Afleveringen
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Rita Famos ist die erste Präsidentin der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS). In ihrem Buch «Leadership. Weibliche Perspektiven» versammelt sie Texte von 18 Führungspersönlichkeiten. So unterschiedlich ihre Biografien sind, etwas verbindet alle Frauen: geteilte Erfahrungen.
Die Themen dieser Folge:
Im Juni 2026 ist Rita Famos mit einem Glanzresultat im Amt bestätigt worden: Was ist ihr Erfolgsrezept?Die EKS steckte 2020 in einer veritablen Krise, hinzu kam Corona: Ist Famos besonders furchtlos?Stichwort Führung: Wer hat die heute 60-Jährige geprägt oder zumindest inspiriert?Religiöse Organisationen als Hort der Tradition: Ist es für eine Frau schwieriger, in der Kirche Karriere zu machen als anderswo?16 Frauen aus verschiedenen Konfessionen und Religionen schreiben über Leadership, Männer habe abgelehnt: Warum?Zwei Essays stammen von Führungspersönlichkeiten ausserhalb der Kirche: Weshalb gerade Karin Lenzlinger und Stephanie von OrelliEs gibt weder einen männlichen noch einen weiblichen Führungsstil, so der Tenor, doch es gibt geteilte Erfahrungen: Welche?Hang zur Harmonie oder «fear of friction»: Was bedeutet die Scheu vor Konflikten für Transformationen in religiösen Organisationen?Gleichberechtigte Teilhabe der Geschlechter sei kein Nice-to-Have, sondern ein theologischer Imperativ, schreibt Rita Famos. Warum?Das Buch von Rita Famos (Hg.): «Leadership. Weibliche Perspektiven», 283 Seiten, Theologischer Verlag Zürich 2026.
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Ein Berufsleben lang hat sich der katholische Theologe Thomas Münch für die Ökumene engagiert. Davon 37 Jahre in der Stadt Zürich; zuletzt in der evangelisch-reformierten Predigerkirche. Er blickt zurück und nach vorne und plädiert für die Quartierkirche.
Weitere Themen:
Die Predigerkirche ist ein Unikum in der Zürcher Kirchenlandschaft und versteht sich als «ökumenischer Lernort»: Was ist damit gemeint?Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit der reformierten Pfarrerin Kathrin Rehmat?In Tübingen hat Thomas Münch Mathematik und Theologie studiert: Was verbindet die beiden Disziplinen?Wie hat er die Auseinandersetzungen rund um den streitbaren Schweizer Theologen Hans Küng erlebt?Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil war die Ökumene hoch im Kurs: Weshalb ist die Euphorie längst verflogen?Vor 25 Jahren wurde die Charta Oecumenica verabschiedet und im vergangenen November aktualisiert: Was bringt diese Charta?Im Vatikan leitet Kardinal Kurt Koch das Dikasterium für Ökumene. Welche Impulse bringt er?Stimmt der Eindruck, dass der Vatikan Ökumene stärker mit den orthodoxen Kirchen sucht als mit den reformierten?Mit Blick auf Mitgliederschwund, Personalmangel und schrumpfende finanzielle Mittel: Bleibt in Zukunft nichts anderes übrig als Ökumene?Thomas Münch ist ein überzeugter Ökumeniker: Weshalb hält er die Suche nach einem Alleinstellungsmerkmal für gefährlich?
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Zijn er afleveringen die ontbreken?
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Sie hat die Organisation «PeaceWomen Across the Globe» vor zwanzig Jahren gegründet und bis vor kurzem präsidiert. Die frühere National- und Europarätin Ruth-Gaby Vermot spricht über ihr Leben und Wirken und erklärt, wo die Friedensarbeit der Frauen in den gegenwärtigen Kriegen geblieben ist.
