring wieder ländlich wohnen möchte, wenn sie Kinder hat, war für die 35-Jährige zwar klar. Aber dass sie ausgerechnet wieder ins Eriz zurückkehren würde, hätte sie nicht gedacht. Heute schätzt sie die Verbundenheit mit der Natur, die Tiere, den Fluss und den Skilift.
Warum ziehen immer mehr Junge weg aus dem Dörfli? Was kann einen dazu bewegen, an einen Ort zurückzukehren, an dem man sich als Kind total unwohl gefühlt hat? Und wie verändert sich das Dorfleben, wenn die Gemeinde immer stiller wird?
Darüber spricht Redaktorin Jasmin Jaun. Sie hat eine grosse Reportage über das Eriz geschrieben. Es ist eine von vielen kleinen Gemeinden in Randregionen im Kanton Bern, in denen es immer stiller wird und die Bevölkerungszahl schrumpft.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Zu Gast: Jasmin Jaun
Sounds: Ane Hebeisen und Tobi Holz
Der Text zum Podcast ist als Abschlussarbeit der Diplomausbildung Journalismus am MAZ entstanden. Die Autorin ist selbst im Eriz aufgewachsen und bis heute Wochenaufenthalterin. Hier gehts zum Artikel
Die Zukunft eines Berner Bergdorfs: «Gott, wie habe ich das Eriz gehasst» – heute lebt Anita Spring wieder dort
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Anstatt 13 Wochen Schulferien pro Jahr, plötzlich nur noch deren sechs. Dafür unter der Woche nur noch an vier Tagen in die Schule und am Freitag jeweils frei. Was eine Schule in Belp probieren will, hat bei Eltern, Lehrpersonen und in Fachkreisen für grosse Aufregung gesorgt.
Der Schulversuch, der berufstätige Eltern entlasten soll, die selber im Schnitt nur fünf Wochen Ferien haben, hat in der ganzen Schweiz und sogar über die Landesgrenze hinaus Schlagzeilen gemacht.
Nun ist klar: Die Schule in Belp hat die mindestens 18 Schülerinnen und Schüler zusammen, die Gemeinde hat das Pilotprojekt am Donnerstag bewilligt, der Schulversuch kann im Sommer starten.
Vorteil für Eltern, Nachteile für Kinder
Wie diese Idee entstanden ist, was es für Eltern und Kinder bedeutet und was Lehrpersonen und Fachkreise dazu sagen, darüber spricht Redaktor Johannes Reichen in einer neuen Folge vom «Gesprächsstoff». Auch zu Wort im Podcast kommt Daniela Schädeli. Sie ist Leiterin der Abteilung Familie und Bildung der Gemeinde Belp und Initiantin dieses Schulversuchs.
Lucien Criblez, emeritierter Professor für Historische Bildungsforschung und Steuerung des Bildungssystems der Universität Zürich, ordnet dieses neue Schulmodell im historischen Kontext ein, inwiefern sich Ferien- und Erholungszeiten von Schulkindern stets gewandelt haben.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Gast: Johannes Reichen
Sounds: Ane Hebeisen und Tobias Holzer
Artikel zum Thema:
Schulversuch in Belp startet: Von der Winterschule zur Viertagewoche – wie sich die Schule stetig verändertPilotversuch in Belp: 4 Tage Schule, 6 Wochen Ferien: Wie die Idee bei Eltern ankommtKontroverser Schulversuch in Belp: Margrit Stamm mahnt: «Wirklich zur Ruhe kommen die Kinder erst in ausgedehnten FerienNächste Liveaufzeichnung vom Podcast Gesprächsstoff im Sous Soul in Bern am 1.April 2026:
Wer geht denn heute noch aus? Das Berner Nachtleben in der Krise
Gäste: Ane Hebeisen, langjähriger Musikredaktor, Jaqueline Brügger, ISC-Präsidentin und SP-Stadträtin, Lena Käsermann, Co-Leiterin
Moderatorin: Sibylle Hartmann
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Am Wochenende geht das närrische Treiben im Kanton Bern los. Die Stadt Thun macht den Anfang. Die Fasnachten, wo stets mehrere Tage vor allem gefeiert, getanzt und gelacht wird, stehen in diesem Jahr unter besonderen Vorzeichen. Die Brandtragödie in Crans-Montana beschäftigt die Organisationskomitees der Fasnachten im Kanton Bern.
