Afleveringen
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Der Ausspruch "Der Mann verdient das Geld und die Frau gibt es aus" spiegelt stereotype Geschlechterrollen wider, die in vielen traditionellen Gesellschaften verbreitet waren. Diese Rollen teilten die finanzielle Verantwortung auf, wobei der Mann oft als Haupternährer angesehen wurde und die Frau die Ausgaben des Haushalts verwaltete.
Mit gesellschaftlichem Wandel und der Bewegung hin zu Gleichberechtigung und Diversität werden solche Stereotype zunehmend hinterfragt und sind weniger verbreitet als früher.
Väter verbringen heutzutage mehr Zeit mit ihren Kindern. Andersherum sind Mütter heutzutage oftmals berufstätig. Somit müssen beide Elternteile mit vielfältigeren Anforderungen umgehen können. Dies bedeutet einen erhöhten Zeitbedarf und mitunter auch ein erhöhtes Stressaufkommen.
Dennoch sind die Vorteile aus finanzieller Sicht eindeutig. Beide Elternteile tragen zum Haushaltseinkommen bei und dadurch sinkt das finanzielle Risiko für einen Einkommensausfall.
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
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Heute geht es um den Cost-Average-Effekt, auch Durchschnittskosteneffekt genannt. Dieser beschreibt eine Investitionsstrategie. Dabei wird in regelmäßigen Abschnitten ein fester Geldbetrag in ein Wertpapier investiert, unabhängig von dessen Kurs. Somit werden bei niedrigen Kursen mehr und bei hohen Kursen weniger Anteile gekauft, was zu einem durchschnittlich niedrigeren Kaufpreis über die Zeit führen kann.
Der Cost-Average-Effekt kann dazu beitragen, das Risiko zu senken, zum ungünstigsten Zeitpunkt eine große Menge Geld zu investieren. Anstatt einen großen Betrag auf einmal zu investieren, wird dieser über einen längeren Zeitraum in kleineren Raten angelegt. Marktschwankungen werden durch die Verteilung der Investition über die Zeit teilweise ausgeglichen.
Beim Cost-Average-Effekt handelt es sich um eine einfache Strategie, die auch für Anfänger gut geeignet ist. Es gibt jedoch keine Garantie auf eine höhere Rendite. Und auch bei dieser Strategie ist ein Verlustrisiko nicht ausgeschlossen, insbesondere bei fallenden Kursen.
Langfristig kann der Cost-Average-Effekt dem Anleger helfen, eine disziplinierte Investitionsstrategie zu verfolgen.
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
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Zijn er afleveringen die ontbreken?
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Die Redensart "durch die Decke schießen" oder "durch die Decke gehen" bedeutet, dass etwas sehr schnell und stark ansteigt oder sich rasant vermehrt, oft im Zusammenhang mit Verkaufszahlen, Preisen oder anderen quantitativen Werten. Der Ursprung liegt in der bildlichen Vorstellung, dass etwas so stark ansteigt, dass es die Begrenzung einer Decke durchbricht.
Die Redensart wird umgangssprachlich verwendet und ist nicht an eine bestimmte historische Situation gebunden. Sie beschreibt einfach die Vorstellung von einer starken Zunahme oder einem rasanten Anstieg, der über das übliche Maß hinausgeht.
Beispiele für die Verwendung dieser Redensart sind:
Die Verkaufszahlen gingen innerhalb weniger Wochen durch die Decke.
Konzern vermeldet bessere Quartalszahlen, als erwartet - Aktienkurs geht durch die Decke.
Wohnraum wird teurer: Mieten in Ballungsräumen gehen durch die Decke
Um den Altersschnitt der Mitarbeiter nicht durch die Decke schießen zu lassen, wurde die Belegschaft mit zehn Nachwuchskräften verstärkt.
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
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Sich zu entscheiden bedeutet zum einen, eine Möglichkeit unter Vielen zu wählen.
Sich zu entscheiden bedeutet zum anderen, sich von den Möglichkeiten zu trennen, die man abgewählt hat.
Und deshalb möchte ich dich bitten, in der kommenden Woche einmal ganz bewusst darauf zu achten, welche finanziellen Entscheidungen du triffst. Schreibe alle Entscheidungen auf: Einkäufe, Anschaffungen, Investitionen, Geldanlagen. Denke auch an alle Entscheidungen, Geld bei dir zu behalten oder Einnahmen nicht zu erzielen.
Ich habe diese Übung bereits mehrfach gemacht und stelle immer wieder eine Weiterentwicklung meiner finanziellen Fähigkeiten wahr.
