Afleveringen
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Ende Mai empfahl die Europäische Arzneimittelbehörde die Zulassung der ersten GLP-1-Abnehmpille. Bisher waren Medikamente wie Ozempic oder Wegovy vor allem als Spritze bekannt. In der Schweiz ist die Pille noch nicht erhältlich. Doch was bedeutet es, wenn Abnehmen künftig potentiell einfacher wird?
Rund neun Prozent der Schweizerinnen und Schweizer greifen bereits zu einem GLP-1-Medikament, um abzunehmen – Tendenz steigend. Bisher braucht es dafür eine wöchentliche Spritze. Mit der Tablette könnte eine Hürde fallen, die viele bisher abgeschreckt hat: die Nadel.
Medizinisch sind die Mittel wirksam, und ihr Nutzen reicht über das Abnehmen hinaus, etwa beim Schutz von Herz und Kreislauf. Gleichzeitig sind nicht alle Fragen geklärt: Ein erheblicher Teil des verlorenen Gewichts ist Muskelmasse. Oft kehren nach dem Absetzen die Kilos zurück.
Mindestens so spannend ist, was die niedrige Schwelle gesellschaftlich auslöst. Denn längst greifen auch Menschen zu, die medizinisch gar nicht abnehmen müssten – junge Frauen und Männer ebenso wie ältere Menschen. Was macht es mit dem Blick auf den eigenen Körper, wenn Dünnsein noch zugänglicher wird? -
Fast alle Legehennen der Schweiz leben in artgerechten Hallen. Ob ihr Wohlergehen leidet oder nicht untersucht die Universität Bern in einem international bedeutenden Legehennen-Stress-Test. Ausserdem: Viele Krebsmedikamente sind überdosiert. Und: Der Eichenprozessions-Spinner breitet sich aus.
00:36 Wie ausgerechnet Wetter-Radardaten Vögel vor Windrädern schützen können - und das mit geringen Stromverslusten.
05:32 Der Legehennen-Stress-Test: Fast alle Legehennen in der Schweiz leben in Hallen, in grossen Gruppen mit Wintergärten oder Weide. Das ist im Gegensatz zur veralteten Käfighaltung artgerecht. Dennoch kann auch ihr Wohlbefinden darunter leiden. Die Reportage der weltweit grössten Studie zum Tierwohl von Legehennen.
12:52 In der Krebstherapie wurden grosse Fortschritte erzielt, neue Medikamente steigern die Überlebenschancen von Betroffenen. Doch die meisten Therapien haben starke Nebenwirkungen. Eine Studie zeigt: viele Krebsmedikamente sind stark überdosiert.
18:14 Der Eichenprozessions-Spinner breitet sich immer stärker aus - dieses Jahr mit Rekordbefall. Schuld daran ist unter anderem das trockene Wetter. Und: er ist nicht ganz ungefährlich, seine Haare können allergische Reaktionen auslösen.
22:13 Auf der Suche nach ausserirdischem Leben liegt der Fokus auf sogenannten "organischen Molekülen". Eine Vielfalt solcher Kohlenwasserstoffverbindungen wurde auf dem Mars nachgewiesen, aber auch auf Kometen und Meteoriten. Was das bedeutet für die Suche nach Leben ausserhalb der Erde? -
Zijn er afleveringen die ontbreken?
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Das Bundesamt für Umwelt rechnete die Klimalücke kleiner - obwohl es die Zahl kannte. An der ASCO in Chicago wurden zwei Durchbrüche in der Krebsmedizin vorgestellt. Und: Der Kampf gegen HIV in Südafrika ist unter Druck.
(00:34) Klimaziele 2030: 34 Millionen Tonnen CO₂ - so gross seien die Emissionen, die die Schweiz bis 2030 nicht im Inland senken kann und im Ausland kompensieren muss. Diese Zahl kommunizierte der Bundesrat letztes Jahr dem Parlament. Recherchen von SRF zeigen nun: Die Lücke ist deutlich grösser.
(05:40) Brustkrebs: Ein Gentest könnte dank neuer Erkenntnisse noch mehr Brustkrebspatientinnen und -patienten eine belastende Chemotherapie ersparen. Forschende präsentierten die vielversprechenden Studienergebnisse an der weltweit grössten Krebskonferenz in Chicago.
(09:32) Pankreas-Krebs: Ein Tumor an der Bauchspeicheldrüse gehört zu den tödlichsten Krebsarten. Jetzt gibt es Grund zur Hoffnung: Ebenfalls in Chicago wurde ein neues Medikament vorgestellt, das die Überlebenszeit verdoppelt.