Weitere Themen:
Was kann «PeaceWomen Across the Globe» konkret bewirken?Weshalb braucht es Friedensorganisationen, die ausschliesslich aus Frauen bestehen?Lehnt Ruth-Gaby Vermot (85) Waffen grundsätzlich ab?Sie stammt aus einer Taglöhnerfamilie und wollte aufs Gymnasium: Wie ist dieser Wunsch in Erfüllung gegangen?Sie doktorierte in Ethnologie, gründete mit einem katholischen Priester eine Familie und lebte zehn Jahre in Afrika: Was war prägend?1986 stieg sie in die Politik ein: Warum?Als Migrationspolitikerin hat sie viele Flüchtlingslager besucht: Was hat sie dort gesehen?Die Idee, 1000 Frauen für den Friedensnobelpreis zu nominieren, stammt von Vermot: Was war der Auslöser?Die Resolution 1325 des UN-Sicherheitsrates aus dem Jahr 2000 verlangt, dass Frauen mitverhandeln. Warum sieht die Realität anders aus?Friedensprozesse sind langwierige Prozesse. Was ist anders, wenn Frauen am Verhandlungstisch mitreden?Friede ist Papst Leo XIV. ein grosses Anliegen: Was erwartet Ruth-Gaby Vermot von ihm?
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Seit einem halben Jahr leitet Bruno Hensler die wirtschaftlichen Geschicke des Klosters Einsiedeln. Zuvor war er Verwaltungsdirektor der Hochschule St. Gallen (HSG). Erklärtes Ziel ist es, das Kloster und das Dorf aus dem Bewältigungsmodus zu führen.
Weitere Themen:
In den 1980er-Jahren war er Stiftsschüler in Einsiedeln. Wie hat sich das Kloster seither verändert?Das Kloster Einsiedeln hat die Stelle des Geschäftsführers neu definiert: Was ist der Kernauftrag von Bruno Hensler?Vor seiner Anstellung an der HSG war er Rektor des Gymnasiums im Kloster Disentis: Welche Lehren nimmt er nach Einsiedeln mit?In der Hierarchie ist er die Nummer zwei: Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit Abt Urban Federer?Hensler hat sich einen Überblick über alle Bereiche des Klosters verschafft: Wo gibt es akuten Handlungsbedarf?Die Benediktsregel besagt, dass ein Kloster selbsttragend sein soll. Erfüllt das Kloster Einsiedeln diese Anforderung?Wegen der Missbrauchsfälle steht die römisch-katholische Kirche in der Kritik: Hat das Auswirkungen auf die Donationen?Pro Jahr besuchen rund 800'000 Menschen Einsiedeln. Andere Orte würden sich darüber freuen. Weshalb ist das in Einsiedeln anders?Henslers Fazit: «Es gibt Gäste, die möchten in Einsiedeln Geld ausgeben, finden aber keine für sie passenden Angebote.» Was ist zu tun?
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International bekannt ist Graziella Contratto als Dirigentin. Jetzt hat die bald 60-Jährige aus einer Krise heraus ihren ersten Roman publiziert. Darin schreibt sie über ihre Kindheit in Schwyz in den 1970er-Jahren. Im Gespräch sagt sie auch, wie sich ihr Verhältnis zur römisch-katholischen Kirche verändert hat.
Weitere Themen:
Der Alltag war getaktet durch kirchliche Festtage, heidnische Bräuche und Musik: Wie hat dieses Schwyz sie geprägt?Als Mädchen spielte sie Klavier, Geige und später auch Orgel. Im Roman fokussiert sie auf die Geige. Warum?Andere leiden Qualen beim Schreiben, Contratto empfindet grosses Glück. Wie das?Was ist der Unterschied zwischen Dirigieren und Schreiben?Die ehemalige Töchternschule Theresianum Ingenbohl ist heute offen für alle Geschlechter: Was hat Contratto dort fürs Leben gelernt?Welche Rolle spielte der christliche Glaube im Schulalltag?Neben Micheline Calmy-Rey und Carla Del Ponte gehört auch Contratto zu den prominenten Absolventinnen: Macht sie das stolz?Seit zwanzig Jahren gibt sie Dirigier-Workshops für Manager: Welches sind ihre Erkenntnisse?Die Institution Kirche hat viele Fehler gemacht. Trotzdem ist Contratto immer noch Mitglied: Warum?Der Roman von Graziella Contratto: «Meitsch», Atlantis-Verlag, 173 Seiten.
