Afleveringen
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Im Podcast «Echo in die Zukunft» spricht Avner Less, der Verhöroffizier Adolf Eichmanns, über 275 Stunden Gespräche mit dem Organisator der Schoah. In einem eindringlichen historischen Dokument berichtet Less über Schuld, Verdrängung und die Frage, wie gewöhnliche Menschen zu Tätern werden. Ein Gespräch über Erinnerung, Verantwortung und die Gefahr der «Eichmänner» in jeder Zeit.
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Der aktuelle Podcast «Echo in die Zukunft» präsentiert die polnische Schriftstellerin Hanna Krall in einem Gespräch aus dem Jahr 1991. «Das Gestern ist heute anwesend», sagt Krall und beschreibt damit ihr Schreiben wie ihr Denken.
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Zijn er afleveringen die ontbreken?
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Im tachles-Podcast «Echo in die Zukunft» spricht Rabbiner William Wolff mit David Dambitsch über Exil, Identität und seinen späten Weg ins Rabbinat. Der 1927 in Berlin Geborene führte ein Leben zwischen Journalismus und Religion – zwischen Amsterdam und London und Deutschland, wo er im Alter von 75 Jahren Landesrabbiner wurde. Ein persönliches Zeitzeugengespräch über Herkunft, Glauben und die Prägung des öffentlichen Lebens durch private Erfahrungen.
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Ein Gespräch über Emanzipation, Antisemitismus als «kultureller Code» und Erinnerung: In der aktuellen Folge des tachles-Podcast «Echo in die Zukunft» spricht David Dambitsch mit der israelischen Historikerin Shulamit Volkov. Sie erklärt, warum die Geschichte jüdischer Integration in Deutschland heute besonders lehrreich ist – und was Integration von Minderheiten wirklich verlangt.
18.02.2026
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Mit Blick auf den Holocaust-Tag vom 27. Januar bringt die neue Ausgabe von «Echo in die Zukunft» ein Gespräch mit Literaturnobelpreisträger Imre Kertész aus dem Jahre 1992 in Berlin. Er spricht über Auschwitz, Schreiben als Überleben und die Nähe zu Kafka.
21.01.2026
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Aus Anlass des 100. Geburtstags von W. Michael Blumenthal in dieser Woche spricht David Dambitsch in der neuen Ausgabe von «Echo in die Zukunft» mit Jahrhundertzeugen über deutsche Geschichte, Nationalismus und Verantwortung. Der ehemalige US-Finanzminister und Gründungsdirektor des Jüdischen Museums Berlin reflektiert seine Biografie zwischen Verfolgung, Exil und politischer Macht.
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In der neuen Folge von «Echo in die Zukunft» spricht David Dambitsch mit dem Pianisten Sir András Schiff. Der in Ungarn geborene Künstler, Sohn von Shoah-Überlebenden, reflektiert seine Kindheit unter Gulaschkommunismus, die bleibende Prägung durch Bach trotz antisemitischer Evangelientexte. Schiff analysiert das Erstarken des Antisemitismus als Ausdruck von Neid und Minderheitenhass, kritisiert Ungarns Umgang mit der NS-Vergangenheit und seine Distanz zu Orbán.
17.12.2025
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Gisèle Freund ist eine der bedeutendsten Porträtfotografinnen des 20. Jahrhunderts gewesen: James Joyce, Frida Kahlo, André Malraux – ihre Kamera hielt jene fest, die Kulturgeschichte schrieben. Hinter den berühmten Bildern steht eine Frau, die weit mehr war als Fotografin: Soziologin, politische Beobachterin, Exilantin, Chronistin ihrer Zeit. Im Gespräch mit David Dambitsch erzählte Freund von ihren frühen Jahren in Berlin-Schöneberg, dem sozialistischen Widerstand, ihrer Flucht über Paris bis nach Argentinien und ihrer Überzeugung, dass jede gute Fotografie eine menschliche Beziehung braucht. Mit scharfem Blick, entwaffnender Offenheit und typisch Berliner Direktheit sprach sie über Kunst, Politik und die Illusion eines internationalen Bewusstseins.
27.11.2025
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Der Wiener Emigrant und vielfach beachtete Zeichner erzählt in der neuen Ausgabe von «Echo in die Zukunft» mit David Dambitsch von Flucht, Gestapo-Haft, dem legendären Emigranten-Stammtisch um Oskar Maria Graf und seinem Leben in New York. Mit scharfer Beobachtungsgabe und warmherziger Erinnerung reflektiert Glueckselig über Heimat, Identität und die Kraft des Humors. Ein Zeitdokument: Witz und Würde!
17.10.2025
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Die Kinder von Schoah-Opfern und Überlebenden haben die jüdische Gemeinschaft neu aufgebaut – doch die Traumata und Verluste standen lange im Hintergrund. Jessica Durlacher hat das Thema immer wieder literarisch verarbeitet. Die Tochter des Schriftstellers und Auschwitz-Überlebenden Gerhard Durlacher zeigt in «Echo in die Zukunft» auf, was die Auseinandersetzung mit Geschichte, Emotion, Erinnerung und realem Leben bedeutet.
24.09.2025
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Im Gespräch mit dem Historiker Michael A. Meyer beleuchtet Folge 17 von «Echo in die Zukunft» die wechselvolle Geschichte des deutsch-jüdischen Lebens – von Flucht und Exil über das Wirken des Leo-Baeck-Instituts bis zur Bedeutung von Erinnerung und Reformjudentum heute. Meyer gehört zu den weltweit führenden Spezialisten für die neuzeitliche jüdische Geschichte.
