Afleveringen

  • Miguel Alexander Strobel (Watersky Digital GmbH) zeigt im Gespräch mit Mario Jung (OMT GmbH), warum datengetriebene Verhandlungen im eCommerce längst kein „Nice-to-have“ mehr sind, sondern über Profitabilität, Machtbalance und strategische Händlerentwicklung entscheiden.

    Dieser Podcast ist ein Weckruf, endlich Daten-Asymmetrien aufzubrechen, Retail Media kritisch zu hinterfragen und eCommerce-Entscheidungen nicht länger auf Bauchgefühl oder Umsatz allein zu stützen.

    1. Das Kernproblem: Massive Daten-Asymmetrie
    Retailer sitzen auf Daten und nutzen sie als Machtinstrument. Hersteller dagegen tappen oft im Dunkeln.

    Fazit: Ohne externe Daten kannst Du weder Potenziale bewerten noch fair verhandeln.

    2. Warum interne Zahlen (Umsatz, Marge, Absatz) nicht mehr reichen
    Interne KPIs spiegeln nur die Vergangenheit wider und oft eine verzerrte.

    Konsequenz: Du brauchst externe Benchmarks, Marktpotenziale, Traffic-Analysen, Category-Footprints und Media-Daten, um realistisch zu beurteilen, wie wichtig ein Händler wirklich ist.

    3. Welche externen Daten wirklich zählen
    Miguel nennt klare Prioritäten:
    - Kategorie-Traffic pro Händler (nicht Gesamttraffic!)
    - Sichtbarkeit & UX der Kategorie
    - Traffic-Quellen (Referral, Paid, Organic)
    - Attraktivität & tatsächliche Reichweite von Placements
    - Preis- und Discount-Patterns
    - Media-Performance-Daten (sofern verfügbar)

    4. Retail Media: Wilder Westen – und gefährlich teuer
    Viele Händler verkaufen Media zu Fantasiepreisen – oft ohne Reporting.

    Für Dich wichtig: Retail Media ist kein Pflichtbudget, sondern ein Performance-Kanal, der ROI liefern muss. Ohne Daten = kein Investment.

    5. Typische Fehlentscheidungen von Unternehmen
    - Miguel nennt drei Klassiker:
    - Überinvestition in Amazon → gefährliche Abhängigkeit
    - Falsche Budgetverteilung bei Omni-Channel-Händlern
    - Zu konservative Investments in Challenger-Händler

    Wenn Du im eCommerce verhandelst, Retail Media buchst oder Händler bewertest, ist diese Podcast-Folge ein Pflichtprogramm. 👉 Hör rein, wenn Du endlich auf Augenhöhe verhandeln willst – datengetrieben, souverän und profitabel.

  • Google‑Updates inzwischen einzelne Content‑Cluster, Verzeichnisse und Seitentypen. Für Dich bedeutet das: Weg vom pauschalen Domain‑Blick, hin zu einer granularen Analyse Deiner Content‑Ökosysteme.
    Gleichzeitig gewinnt Non‑Commodity Content massiv an Bedeutung – Inhalte, die wirklich nur Deine Marke liefern kann. Generische Ratgeber‑ oder Vergleichstexte verlieren dagegen an Sichtbarkeit. Parallel entstehen neue Herausforderungen durch ChatGPT‑Updates, AI‑Overviews und Mentions‑basierte Rankings: Marken müssen künftig nicht nur klassische Rankings, sondern auch AI‑Visibility, Citations und Erwähnungen in Chatbots und KI‑Antworten monitoren. Die neuen KI‑Reports in der Google Search Console und den Bing Webmaster Tools liefern erste Einblicke, bleiben aber oberflächlich – echte Traffic‑ oder CTR‑Daten fehlen. SEO‑Teams müssen daher zusätzliche Datenquellen wie Logfiles, Brand‑KPIs und Conversion‑Daten einbeziehen, um fundierte Entscheidungen zu treffen.
    Gleichzeitig verschieben sich die Anforderungen an KPI‑Setups, Local SEO und E‑Commerce. Da Google, Bing, ChatGPT und Copilot eigene Sichtbarkeitslogiken entwickeln, brauchst Du ein KPI‑Framework, das Presence, Mentions, Citations und Traffic‑Proxies vergleichbar macht, ohne Scheingenauigkeit zu erzeugen. Rechtliche Entwicklungen – wie das Urteil des LG München – könnten Google zu vorsichtigeren AI‑Overviews zwingen, was hochwertige Primärquellen wieder stärkt. Marken stehen zudem vor neuen Reputationsrisiken, da KI‑Systeme durch manipulierten UGC beeinflusst werden können. Im Local SEO gewinnen Branchenverzeichnisse und konsistente Citations wieder an Bedeutung, während mehrsprachige Unternehmensprofile und die Nutzung des Produkt‑Bereichs für Dienstleistungen strategisch, aber vorsichtig eingesetzt werden sollten. Im E‑Commerce reicht klassische Sichtbarkeit nicht mehr aus: Shops müssen ihre transaktionalen USPs schärfen, Produktdaten perfektionieren und Inhalte so gestalten, dass sie sowohl Nutzer:innen als auch KI‑Systeme überzeugen.
    🎧 Wenn Du verstehen willst, wie führende SEO‑Expert:innen diese Entwicklungen einordnen – und wie Du Dein Marketing jetzt strategisch neu ausrichtest – dann hör in den OMT‑Podcast rein. Dort bekommst Du jede Woche praxisnahe Insights, klare Meinungen und sofort umsetzbare Strategien für Dein Marketing‑Team.

