Afleveringen

  • # 14: Wir haben uns bei fast 30 Grad in unserer Dachgeschoss Studiosauna zusammengesetzt, um über die letzten Ausgaben von RAW und SmackDown zu sprechen. Ob dabei wirklich jede Gehirnzelle überlebt hat, können wir nicht mit Sicherheit sagen.

    Wir sprechen über vorhandene Storylines, nicht vorhandene Storylines, Storylines, die vielleicht irgendwann Storylines werden wollen, und natürlich über die immer wieder spannende Frage, was WWE da eigentlich gerade bookt.

    Besonders beschäftigt haben uns diesmal Oba Femi (Liebe geht raus), die Bloodline und Jey Uso, sowie das Dreieck des gepflegten Misstrauens rund um Gunther, Cody Rhodes und Sami Zayn. Andere spannende Entwicklungen sind uns selbstverständlich auch aufgefallen. Wir haben nur vergessen, darüber zu sprechen. Oder die Hitze war schuld. Vielleicht auch beides.

    Gegen Ende wird es dann deeper: Wir fragen uns, was macht die ständige Recherche, das Verfolgen von News, Gerüchten und Hintergrundinformationen eigentlich mit unserem Investment in die Shows und ins Kayfabe? Kann man sich überhaupt noch auf Storylines einlassen und die Show genießen, wenn man ständig hinter die Kulissen schaut?

    Außerdem werdet ihr feststellen, dass unser Mikrofon und der Tisch, auf dem es steht, aktuell eine sehr intensive Fehde austragen. Wir nennen die beiden liebevoll Finn und Damian und hoffen ja auf eine spätere Versöhnung. Also, schaltet weiterhin ein, es bleibt spannend!

    Wie immer: Lasst Liebe da, kommentiert, gebt uns eine nette Sternebewertung, drückt das Glöckchen, schaut auf Insta vorbei (da wird demnächst wieder mehr passieren, Ihr wisst, Leben und so, was dazwischen kommt).

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  • #13: Falls es euch noch nicht aufgefallen ist: WWE befindet sich derzeit mitten im King & Queen of the Ring Tournament 2026. Das traditionsreiche Turnier soll erneut die Stars von morgen hervorbringen und neue Main Eventer etablieren. Zumindest ist das die offizielle Idee.

    Doch wie jedes Jahr stellt sich die Frage: Ist King & Queen of the Ring tatsächlich ein effektives Werkzeug zum Aufbau zukünftiger Topstars? Oder handelt es sich eher um eine praktische Notlösung für Talente, für die den Kreativteams momentan keine besseren Geschichten einfallen?

    Letzteres ist uns dieses Jahr besonders negativ aufgestoßen - und natürlich lassen wir Euch wie immer an unser Einschätzung teilhaben!

    Und ist Euch eigentlich aufgefallen, dass es bisher nur ein King and Queen of Raw ist? Sind wir mal gespannt, was morgen so in Smackdown noch passieren wird!

    Tatsächlich sind wir hooked – allerdings nicht unbedingt vom Turnier selbst. Vielmehr begeistert uns die Vorstellung, dass Jade Cargill Liv Morgan komplett plattmacht, oder die unvergleichlichen Gesichtsausdrücke von Oba Femi. Und natürlich verlieren wir uns dabei wie immer in unserem ganz eigenen Fantasy-Booking. Nicht ohne Euch auch exklusiv daran teilhaben zu lassen, dass wir nicht immer einer Mainung sind ;-)

    Ihr wisst es schon.... Lasst uns Liebe in der jeweiligen Form Eurer Podcastplattform des Vertrauens da! Sonst kommt Danhausen!

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  • Zijn er afleveringen die ontbreken?

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  • #12: Donald Trump ist vieles: Unternehmer, Reality-TV-Star, Präsident – und vielleicht der erfolgreichste Wrestling-Promoter, der nie offiziell Wrestler war.

    In dieser Folge schauen wir uns an, wie Trump über Jahrzehnte die Mechanismen des professionellen Wrestlings studierte, verinnerlichte und schließlich auf die politische Bühne übertrug. Denn lange bevor er ins Weiße Haus einzog, saß er bereits in der ersten Reihe bei WrestleMania, inszenierte sich in WWE-Storylines und lernte von Vince McMahon eine Lektion, die seine gesamte politische Karriere prägen sollte:

    Aufmerksamkeit ist Macht.

