Afleveringen
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Die Geschichte der Schweizer Energieversorgung spiegelt die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der letzten 150 Jahre wider. Von der frĂŒhen Nutzung von Holz und tierischer Kraft ĂŒber Kohle und Wasserkraft bis hin zu den Debatten um Atomenergie, erneuerbare Energien und den steigenden Strombedarf durch KI â jede Epoche brachte technologische UmbrĂŒche und neue Herausforderungen mit sich.
Der Sozial- und Wirtschaftshistoriker Jakob Tanner nimmt uns mit auf eine Reise durch diese faszinierende Transformation. Er beleuchtet, wie technologische Innovationen die Schweiz geprĂ€gt haben, und stellt dabei eine zentrale Frage: Welche Welt hinterlassen wir den kommenden Generationen? Sein Fazit: Technische Probleme sind lösbar, moderne Gesellschaften innovationsfĂ€hig â doch entscheidend bleibt die politische KompromissfĂ€higkeit. Die Geschichte zeigt, dass sich mit politischem Willen und Verantwortungsbewusstsein selbst scheinbar unlösbare Herausforderungen meistern lassen.
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Auf 1'000 Metern ĂŒber dem Meer, eingebettet in eine idyllische HĂŒgellandschaft mit verschneiten Bergkuppen, steht ein Windrad, das seit ĂŒber 10 Jahren zum Landschaftsbild von Lutersarni im Entlebuch gehört. Errichtet von CKW, einer Tochter der Axpo Gruppe, versorgt es bis zu 650 Haushalte mit Strom und trĂ€gt damit zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 bei â ein Ziel, dem sich die Schweizer Bevölkerung verpflichtet hat. Warum ist die Windkraft - ein Symbol fĂŒr die nachhaltige Energie - in Teilen der Bevölkerung trotzdem so umstritten und wie lebt es sich tatsĂ€chlich neben einem Windrad? Mit einer Reportage fĂŒr #EnergyVoices geht Karin Frei diesen Fragen auf den Grund. Sie spricht mit Anwohnern, BefĂŒrwortern und Gegnern ĂŒber die Chancen und Herausforderungen der Windkraft.
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Zijn er afleveringen die ontbreken?
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Der Krieg in der Ukraine hat Europas AbhĂ€ngigkeit von russischem Gas und die Sorge vor einer Strommangellage offengelegt. Drei Jahre spĂ€ter geht es um die Zukunft der Energiewende. Wie können deren Kosten gestemmt werden und die Transition gelingen, ohne den Industriestandort zu gefĂ€hrden? Dr. Jacopo Maria Pepe von der Stiftung Wissenschaft und Politik warnt: Die Lage ist trĂŒgerisch ruhig. Versorgungsrisiken wurden von Russland auf andere Regionen, etwa LNG-Gas aus den USA, verlagert. Autarkie ist fĂŒr Europa keine realistische Option â Diversifikation in der Versorgung bleibt das Gebot der Stunde. Gleichzeitig gewinnt die maritime Versorgung mit Rohstoffen wie Gas, Ăl und Wasserstoff global massiv an Bedeutung. Krisen im Nahen Osten oder Konflikte in Asien könnten Preise und Versorgungssicherheit weltweit erschĂŒttern. Auch die Schweiz steht vor energiewirtschaftlichen Herausforderungen: Sie hat den Anschluss an den europĂ€ischen Strommarkt verloren. Eine autarke Schweiz ist im Rahmen der Energiewende kaum denkbar. Ăber globale Risiken, europĂ€ische Strategien und die Rolle der Schweiz spricht Dr. Pepe mit Karin Frei.
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Nationalrat Eric Nussbaumer ist ein profilierter BefĂŒrworter geregelter Beziehungen zur EU sowie ein erfahrener Energie- und Umweltpolitiker. Beim Thema Stromabkommen kommen beide Themen zusammen. Seit rund 25 Jahren wird ĂŒber ein solches Abkommen mit der EU diskutiert. Sollten die laufenden Verhandlungen zu den bilateralen VertrĂ€gen erfolgreich abgeschlossen werden, rĂŒckt auch das Stromabkommen wieder in den Fokus. FĂŒr Eric Nussbaumer steht fest: Ein Stromabkommen ist unerlĂ€sslich, um die AttraktivitĂ€t des (Energie-)Standortes Schweiz zu sichern. Die Schweiz muss mit am Tisch sitzen, wenn die Regeln fĂŒr den grenzĂŒberschreitenden europĂ€ischen Stromhandel festgelegt werden. Nur so können eine nachhaltige Energieversorgung gewĂ€hrleistet und die Versorgungssicherheit der Schweiz langfristig gestĂ€rkt werden.
