Afleveringen

  • Für Ihr Buch "Wir verlieren dieses Land" hat die Journalistin Liv von Boetticher mit Polizeibeamten aus allen Bundesländern sowie verschiedenen Hierarchieebenen gesprochen. Aus den Gesprächen ist ein Stimmungsbild entstanden, wie Polizistinnen und Polizisten auf ihre Arbeit blicken - mit besonderem Fokus auf Kriminalität und Migration.

    Die Episode geht der Frage nach, wie es dazu kommen konnte, dass Straftaten heute vergleichsweise geringe Konsequenzen haben. Nach von Boettichers Analyse hat die heutige Entwicklung mit der EU-Osterweiterung begonnen: Um den europäischen Gedanken nicht zu beschädigen, sei Kriminalität nicht thematisiert und seien Tätergruppen nicht benannt worden.

    Gast: Journalistin und Autorin Liv von Boetticher

    Host: NZZ-Deutschland-Redaktorin Beatrice Achterberg

    Redaktion: Hanna Ender, Max Kuball

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    Weiterführende Informationen zu dem Thema der Folge:

    ["Wir verlieren dieses Land. Polizisten erzählen, worüber niemand offen spricht"(https://www.deutscherwirtschaftsbuchverlag.com/products/wir-verlieren-dieses-land)]

    Das ["Bundeslagebild Kriminalität im Kontext von Zuwanderung 2024"] findet ihr hier: (https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung_2024.html?nn=62336)

    Ein Focus-Artikel zum Thema ["Clans wollen viele Babys, um 'Krieg gegen Polizei' zu gewinnen"]: (https://www.focus.de/panorama/clan-experte-sehen-deutschland-als-beutegesellschaft_bfb2ec00-d865-437f-a454-8627ab7e3f7a.html)

    ["Eine Reportage zeigt, wie gerne afghanische Flüchtlinge ihre Heimat besuchen"](https://www.nzz.ch/international/urlaub-im-land-aus-dem-man-floh-eine-reportage-ueber-afghanische-asylmigranten-ld.1843902)

    ["Steigert Migration die Kriminalität? Ein datenbasierter Blick"](https://www.ifo.de/publikationen/2025/aufsatz-zeitschrift/steigert-migration-die-kriminalitaet-ein-datenbasierter-blick)

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  • Der Journalist und Autor Ulf Poschardt analysiert in seinem neuen Buch "Bückbürgertum", warum Liberale und Konservative in Deutschland seiner Ansicht nach kulturelle Kämpfe immer wieder kampflos aufgegeben haben. Er spart dabei nicht mit scharfer Kritik an prominenten politischen Figuren wie Friedrich Merz und Angela Merkel, die er als symptomatisch für dieses Phänomen sieht.

    Darüber hinaus wirft die Episode einen Blick auf aktuelle gesellschaftliche Debatten. Poschardt teilt seine provokanten Ansichten zur deutschen Staatsquote, zur Brandmauer gegenüber der AfD und erklärt auf Basis von Kommunikationstheorien, warum Ausgrenzung im Diskurs für ihn der falsche Weg ist.

    Gast: Journalist und Autor Ulf Poschardt
    Host: NZZ-Deutschland-Redaktorin Beatrice Achterberg
    Redaktion: Utz Dräger, Dominik Schottner

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    Weiterführende Informationen zu dem Thema der Folge:

    ["Bückbürgertum"](https://westendverlag.de/Bueckbuergertum/2443) von Ulf Poschardt

    ["Das Shitbürgertum ist schon wahnsinnig nervös" ](https://www.nzz.ch/feuilleton/das-shitbuergertum-ist-schon-wahnsinnig-nervoes-weil-seine-rolle-schwindet-darueber-zu-entscheiden-was-demokratie-ist-und-was-nicht-ld.1866343) Ein NZZ Artikel zu Ulf Poschardts Bestseller Buch "Shitbürgertum".

    ["Ist Deutschlands Meinungsfreiheit nur mit der Kettensäge zu retten?" ](https://www.nzz.ch/podcast/ist-deutschlands-meinungsfreiheit-nur-mit-der-kettensaege-zu-retten-ulf-poschardt-ld.1899509) Ulf Poschardt, 2025 zu Gast bei "Machtspiel".

    ["Die Mechanikerin der Macht"](https://www.nzz.ch/feuilleton/angela-merkels-memoiren-authentisch-aber-ohne-selbstkritik-ld.1859975), ein NZZ-Artikel über die Memoiren von Angela Merkel.

