Afleveringen
-
Kann Familie auch entstehen, wenn man gar nicht verwandt ist? Die sechsjährige Nehan und die 82-jährige Ursula Leder würden diese Frage wohl mit Ja beantworten. Die beiden sind Leihenkelin und Leihoma und längst zu einem festen Teil im Leben der jeweils anderen geworden. Vdermittelt wurde diese "Oma zum Ausleihen" von der katholischen Pfarrei St. Marien Bad Homburg-Friedrichsdorf. Lara Trizzino war einen Nachmittag mit ihnen unterwegs.
-
Die Kirche geht dorthin, wo die Menschen sind: Auf dem Frankfurter World Club Dome waren zum ersten Mal fast zwanzig Festivalseelsorgerinnen und -seelsorger des Bistums Limburs unterwegs. Der Bedarf ist da: Zwischen lauter Musik, vielen Menschen und Alkohol kommt es immer wieder zu Spannungen.
-
Zijn er afleveringen die ontbreken?
-
Im Glockenstuhl der Kasseler Karlskirche ist der 16-jährige Mattis Schuller aus Kaufungen genau richtig: Er spielt das Carillon mit 47 Glocken, ganz ohne Automatik. Dabei schlägt er die Töne kraftvoll mit Fäusten und Füßen an. Die nötige Stärke für sein exotisches Hobby und Ehrenamt hat Mattis jedenfalls. Und auch wenn er in einer Kirche spielt, darf es gelegentlich modern klingen: Der "Fluch der Karibik" war auch schon dabei.
-
Aktionen unter dem Motto "Im Herzen eins - Kirchen auf dem Hessentag" laden dazu ein, wirklich zu spüren, was die christlichen Kirchen im Innersten verbindet. Mit der Hessentagskirche, der Himmelsbühne oder einem Segen hoch oben auf der Segensgondel präsentieren die Kirchen ein „Herzens-Programm“ in ökumenischer Verbundenheit.
-
Im Jahr 1950 gründete der damalige Mammolshainer Pfarrer Bernhard Bendel auf Wunsch des Bischofs mit sieben Diakonieschwestern eine Frauengemeinschaft. Mittlerweile hat die Institution mehr als 500 Schwestern und ist als "Opus Spiritus Sancti" bekannt. Mutterhaus und Zentrale sind in Mammolshain, einem Stadtteil von Königstein im Taunus. Bis heute leben dort einige Schwestern und die weltweite General Oberin. Von hier aus steuern sie ihre weltweiten Aktivitäten.
-
Die umfangreichen Sanierungsarbeiten an der St. Katharinenkirche mitten im Herzen Frankfurts sind abgeschlossen. Dabei wurde viel Handwerkskunst nach altdeutscher Methode angewendet, wie die Dombaumeisterin verrät.
-
Nach gut 150 Jahren verlassen die Franziskaner wegen Nachwuchsmangel das Kloster Marienthal bei Geisenheim, einen der ältesten Wallfahrtsorte Deutschlands. Die Kirche ist innen bedeckt mit sogenannten Votivtafeln, Dank an die Muttergottes für Heilung und Beistand. Sie wird hier seit dem 14. Jahrhundert verehrt. Auch für den postmodernen Pilger hat der Ort Charme, das Kloster liegt verwunschen im Elsterbachtal, der Gottesdienst wird im Freien unter Kastanien abgehalten, ein Ort der Ruhe und Einkehr. Wie geht es jetzt weiter? Ein Förderverein will die Wallfahrt erhalten.
-
Benediktinerinnen der Abtei St. Hildegard im Rheingau singen Lieder aus dem 12. Jahrhundert von Hildegard von Bingen für die Biennale in Venedig, die dieses Jahr unter dem Motto steht: „Das Ohr ist das Auge der Seele“.
-
Mit Gottesdiensten auf dem Rummelplatz wurde er bekannt: Volker Drewes hat als Schaustellerpfarrer besondere Wege gewählt. Jetzt geht der 72-Jährige in den Ruhestand - sein letzter Stopp war Kassel.
