Afleveringen
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Von Servus TV als „ÖVP-Rebell" angekündigt – im Hangar-7 liefert Martin Engelberg: Neugründung, Kurz-Frage, Faymann-Moment.
Worum geht es?
Die Highlights von Martin Engelbergs Auftritt bei „Talk im Hangar-7" (Servus TV). Engelberg plädiert für eine komplette Neuaufstellung der ÖVP – „nicht, um sie zu zerstören, im Gegenteil". Die Runde versucht, ihn auf Sebastian Kurz festzunageln; Engelberg kontert: Es gehe nicht um Kurz allein, im bürgerlich-liberalen Lager stünden „genug Leute" bereit. Auf die Frage, ob das Ziel eine Regierung mit der FPÖ, aber ohne Kanzler Kickl sei, antwortet er: „Im Prinzip ja." Dazu: seine Reformbilanz aus der Nationalratszeit, der Reformstau von Pensionen bis Migration, harte Kritik am Koalitionspartner – und ein überraschendes Lob für August Wöginger.Warum relevant?
Engelberg spricht offen über einen möglichen „Faymann-Moment" für Christian Stocker: großen Unmut an der ÖVP-Basis, der sich „jederzeit entzünden" könne. Ein Einblick in die Debatte um Neugründung, Neuwahlen und die Zukunft des bürgerlichen Lagers – von jemandem, der nach eigenen Worten im Zentrum dieser Diskussion steht.
Kapitel
00:00 – Lagebild: das bürgerlich-liberale Lager & die Kickl-These
01:42 – Nachgefragt: Wie konkret ist die Neugründung?
02:21 – „Sie versuchen mich festzunageln" – die Kurz-Frage
03:25 – Reformbilanz unter Beschuss
04:11 – Reformstau: Pensionen, Gesundheit, Migration
05:01 – Debatte ums „Modell Kurz"
06:01 – Neuwahl-Szenario: „Im Prinzip ja"
07:17 – „Die Revolution ist sehr stark"
07:57 – Der „Faymann-Moment" für Stocker
09:54 – Wehrdienstreform & Reformfrust
10:27 – Abrechnung: das Absägen von Kurz und die Folgen
12:10 – Eine Lanze für Wöginger – und ein Blick zu den NEOSQuelle
Ausschnitte aus: „Talk im Hangar-7" (Servus TV), Folge „Hände falten, Goschn halten: Widerrede unerwünscht?" (Staffel 18, Episode 23). Gastgeber: Michael Fleischhacker. Gäste: Helmut Brandstätter (EU-Abgeordneter, NEOS), Ursula Stenzel (ehem. FPÖ-Politikerin), Martin Engelberg (Managementberater), Eva Glawischnig (ehem. Grünen-Chefin), Wolfgang Routil.
👉 Vollsendung (1 Std. 34 Min.): https://www.servustv.com/de/page/AACVFA8WT61W2E16C1I1/talk-im-hangar-7Mehr davon?
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Parteiausschluss im Überfallsmodus: Martin Engelberg analysiert, warum die NEOS am Fall Dengler scheitern – und was das über Führung verrät.
Im Wochenrückblick nimmt Martin Engelberg den Ausschluss von Veit Dengler aus Klub und Partei auseinander: Das Tonband sei nur ein Scheinargument – der wahre Hintergrund liege in der systematischen Marginalisierung eines Mitbegründers und in einer eklatanten Führungsschwäche der NEOS-Spitze. Aus der Perspektive des Psychoanalytikers und Führungscoaches erklärt Engelberg, warum starke Persönlichkeiten für Parteien wie Unternehmen unverzichtbar und zugleich eine Führungsherausforderung sind – und warum man Ausschluss-Entscheidungen nie überfallsartig treffen sollte. Dazu: die ins Trudeln geratene Wehrdienst-Reform, Stockers Sommertour zwischen Amt und Partei, die stockende Gesundheitsreform – und eine persönliche Empfehlung: die Tosca-Premiere im Steinbruch St. Margarethen.
Kapitel:
00:00 — Begrüßung & Themen der Woche
00:49 — Der Fall Dengler: Tonband als Scheinargument
02:11 — Führung & starke Persönlichkeiten
03:12 — Demontage & Redezeit im Nationalrat
04:15 — Überfallsartige Klubsitzung: eklatante Führungsschwäche
05:43 — „Kaugummi-Thema": der bleibende Schaden
06:38 — Stockers Sommertour: Amt oder Partei?
07:37 — Wehrdienst-Reform im Trudeln
09:50 — Gesundheitsreform & Sozialhilfe
10:48 — Tosca im Steinbruch St. Margarethen
📚 Über Martin Engelberg:
Martin Engelberg ist Psychoanalytiker und ehemaliger ÖVP-Nationalratsabgeordneter.
🎙 Gespräch mit Veit Dengler in voller Länge:
YouTube: https://youtu.be/UnZ96fStZDI
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Zijn er afleveringen die ontbreken?
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Mitgründer, ausgeschlossen von der eigenen Partei: Veit Dengler über Konformismus bei NEOS, Macht und das „Parteienkartell".