28.08.2025
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Die Schweizer Philosophin Jeanne Hersch war zeitlebens eine Stimme für Freiheit, Verantwortung und Menschenrechte. Bekannt für ihr Werk «Das philosophische Staunen» knüpfte sie an Sokrates’ Grundfrage an: «Wie soll ich leben, um auf das Gute hinzuleben?» Im aktuellen Podcast kommt sie wieder zu Wort.
14.08.2025
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In Folge 15 von «Echo in die Zukunft» erzählt die israelische Schrifstellerin Nava Semel, wie sie mit ihrem Roman «Und die Ratte lacht» Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verbindet – auch als Libretto für eine Oper. Ein bewegendes Gespräch über Identität, Verantwortung und den künstlerischen Umgang mit dem Erbe der Shoah.
17.07.2025
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Simon Wiesenthal gehörte mit seinem Dokumentationszentrum des Bundes Jüdischer Verfolgter des Nazi-Regimes in Linz, später in Wien als Nazi-Jäger zu den schillerndsten Figuren des 20. Jahrhunderts. Die aktuelle Ausgabe des Podcast «Echo in die Zukunft» präsentiert ein spannendes Gespräch von 1992 über Wahrheitsfindung, die Notwendigkeit historischer Aufarbeitung und Gerechtigkeit. Recht sei kein erreichbares Ziel, aber ein Weg – als Warnung an «die Mörder von morgen». Schon damals 50 Jahre nach der Wannseekonferenz pochte er auf Erinnerung, Verantwortung und Bildung: durch Schule, Elternhaus und Gesellschaft. Täter dürften nie in Ruhe sterben, sagte er, «denn das ist das Einzige, was wir für die Zukunft tun können».
03.07.2025
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Wie war das eigentlich mit Deutschland vor dem Krieg? «Wir fühlten uns vollkommen integriert in das deutsche Kulturleben, in das deutsche tägliche Leben, in die deutsche Sprache» sagt Guy Stern, als er 2023 in den USA in Detroit/Michigan verstarb, gehörte er im Alter von 101 Jahren seit langem zu den letzten Zeitzeugen, die noch Erinnerungen hatten an das Lebensgefühl der jüdischen Minderheit in Deutschland vor dem NS-Regime. David Dambitsch zeichnet im Gespräch mit ihm den Lebensalltag vor und nach dem Schrecken nach.
09.06.2025
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Joseph Weizenbaum entwickelte in den 1960er Jahren das Computerprogramm Eliza, das als Pionier der Verarbeitung natürlicher Sprache durch einen Computer galt. Er avancierte zu einem scharfen Kritiker eines vom Menschen unbeaufsichtigten und unabhängig arbeitenden Einsatzes von Künstlicher Intelligenz. Denn er hatte am eigenen Leib erfahren, was passiert, wenn die Technokratie die Menschlichkeit knechtet. 60 Jahre später ist das Problem virulent geworden.
07.05. 2025
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«Echo in die Zukunft» geht in die zweite Staffel und vereint die wichtigsten Gespräch aus rund 50 Jahren Archiv. Aus Anlass des 80. Jahrestags der Befreiung Europas kommt Harry Mulisch zu Wort – der Doyen der niederländischen Literatur. Mit seinem Tod 2010 ging nicht nur literarisch eine Epoche zu Ende, die der Podcast nochmals aufgreift.
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Am 10. Oktober 1941 fühlte sich die aufbau-Redaktion besonders geehrt. Denn kein Geringerer als Salman Schocken, damals als Leiter der Hebräischen Universität Jerusalem in den USA zu Gast, schrieb für die Rubrik «Jüdische Welt». Damals ging es um dessen Freund und Weggefährten Menachem M. Ussischkin. Der einflussreiche Zionist und Präsident der Landkauforganisation Jüdischer Nationalfonds war gerade gestorben. Im Rückblick wird der Besuch von Salman Schocken in Amerika heute als Migration gewertet, denn Schocken blieb mit Teilen seiner Familie in den Staaten, um dort seinen dritten Verlag zu gründen: Nach dem Kaufhaus Schocken, dem Berliner Schocken Verlag, dem Schocken Verlag Tel Aviv, der Zeitung «Haaretz» kam nun Schocken Books New York dazu. Nach dem Tod des Patriarchen 1959 führten in Israel und New York seine fünf Kinder die Arbeit des legendären Gründers und Unternehmers weiter. Heute sind es dessen Nachfahren. Etliche Familienmitglieder sind immer noch beschäftigt mit dem Kampf ums Buch Im Podcast «Echo in die Zukunft» kommen in einem Spezial nun einige Nachfahren der zweiten bis fünften Generation zu Wort. Sohn Gustav Gershom Schocken war Verleger von Schocken Publishing House in Israel; Enkelin Racheli Edelman (Foto) folgte ihm als Verlegerin nach; Urenkelin Yael Hadass will den Verlag in Tel Aviv weiterführen; Shimon Schocken ist Informatiker in den USA; Hillel Schocken ist Architekt in Israel. Die Beziehung zum Buch verbindet sie, doch die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts sind andere und dennoch heißt es weiter, Haltung zu bewahren.
27.03.2025
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Im Podcast «Echo in die Zukunft» erzählt diese Woche die israelische Journalistin Alice Schwarz-Gardos ihre bewegende Geschichte.
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Mit Blick auf den internationalen Holocaust-Gedenktag und der Befreiung von Auschwitz vor 80 Jahren, präsentiert die aktuelle Ausgabe von «Echo in die Zukunft» ein Gespräch mit Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel. Ende des 20. Jahrhunderts galt Elie Wiesel als das jüdische Gewissen der USA. Er hatte mit seinem Engagement und seinen Ideen entscheidend dazu beigetragen, dass sich die amerikanische Gesellschaft mit dem Mord an den europäischen Juden auseinandersetzte. Ein Gespräch über Erinnerung und Zukunft.
22.01.2025
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