(14:44) HIV-Bekämfpung: HIV-Aids-Aktivisten fühlten sich schon fast auf der Zielgerade in ihrem Kampf gegen Aids. Dann kam US-Präsident Trump und mit ihm das Ende der US-Hilfe. Die Folgen wiegen schwer. Zum Beispiel in Südafrika, wo mit 8 Millionen Menschen die meisten HIV-Positiven der Welt leben. -
Am Donnerstag, 28. Mai jährt sich der Bergsturz von Blatten im Kanton Wallis. Bei der Naturkatastrophe stürzten fast 10 Millionen Kubikmeter Fels und Eis in die Tiefe und begruben das Dorf Blatten unter sich. Wie konnte das passieren?
In den vergangenen zwölf Monaten haben Forschende die Katastrophe minuziös analysiert und modelliert. So lässt sich heute in hohem Detailgrad beschreiben, wie der Gletscher unter dem Kleinen Nesthorn vorgestossen und schliesslich abgebrochen ist. Weitere Fragen, welche die Wissenschaft beschäftigen: Was passiert mit dem aus Eis, Fels und sonstigem Geröll bestehenden Schuttkegel, unter dem das verschüttete Dorf liegt? Und: Welchen Anteil hatte der Klimawandel beim Bergsturz von Blatten? -
Was Städte gegen die Hitze machen können. Forschenden auf der Suche nach einen Ebola-Impfstoff. Wie aus dem einstigen Riesen-Eisberg ein Zwerg wurde. Wird die ETH Zürich zur Waffenschmiede? Und: Die NASA präsentiert Pläne für eine Mondbasis.
00:50 Das Problem der brütend heissen Städte ist schon länger bekannt. Mit dem Klima-wandel wird es aber noch akuter. Klimawissenschaftler der ETH Zürich haben berechnet, dass heute schon Temperaturen bis 43 Grad möglich wären. Was unternehmen die Städte konkret, um ihre Bevölkerung zu schützen?
06:02 In Zentralafrika verbreitet sich das Ebolavirus rasch, vor Ort sind die Prioritäten klar. Gefordert ist auch die Forschung. Sie soll schnell Medikamente und Impfungen entwickeln.
11:02 Die Reise des Eisbergs A23a: Vor 40 Jahren brach in der Antarktis ein riesiger Eisberg ab. Der einstige Gigant ist heute nur noch ein Zwerg. Bald wird er komplett verschwunden sein.
15:16 Armasuisse will ihre jährlichen Investitionen an den Hochschulen verzehnfachen, die ETH soll ihre besten Köpfe aus der Forschung in die Entwicklung von Drohnen, bei Cybersicherheit und bei Überwachungstechnologien einsetzen. Der ETH-Rat hat "Ja" gesagt zu dieser verstärkten Kooperation.
19:57 Die NASA treibt ihre Pläne für eine Mondstation mit Hochdruck voran. Nun sind diese Pläne etwas konkreter geworden. Die Artemis-Mondbasis wird laut NASA „Hunderte von Quadratmeilen“ mit hüpfenden Drohnen und neuen Mondrovers abdecken. -
00:50 In Kongo-Kinshasa verbreitet sich eine seltene Variante des Ebola Virus. Was die Variante so speziell macht.
04:45 Pestizide können auch für Menschen schädliche Auswirkungen haben. Wie Pestizid-Produzenten und Biobauern damit umgehen.
13:34 Das schlimmste Szenario zum Klimawandel ist unplausibel geworden. Eine gute Nachricht - aber nicht nur.
18:12 Die Mönchsgrasmücke ist neu die häufigste Vogelart in der Schweiz. Warum sie den Buchfink vom Thron gestossen hat. -
Warum ADHS bei Frauen lange unsichtbar war. Kürzungen bei USAID führten zu mehr Gewalt in Afrika. Seit dem 11. Mai leben wir in der Schweiz auf Pump.
(00:43) Den Einkaufszettel zu Hause vergessen oder einen Termin verpasst? Kann ja mal vorkommen. Das heißt aber nicht gleich, dass ADHS im Spiel ist. Warum die Diagnosen in letzter Zeit dennoch stark zugenommen haben.
(09:52) Die plötzliche Streichung von USAID Entwicklungshilfe führte in Afrika zu mehr Gewalt.