Vor wenigen Tagen wurde Veit Dengler aus dem NEOS-Klub ausgeschlossen — einstimmig. In dieser Sonderausgabe geht es nicht um den Sitzungshergang, sondern um das, was dahinter liegt: Wie wurde aus der liberalsten Gründung der Zweiten Republik eine Partei, die Dengler heute „zutiefst illiberal im Internen" nennt? Er erklärt die Statutenänderung, die dem Vorstand de facto die Macht übertrug, rechnet vor, warum Österreichs Parteienförderung mit — laut seiner Analyse — 340 Millionen Euro europaweit beispiellos ist, und benennt, was er ein „Parteienkartell" nennt. Martin Engelberg fragt mit psychoanalytischem Blick nach: Wie entsteht Einstimmigkeit beim Ausschluss eines Gründers? Und was kommt jetzt — eine neue Partei?
Kapitel:
00:00 — Begrüßung: Sonderausgabe in turbulenten Tagen
02:22 — Eineinhalb Jahre im Parlament: „bleierner Konformismus"
04:18 — Parteienfinanzierung: 340 Millionen und das „Parteienkartell"
08:10 — Budget-Zustimmung „aus Koalitionsräson"
09:07 — „Zutiefst illiberal im Internen": Die NEOS-Führung
11:53 — Die Statutenänderung: Wie der Vorstand die Macht übernahm
13:46 — Wahlrecht und Parteigeld: das „Betriebssystem der Republik"
15:55 — Weniger Gesetze, stärkeres Parlament: Texas, Initiativrecht & Co
18:06 — Psychologie des Ausschlusses: Gruppendruck und Zivilcourage
19:08 — Gelöschte Fotos: der Bucharin-Vergleich
20:00 — Umfragen, Rohdaten, Kanzlerfrage: Wie schlecht steht die Koalition da?
22:15 — Sieben Jahre Stagnation: „Es gibt keine magischen Bankomaten"
25:26 — Freier Abgeordneter: Denglers neue Rolle
27:09 — Neue Partei? „Nicht meine präferierte Option"
29:28 — „Das Alte ist im Sterben": Reform oder Abstieg der Altparteien
33:37 — Verabschiedung
🎙 Über den Gast:
Veit Dengler ist Mitgründer der NEOS und Abgeordneter zum Nationalrat. Nach seiner Abberufung als außenpolitischer Sprecher und seinem Nein zur Parteienfinanzierung im Budget wurde er aus dem NEOS-Klub ausgeschlossen; er ist nun freier Abgeordneter.
📚 Über Martin Engelberg:
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Halbwertszeit dramatisch verkürzt: Martin Engelbergs Halbjahresbilanz der Regierung — und warum er einen „Faymann-Moment" für die ÖVP erwartet.
Der Nationalrat verabschiedet sich in die Sommerpause — Martin Engelberg zieht Bilanz. Seine Einschätzung: Die Halbwertszeit der Regierung hat sich dramatisch verkürzt. Die Budgetsanierung rollt als Belastungswelle auf Unternehmer, Selbstständige und letztlich alle zu, während bei einer Staatsquote von über 55 Prozent auf der Ausgabenseite des Staates nichts passiert. Dazu die Psychologie einer Partei unter Druck: warum die ÖVP zuerst ein Bauernopfer sucht, was die Kanzlerfrage über Christian Stockers Stellung verrät — und weshalb Engelberg erwartet, dass der „Faymann-Moment" schneller kommt, als viele glauben.
Kapitel:
00:11 — Begrüßung: Plenarwoche, Sommerpause, Anlass zur Halbjahresbilanz
01:05 — Die Halbwertszeit der Regierung verkürzt sich
01:44 — Budgetsanierung: Belastungswelle für alle — von Freibeträgen bis Paketsteuer
02:24 — Staatsquote über 55 % und 25 Milliarden Einsparungspotenzial
03:41 — „Budgetrede einer SPÖ-Alleinregierung": das Urteil der Presse
04:18 — Die Psychologie der ÖVP: Unzufriedenheit im Wirtschaftsflügel und das Bauernopfer
05:27 — Kanzlerfrage: Stocker, Kickl und dramatische Werte
06:05 — Der Faymann-Moment: Engelbergs Prognose
07:15 — Wahlkalender 2027/28: Oberösterreich, Tirol, Niederösterreich, Hofburg
08:12 — Sommerwünsche und Ausblick📚 Über Martin Engelberg:
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Otto Kernberg, 98, prägte die Narzissmus-Forschung wie kein Zweiter. Hier erklärt er, wie Narzissten Macht erobern — und was Demokratien riskieren.
Martin Engelberg spricht mit Otto Kernberg — dem wohl einflussreichsten lebenden Psychoanalytiker, geboren in Wien, 1938 vor den Nazis geflohen, seit den 1960er-Jahren in den USA. Kernberg erklärt die gesamte Skala des Narzissmus: vom gesunden Selbstwert, den Führung braucht, über die narzisstische Persönlichkeitsstörung bis zum bösartigen Narzissmus, der Organisationen und ganze Gesellschaften kippen lässt. Es geht um die Frage, warum Gesellschaften in der Krise autoritären Verführern verfallen, um die gespaltenen USA und die Verteilungsfrage hinter den Kulturkämpfen — und um Kernbergs eigene Erinnerungen an den Anschluss 1938 in Wien. Zum Schluss wird es persönlich: über die Liebe, eine wunderbare Frau und die Gelassenheit eines 98-Jährigen gegenüber dem Tod.
Warum dieses Gespräch relevant ist: Kernberg verbindet klinische Präzision mit der Erfahrung eines Jahrhundertzeugen. Seine Warnung ist unmissverständlich — der Kampf um die Demokratie ist nie zu Ende.