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Henriette Wendt, COO der Axpo Group, verantwortet die Steuerungsfunktionen, Corporate Human Resources, Ethics & Compliance, Technology Management, Partnering & Investing, Transformation & Group Projects. Gemeinsam mit ihrem Team stellt sie die Rahmenbedingungen zur VerfĂŒgung, damit die Strategie der Konzernleitung umgesetzt werden kann. Axpo bietet heute ein innovatives Arbeitsumfeld in einer der wichtigsten Branchen unserer Zeit: die Sicherung der Energieversorgung und die Transformation der Energieerzeugung sind zentrale Themen fĂŒr uns alle. Diese durch Technologie und (Geo-)Politik geprĂ€gte Entwicklung zu gestalten, begeistert Henriette Wendt. Und mit dieser Begeisterung widmet sie sich Herausforderungen wie dem FachkrĂ€ftemangel, dem kulturellen Wandel im Unternehmen und der digitalen Transformation. Besonders am Herzen liegt ihr die Förderung interner Innovationen, der Aufbau von Teams mit unterschiedlichen Perspektiven, Investitionen in zukunftstrĂ€chtige Start-ups und der Einsatz von KĂŒnstlicher Intelligenz. Dank eines starken Teams, das sie mit viel Vertrauen fĂŒhrt, gelingt es ihr, dieses vielseitige Portfolio erfolgreich zu managen. Das GesprĂ€ch wurde auf Englisch gefĂŒhrt.
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Marianne StĂ€hler, GeschĂ€ftsleiterin des Vereins ecobau, engagiert sich seit ĂŒber 20 Jahren fĂŒr nachhaltiges Bauen in der Schweiz. Ecobau fungiert als Zertifizierungsstelle fĂŒr ökologische, gesunde und kreislauffĂ€hige Baumaterialien und setzt Standards fĂŒr eine zukunftsfĂ€hige Bauweise. Das Ziel ist es, gemeinsam mit der Bauindustrie einen entscheidenden Beitrag zur KlimaneutralitĂ€t zu leisten. Der Verein stösst aber nicht nur auf Zustimmung. Nachhaltigkeit erfordert VerĂ€nderungen, die nicht jeder begrĂŒsst. FĂŒr Marianne StĂ€hler ist aber das grosse Ganze entscheidend: Graue Energie reduzieren, CO2 in Baumaterialien binden und zukunftsweisend bauen â all das sind wichtige Schritte, um den ökologischen Fussabdruck der Bauwirtschaft signifikant zu verkleinern. Ihrer Ansicht nach muss die Zukunft des Bauens nachhaltig gestaltet werden, wobei ecobau eine SchlĂŒsselrolle einnimmt.
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Domenico De Luca, Head Trading & Sales, ist von der KomplexitĂ€t des Energiemarktes fasziniert. Das Zusammenspiel von Technologie, Finanzen und Geopolitik weckt seine Leidenschaft. Faktoren wie das Wetter und geopolitische Entwicklungen beeinflussen das Marktgeschehen und strategische Entscheidungen im Handel. Der integrierte europĂ€ische Strommarkt, so De Luca, hat sich besonders in Krisenzeiten als einzigartig und widerstandsfĂ€hig erwiesen. Die Expertise von Axpo im Handel trĂ€gt nicht nur zu einem tieferen VerstĂ€ndnis des Marktes bei, sondern erzielt auch beachtliche Ergebnisse: In den letzten 10 Jahren machte die Handelssparte rund 50% des Gesamtergebnisses aus. FĂŒr Domenico De Luca steht mehr als nur der finanzielle Erfolg im Vordergrund â der Handel ist fĂŒr ihn ein zentraler Baustein, um die Energieversorgung der Zukunft bezahlbar, klimaneutral und sicher zu gestalten. Das GesprĂ€ch wurde auf Englisch gefĂŒhrt.
