Afleveringen

  • „Mach das, wenn du dazu kommst." Ein Satz, der harmlos klingt und dich regelmäßig Zeit, Nerven und Ergebnisse kostet. In dieser Folge erzählt Kai, wie ein Mitarbeiter zwei Wochen lang nichts lieferte, warum der Fehler bei Kai lag und mit welchem einen Wortwechsel du ab heute klarer führst, ohne unfreundlich zu werden.

    Das nimmst du mit:

    Warum „gesagt" und „angekommen" zwei verschiedene Dinge sind

    Weshalb „bald" kein Termin ist, sondern ein Wunsch

    Der einfache Test, mit dem du prüfst, ob deine Ansage wirklich klar war

    Wie du glasklar und trotzdem warm bleibst

    Dein Satz für diese Woche:

    Streich bei der nächsten Aufgabe das Wort „bald". Ersetz es durch einen echten Zeitpunkt.

    Mehr davon:
    Die ganze Geschichte und den genauen Klartext-Satz gibt es in Kais Newsletter. Kostenlos eintragen unter mitarbeiterfuehren.com 👉https://mitarbeiterfuehren.com/kontakt/42-newsletter-anmeldung/
    Und wenn du mit anderen Führungskräften über genau solche Situationen diskutieren willst: Die kostenlose Community findest du hier

    👉 https://www.skool.com/mitarbeiterfuehren/about

  • Zijn er afleveringen die ontbreken?

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  • An der Schule meiner Kinder gibt es eine selbstgebaute Tür mit einem Glitzervorhang, goldenen Sternen, einer Fee und einem Zauberer. Sie heißt die Magic Door, und durch sie gehen die Kinder am Ende jedes Schuljahres in das nächste. Erst verabschieden sie sich von den alten Lehrerinnen, mit Tränen und langen Umarmungen. Dann gehen sie durch die Tür. Und auf der anderen Seite begrüßen sie die neuen Lehrerinnen, erst einmal nur per Handschlag.

    In dieser Folge nehme ich dich mit durch diese Tür. Denn was Achtjährige dort ganz selbstverständlich machen, bekommen die meisten Führungskräfte über die Jahre nicht mehr hin: einen Übergang sauber gestalten. Wir stehen am Anfang der zweiten Jahreshälfte, und ich stelle dir die Frage, die zählt. Bist du eigentlich schon durch deine Tür gegangen, oder heizt du noch die alte Wohnung?

    Du erfährst, warum der Abschied der wichtigste und meistübersprungene Schritt ist, warum du durch die Tür gehen musst, bevor du dir sicher bist, und warum sich deine zweite Jahreshälfte am Anfang ruhig noch nach Handschlag anfühlen darf und noch nicht nach Umarmung.

    Die drei Reflexionsfragen aus der Folge:

    Wovon hast du dich aus der ersten Jahreshälfte verabschiedet, und was schleppst du noch mit, obwohl du es längst hättest loslassen müssen?

    Stehst du schon auf der neuen Seite, oder klemmst du noch in der Tür?

    Worauf freust du dich, auch wenn es sich heute erst nach Handschlag anfühlt und noch nicht nach Umarmung?

    Mitmachen: Komm in unsere kostenlose Skool-Community mit über hundert Führungskräften. Ehrlicher Austausch, deine Fragen und Erfahrungen willkommen. 👉

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  • Montag liefert Michaela wieder nicht. Du sagst nichts. Dienstag schiebst du das Gespräch. Mittwoch machst du seine Arbeit bis Mitternacht. Freitag bist du gerädert. Sonntag grübelst du, weil Montag wieder Michaela wartet.

    In dieser Folge rechne ich dir vor, was dieses Aufschieben dich wirklich kostet, in verlorenen Stunden und in Lebensqualität. Und ich erzähle dir eine Geschichte aus meinem Coaching, in der ein Gespräch monatelang verschoben wurde, bis der Mitarbeiter den Betriebsrat eingeschaltet hat.

    In dieser Folge erfährst du:

    Warum aufgeschobene Gespräche jede Woche 6 Stunden deines Lebens kosten und wie sich das auf 7 Arbeitswochen im Jahr summiert.

    Was passiert, wenn ein Mitarbeiter monatelang lernt, dass das Klärungsgespräch immer wieder verschoben wird, und warum jede Verschiebung das Problem größer macht.