Hier ein beispielhafter Überblick:
Einkäufe: Lebensmittel 87 Euro
behaltenes Geld für Nicht-Einkäufe: 31 EuroAnschaffungen: Regal 35 Euro
behaltenes Geld für Nicht-Anschaffungen: 138 EuroInvestitionen: Seminar 800 Euro
behaltenes Geld für Geldanlage: 100 EuroEinnahmen: 980 Euro
nicht erzielte Einnahmen: 1280 Euro -
Der Ulmer Gulden ist eine historische Silbermünze, die im Jahr 1704 in einer Notlage von der Stadt Ulm geprägt wurde. Damals besetzten französische Truppen die Stadt. Die Münze wurde aus dem Gold und Silber der Bürger Ulms geprägt, um die französischen Besatzer zu bezahlen.
Die viereckige Form der Münze unterstreicht den Notcharakter der Prägung.
Auf dem Ulmer Gulden steht ein Satz auf lateinisch, der übersetzt "Herr, gib uns Frieden" bedeutet.
Der Spruch "Ulmer Geld, das die Welt regiert" ist älter und in einem Gedicht von etwa 1500 verortet. Er spielt auf die wirtschaftliche Bedeutung Ulms an, wobei fünf Elemente genannt werden, die die Welt beherrschen: die Macht Venedigs, der Prunk Augsburgs, der Witz Nürnbergs, die Waffen Straßburgs und das Geld Ulms.
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Die Redewendung "Geld stinkt nicht" stammt aus dem alten Rom und geht auf Kaiser Vespasian zurück. Er führte eine Steuer auf öffentliche Toiletten ein, um die leeren Staatskassen zu füllen. Als sein Sohn Titus diese Steuer kritisierte, hielt Vespasian ihm Geld aus den Einnahmen unter die Nase und fragte ihn, ob es stinke.
Die Redewendung hat ihren Ursprung in einer konkreten Situation, in der Vespasian eine Steuer auf öffentliche Toiletten einführte. Diese Toiletten dienten auch zur Sammlung von Urin, der damals für verschiedene Zwecke, wie die Gerberei, verwendet wurde. Vespasian wollte seinem Sohn Titus zeigen, dass das Geld, das aus dieser Steuer stammte, nicht anders roch oder sich anders anfühlte als Geld aus anderen Quellen.
Die Redewendung wird heute verwendet, um zu rechtfertigen, dass es egal ist, woher das Geld stammt, solange es vorhanden ist. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Redewendung auch kritisch betrachtet werden kann, da sie die Herkunft des Geldes, insbesondere wenn es aus zweifelhaften Quellen stammt, relativiert.
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
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Sowohl in Sanduhren als auch in Geld ist die Weisheit integriert, dass Ressourcen begrenzt und kostbar sind. Die heutige Podcast Folge soll anregen, wie wir durch effizientes Management beider Elemente unser Leben bereichern können.
Ich finde die Verbindung zwischen Sanduhren und Geld faszinierend. Beide sind mehr als bloße Gegenstände; sie beeinflussen, wie wir mit Ressourcen umgehen.
Sanduhren erinnern uns daran, wie schnell Zeit vergeht. Im Wirtschaftsleben ist effektives Zeitmanagement entscheidend für Erfolg. Die Sanduhr symbolisiert effizient genutzte Zeit, die zu finanziellen Vorteilen führen kann.
Geld und Sanduhren sind Symbole für Vergänglichkeit. Sie mahnen, dass finanzielle Mittel und Zeit begrenzt sind und klug eingesetzt werden wollen, um ihren Wert voll auszuschöpfen. Das Bewusstsein hierfür kann helfen, sowohl Zeit als auch Geld bewusst und produktiv zu nutzen.
Der Ausdruck "Zeit ist Geld" verdeutlicht, dass Zeit eine kostbare Ressource ist. Sanduhren als Symbol erinnern uns an die Verantwortung, unsere Zeit – und unser Geld – sinnvoll einzusetzen.
Die Zeit, die eine Sanduhr misst, ist eine Metapher für Zeit als wertvolle Ressource, die mit Geld vergleichbar ist. Zeit kann verschwendet oder gewinnbringend genutzt werden, ebenso wie finanzielle Mittel.
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
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Herzlich Willkommen zu unserer heutigen Folge, in der wir die radikalen Veränderungen in unserer Welt, ausgelöst durch technologische Fortschritte und wirtschaftliche Umbrüche, beleuchten werden.
Mehr denn je müssen wir konventionelles Denken hinter uns lassen.
Daher stelle ich heute folgende These auf: “Risiko ist zur neuen Sicherheit geworden”.
Es gibt drei Bereiche des Wandels, die mich zu dieser These veranlassen:
1. Virtuelle Realitäten, Künstliche Intelligenz, Selbstlernende Maschinen: diese bahnbrechenden Entwicklungen formen die Arbeitswelt und unsere Gesellschaft neu. Sie bieten uns nicht nur neue Möglichkeiten, sondern stellen auch alte Systeme in Frage.