Kapitel: 00:00 — Begrüßung: Otto Kernberg zu Gast
03:09 — Gesunder Narzissmus: Was Führung braucht
09:10 — Fünf Merkmale guter Führungspersönlichkeiten
14:24 — Die narzisstische Persönlichkeitsstörung: Grandiosität, Verachtung, Neid
21:58 — Bösartiger Narzissmus und antisoziale Persönlichkeit
27:09 — Wie narzisstische Führung Organisationen in drei Lager spaltet
33:29 — Gesellschaft in der Krise: Henne oder Ei?
37:04 — Freud, Aggression und moderne Affekttheorie
43:14 — Antisemitismus, Rassismus, Spaltung
46:06 — Wien 1938: Kernbergs Kindheitserinnerungen
51:23 — USA heute: Spaltung, Trump, die Verteilungsfrage
59:28 — „Kampf um Demokratie ist nie zu Ende"
01:01:36 — Persönlich: 98 Jahre, Liebe, Beziehung, Tod
01:09:33 — Ein letztes Rätsel der menschlichen Natur
🎙 Über den Gast: Otto Kernberg ist Psychoanalytiker und Psychiater, geboren in Wien, aufgewachsen nach der Flucht 1938 in Chile, seit den 1960er-Jahren in den USA tätig. Er ist Verfasser von Standardwerken zur Borderline- und zur narzisstischen Persönlichkeitsstörung und lehrt, behandelt und supervidiert bis heute weltweit. Dieses Jahr wird er 98 Jahre alt.
📚 Über Martin Engelberg: Martin Engelberg ist Psychoanalytiker und ehemaliger ÖVP-Nationalratsabgeordneter.
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Zeugnistag für die Regierung: Martin Engelberg vergibt Noten – fünf Fünfer, zwei Zweier, Gesamtnote Genügend. Und eine Warnung fürs nächste Jahr.
Zum Schulschluss zieht Martin Engelberg Bilanz über ein Jahr Bundesregierung – Fach für Fach, Note für Note. Die Gesundheitsreform kommentiert er mit einem lateinischen Sprichwort: Der Berg hat gekreißt, geboren wurde ein Mäuschen. Fünf Mal vergibt er ein Nicht genügend – für Pensionsreform, Verwaltungsreform, Budget, Industriestrategie und die jüngsten Markteingriffe von Mehrwertsteuersenkung bis Paketsteuer. Zwei Zweier gibt es dennoch: für die Sicherheitslage unter Innenminister Karner und für die Stabilität, die Kanzler Stocker der Innenpolitik gebracht hat. Genau darin liegt aber auch Engelbergs zentrale Warnung: Wenn aus dieser Stabilität Lähmung und Stillstand werden, kippt die beste Note des Jahres ins Negative.
Kapitel:
00:00 — Intro: Schulschluss & Zeugnis für die Regierung
00:29 — Gesundheitsreform: „Der Berg hat gekreißt …"
01:29 — Bildungsreform
01:59 — Pensions- & Verwaltungsreform: zwei Fünfer
02:30 — Budget: „Budgetrede einer SPÖ-Alleinregierung"
03:38 — Industriestrategie & Abwanderung
04:50 — Markteingriffe: Mehrwertsteuer, Paketsteuer, Preisdeckel
05:38 — Sicherheit: ein Zweier für Karner
06:37 — Migration, Integration & Regierungskommunikation
07:18 — Außenpolitik & Sicherheitsrat
08:40 — Stabilität unter Kanzler Stocker
09:42 — Gesamtnote & Ausblick📚 Über Martin Engelberg:
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Martin Engelberg trifft den Kabarettisten Andreas Vitásek — zwei alte Tennispartner im Gespräch, das von Pointen schnell zu den großen Fragen kippt. Es geht um Humor an der Grenze, um Political Correctness und Gendern, um den Alzheimer-Witz, der wütende Mails brachte, und um die Klagekultur. Dazwischen: warum Österreich kein eigenes Kunstministerium hat, was Europa ohne gemeinsames Heer wert ist, und was gefährlicher ist — künstliche Intelligenz oder natürliche Dummheit. Und schließlich, ganz persönlich: das Älterwerden, die Vergänglichkeit und der Humor als Mittel, das Leben zu ertragen.
Kapitel:
00:00 — Vom Tennisplatz zur Bühne: zwei alte Freunde
00:03 — Tragikomiker, Gesellschaftsdiagnostiker oder grantelnder Optimist?
00:06 — „Ich bin verwirrt": aufgewachsen in einer goldenen Zeit
00:09 — Humor, Political Correctness und die Sache mit dem Gendern
00:11 — Warum Österreich kein Kunstministerium hat
00:18 — Politiker und Humor: Kreisky, Häupl, Van der Bellen
00:24 — Europa, ein gemeinsames Heer und Merkels Warnung
00:29 — Die Gemütlichkeit und der Herr Karl
00:33 — Was Österreich importieren — und was es exportieren sollte
00:40 — Der Alzheimer-Witz: Worüber darf man lachen?