    ["Welche Freiheit wollen wir?"](https://www.youtube.com/watch?v=YPcJgFhrIf8)
    Ulf Poschardt im Gespräch mit dem Verfassungsrechtler Christoph Möllers.

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  • Umfragen gelten als Seismograf der öffentlichen Meinung. Die Beliebtheit von Parteien, Politikern oder die Haltung zu bestimmten Themen: Alles kann gemessen werden. Doch wie aussagekräftig sind sie wirklich? Meinungsforscher Thomas Petersen vom Allensbach Institut erklärt, was Umfragen mit einem Fotoapparat gemeinsam haben, warum viele Schlagzeilen auf statistischen Zufällen beruhen und dass die Wirkung von Umfragen auf Wähler meist geringer ist als gemeinhin angenommen.

    Gast: Meinungsforscher Thomas Petersen
    Host: NZZ-Deutschland-Redaktorin Beatrice Achterberg
    Redaktion: Utz Dräger, Clara Engelien

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    Weiterführende Informationen zu dem Thema der Folge:

    Veröffentlichte Studien des Allensbach Instituts findet ihr [hier](https://www.ifd-allensbach.de/studien-und-berichte/veroeffentlichte-studien.html).

    Alle reden. Aber hört jemand zu? - [FAZ-Kolumne](https://www.ifd-allensbach.de/fileadmin/kurzberichte_dokumentationen/FAZ_April2026_Zuho__ren.pdf) unseres Gastes Thomas Petersen

    [Hier](https://www.nzz.ch/meinung/ist-deutschland-rechts-die-deutschen-sehen-sich-gerne-als-links-aber-sie-irren-ld.1749645?gift=R4QIyAga) geht es um die politische Selbstwahrnehmung der Deutschen in Umfragen im Abgleich mit tatsächlichen Wahlergebnissen.

    Wie würden die Deutschen wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre? [Hier](https://www.nzz.ch/visuals/bundestagswahl-die-neuesten-umfragen-im-wahltrend-ld.1605950) werden die Ergebnisse verschiedener Meinungsforschungsinstitute verglichen.

    Feedback und Kontakt zur Redaktion: [email protected]

  • Der politische Islam gewinnt in Deutschland an Boden – weit über die Moscheen hinaus, sagt der Investigativjournalist Sascha Adamek. Im Gespräch mit Beatrice Achterberg seziert er eine Strategie, die systematisch auf Schulen, Medien und den öffentlichen Raum abzielt. Adameks Diagnose: Dahinter verberge sich der Versuch, die Gesellschaft umzukrempeln: „Es geht diesen Organisationen, die zum politischen Islam gehören, darum, deutsche Gesetze so tauglich zu machen, dass sie mit der Scharia konform gehen.“ Der deutschen Mehrheitsgesellschaft und insbesondere der Politik wirft Adamek vor, wegzuschauen und teilweise sogar den politischen Islam selbst zu fördern.

    Gast: Journalist Sascha Adamek
    Host: NZZ-Deutschland-Redaktorin Beatrice Achterberg
    Redaktion: Utz Dräger, Dominik Schottner

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    Weiterführende Informationen zu dem Thema der Folge:

    Die im Podcast von unserem Gesprächspartner genannten exakten Daten und Statistiken findet ihr [in seinem Buch](https://www.sascha-adamek.de/buecher/unterwanderung/) "Unterwanderung".

    In der [NZZ könnt ihr nachlesen](https://www.nzz.ch/feuilleton/seyran-ate-will-den-islam-von-innen-veraendern-der-preis-dafuer-sind-morddrohungen-und-ein-leben-im-ausnahmezustand-ld.10007730), wie die Imamin und Anwältin Seyran Ateş in Deutschland versucht, den Islam von innen heraus zu verändern.

    Und auf der [Seite von RADIS](https://www.radis-forschung.de/) bekommt ihr einen guten Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu dem Thema der Folge.

  • Die Bundestagsfraktion ist abgewickelt, im Stammland Baden-Württemberg setzte es eine krachende Niederlage und auch aus dem Landtag von Rheinland-Pfalz flog die Partei raus: Die FDP kämpft um ihre Existenz. Am Wochenende steht daher - wieder einmal - die Wahl eines neuen Vorstandes an. Einziger Kandidat für den Chefposten: das selbsternannte «alte Schlachtross» Wolfgang Kubicki.

