Afleveringen

  • Lena arbeitet als Social-Media-Redakteurin bei der JUNGEN FREIHEIT und berichtet täglich über politische und gesellschaftliche Entwicklungen. Im Gespräch erzählt sie, wie sie sich während der Corona-Pandemie erstmals intensiv mit Politik beschäftigt hat und weshalb sich ihr Blick auf Deutschland seitdem grundlegend verändert hat. Sie spricht über ihren ungewöhnlichen beruflichen Weg vom Jurastudium in den Journalismus, ihre Erfahrungen bei Demonstrationen sowie darüber, wie sich ihre Arbeit auf ihre Wahrnehmung von Politik und Gesellschaft auswirkt.
    Im Interview geht es um das persönliche Sicherheitsgefühl, unterschiedliche Erfahrungen in deutschen Städten, Migration, Kriminalitätsstatistiken und politische Gewalt gegen Journalisten. Lena schildert ihre Sicht auf gesellschaftliche Polarisierung, erklärt, warum sie Differenzierung für unverzichtbar hält und weshalb sie auch die Gefahr einer Radikalisierung im eigenen politischen Lager sieht. Außerdem spricht sie über politische Freundschaften über Lagergrenzen hinweg, ihr Verständnis von deutscher Identität sowie ihren Wunsch nach mehr Selbstreflexion und einer sachlicheren Debattenkultur in Deutschland.
    📖 Kapitel 00:00 Intro 00:33 Wie Corona Lena politisierte 04:31 Politik spielte in der Schule kaum eine Rolle 08:20 Wie Politik den Blick auf die Welt verändert 11:27 Sicherheitsgefühl in verschiedenen deutschen Städten 16:00 Erfahrungen in Berlin und Unterschiede zwischen Stadtteilen 19:24 Migrantenkriminalität und öffentliche Debatten 25:33 Warum Linke Kriminalität anders bewerten 29:49 Woke Rechte und die Empörungskultur auf Social Media 37:02 Politische Gewalt gegen konservative Journalisten 40:11 Fehlende Solidarität unter Journalisten 50:44 Wie Lena zur Jungen Freiheit kam 55:48 Leben zwischen linken Freunden und rechter Öffentlichkeit 59:04 Wie man sich vor politischer Radikalisierung schützt 01:05:10 Deutschsein, Migration und kulturelle Identität

  • Max Mannhart ist Chefredakteur von Apollo News. Im Gespräch analysiert er die Angriffe auf Reporter am Rande der Anti-AfD-Proteste in Erfurt und spricht über politische Gewalt, Pressefreiheit, den Zustand des Rechtsstaats sowie die zunehmende Polarisierung in Deutschland. Außerdem ordnet er die Reaktionen aus Politik und Medien ein und erklärt, warum er das staatliche Gewaltmonopol als entscheidende Grundlage jeder Demokratie betrachtet.
    Ausgehend von den Übergriffen auf Apollo-News-Journalisten entwickelt sich das Gespräch zu einer grundsätzlichen Debatte über demokratische Prinzipien, die Legitimation politischer Gewalt, die Verwendung des Begriffs „Nazi“, den Umgang mit Extremismus sowie die Verantwortung von Politik und Medien. Zum Schluss geht es um die Zukunft der AfD, mögliche gesellschaftliche Entwicklungen und die Frage, warum Bürgerlichkeit und ein selbstbewusstes Verhältnis zu den eigenen demokratischen Institutionen aus seiner Sicht verloren gegangen sind.
    📖 Kapitel 00:00 Intro 00:47 Gelten demokratische Prinzipien wirklich für alle? 03:38 Ist politische Gewalt jemals legitim? 07:11 Warum der Begriff „Nazi“ seine Bedeutung verliert 10:38 Wie aus einer Menschenmenge ein Lynchmob wird 15:14 Linke Reaktionen auf den Angriff auf Apollo News 21:09 Steuert Deutschland auf mehr politische Gewalt zu? 29:20 Sollte der Staat radikale Bündnisse verbieten? 36:29 Leben unter Bedrohung als Journalist 41:46 Die Zukunft der AfD und Deutschlands Polarisierung 48:27 Warum Bürgerlichkeit ihre Attraktivität verloren hat

  • Zijn er afleveringen die ontbreken?

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  • Dr. Michael Nehls ist Molekulargenetiker, Arzt und Alzheimerforscher. Mit Büchern wie Die Alzheimer-Lüge, Das erschöpfte Gehirn, Das indoktrinierte Gehirn und Das Lithium-Komplott beschäftigt er sich seit Jahren mit der Frage, wie Ernährung, Lebensstil und Umwelt die Gesundheit unseres Gehirns beeinflussen. Im Gespräch erklärt er, warum er die geistige Leistungsfähigkeit des Menschen als entscheidenden Faktor für Gesundheit, Freiheit und gesellschaftliche Entwicklung betrachtet und weshalb er überzeugt ist, dass viele neurologische Erkrankungen vermeidbar wären.
    Im Interview sprechen wir über Schlaf, Regeneration und die Frage, warum unsere geistige Leistungsfähigkeit nach Ansicht von Michael Nehls abnimmt. Es geht um den Zusammenhang zwischen Ernährung, Mikronährstoffen und Gehirngesundheit, den kontrovers diskutierten Stellenwert von Lithium, die Darm-Hirn-Achse sowie die Rolle von Bewegung, Stress und sozialem Leben. Außerdem diskutieren wir den Einfluss von Propaganda auf politische Entscheidungen, die Voraussetzungen einer funktionierenden Demokratie und warum Nehls überzeugt ist, dass gesunde Gehirne die Grundlage für eine freie Gesellschaft sind.
    📖 Kapitel00:00 Intro 00:46 Schlaf, Regeneration und geistige Leistungsfähigkeit 11:55 Sinkt der IQ der Gesellschaft? 20:49 Manipulation, Propaganda und Demokratiefähigkeit 26:48 Warum Lithium für das Gehirn wichtig sein soll 39:43 Lithium, Fruchtbarkeit und Nahrungsergänzung 54:32 Sinnvolle Supplemente und gesunde Ernährung 59:29 Was schadet unserem Gehirn am meisten? 01:07:50 Darm-Hirn-Achse und mentale Leistungsfähigkeit 01:17:59 Ernährung zwischen Wissenschaft und Ideologie 01:24:21 Warum Gehirngesundheit über unsere Zukunft entscheidet