(16:22) Die Schweiz lebt für den Rest des Jahres auf Pump, denn am 11. Mai 2026 war Overshoot Day. Das heisst, die natürlichen Ressourcen für dieses Jahr wären theoretisch aufgebraucht.
(22:44) Das auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" ausgebrochene Hantavirus ist keine neue, gefährlichere Variante - es ist eine alte bekannte. -
Kühe, Schweine und Hühner sind in ihrer Masse ein Problem für das Klima und für die Biodiversität. Aber wäre eine Landwirtschaft ohne Tiere möglich und sinnvoll?
Was wäre aus wissenschaftlicher Sicht ein sinnvoller Nutztierbestand für die Schweiz? Diese Themen werden im Zusammenhang mit der sogenannten Ernährungsinitiative gegen Ende Jahr vermehrt diskutiert werden. Die Konsumentinnen und Konsumenten, spielen dabei eine zentrale Rolle, denn ihr Mass an Fleischkonsum ist mitentscheidend für die Zahl der Kühe, Schweine und Hühner, die in der Schweiz jährlich gezüchtet und geschlachtet werden. Eine Auslegeordnung mit Wissenschaftsredaktor Christian von Burg und SRF 1-Moderatorin Monika Buser.
Studie Fibl und ETH Zürich:
agrarforschungschweiz.ch/2025/12/wege-zu-einer-markanten-erhoehung-des-selbstversorgungsgrades-bei-weniger-umweltbelastung/
Studie Hafl Bern:
agrarforschungschweiz.ch/wp-content/uploads/2023/12/236-242_Probst_Nutztiere_Landnutzung_DE-1.pdf -
Ein Untersuchungsbericht zum Kardiologen Francesco Maesano erschüttert das Unispital Zürich. Wie gefährlich ist der Ausbruch des Hantavirus auf dem Kreuzfahrtschiff? Und: In Zürich wird ein Knopf gedrückt, im Gotthardmassiv soll die Erde beben.
(00:37) Fachleute sprechen vom grössten Medizinskandal, den die Schweiz je gesehen hat. An der Herzklinik des Universitätsspital Zürich kam es zwischen 2016-2020 zu problematischen Eingriffen und mehr als 70 vermeidbaren Todesfällen. Im Zentrum steht der ehemalige Klinikdirektor, der Herzchirurg Francesco Maisano. Wer ist dieser Mann, wie tickt er?
(09:30) Auf einem Kreuzfahrtschiff hat sich das Hantavirus ausgebreitet. Es kam zu drei Todesfällen. Auf dem Schiff waren auch zwei Passagiere aus der Schweiz. Wie gefährlich ist das Hantavirus?
(12:47) Forschende der ETH Zürich haben versucht, im Gotthardmassiv ein Mini-Erdbeben auszulösen. Dabei wollten sie alles ganz genau vermessen. Die Frage, die im Zentrum steht: Wann wächst aus den kleinen Bewegungen eines Mini-Bebens ein grosses, ein spürbares, im schlimmsten Fall sogar zerstörerisches Erdbeben? -
Warum wir schlecht schlafen, was dies für die Gesundheit bedeutet und wie Schlaflose zurück in einen normalen Schlaf-Wachrhythmus finden.
Mehr als drei Millionen Menschen in der Schweiz leiden an einer Schlafstörung. Am verbreitetsten sind die stressbedingten Ein- und Durchschlafstörungen sowie die Schlafapnoe, verursacht durch nächtliche Atemaussetzer. Die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Kosten durch schlechten Schlaf hierzulande sind deutlich höher als jene für Herz- Kreislauferkrankungen. Mehr Prävention ist laut Fachleuten ein Must. Man kann nämlich besser schlafen. Hier gibt’s Tipps für den Alltag, wie man zu mehr Schlafqualität kommt und Informationen zu Therapien, die den Schlaf der meisten chronisch Schlaflosen erheblich verbessern, ohne Medikamente. -
Hirn-Computer-Schnittstellen haben in den letzten Jahren grosse Sprünge gemacht. Gerade erst hat China ein erstes Hirnimplantat für querschnittsgelähmte Menschen zugelassen – eine Weltpremiere. Sind Hirnchips damit im Alltag angekommen?