    Gast: Wolfgang Kubicki, FDP-Politiker
    Host: Beatrice Achterberg, NZZ-Deutschland-Redaktorin
    Redaktion: Max Kuball, Dominik Schottner

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    Mehr zum Thema:

    Lesen Sie hier ein [NZZ-Interview](https://www.nzz.ch/pro/interview-strack-zimmermann-zur-fdp-und-dem-liberalismus-in-europa-ld.10006745) mit Wolfgang Kubickis Parteifreundin Marie-Agnes Strack-Zimmermann.

    Wie soll das neue Grundsatzprogramm der FDP aussehen? [Hier](https://www.fdp.de/der-weg-zum-neuen-grundsatzprogramm) kann man den Weg dorthin verfolgen.

    Wieviele Menschen haben die FDP in den vergangenen Jahren gewählt? Die Bundeszentrale für politische Bildung hat dazu [diese Übersicht](https://www.bpb.de/themen/parteien/parteien-in-deutschland/kleinparteien/fdp/273480/wahlergebnisse-und-waehlerschaft-der-fdp/).

  • Gefahr für die liberale Demokratie: Der Journalist Nicolas Potter warnt im Gespräch mit Florian Eder vor dem autoritären Wandel der neuen Linken seit dem 7. Oktober. Er beleuchtet die ideologische Verhärtung und das Antisemitismus-Problem eines Teils der Linken und fordert von seiner politischen Heimat echte Selbstkritik statt blinder Dogmen.

    Gast: Nicholas Potter, Journalist und Autor
    Host: Florian Eder, Chefredaktor, NZZ Deutschland

    Redaktion: Utz Dräger und Hanna Ender

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    Mehr zum Thema:

    Unser Gast [Nicholas Potter](https://nicholaspotter.net/)

    Das Buch von Nicholas Potter [Die neue autoritäre Linke](https://www.dtv.de/buch/die-neue-autoritaere-linke-26448)

    Dazu ein [taz-Artikel](https://taz.de/Genossen-von-Mullahs-und-Moerdern/!6163550/) Genossen von Mullahs und Mördern: Die neue autoritäre Linke

    Dazu ein [NZZ-Artikel](https://www.nzz.ch/feuilleton/buecher/nicholas-potter-kritik-an-autoritaerer-linken-und-antisemitismus-ld.1931933)Der linke Journalist Nicholas Potter legt sich mit der autoritären Linken an

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  • Klaus von Dohnanyi gehört zu den profiliertesten Stimmen der deutschen Nachkriegspolitik - ein Politiker, der nie aufgehört hat, sich einzumischen. In dieser Folge von "Machtspiel" spricht Benedict Neff mit ihm darüber, wieso er nie Kanzler wurde, wieso er glaubt, dass Friedrich Merz nach Moskau reisen sollte und warum seine Zeit an US-amerikanischen Universitäten die schönste seines Lebens war.

    Gast: Klaus von Dohnanyi, Politiker (SPD)
    Host: Benedict Neff
    Redaktion: Hanna Ender und Dominik Schottner
    Feedback und Kontakt: [email protected]

    Foto: Julia Sang Nguyen

    Weitere Informationen zum Thema:

    Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).

    [Krieg oder Frieden - das neue Buch von Klaus von Dohnanyi und Erich Vad](https://westendverlag.de/Krieg-oder-Frieden-Deutschland-vor-der-Entscheidung/2332)

    [NDR-Porträt von Klaus von Dohnanyi](https://www.ndr.de/geschichte/koepfe/Klaus-von-Dohnanyi-Hanseatisch-meinungsstark-und-engagiert,klausvondohnanyi101.html#:~:text=Irritierende%20Aussagen%20%C3%BCber%20Russlands%20Krieg,gegen%20die%20Ukraine)

    [NZZ-Interview mit Klaus von Dohnanyi über Renationalisierung der Politik (2022)](https://www.nzz.ch/international/mehr-entspannung-wagen-interview-mit-klaus-von-dohnanyi-ld.1675261)

  • Kein Kulturkampf um jede Fläche: Münchens neuer Oberbürgermeister kündigt 50.000 neue Wohnungen an und setzt auf Pragmatik statt verhärtete Fronten.

    Im Gespräch mit NZZ-Deutschland-Chefredaktor Florian Eder räumt der 35-Jährige mit Grünen-Klischees auf und beschreibt seine Visionen für München in finanziellen Krisenzeiten.