    Wir stellen uns die Frage: Was passiert, wenn ein Mann, der jahrzehntelang zwischen Reality-TV, Wrestling und Boulevardmedien unterwegs war, plötzlich die größte politische Bühne der Welt betritt?

    Oder anders formuliert:

    Hat Donald Trump Politik verändert – oder hat er einfach nur WrestleMania ins Weiße Haus verlegt?

    Kommentiert gerne zu dieser Folge: Was ist eure Meinung dazu?

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    Quellen und weiterführende Literatur

    Mazer, Sharon (2023): „Donald Trump and the Pro-Wrestling-ification of Politics in the USA“. In: Performance in Popular Culture.

    Moon, David S. (2021): „Kayfabe, Smartdom and Marking Out: Can Pro-Wrestling Help Us Understand Donald Trump?“ In: Cultural Politics, Vol. 20, Issue 1.

    Scibilia, Michael (2020): „Squared Circle, Oval Office: Vince McMahon and U.S. Politics“. Professional Wrestling Studies Journal, Vol. 1, No. 1.

    Greene, Dan (2023): „How Much Does Pro Wrestling Matter?“ The New Yorker, 31. März 2023.

    Riesman, Josie (2023): „Theatrics, Hatred and Linda McMahon: How Pro Wrestling Explains Donald Trump“. The Guardian.

    Moon, David (2023): „Sad but True – Donald Trump Really Did Wrestle His Way into the White House“. The Guardian.

    Cabral, Sam (2024): „Why Trump Is Courting Old Friends from the WWE“. BBC News, Washington DC, 22. Oktober 2024.

    Lund University (2024): „How Trump Turned the Elections into a Wrestling Match“. Veröffentlicht am 12. September 2024.

    Helfand, Zach (2026): „How Professional Wrestling Prepared Linda McMahon for Trump’s Cabinet“. The New Yorker, 20. April 2026.

    Fox News (2025): „Into the Ring: Trump Education Chief Pick McMahon Testifies on Cutting 'Red Tape' Amid DOGE Sweeps“.

    Dilbert, Ryan (2016): „Donald Trump: A History of the Presidential Candidate's Involvement with WWE“. Bleacher Report, 4. November 2016.

    Weitere öffentlich zugängliche Wahlkampf-, Social-Media- und Medienauftritte von Donald Trump wurden ergänzend zur Kontextualisierung einzelner Ereignisse herangezogen.

    Keynotes

    Donald Trump, WWE, Wrestling Politik, Kayfabe, Pro Wrestling, Politik als Inszenierung, Post-Truth Politik, Medienlogik, Aufmerksamkeitsökonomie, politische Kommunikation, Weißes Haus, Präsident, Wrestlemania, Monday Night Raw, Politik, Capitol Riot, Hulk Hogan

  • #11: Diese Folge entstand kurzfristig, ungeplant und mit einem Energielevel irgendwo zwischen Espresso-Entzug und Montag Morgen. Perfekte Voraussetzungen also für unsere Review zu Clash in Italy (WoopWoop).

    Wir sprechen über eine Show, die handwerklich völlig in Ordnung war, bei der aber gefühlt niemand den Mut hatte, eine Geschichte wirklich voranzubringen. Solide Matches? Ja. Große Überraschungen? Eher nicht. Relevante Entwicklungen? Wir suchen noch. Vieles wirkte, als hätte man vorhandene Storylines einfach noch ein paar Kilometer über die Ziellinie hinausgezogen.

    Zum Glück gab es aber auch Highlights: Noches de los Grandes war für uns eines der klaren Wochenend-Highlights (was halt nichts mit dem Clash zu tun hat, aber ...), und die italienische Crowd hat mit ihrer Stimmung mehrmals dafür gesorgt, dass wir deutlich investierter waren als die eigentlichen Matchkarten vermuten ließen. Wenn das Publikum regelmäßig für die größten Reaktionen sorgt, sagt das vielleicht schon einiges über die Show.

    Also: müde Hosts, solide Wrestling-Kost, fantastische Fans und die Frage, ob man Storylines auch versehentlich im Kreis laufen lassen kann. Viel Spaß beim Hören!