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Lange Zeit blieb die St. Galler Stadtheilige Wiborada vergessen. Die Theologin und Seelsorgerin Hildegard Aepli hat sie aus der Versenkung geholt. Wer war Wiborada, und was hat sie – die vor 1100 Jahren gestorben ist – uns heute noch zu sagen?
Weitere Themen:
Wiborada ist die erste Frau, die von einem Papst heiliggesprochen wurde. Trotzdem ging sie vergessen. Warum?Dank ihr konnten Menschen, die St. Galler Klosterbibliothek und der Kirchenschatz gerettet werden. Wie ist ihr das gelungen?Wiborada hat sich freiwillig in eine Zelle einschliessen lassen und zehn Jahre darin gelebt. Was war ihr Auftrag?Seit sieben Jahren arbeiten Hildegard Aepli und ein 8-köpfiges ökumenisches Team am Wiborada-Projekt: Was motiviert sie?Es hat auch heftige Kritik gegeben am Projekt. Was waren die Argumente?Wer eine Woche in der nachgebauten Wiborada-Zelle verbringen wollte, musste sich bewerben. Welche Kriterien waren entscheidend?Hildegard Aepli war die erste Inklusin: Was ist ihre prägendste Erinnerung? Und was haben die Menschen ihr anvertraut?Im Jubiläumsjahr sitzt jeden Tag jemand in der Zelle: Ist das Projekt in der breiten Öffentlichkeit angekommen?2016 pilgerte Hildegard Aepli mit dem Slogan «Für eine Kirche mit den Frauen» von St. Gallen nach Rom. Wo steht die Frauenfrage heute?Papst Leo XIV.: Wird er sich für die Gleichberechtigung der Geschlechter einsetzen?Weitere Informationen zum Wiborada-Jubiläum und zum Wiborada-Projekt 2021–2026
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Er war ein Heimkind – heute ist er einer der erfolgreichsten Unternehmer der Schweiz und Philanthrop. Kinderschutz ist ihm ein zentrales Anliegen. Berühmt geworden ist Guido Fluri mit seiner Wiedergutmachungs-Initiative; kürzlich hat er eine Initiative lanciert für ein sichereres Internet. Was treibt ihn an, und wie blickt der gläubige Katholik auf die Kirche?
Weitere Themen:
Seine Mutter wurde mit 16 schwanger und erkrankte nach der Geburt bald an Schizophrenie: Welche Erinnerungen haben ihn geprägt?Vom Tankwart zu einem der 300 reichsten Menschen der Schweiz: Wie ist ihm diese Tellerwäscher-Karriere geglückt?Rund ein Drittel der Gewinne, die seine Holding erwirtschaftet, fliesst in Stiftungsprojekte: Was finanziert die «Guido Fluri Stiftung»?Einstiges Kinderheim in Mümliswil: 2011 hat er das Haus gekauft und die schweizweit erste Gedenkstätte für Heim- und Verdingkinder errichtet.2014 hat er die Wiedergutmachungs-Initiative lanciert: Was war der Grund, sich politisch ins Zeug zu legen?Wie ist es ihm gelungen, nach anfänglichem Widerstand auch die Kirchen ins Unterstützungskomitee zu holen?Heute kämpft Fluri europaweit für Kinderschutz: Was sind die grössten Herausforderungen?2019 hatten Guido Fluri und zwei Verdingkinder eine Audienz bei Papst Franziskus: Wie hat der Papst reagiert?Seit vier Jahren finanziert Fluri im Vatikan einen Lehrstuhl zur Prävention gegen sexuellen Missbrauch: Was wird erforscht?Guido Fluri wird im Sommer 60 und stemmt ein Grossprojekt nach dem anderen: Wann kommt er an seine Grenzen? Und was gibt ihm Kraft?
