Afleveringen

  • Zum dritten Mal ermittelt der Zürcher Rabbiner Gabriel Klein in einem SRF-Radiokrimi. Dieses Mal wird sein detektivisches Gespür ganz besonders auf die Probe gestellt. Denn dieser Fall betrifft ihn sehr persönlich. Wie ist seine liebste Verwandte, eine Holocaust-Überlebende, zu Tode gekommen?Bianca Himmelfarb war 9 Jahre alt, als sie, ebenso wie ihre Schwester, aus Nazi-Deutschland nach England in Sicherheit gebracht werden konnte. Rabbi Kleins Grossvater war ihr Fluchthelfer. Nach dem Krieg – ihre Eltern starben in einem Vernichtungslager – heiratete Bianca einen kanadischen Industriellen und wurde erfolgreiche Unternehmerin. Nach dem Tod ihres Mannes, machte sie sich zusätzlich als Kunsthändlerin und -mäzenin einen Namen. Jetzt, 80 Jahre später, wird Bianca Himmelfarb tot in ihrer Zweitwohnung am Zürichberg gefunden. War es Selbstmord? Oder wurde «Tante Himmelfarb» vergiftet? Katrin Bänziger, die Kommissarin der Stadtpolizei, tappt im Dunkeln, und Klein, der ihr wie immer nur wenig verrät, stellt seine eigenen Nachforschungen an. Sie führen ihn nach Wien und nach Birmingham, aber vor allem in die Vergangenheit Biancas und ihrer Schwester Ruth.«Im Tal der Gebeine» ist Rabbi Kleins fünfter Fall. Erneut gelingt es Alfred Bodenheimer, einen Kriminalfall souverän mit komplexen Themen der jüdischen Lebenswelt zu verknüpfen. Es geht um ein konfliktbeladenes Erbe; um die Frage, wie das Holocaust-Trauma zu überwinden ist und so, nach der Vision des Propheten Ezechiel von den wieder zum Leben erweckten Gebeinen, ein Neuanfang im Heute möglich wäre. Und nicht zuletzt geht es um einen brisanten Fall von Raubkunst.1/3: «Im Tal der Gebeine» von Alfred Bodenheimer 3/3: «Im Tal der Gebeine» von Alfred Bodenheimer Wir bieten Ihnen dieses Hörspiel im Surround-Sound für Kopfhörer an.Mit: Thomas Sarbacher (Erzähler), Hanspeter Müller-Drossaart (Rabbi Gabriel Klein), Noemi Gradwohl (Rivka Klein), Julia Jentsch (Kommissarin Bänziger), Doris Wolters (Bianca), Verena Buss (Ruth), Thomas Douglas (Jamie, Sohn von Ruth), Graziella Rossi (Filomena Haas), Kamil Krejci (Zeno Haas), Niklaus Schmid (Flurin Cavegn, Anwalt), Siegfried Terpoorten (Rabbi Kalman / Zöllner), Helmut Vogel (Baron von Hargelsberg), Henry Camus (Stockton, Anwalt), Phil Hayes (Dicky), Hannah Hablützel (Bianca als Kind), Marcus Schaefer (Vater von Bianca), Ernst Süess ((Ludwig / Sprecher), Daniel Miska (Passagier), Daniel Mangisch (Max), Päivi Stalder (Minna), Désirée Pauli (Telefonistin)Musik: Olivier Truan - Hörspielfassung: Alfred Bodenheimer und Buschi Luginbühl - Dramaturgie: Reto Ott - Tontechnik: Franz Baumann - Regie: Buschi Luginbühl - Produktion: SRF 2020 - Dauer: 46'Das Hörspiel steht bis am 07.10.2023 zum Nachhören zur Verfügung.

  • Rabbi Klein fühlt sich von der europäischen Rabbinerkonferenz erpresst und beschliesst, zu kündigen. Es kommt zum Streit mit seiner Frau Rivka. Dann stösst er auf einen Youtube-Film über christliche Treue und eine Tondatei aus dem Kongo: der Durchbruch im Fall Ehrenreich. Und der Etrog-Konflikt?Sonja und Viktor Ehrenreich, gespielt von Valerie Niehaus und Sebastian Rudolph, leben als erfolgreiches und unauffälliges Paar in der Gemeinde Inzlingen bei Lörrach. Bis eines Tages, Sonja ist gerade verreist, Viktor Ehrenreich im schmucken Eigenheim erschossen aufgefunden wird. Rabbi Klein kannte den frommen Zahnarzt gut, aber diese Tat scheint mehr als rätselhaft, auch für ihn. Ausserdem gärt unter den jüdischen Gemeinden in der Schweiz ein Fundamentalkonflikt.«Der böse Trieb» ist Rabbi Kleins sechster und vorerst letzter Fall. Die Hörspiel-Fassung entstand auch dieses Mal in enger Zusammenarbeit zwischen dem Autor Alfred Bodenheimer und dem Regisseur Buschi Luginbühl, der mit dieser Inszenierung seine jahrzehntelange Arbeit für das SRF-Hörspiel abschliesst. Dem 80jährigen Luzerner verdankt das Publikum eine Vielzahl von herausragenden und beliebten Radioproduktionen wie etwa «De Dracheriiter», «Die Schattmattbauern» oder «Die Brüder Löwenherz», dazu mehr als hundert «Schreckmümpfeli».Wir bieten Ihnen dieses Hörspiel im Surround-Sound für Kopfhörer an.Alle drei Teile können Sie jetzt online als Podcast anhören oder immer Montags, vom 03.10. bis 17.10., auf Radio SRF 1 um 14:00 Uhr.1/3: «Der böse Trieb» von Alfred Bodenheimer 2/3: «Der böse Trieb» von Alfred Bodenheimer Mit: Thomas Sarbacher (Erzähler), Hanspeter Müller-Drossaart (Rabbi Gabriel Klein), Valerie Niehaus (Sonja Ehrenreich), Sebastian Rudolph (Viktor Ehrenreich), Noemi Gradwohl (Rivka Klein), Julia Jentsch (Kommissarin Bänziger), Bernhard Bettermann (Anschel Fink), Yohanna Schwertfeger (Anouk Kriesi), Stefano Wenk (Werner Kriesi), Annina Polivka (Nadine Ambühl), Michael Morris (Joshua Mirsky), Peter Hottinger (Tobias Salomon), Jean Fundi (Simon Mwanga)*, Innocent Bolunda (Fabrice Kawame)**Szene in Suaheli, aufgenommen in den Studios Kabako in Kisangani/RD Kongo (Übersetzung: Jean Fundi; Technik: Antoine Tokanwa; Produktion: Isaac Yenga)Musik: Olivier TruanHörspielfassung: Alfred Bodenheimer und Buschi LuginbühlDramaturgie: Reto OttTontechnik: Franz BaumannRegie: Buschi LuginbühlProduktion: SRF 2022Dauer: 50'Das Hörspiel steht bis am 07.10.2023 zum Nachhören zur Verfügung.