    Gast: Dominik Krause, Münchens neuer Oberbürgermeister
    Host: Florian Eder, Chefredaktor, NZZ Deutschland

    Redaktion: Utz Dräger und Clara Engelien

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    Mehr zum Thema:

    Unser Gast [Dominik Krause](https://www.gruene-fraktion-muenchen.de/person/dominik-krause/)

    [Studie der TU München über städtische Nachverdichtung im Kontext des Klimawandels](https://www.zsk.tum.de/fileadmin/w00bqp/www/PDFs/2022.12.20-_NV_Schlussbericht_barr.pdf)

    Dazu ein [NZZ-Artikel ](https://www.nzz.ch/international/muenchen-hat-gewaehlt-warum-der-gruene-dominik-krause-den-amtsinhaber-schlagen-konnte-ld.1930534) München hat einen neuen Oberbürgermeister: warum der Grüne Dominik Krause den Amtsinhaber schlagen konnte

    Dazu ein [NZZ-Artikel](https://www.nzz.ch/international/dominik-krause-ist-35-jahre-alt-und-will-auf-den-bmw-dienstwagen-verzichten-das-ist-muenchens-neuer-oberbuergermeister-ld.1930542) Dominik Krause ist 35 Jahre alt und will auf den BMW-Dienstwagen verzichten: Das ist Münchens neuer Oberbürgermeister

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  • Lehrer Jonas Schreiber spricht über den Alltag an deutschen Schulen: sinkende Leistungsbereitschaft, Handys im Klassenzimmer, überforderte Eltern und ein Schulsystem, das immer mehr Aufgaben übernehmen soll.

    Im Gespräch geht es um Bildschirmzeiten von Schülern, Konflikte mit Eltern, Migration, Integration, Digitalisierung und die Frage, wie Schule wieder ein Ort von Disziplin, Eigenverantwortung und Bildung werden kann.

    Gast: Jonas Schreiber, Lehrer und Buchautor
    Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin, NZZ Deutschland

    Redaktion: Utz Dräger und Patricia Corniciuc

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    Mehr zum Thema:

    Unser Gast [Jonas Schreiber](https://jonas-schreiber.com/) und sein Buch

    Erreichen deutsche Schulen die eigenen Bildungsstandards? - IQB-[Bildungstrend](https://www.iqb.hu-berlin.de/de/schule/sekundarstufe-i/bildungstrend/2024/)

    [Bildungscheck](https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/Gutachten/PDF/2025/INSM-Bildungsmonitor_2025.pdf) der deutschen Bundesländer

    Deutschland im [OECD-Vergleich](https://www.oecd.org/de/publications/bildung-auf-einen-blick-2025_b1cc11a5-de/deutschland_9a449e27-de.html): Bildung immer noch extrem abhängig vom Elternhaus

    Dazu ein [NZZ-Artikel](https://www.nzz.ch/international/deutschlands-sozialer-lift-ist-kaputt-aufstiegschancen-haben-in-kurzer-zeit-rapide-abgenommen-ld.1911568): Deutschlands sozialer Lift ist kaputt

  • Seit Jahren organisiert Dirk Wiese die Mehrheiten im Bundestag – und spielt damit eine Schlüsselrolle im politischen Alltag der Hauptstadt. Der Sauerländer aus Brilon stammt aus derselben Region wie CDU-Kanzler Friedrich Merz. Zwei Politiker aus dem gleichen Landstrich, die sich nun in Berlin als Koalitionspartner gegenübersitzen.

    Wiese ist Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion – er selbst beschreibt seine Rolle als Arbeit im Hintergrund, bei der er „dafür sorgt, dass Gesetze auch Mehrheiten bekommen“. Politisch sieht Wiese die Koalition trotz wachsender Spannungen handlungsfähig: „Wir bringen eine ganze Menge voran.“ Gleichzeitig setzt er klare Grenzen, etwa bei der Gesundheitsreform, wo er vor einer „einseitigen Schieflage zulasten der gesetzlich Versicherten“ warnt. Sein Anspruch: Reformen ja – aber sozial ausgewogen.

    Wie Wiese den zunehmenden Druck in der Koalition erlebt, warum es bei Reformen oft knirscht und mit welchem Politiker der bekennende Metal-Fan gerne einmal auf ein Konzert gehen würde – das erzählt er in dieser Folge Machtspiel.