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  • #10: Ja, wir sind wieder knapp dran. Ja, wir ranten wieder komplett ab. Und nein – wir schaffen es natürlich wieder nicht, uns kurz zu fassen.

    Diesmal sprechen wir über die aktuellen WWE-Storylines Richtung Clash in Italy: Cody Rhodes vs. Gunther, Roman Reigns vs. Jacob Fatu, Becky Lynch vs. Sol Ruca, Brock Lesnar vs. Oba Femi, aber auch über Rhea Ripley, Charlotte Flair und generell sind wir etwas beim aktuellen Chaos in der Women’s Division hängen geblieben.

    Wir stellen uns aber auch die Fragen: Warum fühlt sich alles so aufgewärmt und ohne wirklichen Hintergrund an? Und was müsste bei Clash in Italy passieren, damit WWE-Storytelling wirklich mal wieder komplett eskaliert?

    Viel Spaß bei dieser Folge und lasst uns gerne Eure Meinung, Like, Follow und 5-Sterne da :-)

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  • #9: Was hat Wrestling mit Geopolitik zu tun?

    In dieser Folge sprechen wir über Vince McMahon — den Mann, der aus regionalem Wrestling eine globale Medienmaschine machte und dabei vielleicht unbeabsichtigt zu einem der wichtigsten Produzenten amerikanischer Gefühlspolitik wurde. Allerdings erwartet euch diesmal noch kein skandalöses Charakterporträt von Mr. McMahon selbst (keine Sorge, das kommt noch), sondern vielmehr ein Blick darauf, wie er prägende geopolitische und popkulturelle Ereignisse aufgriff, emotional zuspitzte und medial verwertete.

    Von Hulk Hogan als patriotischem Superkörper der Reagan-Ära über die zynische Anti-Autorität der Attitude Era bis zur nationalen Emotionalisierung nach 9/11 analysieren wir McMahons Wrestling-Promotion als popkulturellen Resonanzraum gesellschaftlicher Machtverhältnisse.

    Denn Wrestling erzählt nicht bloß Kämpfe im Ring.

    Es erzählt, wer als Held gilt, wer zur Bedrohung erklärt wird, wie Autorität inszeniert wird — und wie sich Amerika selbst verstehen möchte.

    Teil 1 unseres Blicks auf amerikanisches Pro Wrestling, Geopolitik, Medienkultur und Gesellschaft.

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    WWE, Vince McMahon, Wrestling, Pro Wrestling, Geopolitik, Popkultur, Kulturwissenschaft, USA, Amerika, Reagan, Kalter Krieg, Hulk Hogan, Iron Sheik, Attitude Era, Stone Cold Steve Austin, 9/11, Medienwissenschaft, Patriotismus, politische Kommunikation, Wrestling Geschichte, Gesellschaftsanalyse, Unterhaltungskultur, American Culture, Kayfabe, Wrestling Podcast

  • #8: Wrestling-Fankultur zwischen Plattformmacht, Reaction-Content und digitaler Zensur

    Diese Woche sprechen wir über einen Konflikt, der gerade immer stärker eskaliert:WWE und TKO gehen zunehmend gegen Fan-Uploads, Clips und Reaction-Content vor.

    Videos verschwinden, Kanäle werden demonetarisiert, Creator stellen Inhalte vorsorglich auf privat.Und in der Community wächst das Gefühl, dass es längst nicht mehr nur um Urheberrecht geht — sondern um Kontrolle über Sichtbarkeit, Öffentlichkeit und Fankultur.

    Warum reagieren Fans emotional so stark auf Copyright-Strikes?
    Weshalb sind Reaction-Videos für viele längst Teil des Wrestling-Erlebnisses selbst?
    Und wem gehört Wrestling eigentlich im digitalen Zeitalter — den Unternehmen oder auch den Fans, die es täglich kommentieren, analysieren und weiterverarbeiten?

    In der Folge geht es unter anderem um:

    Kayfabe im Zeitalter von Social Mediadigitale Fankultur und Participatory Cultureparasoziale Communities und Reaction-ContentFair Use, DMCA und die rechtliche Grauzone von ReactionsPlattformökonomie und algorithmische SichtbarkeitWrestling als affektive Öffentlichkeitund die Frage, wie Plattformen digitale Diskurse steuern

    Wir sprechen darüber, warum moderne Wrestling-Fankultur heute nicht mehr nur im Ring stattfindet, sondern gleichzeitig auf YouTube, Reddit, X, Discord, in Podcasts, Livestreams und Meme-Kultur existiert.
    Das eigentliche Produkt ist heute oft nicht mehr nur das Match selbst — sondern auch die Reaktion darauf.