00:42 — Ein Kabarettist in der Synagoge
00:45 — Humor, Alter und Vergänglichkeit
00:56 — KI: natürliche Dummheit und gefährliche Bilder
01:02 — Schlussfrage: Wann wieder Tennis?🎙 Über den Gast:
Andreas Vitásek (geb. 1956) zählt zu den bekanntesten österreichischen Kabarettisten. Im Gespräch spricht er u.a. über sein Solo-Programm, seine Interpretation von Qualtingers „Der Herr Karl" und seine Arbeit am Volkstheater.📚 Über Martin Engelberg:
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Martin Engelberg erklärt, warum er die diesjährige Kunst-Biennale boykottiert – und vertritt den Grundsatz, dass Kunst und Politik getrennt gehören. Statt der Aufgeregtheit der Biennale führt er durch drei Ausstellungen, die er als Gegenpol versteht: Erwin Wurm im Museo Fortuny, Lee Ufan und Alighiero Boetti im San Marco Art Centre. Dazwischen: Markusplatz, ein Konzertabend und ein Plädoyer für Kontemplation statt Krawall.
00:00 — Ankunft in Venedig: Markusplatz und Konzertabend
00:49 — Warum Engelberg die Biennale boykottiert: „Kunst soll keine Politik machen"
02:04 — Erwin Wurm im Museo Fortuny
03:01 — Lee Ufan im San Marco Art Centre
04:04 — Alighiero Boetti im San Marco Art Centre
📚 Über Martin Engelberg:
Martin Engelberg, Unternehmer, Autor, Kolumnist und Nationalratsabgeordneter außer Dienst, greift wöchentlich aktuell relevante Themen auf und analysiert diese pointiert.
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Eine der jüngsten Ministerinnen über Integration mit Zwang, Antisemitismus aus mehreren Richtungen und den politischen Islam im Kinderzimmer.
Claudia Bauer (vormals Plakolm), Bundesministerin für Europa, Integration und Familie, empfängt Martin Engelberg im Bundeskanzleramt — und spricht erstaunlich offen. Es geht um einen angekündigten Kurswechsel in der Integrationspolitik („Diese Freiwilligkeit ist enden wollend“), um Antisemitismus, der laut Bauer „aus mehreren Richtungen“ wächst, um den politischen Islam und die Radikalisierung junger Menschen über soziale Medien. Dazu: Familienpolitik ohne erhobenen Zeigefinger, der demografische Wandel und die Frage, wie Politik verlorenes Vertrauen zurückgewinnt. Kein Schlagabtausch, sondern eine Standortbestimmung.
00:00 — Begrüßung im Bundeskanzleramt, „31, nicht 32“
00:01 — Was ältere von jungen Politikern lernen können
00:03 — Aus Plakolm wird Bauer: „kein politisches Statement“
00:05 — Somewhere oder Anywhere? Heimat und Wurzeln
00:07 — „Jeder Zweite hat Angst, seine Meinung zu sagen“
00:08 — Jüdische Gemeinde, Israel und das „Nie wieder“
00:09 — Antisemitismus „aus mehreren Richtungen“
00:13 — Christlich-jüdisches Land, Staat und Kirche
00:14 — Integration: „Diese Freiwilligkeit ist enden wollend“
00:15 — Kopftuchverbot und der politische Islam
00:16 — Radikalisierung „nicht in Hinterzimmern, sondern in Kinderzimmern“
00:18 — Geburtenrate, Demografie, Familienpolitik
00:20 — Wahlfreiheit statt Lebensmodell
00:23 — Vertrauen, ÖVP und die Leistungsträger-Frage
00:25 — Budget, Lohnnebenkosten, „die Mühen der Demokratie“
00:26 — Schlussfrage und Ausblick Europa
🎙 Über den Gast:
Claudia Bauer (vormals Plakolm), ÖVP, ist seit April 2025 Bundesministerin für Europa, Integration und Familie im Bundeskanzleramt; zuvor war sie ab 2021 Jugend-Staatssekretärin und ab 2017 Nationalratsabgeordnete. Geboren 1994 in Linz, aufgewachsen im Mühlviertel.
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Alle Schlagzeilen schreiben Niederlage. Engelberg seziert den USA-Iran-Deal nüchtern — und kommt zu einem anderen Schluss.
Während die Schlagzeilen vom „epischen Desaster" und einer Niederlage Trumps sprechen, nimmt Martin Engelberg den USA-Iran-Deal Punkt für Punkt auseinander: Was wurde tatsächlich unterschrieben? Wem nützt die Öffnung der Straße von Hormus — und warum fällt das ausgerechnet vor den US-Midterms? Dazu der eigentliche Knackpunkt zwischen Washington und Jerusalem (Libanon und Hisbollah), eine Einordnung des angeblichen Zerwürfnisses Trump–Netanjahu und ein schonungsloses Stimmungsbild aus der eigenen Partei.
Kapitel:
00:00 — Begrüßung & Themen der Woche
00:29 — Stimmung in der ÖVP: „grottenschlecht"
02:08 — Der USA-Iran-Deal: Was wurde unterschrieben?
03:45 — Wem nützt die Öffnung der Straße von Hormus?
04:52 — Trump, die Midterms und das „lame duck"-Szenario
06:25 — Warum der „Comprehensive Deal" in 60 Tagen unrealistisch ist
07:45 — USA und Israel: getrennte Interessen
08:25 — Libanon & Hisbollah: der wahre Knackpunkt
11:26 — Das „Zerwürfnis" Trump–Netanjahu nüchtern betrachtet
13:06 — Analogie zum Gaza-Deal und zu Venezuela
14:56 — Bilanz: ein um Jahre zurückgeworfenes Regime
17:59 — In eigener Sache: Vorschau auf die Sonntag-Folge
📚 Über Martin Engelberg:
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Der Generalsekretär der Industriellenvereinigung sagt es ohne Umweg: Der Abstieg findet statt. Und das Zeitfenster, ihn zu stoppen, schließt sich.