  • Was ist zwischen dem ermordeten Zahnarzt Viktor Ehrenreich und seiner Frau Sonja vorgefallen? War er im Kongo wirklich nur ehrenamtlich tätig? Und warum benutzte er eine Zweitwohnung am Basler «Totentanz»? Rabbi Klein ist ratlos, auch in der bizarren Affäre mit den Früchten für das Laubhüttenfest.Sonja und Viktor Ehrenreich, gespielt von Valerie Niehaus und Sebastian Rudolph, leben als erfolgreiches und unauffälliges Paar in der Gemeinde Inzlingen bei Lörrach. Bis eines Tages, Sonja ist gerade verreist, Viktor Ehrenreich im schmucken Eigenheim erschossen aufgefunden wird. Rabbi Klein kannte den frommen Zahnarzt gut, aber diese Tat scheint mehr als rätselhaft, auch für ihn. Ausserdem gärt unter den jüdischen Gemeinden in der Schweiz ein Fundamentalkonflikt.«Der böse Trieb» ist Rabbi Kleins sechster und vorerst letzter Fall. Die Hörspiel-Fassung entstand auch dieses Mal in enger Zusammenarbeit zwischen dem Autor Alfred Bodenheimer und dem Regisseur Buschi Luginbühl, der mit dieser Inszenierung seine jahrzehntelange Arbeit für das SRF-Hörspiel abschliesst. Dem 80jährigen Luzerner verdankt das Publikum eine Vielzahl von herausragenden und beliebten Radioproduktionen wie etwa «De Dracheriiter», «Die Schattmattbauern» oder «Die Brüder Löwenherz», dazu mehr als hundert «Schreckmümpfeli».Wir bieten Ihnen dieses Hörspiel im Surround-Sound für Kopfhörer an.Alle drei Teile können Sie jetzt online als Podcast anhören oder immer Montags, vom 03.10. bis 17.10., auf Radio SRF 1 um 14:00 Uhr.1/3: «Der böse Trieb» von Alfred Bodenheimer 3/3: «Der böse Trieb» von Alfred Bodenheimer Mit: Thomas Sarbacher (Erzähler), Hanspeter Müller-Drossaart (Rabbi Gabriel Klein), Valerie Niehaus (Sonja Ehrenreich), Sebastian Rudolph (Viktor Ehrenreich), Noemi Gradwohl (Rivka Klein), Bernhard Bettermann (Anschel Fink), Charlotte Heinimann (Frau Wälterlin), Dashmir Ristemi (Itamar Diamant), Volkmar Staub (Kommissar Unmüssig), Barbara Falter (Frau Frowein), Grégoire Gros (Sven Kahane), Annina Polivka (Nadine Ambühl), Michael Morris (Joshua Mirsky), Graziella Rossi (Gina Deutsch-Castelnuovo), Karin Berri (Frau Wild), Desirée Pauli-Baumann (Frau am Telefon), Max Helfer (Mann am Telefon)Musik: Olivier TruanHörspielfassung: Alfred Bodenheimer und Buschi LuginbühlDramaturgie: Reto OttTontechnik: Franz BaumannRegie: Buschi LuginbühlProduktion: SRF 2022Dauer: 47'Das Hörspiel steht bis am 17.10.2023 zum Nachhören zur Verfügung.

  • Noch einmal löst der Zürcher Rabbiner Gabriel Klein einen kniffligen Fall. Dabei kommt er als Seelsorger und Hobby-Ermittler an seine Grenzen. Wird er doch mit der brutal banalen Ehehölle eines Vorzeigepaares konfrontiert, die sich ein Strindberg nicht perfider hätte ausdenken können.Sonja und Viktor Ehrenreich, gespielt von Valerie Niehaus und Sebastian Rudolph, leben als erfolgreiches und unauffälliges Paar in der Gemeinde Inzlingen bei Lörrach. Bis eines Tages, Sonja ist gerade verreist, Viktor Ehrenreich im schmucken Eigenheim erschossen aufgefunden wird. Rabbi Klein kannte den frommen Zahnarzt gut, aber diese Tat scheint mehr als rätselhaft, auch für ihn. Ausserdem gärt unter den jüdischen Gemeinden in der Schweiz ein Fundamentalkonflikt.«Der böse Trieb» ist Rabbi Kleins sechster und vorerst letzter Fall. Die Hörspiel-Fassung entstand auch dieses Mal in enger Zusammenarbeit zwischen dem Autor Alfred Bodenheimer und dem Regisseur Buschi Luginbühl, der mit dieser Inszenierung seine jahrzehntelange Arbeit für das SRF-Hörspiel abschliesst. Dem 80jährigen Luzerner verdankt das Publikum eine Vielzahl von herausragenden und beliebten Radioproduktionen wie etwa «De Dracheriiter», «Die Schattmattbauern» oder «Die Brüder Löwenherz», dazu mehr als hundert «Schreckmümpfeli».Wir bieten Ihnen dieses Hörspiel im Surround-Sound für Kopfhörer an.Alle drei Teile können Sie jetzt online als Podcast anhören oder immer Montags, vom 03.10. bis 17.10., auf Radio SRF 1 um 14:00 Uhr.2/3: «Der böse Trieb» von Alfred Bodenheimer 3/3: «Der böse Trieb» von Alfred Bodenheimer Mit: Thomas Sarbacher (Erzähler), Hanspeter Müller-Drossaart (Rabbi Gabriel Klein), Valerie Niehaus (Sonja Ehrenreich), Sebastian Rudolph (Viktor Ehrenreich), Noemi Gradwohl (Rivka Klein), Julia Jentsch (Kommissarin Bänziger), Bernhard Bettermann (Anschel Fink), Dan Wiener (Bunem Kletzki), Volkmar Staub (Kommissar Unmüssig), Barbara Falter (Frau Frowein), Charlotte Heinimann (Frau Wälterlin), Peter Hottinger (Tobias Salomon), Dashmir Ristemi (Itamar Diamant), Grégoire Gros (Sven Kahane), Yohanna Schwertfeger (Anouk Kriesi), Stefano Wenk (Werner Kriesi), Annina Polivka (Nadine Ambühl), Michael Morris (Joshua Mirsky), Graziella Rossi (Gina Deutsch-Castelnuovo), Jean Fundi (Simon Mwanga)*, Innocent Bolunda (Fabrice Kawame)*, Karin Berri (Frau Wild), Desirée Pauli-Baumann (Frau am Telefon), Max Helfer (Mann am Telefon)Musik: Olivier Truan - Hörspielfassung: Alfred Bodenheimer und Buschi Luginbühl - Dramaturgie: Reto Ott - Tontechnik: Franz Baumann - Regie: Buschi Luginbühl - Produktion: SRF 2022 - Dauer: 50'Das Hörspiel steht bis am 17.10.2023 zum Nachhören zur Verfügung.