  • MEHR VON MORITZ / THE NEW MAN 🔴 Kostenloses Live-Webinar für Männer am Donnerstag, den 16.07 um 19:30 Uhr (90 Min live):Sieh klar, wo du gerade stehst in Sachen Selbstführung, Partnerschaft, Business und echter Männerverbindung. ➡️ https://growbeyond.the-new-man.de/live-webinar
    Du bist ein Macher und willst über dich hinauswachsen? Das GrowBeyond-Seminar:→ https://the-new-man.de/grow-beyondMoritz auf Instagram – folgen und am besten direkt eine Frage stellen:→ https://www.instagram.com/moritz.ertinger.new.man/Alles zu Moritz' Arbeit & Events:→ https://the-new-man.de/event
    Moritz Ertinger ist Unternehmer, Männermentor und Mitgründer des Männerprogramms „Wenn Mann“. Im Gespräch spricht er über die Krise moderner Männlichkeit, die Orientierungslosigkeit vieler Männer und seinen Ansatz einer bewussten Männerarbeit. Ausgehend von seiner eigenen Geschichte – geprägt von einem alkoholkranken Vater und dem Weg durch persönliche Krisen – erklärt er, warum Selbstführung, emotionale Reife, Männergemeinschaften und Verantwortung für ihn die Grundlage eines erfüllten Lebens und gelingender Partnerschaften bilden.
    Gemeinsam mit Jasmin Kosubek geht Moritz Ertinger der Frage nach, warum der Begriff „der neue Mann“ so starke Reaktionen hervorruft. Sie sprechen über Rollenbilder, Partnerschaft, Polarität, Aggression, Vaterschaft und den Einfluss von Persönlichkeiten wie Andrew Tate auf junge Männer. Dabei erklärt Ertinger, weshalb viele Männer erst durch Krisen bereit werden, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, warum Männerfreundschaften häufig an Tiefe fehlen und weshalb der Weg zu einer besseren Beziehung nicht beim Gegenüber, sondern bei der eigenen Selbstverantwortung beginnt. Das Gespräch zeichnet das Bild einer Männerarbeit, die weder traditionelle Männlichkeit ablehnt noch in Extreme verfällt, sondern Stärke und Verletzlichkeit miteinander verbinden möchte.
    📖 Kapitel00:00 Intro 00:37 Was bedeutet „der neue Mann“? 06:08 Orientierungslosigkeit moderner Männer 07:36 Maskulinität, Präsenz und Polarität 19:37 MANN SEIN Konferenz Berlin 22:07 Warum Männer Persönlichkeitsentwicklung meiden 28:36 Wut, Aggression und verletzte Männer 38:46 Selbstführung statt Kontrolle in Beziehungen 45:53 Männerfreundschaften und der Umgang mit Frauen 56:43 Andrew Tate und die Sehnsucht nach Orientierung 01:09:20 Partnerschaft, Konflikte und Männerarbeit 01:16:22 Für wen Männerarbeit wirklich gedacht ist

  • Patrick Reiser ist Unternehmer, Autor und Gründer des Human Elevation Institute. Bekannt wurde er zunächst als Natural Bodybuilder und Fitnessunternehmer, bevor er sich zunehmend mit den Themen Bewusstseinsentwicklung, Psychologie, Philosophie und persönlicher Transformation beschäftigte. In seinem aktuellen Buch „Rich Buddha“ beschreibt er seinen Ansatz zu innerem und äußerem Reichtum sowie seine Sicht auf gesellschaftlichen Wandel und die Herausforderungen einer zunehmend komplexen Welt.
    Im Gespräch geht es zunächst um nationale Identität und die Frage, warum Deutschland noch immer mit seiner Vergangenheit ringt. Daraus entwickelt sich eine Diskussion über Bewusstseinsentwicklung, persönliche Identität und die gesellschaftlichen Folgen von Polarisierung, Migration und Künstlicher Intelligenz. Patrick Reiser spricht offen über seine Zeit als Bodybuilder, den Einfluss von Geld auf den eigenen Charakter, Macht, Erfolg und die Suche nach innerer Stabilität. Gemeinsam diskutieren wir außerdem über Elon Musk, psychedelische Erfahrungen, gesellschaftlichen Wandel sowie die Frage, weshalb Optimismus für ihn trotz aller Krisen keine Naivität, sondern eine bewusste Entscheidung ist.
    📖 Kapitel00:00 Intro 00:36 Deutsche Identität und Nationalstolz 08:12 Bewusstseinsentwicklung und Identität 14:17 Vom Bodybuilder zum Bewusstseinscoach 22:38 Carl S., Migration und Polarisierung 25:55 Psychedelische Erfahrungen und innere Entwicklung 36:24 Geld, Erfolg und innere Motive 46:05 Elon Musk, Macht und Verantwortung 57:49 Bewusstsein als Lösung gesellschaftlicher Krisen 01:08:25 Künstliche Intelligenz und die Zukunft des Menschen 01:29:26 Optimismus in einer Zeit großer Umbrüche