Martin Engelberg spricht mit Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung, über den Zustand des Industriestandorts Österreich. Neumayer benennt die Ursachen des Abstiegs — Arbeitskosten, die Österreich aus dem Markt gepreist haben, Verfahren, die zu lange dauern, eine Staatsquote über 50 Prozent — und die Hebel dagegen: von Nulllohnrunden über eine Genehmigungsfiktion bis zur Anhebung des Pensionsantrittsalters. Es geht um die erste Industriestrategie seit 1945 und ihre schleppende Umsetzung, um die Babyboomer-Pensionierungen als Chance für eine schlankere Verwaltung und um die Frage, ob Österreich Reformen in kleinen Schritten schafft — oder erst einen Crash braucht.
Kapitel: 00:00 — Begrüßung: „Die Stimme der Vernunft ist leise"
00:48 — Der Befund: Der Abstieg findet statt
03:23 — Arbeitskosten: aus dem Markt gepreist, Nulllohnrunden als Konsequenz?
06:03 — Genehmigungsfiktion: schneller bauen, schneller investieren
07:19 — Industriestrategie: erste seit 1945, erst 7 von 113 Maßnahmen
09:50 — Ist die Industriellenvereinigung zu leise?
13:02 — Gewinn als Schimpfwort: die Übergewinn-Debatte
14:19 — „Lasst uns einfach arbeiten": Staatsquote über 50 Prozent
17:21 — Die 25-Milliarden-Rechnung
21:01 — Lohnnebenkosten: 2 Milliarden Entlastung, wenig bleibt übrig
23:34 — Energiepreise: fünfmal so hoch wie in den USA
24:53 — Pensionen: Frühpension, Antrittsalter, Budgetblöcke
28:36 — Babyboomer-Welle als Chance für die Verwaltung
32:52 — Das Zeitfenster bis 2029: „Vier Jahre haben wir nicht"
36:11 — Optimismus ist Pflicht
🎙 Über den Gast: Christoph Neumayer ist Generalsekretär der Industriellenvereinigung, der Interessenvertretung der österreichischen Industrie. Er ist seit rund 15 Jahren in dieser Rolle für die IV tätig und vertritt deren Positionen national wie auf europäischer Ebene.
📚 Über Martin Engelberg: Martin Engelberg ist Psychoanalytiker und ehemaliger ÖVP-Nationalratsabgeordneter.
🎧 Über den Podcast „Engelberg & …":
Martin Engelberg führt Gespräche, die in die Tiefe gehen - Below the Surface.
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Eine dichte Woche, drei große Themen: Martin Engelberg analysiert, warum diese Bundesregierung nach der Budgetrede für ihn an Robert Musils Kakanien erinnert — und weshalb Christian Stocker sein politisches Kapital aus seiner Sicht weitgehend verspielt hat. Dazu die Wahl von Clemens Pig zum neuen ORF-Generaldirektor: vier Baustellen, die auf ihn warten — von der Distanzierung vom ÖVP-Kandidaten-Etikett bis zum Sparzwang. Und ein klares Wort zur Lage um den Iran: Warum Engelberg keinem Abkommen mit dem Regime in Teheran traut — egal, was Donald Trump fürs Wochenende ankündigt.
Kapitel:
00:00 — Begrüßung: Die Themen der Woche
00:38 — „Regierung ohne Eigenschaften": Budgetrede und Bilanz
02:48 — Stocker, Faymann und das verspielte Kapital
03:17 — Babler, die Außenministerin und das UNO-Jubelfoto
05:03 — ORF-Wahl: Clemens Pig und seine vier Baustellen
07:08 — Iran: Warum Engelberg keinem Abkommen traut
08:43 — Fußball-WM und Ausblick📚 Über Martin Engelberg:
Martin Engelberg, Unternehmer, Autor, Kolumnist und Nationalratsabgeordneter außer Dienst, greift wöchentlich aktuell relevante Themen auf und analysiert diese pointiert.
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Der Generalsekretär der Industriellenvereinigung sagt es ohne Umweg: Der Abstieg findet statt. Und das Zeitfenster, ihn zu stoppen, schließt sich.
Martin Engelberg spricht mit Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung, über den Zustand des Industriestandorts Österreich. Neumayer benennt die Ursachen des Abstiegs — Arbeitskosten, die Österreich aus dem Markt gepreist haben, Verfahren, die zu lange dauern, eine Staatsquote über 50 Prozent — und die Hebel dagegen: von Nulllohnrunden über eine Genehmigungsfiktion bis zur Anhebung des Pensionsantrittsalters. Es geht um die erste Industriestrategie seit 1945 und ihre schleppende Umsetzung, um die Babyboomer-Pensionierungen als Chance für eine schlankere Verwaltung und um die Frage, ob Österreich Reformen in kleinen Schritten schafft — oder erst einen Crash braucht.
Kapitel: 00:00 — Begrüßung: „Die Stimme der Vernunft ist leise"
00:48 — Der Befund: Der Abstieg findet statt
03:23 — Arbeitskosten: aus dem Markt gepreist, Nulllohnrunden als Konsequenz?
06:03 — Genehmigungsfiktion: schneller bauen, schneller investieren
07:19 — Industriestrategie: erste seit 1945, erst 7 von 113 Maßnahmen
09:50 — Ist die Industriellenvereinigung zu leise?
