Afleveringen
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Seit über einem Jahrzehnt ist Lean im Schweizer Gesundheitswesen unterwegs – aber wann hört es auf, ein Projekt zu sein, und wird zur Organisationskultur?
In dieser Folge spricht Alfred Angerer mit Christian Walch, Fachführer Prozess und Lean Management bei HOCH Health Ostschweiz, über das, was Lean wirklich braucht – und was es immer noch bremst.
Christian erzählt, wie er das Thema aus der Industrie ins Gesundheitswesen mitgebracht hat und was ihn damals als Patient in Spitälern angetrieben hat, Prozesse zu verbessern. Gemeinsam sprechen sie über heilige Kühe wie Visitenzeiten, den unterschätzten Erfolgsfaktor Mittelmanagement und das Konzept des «Lean-Sinns» – ein trainiertes Bewusstsein für Einfachheit, Effizienz und Wertschöpfung im Alltag.
Die Folge beleuchtet:
- Warum Lean ohne Kulturverankerung scheitert
- Wie eine Durchdringungsskala den Reifegrad sichtbar macht
- Welche Tools sich im Spitalalltag bewähren – und welche nur im Lehrbuch funktionieren
- Wie KI und Digitalisierung Lean nicht ersetzen, sondern erst wirken, wenn die Prozesse stimmen
Zum Schluss wagt Christian eine These, was Spitäler riskieren, die sich der Lean-Logik verweigern. -
Ärztinnen und Ärzte sollen zuhören, behandeln und entscheiden – nicht ihre knappe Zeit mit Korrigieren, Suchen und Nachdokumentieren verlieren.
In dieser Folge sprechen Alfred Angerer und Stefan Lienhard mit Steffen Schmidt, Co-Gründer von Medicusdata, über KI-gestützte Dokumentation im Gesundheitswesen – ein Thema, das in Praxen und Spitälern im Alltag angekommen ist.
Steffen erzählt, wie Medicusdata aus echter Beobachtung entstanden ist: Praxen und Spitäler haben er und sein Mitgründer besucht, um zu verstehen, wo Dokumentation heute bremst.
Daraus entstand eine modulare Lösung für Diktat, Ambient Listening und Chat. Nutzbar dort, wo ohnehin gearbeitet wird: im PIS, KIS, in Word, Outlook oder per Smartphone.
Die Folge zeigt:
- Wann hilft KI wirklich?
- Wann schafft sie nur neue Arbeit?
- Wie reagieren Patientinnen und Patienten, wenn KI mithört?
- Und warum sind Datenschutz und Datensouveränität wichtig – aber erst dann wertvoll, wenn die Lösung im Alltag tatsächlich besser funktioniert?
Zum Schluss spricht Steffen über Mut und echten Nutzen als beste Förderung. -
Zijn er afleveringen die ontbreken?
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In dieser Folge sprechen Alfred Angerer und Stefan Lienhard mit Severin Summermatter, CEO von the i-engineers, über die Rolle von Interoperabilität, Datenintegration und Patientenplattformen im Spitalwesen.
Severin erzählt, wie ein Schweizer Familienunternehmen mit seiner Lösung 150 Spitäler in Deutschland digital vernetzt hat – und welche Lehren die Schweiz daraus ziehen kann.
Die Folge beleuchtet Fragen, die viele Spitalverantwortliche beschäftigen:
Wie gelingt organisatorische Transformation bei grossen Digitalisierungsprojekten?
Warum ist Zusammenarbeit in Verbünden oft effizienter als Alleingänge?
Und wie unterscheidet sich digitale Souveränität in der Theorie von der praktischen Umsetzung in der Cloud?
Zum Schluss teilt Severin seine These zur Zukunft der menschlichen Interaktion im Gesundheitswesen und gibt jungen IT-Talenten eine klare Botschaft mit auf den Weg. -
Wie wird aus einer IT-Idee ein Digital-Health-Unternehmen, das heute mobile klinische Apps für Spitäler und Pflegeeinrichtungen entwickelt?
In dieser Podcastfolge sprechen Alfred Angerer und Stefan Lienhard mit Chrysanth Sulzberger, Mitgründer von Imito, über die Entstehungsgeschichte seines Unternehmens und darüber, wie digitale Lösungen das Wundmanagement effizienter, präziser und alltagstauglicher machen können.
Chrysanth erzählt, wie Imito ursprünglich aus dem Bedarf nach sicherer klinischer Fotodokumentation entstanden ist und warum sich daraus ein klarer Fokus auf Wundanalyse, KI-gestützte Dokumentation und Clinical Decision Support entwickelt hat.