  • Carl Albert Loosli hat mit seinem 1926 fertiggestellten Roman für Gesellschaftskritik und soziale Anliegen eine populäre Literaturform benutzt: Den Kriminalroman. Er gilt als schweizerischer Pionier dieser Gattung und beeinflusste Friedrich Glauser ebenso wie Friedrich Dürrenmatt.An einem verhangenen Sommermorgen wird auf der Schattmatt im Emmentaler Dorf Habligen der alte Bauer Rees Rösti vor seinem Haus tot aufgefunden. Offensichtlich ermordet. An seinem Hinterkopf klafft eine Schusswunde.Der Verdacht fällt auf Fritz Grädel, den Schwiegersohn des Opfers. Diesem hat der Ermordete seit Jahren mit allen erdenklichen Mitteln das Leben schwer gemacht. Und noch am Vorabend hat ihm Grädel im Wirtshaus vor Zeugen den Tod gewünscht: «Schau, ich bin kein Unhund, aber das sage ich dir, wenn dieser Sternsdonner morgen verreckt wäre, Gott verzeih mir die Sünde, ich könnt mich drob freuen!»Nein, sich zu freuen hat Fritz Grädel schon bald keinen Anlass mehr. Auf den Verdacht folgen die Ermittlungen, die Untersuchungshaft, die Mordanklage Dann die zunehmende Gewissheit, das Stigma des Mörders nie mehr loszuwerden, da er seine Unschuld nicht beweisen kann. Was ist genau passiert in jener Sommernacht auf der Schattmatt?1/3: «Die Schattmattbauern» von Carl Albert Loosli 2/3: «Die Schattmattbauern» von Carl Albert Loosli Das Hörspiel wurde 2008 mit dem Berner Radiopreis ausgezeichnet.Mit: Stefan Kurt (Erzähler), Robert Schmid (Hugo Brand, Fürsprech und Gemeindepräsident), Stefano Wenk (Fritz Grädel, Bauer auf der Schattmatt), Marianne Weber (Bethli, seine Frau), Daniel Ludwig (Rees Rösti, Vater von Bethli, Schattmattbauer), Paul Niederhauser (Christian Rösti, Bruder von Rees), Judith Niethammer (Gritli Röthlisberger), Andreas Matti (Karl Wegmüller), Heiner Hitz (Gerichtsschreiber), Rudolf Kaspar (Dr. Steck / Richter), Marlise Fischer (Anna Grüter / Frau), Daniel Kasztura (Ankläger), Judith Niethammer (Gritli), Peter Glauser (Bauer 1), Frank Demenga (Bauer 2 / Schachen Ueli), René-Philippe Meyer (Vater Rösti), Martina Schütze (Mutter), Dominic Hänni (Reesli Rösti), Dominik Dähler (Christian Roth / Obmann der Geschworenen), Daniel Bill (Draguner / Händler), Ruedi Meyer (Landjäger Blumer), Christian Schmid (Dr. Emil Wyss), Peter Glauser (Jakob Moser), Daniel Bill (Andreas Christen)Mundarttexte übertragen von Paul NiederhauserMusik: Albin Brun, Marc Unternährer, Patricia Draeger - Tontechnik: Ueli Karlen - Hörspielfassung und Regie: Buschi Luginbühl - Produktion: SRF 2007 - Dauer: 48'Das Hörspiel steht bis am 02.11.2022 zum Nachhören zur Verfügung.

  • Zum dritten Mal ermittelt der Zürcher Rabbiner Gabriel Klein in einem SRF-Radiokrimi. Dieses Mal wird sein detektivisches Gespür ganz besonders auf die Probe gestellt. Denn dieser Fall betrifft ihn sehr persönlich. Wie ist seine liebste Verwandte, eine Holocaust-Überlebende, zu Tode gekommen?Bianca Himmelfarb war 9 Jahre alt, als sie, ebenso wie ihre Schwester, aus Nazi-Deutschland nach England in Sicherheit gebracht werden konnte. Rabbi Kleins Grossvater war ihr Fluchthelfer. Nach dem Krieg – ihre Eltern starben in einem Vernichtungslager – heiratete Bianca einen kanadischen Industriellen und wurde erfolgreiche Unternehmerin. Nach dem Tod ihres Mannes, machte sie sich zusätzlich als Kunsthändlerin und -mäzenin einen Namen. Jetzt, 80 Jahre später, wird Bianca Himmelfarb tot in ihrer Zweitwohnung am Zürichberg gefunden. War es Selbstmord? Oder wurde «Tante Himmelfarb» vergiftet? Katrin Bänziger, die Kommissarin der Stadtpolizei, tappt im Dunkeln, und Klein, der ihr wie immer nur wenig verrät, stellt seine eigenen Nachforschungen an. Sie führen ihn nach Wien und nach Birmingham, aber vor allem in die Vergangenheit Biancas und ihrer Schwester Ruth.«Im Tal der Gebeine» ist Rabbi Kleins fünfter Fall. Erneut gelingt es Alfred Bodenheimer, einen Kriminalfall souverän mit komplexen Themen der jüdischen Lebenswelt zu verknüpfen. Es geht um ein konfliktbeladenes Erbe; um die Frage, wie das Holocaust-Trauma zu überwinden ist und so, nach der Vision des Propheten Ezechiel von den wieder zum Leben erweckten Gebeinen, ein Neuanfang im Heute möglich wäre. Und nicht zuletzt geht es um einen brisanten Fall von Raubkunst.2/3: «Im Tal der Gebeine» von Alfred Bodenheimer 3/3: «Im Tal der Gebeine» von Alfred Bodenheimer Wir bieten Ihnen dieses Hörspiel im Surround-Sound für Kopfhörer an.Mit: Thomas Sarbacher (Erzähler), Hanspeter Müller-Drossaart (Rabbi Gabriel Klein), Noemi Gradwohl (Rivka Klein), Julia Jentsch (Kommissarin Bänziger), Doris Wolters (Bianca), Verena Buss (Ruth), Thomas Douglas (Jamie, Sohn von Ruth), Graziella Rossi (Filomena Haas), Kamil Krejci (Zeno Haas), Niklaus Schmid (Flurin Cavegn, Anwalt), Siegfried Terpoorten (Rabbi Kalman / Zöllner), Helmut Vogel (Baron von Hargelsberg), Henry Camus (Stockton, Anwalt), Phil Hayes (Dicky), Hannah Hablützel (Bianca als Kind), Marcus Schaefer (Vater von Bianca), Ernst Süess ((Ludwig / Sprecher), Daniel Miska (Passagier), Daniel Mangisch (Max), Päivi Stalder (Minna), Désirée Pauli (Telefonistin)Musik: Olivier Truan - Hörspielfassung: Alfred Bodenheimer und Buschi Luginbühl - Dramaturgie: Reto Ott - Tontechnik: Franz Baumann - Regie: Buschi Luginbühl - Produktion: SRF 2020 - Dauer: 50'Das Hörspiel steht bis am 07.10.2023 zum Nachhören zur Verfügung.