13:02 — Gewinn als Schimpfwort: die Übergewinn-Debatte
14:19 — „Lasst uns einfach arbeiten": Staatsquote über 50 Prozent
17:21 — Die 25-Milliarden-Rechnung
21:01 — Lohnnebenkosten: 2 Milliarden Entlastung, wenig bleibt übrig
23:34 — Energiepreise: fünfmal so hoch wie in den USA
24:53 — Pensionen: Frühpension, Antrittsalter, Budgetblöcke
28:36 — Babyboomer-Welle als Chance für die Verwaltung
32:52 — Das Zeitfenster bis 2029: „Vier Jahre haben wir nicht"
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Österreichs „Mister Budget" sagt, was sich kaum jemand auszusprechen traut: Wir sind komplett unter Wasser – und steuern sehenden Auges auf die Wand zu.
Gerhard Steger war über 16 Jahre Chef der Budgetsektion im Finanzministerium. In dieser Folge von „Engelberg & …" zeichnet er ein schonungsloses Bild der österreichischen Staatsfinanzen: ein Konsolidierungsbedarf von rund 15 Milliarden, von dem bisher nur 2,5 erreicht seien. Er benennt drei „heilige Kühe", an die sich niemand traut – Fördersystem, Föderalismus, Demografie –, erklärt, warum „der Schwanz mit dem Hund wedelt" und die Landeshauptleute die eigentliche Macht haben, und nimmt auch die Wähler in die Pflicht: „Wir sind nicht ehrlich." Martin Engelberg hakt nach – zu Pensionen, Gesundheitssystem, Verwaltung und der Frage, ob es erst eine Krise braucht, bevor sich etwas bewegt.
Kapitel:
00:00 — Cold Open: „Auf dem Sessel sitzen bleiben"
01:03 — Begrüßung: Gerhard Steger, „Mister Budget"
02:45 — An der Kippe? Schuldenkrise oder übertrieben
03:59 — Die Zahlen: Defizit, Staatsquote, Schulden
05:50 — Konsolidierungsbedarf & negatives Eigenkapital
09:49 — Einnahmen oder Ausgaben? Die soziale Balance
13:36 — Die drei heiligen Kühe & Pensionsalter 62
15:44 — Politische Ökonomie: Pensionisten als Wählergruppe
19:52 — Föderalismus: neun Köche, ein Brei
22:00 — Steuerautonomie: Schweiz oder Skandinavien?
23:06 — Argentinien-Vergleich & „Die Hütte muss brennen"
25:00 — „Wir sind selber schuld" – die Wähler
26:19 — Die Gießkanne: Wieso ein billigeres Brot?
27:35 — Gesundheitssystem zentral steuern
29:50 — „Der Schwanz wedelt mit dem Hund"
31:09 — Förderungen & die Transparenzdatenbank
36:18 — „Es müssen alle schreien"
37:47 — Wie echte Reform aussehen müsste (2010)
40:36 — Verwaltung & das verpasste Zeitfenster
41:46 — „Vor uns die Wand, die Enkelkinder im Auto"
43:51 — Politik als Gestaltung & Schüssel
45:30 — Persönlich: Würde Sie Politik reizen?
🎙 Über den Gast:
Gerhard Steger war über 16 Jahre Leiter der Budgetsektion im österreichischen Finanzministerium und gilt als einer der profundesten Kenner des Staatshaushalts. Zuletzt sorgte er mit deutlichen öffentlichen Auftritten zur Budgetlage für Aufmerksamkeit.
📚 Über Martin Engelberg:
Martin Engelberg ist Psychoanalytiker und ehemaliger ÖVP-Nationalratsabgeordneter.
🎧 Über den Podcast „Engelberg & …":
Martin Engelberg führt Gespräche, die in die Tiefe gehen - Below the Surface.
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Steuern statt Sparen, ein ORF in der Sackgasse und der härteste EU-Asylkurs seit Jahren: Martin Engelberg über die drei Brennpunkte dieser Woche.
In dieser Solo-Folge nimmt sich Martin Engelberg drei innen- und europapolitische Reizthemen vor. Beim Budget kritisiert er, dass ständig neue Steuern und Abgaben diskutiert werden, während über Einsparungen geschwiegen wird — und nimmt vor allem ÖVP und NEOS in die Pflicht. Bei der ORF-Generaldirektoren-Bestellung sieht er die Regierung in einer ausweglosen Lage. Den größten Raum bekommt der neue EU-Asylpakt: Return-Hubs in Drittländern, längere Anhaltung, härtere Verfahren — und sein zentrales Argument, dass die stärkste Wirkung eine psychologische ist. Zum Schluss die eigentliche Dauerbaustelle: die Integration jener, die längst da sind.
00:00 — Begrüßung & Dank an die Community
00:45 — Budget: neue Steuern statt Einsparungen, Kritik an ÖVP & NEOS
02:13 — ORF: die No-Win-Situation bei der Generaldirektoren-Bestellung
03:10 — EU-Asylpakt: Verschärfung, Return-Hubs & der psychologische Effekt
08:21 — Integration, Paris nach dem CL-Finale, Frankreichs „heiße Zeiten"
11:44 — Schlusswort
📚 Über Martin Engelberg:
Martin Engelberg, Unternehmer, Autor, Kolumnist und Nationalratsabgeordneter außer Dienst, greift wöchentlich aktuell relevante Themen auf und analysiert diese pointiert.