Zudem geht es um die Herausforderungen beim Aufbau eines Health-Tech-Start-ups, die Zusammenarbeit mit Spitälern, regulatorische Anforderungen sowie die Frage, welche Rolle mobile Technologien künftig in Homecare und bei chronischen Wunden spielen werden. -
Was, wenn die Apotheke nicht mehr nur Medikamente abgibt, sondern zur zentralen Drehscheibe im Gesundheitswesen wird?
In dieser Folge spricht Alfred Angerer mit Dr. Fabian Sommerrock, Leiter Business Development & Cooperations bei Galenica, über den tiefgreifenden Wandel der Apothekenwelt im digitalen Zeitalter.
Warum informieren sich heute 70 bis 80 Prozent der Kundinnen und Kunden zuerst online? Welche Rolle spielen Convenience, Online-Terminbuchungen und hybride Versorgungspfade? Und wie wird aus der klassischen Medikamentenabgabe ein Dienstleistungsangebot mit über 350’000 erbrachten Dienstleistungen pro Jahr?
Fabian zeigt, wie „Beratung Plus“ ausgerollt wird, wie Telemedizin direkt im Beratungsraum integriert werden kann und weshalb das E-Rezept Schweiz, trotz technischer Reife, noch am Anfang steht. Zudem geht es um Diagnostik, Kooperationen mit Versicherern und die Vision einer stärker vernetzten Apotheke.
Diese Folge entstand im Umfeld des Digital Health Report 2025/26. -
Alfred Angerer spricht mit Robin Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung von Medix und Leiter Unternehmensentwicklung, sowie Jonathan Meier, CEO von Healthinal und von Heureka Health, über eine der grossen ungelösten Herausforderungen im Schweizer Gesundheitswesen: den strukturierten und sicheren Datenaustausch zwischen Leistungserbringern. Im Zentrum steht die Frage, weshalb medizinische Daten heute noch häufig als PDF verschickt und manuell erneut erfasst werden und welche Fehlerquellen, Ineffizienzen und Frustrationen daraus entstehen. Die Gäste zeigen auf, wie mit Heureka eine standardisierte Schnittstelle geschaffen wurde, die Arztpraxen ermöglicht, strukturierte Daten sicher mit Drittanwendungen zu teilen, ohne zusätzliche Kosten für die Praxis. Diskutiert werden konkrete Anwendungsfälle wie Telemedizin, Notfallversorgung im Spital, elektronische Patientendossiers sowie neue KI-Anwendungen in Arztpraxen. Zudem geht es um Anreizsysteme, regulatorische Hürden und die Frage, weshalb Bottom-up Initiativen in der Schweiz oft schneller wirken als staatliche Top down Programme.
Diese Podcast-Folge wurde mit der freundlichen Unterstützung der Heureka Health ermöglicht. Zur ihrer Website: https://heureka.health/ -
Alfred Angerer spricht mit Jeroen de Leur, Mitglied der Geschäftsleitung des Gesundheitscenter Jeroen de Leur in Einsiedeln, und Daniel Holsträter, Sales Manager und Konzeptberater bei EGYM, über die Digitalisierung in Physiotherapie und Training. Im Zentrum stehen die Fragen, was Digitalisierung in diesem Umfeld konkret bedeutet, wie datenbasierte Assessments wie Bioimpedanz und Bio Age Motivation schaffen und wie digitale Ökosysteme Prozesse vereinfachen. Die Gäste diskutieren den Wandel der Branche, die Verbindung von Therapie und Training unter einem Dach, Chancen für Kundenbindung und Rekrutierung sowie Grenzen von Messbarkeit in der Therapie. Zum Schluss blicken sie in die Zukunft mit KI als Werkzeug und der klaren Haltung, dass trotz Technik das Zwischenmenschliche entscheidend bleibt.
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Alfred Angerer spricht mit Pascal Brack, Head of IT Services Digital Health bei der Schweizerischen Post, über die Digitalisierung in Schweizer Arztpraxen. Wie fragmentiert ist die IT-Landschaft im Gesundheitswesen? Welche KI-Lösungen unterstützen Ärzte bereits heute bei der Dokumentation? Und wie entwickelt sich das elektronische Gesundheitsdossier (EGD) weiter? Brack erklärt, warum die grösste Herausforderung darin besteht, die Schweizer Bevölkerung auf dieser digitalen Journey mitzunehmen, weshalb fliessende Daten die Grundlage für bessere Behandlungsqualität sind und was passieren muss, damit Digitalisierung im Gesundheitswesen nicht nur geplant, sondern auch gelebt wird.