    Gast: Dirk Wiese SPD, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion
    Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin, NZZ Deutschland

    Redaktion: Hanna Ender und Utz Dräger

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    Mehr zum Thema:

    [Dirk Wiese im Interview mit der NZZ](https://www.nzz.ch/international/rentenreform-warum-die-spd-fuer-dirk-wiese-noch-immer-eine-arbeiterpartei-ist-ld.1913891)

    [Dirk Wiese zur Migrationsdebatte](https://www.spdfraktion.de/themen/koennen-wir-migration-regeln-dirk)

    [Dirk Wiese äußert sich bei WELT TV zur Krise in Koalition](https://www.youtube.com/watch?v=4OjJsUkEaCM&t=139s)

  • Seit 2018 ist Markus Söder Ministerpräsident von Bayern – mindestens genauso lange spielt er auch bundespolitisch eine Rolle. Nicht selten die des Verteidigers bayrischer Interessen, wie er in der aktuellen Folge erklärt: "Bei aller Schwäche, die Deutschland hat, sind wir ja sozusagen die Cash-Cow", der Goldesel. Dennoch werde, so Söder, Bayern dafür bestraft. Eine seiner Forderungen daher: die Erbschaftssteuer regionalisieren, um auf regionale Besonderheiten reagieren zu können, etwa hohe Immobilienpreise.

    Auf landespolitischer Ebene sieht sich Söder voll auf Kurs: "Wir machen jetzt Digitalisierung pur. Und ich glaube, auf einem Level, das mit Amerika und China mithalten kann." Als Grund dafür nennt Söder "lange Linien" und eine "klare Philosophie": "Wir haben den Vorteil, dass wir keine linke Regierung haben."

    Wie Söder verhindern will, dass die AfD auch in Bayern weiter wächst, welcher Satz aus "Star Trek" ihn bis heute leitet und was Politik mit Judo und Schach zu tun hat - das erzählt er in dieser Folge "Machtspiel".

    Gast: Markus Söder, CSU-Chef und Ministerpräsident von Bayern
    Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland

    Redaktion: Dominik Schottner

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    Mehr zum Thema:

    [NZZ-Spezial ](https://www.nzz.ch/deutschland/politik/superwahljahr-2026)zum Superwahljahr 2026

    [Erklärung des Länderfinanzausgleiches](https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Oeffentliche_Finanzen/Foederale_Finanzbeziehungen/Laenderfinanzausgleich/laenderfinanzausgleich.html) auf der Website des Bundesfinanzministeriums

    Wie entwickeln sich die Immobilienpreise in Deutschland? [Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft](https://www.iwkoeln.de/studien/pekka-sagner-warum-sich-regionale-maerkte-staerker-auseinanderentwickeln.html)

  • Wie viel grüne Wirtschaftspolitik verträgt ein Industrieland? In dieser Folge von "Machtspiel" spricht Beatrice Achterberg mit der Grünen-Finanzpolitikerin Katharina Beck über Spritpreise, Klimapolitik und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Beck plädiert für staatliches Eingreifen bei Krisengewinnen und eine konsequente Abkehr von fossilen Abhängigkeiten – auch mit Blick auf geopolitische Risiken.

    Sie analysiert: „Es ist alles unfassbar teuer und deswegen gilt es doch jetzt so zu investieren, dass wir das nicht Putin und Trump in den Rachen schmeißen, sondern in unser eigenes Land investieren.“ Doch es wird auch persönlich und widersprüchlich, etwa beim Thema Tempolimit: „Ich fahre super gerne schnell", sagt Beck. Gleichwohl setzt sie sich für ein Tempolimit ein: "Das ist halt die Aufgabe, die man hat, nicht so sehr von der eigenen Präferenz auf das, was fürs Land gut ist, zu gucken."

    Gast: Katharina Beck, Bundestagsabgeordnete der Grünen und finanzpolitische Sprecherin
    Host: Beatrice Achterberg, NZZ-Deutschland-Redaktorin

    Redaktion: Dominik Schottner

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    Mehr zum Thema:

    Neueste Umfrageergebnisse sehen die Grünen mit leichten Gewinnen - [hier](https://www.nzz.ch/visuals/bundestagswahl-die-neuesten-umfragen-im-wahltrend-ld.1605950) zu lesen bei der NZZ

    Wirtschaftspolitisches Positionspapier der Grünen [zum Nachlesen](https://www.gruene-bundestag.de/fileadmin/dateien/downloads/autor_innenpapiere/AP_Wirtschaft_03-2026.pdf)

    [DIHK-Studie ](https://www.dihk.de/de/newsroom/aktuelle-energiewende-politik-kostet-bis-zu-5-4-billionen-euro-141284)zu den Kosten der Energiewende

  • Wie realistisch ist es, dass Hunderttausende Syrer Deutschland bis 2029 verlassen? Das hatte Bundeskanzler Friedrich Merz diese Woche in die Diskussion eingebracht. Migrationsrechtler Daniel Thym erklärt, warum diese Zielmarke „völlig illusorisch“ ist – und welche rechtlichen, politischen und praktischen Hürden einer schnellen Rückführung im Weg stehen. Gleichzeitig zeigt die Folge, warum die Frage nach Rückkehr, Integration und Akzeptanz des Asylsystems drängender ist denn je.

