Afleveringen
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Populistische Parteien und Bewegungen gibt es viele. Getrieben wird der Populismus oft von Wut und Empörung. Wenn man das durch ein anderes Gefühl ersetzen und sich damit dann für gute Zwecke einsetzen würde - wäre dieser Populismus dann sinnvoll? Ist also vielleicht gar nicht jedes Spielart des Populismus schlecht? Sebastian kann diesem Gedanken durchaus etwas abgewinnen, Andreas ist eher skeptisch. Welches Gefühl einen linken Populismus anleiten sollte, warum es ihn braucht oder auch nicht braucht und was "Populisten", historisch gesprochen, eigentlich mal waren, das gibt's in dieser Folge der Dissenspflege zu hören.
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Zijn er afleveringen die ontbreken?
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Dissenspfleger Sebastian und Andreas nutzen die Diskussion um den Podcast "ungeskripted by Ben", in dem vor Kurzem ein umstrittener Gast zu Besuch war, um über Medien, vermeintliche Neutralität und rechte Strategien zu diskutieren. Mit Öffentlichkeit geht auch Verantwortung einher, finden die Dissenspfleger. Außerdem entdecken sie ein neues Kriterium dafür, wie man Gerechtigkeit sicht- und messbar machen könnte.
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Die Dissenspfleger zeigen in ihrem Gespräch, was sie unter offenen Grenzen verstehen und wie sich mit ihnen eine gerechtere Welt herstellen ließe. Damit werden sie sich vermutlich den Vorwurf einer "linksliberalen Phantasie" einkaufen - was sie aber gerne tun. Diesen Vorwurf hat der heutige Gesprächspartner, Roland Kipke, an jene gerichtet, die seinen Argumenten gegen ein Recht auf Einwanderung widersprechen. Reichlich Stoff also für eine ordentliche Dissenspflege.
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Die beiden Dissenspfleger Sebastian und Andreas gehen der "Philosophie der Dissenspflege" nach. Kann Dissenspflege dabei helfen, gesellschaftliche Gräben zu überwinden? Welche Aufgaben hat sie eigentlich? Und ist der Anspruch der Dissenspflege wirklich umsetzbar? Zu Gast in der Dissenspflege ist Peter Adamson, Philosophieprofessor und Host des renommierten Podcasts "History of philosophy without any gaps".
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Wer Visionen hat, geht zum Arzt, sagte der frühere SPD-Bundeskanzler Helmut Schmidt dereinst. Heute würde er sicher sagen: Zu den Dissenspflegern. Denn die mögen Visionen und sammeln gerne viele solche Zukunftsentwürfe ein. In dieser Folge fragen sie sich, ob Utopien der krasse Gegensatz zum Jetzt sind oder reales Ziel sein können. Gibt es dann so was wie Realutopien? Besser als der Arzt und mit jeder Menge Dissens.
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Nehmen wir doch mal an, die Dissenspfleger hätten eine wichtige Entscheidung zu treffen. Sollen sie Medienmogule werden und ein Medienimperium aufbauen? Oder sollen sie sich doch lieber trennen und fortan getrennte Podcasts machen? Alles Fragen, deren Antwort möglicherweise eine Künstliche Intelligenz (KI) wie ChatGPT liefern kann. Was meint ihr: Sollten die Dissenspfleger eine KI befragen, um Rat zu erhalten? Macht es überhaupt Sinn, KI als Ratgeber für persönliche Lebensfragen zu nutzen? Das diskutieren Sebastian und Andreas in dieser Folge der Dissenspflege.
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Seit nun gut drei Wochen führen die USA und Israel Krieg gegen den Iran. Gleich zu Beginn der Angriffe wurde dabei der oberste Revolutionsführer und Ajatollah Ali Chamenei getötet. Was bei vielen Iranerinnen und Iranern zu Freudentänzen geführt hat, regt die Dissenspfleger zu einer wichtigen Frage an: Ist der Tyrannenmord denn okay? Ganz klar - oder doch eher Vorsicht?
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Was die Dissenspfleger Sebastian und Andreas ständig diskutieren, ist das Thema Gerechtigkeit. Zuletzt fanden sie beide Gefallen an der Idee, dass es eine Art Schwellenwert gibt, den alle Menschen erreichen müssen, damit Gerechtigkeit herrscht. Aber Schwellenwert von was? In dieser Folge diskutieren die beiden Dissenspfleger, was es damit auf sich hat, wenn mit diesem Schwellenwert gemeint ist, dass niemand andere Menschen beherrschen darf. Zu Gast ist ein berühmter Vertreter der Philosophie des Neo-Republikanismus.