    Untersucht, wie Fans in digitalen Medienkulturen selbst zu aktiven Mitgestalter:innen von Bedeutung und Öffentlichkeit werden.

    Analysiert, wie digitale Plattformen menschliches Verhalten, Emotionen und Aufmerksamkeit ökonomisch verwerten.

    Beschreibt, wie Plattformen Inhalte moderieren und dadurch digitale Öffentlichkeit und Sichtbarkeit steuern.

    Erklärt, wie moderne Macht weniger über direkte Gewalt als über Selbstkontrolle, Normierung und Disziplin funktioniert.

    Klassische Analyse darüber, wie Öffentlichkeit entsteht — und wie sie durch Medien und ökonomische Interessen verändert wird.

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    Weiterführende Literatur

    Henry Jenkins – Convergence Culture

    Untersucht, wie Fans in digitalen Medienkulturen selbst zu aktiven Mitgestalter:innen von Bedeutung und Öffentlichkeit werden.

    Shoshana Zuboff – The Age of Surveillance Capitalism

    Analysiert, wie digitale Plattformen menschliches Verhalten, Emotionen und Aufmerksamkeit ökonomisch verwerten.

    Tarleton Gillespie – Custodians of the Internet

    Beschreibt, wie Plattformen Inhalte moderieren und dadurch digitale Öffentlichkeit und Sichtbarkeit steuern.

    Michel Foucault – Überwachen und Strafen

    Erklärt, wie moderne Macht weniger über direkte Gewalt als über Selbstkontrolle, Normierung und Disziplin funktioniert.

    Jürgen Habermas – Strukturwandel der Öffentlichkeit

    Klassische Analyse darüber, wie Öffentlichkeit entsteht — und wie sie durch Medien und ökonomische Interessen verändert wird.

    Guy Debord – Die Gesellschaft des Spektakels

    Beschreibt eine Gesellschaft, in der mediale Inszenierung und Bilder reale soziale Erfahrungen zunehmend ersetzen.

    Zizi Papacharissi – Affective Publics

    Zeigt, wie digitale Öffentlichkeiten sich heute stark über Emotionen, Empörung und affektive Dynamiken organisieren.

    Themen / Keywords

    Professional Wrestling, Wrestling Podcast, Wrestling Deutschland, Media Studies, Digital Culture, Internet Culture, YouTube Culture, Reaction Videos, Copyright Strike, Fair Use, Social Media Analysis, Fandom Studies Fankultur, Participatory Culture Partizipation, Parasocial Relationships Parasoziale Beziehungen, Affect Theory Emotionen, Cultural Studies Kulturwissenschaft Kultur, Critical Media Theory Medientheorie

  • #7: Backlash liegt hinter uns – und wir haben das Gefühl, wir haben offenbar eine komplett andere Show gesehen als der halbe Wrestling-Internetstammtisch. Zwischen überraschenden Takes, ein paar Diskussionen und einer kleinen Portion Chaos
    Außerdem klären wir die wirklich wichtigen Fragen des Wochenendes: Warum spukt Danhausen plötzlich durch unsere Träume – und ist das noch normal oder schon cursed?

    Themen & Keywords:

    WWE Backlash, Premium Live Event Review, Wrestling Podcast, Danhausen, Matchbewertungen, WWE Talk, Fantasy Booking Vibes, Wrestling Community Hot Takes

  • #6: Wir haben noch schnell eine kleine Preview zu WWE Backlash aufgenommen! Natürlich sprechen wir über die offizielle Match-Card — aber auch über das gefühlte Chaos, das aktuell hinter den Kulissen der Promotion passiert.

    Gefühlt gibt es momentan täglich neue Gerüchte, Entscheidungen und fragwürdige Entwicklungen, bei denen selbst wir kaum noch hinterherkommen. Kulturwissenschaftlich spannend, organisatorisch eher… wild.

    Hört auch unbedingt in die letzte Folge rein, da haben wir bereits ein paar Themen aufgegriffen!