    Gast: Daniel Thym, Migrationsrechtler an der Universität Konstanz
    Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland

    Redaktion: Dominik Schottner

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    Mehr zum Thema:

    [Reportage aus der NZZ](https://www.nzz.ch/folio/1-grenze-sichern-2-geld-drucken3-fladenbrote-vermessen-wie-in-syrien-ein-neuer-staat-entsteht-ld.1919978) über den Wiederaufbau des Staates in Syrien

    [Liste](https://www.jura.uni-konstanz.de/thym/daniel-thym/publikationen/) von Daniel Thyms Veröffentlichungen aus dem Themengebiet

    [Video](https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/kanzler-merz-al-scharaa-2417464) der Pressekonferenz von Bundeskanzler Merz und Syriens Präsident al-Sharaa

  • Die SPD steht unter Druck wie selten zuvor. Nach zuletzt sehr schwachen Wahlergebnissen und wachsender Konkurrenz stellt sich die Frage: Wofür steht diese Partei heute noch – und kann sie sich erneuern?

    Der Ex-Bundestagsabgeordnete Robin Mesarosch analysiert die strukturellen Probleme der SPD und spart nicht mit Kritik. Er spricht über fehlende Strategien, Glaubwürdigkeitsverluste und warum viele Wähler zur AfD abwandern. Gleichzeitig macht er klar, weshalb einfache Antworten keine echten Lösungen sind und welche Rolle politische Kommunikation, auch auf Instagram dabei spielt.

    Gast: Robin Mesarosch, SPD-Politiker aus Baden-Württemberg
    Moderation: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland

    Redaktion: Dominik Schottner und Patricia Corniciuc

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    Mehr zum Thema:
    [Wut-Video von Robin Mesarosch nach SPD-Wahldebakel in Baden-Württemberg](https://www.instagram.com/reel/DVtoFouAKVb/)

    [Zahlen und Fakten zur Wahl in Baden-Württemberg am 8.3.2026](https://www.nzz.ch/international/warum-die-afd-in-den-industrieregionen-baden-wuerttembergs-so-stark-ist-ld.1928401)

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  • Die gesetzliche Krankenversicherung steht unter Druck: steigende Beiträge, hohe Defizite, fehlende Reformen und ein System, das für viele Patientinnen und Patienten immer schwerer zugänglich wirkt. In dieser Folge von Machtspiel spricht Beatrice Achterberg mit Andreas Gassen über die zentralen Schwächen des deutschen Gesundheitssystems: versicherungsfremde Leistungen, zu viele Krankenhäuser, Bürokratie, stockende Digitalisierung und fehlende Steuerung beim Zugang zu Fachärzten. Es geht um die Frage, wo tatsächlich gespart werden kann, welche Reformen realistisch wären und warum politische Ankündigungen oft folgenlos bleiben.

    Gast: Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung
    Moderation: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland

    Redaktion: Utz Dräger und Patricia Corniciuc

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    Mehr zum Thema:

    [NZZ-Artikel zum Gesundheitssystem als tickende Zeitbombe](https://www.nzz.ch/der-andere-blick/krankenkassenbeitraege-in-deutschland-es-braucht-mehr-generationen-gerechtigkeit-ld.1918881)

    [Zahlen und Fakten zur aktuellen Lage im deutschen Gesundheitssystem (OECD-Profil)](https://www.oecd.org/content/dam/oecd/en/publications/reports/2025/12/country-health-profile-2025-country-notes_7e72146d/germany_51f2550b/a5911973-en.pdf)

    [Übersicht zru aktuellen Debatte um das deutsche Gesundheitssystem](https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/gesundheitssystem-warken-probleme-100.html)

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  • Der Chef der Drogeriemarktkette dm, Christoph Werner, spricht mit NZZ-Deutschland-Chefredaktor Florian Eder über die Landtagswahl in Baden-Württemberg, den Umgang von Wirtschaft und Politik mit der AfD und darüber, wie politische Vielfalt in einem großen Unternehmen funktioniert. Für Werner ist entscheidend, dass Politik sich stärker an den Bürgerinnen und Bürgern orientiert. „Wenn in einem Wettbewerb eine andere Partei stärker wird, ist es offensichtlich so, dass das eigene Konzept nicht mehr überzeugt“, sagt er.