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Axpo ist im Wandel. In der Schweiz werden sich die GeschĂ€ftsfelder langfristig verlagern. Der Ausbau erneuerbarer Energien, das AuslandsgeschĂ€ft und der Handel gewinnen an Bedeutung. Herausforderungen rund um Dekarbonisierung und Elektrifizierung mĂŒssen bewĂ€ltigt werden. Alles in einem Spannungsfeld aus widersprĂŒchlichen politischen Erwartungen, direktdemokratischen RealitĂ€ten und einer gesellschaftlichen Debatte ĂŒber die Energieversorgung, die physikalische und ökonomische Fakten teilweise ausblendet. Eine anspruchsvolle Aufgabe fĂŒr die Konzernleitung der Axpo Gruppe rund um CEO Christoph Brand. Wandel und Transformation faszinieren ihn, und deshalb stellt sich Christoph Brand dieser Herausforderung mit Entschlossenheit und sichtbarem Erfolg. Auch privat hat er vorgelegt und Eigenheim sowie MobilitĂ€t schon vor lĂ€ngerer Zeit elektrifiziert. Wie sich Axpo strategisch fĂŒr die Zukunft aufstellt, erlĂ€utert Christoph Brand im GesprĂ€ch mit Karin Frei.
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In der Wirtschaft wĂ€chst das VerstĂ€ndnis fĂŒr die Chancen von Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Das freut besonders Fabian Etter, den Co-PrĂ€sidenten von swisscleantech. Der Verband vereint ĂŒber 600 klimabewusste Unternehmen, die sich gemeinsam fĂŒr die Vision einer klimaneutralen Schweiz einsetzen. FĂŒr Fabian Etter ist das Ziel Netto-Null bis 2050 durchaus realistisch, denn er ist ĂŒberzeugt: Wenn es die innovationsfreudige Schweiz nicht schafft, wer dann? Im GesprĂ€ch mit Karin Frei berichtet er konkret ĂŒber vielversprechende Projekte der Verbandsmitglieder, erklĂ€rt, warum er einen Klimabonus einfĂŒhren möchte, und zeigt auf, was die Schweiz von skandinavischen LĂ€ndern lernen kann.
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Energy Executives mit Axpo CFO Harald Gauck
Die Strompreise fĂŒr die Endkunden sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Harald Gauck, Chief Financial Officer (CFO) und Mitglied des Executive Board der Axpo Holding AG, ist aber ĂŒberzeugt, dass die Preise in den kommenden 1 bis 2 Jahren wieder sinken werden. Mittelfristig bleibt es schwer abzuschĂ€tzen, wie sich die Strompreise entwickeln, da sie deutlich volatiler geworden sind. Das hat natĂŒrlich auch Auswirkungen auf allfĂ€llige neue Produktionsanlagen und deren Finanzierung. Wie sich Axpo auf dieses herausfordernde Umfeld einstellt und weshalb Harald Gauck nicht glaubt, dass schon bald neue Kernkraftwerke in der Schweiz gebaut werden, erklĂ€rt er im GesprĂ€ch mit Karin Frei.
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Nationalrat Roger Nordmann war SP-FraktionsprĂ€sident und ist Mitglied der Kommission fĂŒr Umwelt, Raumplanung, Energie und Verkehr. Als energiepolitisches Schwergewicht setzt er sich fĂŒr die Verbindung von Klimaschutz und Energiesicherheit ein. Aktuell kĂ€mpft er fĂŒr eine Zustimmung zum Stromgesetz. Dabei plĂ€diert er fĂŒr einen realistischen Blick auf die Energiewende: Auch sichtbare VerĂ€nderungen in der Landschaft sind fĂŒr Roger Nordmann ein notwendiges Zeichen des Fortschritts und eine Erinnerung daran, wie wichtig ein effizienter Umgang mit Energie ist. Mit Geduld, einem klaren Plan und dem Versuch, sich von den eigenen Emotionen nicht allzu sehr leiten zu lassen, will Roger Nordmann dazu beitragen, eine sichere und saubere Energieversorgung zu erreichen.
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Energy Executives: Andy Heiz (Head Business Area Generation & Distribution)
Der Strom soll sauber, einheimisch produziert und vor allem immer verfĂŒgbar sein. Kernkraftwerke sollen aktuell nicht neu gebaut werden und LandschaftsschĂŒtzer pochen bei den erneuerbaren Energien auf eine unberĂŒhrte Natur. Die Erwartungshaltung an die Stromproduzenten ist hoch, der Anforderungskatalog teilweise schwer zu erfĂŒllen. Als Head Business Area Generation & Distribution und Stellvertretender CEO der AXPO ist Andy Heiz tagtĂ€glich in diesem Spannungsfeld tĂ€tig. Im GesprĂ€ch mit Karin Frei erklĂ€rt er, wie er und die AXPO mit diesen Herausforderungen im Alltag umgehen, warum ihm auch die Stromproduktion im Ausland ein Anliegen ist und was es braucht, damit wir nicht doch auf Gas-Reservekraftwerke zurĂŒckgreifen mĂŒssen.