  • Carl Albert Loosli hat mit seinem 1926 fertiggestellten Roman für Gesellschaftskritik und soziale Anliegen eine populäre Literaturform benutzt: Den Kriminalroman. Er gilt als schweizerischer Pionier dieser Gattung und beeinflusste Friedrich Glauser ebenso wie Friedrich Dürrenmatt.An einem verhangenen Sommermorgen wird auf der Schattmatt im Emmentaler Dorf Habligen der alte Bauer Rees Rösti vor seinem Haus tot aufgefunden. Offensichtlich ermordet. An seinem Hinterkopf klafft eine Schusswunde.Der Verdacht fällt auf Fritz Grädel, den Schwiegersohn des Opfers. Diesem hat der Ermordete seit Jahren mit allen erdenklichen Mitteln das Leben schwer gemacht. Und noch am Vorabend hat ihm Grädel im Wirtshaus vor Zeugen den Tod gewünscht: «Schau, ich bin kein Unhund, aber das sage ich dir, wenn dieser Sternsdonner morgen verreckt wäre, Gott verzeih mir die Sünde, ich könnt mich drob freuen!»Nein, sich zu freuen hat Fritz Grädel schon bald keinen Anlass mehr. Auf den Verdacht folgen die Ermittlungen, die Untersuchungshaft, die Mordanklage Dann die zunehmende Gewissheit, das Stigma des Mörders nie mehr loszuwerden, da er seine Unschuld nicht beweisen kann. Was ist genau passiert in jener Sommernacht auf der Schattmatt?1/3: «Die Schattmattbauern» von Carl Albert Loosli 3/3: «Die Schattmattbauern» von Carl Albert Loosli Das Hörspiel wurde 2008 mit dem Berner Radiopreis ausgezeichnet.Mit: Stefan Kurt (Erzähler), Robert Schmid (Hugo Brand, Fürsprech und Gemeindepräsident), Stefano Wenk (Fritz Grädel, Bauer auf der Schattmatt), Marianne Weber (Bethli, seine Frau), Daniel Ludwig (Rees Rösti, Vater von Bethli, Schattmattbauer), Paul Niederhauser (Christian Rösti, Bruder von Rees), Judith Niethammer (Gritli Röthlisberger), Andreas Matti (Karl Wegmüller), Heiner Hitz (Gerichtsschreiber), Rudolf Kaspar (Dr. Steck / Richter), Marlise Fischer (Anna Grüter / Frau), Daniel Kasztura (Ankläger), Judith Niethammer (Gritli), Peter Glauser (Bauer 1), Frank Demenga (Bauer 2 / Schachen Ueli), René-Philippe Meyer (Vater Rösti), Martina Schütze (Mutter), Dominic Hänni (Reesli Rösti), Dominik Dähler (Christian Roth / Obmann der Geschworenen), Daniel Bill (Draguner / Händler), Ruedi Meyer (Landjäger Blumer), Christian Schmid (Dr. Emil Wyss), Peter Glauser (Jakob Moser), Daniel Bill (Andreas Christen)Mundarttexte übertragen von Paul NiederhauserMusik: Albin Brun, Marc Unternährer, Patricia Draeger - Tontechnik: Ueli Karlen - Hörspielfassung und Regie: Buschi Luginbühl - Produktion: SRF 2007 - Dauer: 51'Das Hörspiel steht bis am 02.11.2022 zum Nachhören zur Verfügung.

  • Tatort Orchestergraben. In ihrem neuesten Hörspiel gibt die Schweizer Autorin Einblicke in das Innenleben eines Klangkörpers. Der wird nicht nur durch gravierende Sparvorhaben in seinen Grundfesten erschüttert, sondern auch durch einen Mord in den eigenen Reihen.

    Mirjam Gugger, Violinistin in einem Schweizer Orchester, hat es nicht leicht: Nur schwer lassen sich der anspruchsvolle Beruf und ihr Privatleben unter einen Hut bringen. Und jetzt sieht das Orchester auch der grössten Sparmassnahme aller Zeiten entgegen. Droht schon bald die Arbeitslosigkeit? Beginnen wieder endlose Vorspielen, um eine der raren Stellen zu ergattern? Mirjams künstlerisches Selbstwertgefühl ist zudem schon lange im Keller. Schuld daran trägt vor allem der Konzertmeister, Marius Nussbaum. Der «Kröterich», wie er hinter vorgehaltener Hand genannt wird, macht den Konzertmusiker:innen das Leben zur Qual – mit Sticheleien, Beleidigungen, Anschuldigungen. So ist Mirjam in einem schwarzen Strudel aus Zukunftsangst, quälenden Unterrichtsstunden, aufreibenden Konzerttourneen und Familienpflichten gefangen, der unergründlich scheint. Nicht nur ihr Mann Robi vermisst bei ihr die frühere Leichtigkeit und Liebe zur Musik. Als dann auch noch ein brutaler Mord in den Reihen des Orchesters stattfindet, scheint alles auseinanderzubrechen.

    Doch: Aus dem Dunkel durch Kampf zum Licht – ist nicht nur die Dramaturgie vieler klassischer Musikwerke, sondern scheint auch Mirjams Schicksal zu sein.

    Die Hörspiele von Nicole Bachmann sind nie nur Krimi, sondern bieten auch immer Gelegenheit, ein bestimmtes soziales Biotop näher zu erkunden – in diesem Falle: ein Orchester und den Alltag von Profimusikern.

    SRF arbeitete für diese Hörspielproduktion mit dem Neuen Orchester Basel zusammen. Das erlaubte nicht nur besondere Probenmitschnitte; Dirigent Christian Knüsel übernahm auch den Part des Dirigenten Adrian Zumbrunn im Stück.

    Vladyslava Luchenko, 1. Konzertmeisterin des Sinfonie Orchesters Biel/Solothurn, spielte zudem auf einer «Francesco Gobetti»-Violine von 1710 eine Mendelssohn-Kadenz für das Hörspiel ein.

    Die Musik komponierte die in Zürich lebende Komponistin und Dirigentin Mirjam Skal.

    Mit: Sarah Spale (Mirjam Gugger Reinmann), Urs Jucker (Robi Reinmann), Gottfried Breitfuss (Marius «Kröterich» Nussbaum / Felix Brunswicker), Vera Bommer (Francesca Siliberti), Yves Raeber (Jean-Luc), Gilles Marti (Serge), Victor Kraslavskiy (Andrei), Christian Knüsel (Adrian Zumbrunn), Sara Capretti (Marion Kleiber), Dimitri Stapfer (Sämi Fierz), Christoph Wettstein (Giancarlo), Martin Hug (Konzertbesucher), Gina Durler (Konzertbesucherin), Jeanne LeMoign (Valerie), Olivier Günter (Sandro), Mario Gutknecht (Nachrichtensprecher)

    Komposition: Mirjam Skal - Tontechnik: Basil Kneubühler - Dramaturgie und Regie: Susanne Janson - Produktion: SRF 2022 - Dauer: 58

  • Fünf Freund:innen und ein Abendessen, das in einer Katastrophe endet. «Bananensplit» ist ein galliges Stück über Menschen, die sich ihren Traum vom Zusammenleben verwirklicht haben. Und nun nichts wie wegwollen.

