Afleveringen
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Angriffe auf Unbeteiligte im Namen Allahs verunsichern unsere Gesellschaft – auch die muslimische notabene. Was sind die Ursachen? Braucht es schärfere Gesetze? Und welche präventiven Hebel haben wir als Zivilgesellschaft in der Hand? Ein vertiefendes Gespräch mit der Islamismus-Expertin Saïda Keller-Messahli liefert Informationen zum besseren Verständnis des Phänomens der religiösen Radikalisierung. Die Auseinandersetzung von uns allen mit dem schwierigen Thema ist für sie Grundvoraussetzung, um die Lage zu entschärfen.
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Zijn er afleveringen die ontbreken?
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In dieser Folge beschäftigen wir uns über die Zukunft des Lokaljournalismus in der Schweiz. Simon Jacoby - Gründer des Online-Stadtmagazins tsüri.ch - schöpft aus 11 Jahren Erfahrung und hat herausgefunden, was funktioniert. Wie gelingt es, eine jüngere Generation mit spannenden News an der Stange zu halten, ohne sich von Social Media-Algorithmen abhängig zu machen? Und was treibt den jungen Medienunternehmer an, Journalismus zu betreiben?
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Medienschaffende, die sich vertieft mit Islamismusfragen in der Schweiz beschäftigen, landen irgendwann bei SaÏda Keller-Messahli. Sie ist profunde Kennerin und hat viel recherchiert, unter anderem zu den Geldquellen, welche islamistische Bewegungen in der Schweiz finanzieren.
Sie hat einen muslimischen Hintergrund, hält aber generell Distanz zur Religion - was sie nicht davon abhält, eine Moschee mitzubegründen, die Gleichstellung und Menschenrechte in den Fokus stellt. Für ihre unerschrockene und beharrliche Arbeit wurde sie nicht nur ausgezeichnet, sondern auch mehrmals wegen Verleumdung vor Gericht gezogen. Die Vorwürfe konnte sie stets abwenden.
Podcast-Hintergrundsound: Andrii Poradovskyi / Pixabay
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Der frühere Bundesrat Moritz Leuenberger spricht in unserem ersten Gespräch über Glaubwürdigkeit in der Politik und was sie für ihn persönlich bedeutet. Warum er seine Dilemmata im eigenen Meinungsbildungsprozess transparent macht, und wie der Egoismus der Stimmbevölkerung unsere Demokratie prägt.
(Musik: Andrii Poradovskyi / Pixabay)
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Er ist ein anständiger Rebell - oder wie er sich selbst nennt: ein Schwächling, der gerne nachfragt. Bruno Steiner (54) ist bildender Künstler, der mit seiner Hartnäckigkeit die Kulturförderung im Kanton Schwyz in Frage stellt und mit öffentlichen Debatten erste Steine ins Rollen bringt. Steiner erzählt uns, was ihn antreibt und warum er das Bild des «kiffenden Künstlers mit der hohlen Hand» ebenso überholt findet wie das Fehlen eines gesamtheitlichen Kulturverständnisses, in dem nicht nur der Brauchtum der Urschweiz seinen verdienten Platz hat.
Foto: Claude Hofer
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Was sie früher beengt hat – nämlich die Tochter des berühmten und geheimnisvollen Immobilienkönigs und Kunstsammlers Bruno Stefanini zu sein – hat sie inzwischen zur Lebensrolle gemacht, in welcher sie sich puddelwohlfühlt. Heute ist Bettina Stefanini die Direktorin der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte und modelliert diese zusammen mit ihrem Team zu einem Partizipations-Experiment, das für die Stiftungslandschaft Schweiz wegweisend sein könnte.
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Wer hat Operation Libero geprägt? Die unerschrockene Bewegung, welche die politischen Parteien, allen voran die SVP, das Fürchten lehren sollte, fiel 2014 mit neuen Denkmustern und neuen liberalen, europafreundlichen Rezepten auf. «Chancenland statt Freilichtmuseum», heisst es bei der Operation zum 10-Jahr-Jubiläum noch immer. Hinter dem Aufsehen erregenden Auftritt steht ein zurückhaltender junger Mann mit Schalk, der sich selbst auch Kindskopf nennt – er heisst @Silvan Gisler und er verrät uns im Gespräch die Bad Ass-Attitude und sein Geheimnis, wie man alte Zöpfe und fest verankerte Wertehaltungen durchbrechen und auch mal über den Haufen werfen kann.
Aufnahme vom Mai 2024 - wir entschuldigen uns für die schlechte Tonqualität -
Sie war die erste Börsenchefin der Schweiz und hat 2006 die Forma Futura Invest AG mitgegründet. Ausserdem ist sie VR-Präsidentin der Berner Kantonalbank, in deren Stiftung sie eine Art Kulturprozent nach dem Vorbild der Migros eingeführt hat. Antoinette Hunziker-Ebneter möchte Menschen dazu inspirieren, mit Geldanlagen nicht nur zu verdienen, sondern sie so zu gestalten, dass sie kommenden Generationen eine lebenswerte Zukunft ermöglichen. Als Frau in der männerdominierten Finanzwelt, in welche sie zufällig gelandet sei, freue sie sich, anderen Frauen ein gutes Vorbild zu sein, sagt sie im Podcast.
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Der ehemalige Kommandant der Stadtpolizei Winterthur reflektiert die Ereignisse von 2021 und 2022, als zwei Polizisten Suizid begingen, es zu einer Administrativuntersuchung kam, und er in der Folge freigestellt wurde.
Er habe zu wenig hingeschaut, sagt er. Er trage die Mitverantwortung, doch macht ihm die Pauschalisierung der Schuld heute noch Mühe. Die Chemie mit der Departementsvorsteherin habe zudem nicht gestimmt.
Der Uno-Militärbeobachter, der sich «genetisch gesehen nicht so sehr als Polizist» sieht, und sich – wie er sagt – in seiner Rolle ab und an verbiegen musste, äussert sich in diesem Podcast.