  • Anna Ritzinger ist Model, Tieraktivistin, Mutter von vier Kindern und Mitglied der Partei Die Linke. Sie lebt auf einem Lebenshof und setzt sich seit Jahren für Tierrechte, Feminismus und gesellschaftliche Gerechtigkeit ein. Im Gespräch mit Jasmin Kosubek spricht sie über ihre politische Haltung, über Antifaschismus, Geschlechterrollen und darüber, warum sie trotz unterschiedlicher Weltanschauungen den offenen Dialog für wichtig hält. Dabei erzählt sie auch von ihrer Familie, ihrer Rolle als Mutter und den Erfahrungen, die ihren Blick auf Gesellschaft und Zusammenleben geprägt haben.
    Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen die großen Konfliktlinien unserer Zeit: Feminismus, Männlichkeit, Dating, Einsamkeit, Sexualität, Erziehung und die Frage, wie Männer und Frauen heute miteinander umgehen sollten. Anna Ritzinger erklärt, warum sie ihre Söhne und Töchter bewusst unterschiedlich erzieht, weshalb sie Consent-Kultur und „Nur Ja heißt Ja“ für notwendig hält und warum sie glaubt, dass Männer stärker an ihrer emotionalen Entwicklung arbeiten müssen. Gleichzeitig kritisiert sie vereinfachende Feindbilder, den inflationären Gebrauch von Begriffen wie „Nazi“ und einen Feminismus, der Klassenfragen ausblendet. Entstanden ist ein langes, kontroverses und zugleich respektvolles Gespräch zwischen zwei Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven, die sich nicht gegenseitig überzeugen wollen, sondern versuchen, einander zu verstehen.
    📖 Kapitel00:00 Intro00:22 Vorstellung/Kontroverse um den Gesprächsrahmen02:29 Begriffe wie „Nazi“ und die Vielfalt der Linken05:25 Antifaschismus und die Debatte um Gewalt08:31 Klischees, Feminismus und Schönheitsideale14:28 Mutter von vier Kindern und Erziehung17:21 Töchter stärken, Söhne sensibilisieren28:24 Dating, Einsamkeit und die Rolle der Männer33:28 Patriarchat und weibliche Emanzipation36:46 Die Einsamkeit der Männer39:43 Partnerwahl und gegenseitige Erwartungen48:55 Kritik am Feminismus52:50 Frauen in Führungspositionen und Frauenquote01:02:34 Geschlecht, Transidentität und biologische Realität01:12:05 Catcalling und staatliche Regulierung01:24:59 Consent-Kultur und „Nur Ja heißt Ja“01:39:14 Was vom Gespräch hängen bleiben soll

  • Marc Friedrich gehört zu den bekanntesten Finanzexperten Deutschlands und ist siebenfacher Spiegel-Bestsellerautor. Der studierte Betriebswirt erlebte 2001 den argentinischen Staatsbankrott aus nächster Nähe und beschäftigt sich seitdem mit dem Geldsystem, der Wirtschaftsgeschichte und der Vermögenssicherung. In seinem neuesten Buch „Die größte Revolution aller Zeiten: Warum unser Geld stirbt und wie Sie davon profitieren" verbindet er Geldgeschichte, wiederkehrende Zyklen und Bitcoin zu der These, dass unser ungedecktes Papiergeldsystem am Ende ist. Als Gründer der Friedrich Vermögenssicherung GmbH berät er Privatpersonen, Unternehmen und Family Offices, auf YouTube erreicht er mit seinen Analysen ein Millionenpublikum.
    Im Gespräch mit Jasmin Kosubek geht es um die Frage, auf welchen Daten und Zyklen Friedrich seine düsteren Prognosen aufbaut und warum er nicht von einem plötzlichen Crash, sondern von einem schleichenden Niedergang des Westens spricht. Er erklärt, weshalb er das Schuldgeldsystem für gescheitert hält, warum Gutverdiener und Unternehmen das Land verlassen und wie ein historischer Generationszyklus aus seiner Sicht über die kommenden Jahre entscheidet. Jasmin hält dagegen, konfrontiert ihn mit den offiziellen Wirtschaftsdaten, mit zwölf Jahren ausgebliebener Crash-Prophezeiung und mit dem Vorwurf, seine eigenen Inhalte trügen zur miesen Stimmung im Land bei. Es ist ein Schlagabtausch über Infrastruktur und Bürokratie, über die AfD als Hoffnung und Härtetest für die Demokratie, über eine mögliche Neuwahl noch in diesem Jahr und über die provokante Frage, ob die parlamentarische Demokratie von 1949 überhaupt einen Ewigkeitsanspruch hat.
    📖 Kapitel00:00 Intro: Untergangsprophet oder Optimist?03:19 Werbung: Junge Freiheit04:25 Crash oder Decline? Die Basis der Prognosen09:29 Kapitalflucht: Warum Unternehmer Deutschland verlassen13:30 Substanzverzehr: Bahn, Schulen und Firmensterben19:16 Verlust der Industriejobs und der Braindrain21:57 Generationszyklus, Force Turning und multipolare Welt26:25 Macht Friedrich die Stimmung mies?31:27 Bürokratie, Sozialstaat und „Die Politik ist das Problem"33:20 Die AfD als Hoffnung und Test für die Demokratie36:41 Zyklen, Kriegsgefahr und das Ende des Systems39:28 Neuwahlen dieses Jahr? Prognosen und CDU-Insider44:01 Den Menschen aus dem politischen System nehmen?48:02 Schlusswort: Deutschland wieder stark machen