    Die eine Frage, mit der du einem Mitarbeiter die Verantwortung zurückgibst, ohne ihn anzugreifen: „Du konntest es ja. Wie wirst du das wieder ändern?"

    Warum du diese Gespräche nicht aufschiebst, weil du feige bist, und was dir wirklich fehlt.

    Links zum 0 EUR Online Training:
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  • Dein Chef fragt dich nach deiner ehrlichen Meinung. Du gibst sie ihm. Zwei Stunden später liegt eine Mail im Postfach, die sich anfühlt wie eine Strafe. In dieser Folge erzähle ich dir eine Geschichte aus meinem Coaching, die genau so passiert ist, und warum du ab sofort anders vorgehen solltest, wenn dein Chef „offenes Feedback" will.

    In dieser Folge erfährst du:

    Warum kein Vorgesetzter wirklich offenes Feedback hören will, auch wenn er danach fragt.

    Warum Recht haben und Wirkung erzielen zwei völlig verschiedene Dinge sind, und warum du dich entscheiden musst, was du willst.

    Drei Wörter, die eine Kollegin aus meinem Coaching sofort parat hatte und die du dir merken solltest: Unter vier Augen, hinterher.

    Was genau du sagst, wenn du deinem Chef widersprechen willst, ohne dir dein eigenes Grab zu schaufeln.

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  • Du bereitest dich auf ein schwieriges Gespräch vor. Fakten gesammelt, Beispiele parat, ruhig bleiben geübt. Und trotzdem geht es schief. Du sagst „Der Termin wurde nicht eingehalten" und dein Mitarbeiter hört „Du hältst mich für unfähig". In dieser Folge erkläre ich dir, warum das passiert, und was du dagegen tun kannst.

    Nach der Harvard-Methode laufen schwierige Gespräche immer auf drei Ebenen gleichzeitig ab. Wer nur eine davon sieht, scheitert. Ich gehe alle drei mit dir durch, mit Beispielen aus meinen eigenen 37 Jahren Führungserfahrung, inklusive dem Moment, in dem ich als CEO alle aus einem Meeting geschmissen habe, weil meine Identität getriggert wurde.

    In dieser Folge erfährst du:

    Warum du in neun von zehn Gesprächen auf der Interpretationsebene startest und dabei glaubst, du bist bei den Fakten.

    Warum 80 Prozent aller Führungskräfte an der zweiten Ebene scheitern, weil ein einziger Glaubenssatz in ihren Köpfen sitzt wie Kaugummi unter einem Schultisch.

    Was die Identitätsebene ist, warum sie nie laut ausgesprochen wird, und warum ein einziger falscher Satz dein Gespräch sofort tötet.

    Wie du alle drei Ebenen vorher durchgehst, damit dein nächstes schwieriges Gespräch da ankommt, wo es ankommen soll.

    Stone, Patton, Heen: „Difficult Conversations" (Harvard Negotiation Project)

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  • Ruben Hassid hat letzte Woche eine Frage gestellt, die kaum eine Führungskraft ehrlich beantworten kann. Diese Folge versucht es trotzdem.

    KI wird jedes Jahr fünfmal billiger. Du nicht. Soweit das Problem.

    Aber die echte Bedrohung ist nicht KI auf Spitzenniveau, sondern KI auf genau dem Niveau, das du selbst die meisten Tage abrufst. Genau das ist der Grund, warum Juniorstellen weltweit abstürzen und niemand laut darüber redet.

    Diese Folge handelt davon, was du dann noch verdienst, was niemand sonst kann, und wie du es sichtbar machst. Mit einer Übung am Ende, die zwanzig Minuten braucht und etwas zutage fördert, das du der Maschine geben kannst, damit sie wie du denkt.

    Plus ein erster Blick darauf, was passiert, wenn dein eigenes Entscheiderprofil in einer KI steckt, die mit deinen Mustern arbeitet statt mit dem Durchschnitt aller im Netz.