    Unser Wrestlingkater Sir Henry meldet sich diesmal auch wieder zu Wort!

    Viel Spaß beim Reinhören — und schreibt uns gerne eure Meinung zur Backlash-Card und zum aktuellen Chaos in die Kommentare!

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    Themen / Keywords:

    WWE Backlash, WWE Podcast Deutschland, Wrestling Podcast Deutsch, Wrestling Kultur, Pro Wrestling Podcast, Wrestling und Popkultur

  • #5: In dieser Folge geht’s um Wrestling als mehr als nur Show: Wir schauen auf Kayfabe und die Cultural Turns und fragen, warum sich modernes Wrestling gleichzeitig vertraut und trotzdem komplett verändert anfühlt.

    Dafür ziehen wir kulturwissenschaftliche Perspektiven wie den Performative Turn, Narrative Turn und Post-Truth-Debatten heran und überlegen, wie Realität, Bedeutung und Emotion im Wrestling überhaupt entstehen – und warum das heute immer weniger eindeutig zu trennen ist.

    Außerdem geht es um die Entwicklung zu Neo-Kayfabe und die verschwimmenden Grenzen zwischen Story und Realität, um KI und Datenlogik im Storytelling und darum, warum Wrestling am Ende ziemlich viel über unsere spätmoderne Gesellschaft erzählt.

    Zwischen Storylines, Social Media, Fan-Diskursen und Plattformlogiken schauen wir darauf, wie Wrestling Realität produziert, warum „echt“ und „fake“ längst keine klaren Gegensätze mehr sind und weshalb Kayfabe vielleicht transparenter, aber nicht verschwunden ist.Kurz gesagt:Wir reden darüber, warum Wrestling heute vielleicht ehrlicher über unsere Welt ist als viele andere Formen von Unterhaltung.

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    Literatur zur Folge:

    Cultural Turns. Cultural Turns: Neuorientierungen in den Kulturwissenschaften. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2014.The Wrestler and His World: Precarious Workers, Post-Truth Politics, and Inauthentic Activism. Gregory Hollin: „The Wrestler and His World: Precarious Workers, Post-Truth Politics, and Inauthentic Activism“.Defining Kayfabe: A Dialogue Among Pro-Wrestling Professionals and Academics. „Defining Kayfabe: A Dialogue Among Pro-Wrestling Professionals and Academics“.Toward a Work-Shoot Approach to Kayfabe in Professional Wrestling. Jessica Fontaine, Eero Laine & Michael J. Altman: „Toward a Work-Shoot Approach to Kayfabe in Professional Wrestling“.Notes on Kayfabe. Benjamin Litherland: „Notes on Kayfabe“.Work, Kayfabe and the Development of Proletarian Culture: Professional Wrestling as Potential Proletkult. David S. Moon: „Work, Kayfabe and the Development of Proletarian Culture: Professional Wrestling as Potential Proletkult“. University of Bath.Getting Over: A Study of the History, Industry, Performance Art & Cultural Impact of American Professional Wrestling. Fallon Oeser: Getting Over: A Study of the History, Industry, Performance Art & Cultural Impact of American Professional Wrestling.Pop, Politik und Populismus als Massenkultur in Druckwellen. Melanie Schiller: „Pop, Politik und Populismus als Massenkultur“. In: Beate Flath, Ina Heinrich, Christoph Jacke, Heinrich Klingmann & Maryam Momen Pour Tafreshi (Hg.): Druckwellen: Eskalationskulturen und Kultureskalationen in Pop, Gesellschaft und Politik. Bielefeld: transcript Verlag, 2022.Professional Wrestling and the Politics of Performance. Andrew Charles Tate: Professional Wrestling and the Politics of Performance. Dissertation, Universität des Saarlandes.

    Themen / Keywords:Kayfabe · Cultural Turns · Post-Kayfabe · Post-Truth · Wrestling Theorie · Performativität · Popkultur · Medienanalyse

    WWE Podcast Deutschland, Wrestling Podcast Deutsch, Wrestling Kultur, Pro Wrestling Podcast, Wrestling und Popkultur

  • # 4: WrestleMania 42 ist vorbei – und irgendwie auch nicht.

    Denn statt klarer Höhepunkte bleibt vor allem ein Gefühl:

    War das noch Wrestling… oder bloß Content?