  • Nina Maleika ist Sängerin, Musikpädagogin und Aktivistin. 2011 stand sie bei „Rock gegen rechts" gemeinsam mit Udo Lindenberg auf der Bühne. Über zwei Jahrzehnte arbeitete sie als Künstlerin, daneben ist sie weiterhin als Musikpädagogin tätig und absolviert eine Ausbildung zur Gestalttherapeutin. Als Tochter einer deutschen Mutter und eines ägyptischen Vaters wuchs sie bei ihrer Mutter auf und reist seit ihrer Jugend regelmäßig nach Ägypten; in den vergangenen Jahren konvertierte sie zum Islam. Seit 2020 wurde sie zunächst als Kritikerin der Corona-Maßnahmen öffentlich wahrgenommen, später als propalästinensische Aktivistin. In diesem Zusammenhang erlebte sie mehrere Hausdurchsuchungen und wurde wegen Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen und Beleidigung verurteilt. Zuletzt wurde sie per Haftbefehl gesucht. Inzwischen wurde sie freigesprochen. Im Gespräch mit Jasmin Kosubek spricht Nina Maleika über ihre Strafverfahren, ihr Verhältnis zum deutschen Staat, den sie als mindestens totalitär bezeichnet, und über die Frage, ob sie bereit wäre, für ihre Überzeugung ins Gefängnis zu gehen. Sie schildert ihren Weg aus der Coronakritischen Szene, die sie rückblickend als Sekte beschreibt, und erklärt, warum sie sich von vielen ihrer früheren Mitstreiter distanziert hat. Weitere Themen sind die Finanzierung ihres Aktivismus, ihre nach eigener Aussage diagnostizierte Impulskontrollstörung, ihre Konversion zum Islam sowie ihre Sicht auf Migration, demografischen Wandel und Sicherheit in Deutschland. Ein Gespräch über Überzeugung, Radikalität und die Grenzen der Meinungsfreiheit.📖 Kapitel00:00 Intro & die Vorwürfe gegen Nina Maleika09:01 Helfen die Posts den Kindern in Gaza?
    13:14 Warum Palästina und nicht die Ukraine?
    20:38 Abrechnung mit der Corona-Szene: „eine Sekte”
    36:11 Die ewige Aktivistin: getrieben von Lebendigkeit
    39:41 Wie finanziert sie ihren Aktivismus? Der Mäzen
    44:36 Radikale Rhetorik & die Faschismus-Frage
    56:34 Medien-Hass: der Fall Paul Ronzheimer
    01:03:16 Provokation, Scham und das Verhältnis zu Deutschland
    01:07:10 Hinwendung zum Islam: die Konversion
    01:18:31 Demografischer Wandel und Migration
    01:32:55 Rat an die Ängstlichen: auf die Menschen zugehen
    01:38:14 Deutschland in zehn Jahren & ihr Ausstieg