Ob in Forschungslabors oder milliardenschweren Tech-Unternehmen: Überall wird derzeit daran getüftelt, Signale aus dem Gehirn auszulesen und in digitale Befehle zu übersetzen. Damit Menschen mit schweren Lähmungen dank Hirnimplantaten wieder greifen, tippen oder sprechen können – allein durch ihre Gedanken. Was heute bereits möglich ist, ist beeindruckend. Gleichzeitig wirft die Technologie aber auch zahlreiche ethische Fragen auf: Was bedeutet diese Verschmelzung von Mensch und Maschine? Und wie sicher sind unsere Gedanken, wenn sie plötzlich technisch zugänglich werden? -
Millionen Tiere sind jedes Jahr unterwegs. Tausende von Kilometer legen sie zurück, an Land, in der Luft oder im Wasser. Kein Weg scheint zu weit - doch wie schaffen sie das eigentlich?
Vögel überqueren Kontinente, Wale durchschwimmen ganze Ozeane. Aber auch Gnus, Haie, Aale und Fledermäuse gehen auf Wanderschaft. Und sogar winzige Insekten ziehen über die Alpen. Tierwanderungen gehören zu den grössten Naturphänomenen auf der Erde. Doch warum wechseln sie zwischen Lebensräumen hin und her? Woher wissen sie, wann es Zeit ist aufzubrechen? Wie orientieren sie sich? Und vor welchen Problemen stehen sie heute? All diesen Fragen gehen wir auf den Grund, anlässlich der UN-Konferenz zum Schutz wandernder Wildtiere, wo viele der stark gefährdeten Arten besser geschützt werden sollen. -
Frauen sind in der Wissenschaft einen weiten Weg gegangen und heute sehr erfolgreich. Trotzdem sind sie zum Teil noch immer weniger sichtbar als ihre männlichen Kollegen. Warum ist das so?
Nicole Probst-Hensch, Lucia Kleint und Isabelle Zinn sind herausragende Wissenschaftlerinnen in der Schweiz. Probst-Hensch ist Epidemiologin und hat Bedeutendes geleistet für saubere Luft hierzulande, Kleint ist Astrophysikerin und studiert die Auswirkungen des Weltraumwetters auf unsere IT, Zinn forscht als Soziologin zu Genderthemen wie geschlechtsspezifischem Altern am Arbeitsplatz. Die drei Wissenschaftlerinnen sind auf ihrem jeweiligen Feld sehr erfolgreich und engagiert. Doch alle drei spüren als Frauen in der Wissenschaft auch heutzutage noch strukturelle Nachteile, die berühmte gläserne Decke. -
Für die einen sind es «Ratten der Lüfte», die alles vollkoten – für die anderen sind es intelligente Tiere, die man füttern und schützen sollte: An den Stadttauben scheiden sich die Geister.
Die Schweizer Städte gehen sehr unterschiedlich mit Tauben um. In Zürich etwa, werden jährlich gegen 1000 Vögel mitten in der Stadt mit Gewehren erlegt, in Bern hingegen werden Stadttauben seit 15 Jahren in Schlägen gehalten. In Basel Stadt kommt es dieses Jahr sogar zu einer Volksabstimmung zum Thema. Die Forderung: Stadtweite Taubenschläge, artgerechte Fütterung und ein Verbot, Tauben zu töten.
Neben all den Diskussionen haben in den letzten Jahrzehnten – weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit - zwei wilde Taubenarten die Städte für sich entdeckt. -
Die Schweizer Ski-Renncracks sind talentiert und schnell, und haben - Forschung sei dank - Skis an den Beinen, die Rennmaschinen sind.
Kurz vor dem Start der Olympischen Winterspiele 2026 geht es um die zwei Bretter, die für manche die Welt bedeutet. Es geht um Skis. Wir reden darüber, sas alles an Wissen, Forschung und Entwicklung in Rennskis drin steckt, wieviele Paar Ski Marco Odermatt zur Verfügung hat und wie wir Laien von der Forschung für die Rennskis profitieren. -
Immer öfter wirken Antibiotika nicht mehr gegen bakterielle Infektionen - eine Alternative könnten Therapien mit Viren sein, die Bakterien töten können. Wie weit ist hier die Schweiz?
Seit mehr als hundert Jahre ist bekannt, dass es sie gibt: Phagen - Viren, die Bakterien töten können. Doch erst seit Kurzem entdeckt die Medizin Phagen für sich, als Möglichkeit bakterielle Krankheiten zu therapieren, gegen die kein Antibiotikum mehr wirkt. Helfen könnte diese Phagentherapie vor allem Menschen mit chronischen Infektionen.