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Die Alpen haben nicht immer so ausgesehen wie heute. Boris PreviĆĄiÄ, Direktor des Instituts Kulturen der Alpen der Uni Luzern, beschreibt sie im Ursprung sogar als eintönig. «Erst dank der Alpwirtschaft wurde die Landschaft divers», sagt er im GesprĂ€ch mit Karin Frei. Trotzdem existiert in den Köpfen der Bevölkerung das Bild und auch der Wunsch nach einer unberĂŒhrten Landschaft in den Alpen. Neben dem fehlenden Bewusstsein fĂŒr den Nutzen der Technologie, sei dies ein Grund fĂŒr die Ablehnung von alpinen Solaranlagen. Warum die Aussichten trotzdem nicht allzu dĂŒster sind, wie alpine Solaranlagen sogar die BiodiversitĂ€t erhöhen können und welchen Appell er an die Umweltorganisationen richtet, verrĂ€t Boris PreviĆĄiÄ in der neuen Folge von «Energy Voices».
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Brigitte Wolf, eigentlich ĂŒberzeugte BefĂŒrworterin von Solarenergie, setzte sich dennoch vehement gegen das Solardekret im Wallis ein â mit Erfolg: 54 Prozent der Bevölkerung haben das Projekt vergangenes Jahr abgelehnt. âKlimawandel und BiodiversitĂ€t dĂŒrfen nicht gegeneinander ausgespielt werdenâ und politische Mitbestimmungsrechte dĂŒrfen nicht beschrĂ€nkt werden, das ist fĂŒr Brigitte Wolf klar. Der Umweltschutz und die Erhaltung der BiodiversitĂ€t haben fĂŒr sie oberste PrioritĂ€t. Sie sieht Ausbaupotenzial fĂŒr Solarenergie auf HausdĂ€chern und Autobahnen, da sie diese Projekte fĂŒr sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoller hĂ€lt. Im GesprĂ€ch mit Karin Frei erklĂ€rt sie, wie die Bevölkerung in die AbwĂ€gung zwischen Landschaftsschutz, Energiewende und steigendem Strombedarf einbezogen werden kann, und warum ihr die Waldschutz-Initiative trotzdem zu weit geht.
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Als Leiter des Energy Science Center (ESC) an der ETH ZĂŒrich forscht Dr. Christian Schaffner mit seinem Team zu den Herausforderungen der Energieversorgung. Im Spannungsfeld zwischen Wirtschaft und Politik schafft er wissenschaftliche Grundlagen fĂŒr eine faktenbasierte Diskussion zur Energieversorgung in der Schweiz. In einem kĂŒrzlich veröffentlichten Whitepaper kommt das ESC zum Schluss, dass die Netto-Null-Strategie der Schweiz technisch und ökonomisch machbar ist. Der SchlĂŒssel zum Erfolg liegt aber bei der Akzeptanz der Bevölkerung und auch die Zusammenarbeit mit dem Ausland spielt eine wichtige Rolle. Im GesprĂ€ch mit Karin Frei erklĂ€rt Christian Schaffner, warum er trotz bisheriger Blockaden zuversichtlich ist, wie er die Chancen auf eine Einigung mit der EU fĂŒr ein Stromabkommen einschĂ€tzt und in welchem Punkt er dem Klimaaktivisten Max Vögtlin Recht gibt.
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«Energy Executives», das ist die neue Spezialserie von «Energy Voices» mit FĂŒhrungskrĂ€ften der Axpo. Aus erster Hand erfahren wir, wie sie im spannungsreichen Feld von Energiebedarf, Energiepolitik und Energieproduktion manövrieren. In dieser Folge ist Martin Schwab, CEO der CKW AG und Mitglied der Axpo GeschĂ€ftsleitung, im GesprĂ€ch bei Karin Frei.
Mit seinem Ăberblick ĂŒber das Gesamtsystem der Stromversorgung liefert er spannende Antworten zum Ausbau CO2-freier Energie. Von Kleinwasserkraftwerken bis hin zur Solarenergie, ĂŒber das Potential der Geothermie und den Einsatz fĂŒr die nötigen FachkrĂ€fte mit einer Solar-Lehre, die CKW ist umfassend engagiert. FĂŒr Martin Schwab ist klar, dass wir deutlich mehr Geschwindigkeit brauchen, um den nötigen Ausbau fĂŒr den Strombedarf der Zukunft hinzubekommen. Einfachere Prozesse und Bewilligungsverfahren sind fĂŒr ihn ein entscheidender SchlĂŒssel zum Erfolg. Ăber die richtige Technologie und geeignete Standorte braucht es dann einen Konsens in Politik und Gesellschaft. Was fĂŒr Martin Schwab nicht mehr lange geht, ist ânichts wollen, aber trotzdem Strom wollenâ - irgendwann mĂŒssen Entscheidungen getroffen werden.