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Seit über sechzig Jahren lebt Bischof Erwin Kräutler in Brasilien und kämpft für die Rechte der indigenen Bevölkerung, den Schutz des Regenwaldes und eine geschlechtergerechte Kirche. 2010 wurde der Amazonas-Bischof mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet und jetzt mit dem Herbert-Haag-Preis.
Die Themen dieser Folge:
Herbert-Haag-Preis: Was macht Bischof Erwin Kräutler mit dem Preisgeld von CHF 10'000?Im Jahr 1965 wurde der Vorarlberger zum Priester geweiht: Weshalb wollte er seinen Dienst in Brasilien antreten?Ein grosses Anliegen sind ihm die Rechte der indigenen Bevölkerung: Wie ist es ihm gelungen, ihr Vertrauen zu gewinnen?Seit 1988 sind die Rechte der Indios in der brasilianischen Verfassung festgeschrieben. Weshalb setzt die Justiz sie nicht konsequent um?Von 1981 bis 2015 war er Bischof von Xingu, einer Diözese so gross wie Deutschland: Wie hat er diese Aufgabe angepackt?Als Umweltaktivist und Menschenrechtskämpfer wurde er an Leib und Leben bedroht: Was waren die schlimmsten Erlebnisse?16 Jahre lang stand er unter Polizeischutz: Weshalb verzichtet er heute darauf?Amazonas-Synode 2019 in Rom: Weshalb hat Papst Franziskus nicht umgesetzt, was mehr als zwei Drittel der Bischöfe befürwortet haben?Die Vision des 86-Jährigen ist eine nicht-klerikalistische, geschlechtergerechte Kirche: Was ist sein Kernanliegen?Das neue Buch von Erwin Kräutler: «Prophetische Kirche in Amazonien. Indigene Völker und Ökologie». Aus dem Portugiesischen von Monika Ottermann. 152 Seiten, Edition Exodus, Luzern 2026.
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Der Jesuit und Zen-Meister Niklaus Brantschen ist, was die Wissenschaft einen Super Ager nennt. Der 88-Jährige ist bis heute überaus aktiv. Er spricht übers Altwerden und erzählt, was die Schliessung des Lassalle-Hauses – das ist sein Lebenswerk – mit ihm gemacht hat.
Weitere Themen:
Das Altwerden verläuft in Etappen. Inwiefern ist 85 eine Schwelle?Welches sind Brantschens wichtigste Tipps für ein gutes Alter?Stille ist sein Lebenselixier. Seit 1. Juli 2025 stehen im Lassalle-Haus 79 Gästezimmer leer. Gibt es auch ein Zuviel an Stille?Mit dem Begriff «Lebenswerk» ist Brantschen vorsichtig. Warum?Das Lassalle-Haus stand für gelebten interreligiösen Dialog. Was war der Kern dieses Austausches?«Zu sagen, ich bin 50% Christ und 50% Buddhist, ist Nonsens.» Warum?Vor acht Jahren ist er an einem Tumor im Magen erkrankt und musste sich den Magen entfernen lassen. Was bedeutet das im Alltag?Mit der Ordensfrau Pia Gyger war er mehr als 40 Jahre lang in zölibatärer Liebe verbunden. Wie konnte er ihren Tod verkraften?Als Niklaus Brantschen 18 war, verunglückte sein ältester Bruder tödlich. Hat dieser Unfall die Weichen seines Lebens neu gestellt?Wie hat sich sein Gottesbild verändert, und was kommt nach dem Tod?