    Anna, George, Barbara, Yvonne und Hans haben sich vor Jahren ein Haus gekauft. Sie hatten viel vor: gemeinsam wohnen, gemeinsam leben, gemeinsam alt werden. Doch die Fassade hat mit der Zeit Risse bekommen, nicht nur die des Hauses. Aus Idealen wurden Satzungsbeschlüsse, aus Freiraum wurde Stockwerkeigentum. An einer Sitzung kommt es zum Eklat. Die Abendgesellschaft treibt auf den Abgrund zu, und wir hören zu und lachen verstört und befreit.

    Mit: Anna-Lisa Ellend (Barbara), Albert Liebl (Hans), Lara Körte (Anna), Doro Müggler (Yvonne) und Téné Ouelgo (George)

    Tontechnik: Tom Willen - Text: Albert Liebl - Regie: Anna-Lisa Ellend und Johannes Mayr - Produktion: SRF 2022 - Dauer: 39'

  • Carl Albert Loosli hat mit seinem 1926 fertiggestellten Roman für Gesellschaftskritik und soziale Anliegen eine populäre Literaturform benutzt: Den Kriminalroman. Er gilt als schweizerischer Pionier dieser Gattung und beeinflusste Friedrich Glauser ebenso wie Friedrich Dürrenmatt.An einem verhangenen Sommermorgen wird auf der Schattmatt im Emmentaler Dorf Habligen der alte Bauer Rees Rösti vor seinem Haus tot aufgefunden. Offensichtlich ermordet. An seinem Hinterkopf klafft eine Schusswunde.Der Verdacht fällt auf Fritz Grädel, den Schwiegersohn des Opfers. Diesem hat der Ermordete seit Jahren mit allen erdenklichen Mitteln das Leben schwer gemacht. Und noch am Vorabend hat ihm Grädel im Wirtshaus vor Zeugen den Tod gewünscht: «Schau, ich bin kein Unhund, aber das sage ich dir, wenn dieser Sternsdonner morgen verreckt wäre, Gott verzeih mir die Sünde, ich könnt mich drob freuen!»Nein, sich zu freuen hat Fritz Grädel schon bald keinen Anlass mehr. Auf den Verdacht folgen die Ermittlungen, die Untersuchungshaft, die Mordanklage Dann die zunehmende Gewissheit, das Stigma des Mörders nie mehr loszuwerden, da er seine Unschuld nicht beweisen kann. Was ist genau passiert in jener Sommernacht auf der Schattmatt?2/3: «Die Schattmattbauern» von Carl Albert Loosli 3/3: «Die Schattmattbauern» von Carl Albert Loosli Das Hörspiel wurde 2008 mit dem Berner Radiopreis ausgezeichnet.Mit: Stefan Kurt (Erzähler), Robert Schmid (Hugo Brand, Fürsprech und Gemeindepräsident), Stefano Wenk (Fritz Grädel, Bauer auf der Schattmatt), Marianne Weber (Bethli, seine Frau), Daniel Ludwig (Rees Rösti, Vater von Bethli, Schattmattbauer), Paul Niederhauser (Christian Rösti, Bruder von Rees), Judith Niethammer (Gritli Röthlisberger), Andreas Matti (Karl Wegmüller), Heiner Hitz (Gerichtsschreiber), Rudolf Kaspar (Dr. Steck / Richter), Marlise Fischer (Anna Grüter / Frau), Daniel Kasztura (Ankläger), Judith Niethammer (Gritli), Peter Glauser (Bauer 1), Frank Demenga (Bauer 2 / Schachen Ueli), René-Philippe Meyer (Vater Rösti), Martina Schütze (Mutter), Dominic Hänni (Reesli Rösti), Dominik Dähler (Christian Roth / Obmann der Geschworenen), Daniel Bill (Draguner / Händler), Ruedi Meyer (Landjäger Blumer), Christian Schmid (Dr. Emil Wyss), Peter Glauser (Jakob Moser), Daniel Bill (Andreas Christen)Mundarttexte übertragen von Paul NiederhauserMusik: Albin Brun, Marc Unternährer, Patricia Draeger - Tontechnik: Ueli Karlen - Hörspielfassung und Regie: Buschi Luginbühl - Produktion: SRF 2007- Dauer: 51'Das Hörspiel steht bis am 02.11.2022 zum Nachhören zur Verfügung

  • Ein Drama aus der Provinz, so spannend, dicht und wahr, als wäre es ein Krimi von Simenon. Eine Frau wird geschlagen und schlägt zurück. Ist es Notwehr? Oder das Resultat einer toxischen Dreiecksbeziehung, in die sie sich verstrickt hat? Die Folgen jedenfalls sind tödlich.

    Als Rosa und Milo, der beste Freund ihres Mannes, sich ineinander verlieben, gilt ihre grösste Sorge zunächst der Geheimhaltung dieser Liebe. Sie leben in einer kleinen Ortschaft, sie müssen vorsichtig sein und verbringen ihre gemeinsame Zeit im Wald. Kostbare Stunden im Verborgenen, die umso leidenschaftlicher und verzweifelter werden, als Milo begreift, in welcher Gefahr Rosa schwebt: Hans, ihr Ehemann, ist gewalttätig. Aber Rosa will Hans nicht verlassen, und bald lastet diese Weigerung schwer auf Milo.

    Immer tiefer gerät Rosa in einen verhängnisvollen Sog aus Lust und Gewalt, der eine Entscheidung zwischen den beiden Männern unmöglich macht. Doch dann geraten die Dinge ausser Kontrolle. Rosa meldet Hans als vermisst, die Polizei beginnt mit der Suche, während Milo die Leiche nach Slowenien transportiert.

    Mit: Yohanna Schwertfeger (Rosa), Sebastian Rudolph (Milo), Fritz Fenne (Hans), Siegfried Terpoorten (Günther), Graziella Rossi (Mutter), Julka Duda (Ludmilla), Mario Fuchs (Hofer), Dashmir Ristemi (Grenzbeamter)

    Tontechnik: Basil Kneubühler - Dramaturgie: Uta-Maria Heim und Reto Ott - Hörspielbearbeitung und Regie: Alexander Schuhmacher - Produktion: SWR / SRF 2021 - Dauer: 54

  • Hier wird Ihnen geholfen! Domenika ist immer für Sie da, in allen Lebenslagen! Wenn Sie Dienst hat, läuft das Sorgentelefon heiss! Der Wiener Hörspielautor Petschinka entwickelte 1993 zusammen mit dem Regisseur Fritz Zaugg einen satirisch überdrehten Reigen der seelischen Not und Bedürftigkeit.