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Ein Jahr nach seinem ersten Besuch bei «Energy Voices» ist Martin Koller, Chefökonom und Unternehmensstratege von Axpo, wieder zu Gast bei Karin Frei im Podcast. Erwarten uns diesen Winter wieder Turbulenzen am Strommarkt? Martin Koller liefert im GesprÀch Antworten und stellt den neuen Power Switcher vor.
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Die Klimakleber von Renovate Switzerland haben dieses Jahr mehrfach und medienwirksam zentrale Verkehrsachsen blockiert, um auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen. Das Schweizer Gesicht dieser internationalen Bewegung ist Max Voegtli, der selbst aktiv an Blockaden beteiligt war. Vor kurzem wurde er deshalb erstinstanzlich wegen Nötigung und SachbeschĂ€digung zu einer Geldstrafe verurteilt. Nationale Bekanntheit erlangte Voegtli aber schon zuvor, als er kurz nach einem Protest am Gotthard per Flugzeug nach Mexiko in die Ferien reiste. Renovate Switzerland und Max Voegtli polarisieren. WĂ€hrend die Bevölkerung dem Klimaschutzgesetz noch vor kurzem mit grosser Mehrheit zugestimmt hat, werden den grĂŒnen Parteien bei den anstehenden eidgenössischen Wahlen deutliche Verluste vorausgesagt. Schadet der Aktivismus von Renovate dem Anliegen der Klimabewegung? Bestehen konkrete Forderungen zur Energiepolitik? Welche ĂŒbergeordneten Ziele will Renovate Switzerland erreichen und wird Max Voegtli auch nach der Verurteilung weiter protestieren oder demnĂ€chst wieder ins Flugzeug steigen? Ăber diese Fragen spricht er mit Karin Frei in der aktuellen Folge von Energy Voices.
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Wer wird die eidgenössischen Wahlen 2023 gewinnen und welche Rolle spielen Energie- und Klimathemen im Wahlkampf? Einen Monat vor den eidgenössischen Wahlen spricht Karin Frei mit dem Politgeografen Michael Hermann von Sotomo ĂŒber den Wahlkampf und die Ausgangslage der Parteien. Noch im Jahr 2019 dominierten die Themen Klimawandel und Frauenwahl die politische Diskussion. In der Zwischenzeit aber haben die Pandemie, der Krieg in der Ukraine, die Energieknappheit und die steigende Inflation die politische Landschaft verĂ€ndert. Themen wie Migration, Gesundheits- und Lebenshaltungskosten sind neben der Klimafrage wichtiger geworden. Die Klimabewegung hat an Mobilisierungskraft verloren, trotz oder gerade wegen der Zustimmung der Bevölkerung zum Klimaschutzgesetz. Gleichzeitig stellen Parlament und Bundesrat Albert Rösti die Weichen in der Energiepolitik. Ob diese verĂ€nderte Ausgangslage bei den Wahlen 2023 zu einer bĂŒrgerlichen Wende fĂŒhrt, wie sich die Parteien in der Energiepolitik positionieren und bei welchem Ergebnis sich die Zusammensetzung des Bundesrates verĂ€ndert, diese Fragen beantwortet Michael Hermann in der aktuellen Folge von Energy Voices.
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Karin Frei besucht in der aktuellen Folge von «Energy Voices» das Bedretto-Lab, das sich in einem Stollen zwei Kilometer unter der ErdoberflĂ€che im Gotthardmassiv befindet. Im von der ETH betriebenen Labor erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Innere der Erde. Sie wollen herausfinden, wie aus der WĂ€rme des Erdkerns sicher und effizient Strom produziert werden kann. Das Potenzial ist riesig: «99 Prozent der Erde sind heisser als 1000 Grad», sagt Men-Andrin Meier, Geophysiker im Bedretto-Felslabor. «Wenn nur ein Bruchteil dieser WĂ€rme nutzbar gemacht werden könnte, könnten wir enorm viel elektrische Energie produzieren.» Die Energiestrategie des Bundes sieht vor, bis zum Jahr 2050 sieben Prozent des Stroms aus tiefer Geothermie zu erzeugen. DafĂŒr braucht es aber noch viel Forschung in der Tiefe des Berges. Das Bedretto-Lab bietet dafĂŒr einzigartige und realistische Bedingungen. Im kleinen Massstab wird getestet, was morgen im grossen Massstab Strom liefern soll.
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