    • Warum nicht KI dich ersetzt, sondern dein eigener Durchschnitt dich ersetzt

    • Wieso Entscheiden die neue Arbeit ist und Produktion die alte

    • Was dein erlebtes Erfahrungswissen wirklich wert ist und warum es im Kopf gefangen ist, solange du es nicht aufschreibst

    • Eine konkrete Übung mit drei Entscheidungen, mit der du deinen eigenen Schatz sichtbar machst

    • Ein erster Blick darauf, wie ein digitaler Coach aussieht, der mit deinem Entscheiderprofil arbeitet statt mit dem Durchschnitt aller anderen

    **Die Übung „Drei Entscheidungen, drei Erfahrungen“**

    1. Setz dich zwanzig Minuten hin, ohne Handy, ohne Browser.

    2. Schreib drei Entscheidungen aus dem letzten Jahr auf, die wirklich gut waren. Nicht Glück. Wirkliche Entscheidungen.

    3. Schreib zu jeder eine Antwort daneben:
    Welche frühere Erfahrung hat dir das geflüstert? Welcher Fehler hat dir das beigebracht?

    **0 € Online-Training**

    Im nächsten Online-Training zeige ich, wie ich mein Leadership-Programm in sechs Monaten von ChatGPT auf Claude umgebaut habe. Wie die Entscheiderprofile der Teilnehmenden in die Skills einfließen. Und warum die erste Kohorte das den ersten digitalen Coach genannt hat, der den Namen verdient.

    https://online-training.mitarbeiterfuehren.com/kairos

  • Du würdest deiner besten Mitarbeiterin nicht jeden Morgen ihren Job erklären. Bei Claude machst du das jeden Tag.

    Ruben Hassid sagt es klar: Prompting ist die schlechteste Art, Claude zu nutzen. In dieser Folge erklärt Kai, warum jede Führungskraft, die täglich von vorne mit der KI anfängt, einen Anfängerfehler aus dem Personalbereich begeht. Und wie der Ausweg aussieht.

    Das Stichwort heißt Skills. Skills sind Anleitungen, die du Claude einmal richtig schreibst und die er sich merkt. Beim nächsten Mal sagst du nur noch: mach das nochmal. Es ist Onboarding für die Maschine.

    Plus die konkrete Übung für diese Woche und ein Blick darauf, wie aus Skills und einem persönlichen Profil ein Coach wird, der nur eine einzige Person kennt.

    Was du in dieser Folge mitnimmst
    Warum du gerade jeden Tag den gleichen Fehler mit deiner KI machst, den du bei einem neuen Teammitglied niemals machen würdest
    Was Skills sind, ohne Tech-Vokabular
    Wie Onboarding für die Maschine in der Praxis aussieht
    Eine Übung mit einer einzigen Aufgabe, die du diese Woche zum ersten Skill machst
    Ein erster Blick darauf, was passiert, wenn dein gesamtes Coaching-Wissen plus dein persönliches Profil im System steckt

    Die Übung “Dein erster Skill”
    Such dir eine Aufgabe, die du Claude in der letzten Woche dreimal erklärt hast. Nur eine.
    Schreib auf einer Seite zusammen, was du jedes Mal sagst. Wie du arbeitest. Was du nicht magst. Welchen Ton du hast. Welche Wörter du nie verwendest.
    Lade das in Claude hoch. Als Projekt oder als Skill, je nachdem wie du arbeitest.
    Beim nächsten Mal sagst du nur noch: mach das nochmal.Nach zwei Wochen arbeitest du doppelt so schnell. Aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, du hast aufgehört, der Maschine zu erklären. Du hast angefangen, sie zu führen.

    0€ Online Training
    Im nächsten 0€ Webinar zeige ich dir, wie das auf Programmebene funktioniert. Wie ich sechs Monate gebraucht habe, um mein Leadership Programm Skill für Skill aufzubauen. Wie das persönliche Profil der Teilnehmenden mit jedem Skill verbunden wird. Und warum die Teilnehmenden dazu sagen, das sei wie Gentechnik.

    https://online-training.mitarbeiterfuehren.com/kairos

  • Eine Aufgabe für Claude, die deinen Tag aufdeckt. Und genau deshalb wirst du sie nicht machen wollen.

    Ruben Hassid sagt, wer alles an die KI auslagert, wird dumm. Stimmt. In dieser Folge zeigt Kai Boyd, warum genau das der beste Grund ist, KI richtig einzusetzen. Nicht als Ersatzhirn, sondern als Spiegel.
    Du gibst Claude einen typischen Arbeitstag. Claude sortiert für dich: Was war Führung auf der Brücke deines Schiffes, was war Kohlenschaufeln? Du bekommst eine Prozentzahl, die du sonst nie sehen würdest. Manche kommen mit zwölf Prozent Brücke aus der Übung raus. Zwölf. Der Rest war Kessel, sauber sortiert, mit Namen drauf.