  • Wolfgang Wodarg ist Arzt, Gesundheitswissenschaftler und einer der bekanntesten Kritiker der offiziellen Corona-Politik. Er arbeitete als Hafenarzt in Hamburg, wo er früh mit Tropenmedizin in Berührung kam, und leitete später das Gesundheitsamt im schleswig-holsteinischen Flensburg. Fünfzehn Jahre saß er für die SPD im Bundestag, war Vorsitzender des Gesundheitsausschusses und Mitglied der Enquetekommission Ethik und Recht der modernen Medizin, wo er an den Grundlagen des Gendiagnostikgesetzes mitarbeitete. In der Parlamentarischen Versammlung des Europarates brachte er 2009 die Untersuchung der Schweinegrippe ins Rollen und prägte dafür den Begriff der Fake Pandemic, deren offizieller Bericht später Interessenkonflikte und Geldverschwendung feststellte. Spätestens seit 2020 ist Wodarg einer breiten Öffentlichkeit als unbequeme Stimme bekannt, der die einen als Aufklärer und die anderen als Schwurbler sehen. Aktuell ist er mit seinem Vortrag Die Welt ist krank. Wie kann man da gesund sein? unterwegs.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek geht es weit über Corona hinaus um eine grundsätzliche Frage: Wem kann man im Gesundheitssystem überhaupt noch trauen, wenn Angst zum Herrschaftsinstrument wird und am Kranksein verdient wird? Wodarg schildert seinen Weg vom angesehenen Amtsarzt zum politischen Außenseiter, erzählt von der Schweinegrippe und ihren Parallelen zu heute und erklärt, warum er die WHO für eine Agentur zur Vorbereitung von Insidergeschäften hält. Er spricht über PCR-Tests und Übersterblichkeit, über die Umbenennung von Gentherapie in Impfung und darüber, warum er seine Kinder heute nicht mehr impfen würde, obwohl er einst selbst Impfkampagnen organisierte. Jasmin hält dagegen, fragt nach seinem eigenen blinden Fleck und ob seine Thesen vor Gericht standhielten, und stößt dabei auch auf einen Punkt, an dem Wodarg einen früheren Irrtum einräumt. Am Ende wird es persönlich, wenn er erzählt, was ihn die letzten sechs Jahre gekostet haben und warum es sich für ihn trotzdem befreiend anfühlt, die eigene Meinung auszusprechen.
    📖 Kapitel00:00:00 Intro + Vorstellung00:02:56 Berufsverbot, Hafenarzt und der Weg in die SPD00:10:11 Europarat, Ethik und die Grenzen der Gendiagnostik00:16:20 Reproduktionsmedizin, Leihmutterschaft und Fertilität00:20:08 Schweinegrippe und der Antrag "Fake Pandemic"00:26:46 Corona: War es überhaupt eine Pandemie?00:34:23 Wie aus einer Gentherapie eine "Impfung" wurde00:36:25 Bergamo, New York und der Vorwurf der Falschbehandlung00:44:20 Confirmation Bias: Wie sicher kann Wodarg sein?00:49:54 Eigene Irrtümer und die HIV-Aids-Frage00:52:31 Eine Medizin, die am Kranksein verdient00:59:09 WHO, Normsetzung und die Frage nach guten Studien01:02:34 Zweitmeinung, Supplements und der gute Arzt01:10:45 Hanta-Virus, Moderna-Aktie, Ebola und EHEC01:21:16 Wem kann man überhaupt noch vertrauen?01:24:26 Die WHO als Agentur für Insidergeschäfte01:30:04 Würde Wodarg seine Kinder noch impfen?01:32:51 Medien, Gemeinschaft und neue Strukturen01:38:09 Persönlich: Der Preis der letzten sechs Jahre

  • Dr. Daniele Ganser ist ein Schweizer Historiker und Friedensforscher, Jahrgang 1972, der seit zwei Jahrzehnten zu den meistdiskutierten Stimmen im deutschsprachigen Raum gehört. Seine Doktorarbeit über verdeckte Kriegsführung und inszenierten Terrorismus schloss er rund um die Jahrtausendwende ab, später forschte er als Senior Researcher an der ETH Zürich und unterrichtete als Dozent an der Universität Zürich. 2006 veröffentlichte er als Erster im Schweizer Mainstream einen Artikel über den Einsturz von World Trade Center 7, was ihm bis heute das Etikett des Verschwörungstheoretikers einbrachte. In der Folge verlor er seine universitäre Anstellung, was man aus heutiger Sicht wohl als frühen Fall von Cancel Culture bezeichnen würde. Heute leitet er ein eigenes Forschungsinstitut für Frieden und Energie, ist Autor mehrerer Bestseller, darunter sein Buch über das Imperium USA, und füllt mit seinen Vorträgen über Krieg, Frieden und Geopolitik regelmäßig große Säle. Er versteht sich als Pazifist, kritisiert den amerikanischen Imperialismus und die NATO und plädiert in jedem Konflikt für Deeskalation und die Orientierung am Völkerrecht.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek blickt Ganser auf 20 Jahre Diffamierung zurück und erklärt, wie er gelernt hat, im Shitstorm seinen inneren Frieden zu wahren. Wir sprechen über seine Thesen zu WTC7 und Nord Stream, über die Frage, warum Macht aus seiner Sicht jeden Menschen verändert, der über Leben und Tod entscheidet, und über die völkerrechtliche Einordnung der Kriege im Iran und in der Ukraine. Es geht um Angst als Herrschaftsinstrument, um den Preis, den abweichende Meinungen kosten können, und um einen echten Disput zwischen uns beiden: Ist der Meinungskorridor heute enger geworden oder freier? Am Ende landet das Gespräch bei einer überraschend hellen These, denn Ganser ist überzeugt, dass wir mitten in einer Informationsrevolution leben, dass die Zahl der kritischen Menschen wächst und dass er selbst, allem Gegenwind zum Trotz, heute sehr glücklich ist.

  • Leila Bust ist Heilpraktikerin, systemische Paar- und Familientherapeutin, Sexualtherapeutin und Tantra-Lehrerin. Seit 1995, also seit über drei Jahrzehnten, arbeitet sie mit Frauen in Seminaren und Therapieräumen und öffnete damit Räume für weibliche Selbsterfahrung, lange bevor das Thema Weiblichkeit in den Mainstream-Diskurs zurückkehrte. Gemeinsam mit dem Männlichkeits-Experten Björn Leimbach hat sie ein Institut gegründet, das Männer und Frauen getrennt wie auch als Paare in ihrer Polarität ausbildet. Ihre Arbeit verbindet systemische Therapie mit der Körperpsychotherapie nach Wilhelm Reich und Alexander Lowen sowie mit der indisch-asiatischen Energielehre. In ihrem Buch „Weiblichkeit Leben. Die Hinwendung zum Femininen" formuliert sie eine neue Weiblichkeit jenseits von Tradwife-Romantik und feministischer Gleichmacherei. Bust lebt heute überwiegend in einer Dorfgemeinschaft im Nordosten Brasiliens.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek erklärt Leila Bust, warum sie die Gleichmacherei zwischen Mann und Frau für eine der größten Beziehungslügen der Gegenwart hält und warum Frauen heute schwerer in Beziehungen finden als noch vor dreißig Jahren. Bust spricht über die Folgen fehlender Väter, über kollektive sexuelle Wunden und über eine Dynamik, die sie aus jahrzehntelanger Praxis kennt: Frauen, die ihre Männer aus Kontrollbedürfnis schwach machen und dann den Respekt vor ihnen verlieren. Wir diskutieren Bodycount, Hingabe und Unterordnung, christliche Geschlechterbilder ebenso wie die Welt der Manosphere und den feministischen Ruf nach „Decenter the Man". Bust nimmt dabei eine seltene dritte Position ein, jenseits von Tradwife und Genderdebatte, und benennt klar, was viele Frauen heute spüren, aber kaum aussprechen.