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In dieser Podcastfolge spricht Alfred Angerer mit René Buholzer, CEO von Interpharma, über die wachsende Bedeutung von Real World Data und die Frage, warum Forschung und Versorgung ohne vernetzte Daten künftig kaum mehr möglich sind.
René erklärt, warum Gesundheitsdaten zu einem entscheidenden Standortfaktor werden, weshalb Forschung ohne vernetzte Daten nicht mehr denkbar ist und wieso ein Gesundheitsdatenökosystem die zentrale Infrastruktur der Zukunft sein könnte. Ausserdem zeigt er auf, welche geopolitischen Risiken auf die Schweizer Pharmaindustrie zukommen und warum wir dringend lernen müssen, vom Ergebnis her zu denken statt in Silos zu regulieren.
Diese Folge entstand im Umfeld des Digital Health Report 2025/26 und bietet einen nüchternen, aber hoch relevanten Einblick in die digitale Zukunft der Gesundheitsversorgung. -
Wie fördert man Innovation im Schweizer Gesundheitswesen konkret? Jade Sternberg von der CSS spricht über den Future of Health Grant, ein Programm, das vielversprechende Digital-Health-Startups mit Wissen, Netzwerk und gezielter Unterstützung auf ihrem Weg begleitet.
In dieser Podcastfolge geht es darum, wie die CSS zur treibenden Kraft für Innovation wird, welche Ideen die Zukunft der Gesundheit prägen könnten und warum es oft mehr als nur gute Technologie braucht.
Ein inspirierender Einblick in die Welt der digitalen Gesundheit, entstanden in Kooperation mit der CSS anlässlich des Digital Health Report 2025/26. -
Sechs Jahre Marktplatz Gesundheitswesen – und zur Feier geht’s nach Schweden!
Alfred Angerer und Stefan Lienhard berichten von ihrer Delegationsreise nach Stockholm und den Eindrücken, die sie für die Schweiz mitgenommen haben. Im Fokus stehen innovative Ansätze der Prävention, etwa ein Pilotprojekt zur Diabetesvermeidung mit echtem Return on Investment, sowie die Frage, wie digitale Gesundheit in Schweden so konsequent umgesetzt wird. Ein Highlight: ein Transkriptionstool, das Ärzt:innen die Dokumentation erleichtert und den klinischen Alltag verändert. Was lässt sich davon auf die Schweiz übertragen, wo liegen die Unterschiede – und welche Chancen eröffnen sich für unser Gesundheitssystem?
Eine Episode voller Inspiration, Praxisbeispiele und Denkanstösse. -
Am 3. September 2025 erscheint der neue ZHAW Digital Health Report 2025/26! In dieser Folge geben Alfred Angerer und Sina Berger einen Vorgeschmack:
Wo steht die Digitalisierung des Schweizer Gesundheitswesens?
Welche Akteure sind beim Thema Digitalisierung fit – und wer hinkt hinterher?
Was wünschen sich Bürger:innen und Mitarbeitende von Digital Health?
Zwischen Kano-Befragungen, Empathy Maps und dem eigens entwickelten Reifegradmodell zeichnen die beiden ein differenziertes Bild: von Arztpraxen, die beim Digitalisierungsgrad noch am Anfang stehen, bis zur Pharma-Branche, die digital klar vorne liegt. Und zu guter Letzt: Wo sehen Expert:innen das Schweizer Gesundheitswesen in fünf Jahren?
Eine Folge, die nicht nur Zahlen liefert, sondern zeigt, warum die Digitalisierung im Schweizer Gesundheitswesen Hoffnung gibt und neue Chancen bedeutet.
Hier geht’s direkt zum vollständigen Report: https://www.mwv-berlin.de/meldung/!/id/593
Wir bedanken uns herzlich bei unseren Hauptsponsoren des Reports CSS, Swiss Post und Galenica sowie bei den weiteren Sponsoren ZURZACH Care Unternehmensgruppe, SWICA Organisation de Santé und AD Swiss Net AG.