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Während die klassischen Kasualien in den Landeskirchen drastisch zurückgehen, wächst der Markt für freie Zeremonien. Darüber diskutieren Christian Walti, Pfarrer am Zürcher Grossmünster, und Philipp Erne, Präsident vom Berufsverband Schweizerischer ZeremonienleiterInnen (SZL).
Die Themen dieser Folge:
Zwingt man seinem Kind einen Glauben auf, wenn man es kirchlich taufen lässt?Wie unterscheidet sich eine Willkommensfeier von einer Taufe?Christian Walti plädiert für eine «klient:innen-zentrierte Kasualpraxis». Doch genau das scheint den Landeskirchen nicht zu gelingen. Warum?Was machen freie Zeremonienleiterinnen und Ritualbegleiter anders als Pfarrpersonen?Philipp Erne ist römisch-katholisch getauft und hat die Erstkommunion empfangen. Warum hat er auf die Firmung verzichtet?Heute arbeitet Erne als Krisenbegleiter und präsidiert den Berufsverband SZL. Welche Kriterien müssen erfüllt sein, um Mitglied zu werden?In der Schweiz sind heute rund 250 Ritualbegleiter:innen tätig. Vor zehn Jahren waren es erst 15. Macht diese Entwicklung Christian Walti Angst?In der Deutschschweiz finden zwei von drei Beerdigungen nicht in der Kirche statt. Wer bucht den Trauerredner Philipp Erne?Was können und müssen Landeskirchen unternehmen, um attraktiver zu werden?Droht Beliebigkeit, wenn Landeskirchen stärker auf die individuellen Wünsche der Menschen eingehen?
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Ein Kunstwettbewerb hat den bislang unbekannten jungen Bieler in den Vatikan katapultiert. Er hatte acht Monate Zeit, um für den Petersdom einen Kreuzweg mit 14 grossformatigen Ölgemälden zu malen. Was es heisst, neben Michelangelo und Bernini auszustellen, erzählt Manuel Dürr.
Die Themen dieser Folge:
Beworben haben sich tausend Kunstschaffende aus achtzig Ländern: Weshalb hat Manuel Dürr gewonnen?Er ist ein exzellenter figurativer Maler: Welchen Ausbildungsweg hat er gemacht?Acht Monate Zeit für diesen Grossauftrag: Was waren die grössten Herausforderungen?Bezug zum Kontext: Wie korrespondieren die Ölgemälde mit den anderen grossartigen Kunstwerken im Petersdom?Die Rechte am Kreuzweg gehen an den Vatikan: Ist der Lohn von 120'000 Euro bescheiden?Antisemitische Ikonografie auf Kreuzwegen: Wie vermeidet Manuel Dürr Stereotype?Eine Kommission aus dem Vatikan hat den Künstler begleitet: Hat sie ihm dreingeredet?Manuel Dürr gehört zur Glaubensgemeinschaft Jahu in Biel: Wie hat die Arbeit am Kreuzweg seine Sicht aufs Christentum verändert?Mit seinen 36 Jahren ist er auf dem Zenit seiner Künstlerkarriere: Was kommt jetzt?Erstmals aufgehängt werden die 14 Ölgemälde am Aschermittwoch. Künftig werden sie jährlich während der Fasten- und Osterzeit zu sehen sein.
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Sie hat als römisch-katholische Theologin die Offene Kirche Elisabethen in Basel geleitet und ist dank Auftritten in der TV-Sendung «Wort zum Sonntag» und ihren Radiopredigten weit über das Bistum Basel hinaus bekannt. Nach ihrer Pensionierung wechselte Monika Hungerbühler zur christkatholischen Kirche.