2. In unserer modernen Wirtschaft sind Ideen die wertvollste Währung. Erfolg hängt von kreativen und innovativen Denkweisen ab, die dazu inspirieren, die Zukunft aktiv mitzugestalten.
3. Krisen sind oft der Ursprung für unerwarteten Wohlstand und Erfolg. Diejenigen, die bereit sind, Risiken einzugehen und gegen den Strom zu schwimmen, werden die Chancen in wirtschaftlichen Veränderungen erkennen und nutzen.
Die Vermeidung von Risiken ist heutzutage nicht mehr ausreichend. Stattdessen führt die Fähigkeit, Risiken einzugehen, Chancen zu erkennen und sich an Veränderungen anzupassen, zu einer neuen Form von Sicherheit und Erfolg.
Ich möchte Dir keine Angst machen. Ich möchte, dass du dich auf den Weg machst. Bitte verstehe meine These als Einladung, über traditionelle Vorstellungen von Sicherheit hinauszudenken und die Chancen zu erkennen, die mit dem Eingehen von Risiken verbunden sind. Es ist ein Aufruf zur Anpassungsfähigkeit, Innovation und zum Mut, neue Wege zu gehen.
Dennoch möchte ich eines klarstellen: Risiken eingehen bedeutet nicht leichtsinnig zu sein. Der Hauptunterschied zwischen "Risiken eingehen" und "leichtsinnig sein" liegt in der Betrachtung und Einschätzung der Risiken. Es ist daher wichtig, potenzielle Risiken und mögliche Folgen im Vorfeld zu ergründen und zu bewerten.
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Der Begriff Finanzielle Sättigung beschreibt den Zustand, in dem eine Person oder ein Haushalt die eigenen finanziellen Bedürfnisse ausreichend befriedigt sieht und keine weiteren dringenden finanziellen Wünsche oder Ziele mehr hat.
Dies bedeutet, dass grundlegende Bedürfnisse wie Wohnen, Essen, Kleidung und Gesundheitsversorgung gedeckt sind und auch finanzielle Reserven für unerwartete Ausgaben oder zukünftige Ziele vorhanden sind.
Es ist wichtig zu betonen, dass finanzielle Sättigung subjektiv ist und von verschiedenen Faktoren abhängt.
1. Individuelle Bedürfnisse und Ziele:
Was für eine Person als ausreichend empfunden wird, kann für eine andere Person anders aussehen. Einige Menschen legen möglicherweise Wert auf einen luxuriösen Lebensstil, während andere mit einfachen Verhältnissen zufrieden sind.
2. Lebensumstände:
Familien mit Kindern haben andere finanzielle Bedürfnisse als Alleinstehende. Auch der Wohnort, der Beruf und der Gesundheitszustand spielen eine Rolle.
3. Individuelle Risikobereitschaft:
Manche Menschen haben ein höheres Bedürfnis nach Sicherheit und Rücklagen als andere.
4. Gesellschaftliche Normen und Erwartungen:
Die Gesellschaft beeinflusst, was als "normal" oder "erfolgreich" angesehen wird, was sich wiederum auf die finanziellen Erwartungen auswirken kann.
Es ist wichtig, finanzielle Sättigung nicht mit finanzieller Sorglosigkeit zu verwechseln. Auch wenn eine Person oder ein Haushalt finanziell gesättigt ist, sollte weiterhin verantwortungsbewusst mit Geld umgegangen und für zukünftige Bedürfnisse sowie Notfälle vorgesorgt werden.
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
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Heute stellen wir uns die Frage: Ist Geld wirklich das Ziel? Oder doch nur ein Mittel zum Zweck? Und was bedeutet das für unseren Umgang damit, unsere Entscheidungen und unsere Lebensqualität?
Wenn wir über Geld sprechen, reden wir oft über Zahlen: Gehalt, Kontostand, Investitionen. Aber hinter all dem steckt etwas viel Wichtigeres: Was wir mit dem Geld eigentlich machen wollen.
Geld ist – nüchtern betrachtet – ein Tauschmittel. Aber emotional ist es oft viel mehr: Sicherheit, Freiheit, Einfluss, Anerkennung – oder auch Stress, Angst und Druck. Viele Menschen jagen dem Geld hinterher, ohne zu fragen: Wofür eigentlich?
Dabei ist Geld ein Ermöglicher. Und wer Geld als Ermöglicher begreift, fragt:
- Was möchte ich in meinem Leben realisieren?
- Welche Werte will ich leben?
- Und wie kann Geld mir dabei helfen – statt mich davon zu entfernen?
Geld bekommt seinen Wert durch den Zweck, den wir ihm geben. 1000 Euro sind nichts wert, wenn du nicht weißt, was du damit anfangen willst. Aber wenn du damit z. B. Zeit mit deiner Familie kaufen kannst – dann ist es plötzlich unbezahlbar.