    Die Sozialarbeiterin Domenika Lang arbeitet beim Sorgentelefon - in Wien gemeinhin «Kummernummer» genannt. Sie begegnet dem psychischen Ausnahmezustand der Anruferinnen und Anrufern mit ihrer eigenen Art der Empathie. Die private Domenika hat Beziehungs-Knatsch mit ihrem Freund und schmeisst diesen kurzerhand aus der Wohnung. Das Ziel: eine wirksame Verbesserung ihres Gefühlshaushaltes, bei welchem sie in letzter Zeit nur noch rote Zahlen schreibt.

    Eberhard Petschinka, geboren 1953, lebt und arbeitet in Wien als Schriftsteller, Hörspielautor, Regisseur und Maler. Er gehört zu den wichtigsten Hörspielmachern der Gegenwart und wurde auch international mit den renommiertesten Preisen ausgezeichnet. «Best of Kummernummer» war sein erstes Hörspiel für das Schweizer Radio und begründete die langjährige und höchst erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Regisseur Fritz Zaugg. Dabei entwickelten sie mit der unkonventionellen Telefonseelsorgerin Domenika Lang eine Paraderolle für die Schauspielerin Barbara Falter.

    Mit: Barbara Falter (Domenika Lang), Moritz Dürr (Typ), Irina Schönen (Lilo West), Klaus Henner Russius (Anrufer 1), André Jung (Anrufer 2), Kathrin Brenk (Anruferin 1), Gottfried Breitfuss (Anrufer 3), Verena Buss (Anruferin 2), Norbert Schwientek (Anrufer 4), Sue Hürzeler (1. Frau), Sandra Werner (2. Frau), Liliana Heimberg (3. Frau), Désirée Meiser (Anruferin 3), Doris Wolters (4. Frau), Barbara Magdalena Ahren (5. Frau), Inka Friedrich (6. Frau)

    Musik: Hanspeter Dommann - Tontechnik: Martin Weidmann, Yvonne Widmer - Regie: Fritz Zaugg - Produktion: SRF 1994 - Dauer: 44

  • Für Aram und seine Kollegen geht der Kampf um die Freiheit weiter. Und ihre Beharrlichkeit zahlt sich aus: Rado trifft endlich seine Brieffeundin. Und Valmir bekommt den lang ersehnten Ausgang. Aber dann kommt alles anders. Wie sagt man so schön: «Die Hand voller Asse; doch das Leben spielt Schach.»Aram, Valmir, Giovanni und Rado sitzen. Wegen vorsätzlicher Tötung, Drogen, Betrug und Raubüberfall. Ihr Alltag ist geprägt von Routine und vom Gedanken an die Freiheit. Diese Freiheit, die man im Gefängnis verlernt. Diese Freiheit, die man wieder lernen muss. Wie Schwimmen lernen – aber manchmal ohne Wasser.Ein fiktives Gefängnis irgendwo in der Schweiz: Schliessen sich die Türen, gelten neue Regeln. Es gibt neue Ängste. Muss man sich anders organisieren. Das Warten auf den nächsten Besuch, den nächsten Brief, das nächste Telefonat. Kein Zugriff auf Internet und Handy. Das Gefühl, das Leben draussen geht weiter und man sitzt drinnen und bekommt nichts mehr mit. Diese Hilflosigkeit, diese Wut, diese Einsamkeit. Und die Angst vor dem, was nach der Haft kommt. Beginnt die eigentliche Strafe womöglich erst nach der Entlassung? Bei der Job- oder Wohnungssuche?Autorin Sabina Altermatt hat als Lehrerin in mehreren Schweizer Justizvollzugsanstalten gearbeitet und die Idee zu dieser Serie zusammen mit einem Insassen entwickelt. Ergänzt wird dieser Doku-Fiction-Text mit Passagen aus Interviews, welche Sabina Altermatt und Regisseurin Karin Berri mit Insassen führen konnten. Diese Ausschnitte werden als Originaltöne im Hörspiel verwendet.Mit: Dimitri Stapfer (Aram), Thomas Sarbacher (Rado), Dashmir Ristemi (Valmir), Aaron Hitz (Mirko), Enzo Scanzi (Giovanni), Peter Hottinger (Herr Schwarz), Anikó Donáth (Frau Jermann), Franziska von Fischer (Frau Woodtli), Stefano Wenk (Seelsorger, Insasse), Dani Mangisch (Aufseher), Gabriela Steinmann (Roswitha), Ágota Dimén (Arams Mutter), Sabina Altermatt (Aufseherin)Musik: Martin Bezzola - Hörspielfassung: Sabina Altermatt, Karin Berri - Tontechnik: Roland Fatzer - Regie: Karin Berri - Produktion: SRF 2022 - Dauer: 301/4: Schwimmen lernen von Sabina Altermatt 2/4: Schwimmen lernen von Sabina Altermatt 3/4: Schwimmen lernen von Sabina Altermatt

  • Aram und seine Kollegen wissen, warum sie da sind, wo sie sind: Im Gefängnis. Keine Selbstbestimmung. Das übernimmt die Justiz. Jeder Tag ein Kampf, um ein bisschen Freiheit. Jeder für sich. Rado möchte endlich seine Brieffreundin treffen. Und Valmir beantragt einen Ausgang.Aram, Valmir, Giovanni und Rado sitzen. Wegen vorsätzlicher Tötung, Drogen, Betrug und Raubüberfall. Ihr Alltag ist geprägt von Routine und vom Gedanken an die Freiheit. Diese Freiheit, die man im Gefängnis verlernt. Diese Freiheit, die man wieder lernen muss. Wie Schwimmen lernen – aber manchmal ohne Wasser.Ein fiktives Gefängnis irgendwo in der Schweiz: Schliessen sich die Türen, gelten neue Regeln. Es gibt neue Ängste. Muss man sich anders organisieren. Das Warten auf den nächsten Besuch, den nächsten Brief, das nächste Telefonat. Kein Zugriff auf Internet und Handy. Das Gefühl, das Leben draussen geht weiter und man sitzt drinnen und bekommt nichts mehr mit. Diese Hilflosigkeit, diese Wut, diese Einsamkeit. Und die Angst vor dem, was nach der Haft kommt. Beginnt die eigentliche Strafe womöglich erst nach der Entlassung? Bei der Job- oder Wohnungssuche?Autorin Sabina Altermatt hat als Lehrerin in mehreren Schweizer Justizvollzugsanstalten gearbeitet und die Idee zu dieser Serie zusammen mit einem Insassen entwickelt. Ergänzt wird dieser Doku-Fiction-Text mit Passagen aus Interviews, welche Sabina Altermatt und Regisseurin Karin Berri mit Insassen führen konnten. Diese Ausschnitte werden als Originaltöne im Hörspiel verwendet.Mit: Dimitri Stapfer (Aram), Thomas Sarbacher (Rado), Dashmir Ristemi (Valmir), Aaron Hitz (Mirko), Enzo Scanzi (Giovanni), Peter Hottinger (Herr Schwarz), Aniko Donath (Frau Jermann), Franziska von Fischer (Frau Woodtli), Stefano Wenk (Seelsorger, Insasse), Dani Mangisch (Aufseher), Gabriela Steinmann (Roswitha), Agota Dimen (Arams Mutter), Sabina Altermatt (Aufseherin)Musik: Martin Bezzola - Hörspielfassung: Sabina Altermatt, Karin Berri - Tontechnik: Roland Fatzer - Regie: Karin Berri - Produktion: SRF 2022 - Dauer: je 25'1/4: Schwimmen lernen von Sabina Altermatt 2/4: Schwimmen lernen von Sabina Altermatt 4/4: Schwimmen lernen von Sabina Altermatt