    Eine Folge über die Übung "Dein Tag. Dein Spiegel.", über die drei Aufgaben eines Kapitäns und warum Claude dir nicht das Denken abnehmen soll, sondern den Selbstbetrug.

    Was du in dieser Folge mitnimmst
    Warum die KI dich nur dann besser macht, wenn du sie als Spiegel benutzt
    Die drei Aufgaben eines Kapitäns: Menschen, System, Richtung
    Eine konkrete Übung, die du heute machen kannst
    Den Test, ob du Chef bist oder Verwalter mit Visitenkarte
    Die Übung "Dein Tag. Dein Spiegel."
    Geh zu Claude oder ChatGPT

    Beschreib einen typischen Arbeitstag der letzten Woche, so konkret wie möglich, einschließlich der kleinen Sachen

    Sag der KI: Sortier mir das in zwei Stapel. Brücke ist alles, wo ich Richtung gebe, das Team weiterbringe oder das System sauberer mache. Kessel ist alles andere.

    Lass dir am Ende eine Prozentzahl geben
    Notiere deinen ersten Reflex zu argumentieren
    Notiere die Zahl
    Diese beiden Notizen sind der Anfang.

    Drei Sätze aus der Folge
    KI als Ersatzhirn ist tot. KI als Spiegel ist Gold.
    Du hast Kohlen geschaufelt, und Claude hat die Tonnen gewogen.
    Vorher warst du Verwalter mit Visitenkarte.

    Quellen und Erwähnungen
    Ruben Hassid, Newsletter "How to outsource everything to AI & get dumb", Substack, 17. Mai 2026
    Die KI-Aufgabe "Dein Tag. Dein Spiegel." stammt aus dem Modul 2 des Leadership Programms von mitarbeiterfuehren.com

    Zugang zum Leadership Programm: https://mitarbeiterfuehren.com/leadership-programm-selbstlerner/

  • Ich habe dieses Jahr mit meinem jüngsten Sohn einige James Bonds durchgeschaut, von Connery bis Craig, der Reihe nach. Bei Dr. No, 1962, schaut er mich nach einer Stunde an und fragt: Papa, ist der Typ jetzt eigentlich der Gute?

    Und plötzlich sah ich den Film mit anderen Augen. Bond schläft mit einer Frau, von der er weiß, dass sie ihn umbringen will. M bellt Befehle und Bond steht stramm wie ein Soldat vor dem Offizier. Was 1962 als cool galt, würde heute keine Woche im Büro überleben.

    In dieser Folge nehme ich dich mit durch sechs Jahrzehnte Bond und zeige dir, was Bond, sein Chef und sein Umgang mit Menschen über Führung erzählen, vor allem über Führung in einer Welt, die sich weiterdreht. Wir reden über M von Bernard Lee bis Judi Dench bis Ralph Fiennes, über Bond von Connery bis Craig, und über die Frage, die du dir als Führungskraft heute ehrlich stellen musst: Bist du der Bond, der mitgegangen ist, oder bist du der Dinosaurier, von dem Judi Dench gesprochen hat?

    Diese Folge ist für dich, wenn du älter geworden bist im Beruf, wenn deine Erfahrung trägt, und wenn du gleichzeitig spürst, dass die Welt um dich herum eine andere ist, und du noch nicht ganz weißt, was du davon mitmachst und was du loslässt. Am Ende wirst du nicht alles über den Haufen werfen wollen. Du wirst nur ehrlich hingucken, was an deinem Stil aus einer Zeit ist, die vorbei ist.

    Und wenn du an einen Chef von 1962 berichtest, ist das hier vielleicht dein Kurs: Wenn der Chef das Problem ist.

    Hier der Link zum Kurs
    https://myablefy.com/s/mitarbeiterfuehren/problem-chef

  • Du kennst diesen Moment, wenn du gerade aus dem Meeting mit deinem Chef rauskommst und drei Minuten später vor deinem eigenen Team stehst und so tun musst, als wäre nichts passiert.

    Oben drückt es, unten zieht es, und mittendrin stehst du und sollst nicht zucken. Diese Folge ist für dich, wenn du selbst Führungskraft bist und einen Chef über dir hast, der dich zermürbt, aber kündigen keine Option ist, weil unten Menschen sitzen, die auf dich zählen. Wir reden darüber, warum die üblichen Tipps für Mitarbeiter bei dir nicht greifen, warum dein Chef sich nicht ändern wird, nur weil du leidest, und warum es einen riesigen Unterschied macht, welchen Typ Chef du eigentlich vor dir hast.