#MarktplatzGW #DigitalHealth #DigitalHealthReport #Reifegradmodell #Digitalisierung -
Aus einer frühen Begeisterung für Technik wurde bei André Baumgart eine Passion für digitale Transformation im Gesundheitswesen. Als Leiter für Qualitätsmanagement und Patientensicherheit beim Verband Zürcher Krankenhäuser (VZK) spricht er mit Alfred Angerer und Stefan Lienhard darüber, wie der VZK ein pragmatisches Reifegradmodell entwickelt hat – als Antwort auf die Frage: Wo stehen wir, und wo wollen wir hin? Das Gespräch spannt den Bogen von Strategie, Leadership und Kultur bis zum Innovationsstand im Schweizer Gesundheitswesen. Am Ende wird klar: Digitalisierung ist vor allem Teamarbeit und keine reine IT-Frage.
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Diese Podcast-Folge wurde mit der freundlichen Unterstützung der Zippsafe ermöglicht.
Was als Idee für Festivalgarderoben begann, wurde zur Lösung für ein altbekanntes Spitalproblem: Platz, Prozesse und Patienteneigentum. Zippsafe-Mitgründer Carlo Loderer trifft auf Pflegedirektorin Michèle Schmid und COO Pascal Cotrotzo vom Kantonsspital Baden. Im Gespräch mit Alfred Angerer erzählen sie, wie ZippSpace, ZippBag und ZippScan gemeinschaftlich entstanden sind – Lösungen, die nicht nur Platz sparen, sondern auch Pflege entlasten und Patientenerfahrungen verbessern. Zwischen Lean-Philosophie und Innovationskultur zeigt sich: Gute Ideen entstehen dort, wo Menschen zusammenarbeiten. Und die Kunst liegt oft darin, einfache Ideen wirksam umzusetzen. -
Vom Mobilfunk über die Reiseindustrie ins Herz eines Spitals: Alexander Nelles, CIO des Kantonsspitals Winterthur (KSW), bringt frischen Wind in eine Branche mit gewachsenen Strukturen. Im Gespräch mit Alfred Angerer und Stefan Lienhard erzählt er, wie ihn der Wunsch zu helfen vom Arzttraum zur Business-Tech-Karriere führte und warum er die Rolle des „Dschungelkönigs“ im Digitaldickicht übernimmt. Ob Patientenportal, KI-Assistentin oder Net Promoter Score: Für ihn zählt, was Wirkung entfaltet. Es geht um Use Cases mit echtem Mehrwert, die Rolle eines CIOs und eine These, die aufhorchen lässt: Spitäler ohne Ärzte? Willkommen im Jahr 2045.
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Leitwert: Im Spital zählt jede Minute – doch oft fehlt die Zeit für Monitoring und manuelle Erfassung. Leitwert will das ändern: Mit einer Plattform, die Wearables smart ins Kliniksystem integriert. Im Gespräch erklärt Noëlle Moser, Ärztin, wie das Start-up die Brücke zwischen ETH-Innovation und Krankenhausrealität schlägt – und warum Sensordaten, Alarme und Integration entscheidend sind. Das Ziel: Technologie, die Fachkräfte entlastet und die Patientensicherheit erhöht.
Itchy Monsters: Regelmäßiges Eincremen ist essenziell bei Neurodermitis – aber kaum ein Kind macht es gern. Itchy Monsters will das ändern: Mit Hörspielen, Monster-Avataren und Augmented Reality entstand eine «Serious Game» App, die gesunde Routinen fördert. Gründer Daniel Voigt erklärt, wie aus Storytelling, Gamification und pädagogischer Psychologie ein echtes Health-Tech-Konzept für Kinder wurde und wie dieses der Schlüssel zu ihrer langzeitigen Selbstwirksamkeit sein kann.
Jetzt reinhören in die vierte DMEA-Start-ups Folge – für alle, die sehen wollen, wie moderne, digitale Lösungen im Gesundheitswesen tatsächlich etwas verändern können. -
Luna Solutions geht das Thema an, das fast jede Praxis heute umtreibt: den Fachkräftemangel. Aber statt noch eine weitere klassische Jobbörse zu bauen, setzt Luna auf automatisierte Prozesse, KI-gestütztes Matching und eine Nutzererfahrung, die man eher aus der Datingwelt kennt. ÄrztInnen geben einfach ihre Praxis-Webseite an – Luna analysiert, erstellt ein ansprechendes Profil, ergänzt Texte, Bilder und Emojis, und stellt die Praxis so dar, wie sie wirklich ist. BewerberInnen wiederum erstellen in wenigen Klicks ein tiefes, fachlich relevantes Profil – vom Röntgenschein bis zur Softwareerfahrung. Und dann? Wird gematcht. Schnell, passgenau, direkt. So sieht modernes Recruiting aus mit Björn Müller.