    Ein Gespräch über Vertrauen in der Politik, Debattenkultur und die Frage, welche Rolle Unternehmen in gesellschaftlichen Diskussionen spielen.

    Gast: Christoph Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Drogeriemarktkette dm
    Moderation: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland

    Redaktion: Hanna Ender und Dominik Schottner

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    Mehr zum Thema:

    [NZZ-Übersicht](https://www.nzz.ch/visuals/wahl-in-baden-wuerttemberg-2026-alle-ergebnisse-im-ueberblick-ld.1928175) über die Wahlergebnisse in Baden-Württemberg

    DM- und Rossmann-Chef diskutieren in der [ZDF-Sendung "Markus Lanz"](https://www.youtube.com/watch?v=OR4WsPEnHRA) über den Umgang mit der AfD

    Statt Bürgergeld: dm-Chef ist dafür, dass alle in Deutschland [1.200 Euro im Monat](https://www.fr.de/wirtschaft/dm-chef-1200-euro-buergergeld-sozialstaat-grundeinkommen-bedingungsloses-gehalt-zr-93695310.html?utm_source=chatgpt.com) bekommen

    „Große Reformen sind notwendig“, sagt dm-Chef Werner im [Gespräch mit Welt-TV](https://www.welt.de/wirtschaft/video69a0308e2cfe24517f7c9bdc/welt-talk-spezial-grosse-reformen-sind-notwendig-sagt-dm-chef-werner.html)

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  • Der Krieg zwischen den USA, Israel und Iran eskaliert – doch welche Rolle spielt Deutschland dabei? In dieser Folge von "NZZ Machtspiel" spricht Bea Achterberg mit dem Nahostexperte Guido Steinberg darüber, welche Folgen der Konflikt für Berlin und Europa haben könnte.

    Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich die Bundesregierung zwischen Bündnissolidarität mit den USA, diplomatischem Druck und völkerrechtlichen Bedenken positioniert. Außerdem geht es um mögliche Auswirkungen auf Deutschland: steigende Sicherheitsrisiken, mögliche Terroranschläge iranischer Netzwerke und die Gefahr neuer Flüchtlingsbewegungen nach Europa. Steinberg erklärt zudem, warum Deutschland außenpolitisch kaum Einfluss auf die Entwicklung im Nahen Osten hat – und welche Rolle die SPD bei der Bewertung der Lage durch die Bundesregierung spielt.

    Gast: Guido Steinberg, Islamwissenschaftler und Terrorismusexperte der Stiftung Wissenschaft und Politik
    Moderation: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland

    Produzenten: Hanna Ender und Utz Dräger

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    Mehr zum Thema:

    Die NZZ sammelt ihre Berichterstattung zum Iran-Krieg [auf dieser Seite](https://www.nzz.ch/international/iran-krieg).

    Was ist der Plan von Donald Trump für diesen Krieg? Eine [hörenswerte Analyse im NZZ-Podcast "Geopolitik"](https://www.nzz.ch/podcast/iran-regimewechsel-aus-der-luft-eine-amerikanische-strategie-voller-widersprueche-ld.1927350).

    Wozu Guido Steinberg bei der [Stiftung Wissenschaft und Politik](https://www.swp-berlin.org/wissenschaftler-in/guido-steinberg) forscht.


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  • In dieser Folge von "NZZ Machtspiel" spricht Beatrice Achterberg mit Harald Martenstein über sein Plädoyer gegen ein AfD-Verbot und darüber, was das für die Demokratie bedeutet. Martenstein hält ein Verbot der größten Oppositionspartei für "extremes Harakiri" und warnt vor "bürgerkriegsähnlichen Verhältnissen", wenn es doch passiere. Entscheidend sei, ob die Forderungen der AfD "legitim" seien – etwa eine strengere Migrationspolitik – und ob sie tatsächlich die Demokratie abschaffen wolle.

    Außerdem geht es um Martensteins Rede beim "Prozess gegen Deutschland", Cancel-Culture-Debatten und die Frage, ob der Meinungskorridor enger wird. Martenstein nennt Hausdurchsuchungen wegen zugespitzter Aussagen gegen Politiker "absurdes Theater" und plädiert für mehr Austausch zwischen politischen Lagern: "Wir brauchen wirklich Streit."