    Vier Typen gibt es, vier völlig unterschiedliche Logiken, und wer den Typ falsch einschätzt, wählt automatisch die falsche Strategie. Am Ende der Folge stelle ich dir den kleinen Kurs vor, der genau hier ansetzt. Er heißt "Wenn dein Chef das Problem ist" und kostet 37 Euro. Drin sind fünf kompakte Module, ein Workbook, das dich zu echter Ehrlichkeit zwingt, und etwas, das du in der Form noch nirgendwo gefunden hast: Übungen mit Claude, mit denen du deinen Chef analysierst, dein eigenes Verhalten spiegelst und eine Strategie baust, die wirklich zu dir passt.

    Den Link findest du weiter unten. Du wirst nach dieser Folge nicht weniger müde sein. Aber du wirst klarer wissen, was du ab Montag anders machst, und vor allem, was du nicht mehr mit dir machen lässt.

    Hier der Link zum Kurs
    https://myablefy.com/s/mitarbeiterfuehren/problem-chef

  • Kürzlich las ich im Spiegel etwas, das mich nicht losgelassen hat: Forscher haben in einem Experiment in deutschen Supermärkten geschafft, dass sich Mitarbeitende seltener krank melden, ganz ohne Drohung und ohne Geld. Wie? Mit einem einzigen, popeligen Brief, der nichts weiter enthielt als die eigenen Fehltage und die Information, wo die Kollegen im Schnitt liegen. Kein erhobener Zeigefinger, keine Anwesenheitsprämie, keine verschärfte Attestpflicht, nur Zahlen. Und plötzlich sanken die Krankmeldungen, vor allem die verdächtig kurzen über genau einen Tag, die meistens auf einen Freitag oder Montag fielen.

    Das wirklich Spannende: Es waren nicht die jungen Leute mit befristetem Vertrag, die ihr Verhalten geändert haben, sondern die Kollegen kurz vor der Rente, also genau die, die nichts mehr zu gewinnen oder zu verlieren haben. Was das über uns Menschen sagt? Wir wollen zur Gruppe gehören, immer, mit 25, mit 64 und mit 84. In dieser Folge erzähle ich dir auch, warum Anwesenheitsprämien das genaue Gegenteil bewirken und Geld kaputt macht, was vorher selbstverständlich war. Ich zeige dir, wo so ein Brief brutal nach hinten losgehen kann, nämlich bei den zuverlässigen Leuten, die plötzlich merken, dass sie eigentlich die Trottel im Team sind.

    Wenn du Krankenstand bisher als Frage von Druck oder Geld gedacht hast, könnte diese Folge deine Sicht auf das Thema komplett verschieben. Und wenn du mit mir darüber diskutieren willst, komm in meine Skool Community, da treffen sich Führungskräfte, die mit Klarheit führen wollen statt mit Druck:

    https://www.skool.com/mitarbeiterfuehren/about

  • In dieser Episode nehme ich dich mit in zwei Tage, die ich letztes Wochenende mit einer Gruppe von Führungskräften verbracht habe, und erzähle dir, was mich dabei am meisten beschäftigt hat.
    Wir sprechen über:

    Warum fast niemand in dieser Gruppe je eine echte Führungsausbildung hatte, und was das über unser System aussagt

    Was passiert, wenn du in ein schwieriges Gespräch gehst ohne zu verstehen, was auf der anderen Seite los ist, und warum Verstehen eben nicht dasselbe ist wie einverstanden sein

    Warum Delegation meistens nicht am Mitarbeiter scheitert, sondern schon bei der Übergabe, lange bevor Donnerstag 16 Uhr kommt

    Ich wiederhole das Webinar am 25. und 26. April, jeweils um 10 Uhr, für alle die letztes Wochenende nicht dabei sein konnten.