    Wir sprechen über zwei Nächte, die sich komplett unterschiedlich angefühlt haben und am Ende doch das gleiche Problem hatten:

    Viel Spektakel, viele Momente, aber erstaunlich wenig Emotion, Verbindung, Erinnerung. Wenig von dem, was wirklich hängen bleibt.

    Von starken Matches wie Roman Reigns vs. CM Punk bis zu großen Namen wie Cody Rhodes, Becky Lynch oder AJ Lee –

    Es war alles da, große Namen, große Titelkämpfe, grandioses Wrestling im Ring (zumindest in Nacht 2..).

    Und trotzdem wirkte vieles seltsam leer.

    Warum?

    Wir schauen auf Fragmentierung statt Storytelling, Werbung als essentieller Teil der Show und die Frage, ob WrestleMania gerade dabei ist, sich selbst neu zu erfinden oder zu verlieren.

    Und wir werfen einen Blick auf Plattformlogiken:

    Warum heute oft der einzelne Moment wichtiger ist als die ganze Geschichte – und was das mit Wrestling macht.

    Keine klassische Review.

    Keine Sternchen.

    Dafür eine ehrliche Analyse mit gelegentlichem Rant.

    Aber für uns bleibt immer noch die Frage:

    Ist WrestleMania noch ein das klassische Event… oder purer konsumierbarer Content?

    Lasst uns gerne ein Follow, Kommentar und/oder eine Sternebewertung da, wenn Euch die Folge gefallen hat!

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  • WrestleMania 42 ist vorbei – und fühlt sich trotzdem anders an.
    In dieser Folge schauen wir nicht nur auf Matches und Ergebnisse, sondern auf das große Ganze: Warum wirkte besonders Night 1 so fragmentiert? Warum blieb selbst Night 2 trotz stärkerer Struktur seltsam leer?

    Wir sprechen über Aufmerksamkeit statt Storytelling, Werbung als Teil der Show und die Frage, ob Wrestling überhaupt noch das Zentrum seines größten Events ist.
    Mit Beispielen aus den Matches und Entwicklungen rund um WrestleMania – und einem Blick darauf, was das für die Zukunft bedeutet.

    Keine klassische Review –
    sondern eine Analyse von Wrestling als popkulturelles Phänomen.

    Die ganze Folge könnt Ihr am Samstag hören!

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  • # 3: Neue Folge – und wir haben WrestleMania gerade noch so erwischt!

    Kurz bevor bevor es losgeht haben wir uns durch die komplette Card von WrestleMania 42 gearbeitet – inklusive Booking-Analyse, Bauchgefühl und der einen oder anderen „Was zur Hölle passiert hier eigentlich gerade?“-Reaktion.

    Denn eins ist klar: Diese WrestleMania ist anders.

    Seit unseren letzten Folgen zu den Titelmatches hat sich einiges verschoben – nicht nur im Ring, sondern vor allem dahinter. Storylines werden plötzlich umgebaut, Corporate-Entscheidungen greifen sichtbar ins Produkt ein, und irgendwo zwischen Promo und Pressemitteilung verschwimmt die Grenze zwischen Kayfabe und Realität komplett.

    Was wir bekommen, ist weniger eine klassische WrestleMania…
    und mehr ein Experiment.

    Ein Versuchslabor für:

    neue Stars aus NXT, die direkt ins kalte Wasser der großen Bühne geworfen werden

    Social-Media-Integration, bei der Influencer genauso wichtig sind wie Wrestler

    strategische Weichenstellungen für die Zukunft der WWE

    und die große Frage: Für wen wird dieses Produkt eigentlich gemacht?

    Zwischen starken Storylines, fragwürdigem Booking und sehr bewussten Business-Entscheidungen ist diese WrestleMania vor allem eins: kontrovers.

    Aber genau deshalb auch wichtig.

    Wir sprechen darüber, welche Matches funktionieren, wo es hakt, wer gewinnen sollte – und wer wahrscheinlich gewinnt. Und wir versuchen einzuordnen, was WrestleMania 42 über die aktuelle Richtung der WWE verrät.

    Spoiler: Es geht nicht nur um Wrestling.