-
In der Abtei St. Hildegard in Eibingen leben die Schwestern nach der Regel des heiligen Benedikt. Das Psalmengebet durchwebt ihren Tag, von der Laudes am Morgen bis zur Vesper am Abend. Sieben Jahre dauert es, bis die 150 Psalmen in ständiger Wiederholung wirklich tief im Herzen angekommen sind, sagt Organistin Sr. Lydia. Und sie erläutert, wie die Hoffnungskraft dieser uralten Texte wirkt.
-
Mitten im Leben noch einmal neu anfangen. Darüber denken viele Menschen nach. Die 57-jährige Brigitte Buchsein hat das getan. Sie schlägt einen völlig neuen Berufsweg ein: von der IT-Ingenieurin zur Theologin, um als Pfarrerin Gottes Wort zu predigen. Nach ihrer Vorbereitungszeit für angehende Pfarrer soll sie im Sommer in der Kirchengemeinde in Oberursel-Oberstedten selbst als Pfarrerin arbeiten.
-
Früher war die Kindertaufe normal. In säkularen Zeiten wandeln sich Glaubenswege. Manche kommen heute erst als Erwachsene zur Taufe. Im Frankfurter Dom wurden in der Osternacht sieben Erwachsene getauft. Eine davon stellen wir vor.
-
Das winzige schwarze Gebäude mit Spitzdach auf Rädern ist ein Hingucker. Lange wurde die kleinste Kirche Frankfurts erwartet, seit Dezember steht sie an ihrem Ort im Lyoner Quartier im Stadtteil Niederrad und wurde nun feierlich eröffnet. Dazu eingeladen hatten die katholische Pfarrei St. Jakobus und die evangelische Paul-Gerhardt-Gemeinde.
-
Eine Pfarrei und acht Weingüter aus dem Rheingau bieten erstmals in der Fastenzeit einen Soli-Wein für das katholische Hilfswerk Misereor an. Ein Euro pro Flasche geht an Ausbildungsprojekte für junge Menschen in Kamerun. Die Idee dazu hatte Winzerin Christine Schreiber aus Hochheim, die sich in einer Misereor-Arbeitsgruppe engagiert.
-
Die oft schwierige Lebenssituation der Frauen in Nigeria ist das Thema des Gottesdienstes.
-
Am 21.2. wurde mit einem Festgottesdienst und Ausstellungen das Festjahr eröffnet. Wir erkunden, was vor Ort in Homberg alles geplant ist und wieso das damals und bis heute so ein historischer Einschnitt ist.
-
... bietet die Darmstädter St. Elisabethkirche in Darmstadt an: mit besonderen Impulsen für Paare, um zum Beispiel miteinander ins Gespräch zu kommen.
-
Das Kinder- und Familienzentrum Jumpers schließt aus Kostengründen Ende März die Herrenwaldkirche in Stadtallendorf, die als Spielkirche und Versammlungsort für Kinder und Jugendliche genutzt wurde.
-
Der Gospelchor "Spirit and Soul" probt ein Musical über Martin Niemöller. "Welch ein Leben" ist der treffende Titel, denn es geht um einen Weg, der vom U-Boot-Kommandanten zum Pazifisten führte, vom deutschnationalen Antisemiten zum Widerstandskämpfer und KZ-Häftling. Niemöller ist 1984 in Wiesbaden gestorben. Das Musical will kein Denkmal sein, passt jedoch als hochaktuelle Botschaft gut in unsere Zeit.
-
Die Elisabethenkirche ist gesichert, aber noch weit von einer endgültigen Lösung entfernt. Die bauliche Stabilisierung läuft, während parallel ein intensiver Diskussionsprozess über die Zukunft des Gebäudes stattfindet. Die Tendenz geht klar in Richtung Neugestaltung statt Rekonstruktion, aber nichts ist beschlossen.
- Laat meer zien