Afleveringen
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Der ,,zweite Tag" von Wagners Nibelungen-Drama hat viele komödiantische Elemente, wenn auch auf tragischem Fundament. Jedenfalls entscheidet sich in der Geschicjte vom märchenhaften Drachentöter das Schicksal des Gottes Wotan endgültig. Dessen letzter Versuch einer Machtdemonstration misslingt. Zu hören sind Ausschnitte aus dem ersten Stereo-Mitschnitt einer Aufführung bei den Bbayreuther Festspielen unter Joseph Keilberth in legendärer Besetzung: Wolfgang Windgassen als Siegfried, Astrid Varnay als Brünnhilde, Hans Hotter als Wotan, Gustav Neidlinger als Alberich und Paul Kuen als Mime. Maria von Ilosvay sang die Erda, Ilse Hollweg den Waldvogel und Josef Greindl den Fafner. (Label: Testament)
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Zijn er afleveringen die ontbreken?
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Im Musiksalon beleuchten wir jene Punkte des Geschehens, an denen die Handlung szenisch und/oder musikalisch entscheidende Impulse erhält, sich dreht oder verdichtet. Mit dem Gewittersturm am Beginn der „Walküre“ führt uns Wagner in die Menschenwelt, die von den mythischen Göttern und Dämonen beherrscht und geprägt wird. Wir erleben, wie sich das von Wotan gezeugte Zwillingspaar Siegmund und Sieglinde ineinander verliebt, wie „Göttermutter“ Fricka im Zorn ihren Gatten Wotan davon überzeugt, dass er damit eine rote Linie überschritten hat, die zum Untergang der Götter führen muss – und wie Wotan seine Lieblings-Walküre Brünnhilde, die er mit der alleswissenden Urmutter Erda gezeugt hat, davon abzubringen versucht, seinen eigenen Wunsch in die Tat umzusetzen – Brünnhilde aber folgt dem Gebot der Liebe und wird von ihrem Vater für diesen Ungehorsam bestraft; und doch begreifen wir: Am Ende wird das Herrschaftsgebäude, das auf Lug und Betrug gebaut ist, nicht standhalten.
Die Musikbeispiele in Folge II liefert die erste Stereo-Gesamtaufnahme der „Walküre“, die 1961 unter Erich Leinsdorfs Leitung in London im Studio entstanden ist (RCA).
Zu hören sind:
Siegmund: Jon Vickers, Sieglinde: Gré Brouwenstijn, Wotan: George London, Brünnhilde: Birgit Nilsson und Fricka: Rita Gorr. -
Am Beginn fließt der Rhein, die unberührte Natur -- doch kaum öffnet sich der Vorhang über dem ,,Vorabend" von Richard Wagners Tetralogie ,,Der Ring des. Nibelungen" , bemächtigen sich finstere Mächte ihrer Schätze und die Welt wird zum Spielball rücksichtsloser Machtgier. Die mythische Ordnung der Götter, Riesen und Zwerge gerät aus dem Gleichgewicht. -- Teil 1 einer Serie über Richard Wagners ehrgeiziges Menschheitsdrama, das 1876 in Bayreuth zur Uraufführung kam. Eine Handreichung für Wagnerverrächte, Wagnerverehrer und Neugierige, die noch nicht wissen, auf welche Seite sie sich schlagen werden. Die Musikbeispiele stammen aus der legendären ersten Studioaufnahme des Werks durch die Wiener Philharmoniker unter Georg Solti (Decca) mit George London als Wotan und Gustav Neidlinger als dessen Gegenspieler Alberich, der den ,,Ring" aus dem geraubten Rheingold schmiedet -- und dann verflucht...
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Rimski-Korsakows „Hummelflug“, eine der berühmtesten Rasereien der Klassik, spornt Leistungsmusiker zu Geschwindigkeitsrekorden an. Aber was steckt dahinter?
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Die Jazzmusiker, Rocker und Rapper müssen es können, die „Klassiker“ scheinen es längst verlernt zu haben: das Improvisieren. Dabei wären auch sie oft genug gefordert, spontan zu (re)agieren.
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Die Sechste Symphonie gilt als kleine, harmlose Schwester der Fünften, der sogenannten Schicksals-Symphonie. Beethoven beschreibt plötzlich das biedermeierliche Landleben und das "Erwachen heiterer Empfindungen bei der Ankunft auf dem Lande" - aber der Schein trügt. Auch wo die Vöglein zwitschern, walten höhere Mächte!