Und hier liegt der Unterschied: Menschen, die Geld bewusst einsetzen, leben oft erfüllter – selbst, wenn sie objektiv weniger Geld zur Verfügung haben. Geld schafft Freiheit – aber nur, wenn du weißt, wofür du sie nutzen willst. Finanzielle Unabhängigkeit ist ein Zustand, in dem du entscheiden kannst, was du mit deiner Zeit, Energie und deinen Ressourcen machst.
Und deshalb lohnt es, sich selbst zu fragen, was du mit deiner Zeit machen würdest, wenn du morgen finanziell frei wärst. Wenn du darauf keine klare Antwort hast, ist vielleicht nicht Geld das, was du brauchst – sondern Klarheit.
Geld ist ein Ermöglicher. Doch es erwartet von Dir, dass du dir darüber im Klaren bist, wie du es einsetzen willst. Geld will dienlich eingesetzt werden. Wie kannst du Geld so einsetzen, dass es dir dient?
Wenn dir diese Folge gefallen hat, teile sie gerne mit Menschen, denen der Inhalt auch weiterhelfen kann. Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
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Willkommen zu einer neuen Folge im Gelbewusst Podcast. Heute geht es um eine Möglichkeit, kostenfrei bzw. kostenreduziert Urlaub zu machen. “Urlaub gegen Hand” bedeutet, dass du eine kostenlose Urlaubsunterkunft sowie Verpflegung erhältst und im Gegenzug eine bestimmte Unterstützungsleistung erbringst. Das kann bspw. Hilfe bei der Gartenarbeit oder bei handwerklichen Arbeiten sein, in der Pflege oder beim Einkaufen und der Haushaltsführung. Doch warum entscheiden sich Menschen dafür, ihre Ferien nicht nur mit Sightseeing, sondern auch mit echter Arbeit zu verbringen?
Bei „Urlaub gegen Hand“ arbeitest du ein paar Stunden am Tag. Geld fließt dabei in der Regel nicht. Das Konzept ist einfach: Du tauschst deine Arbeitskraft gegen das, was du zum Leben brauchst – oft sind das ein Bett, drei Mahlzeiten am Tag und der Zugang zu einer Gemeinschaft. Die Tätigkeiten können ganz unterschiedlich sein:
Auf dem Land: Tiere versorgen, Gemüse ernten, beim Hausbau helfen
In der Hotellerie: Rezeption, Reinigung, Gäste betreuen
In sozialen Projekten: Mithelfen in Schulen, beim Umweltschutz oder bei Kulturveranstaltungen
Die Vermittlung von Urlaub gegen Hand erfolgt heutzutage meist über Online-Plattformen. Du erstellst ein Profil und suchst Angebote nach Region, Projektart oder Zeitraum und kontaktierst den Anbieter. Manche Online-Plattformen bieten auch die Möglichkeit Suchanzeigen zu erstellen, so dass sich potentielle Anbieter bei Dir melden können.
Diese Art des Urlaubmachens passt gut zu Menschen, die länger unterwegs sein wollen, aber mit kleinem Budget, Land und Leute wirklich kennenlernen möchten, sich für ökologische oder soziale Themen interessieren und gerne Teil einer Gemeinschaft sein möchten. “Urlaub gegen Hand” wird von Menschen jeden Alters genutzt, von jungen Leuten meist zwischen Schule und Studium, im mittleren Alter bspw. im Rahmen eines Sabbaticals, und von älteren Menschen, wenn die Kinder aus dem Haus sind oder die passive Phase der Altersteilzeit eintritt.
Die Vorteile sind:
Du vermeidest Ausgaben für Unterkunft und Essen – oft der größte Kostenfaktor beim Reisen.
Du lernst neue Fähigkeiten – von Gärtnern bis Kochen oder Handwerken.
Du bekommst einen ganz anderen Zugang zum Land und zur Kultur.
Du knüpfst internationale Kontakte – manche Freundschaften halten ein Leben lang.
Und: Es entschleunigt. Viele sagen, dass sie sich durch das einfache Leben vor Ort wieder mehr auf das Wesentliche besinnen konnten.
Wichtig ist vor allem, im Vorfeld ganz genau abzuklären, wie viele Stunden du arbeiten sollst, welche Aufgaben anstehen und welche Ausstattung deine Unterkunft hat.
Hier ein paar Tipps für deine erste “Urlaub gegen Hand” Reise:
Höre auf dein Bauchgefühl – wenn du merkst, dass es nicht passt, darfst du gehen.
Fang klein an: Vielleicht erst mal für eine Woche – so kannst du testen, ob das was für dich ist.
Sei offen – aber auch klar: Nenne deine Erwartungen und Grenzen.