    Gast: Harald Martenstein, Kolumnist unter anderem bei "BILD" und "Welt am Sonntag"
    Moderation: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland

    Produzenten: Patricia Corniciuc und Dominik Schottner
    Foto Harald Marteinstein: Vadim Gerske

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    Mehr zum Thema:

    Die Rede von Harald Martenstein zum [Nachlesen bei der NZZ](https://www.nzz.ch/feuilleton/der-kampf-gegen-rechts-ist-eigentlich-ein-kampf-gegen-die-demokratie-sagt-harald-martenstein-ld.1924727)

    Der komplette "Prozess gegen Deutschland" als [Video zum Nachschauen](https://www.youtube.com/watch?v=ywnRSvyiwCI)

    [Studie zur Meinungsfreiheit ](https://www.freiheit.org/de/deutschland/umfrage-zur-meinungsfreiheit-juengere-und-social-media-nutzer-fuehlen-sich-haeufiger)der Friedrich-Naumann-Stiftung

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  • Deutschland steckt schon länger in einer deutlichen wirtschaftlichen Schwächephase – doch der von der Regierung angekündigte „Herbst der Reformen“ bleibt bislang aus. Warum kommt die Wirtschaftswende nicht voran? Und wie groß ist der Reformstau wirklich?

    Darüber spricht Beatrice Achterberg In dieser Folge von "Machtspiel" mit Thorsten Alsleben von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Sie diskutieren, welche Reformen wie groß sein müssten, wie streng Klimaziele sein sollten und warum die SPD aus der erfolgreichsten Wirtschaftsreform, der Agenda 2010, nicht gestärkt hervorging.

    Gast: Thorsten Alsleben, Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft
    Host: Beatrice Achterberg, NZZ-Deutschland-Redaktorin

    Produzenten: Utz Dräger und Dominik Schottner

    Mehr zum Thema bei der NZZ:

    Der frühere Bundesfinanzminister [Peer Steinbrück spricht in "NZZ Machtspiel"](https://www.nzz.ch/podcast/wie-kann-sich-deutschland-reparieren-peer-steinbrueck-ld.1882309) darüber, wie der wirtschaftliche Aufbruch in Deutschland gelingen kann.

    Er war einer der sogenannten "Rentenrebellen" der CDU: der Bundestagsabgeordnete Pascal Reddig. In ["NZZ Machtspiel" erklärt er,](https://www.nzz.ch/podcast/bringen-die-jungen-das-rentenpaket-zu-fall-pascal-reddig-ld.1912406) wieso er die Rentenreform nicht unterstützte.

    Die fünf größten Probleme der deutschen Wirtschaft [in fünf Grafiken](https://www.nzz.ch/wirtschaft/die-deutsche-wirtschaft-steckt-weiterhin-in-der-krise-fuenf-grafiken-zum-ernst-der-lage-ld.1918223).


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  • Das Jahr hat außenpolitisch unruhig begonnen: Die alte Ordnung bröckelt, Machtpolitik tritt offen zutage. Wie sich Deutschland in dieser Lage positioniert, darüber spricht Beatrice Achterberg mit Florian Hahn, seit Mai 2025 Staatsminister im Auswärtigen Amt.

    Die Weltordnung sei „under destruction“, Institutionen zerfielen, Großmächte handelten „egoistischer und rücksichtsloser“. Hahn sieht eine „Kumulation von Herausforderungen“ wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr und spricht von tektonischen Verschiebungen. Europa dürfe „nicht unter die Räder kommen“. Seine Antwort: Allianzen der Mittelmächte, auch über Europa hinaus – um Abhängigkeiten zu senken und strategische Spielräume zu erweitern.

    Wie das gelingen soll und was er von der Münchner Sicherheitskonferenz erwartet, erklärt Hahn in der neuen Folge von «NZZ Machtspiel».

    Gast: Florian Hahn, Staatsminister im Auswärtigen Amt
    Host: Beatrice Achterberg

    Produzenten: Utz Dräger und Hanna Ender

    Weitere Informationen zum Thema:

    [Was Staatsminister Hahn über das transatlantische Verhältnis denkt, könnt ihr hier lesen](https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/minister-hahn-csu-will-usa-in-transatlantischem-boot-halten,V8JoNye)

    [Den Report der Münchner Sicherheitskonferenz findet ihr hier:](https://securityconference.org/publikationen/munich-security-report/2026/)

    [Ein kurzes Portrait über Florian Hahn gibt es hier](https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/florian-hahn-staatsminister-csu-auswaertiges-amt-li.3243514)

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