  • Aram ist Vater geworden. Die Geburt hat er verpasst. Denn Aram sitzt im Gefängnis. Selber bestimmen werden er und seine Kumpels in den nächsten Jahren praktisch nichts. Dies übernimmt der Strafvollzug. Es gibt Regeln und keine Ausnahmen.Aram, Valmir, Giovanni und Rado sitzen. Wegen vorsätzlicher Tötung, Drogen, Betrug und Raubüberfall. Ihr Alltag ist geprägt von Routine und vom Gedanken an die Freiheit. Diese Freiheit, die man im Gefängnis verlernt. Diese Freiheit, die man wieder lernen muss. Wie Schwimmen lernen – aber manchmal ohne Wasser.Ein fiktives Gefängnis irgendwo in der Schweiz: Schliessen sich die Türen, gelten neue Regeln. Es gibt neue Ängste. Muss man sich anders organisieren. Das Warten auf den nächsten Besuch, den nächsten Brief, das nächste Telefonat. Kein Zugriff auf Internet und Handy. Das Gefühl, das Leben draussen geht weiter und man sitzt drinnen und bekommt nichts mehr mit. Diese Hilflosigkeit, diese Wut, diese Einsamkeit. Und die Angst vor dem, was nach der Haft kommt. Beginnt die eigentliche Strafe womöglich erst nach der Entlassung? Bei der Job- oder Wohnungssuche?Autorin Sabina Altermatt hat als Lehrerin in mehreren Schweizer Justizvollzugsanstalten gearbeitet und die Idee zu dieser Serie zusammen mit einem Insassen entwickelt. Ergänzt wird dieser Doku-Fiction-Text mit Passagen aus Interviews, welche Sabina Altermatt und Regisseurin Karin Berri mit Insassen führen konnten. Diese Ausschnitte werden als Originaltöne im Hörspiel verwendet.Mit: Dimitri Stapfer (Aram), Thomas Sarbacher (Rado), Dashmir Ristemi (Valmir), Aaron Hitz (Mirko), Enzo Scanzi (Giovanni), Peter Hottinger (Herr Schwarz), Aniko Donath (Frau Jermann), Franziska von Fischer (Frau Woodtli), Stefano Wenk (Seelsorger, Insasse), Dani Mangisch (Aufseher), Gabriela Steinmann (Roswitha), Agota Dimen (Arams Mutter), Sabina Altermatt (Aufseherin)Musik: Martin Bezzola - Hörspielfassung: Sabina Altermatt, Karin Berri - Tontechnik: Roland Fatzer - Regie: Karin Berri - Produktion: SRF 2022 - Dauer: je 25'1/4: Schwimmen lernen von Sabina Altermatt 3/4: Schwimmen lernen von Sabina Altermatt 4/4: Schwimmen lernen von Sabina Altermatt

  • Aram wird Vater. Heute ist der Termin. Er ist nervös. Klappt alles? Werde ich ein guter Vater? «Normale» Fragen, eines «normalen» jungen Mannes. Doch bei Aram ist alles anders. Er sitzt im Gefängnis.Aram, Valmir, Giovanni und Rado sitzen. Wegen vorsätzlicher Tötung, Drogen, Betrug und Raubüberfall. Ihr Alltag ist geprägt von Routine und vom Gedanken an die Freiheit. Diese Freiheit, die man im Gefängnis verlernt. Diese Freiheit, die man wieder lernen muss. Wie Schwimmen lernen – aber manchmal ohne Wasser. Ein fiktives Gefängnis irgendwo in der Schweiz: Schliessen sich die Türen, gelten neue Regeln. Es gibt neue Ängste. Muss man sich anders organisieren. Das Warten auf den nächsten Besuch, den nächsten Brief, das nächste Telefonat. Kein Zugriff auf Internet und Handy. Das Gefühl, das Leben draussen geht weiter und man sitzt drinnen und bekommt nichts mehr mit. Diese Hilflosigkeit, diese Wut, diese Einsamkeit. Und die Angst vor dem, was nach der Haft kommt. Beginnt die eigentliche Strafe womöglich erst nach der Entlassung? Bei der Job- oder Wohnungssuche?Autorin Sabina Altermatt hat als Lehrerin in mehreren Schweizer Justizvollzugsanstalten gearbeitet und die Idee zu dieser Serie zusammen mit einem Insassen entwickelt. Ergänzt wird dieser Doku-Fiction-Text mit Passagen aus Interviews, welche Sabina Altermatt und Regisseurin Karin Berri mit Insassen führen konnten. Diese Ausschnitte werden als Originaltöne im Hörspiel verwendet.Mit: Dimitri Stapfer (Aram), Thomas Sarbacher (Rado), Dashmir Ristemi (Valmir), Aaron Hitz (Mirko), Enzo Scanzi (Giovanni), Peter Hottinger (Herr Schwarz), Aniko Donath (Frau Jermann), Franziska von Fischer (Frau Woodtli), Stefano Wenk (Seelsorger, Insasse), Dani Mangisch (Aufseher), Gabriela Steinmann (Roswitha), Agota Dimen (Arams Mutter), Sabina Altermatt (Aufseherin)Musik: Martin Bezzola - Hörspielfassung: Sabina Altermatt, Karin Berri - Tontechnik: Roland Fatzer - Regie: Karin Berri - Produktion: SRF 2022 - Dauer: je 25'2/4: Schwimmen lernen von Sabina Altermatt 3/4: Schwimmen lernen von Sabina Altermatt 4/4: Schwimmen lernen von Sabina Altermatt

  • Es ist die Geschichte der jungen Anna Weibel. Ihr Liebesglück mit dem Sohn des Gemeinde-präsidenten dauert einen Sommer lang. Der Versuch der beiden, sich über gesellschaftliche Schranken hinwegzusetzen, scheitert. Sie treffen sich vor Gericht wieder: Anna muss sich einem Geburtsverhör unterziehen.