    Tipp zum Reinhören: Tag 1 besprechen wir bist 1h26min und in Tag 2 könnt ihr dann ab 1h27min hören :-)

    Jetzt seid ihr dran:
    Wie seht ihr die diesjährige WrestleMania?
    Freut ihr euch – oder seid ihr eher skeptisch?

    Schreibt uns eure Meinung:

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    Card Samstag

    Cody Rhodes (c) vs. Randy Orton – Undisputed WWE Title

    Stephanie Vaquer (c) vs. Liv Morgan – Women’s World TitleSeth Rollins vs. Gunther

    AJ Lee (c) vs. Becky Lynch – Women’s IC Title

    Women’s Tag Title Fatal 4-Way

    Drew McIntyre vs. Jacob Fatu (unsanctioned)

    6-Man Tag: Logan Paul / Theory / IShowSpeed vs. Usos / LA Knight

    Card Sonntag:

    CM Punk (c) vs. Roman Reigns – World Heavyweight Title

    Jade Cargill (c) vs. Rhea Ripley – Women’s Title

    “Demon” Finn Bálor vs. Dominik Mysterio

    Sami Zayn (c) vs. Trick Williams – US Title

    Brock Lesnar vs. Oba Femi

    IC Ladder Match (6-Man, inkl. Penta, Rey Mysterio etc.)

  • # 2: Wir sind immer noch auf der Road to Wrestlemania! Diesmal schauen wir uns die großen Titelmatches der Frauen an.

    Drei Matches.

    Sechs Wrestlerinnen.

    Und eine Frage, die uns mehr beschäftigt hat als sie sollte:

    Warum wollen wir eigentlich, dass bestimmte Wrestlerinnen gewinnen?

    Ist es, weil sie besser sind?

    Oder weil sie sich „richtiger“ anfühlen?

    Willkommen zu einer Folge, in der wir feststellen:

    Wrestling ist kein Sport.

    Wrestling ist ein Gefühl.

    (…mit sehr viel Körperkontakt.)

    Liv Morgan vs. Stephanie Vaquer

    Herz vs. Kontrolle

    Liv: Chaos, Emotionen, „Ich hab gelitten und ihr habt es gesehen“

    Vaquer: Präzision, Technik, „Ich hab das hier komplett im Griff“

    Kurz gesagt:

    Die eine lässt dich fühlen.

    Die andere lässt dich staunen.

    Rhea Ripley vs. Jade Cargill

    Dominanz vs. Perfektion

    Ripley: Macht durch Handlung („Ich brech dich auseinander“)

    Cargill: Macht durch Erscheinung („Ich bin das Bild davon“)

    Oder anders:

    Ripley ist ein Ereignis.

    Cargill ist ein Statement.

    Becky Lynch vs. AJ Lee

    Geschichte vs. Rebellion

    Becky: Karriere, Entwicklung, „Ich hab mir das verdient“

    AJ: Attitüde, Brüche, „Ich mach mein eigenes Ding“

    Klingt wie:

    Erfahrung vs. Energie

    Oder: Stabilität vs. Chaos

    Wir reden über Dinge, die Wrestling heimlich die ganze Zeit macht:

    Warum Legitimität kein Fakt, sondern ein Gefühl ist

    Wie Fans entscheiden, wer „würdig“ ist (ja, ihr seid gemeint 👀)

    Warum Körper im Wrestling nicht nur kämpfen… sondern erzählen

    Und irgendwann merken wir:

    Wir bewerten nicht nur Matches.

    Wir bewerten Rollenbilder.

    Eine Frage, die wir nicht ignorieren konnten: Ist WWE heute wirklich modern…oder erzählen sie uns alte Geschichten – nur besser verpackt?

    Empowerment?

    Oder doch klassische Narrative im neuen Outfit?

    Keine Panik:Das reißen wir hier nur an –
    eine eigene Folge dazu ist quasi schon gebookt. :-)

    Sechs Wrestlerinnen.Sechs Wege, „gut“ zu sein.

    Und keine einfache Antwort.

    Aber genau deshalb funktioniert Wrestling so gut:Es geht nicht darum, wer gewinnt.

    Es geht darum, warum wir wollen, dass sie gewinnt.