Pack sinnvoll: Arbeitshandschuhe und festes Schuhwerk mitnehmen.
Urlaub gegen Hand ist keine All-inclusive-Reise. Es ist ein Abenteuer, manchmal anstrengend, oft bereichernd.
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
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Die Redewendung „Da war Geld im Spiel“ stammt ursprünglich aus dem Sprachgebrauch rund um Wetten und Glücksspiel, hat sich aber im Laufe der Zeit metaphorisch auf viele andere Lebensbereiche übertragen.
Beim Kartenspiel, beim Würfeln, bei Wetten wurde früher um Geld gespielt. Geld war also der Einsatz. Und damit war tatsächlich Geld „im Spiel“.
Übertragen wird die Redewendung heute verwendet, wenn finanzielle Interessen eine Rolle spielen – oft im Zusammenhang mit Manipulation, Bestechung, Korruption oder verdeckten Motiven.
„Warum hat er das Projekt so schnell übernommen?“ – „Da war wohl Geld im Spiel.“
Aus diesem Satz hört man eine Andeutung, dass finanzielle Anreize den Ausschlag gegeben haben.
„Die Entscheidung war sicher nicht objektiv – da war Geld im Spiel.“
Aus diesem Satz hört man einen möglichen Verdacht auf Bestechung oder Vorteilsnahme.
Hast du auch schon Situationen erlebt, in denen du dachtest, hier ist Geld im Spiel? Was waren das für Situationen und welche Anhaltspunkte gab es für deine Vermutung? Schreibe mir gerne eine Nachricht über mein Kontaktformular.
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
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Wenn es darum geht, Schulden restlos zurückzuzahlen, dann wird auch heute noch eine Redewendung benutzt, deren Ursprung sehr weit zurückreicht: “Auf Heller und Pfennig.”
Die Redewendung bezieht sich auf Präzision und Genauigkeit, insbesondere bei finanziellen Angelegenheiten.
Heller und Pfennig waren früher kleine Münzwerte in der historischen deutschen Währung. Der Heller wurde im 12. Jahrhundert erstmals geprägt und war ursprünglich eine Halbmünze (damit ist gemeint: ein halber Pfennig). Der Pfennig war eine der grundlegenden Zahlungsmünzen und existierte bereits seit dem achten Jahrhundert.
Diese Münzen ermöglichten für sehr kleine Beträge genaue Abrechnungen. Die Formulierung “auf Heller und Pfennig” sollte ausdrücken, dass bis ins kleinste Detail oder vollständig genau bezahlt oder abgerechnet wird.
Die Redewendung hat sich in der Alltagssprache etabliert und bedeutet, eine Angelegenheit vollständig bzw. restlos zu erledigen oder abzuwickeln, insbesondere im Zusammenhang mit Geld. Der Gebrauch dieser Redewendung übermittelt den Anspruch auf Sorgfalt und Genauigkeit, den man auch bei geringen Beträgen oder kleinen Details haben sollte.
Wenn auch Du eine Redewendung kennst, die ich hier im Podcast einmal vorstellen soll, dann schreibe mir gerne eine Nachricht über mein Kontaktformular.
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Dieser Satz ist einfach und doch so kraftvoll. "Je weniger du brauchst, desto freier bist du."
Wir sprechen über Minimalismus, innere Freiheit und darüber, wie weniger tatsächlich mehr sein kann – für dein Leben, deinen Geist und sogar deinen Geldbeutel.
Hast du dich jemals gefragt, warum wir immer mehr wollen? Ein neues Smartphone, ein noch größeres Auto, die neuesten Trends.
Oft entsteht dieser Wunsch aus Vergleichen. Wir sehen, was andere haben, und denken: "Das brauche ich auch." Werbung verstärkt diesen Effekt, indem sie uns suggeriert, dass unser Leben erst dann komplett ist, wenn wir ein bestimmtes Produkt besitzen. Doch mehr Besitz bedeutet oft mehr Verantwortung, mehr Zeitaufwand, mehr Kosten. Irgendwann spüren wir: Dieses "mehr wollen" hält uns beschäftigt und sorgt für Stress.
Was steckt hinter dem Satz "Je weniger du brauchst, desto freier bist du"? Es geht um eine minimalistische Lebenseinstellung. Es geht darum, bewusst zu entscheiden, was du wirklich brauchst – und was nicht.
Stell dir vor, du hast nur die Dinge, die dir Freude und echten Nutzen bringen. Mit jedem Gegenstand, den du loslässt, gewinnst du etwas zurück: Platz, Zeit und vor allem mentale Klarheit.
Minimalismus bedeutet auch, weniger Verpflichtungen einzugehen, weniger gedanklichen Ballast zu tragen und sich mehr auf das Wesentliche zu fokussieren.
Wie kannst du diesen Gedanken im Alltag umsetzen?