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40 Milliarden Euro fließen in Förderungen – und Engelberg wirft seinem Gast vor, viel zu zaghaft zu sparen.
Martin Engelberg trifft den selbsternannten „Förderminister" Makarem zur Generalabrechnung mit Österreichs Förderwesen: 12,6 Milliarden direkte, 26,7 Milliarden indirekte Förderungen, ein Förderbericht, der laut Gast in zwei Wochen statt einem Jahr machbar gewesen wäre, und Förderstellen, bei denen das Risiko des Scheiterns zum Vergabekriterium wird. Es geht um Doppelförderungen, Parteivereine an den Steuertöpfen – und um die Frage, ob überhaupt eine der fünf Parteien ein echtes Reforminteresse hat. (Alle Zahlen sind Angaben des Gastes bzw. aus dem Förderbericht.)
00:00 — Kaltstart: Wenn Scheitern zum Förderkriterium wird
00:15 — Begrüßung: Engelberg trifft den „Förderminister"
01:48 — Was ist faul am Fördersystem?
05:35 — Der Förderbericht: 39 Seiten, ein Jahr Arbeit
13:19 — Die Zahlen: 12,6 Mrd. direkt, 26,7 Mrd. indirekt
16:06 — Wäre Makarem Staatssekretär: 1,2 Milliarden sparen
17:48 — Beispiel Porno-Festival & Doppelförderung
26:13 — Parteien, Vereine und die Fördertöpfe
31:47 — Taskforce oder eigenes Förderministerium?
35:35 — „Der Mut hat gefehlt": Streit ums Sparziel
40:20 — Steuern senken statt fördern
44:49 — Schluss: Sind die indirekten Förderungen in Gefahr?
🎙 Über den Gast:
Samy El Makarem, besser bekannt auf den Social Media Kanälen unter dem Benutzernamen 'Förderminister'. Als Förderberater und Influencer arbeitet er daran, die komplexe Welt der finanziellen Förderungen für alle zugänglicher zu machen, nämlich von kleinen bis großen Firmen sowie Privatpersonen.
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Martin Engelberg ist Psychoanalytiker und ehemaliger
ÖVP-Nationalratsabgeordneter.
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In dieser Folge zerlegt Martin Engelberg zwei Baustellen der österreichischen Innenpolitik: den Kampf um die ORF-Generaldirektion samt einem Stiftungsrat, den er für „vorgestrig" hält – und ein Doppelbudget, das die echten Reformen verschiebt.
Seine These: Während Pensionen, Verwaltung und Gesundheit unangetastet bleiben, verliert das Land fünf wertvolle Jahre. Dazu der Vorwurf, die Regierung schade sich mit Steuer-Ideen, Uni-Kürzungen und dem ORF-Streit Woche für Woche selbst.
00:00 — „Die Regierung schaufelt sich ihr Grab": der Wochenrückblick 00:45 — ORF: Kampf um die Generaldirektion und die Partei-Kontrolle 01:55 — Stiftungsrat & die Krise des öffentlich-rechtlichen Rundfunks 03:06 — Vorwurf „Meinungshaltungsjournalismus"
04:14 — Budgetkürzungen als Strafe: Wird der ORF „sturmreif geschossen"?
05:29 — Doppelbudget, Uni-Kürzungen und neue Steuer-Ideen
06:05 — Pensionen, Verwaltung, Gesundheit: der wahre Sanierungsbedarf 06:39 — Warum Österreich „fünf Jahre verliert"
07:20 — Vorschau: Gespräche mit Sami Makarem und Gerhard Steger 08:07 — Das TV-Interview eines Landeshauptmanns: „Karikatur der Politik"
09:11 — Ausblick: „Eine schwierige Zeit in der Innenpolitik"
Martin Engelberg, Unternehmer, Autor, Kolumnist und Nationalratsabgeordneter außer Dienst, greift wöchentlich aktuell relevante Themen auf und analysiert diese pointiert.
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Sie war ÖVP-Generalsekretärin – mit 27 Jahren. Heute leitet sie
die Redaktion des Exxpress.
Laura Sachslehner war keine zwei Jahre Generalsekretärin der ÖVP, bevor
es zum Bruch mit der Parteispitze kam. Im Gespräch mit Martin Engelberg
erklärt sie offen, wann sie das Vertrauen in die Migrations- und
Budgetlinie der Partei verloren hat – und warum sie heute beim Exxpress
genau das tut, was die ÖVP aus ihrer Sicht nicht mehr macht: klare Kante.
Es geht um den Bruch mit Karl Nehammer, um den Klimabonus für Asylwerber,
um die SPÖ-Wien und ihre Position zum Sobieski-Denkmal, um eine
Anekdote über einen SPÖ-Gemeinderat und seine Position zum Antisemitismus,
um den Iran-Krieg und Friedrich Merz – und um einen Klima-Aktivisten,
der Sachslehner bis vor die Haustür verfolgt hat.
