Afleveringen
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Im März 2023 erschüttert der Tod der zwölfjährigen Luise aus Freudenberg ganz Deutschland. Besonders verstörend: Die beiden beteiligten Mädchen waren selbst noch Kinder – und damit strafunmündig.
Doch was bedeutet Strafunmündigkeit eigentlich? Warum gab es keinen Strafprozess? Welche Konsequenzen hatte die Tat trotzdem? Und was weiß die Psychologie darüber, wie Kinder zu extremer Gewalt fähig werden können?
Knastfrage der Woche: Hat diese Folge eure Sicht auf die Strafmündigkeit verändert? Oder meint ihr, dass das Gesetz bei besonders schweren Straftaten Ausnahmen zulassen sollte?
Schreibt uns eure Meinung auf Spotify oder Instagram. Wir freuen uns auf einen respektvollen Austausch. -
In dieser Folge sprechen wir über einen Fall, der zeigt, wie schnell Situationen kippen können. Aus einem gemeinsamen Abend wird ein sexualisiertes Verbrechen geprägt von Gewalt, Kontrolle und Angst.
Gemeinsam mit Dr. Wilhelm Prange analysieren wir die psychologischen Mechanismen hinter der Tat und werfen einen Blick auf die juristische Bewertung durch den Bundesgerichtshof. -
Zijn er afleveringen die ontbreken?
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Hamburg-Wilstorf, April 2025: Eine Gruppe bewaffneter Männer stürmt nachts eine Wohnung im achten Stock. Wenige Minuten später ist ein 15-Jähriger tot - nicht durch einen direkten Stoß, sondern bei der Flucht in Todesangst vom Balkon.
In dieser Folge sprechen Sophie und Christian über Gruppendynamik, Gewaltspiralen,
jugendliches Risikoverhalten und die psychologischen Mechanismen hinter eskalierender
Gewalt. Juristisch geht es um Vorsatz, Körperverletzung mit Todesfolge, Zurechnung und die
Frage: Wann wird jemand auch dann verantwortlich, wenn er nicht selbst tötet?
Eine Folge über Angst, Gewalt und Verantwortung. -
Im heutigen Fall geht es nicht nur um den tragischen Tod einer Unschuldigen, sondern ebenfalls um die Folgen des Versagens des Rechtssystems und wie sie einem gleichermaßen unschuldigen jungen Mann das Leben zur Hölle machen.
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In dieser Folge sprechen wir über einen brutalen Gewaltfall in einer Studenten-WG in Gießen Ende der 1990er Jahre. Was als gemeinsamer Abend zwischen Bekannten und Freunden beginnt, endet in einer schweren Gewalttat mit mehreren Opfern – und vielen offenen Fragen.
Gemeinsam mit der psychologischen und juristischen Perspektive
versuchen wir zu verstehen, wie es zu einer solchen Eskalation kommen kann: War es wirklich eine plötzliche Tat? Welche Rolle spielen Affekte, Beziehungen und innere Spannungen? Und wie bewertet das Strafrecht Fälle, in denen so viele Fragen zur inneren Motivation offen bleiben? Wir sprechen über Beziehungstaten, den Mythos der „plötzlichen Eskalation“, Mord vs. Totschlag, Indizienbeweise und die Grenzen juristischer Aufklärung. -
Am 23. November 2020 wird ein ganz normaler Schultag in Salzwedel zum Albtraum: Eine fast 15-jährige Schülerin sticht ihrem Mitschüler plötzlich und unvermittelt ein Messer in den Rücken. Ein einziger Moment verändert Leben – das Opfer, die Täterin, die ganze Schule.
Sophie und Christian tauchen ein in die Psychologie hinter solchen Extremsituationen:
Warum eskaliert ein Konflikt plötzlich? Welche Rolle spielen emotionale Instabilität, Impulskontrolle und das sich noch entwickelnde Gehirn von Jugendlichen? Warum verlieren manche in Sekunden die Kontrolle, andere nicht?
Danach werfen sie einen Blick auf die juristische Seite: Jugendstrafrecht, Schuldminderung bei psychischen Erkrankungen, psychiatrische Unterbringung – und den entscheidenden Eingriff des Bundesgerichtshofs, der den Strafausspruch aufhob und den Fall erneut verhandeln ließ.
Ein Podcast über Gewalt, Verantwortung und die schwierige Frage: Wann geht es im
Jugendstrafrecht um Strafe – und wann um Erziehung? -
Was passiert, wenn jemand unter Alkohol- und Drogeneinfluss eine schwere Gewalttat
begeht – und sich später darauf beruft, nichts mehr kontrollieren zu können?
In dieser Folge erzählen wir die spannende Geschichte hinter dem Urteil BGH Urteil vom 31.01.2024 – 5
StR 196/23. Ein Mann greift nachts einen Fremden mit einem Messer an. Das Opfer
überlebt – doch vor Gericht geht es nicht nur um die Tat, sondern um eine viel
grundlegendere Frage: Kann jemand für etwas bestraft werden, wenn er im Rausch die
Kontrolle verloren hat? Wo endet persönliche Verantwortung – und wo beginnt der Einfluss
von Alkohol und Drogen? -
Ein Streit in einer deutschen Kleinstadt – und plötzlich eskaliert alles. In Sekunden wird aus einem Streit tödliche Gewalt. In dieser Folge tauchen wir tief ein: Wie kann ein Mensch so schnell die Kontrolle verlieren? Was passiert im Gehirn, wenn Emotionen die Oberhand gewinnen? Wir besprechen den realen Fall aus Paderborn (BGH, 4 StR 441/23, 30.01.2024), erklären psychologische Konzepte wie Amygdala Hijack und reaktive Aggression und klären juristisch, warum das Landgericht zunächst zu sieben Jahren Freiheitsstrafe verurteilte und der BGH die Strafzumessung überprüfte.
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Ein Faschingsnachmittag in Mannheim endet in einem Albtraum: Bei einer Amokfahrt sterben zwei Menschen, viele weitere werden verletzt.
Die Tat erschüttert die Stadt und wirft Fragen nach den psychologischen Hintergründen des Täters auf. Welche Rolle spielen psychische Belastungen und wie kann Selbsthass in Gewalt umschlagen? Zudem erklären wir, wie das deutsche Strafrecht mit psychisch erkrankten Tätern umgeht und wann Schuldunfähigkeit greift.- -
Ein Freitagabend am Hamburger Hauptbahnhof. Menschen warten auf ihre Züge, tippen letzte Nachrichten, schleppen Koffer über den Bahnsteig. Und dann passiert etwas, das niemand kommen sieht: Eine Frau zieht ein Messer – und innerhalb weniger Minuten wird ein Ort des Alltags zum Schauplatz blanker Panik.
In dieser Folge sprechen wir über den Messerangriff vom Mai 2025 und über die Frage, wie es dazu kommen kann, dass ein Mensch scheinbar ohne Ziel und ohne Warnung eskaliert und erklären juristisch, warum in solchen Fällen nicht sofort „Gefängnis“ folgt, sondern manchmal eine Unterbringung in der Psychiatrie.