MOXI: Zehn Anrufe, keine Antwort, nur Frust – Wenn selbst Pflegekräfte Listen abtelefonieren, wird klar: Die Organisation von Patiententransporten ist ein blinder Fleck im Gesundheitssystem. Felix Dohmeier, zuvor in der Mobilitätsbranche aktiv, sah Parallelen – und gründete MOXI. Die Plattform verbindet Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Fahrdiensten digital – mit Fokus auf NutzerInnen und Effizienz. Im Gespräch erzählt Felix, wie man mit kluger Digitalisierung alle Beteiligten entlastet und warum bei der Mobilität von PatientInnen endlich mitgedacht werden muss.
Jetzt reinhören in Episode 3 unseres DMEA-Podcasts – für alle, die sehen wollen, wie moderne, digitale Lösungen im Gesundheitswesen tatsächlich wirken. -
Healthy+: Papierflut und Datenlabyrinthe: Wer in der Pflege arbeitet, kennt das Chaos rund ums Wissensmanagement. Yves Aeschbacher will das ändern – und hat Healthy+ gegründet. Der gelernte Pflegefachmann und Medizininformatiker entwickelt mit seinem Team ein System, das Richtlinien, Prozesse und Know-how endlich da verfügbar macht, wo sie gebraucht werden – nativ, mobil, intelligent. Im Podcast erzählt Yves, warum Wissen in der Pflege oft unauffindbar ist, wie ein Systemwechsel gelingen kann – und warum es mehr Mut zum Teilen braucht.
Dianovi: Tränen nach dem Dienst, Unsicherheit bei Diagnosen, Druck im System: So beginnt die Geschichte von Dianovi. Als Nils Bergmann erfuhr, wie überfordert seine Schwester als junge Assistenzärztin in der Notaufnahme ist, wurde klar – hier fehlt mehr als Personal. Es fehlt Unterstützung, Wissen, Struktur. Zusammen mit Elias Hofmann entwickelte er ein System, das Entscheidungen absichert, Abläufe vereinfacht und Abrechnungspotenziale hebt – live, integriert, evidenzbasiert. Eine Lösung, die Ärzt:innen genau dort unterstützt, wo sie es brauchen: im laufenden Arbeitsprozess. -
Kardiocura: Monatelang auf einen Termin beim Kardiologen warten? Für viele Patient:innen Alltag – besonders im ländlichen Raum. Parinaz Yavarzadeh, Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie, wollte das nicht länger hinnehmen. Mit ihrer digitalen Hybridpraxis Kardiocura bringt sie spezialisierte Herzensmedizin dorthin, wo sie gebraucht wird: ins Wohnzimmer, ins Unternehmen, aufs Smartphone. Im Podcast erzählt sie, wie ihr Modell funktioniert, warum der Zugang zu ärztlicher Expertise nicht am Wohnort scheitern darf – und wie digitale Tools, präventive Betriebsmedizin und Smart-Watch EKGs das System entlasten könnten.
Kaarlo Health: Acht Millionen Menschen in Deutschland sind betroffen – doch viele bleiben ohne Therapie: Somatoforme Störungen gehören zu den häufigsten, aber auch am wenigsten versorgten Krankheitsbildern. Tobias Barg will das ändern. Der ehemalige Wirtschaftsanwalt hat mit seinen Mitgründern Kaarlo Health ins Leben gerufen – ein Digital-Health-Startup, das mit einer App und telemedizinischer Begleitung neue Wege geht. Im Podcast erzählt er, warum der Ausstieg aus der Kanzlei für ihn ein Einstieg in etwas Größeres war, was das Krankheitsbild F45 so komplex macht – und wie KI, Psychoedukation und ein empathisches Maskottchen gemeinsam gegen Versorgungslücken ankämpfen. -
Zwei unserer Masterstudenten, die sehr unterschiedliche Wege gehen, aber ein Ziel teilen: das Gesundheitswesen mitgestalten. Nicola Travaglini bringt als IT-Berater und Datenschutz-Experte die Perspektive aus der Digitalwelt mit, Ibrahim Salah als Rettungssanitäter das Wissen aus dem Blaulichtalltag. Im Gespräch mit Alfred Angerer erzählen sie, wie sie neben 80- bis 100%-Jobs ein Masterstudium meistern, welche Rolle KI beim Lernen spielt und warum die Zukunft der Rettung und des Managements wissenschaftlich fundiert sein muss. Eine Folge über Praxisnähe, Karriereentscheidungen – und die Frage, wie viel Planung das Leben wirklich verträgt. Jetzt reinhören!
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