Doch die Therapie steht noch sehr am Anfang. In der Schweiz sind bisher nur knapp ein Dutzend Patienten mit Phagen behandelt worden. Andere Länder - wie Frankreich und Belgien - sind weiter.
Wir sprechen über politische Hürden, über Forscher, die Neues ausprobieren, und mit einem Patienten, der sich dafür einsetzt, dass die Phagentherapie für mehr Menschen zugänglich wird.
Forum Phagentherapie - Infos und Termine
phagenforum.ch -
Einst war dies Science-fiction: die Idee, tierische Organe zu nutzen, um versagende Nieren, Herzen und Lebern beim Menschen zu ersetzen - die sogenannte Xenotransplantation. Heute jedoch wird das tatsächlich gemacht, mit wachsendem Erfolg.
In der Schweiz und weltweit fehlen Spenderorgane. 2024 sind hierzulande 73 Personen gestorben, die auf eine Transplantation gewartet hatten; knapp 1300 Personen waren Ende letztes Jahr auf einer Warteliste für ein Spenderorgan. In dieser Situation gewinnt die Verpflanzung von tierischen Organen, die sogenannte Xenotransplantation, an Bedeutung: Tierorgane werden immer menschenähnlicher, und die Überlebenschancen von Transplantierten immer grösser. Dank Gentechnik könnte die Xenotransplantation mittelfristig eine echte Alternative zur menschlichen Organspende werden. Wie realistisch ist das? Wo steht diese Techinik heute, und: Wollen wir wirklich tierische Ersatzorgane in unserem Körper? -
Höhlenforscherinnen und Höhlenforscher kriechen stundenlang durch feuchte Gänge und dunkle Spalten. Ihr Ziel: Etwas zu entdecken, das vor ihnen noch nie jemand gesehen hat. Eine Spurensuche im Untergrund.
Vor genau 150 Jahren wagte sich der Bergbauer Alois Ulrich als erster ins Hölloch. Ausgerüstet mit Leiter, Seil, Pickel und Laterne in der Hand, erkundete er die dunkle und feuchte Höhle im Moutatal. Er gilt damit als erster Erforscher dieser Höhle. Seither sind etliche Wagemutige in seine Fussstapfen getreten, haben Meter um Meter Neuland erkundet, vermessen und kartiert. Aktuell sind 212 Kilometer bekannt. Langweilig ist es im Untergrund damit aber noch lange nicht. Auch die jüngste Generation an Höhlenforscherinnen und Höhlenforschern entdeckt neue Eingänge, riesige Hallen und Schächte. Mit drei von ihnen tauchen wir ab zum "kleinen Zürisee" und erfahren, was die Höhlenforschung so faszinierend und einzigartig macht. -
Autismus ist hochgenetisch. Das sagt die Wissenschaft. Doch Verschwörungstheoretiker, Impfgegnerinnen, Staatszweifler und Wissenschaftsleugner behaupten, die wahren Ursachen zu kennen.
Sie sind eine Minderheit und doch viele. Geschätzt 1 bis 3 Prozent der Menschen sind auf dem Autismus-Spektrum ASS. Ihr Gehirn hat sich in der frühen Kindheit anders entwickelt. Sie nehmen die Welt anders wahr, haben häufig besondere Vorlieben und sind nicht immer erpicht auf sozialen Kontakt. Das kann ihre Mitmenschen verunsichern und manchmal sogar kränken.
Worüber reden wir, wenn wir von Autismus sprechen. Was sind die Ursachen von ASS und warum ist diese Hirnentwicklungsstörung eine Projektionsfläche der weltanschaulichen Extreme. -
Netto keine Treibausgase mehr ausstossen bis im Jahr 2050, dazu hat sich die Schweiz verpflichtet. Doch noch ist sehr vieles unklar, insbesondere bei den sogenannt «schwer vermeidbaren» Emissionen.
Netto Null hat seine Tücken. Einigermassen einfach erscheint die CO2 Vermeidung im Strassenverkehr mit Elektrofahrzeugen und bei Gebäuden mit CO2 neutralen Heizungen. Doch viele weitere Emissionen werden schwierig oder gar nicht vermeidbar sein, etwa aus der Kehrichtverbrennung, der Industrie und auch der Landwirtschaft. Wie wir damit umgehen könnten soll jetzt ein grosses Konsortium aus Hochschulinstituten und Partner aus der Praxis ermitteln, im Auftrag des Bundes. - Laat meer zien