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Die Dissenspfleger Sebastian und Andreas fragen sich, wie mit rassistischen, sexistischen, diskriminierenden oder menschenverachtenden Posts auf Social Media umzugehen ist. Sollen derartige Aussagen auf Plattformen wie Facebook, Instagram oder TikTok verboten werden? Oder soll anstatt content moderation besser user moderation betrieben und der Zugang zu Social Media erst ab 16 erlaubt werden? Deftige Aussagen der beiden Dissenspfleger täuschen dabei nicht darüber hinweg, dass die Sache kompliziert ist.
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Die derzeit viel diskutierten Vergleiche US-amerikanischer Politik mit dem (historischen) Faschismus lassen die Dissenspfleger fragen: Was ist denn eigentlich Faschismus? Und sind die USA bereits ein faschistischer Staat - oder stehen sie an der Türschwelle zum Faschismus?
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Durch die Zeit reisen ist erstmal gar nicht so schwer: Wir tun es jeden Tag, jede Stunde, jeden Moment - nach vorne nämlich. Doch können wir auch durch den Zeittunnel zurück reisen? Das bringt die Dissenspfleger dazu, über Wesen und Funktion von Zeit nachzudenken. Ist das wirklich so ein "nerdiges" Thema, wie Andreas manchmal vermutet?
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Weil sie insgeheim ja doch am allerliebsten Musiksendungen machen würden, nehmen die beiden Dissenspfleger die Weihnachtsfolge zum Anlass, mal ausschließlich über Musik zu sprechen. Oh Du fröhliche Dissenspflege!
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Das mit der Erinnerung ist so eine Sache: Wer erinnert sich noch genau an das, was die Dissenspfleger in ihren früheren Folgen gesagt haben? Aus der Forschung der Psychologin Elizabeth Loftus lässt sich ein düsteres Bild ableiten: Unsere Erinnerung ist höchst anfällig für Verzerrungen, Suggestion und Manipulation. Was daraus an Dilemmata und Ungerechtigkeiten folgt, besprechen die Dissenspfleger in dieser Folge.
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Die Dissenspfleger spüren in dieser Folge der Ethik des assistierten Suizids nach. Anlass ist die umfassende Berichterstattung über den Tod der Zwillinge Alice und Ellen Kessler. Kurz nach deren Ableben wurde bekannt, dass sie den Weg des assistierten Suizid gewählt hatten, um aus dem Leben zu scheiden. Bei den Dissenspflegern gibt es wenig Uneinigkeit über die moralische Erlaubtheit dieser Praxis. Dennoch zeigen sich fein nuancierte Unterschiede in ihrer Begründung.
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Ob die Weltklimakonferenz 2025 in Brasilien Fortschritte in Sachen Klimaschutz bringt? Die beiden Dissenspfleger Sebastian und Andreas sind sich unsicher. Ihre Copingstrategie: Sie blicken zurück ins Mittelalter, also in die Zeit, als das Klima noch in Ordnung war. Naja, dafür gab's da bestimmt andere Probleme. Lohnt sich also der Blick zurück?
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In einem weiten Bogen diskutieren die Dissenspfleger, was ein Kunstwerk zum Kunstwerk macht, inwiefern dabei die Intention des/der Künstler:in eine Rolle spielt, ob Kunst immer schön sein muss und schließlich, ob Künstliche Intelligenz eigentlich Kunst machen kann. Zwar sind sich die Dissenspfleger nicht immer ganz einig - woher denn auch? -, sie gestehen dem anderen bisweilen aber doch etwas Wahrheit zu. Ausnahmsweise, versteht sich.
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Den ersten Geburtstag der Dissenspflege nehmen die beiden Sebastian und Andreas zum Anlass, um darüber nachzudenken, was ein Philosophiepodcast überhaupt alles kann. Ist Philosophie etwas, das man in der Familie der Wissenschaft(spodcasts) brauchen kann? Und heißt das vielleicht auch, dass nach einem Jahr Schluss ist? Hört selbst rein und versichert euch, wie es mit der Dissenspflege weitergeht.
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Von Lehrern geschlagen werden? Schlimm genug. Wenn man das dann erzählt und niemand glaubt einem, dann stellt dies einen besonderen Fall von Unrecht und Ungerechtigkeit dar. Welchen, das besprechen die Dissenspfleger in dieser Episode. Was derartige Fälle besonders macht, wie man das Problem begrifflich fassen kann und welche Aufgaben für uns alle daraus erwachsen - diese und eine Menge anderer Themen hört ihr in dieser Folge.
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