    Webinar-Anmeldung: https://mitarbeiterfuehren.com/leadership-programm-2026/

    Außerdem morgen: Mein 0€ Webinar am 25. und 26. April, in dem du genau das live erleben kannst.
    👉 https://online-training.mitarbeiterfuehren.com/live-webinar

  • Christian Klein, der Chef von SAP, Deutschlands größtem Software-Konzern, hat intern eine Parole ausgegeben: All-in auf KI. Alles auf eine Karte. Ich sehe das genauso — aber aus einer ganz anderen Perspektive. In den letzten zwei Leadership-Programmen habe ich meinen Teilnehmern beigebracht, wie sie KI als Führungsinstrument nutzen. Und ich habe dabei etwas erlebt, das ich so nicht erwartet habe: Es hat alles verändert. In dieser Folge erzähle ich dir, warum die kleinen Helferlein von ChatGPT mich jahrelang nicht überzeugt haben, warum Claude von Anthropic für mich der Durchbruch war und warum jede Führungskraft jetzt ihr eigenes KI-Werkzeug bauen kann und sollte.

    Außerdem morgen: Mein 0€ Webinar am 18. und 19. April, in dem du genau das live erleben kannst.
    👉 https://online-training.mitarbeiterfuehren.com/live-webinar

  • Du kennst ihn. Den einen im Team, der fachlich liefert wie niemand sonst und gleichzeitig jeden Raum, den er betritt, um drei Grad abkühlt, ohne dass du genau sagen könntest, wann es passiert ist. Und du weißt, dass du etwas tun müsstest, aber du legst den Zettel mit dem ersten Satz immer wieder weg, weil du nicht weißt, wie dieses Gespräch gut ausgeht.

    In dieser Episode erzähle ich dir, wie ich genau diesen Fehler gemacht habe. Zu spät, zu schlecht, mit einem Einstieg, der mehr Schaden angerichtet hat als das Schweigen davor. Und ich zeige dir, warum das nichts mit dir als Mensch zu tun hat, sondern damit, dass dir schlicht niemand beigebracht hat, wie Führung wirklich funktioniert. Du wurdest Führungskraft, weil du gut in deinem Job warst, und dann hat irgendwann jemand gesagt "mach du das mal als Teamleiter" und das war es, das war deine gesamte Ausbildung.

    Was du in dieser Folge mitnimmst: warum der erste Satz in schwierigen Gesprächen alles entscheidet, was dein Kopf in dem Moment genauso falsch macht wie der deines Gegenübers, und warum Formfehler beim Arbeitsrecht nicht den Mitarbeiter treffen, sondern dich

    Führung ist kein Talent. Es ist Handwerk. Und der erste Schritt ist, aufzuhören, den Zettel wegzulegen.

    Und wenn du gerade an jemanden in deinem Team gedacht hast, während du das hier gelesen hast, dann ist das kein Zufall, sondern ein Hinweis, den du nicht ignorieren solltest. Am 18. und 19. April zeige ich dir in einem kostenlosen Live-Webinar, was ich in 37 Jahren Führung gelernt habe: wie du schwierige Gespräche anfängst, wörtlich, mit dem ersten Satz. Was du arbeitsrechtlich wissen musst, damit nicht du derjenige bist, der am Ende zieht. Dein persönliches Entscheiderprofil. Delegation. Führung nach oben. Alles, was dir in all den Jahren niemand beigebracht hat. Es gibt keine Aufzeichnung. Wer nicht live dabei ist, verpasst es.

    👉 https://online-training.mitarbeiterfuehren.com/live-webinar

  • Dreißigtausend Euro. So viel hat mich ein einziger Satz gekostet. Ein Satz, den ich nie gesagt habe.

    In dieser Folge erzähle ich dir die Geschichte von Sandra. Solide Mitarbeiterin, zuverlässig, pünktlich. Bis sie irgendwann nur noch mit Kopfhörern reinkam, die Tür zumachte und auf jede Frage nur noch "Passt schon" sagte. Ich hab zugeschaut und mir eingeredet, ich gebe ihr Raum. In Wahrheit habe ich ihr eine leere Bühne gegeben und mich gewundert, dass sie irgendwann das Theater verlassen hat.

    Du erfährst, warum die Gespräche, vor denen du dich am meisten drückst, die sind, die am meisten verändern. Warum "Ich muss dir mal was sagen" der zweitteuerste Satz in der Führung ist. Und warum ein einziger Unterschied, Beobachtung statt Bewertung, darüber entscheidet, ob dein Gegenüber die Tür aufmacht oder die Zugbrücke hochzieht.