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Klingt so das Weltall? Ein Sonnenaufgang? Gar Philosophie zum Hören? Wofür Richard Strauss’ berühmte Tondichtung wirklich steht.
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Kirchenmusik beim ESC? Die Fanfare, die vor allen Eurovisionssendungen erklingt, ist vom französischen Barockkomponisten Marc-Antoine Charpentier. Und eigentlich ein Gotteslob.
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Catulli Carmina – der lyrische Bruder der berühmten Carmina burana, viel weniger bekannt, aber nicht minder fesselnd! Eine Liebesgeschichte Marke Carl Orff.
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Wenige Tage vor seinem 81. Geburtstag starb im April 2026 der Pianist Oleg Maisenberg in seiner Wahlheimatstadt Wien. Wer ihn gehört hat, bewahrt Erinnerungen an transzendetes Klavierspiel und bewegende musikalische Erfahrungen. Weil er es hasste, aufgenommen zu werden, bleiben uns nur wenige Dokumente von Maisenbergs Kunst. Umso spannender, die Auswahl in diesem Podcast zu hören -- und dazu Ausschnitte aus einem der wenigen Interviews, die der Künstler gegeben hat, um über sein Leben und seine Kunst zu erzählen. (Labels: Orfeo, DG, KHG Wien).
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Dass seine geliebte Alma sich ihm verweigert hat und zur Frau des Konkurrenten Gustav Mahler wurde, hat der Wiener Komponist schwer verkraften können. In seinem Schaffen tönt die unerfüllte Sehnsucht nach. Anlässlich der Uraufführung eines neuen Stücks, "Zemlinsky", von Felix Mitterer im Wiener Theater in der Josefstadt, rücken wir diesmal die Persönlichkeit des Wiener Komponisten und Dirigenten in den Mittelpunkt, der in armen Verhältnissen in der Leopoldstadt geboren wurde und mit seinem Schaffen die frühen Jahre der sogenannten "Neuen Wiener Schule" um Arnold Schönberg, der sein Schüler war, mit geprägt hat ohne die radikalsten Schritte in musikalisches Neuland mitzuvollziehen.
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Zum Jubiläum unseres Podcasts legen wir das vielleicht berühmteste Werk der Wiener Klassik in die Waagschale. Anhand Mozarts „kleiner Nachtmusik“ lässt sich die ganze klassische Musik verstehen. Und das, obwohl ihr ein Teil fehlt!
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Die rhythmische Energie dieser Ballettmusik ist so legendär wie die Berichte vom Pariser Uraufführungsskandal Anno 1913. Im Musiksalon fragen wir, warum dieses Werk so anders klingt als alles, was selbst die radikale Moderne akustisch zu bieten hatte - und warum das Publikum dennoch die Aufführungen seit Jahrzehnten regelrecht stürmt. Die Musikbeispiele stammen aus der grandiosen Aufnahme mit dem Philharmonia Orchestra unter Igor Markevitch (1959).
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Fake-Orchester, erfundene Komponisten und eine Pianistin, deren Aufnahmen zu gut waren, um wahr zu sein: Dreiste Schwindel und folgenreiche Scherze haben in der Klassikwelt eine lange Tradition.
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Die selten gespielte F-Dur-Symphonie ist die faszinierendste, hoch dramatisch, aber ebenso komplex in ihrer Anlage. Wilhelm Sinkovicz führt uns durch das spannende tönende Rätselspiel -- und spielt seine Lieblingsaufnahme, dirigiert von Bruno Walter (CBS), dem Mann mit dem sanftmütigen Image, der sein Orchester aber "zur Weißglut" treiben konnte.
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Kann man musikalisch Sex haben? Und wie! Ein Streifzug durch die Liebes- und Lustszenen der Opernwelt zeigt, wie Komponisten Begehren, Erregung und sogar Orgasmen vertont haben.
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Wie der einstige Bürgerschreck Bela Bartok 1936 einen Sensationserfolg erzielte, ohne seine fortschrittliche Ästhetik verraten zu müssen. Diese "Neue Musik" nimmt auch Skeptiker sofort gefangen. Wilhelm Sinkovicz präsentiert im Sinkothek-Musiksalon die mitreißende Aufnahme aus Chicago unter Fritz Reiner. Dazu Ausschnitte aus einer empfehlenswerten Bartok-CD des RSO Wien unter Michael Gielen mit Ernst Kovacic -- und ein paar Takte Beethoven mit den Wiener Philharmonikern unter Leonard Bernstein.
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