1. Aussortieren: Beginne mit einem Schrankfach oder einer Schublade. Frage dich bei jedem Gegenstand: Brauche ich das wirklich? Macht es mich glücklich? Trenne dich von digitalem Ballast wie nicht verwendeten Apps, Daten oder Newsletter.
2. Qualität vor Quantität: Anstatt viele günstige Dinge zu kaufen, investiere lieber in wenige hochwertige Dinge, die lange halten.
3. Sag öfter "nein": Freiheit bedeutet auch, nicht jede Einladung oder Bitte annehmen zu müssen. Setze klare Prioritäten.
4. Kaufpausen einlegen: Versuche es mal mit einem "Konsumfasten" – eine Woche oder einen Monat lang nichts Neues kaufen. Suche nach Aktivitäten, die dich bereichern, ohne Geld zu kosten.
Die Entscheidung, mit weniger zu leben, hat nicht nur einen positiven Effekt auf dich, sondern auch auf deinen Geldbeutel. Weniger konsumieren bedeutet zugleich auch weniger Ressourcen verbrauchen, weniger Verantwortung – und oft auch weniger Sorgen.
Noch ein Hinweis: Wenn sich deine Lebensweise und deine Prioritäten ändern, werden sich möglicherweise Menschen von Dir abwenden und dafür neue Menschen in dein Leben treten. Überlege daher, wie du mit wichtigen Bezugspersonen in Kontakt bleiben kannst.
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
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Die Redewendung "Geld scheffeln" stammt aus dem Bereich der Landwirtschaft und des Bergbaus. Das Wort "scheffeln" leitet sich ursprünglich von der Arbeit mit einem Scheffel, einem Behältnis zum Messen von Getreide oder anderen losen Materialien, ab. Es wurde überwiegend benutzt, um große Mengen Getreide, Kohle oder Erde zu bewegen oder zu schaufeln.
In metaphorischer Weise wurde der Begriff dann auf den Umgang mit Reichtum oder Geld übertragen. "Geld scheffeln" bedeutet also, große Mengen davon anzuhäufen, fast wie jemand, der mit einer Schaufel arbeitet und einen Haufen aufschüttet. Die Redewendung enthält oft einen Anklang von Maßlosigkeit oder Gier, insbesondere wenn unermüdliches und übermäßiges Anhäufen von Geld gemeint ist.
Über die Jahrhunderte hat der Begriff diese bildliche Bedeutung angenommen und wird heute hauptsächlich im übertragenen Sinne verwendet.
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Heute schauen wir auf ein Thema, das in den letzten Jahren für viel Aufmerksamkeit gesorgt hat: das bedingungslose Grundeinkommen.
In einem Pilotprojekt – organisiert vom Verein „Mein Grundeinkommen“ und dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung – wurden aus über zwei Millionen Bewerbern genau 122 Personen ausgewählt. Alle Teilnehmenden waren Einpersonenhaushalte aus der Mittelschicht – mit Einkommen zwischen 1200 und 2600 Euro netto im Monat.
Für drei Jahre erhielten diese Personen – zusätzlich zu ihrem regulären Einkommen – ein bedingungsloses Grundeinkommen in Höhe von 1200 Euro pro Monat. Das Ziel: soziale Sicherheit gewährleisten und individuelle Autonomie stärken.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Teilnehmenden weder ihre Arbeitsstunden signifikant reduziert noch sich aus dem Arbeitsmarkt zurückgezogen haben. Vielmehr verbesserte sich ihre mentale Gesundheit und ihre Lebenszufriedenheit deutlich. Ein Drittel der Zahlungen wurde gespart, und ein Teil für wohltätige Zwecke verwendet
Das Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens bleibt politisch und gesellschaftlich ein heiß diskutiertes Thema. Ein Grundeinkommen für alle in Deutschland würde etwa 1000 Milliarden Euro pro Jahr kosten. Viele skeptische Stimmen argumentieren, dass dies nur mit drastischen Steuererhöhungen finanzierbar wäre. Hinzu kommt der Vorwurf, dass ein Grundeinkommen Menschen dazu verleiten könnte, weniger zu arbeiten – gerade jetzt, wo in vielen Bereichen Arbeitskräftemangel herrscht. Andere argumentieren, das Grundeinkommen schaffe mehr Autonomie und könne langfristig dazu beitragen, dass Menschen zufriedener und motivierter sind.
Die bisherigen Studien liefern wertvolle Erkenntnisse, die helfen können, die Debatte zu versachlichen und mögliche Wege für die Zukunft zu erkunden.