    Wie ein nicht geführtes Gespräch mich dreißigtausend Euro, zwei Mitarbeitende und eine gute Kraft gekostet hat

    Warum "Wird schon wieder" der Satz ist, den du dir zuflüsterst, während dein Team leise auseinanderfällt

    Der eine Satz, mit dem du jedes schwierige Gespräch eröffnen kannst, ohne dass dein Gegenüber sofort dichtmacht

    Warum du aufhörst zuzuhören in der Sekunde, in der du anfängst zu antworten

    Dabei sein: Führen mit Klarheit**

    Wenn du jetzt an jemanden in deinem Team denkst, mit dem du eigentlich mal reden müsstest, dann ist das hier für dich. Am 18. und 19. April zeige ich dir in einem kostenlosen Live Webinar, was ich in 37 Jahren Führung gelernt habe. Schwierige Gespräche führen, wörtlich, mit dem ersten Satz. Arbeitsrecht mit Dr. Julia Aulmann. Dein persönliches Entscheiderprofil. Delegation. Führung nach oben. Alles, was dir in deiner Karriere niemand beigebracht hat. Es gibt keine Aufzeichnung.

    👉 https://online-training.mitarbeiterfuehren.com/live-webinar

  • Du arbeitest hart. Du führst dein Team. Und trotzdem hast du das Gefühl,
    dass jemand über dir dich systematisch kleiner macht.

    Kündigen ist keine Option. Also was dann?

    In dieser Episode reden wir über den unsicheren Chef — eine der häufigsten
    und gleichzeitig am meisten unterschätzten Formen toxischer Führung.
    Wir schauen uns an, warum er so ist, warum der naheliegendste Umgang
    mit ihm meistens nach hinten losgeht — und was wirklich hilft, wenn du
    als Teamleiter oder Abteilungsleiter täglich mit ihm arbeiten musst.

    Keine Theorie. Keine Ratschläge aus dem Lehrbuch.
    Was du in dieser Episode hörst, kommt aus eigener Erfahrung.

    Das nimmst du aus dieser Episode mit:

    Warum ausgerechnet Menschen in Machtpositionen besonders oft mit Unsicherheit kämpfen und was das für dich bedeutet

    Warum Zurückschlagen, Konfrontation und das offene Ansprechen vor dem Team in den meisten Fällen das Gegenteil von dem bewirken, was du willst

    Wie du aufhörst, gegen ihn zu kämpfen, ohne dich zu verbiegen

    Warum regelmäßige, kurze Updates dich mehr schützen als jedes Gespräch

    Wie du mit Fragen statt mit Aussagen arbeitest und warum das einen Unterschied macht, wenn jemand alles kontrollieren will

    Was ehrliche Anerkennung bewirkt, auch wenn der letzte Mensch, dem du das geben willst, dein Chef ist

    Für wen ist diese Episode?

    Für Teamleiter und Abteilungsleiter, die täglich eingeklemmt sind,
    Druck von oben, Verantwortung nach unten. Die wissen, dass sie
    ihren Job gut machen. Und die trotzdem jeden Morgen aufstehen
    und in dieses Büro gehen.


    Kurs „Wenn der Chef das Problem ist"

    Meine Erfahrungen, meine Fehler, meine Strategien — auf den Punkt gebracht.
    Für Führungskräfte, die aufgehört haben zu warten, dass der Chef sich ändert.
    37 Euro, einmalig.
    → https://myablefy.com/s/mitarbeiterfuehren/problem-chef


  • Warum folgen Mitarbeitende manchen Führungskräften sofort – und anderen gar nicht?

    In diesem Video geht es um eine Frage, die in vielen Teams unter der Oberfläche brodelt, aber selten klar ausgesprochen wird:

    Warum sollte dir eigentlich jemand folgen, wenn du selbst nicht sagen kannst, wohin du willst?

    Ausgangspunkt ist ein Leadership-Call, in dem am Ende nur zwei Teilnehmer saßen. Genau aus dieser Situation heraus wird sichtbar, woran Führung in vielen Teams scheitert: Nicht an fehlender Motivation. Nicht an der „falschen Generation“. Sondern oft daran, dass Richtung fehlt.

    In diesem Video erfährst du:

    warum Menschen keiner Führungskraft folgen, die nur managt
    weshalb Aufgaben verteilen noch keine Führung ist
    warum Teams ohne klares Zielbild in Dienst nach Vorschrift rutschen
    was der Unterschied zwischen Management und echter Führung ist
    weshalb Orientierung wichtiger ist als Motivationsparolen
    welche zentrale Frage sich jede Führungskraft stellen sollte

    Wenn du als Führungskraft manchmal das Gefühl hast, dass dein Team zwar arbeitet, aber nicht wirklich mitzieht, dann ist dieses Video für dich.