Die Themen dieser Folge:
Austritt aus der römisch-katholischen Kirche: Weshalb so leise und still?Christkatholische Kirche: Was fasziniert Monika Hungerbühler, und was fehlt ihr?Religiöse Erziehung: Wer hat sie geprägt?Sie hat sich ein Leben lang für Frauen und Flüchtlinge eingesetzt: Woher kommt ihr Gerechtigkeitssinn?Als feministische Theologin steckte sie in einem ständigen Dilemma: Welche Erinnerungen sind beispielhaft?Einmal musste sie sich beim damaligen Bischof Kurt Koch entschuldigen: Was war vorgefallen?Ein grosses Anliegen ist Monika Hungerbühler die Schöpfung: Haben wir überhaupt noch eine Chance, unsere Welt zu retten?Als freiberufliche Theologin bietet sie auch feministische Wallfahrten nach Lourdes an: Was darf man sich darunter vorstellen?Monika Hungerbühler hat sich jahrzehntelang mit der Bibel befasst: Welche Inhalte sind ihr besonders wichtig?
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«KirchenRaum. Begegnung neu denken» – so heisst das jüngste Buch von Ann-Katrin Gässlein. Die Liturgiewissenschaftlerin an der Universität Luzern und Mitarbeiterin der Cityseelsorgerin St. Gallen hat Fachleute befragt aus Theologie und Kunstgeschichte, Archäologie und Denkmalpflege sowie Architektur und Stadtentwicklung.
Die Themen dieser Folge:
Aus Kirchen werden Hotels, Schwimmbäder oder gar Einkaufszentren. Zumindest im Ausland. Könnte das in der Schweiz auch passieren?Mitgliederschwund und Rückgang der finanziellen Mittel sind auch in der Schweiz Realität: Wie gross ist der Druck, sich zu verkleinern?Im Buch wird mehrfach der sogenannte «MaiHof» in Luzern als positives Beispiel erwähnt: Was zeichnet diese Umnutzung aus?Gibt es auch etwas am «MaiHof», das die Liturgiewissenschaftlerin kritisiert?Wie unterscheiden sich katholische von reformierten Kirchen, wenn es um Umnutzung geht?Kirchen prägen das Stadt- und das Dorfbild und sind mit Emotionen verbunden: Wie können sie öffentliche Orte bleiben?Kirchenumnutzung ist ein komplexer Prozess: Wer hat den Lead, und wie kann ein solcher Prozess partizipativ und zielführend gestaltet werden?Welche Rolle spielt der Denkmalschutz in der Schweiz?Die Schweizer Bischofskonferenz hat im Dezember 2024 einen Leitfaden zu Kirchenumnutzungen herausgegeben: Was empfehlen die Bischöfe?Buch und Datenbank: Ann-Katrin Gässlein (Hg.): «KirchenRaum. Begegnung neu denken. 196 Seiten. Theologischer Verlag Zürich. Zugang zur Datenbank mit Informationen zu über 200 umgenutzten Kirchen, Kapellen und Klöstern in der Schweiz:https://www.schweizerkirchenbautag.unibe.ch
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Das neue Jahr ist noch jung: Vielleicht sind Vorsätze gefasst, und bestimmt hat der eine oder die andere einen Neustart geplant. Eine, die weiss, was es heisst, immer wieder neu anzufangen, ist die katholische Theologin Simone Dollinger von Mission 21. Sie hat neun Jahre zusammen mit ihrer Familie in Bolivien und Costa Rica gelebt und gearbeitet und ist nun zurück in der Schweiz.
Die Themen dieser Folge:
Mut und AbenteuerlustVertrauen und Geduld als VoraussetzungEinbezug von Kindern und Jugendlichen in die EntscheidungRolle der Partnerorganisation vor OrtDie eigene Wohnung als RückzugsortUmgang mit Schwierigkeiten und ZweifelnWarum es helfen kann, vor dem Abschied nochmals einen Lieblingsort aufzusuchenFinanzielle und administrative Hürden
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«Schule statt Fabrik»: So lautet das Motto des diesjährigen Sternsingens. Amy Della Polla, eine zwölfjährige Sternsingerin aus Arbon, und der Jugendarbeiter Filip Galiot erzählen, weshalb sie sich engagieren und was es zu beachten gilt.