Weitere Informationen findest du im Internet auf der Seite https://www.pilotprojekt-grundeinkommen.de/
Lass mich gerne wissen, was du von einem bedingungslosen Grundeinkommen hältst. Schreibe mir über mein Kontaktformular unter http://geldbewusst.wordpress.com/kontakt
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Nach der letzten Folge habe ich eine Nachricht von Helga aus Brilon erhalten. Sie hat mich auf die Redewendung “Wer nichts wird, wird Wirt” aufmerksam gemacht.
Dabei handelt es sich um einen Spruch, der humorvoll oder auch spöttisch gemeint sein kann. Er taucht vor allem im deutschsprachigen Raum auf und bezieht sich auf das Berufsbild des Gastwirts. Der Ursprung der Redewendung hängt mit der Wahrnehmung dieses Berufs zusammen.
“Wer nichts wird, wird Wirt” suggeriert, dass jemand, der in anderen Berufen keinen Erfolg hat oder keine bestimmte Qualifikation mitbringt, am Ende Gastwirt wird. Dies spiegelt das historisch oft falsche Klischee wider, dass der Beruf des Wirts besonders einfach sei und keine großen Anforderungen an Fähigkeiten oder Bildung stelle. In Wahrheit war und ist die Führung eines Gasthauses mit Organisationstalent, wirtschaftlichem Geschick und harter Arbeit verbunden.
Ihren Ursprung hat die Redewendung in früheren Zeiten, als Gasthäuser ein zentraler Bestandteil des sozialen Lebens waren. Das Wirtshaus war ein Treffpunkt für die Bevölkerung, und die Berufe im Gastgewerbe wurden von einigen als "niedrigschwelliger Einstieg" angesehen. Dies führte dazu, dass der Beruf des Wirts manchmal als Möglichkeit gesehen wurde, auch ohne große formale Ausbildung Fuß zu fassen.
Es ist wichtig zu betonen, dass dieses Bild des Gastwirts heute überholt ist und nicht mit der Realität der anspruchsvollen Arbeit in der Gastronomie übereinstimmt. Die Redewendung wird heute eher scherzhaft verwendet, ohne tatsächlichen Bezug zur Bedeutung des Berufs.
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Der Satz "Was soll bloß aus Dir werden?" beschreibt eine typische Sorge von Eltern, besonders wenn sie den Eindruck haben, dass ihr Kind nicht auf dem "richtigen" Weg ist oder nicht ihre Erwartungen erfüllt.
Der Satz bringt zugleich die Unsicherheit der Eltern zum Ausdruck, wie es um die Zukunft und die Fähigkeiten des Kindes bestellt ist.
Eltern wollen, dass ihre Kinder erfolgreich sind und einen guten Beruf erlernen,
Sie machen sich Sorgen, wenn ihr Kind
einen anderen Weg einschlägt.
sich anders verhält als erwartet.
sich anders kleidet wie andere Kinder.
andere Interessen hat.
scheinbar keine Pläne oder Ziele für die Zukunft hat.
Wenn das Kind die Sorge der Eltern versteht, ist es oft leichter, eine Lösung zu finden.
Für Eltern besteht die Aufgabe darin, die Interessen und Bedürfnisse ihres Kindes zu verstehen und zu akzeptieren, auch wenn diese nicht ihren Erwartungen entsprechen.
Wie das gelingen kann: Wenn Eltern und Kind gemeinsam über diese Frage nachdenken, lachen und mögliche Herangehensweisen besprechen.
Wenn die Frage in einem Moment kommt, in dem das Kind selbst keine Antwort darauf hat, kann das Stress und ein Gefühl von Überforderung auslösen.
Eltern müssen sich im Klaren sein: Jeder Lebensweg ist anders, und das ist auch gut so. Nicht jede Persönlichkeit passt in dieselben gesellschaftlichen Muster. Manche Menschen wollen Wurzeln schlagen und Sicherheit finden, andere hingegen mögen das Abenteuer oder haben kreative Träume.
Steve Jobs hat einmal gesagt „Man kann die Punkte im Leben nur rückwärts verbinden, nicht vorwärts.“
Es gibt vielfältige Möglichkeiten, sich selbst auszuprobieren: Praktika, ehrenamtliche Tätigkeiten, Kurse – jede Erfahrung bringt ein bisschen mehr Klarheit. Und dabei findet sich dann vielleicht die Antwort auf die Frage “Was erfüllt mich wirklich?“. Zudem liefern Gespräche mit Anderen oftmals eine gute Inspiration.
“Was soll bloß aus Dir werden?” Die Frage kann man als Kind natürlich auch umgekehrt stellen, an die Eltern. So können sich Eltern ihre Situation als Kind selbst nochmal in Erinnerung rufen, berichten, resümieren. Und dabei vielleicht feststellen, dass sich das Leben ständig ändert und es in Ordnung ist, Pläne umzuwerfen und neu anzufangen.
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Heute möchte ich mit dir über ein Thema sprechen, das mich persönlich immer wieder inspiriert und antreibt: “Nie aufhören anzufangen und nie anfangen aufzuhören.”