    Das Hörspiel ist ein Zeitdokument über ein Tabu, das einen wahren Vorfall aus dem Jahr 1827 aufgreift. Es basiert auf Linda Stiblers Erzählung und auf Gerichtsprotokollen aus dem Staatsarchiv Basel-Stadt. Geburtsverhöre wurden während der Geburt bei ledigen Müttern durchgeführt, um den Namen des Vaters herauszufinden, damit der Staat nicht für das uneheliche Kind aufkommen musste.

    Diese seelischen und körperlichen Foltermethoden wurden bis Mitte des 19. Jahrhunderts vom Ehe-und Sittengericht der Stadt Basel angewandt und von der offiziellen Geschichtsschreibung tabuisiert. In vielen Gegenden der Schweiz galt diese Gerichtspraxis, die nur dank der engen Zusammenarbeit zwischen weltlicher und kirchlicher Obrigkeit funktionierte.

    Das Hörspiel ist die schweizerdeutsche Radiofassung des gleichnamigen Theaterstücks von Ursula Werdenberg, das 2014 im Museum.BL in Liestal zur Uraufführung kam. Mit Unterstützung des Goethe Instituts Manila und von Pro Helvetia wurde das Theaterstück im Februar 2017 in einer englischen Übersetzung beim KURIS Festival im Gallaga Theater in Bacolod (Philippinen) aufgeführt.

    Mit: Sibylle Mumenthaler (Anna Weibel), Julian Koechlin (Heinrich Müller), Urs Bihler (Richter Sarasin), Michael Luisier (Anwalt Felber), Roland Herrmann (Gerichtsschreiber, Kestenholz, Bannbruder Friker), Daniel Buser (Vater Müller, Bannbruder Imhof), Julius Schröder (Socin), Sabine Schädler (Hebamme), in weiteren Rollen: Noëmi Gradwohl, Jeannine Borer, Lorenz Tschumi

    Musik: Elia Rediger - Tontechnik: Basil Kneubühler - Dramaturgie: Simone Karpf - Regie: Päivi Stalder - Produktion: SRF 2018 - Dauer: 43'

  • Grenzüberschreitender Fall von krimineller Geldwäsche im Steuerparadies. Niemandem ist zu trauen, während ein rätselhafter Unbekannter im Hintergrund die Fäden zieht. Und Kurschatten sind auch nicht mehr das, was sie mal waren

    Hauptkommissar Paquet ist wegen seiner Rückenbeschwerden in Kur geschickt worden, ins idyllische «Vitalressort König», direkt an der Grenze zu Luxemburg. Während Paquet sich bei Schlammpackungen und Wassergymnastik langweilt, sich die Weine von Saar und Mosel aber umso mehr schmecken lässt, hält Kommissarin Gentner mit Polizeianwärter Waller in Saarlouis die Stellung.

    Ein neuer Fall liegt auf dem Tisch: In Remich ist der Saarlouiser Immobilienmakler Casper ermordet worden. Ein grenzüberschreitender Fall, denn Remich liegt in Luxemburg und damit bei Paquets befreundetem Kollegen, Commissaire Théo Atou von der Police Grand-Ducale. Gentner und Waller nehmen die Geschäfte des toten Maklers unter die Lupe: Schnell verdichten sich die Hinweise auf Geldwäsche und Verbindungen zur Mafia – da vergeht selbst Paquet die Langeweile.

    Mit: André Jung (Paquet), Brigitte Urhausen (Gentner), Markus J. Bachmann (Waller), Tanja Schleiff (Dr. König), Peter Jordan (Kühne), Steve Karier (Atou), Christian Redl (Alter Mann), Lola Klamroth
    (Lilly Busse) sowie Nikolaus Benda, Anuk Ens, Katja Ruppenthal und Daniel Wiemer

    Komposition: Stefan Scheib - Tontechnik: Matthias Fischenich, Steffen Jahn, Sebastian Nohl - Dramaturgie: Anette Kührmeyer - Regie: Matthias Kapohl - Produktion: Saarländischer Rundfunk 2022 - Dauer: 53'

  • Was wäre eine Gruselserie ohne Geister! In «Honeymoon» verbringen Steffi und Fabienne ihre Flitterwochen in einem alten englischen Hotel - Spuk inklusive. Und zehn Jahre später, in «My Girl», nehmen sich die beiden eine Auszeit in einem kleinen Dorf, wo eine Hexe ihr Unwesen getrieben haben soll

    Wer Lust auf noch mehr Gruselgeschichten hat: Einmal im Monat - immer zum Vollmond - erscheint im Podcast «Grauen» eine neue Episode. Alle bisherigen und neuen Folgen gibt es in der Podcast-App des Vertrauens oder unter srf.ch/grauen.

    Folge 8: «Honeymoon» von Wolfram Höll
    Mit: Lucy Wirth (Zoey), Vera Bommer (Steffi), Aaron Hitz (Phil), Dashmir Ristemi (Besim) sowie Wanda Wylowa (Fabienne) und Barbara Falter (Rezeptionistin)

    Intro-Musik: Lukas Fretz - Mundartübersetzung: Simone Karpf - Dramaturgie: Karin Berri, Simone Karpf - Tontechnik: Ueli Karlen - Regie: Wolfram Höll - Produktion: SRF 2021 - Dauer: 18

    Folge 11: «My Girl» von Susanne Janson
    Mit: Vera Bommer (Steffi), Aaron Hitz (Phil), Dashmir Ristemi (Besim) und Lucy Wirth (Zoey) sowie Wanda Wylowa (Fabienne) und Winema Rossi (Adriana)

    Intro-Musik: Lukas Fretz - Mundartübersetzung: Simone Karpf - Musik: Mirjam Skal - Dramaturgie: Wolfram Höll, Simone Karpf - Tontechnik: Roland Fatzer - Regie: Karin Berri - Produktion: SRF 2021 - Dauer: 17

  • Reina ist frisch getrennt – und schwanger. Um herauszufinden, wie es weitergehen soll, zieht sie in das Haus ihres verstorbenen Grossvaters. Sie übernimmt dessen Leidenschaft: das Imkern. Und lernt, mit den Bienen zu sprechen

    «Bienen schwärmen für sie» ist ein besonderes Hörspiel. Die Schweizer Autorin Maria Ursprung spielt mit Erwartungen: Mal wähnt man sich in einer Geschichte von Rosamunde Pilcher, dann wieder in einem Film von David Lynch. Dazu kommt die Musik von Martin Bezzola: Er hat Aufnahmen gemacht im Bienenhaus – und daraus eine ganz eigene Musik komponiert, in der es summt und surrt.

    Mit: Marie Bonnet (Reina), Wolfgang Hinze (Grossvater), Manuela Biedermann (Nachbarin Hanna), Reto Stalder (Marius), Linda Olsansky (Biene/Frauenärztin/Krankenschwester/Altistin), Barbara Falter (Oberärztin/Chorleiterin)

    Musik: Martin Bezzola - Tontechnik: Basil Kneubühler - Regie: Wolfram Höll - Produktion: SRF 2019 - Dauer: 50'