Die Themen dieser Folge:
In Arbon und Umgebung machen 16 Kinder und Jugendliche beim Sternsingen mit: Ist es heute uncool, Sternsinger zu sein?Beim Sternsingen sind auch Kinder anderer Konfessionen und Religionen willkommen: Machen sie tatsächlich mit?Blackfacing ist heute verpönt: Wie erklärt Filip Galiot Traditionalisten diesen Wandel?Heuer sammeln die Sternsinger Geld für Bangladesch: Wie entscheidet das Hilfswerk Missio Schweiz, welches Projekt berücksichtigt wird?Missio Schweiz organisiert das Sternsingen seit 1989: Wie stellt das Hilfswerk sicher, dass das Geld Kindern in Bangladesch zugutekommt?Vom Modedesigner und Eventmanager zum Jugendarbeiter: Warum hat Filip Galiot in die Kirche gewechselt?Für Missio Schweiz hat er T’Shirts und Taschen entworfen: Welche Grundidee steckt hinter der Kollektion?Höhepunkt der Sternsinger-Aktion ist eine Reise nach Rom: Organisator Galiot, was ist geplant?Amy Della Polla reist nicht nach Rom, das Los hat anders entschieden: Ärgert sie das?
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In Mali engagierte er sich viele Jahre für den christlich-islamischen Dialog. 2022 wurde er von Dschihadisten entführt und ein Jahr lang gefangen gehalten. In Gottesdiensten und Vorträgen berichtet Pater Hans-Joachim Lohre von seinen Erfahrungen und seiner Arbeit.
Die Themen dieser Folge:
Auf Einladung des Hilfswerks «Kirche in Not (ACN)» besuchte er die Schweiz: Wie reagiert sein Publikum?Er gehört dem Orden der Weissen Väter an: Wollte er die Muslime in Mali zum Christentum bekehren?In Bamako hat Pater Lohre das «Zentrum Glaube und Begegnung» geleitet: Wie funktioniert der christlich-islamische Dialog konkret?Im November 2022 wurde er entführt: Hat er je mit einer Entführung gerechnet?Wer hat ihn entführt, und wie haben die Entführer ihn behandelt?Wie hat sein Tagesablauf in der Gefangenschaft ausgesehen?Er sagt, er habe nie mit Gott gehadert: Woher kommt sein unerschütterliches Gottvertrauen?Im November 2023 kam es zur Freilassung: Wie hat er die Freiheit erlebt?Heute ist Mali eines der gefährlichsten Länder der Welt: Ist der christlich-islamische Dialog in Mali gescheitert?Seit einem Jahr lebt und arbeitet Pater Lohre in Marseille: Was sind dort seine Aufgaben?
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Die Sterbeforscherin und Expertin im Umgang mit Krebskranken hat ihre Erfahrungen in einem neuen Buch gebündelt. Im Podcast «Laut + Leis» sagt Monika Renz, weshalb am Tiefpunkt einer Verzweiflung etwas Rettendes passieren kann.
Weitere Themen dieser Folge:
Sie hat mehr als tausend Menschen im Sterbeprozess begleitet: Was ist ihre wichtigste Erkenntnis?Monika Renz ist eine Pionierin der Sterbebegleitung und hat in St. Gallen die Psycho-Onkologie aufgebaut: Was war die Grundidee?Was treibt Leidende am meisten um?Sterben gläubige Menschen besser?Kann man sich auf physischen Schmerz vorbereiten?Wege der Erlösung: Was kann helfen, damit jemand loslassen kann?Der Sterbehilfe steht Monika Renz kritisch gegenüber. Wie reagiert sie, wenn jemand den Wunsch nach Sterbehilfe äussert?Wie findet sie selber Ruhe und Erholung?Das Buch von Monika Renz: «Meine Hoffnung lass’ ich mir nicht nehmen. Wege der Erlösung und der Spiritualität heute». Herder-Verlag 2025, 224 Seiten.