  • Markus Haintz ist Rechtsanwalt und Volljurist, ursprünglich spezialisiert auf Baurecht und Architektenrecht, heute aktiv im Medien- und Äußerungsrecht. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er ab 2020 als juristische Stimme der Querdenken-Bewegung bekannt. Mit seiner Kanzlei führt er nach eigenen Angaben über 1.100 laufende politische Verfahren und vertritt unter anderem Mandanten wie Flavio von Witzleben. Haintz ist dabei nicht nur Anwalt, sondern selbst betroffen: gekündigte Bankkonten, ein nicht verlängerter Lehrauftrag, eine Hausdurchsuchung und nach eigenen Angaben rund 20 bis 30 Strafverfahren gegen ihn in den letzten Jahren.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek geht es um die zentrale Frage, wie politische Verfolgung in Deutschland heute tatsächlich aussieht. Haintz beschreibt das Land nicht als totalitären Staat, aber auch nicht mehr als funktionierende Demokratie, sondern als Postdemokratie. Oppositionelle würden weniger durch direkte Repression mundtot gemacht als durch wirtschaftlichen Druck: gekündigte Konten, verlorene Aufträge, Strafanzeigen-Wellen und Hausdurchsuchungen, die selbst zur Strafe werden. Es geht um die Doppelmoral der Justiz bei Volksverhetzung und NS-Symbolik, das Geschäftsmodell hinter den Strack-Zimmermann-Anzeigen, die Verfolgung von Ärzten wegen Maskenattesten und die These, dass im deutschen Strafrecht vor allem der Recht bekommt, der es sich leisten kann. Am Ende steht ein vorsichtig optimistischer Ausblick auf eine kritische Öffentlichkeit, ein lernendes System und die Aufforderung, den Mund weiter aufzumachen.

  • Dieter Stein ist Gründer und Herausgeber der Jungen Freiheit, der ältesten konservativen Wochenzeitung Deutschlands. 1986 gab er die erste Ausgabe als 19-Jähriger aus seinem Kinderzimmer heraus, heute begleitet er den deutschen Konservatismus seit fast 40 Jahren publizistisch. Die Junge Freiheit stand selbst zehn Jahre lang unter Beobachtung des Verfassungsschutzes, bis das Bundesverfassungsgericht 2005 zugunsten der Zeitung entschied. Stein hat sich publizistisch von Götz Kubitschek und der von ihm geprägten „Neuen Rechten" distanziert und Björn Höcke 2019 in einem viel beachteten Artikel als „ideologisches Irrlicht" bezeichnet. Den Begriff „Neue Rechte" lehnt er ab und hat ein Buch dagegen geschrieben. Sein politisches Selbstverständnis bezeichnet er als liberal-konservativ. Er ist verheiratet, Vater von vier Kindern und stammt aus einer politisch heterogenen Familie – seine Schwester Monika Stein trat zuletzt als von Grünen und Linken getragene Oberbürgermeisterkandidatin in Freiburg an.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek spricht Dieter Stein offen über die inneren Spannungen des konservativen Lagers, über die Frage, wo die Grenze nach rechts verläuft und warum er Björn Höcke für ein „ideologisches Irrlicht" hält. Es geht um die Bruchlinien innerhalb der AfD, den Umgang mit Russland und der Ukraine, um Nord Stream, deutsche Souveränität und die Frage, was es eigentlich bedeutet, ein normales Land zu sein. Besonders eindringlich wird das Gespräch beim Thema Wehrhaftigkeit. Stein vertritt eine Position, die mit dem Pazifismus der deutschen Mehrheitsgesellschaft bricht, und stellt sich der Konsequenz seiner eigenen Argumentation, auch in einem persönlichen Moment, der für viele Zuschauer schwer erträglich sein wird. Ein Gespräch über vier Jahrzehnte rechts der Mitte, über Familie, Identität und die Frage, was Konservative heute eigentlich noch zusammenhält.