    Die Kernfrage aus dem Video lautet:
    Wofür steht dein Team eigentlich und kannst du das so erklären, dass andere sagen: „Ja, da will ich mit“?

    Wenn du über genau solche Themen rund um Mitarbeiterführung mitdiskutieren willst, komm in die Mitarbeiterführen Skool Community.

    Themen in der Community:

    schwierige Mitarbeitende führen
    Kllarheit und Verbindlichkeit im Team schaffen
    #Führung #Mitarbeiterführung #Leadership #Teamführung #Führungskraft #Motivation #Unternehmenskultur #Teamleadership #Skool #KaiBoyd


    👉 Hier gehts in die Skool Community
    https://www.skool.com/mitarbeiterfuehren/about

  • Ein Creator postet ein Video, das für gemeinsames Arbeiten im Büro wirbt. Die Kommentarspalte explodiert. Hunderte Menschen erklären, warum sie nie wieder ins Büro wollen: Smalltalk nervt. Kollegen stehlen die Energie. Das Pendeln kostet Geld. Und die Führungskraft sitzt sowieso im Einzelbüro.

    Kai liest die Kommentare. Und stellt die eine Frage, die niemand stellt: Was sagen diese Kommentare wirklich über die Kultur in unseren Unternehmen aus?
    Die Antwort ist unbequem. Aber notwendig.
    In dieser Episode:

    Was echte Kommentare aus der Praxis über Teamkultur verraten

    Warum "Homeoffice vs. Büro" die falsche Frage ist

    Was Führungskräfte tun müssen, damit Menschen freiwillig kommen

    Wieso wir als soziale Wesen das Zusammensein nicht wegdefinieren können

    0€ Online-Training: Ein Team, das liefert
    Wenn du ein Team führst und solche Situationen kennst – oder sie verhindern willst – dann schau dir mein kostenloses Online-Training an.

    In 60 Minuten zeige ich dir:

    Warum schwierige Mitarbeitende entstehen – und was Führungskräfte dabei unbewusst beitragen

    Welche Führungsfehler Konflikte erst richtig groß machen

    Wie du dein Team so führst, dass Leistung wieder selbstverständlich wird – ohne dass du jeden Abend das Schlimmste befürchtest

    👉 Hier für 0€ anmelden: https://myablefy.com/s/mitarbeiterfuehren/ein-team-das-liefert

  • Ein Mitarbeiter erzählt einem wichtigen Kunden, dass er kündigt. Fast sechsstelliger Jahresumsatz. Der Chef erfährt es – nicht vom Mitarbeiter, sondern über Umwege. Was ist das arbeitsrechtlich? Was ist das führungstechnisch? Und was hätte man früher tun können? Genau das besprechen wir in dieser Folge.

    Was du in dieser Folge lernst

    Warum eine mündliche Kündigung beim Kunden arbeitsrechtlich nichts bedeutet – und was sie führungstechnisch trotzdem aussagt

    Warum solche Situationen fast nie plötzlich entstehen – und welche Signale vorher da sind

    Was passiert, wenn man Fehlverhalten zu lange nicht anspricht: die echte Geschichte einer kaufmännischen Direktorin, einer gefälschten Unterschrift und eines Arbeitsrichters, der trotzdem Recht hatte

    Warum Arbeitsgerichte so funktionieren, wie sie funktionieren – und was dich wirklich schützt

    Die 24-Stunden-Regel: warum zeitnahes, kurzes Feedback mehr bewirkt als jedes Quartalsgespräch

    Was tun, wenn eine klare Arbeitsanweisung wiederholt ignoriert wird – und wie man Fehlverhalten Schritt für Schritt eskaliert, ohne gleich zum Anwalt zu rennen

    Für wen ist diese Folge?

    Für Führungskräfte im Mittelstand und Geschäftsführer, die Mitarbeitende führen – ohne Konzern-HR im Rücken. Die, die abends mit den Problemen allein sind. Und die wissen wollen, wie man solche Situationen erkennt, bevor sie eskalieren.

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    Warum schwierige Mitarbeitende entstehen – und was Führungskräfte dabei unbewusst beitragen

    Welche Führungsfehler Konflikte erst richtig groß machen

    Wie du dein Team so führst, dass Leistung wieder selbstverständlich wird – ohne dass du jeden Abend das Schlimmste befürchtest

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