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Die renommierte emeritierte Wirtschaftsprofessorin der Uni Zürich hat öffentlich bekannt gemacht, dass sie wieder in die Kirche eingetreten ist. Margit Osterloh spricht über die Gründe und sagt, was Unternehmen von Klöstern lernen können. Und: Sie kontert die Kapitalismus-Kritik der Päpste.
Weitere Themen dieser Folge:
Die sogenannte «Studentinnen-Studie» hat einen Shitstorm ausgelöst: Wie ist Margit Osterloh damit umgegangen?Die 82-Jährige hat ein Leben lang gearbeitet und einen Sohn grossgezogen: Wie wichtig war ihr die Karriere?Forschung ist kein Glasperlenspiel: Wie kann sie für mehr Gerechtigkeit in der Welt sorgen?Die Landeskirchen sind im Sinkflug: Was könnte ihnen wieder Aufwind geben?In der Bibel gibt es zahlreiche Stellen, die mit Reichen hart ins Gericht gehen: Was sagt Margit Osterloh dazu?Die Wirtschaftsprofessorin plädiert für eine soziale Marktwirtschaft: Was versteht sie darunter?
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Seit hundert Tagen ist Beat Grögli Bischof von St. Gallen. Er spricht über seine ersten Erfahrungen im neuen Amt, über Papst Leo XIV. und die Zukunft seines Bistums. Und: Er sagt auch, wie er sich erholt und zur Ruhe kommt.
Weitere Themen dieser Folge:
Kürzlich ist Beat Grögli 55 Jahre alt geworden: Bleibt er zwanzig Jahre lang Bischof von St. Gallen?Wahlspruch «In Concordiam Christi» (herzlich in Christus): Wie will er dieses Statement ins Bistum tragen?Vorgänger Bischof Markus: Worin ist er Bischof Beat ein Vorbild? Was wird dieser anders machen?Baby-Bischof-Kurs in Rom: Welches ist die wichtigste Erkenntnis?Papst Leo XIV. hat sein erstes langes Interview gegeben: Ist Bischof Beat enttäuscht?Das erste Lehrschreiben von Papst Leo ist eine Kritik am Kapitalismus. Was kann und muss die Kirche tun, um Armut zu lindern?Bischof Beat hat erste Personalentscheide getroffen und Männer in Führungspositionen berufen. Wo bleiben die Frauen?Frauen-Fussball-Europameisterschaft: Weshalb trug der Bischof ein Polo-Shirt mit der Aufschrift «Heute gewinnen die Frauen»?2027 wird die Folgestudie der Pilotstudie zum sexuellen Missbrauch publiziert: Was wird zu lesen sein?
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Der umtriebige Jesuit hat in Basel fünf Jahre lang den Bereich Spiritualität und Bildung verantwortet. Vor wenigen Tagen hat Martin Föhn Basel verlassen, um in den USA die letzte Ausbildungsstufe der Jesuiten zu absolvieren. Ein Blick zurück und nach vorne.
Die Themen dieser Folge:
Nach fünf Jahren in Basel: Worauf ist er besonders stolz?Basel ist urban und weitgehend säkular: Wo ist Martin Föhn an Grenzen gestossen?Vom Bauernsohn zum Priester: Was waren die Beweggründe?Eintritt in den Jesuitenorden: Weshalb hat sich Martin Föhn gerade für diesen Orden entschieden?Für die Jesuiten sind geistliche Exerzitien zentral: Was ist der Kerngedanke?Ein grosses Anliegen ist Martin Föhn das Gebet: Weshalb fällt es heute vielen Menschen schwer, ins Gebet zu finden?Den Podcast «einfach beten!» hat er mitentwickelt: Wie betet er persönlich?Martin Föhn übt auch Kritik an der Kirche: Was wünscht er ihr?Heute leben in der Schweiz noch knapp dreissig Jesuiten: Welche Rolle können sie in der römisch-katholischen Kirche spielen?
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