    Für alle, die tiefer eintauchen wollen (ja, wir haben Quellen ^^)

    Judith Butler – Gender Trouble

    → Warum Geschlecht (und damit auch Wrestling-Charaktere) performt wird

    Pierre Bourdieu – Die feinen Unterschiede

    → Wie Anerkennung und „Legitimität“ sozial entstehen

    Michel Foucault – Überwachen und Strafen

    → Körper, Macht und Kontrolle (im Ring erschreckend passend)

    Raewyn Connell – Masculinities

    → Machtstrukturen und Geschlechterrollen (auch relevant für weibliche Dominanz)

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  • #1: Unsere erste reguläre Folge – und wir steigen direkt ein in die großen Titelmatches der Männer bei WrestleMania 42:
    Undisputed Championship

    Cody vs. Orton = Legacy, Generation, VermächtnisHeavyweight Championship

    Punk vs. Reigns = Rebellion vs. SystemZwei Matches, zwei komplett unterschiedliche Story-Logiken

    Aber wir schauen nicht nur auf Matches, sondern auf das dahinter:
    Narrative, Strukturen und WWE-„Best Practice“ – und warum das oft nicht mit den Fan-Erwartungen matcht.

    Wir fragen uns:
    Warum funktionieren manche Stories immer wieder?
    Und warum fühlen sich andere plötzlich leer an?

    Am Ende bleibt die große Frage dieser Folge:
    Erzählt WWE gerade zu viel gleichzeitig – oder einfach nicht konsequent genug zu Ende?

    Wenn ihr gerade erst ins popkulturelle Phänomen Wrestling einsteigt:
    Ihr bekommt von uns die wichtigsten Hintergründe kompakt erklärt. Deep Dives & Starportraits kommen in späteren Folgen!

    Behind the Scenes

    Kurze Transparenz aus dem Schnitt:

    Wir haben wirklich alles versucht, Patricia aus Italien zuzuschalten...Die Technik war leider nicht auf unsere Seite - nächstes Mal haben wir das besser im Griff... vielleicht... hoffentlich...

    Wir freuen uns übrigens mega über:
    - eine Bewertung (gerne euphorisch, aber wir nehmen auch realistisch)- ein Follow- und euren Besuch auf Insta: @helsundheldinnen.podcast

    Interessante Literatur:

    Victor Turner: The Ritual Process: Structure and Anti-Structure
    => Warum Übergänge, Krisen und Rollenwechsel im Wrestling so gut funktionieren.Arthur van Gennep: The Rites of Passage
    => Wie Aufstieg, Transformation und „neue Identität“ als Struktur hinter vielen Storylines stecken.Joseph Campbell: The Hero with a Thousand Faces
    => Warum Cody Rhodes basically eine Lehrbuch-Heldenreise ist.

    Mail: [email protected]

  • Bevor es richtig losgeht, gibt es ein kleines Warm-Up.

    In dieser kurzen Folge stellen wir den Podcast vor, erklären unseren Blick auf Wrestling – und klären ein paar Begriffe, die man im Wrestling-Kosmos ständig hört.

    Denn Wrestling ist nicht nur Sport und nicht nur Show.Es ist eine eigene Sprache aus Rollen, Storylines und Publikumserwartungen.

    Damit alle gut reinkommen, gibt es hier ein kleines Mini-Glossar.

    HeelDer „Bösewicht“.Ein Heel soll vom Publikum ausgebuht werden – durch Arroganz, Regelbrüche oder einfach maximale Unsympathie.

    Face (Babyface)Der „Held“.Der Charakter, mit dem das Publikum mitfiebern soll. Kämpft fair, zeigt Moral und bekommt meistens den großen Pop.

    KayfabeDie grundlegende Wrestling-Regel:Die Story wird behandelt, als wäre sie real.Historisch bedeutete das sogar, dass Wrestler ihre Rollen auch außerhalb des Rings aufrechterhielten.

    DivisionDie Aufteilung der Wrestler nach Kategorien – zum Beispiel Women’s / Men's Division oder bestimmte Titelbereiche.

    TurnDer Moment, in dem ein Charakter die Rolle wechselt:Ein Face wird zum Heel oder umgekehrt.Einer der klassischen dramatischen Wendepunkte im Wrestling.

    OverWenn ein Wrestler beim Publikum extrem gut ankommt.Das zeigt sich an Reaktionen: großerJubel, laute Sprechchöre und viel Fan-Energie.

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