Klingt vielleicht ein bisschen paradox, aber dahinter steckt eine Botschaft, die wir alle in verschiedenen Bereichen unseres Lebens brauchen – sei es im Beruf, beim Sport, in Beziehungen oder in der persönlichen Entwicklung.
“Nie aufhören anzufangen” bedeutet, den Mut zu haben, immer wieder von Neuem zu beginnen. Es geht darum, den ersten Schritt zu machen – auch wenn er klein und unsicher ist. Denn wir neigen oft dazu, vor dem Anfang zurückzuschrecken – aus Angst vor dem Unbekannten oder vor dem Scheitern. Aber ohne diesen ersten Schritt gibt es keine Weiterentwicklung. Die Kunst des Anfangens liegt darin, die Tür für Möglichkeiten zu öffnen. Jedes Mal, wenn wir etwas Neues beginnen, schaffen wir Raum, um uns selbst zu überraschen.
Hast Du vor Kurzem etwas Neues angefangen?
Wie war das?
Welche Ängste hattest Du?
Und wie fühlt es sich jetzt an?
“Nie anfangen aufzuhören” steht für das Durchhalten und die Beharrlichkeit – gerade dann, wenn es schwer wird. Wir können ein großes Ziel in kleine Schritte aufteilen, motivierende Rituale schaffen und eine Mentalität des Wachsens und der ständigen Beweglichkeit etablieren.
Hier drei praktische Übungen für den Alltag, um “Nie aufhören anzufangen” und "Nie anfangen aufzuhören" in dein Leben zu integrieren:
1. Mut-Tagebuch:
- Schreibe jeden Tag eine Sache auf, die Du neu begonnen hast – egal wie klein.
2. Fünf-Minuten-Trick
- Setze dich jeden Tag für nur 5 Minuten an die Aufgabe – oft ergibt sich der Rest von selbst.
3. Motivations-Anker
- Schreibe jeden Tag einen Satz auf, der Dir Kraft gibt, weiterzumachen.
Kurz zusammengefasst:
"Nie aufhören anzufangen" bedeutet, dem Leben immer wieder eine neue Chance zu geben, uns zu überraschen.
”Nie anfangen aufzuhören” bedeutet, uns selbst treu zu bleiben und für das zu kämpfen, was uns wichtig ist.“
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
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Nachrichtenlose Vermögenswerte bezeichnen Vermögenswerte, die von den rechtmäßigen Eigentümern seit längerer Zeit nicht in Anspruch genommen wurden oder bei denen die Eigentümer unbekannt oder nicht auffindbar sind. Der Begriff „nachrichtenlos“ drückt aus, dass kein Kontakt zwischen dem Vermögensinhaber und der verwaltenden Institution - bspw. einer Bank oder Versicherung - besteht. In vielen Fällen wissen die Vermögensinhaber oder deren Erben gar nicht, dass diese Vermögenswerte existieren.
Hier einige Beispiele für nachrichtenlose Vermögenswerte:
Bankkonten und Sparbücher ohne Kontobewegungen oder ohne Kontaktaufnahme über einen längeren Zeitraum.
Lebensversicherungen oder Rentenansprüche, deren Auszahlung nicht eingefordert wurde.
Wertpapiere oder Depots, die nicht mehr überwacht oder beansprucht werden.
Schließfächer, deren Mieter nicht mehr auffindbar sind.
Doch wie kann es dazu kommen?
Der Vermögensinhaber vergisst die Existenz eines Kontos oder zieht um, ohne die verwaltende Institution über die neue Adresse zu informieren.
Die Erben einer verstorbenen Person wissen nichts von den Vermögenswerten.
In Deutschland gibt es gesetzliche Regelungen für den Umgang mit nachrichtenlosen Vermögenswerten. Hier einige relevante Punkte:
Nachrichtenlose Vermögenswerte unterliegen in der Regel den allgemeinen Verjährungsfristen. Diese beträgt in Deutschland nach § 195 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) drei Jahre ab dem Ende des Jahres, in dem die Ansprüche entstanden sind.
Allerdings gibt es Ausnahmen, wie beispielsweise bei Lebensversicherungen, wo die Verjährungsfrist erst beginnt, nachdem die Versicherungsleistung fällig geworden ist.
Banken, Versicherungen und andere Finanzinstitute sind verpflichtet, zur Identifikation und Auffindung der rechtmäßigen Eigentümer von nachrichtenlosen Vermögenswerten beizutragen, beispielsweise durch Informationsschreiben oder Nachforschungen.
In Deutschland gehen nachrichtenlose Vermögenswerte nach Fristablauf an den Staat über. Das Aneignungsrecht des Staates ist in Artikel 1936 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) geregelt.
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
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