Kapitel:
00:00 — Einstieg & Begrüßung
01:18 — Wie Sachslehner in die Politik kam und ein Wahlabend mit über 20 %
04:18 — Polarisierung: „Wer nicht polarisiert, ist heute irrelevant"
07:55 — Generalsekretärin mit 27 – und der Bruch mit Karl Nehammer
11:07 — Die ÖVP nach dem Abgang von Sebastian Kurz: „alle Schleusen offen"
16:19 — Der Elevator-Pitch der ÖVP: Migration, klare Kante, Asylgrenze null
23:33 — Wirtschaft und Budget: Bürokratie, Mehrwertsteuersenkung, SPÖ
28:42 — Was Sebastian Kurz tatsächlich verändert hat – und was geblieben ist
31:10 — Koalition halten bis 2029 – auch wenn Oberösterreich an die FPÖ fällt
34:01 — Integration und Islamismus: „Das ist ein Selbstzerstörungsprogramm"
38:47 — Warum Mitte-Links-Parteien dieses Thema umschiffen
43:28 — Sobieski-Denkmal und SPÖ-Wahlkalkül
44:34 — Antisemitismus seit dem 7. Oktober: „eine historische Schuld"
51:29 — Linker vs. rechter Antisemitismus – die SPÖ-Gemeinderat-Anekdote
58:14 — Soziale Medien: Demokratisierung oder Radikalisierung
59:04 — Gegen das Social-Media-Verbot – im Widerspruch zur ÖVP-Linie
01:03:24 — Haltungsjournalismus und das Mission Statement von Exxpress
01:09:43 — Anfeindungen, Bedrohung und die U6-Verfolgung
01:13:19 — Die EU als „moralischer Debattierklub" – Iran-Krieg und Merz
01:19:04 — Schlussfragen: Was Gegner an Sachslehner unterschätzen
🎙 Über den Gast:
Laura Sachslehner war Generalsekretärin der ÖVP (2022) und
davor Abgeordnete im Wiener Gemeinderat. Heute ist sie
Chefredakteurin beim Online-Medium Exxpress.
📚 Über Martin Engelberg:
Martin Engelberg ist Psychoanalytiker und ehemaliger
ÖVP-Nationalratsabgeordneter.
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Wenn Sie eine Anregung haben, mit wem ich unbedingt ein Gespräch führen soll, schreiben Sie es gerne in die Kommentare!
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Eine SPÖ-Ministerin kämpft gegen ihre eigene Partei. Engelberg sagt voraus: Die KPÖ kommt nach 80 Jahren zurück ins Parlament.
In dieser Wochenfolge nimmt Martin Engelberg drei Schauplätze auseinander:
das Kommunikationsdesaster rund um die geplanten Kürzungen des Unibudgets durch Frauen- und Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ), den Auftritt des argentinischen Deregulierungsministers in Wien bei der Agenda Austria – und mehrere Entwicklungen rund um den Iran, über die in österreichischen Medien laut Engelberg kaum berichtet wird. Pointiert, ohne diplomatischen Filter, mit einer markanten Prognose: Die SPÖ schaufelt gerade selbst der KPÖ den Weg ins Parlament frei.
[Kapitel:]
00:00 — Intro & Rückblick auf die letztwöchige Budget-Kritik
01:06 — Streaming-, Paket-, Alkoholsteuer: Budgetsanierung über Abgaben
01:41 — SPÖ-Kommunikationsdesaster: Holzleitner und das Unibudget
04:35 — Prognose: KPÖ erstmals seit 80 Jahren wieder im Nationalrat
05:52 — Argentinien zu Gast: Milei-Minister bei der Agenda Austria
07:10 — Mietmarkt: Warum Deregulierung Preise senkt
08:36 — Iran: Israelische Basen im Irak, VAE-Wechsel, Ahmadinedschad-Plan
12:55 — Abschluss & Pfingst-/Schawuot-Grüße
📚 Über Martin Engelberg:
Martin Engelberg ist Psychoanalytiker und ehemaliger ÖVP-Nationalratsabgeordneter.
In seinem Podcast „Engelberg – Politics & Psychoanalyse" kommentiert er
wöchentlich aktuelle politische Entwicklungen in Österreich und international.
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Er ist Fotograf, war jahrzehntelang in der SPÖ Neubau aktiv — bis er nach dem 7. Oktober das Falsche schrieb. Heute sagt Götz Schrage, seine eigene Partei habe ihn so lange gemobbt, bis er einen Herzinfarkt bekam.
Götz Schrage, langjähriger SPÖ-Bezirksrat in Wien-Neubau, erzählt Martin Engelberg, warum er Wien den Rücken kehren musste und heute in der SPÖ Burgenland sitzt. Das Gespräch dreht sich um Israel, die SPÖ, eine STANDARD-Kolumne, die alles veränderte, und eine ganze Reihe von Brüchen — privat, parteipolitisch, gesundheitlich.
Es geht aber nicht nur um eine Biografie. Schrage und Engelberg sezieren live, woher der Antisemitismus der österreichischen Linken kommt. Engelberg stellt fest, in keiner Partei gebe es weniger Antisemiten als in einer anderen — der Unterschied liege darin, wer aufgearbeitet hat und wer nicht. Schrage liefert die Anekdote dazu: ein SPÖ-Referat, in dem ihm „ins Hirn geschissen" wurde, als nach einem Spital-Beschuss-Vorwurf gegen Israel jemand aufstand und sagte, die Israelis hätten das absichtlich gemacht — „die machen keine Fehler".
Im zweiten Teil des Gesprächs verteidigt Engelberg Sebastian Kurz hart gegen den Vorwurf der Ideologiefreiheit. Über andere Spitzenpolitiker im bürgerlichen Lager fällt Engelberg ein vernichtenderes Urteil — „eine große Enttäuschung". Beide sind sich einig: Es kommt eine politische Pendelbewegung in Europa, die niemand von beiden wirklich will.
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