Wie stellen sie den Brandschutz in den oft kleinen Kellerlokalen sicher, wo die Schnitzelbänke vorgetragen werden und wo gefeiert wird? Gibt es in diesem Jahr zusätzliche Kontrollen? Wie werden die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler sensibilisiert? Und haben die Leute momentan überhaupt Lust auf Menschenansammlungen und kleine Lokale, in denen es eng wird?
Darüber sprechen wir in einer neuen Folge des Podcasts «Gesprächsstoff». Zu Gast sind Gabriel Berger, Redaktor aus dem Ressort Thun und Oberland, und Cyrill Pürro, Redaktor aus dem Ressort Region. Sie haben zu den besonderen Vorkehrungen der regionalen Fasnachten recherchiert.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Sounds: Ane Hebeisen und Tobi Holter
Artikel zum Thema
Fasnacht Thun 2026: Die «urchige» Fasnacht ist lanciert – spezielle Derniere für Stapi LanzNach Feuer-Tragödie im Wallis: So wollen die regionalen Fasnachten für Sicherheit sorgen3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen
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Ende März wird gewählt im Kanton Bern. Vier Mitglieder des Regierungsrats stellen sich zur Wiederwahl, drei Sitze sind neu zu besetzen. Die Bürgerlichen haben sich zum Ziel gesetzt, fünf der sieben Sitze zu erobern - kann ihnen das gelingen? Die Grünen wollen mit Nationalrätin Aline Trede ihren Sitz verteidigen, die SP versucht einmal mehr, den Jurasitz zurückzugewinnen. Am Mittwochabend haben wir mit den Kandidierenden die drängendsten Themen im Kanton und ihre Lösungsvorschläge in der VIP Lounge der Festhalle Bern diskutiert.
Moderation
Wolf Röcken, Chefredaktor BZ Berner ZeitungMarcello Odermatt, Chefredaktor Der BundNaomi Jones, Redaktorin BUND/BZBernhard Ott, Redaktor BUND/BZBrigitte Walser, Redaktorin BUND/BZGäste
Astrid Bärtschi (Mitte, bisher)Pierre Alain Schnegg (SVP, bisher)Philippe Müller (FDP, bisher)Evi Allemann (SP, bisher)Daniel Bichsel (SVP)Raphael Lanz (SVP)Reto Müller (SP)Hervé Gullotti (SP)Aline Trede (Grüne)Tobias Vögeli (GLP)Barbara Stotzer-Wyss (EVP)Tom Gerber (EVP)Artikel zum Podium
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Eine 66-Parteien-Liegenschaft im Breitenrain. 84 Wohnungen im Holligen-Quartier. Und nun 142 Mietparteien am Loryplatz. In der Stadt Bern sorgen Leerkündigungen in letzter Zeit immer wieder für Aufruhr – betroffen sind alle Stadtteile. Nach der jeweiligen Totalsanierung steigen die Mieten oft radikal an. Viele Mieterinnen und Mieter, die zum Teil Jahrzehnte in diesen Wohnungen gelebt haben, können es nicht nicht mehr leisten, danach zurückzukehren.
Wieso nehmen Leerkündigungen aktuell in der Stadt Bern zu? Wie kann man sich als Mietpartei dagegen wehren? Wird nun der Mittelstand so aus dem Stadtzentrum verdrängt? Und was unternimmt die städtische Politik dagegen?
In einer neuen Folge vom Podcast Gesprächsstoff sprechen Carlo Senn und Christoph Hämmann, beide Redaktoren im Ressort Bern, über die besorgniserregende Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt in der Stadt Bern.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Gäste: Christoph Hämman und Carlo Senn
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Artikel zum Thema
Ruf nach Gegenmassnahmen: Leerkündigungen beschäftigen die Berner Politik – ist sie machtlos?Loryplatz in Bern: 142 Mietparteien erhalten Kündigung: «Sie schmeissen einfach alle aus der Siedlung raus»Mietrecht: Wie wehre ich mich gegen die Leerkündigung?3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen
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