  • Jan Karon ist Journalist bei NIUS und Autor des Buches „Bastardmoderne", erschienen im Tumult Verlag. Aufgewachsen in Ludwigshafen als Kind polnischer Einwanderer, studierte er Politikwissenschaft, Geschichte und Literaturwissenschaft und arbeitete unter anderem beim ZDF und in einer Produktionsfirma für den RBB. Im Jahr 2022 brachte ihm ein einziger Tweet über einen Messerangriff in seiner Heimatstadt einen Shitstorm und das faktische Ende seiner Laufbahn im öffentlich-rechtlichen Umfeld. Heute gehört er zu einer jungen Generation von Journalisten, die sich bewusst außerhalb des medialen Mainstreams positioniert und den Liberalismus, in dem sie aufgewachsen ist, von innen heraus kritisiert.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek entwickelt Karon eine schonungslose Meta-Diagnose unserer Gegenwart. Er spricht über den Verlust seiner Heimatstadt Ludwigshafen, über den Entfremdungsprozess von alten Freunden und Milieus und darüber, warum er den Liberalismus in seiner heutigen Form für eine Lebenslüge hält. Es geht um Migration und Remigration, um den „Extremismus der Mitte", um Trumps Angriffskrieg gegen den Iran, den Karon trotz seines Arbeitsplatzes bei NIUS offen kritisiert, und um die Frage, was es heißt, sich keinem politischen Lager mehr zugehörig zu fühlen. Im zweiten Teil des Gesprächs wird es persönlich: Karon beschreibt, wie Pornografie eine ganze Männergeneration geprägt hat, und verbindet das mit Einsamkeit, sinkenden Geburtenraten und der Krise moderner Beziehungsfähigkeit. Ein Interview über Heimat, Haltung und die Frage, was von der Moderne übrigbleibt, wenn man ihre Versprechen ernst nimmt.

  • Prof. Dr. Max Otte ist Ökonom, Fondsmanager und ein bekannter Wirtschaftspublizist im deutschsprachigen Raum. Mit 14 Büchern, darunter sechs Spiegel-Bestseller, hat er Generationen von Anlegern geprägt – von seiner Frühwarnung vor der Finanzkrise 2006 bis zu seinen aktuellen Analysen zur deutschen Wirtschaftslage. Otte ist außerdem Gründer des Investmentfonds „Privatinvestor Privatfonds". Sein neues Buch „Rettet unser Bargeld" erscheint Ende Mai und verbindet harte ökonomische Analyse mit konkreten Ratschlägen für die Mittelschicht. Nach dem Rauswurf aus seinem langjährigen Verlag veröffentlicht er heute unabhängig – und spricht entsprechend offen über das, was er sieht.Im zweiten Gespräch mit Jasmin Kosubek geht es ums Eingemachte: Iran, Öl, Energiepreise und die Frage, was das alles für den deutschen Normalverbraucher bedeutet. Otte rechnet schonungslos ab – mit Trump, den er dreimal gewählt hat und der ihn enttäuschte, mit Friedrich Merz, dem er nie getraut hat, und mit einer Wirtschaftspolitik, die er als „ökonomischen Suizid" bezeichnet. Er erklärt, warum die deutsche Mittelschicht ausgeblutet wird, warum er als Millionär die Vermögenssteuer befürwortet und was er einem jungen Menschen mit 10.000 Euro Ersparnissen heute konkret raten würde. Ein Gespräch über Prepping, Souveränität, Cancel Culture und die Frage, was der Einzelne noch tun kann, wenn die alten Systeme nicht mehr tragen.

  • Ole Nymoen ist Podcaster, Buchautor und dezidierter Kriegsdienstverweigerer. Bekannt wurde er im Juni 2024 mit einem Leitartikel unter dem Titel „Für Deutschland kämpfen? Never", der eine breite öffentliche Debatte auslöste. Seitdem zieht er durch die großen deutschen Talkshows – Markus Lanz, Hart aber fair, Sarah Bosetti – und sorgt dort regelmäßig für Entsetzen, wenn er seine Haltung unverändert vertritt: lieber besetzt als tot. Er betreibt einen Podcast, von dessen Erlösen er lebt, und sieht diese finanzielle Unabhängigkeit als Voraussetzung dafür, unbequeme Meinungen überhaupt öffentlich vertreten zu können. Bis vor Kurzem war er Mitglied der Linkspartei. Er ist formal nicht ausgetreten, sondern schlicht durch Nichtzahlen der Beiträge. Ihm war die Parteiposition zum Nahostkonflikt zu wenig klar. Im Gespräch mit Jasmin Kosubek entwickelt Nymoen eine konsequent materialistische Begründung seiner Kriegsdienstverweigerung: Ein Staat, der seine Wirtschaft darauf ausrichtet, Vermögende reicher zu machen, verdient keine Loyalität seiner Bürger. Wir sprechen über die Grünen als Kriegstreiber, über den instrumentalisierten Hitler-Vergleich in deutschen Talkshows und über die Frage, ob Arbeitsstolz eine Form von Autoritätshörigkeit ist. Dazu kommt ein bemerkenswertes Eingeständnis: Nymoen gibt zu, während der Corona-Zeit dem Staat geglaubt zu haben. “Das war falsch”, gibt er zu. Ein Gespräch, das polarisiert, weil es keine einfachen Lager kennt.

  • Fabian Kowallik begann als Ernährungsinfluencer auf Social Media. Sein Credo: Fleisch, Tierprodukte, kurzum Gottesnahrung. Und eine radikale Ablehnung von Protein-Shakes, Samenölen und industrieller Ernährung. Heute beschreibt er sich selbst anders: als Aufklärer. Mit einem abgebrochenen Medizinstudium, einem Bachelor of Science im Hintergrund und der Erfahrung, wie sein Vater durch eine falsche medizinische Behandlung früh starb, entwickelte er eine Weltanschauung, die Intuition über Studien stellt und Institutionen grundsätzlich misstraut. Auf seinen deutschen und englischen Social Media Kanälen erreicht er zusammen über 1,5 Millionen Menschen. Sein Buch „Die Ernährungslüge" wurde ein Bestseller. Sein neues Buch „Die Krankheitslüge" ist gerade erschienen. Er lebt auf Zypern.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek legt Kowallik etwas offen, das die wenigsten Influencer je zugeben: Er erklärt seine eigene Methode. Wer sagt, was viele denken aber keiner sagen darf, bekommt Liebe und Hass und Reichweite. Wir sprechen über Chemtrails und warum er daran glaubt, ohne Evidenz dafür zu haben, über seinen öffentlich ausgetragenen Konflikt mit Ernährungsinfluencer Christian Wolf, über Geschlechterrollen, Erziehung und seine These, dass Männer schuld sind, wenn Beziehungen scheitern.

  • Maximilian Pütz, geboren 1978 in Hamburg, ist Deutschlands bekanntester Verführungscoach und Mitbegründer der deutschen Pick-up-Szene. Nach einer Ausbildung zum Erzieher und einem Schauspielstudium gründete er 2006 sein erstes Coaching-Unternehmen, das heute unter dem Namen Casanova Coaching firmiert. Zusammen mit dem Geschlechterforscher Arne Hoffmann veröffentlichte er drei Bücher im Heyne Verlag, darunter den Bestseller „Der perfekte Eroberer". In über 20 Jahren hat Pütz nach eigenen Angaben mehr als 10.000 Männer persönlich begleitet. Von schüchternen Anfängern bis zu gestandenen Unternehmern. Er war früher Gast bei Markus Lanz, Hart aber fair und Maybrit Illner, wo er regelmäßig für kontroverse Debatten sorgte. Pütz bezeichnet sich selbst als Verführungscoach, Männerrechtler und Feminismus-Kritiker. Er lebt seit 16 Jahren in einer festen Beziehung.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek zeigt sich ein Mann, der auch differnezieren kann, was sein Online-Image nicht vermuten lässt. Pütz spricht offen über seine vaterlose Jugend, die Ablehnung seiner eigenen Männlichkeit und den therapeutischen Weg zurück zu einem versöhnten Verhältnis mit beiden Elternteilen. Dann wird es konfrontativ: Jasmin legt ihm seine umstrittensten Aussagen vor: „Nein heißt nicht immer Nein" bis „Frauen sind das Chaos". Es entsteht eine intensive Debatte über Consent, Patriarchat und die Frage, ob Frauen historisch wirklich systematisch unterdrückt wurden. Die beiden diskutieren über den modernen Dating-Markt, den Unterschied zwischen Red-Pill-Rhetorik und gelebter Realität, und warum erfolgreiche Frauen oft die größten Schwierigkeiten bei der Partnersuche haben. Ein Gespräch, das Vorurteile auf beiden Seiten herausfordert.

  • Oliver Heuler ist Golflehrer, Autodidakt, Philosoph und Buchautor. Seit 38 Jahren unterrichtet er Golf. Eine Sportart, die er mit 16 Jahren für sich entdeckte und die ihn bis heute nicht losgelassen hat. Nebenbei hat er rund 30 weitere Sportarten erlernt, darunter olympisches Gewichtheben, das er mit 45 Jahren begann, und Backgammon, in dem er den Titel des internationalen Meisters trägt. Aus seiner jahrzehntelangen Auseinandersetzung mit Psychologie, östlicher Philosophie und dem Werk von Ken Wilber und Marshall Rosenberg entwickelte er seinen eigenen Ansatz: den Empathiekompass. Ein Navigationssystem jenseits moralischer Normen, das er in seinen Büchern „Vom Sollen zum Sein" und dem Roman „Jenseits der Moral" beschreibt.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek legt Heuler offen, warum er Moral nicht für ein Fundament des Zusammenlebens hält, sondern für eine der gefährlichsten Erfindungen der Menschheit — weil sie Menschen von echter Empathie entbindet und Gewalt moralisch rechtfertigt. Wir sprechen darüber, warum er seinen Sohn nie erzogen hat, wie er vom überzeugten Ökosozialist zum Libertären wurde, was der Sozialstaat mit Waffengewalt zu tun hat und warum er den freien Willen für eine Illusion hält und das Leben seitdem deutlich angenehmer findet.

  • Amir Reichart hat viele Jahre als Regisseur und Cutter gearbeitet, und ist heute Coach für leistungsorientierte Männer. Er kommt aus dem Medienbereich und arbeitete über zwölf Jahre an einem eigenen Science-Fiction-Film. Ein Projekt, das ihn tief in die Frage führte, was Erfolg wirklich bedeutet und was er kostet. Heute begleitet er Männer dabei, die emotionalen Muster hinter ihrer Leistungsorientierung zu verstehen. Sein erstes Buch „Der Hollywood Mönch" erscheint Mitte des Jahres.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek geht es um eine Frage, die viele Männer kennen, aber selten so benennen: Warum reicht es nie – egal was man tut? Amir Reichart erklärt, warum erfolgreiche Männer in Beziehungen oft genau deshalb scheitern, weil sie das, was sie beruflich stark macht, auch dort anwenden. Wir sprechen über die versteckte Bedürftigkeit hinter der Leistung, über Verletzlichkeit und die Angst, dafür bestraft zu werden, über den Unterschied zwischen Effizienz und Präsenz – und darüber, was es wirklich braucht, damit ein Mann nicht nur funktioniert, sondern wirklich da ist.