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  • Zijn er afleveringen die ontbreken?

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  •  PAYBACK existiert seit 25 Jahren – eine Seltenheit im Digitalmarkt. Warum? Weil das System konsequent auf Relevanz und Simplicity ausgelegt ist. Mario Jung (OMT GmbH) spricht heute mit Nico Winkelhaus (PAYBACK GmbH) über Loyalty-Programme und warum sie auch nach 25 Jahren noch relevant sind, wie damals.
    Trotzdem können Loyalty-Programme auch scheitern, warum?
    Marken überschätzen oft, wie viel Zeit Kund:innen in Loyalty investieren wollen.
    Zu komplexe Features
    Zu wenig Relevanz
    Zu geringe Reichweite
    Keine echte Integration in den Alltag
    PAYBACK dagegen setzt auf: Einfachheit, klare Belohnung, funktionierende Prozesse und eine kritische Masse an Partnern.
    Gleichzeitig untergehen Loyalty-Programme einen Wandel: Von Print & Plastikkarte → Tech & App
    PAYBACK hat sich selbst transformiert:
    Früher: Print-Mailings, Plastikkarte
    Heute: App-first, Mobile Payment, Shopping-Features
    Wichtig: Die Plastikkarte bleibt – weil 50 % der Nutzer:innen sie weiterhin aktiv verwenden.
    Die wahre Superpower von PAYBACK sind Daten, Personalisierung & KI
    PAYBACK arbeitet seit Tag 1 mit Login-basierten First-Party-Daten – ein massiver Vorteil im Post-Cookie-Zeitalter.
    „Transaktionsdaten lügen nicht.“
    Hyperpersonalisierte Angebote statt Gießkannenmarketing
    Präzise Kontrollgruppen → echter inkrementeller Effekt messbar
    Machine Learning steuert, wer welches Angebot bekommt
    95 % der Punkte fließen wieder ins System zurück → nachhaltiger als Cash-Rabatte
    Für Marketer:innen bedeutet das: PAYBACK ist ein Performance-Kanal mit messbarem ROI – nicht nur ein Loyalty-Tool.
    Die Wichtigste Learnings für Online‑Marketer:innen:
    Relevanz schlägt alles – egal ob Loyalty, CRM oder App.
    First-Party-Daten sind Pflicht, nicht Kür.
    Personalisierung ohne Datenbasis ist unmöglich.
    Loyalty kann ein Performance-Kanal sein, wenn die Datenstruktur stimmt.
    Einfachheit gewinnt – Kund:innen wollen keine Komplexität.
    Kontrollgruppen sind der heilige Gral, um echten ROI zu beweisen.
    📣 Wenn Du wissen willst, wie Loyalty, Daten und Performance-Marketing zusammen funktionieren – und ob PAYBACK ein relevanter Kanal für Dein Unternehmen sein könnte – dann hör Dir unbedingt diese Podcast-Folge an.
    👉 Jetzt reinhören, smarter werden und neue Wachstumshebel entdecken

  • Diese Podcast Folge ist ein Pflicht-Listen für Online-Marketer:innen, die Amazon als Performance und Markenkanal verstehen wollen. Maik Busch (REVOIC GmbH) zeigt klar: Amazon ist längst kein simpler Vertriebskanal mehr – sondern ein hochkomplexes Marketing-Ökosystem, in dem Kontrolle, Pricing, Content, Logistik und Advertising über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.
    Warum Vendor für viele Marken zum Risiko wird
    Amazon wächst, aber der Vendor-Anteil schrumpft massiv.
    „Vor sechs sieben Jahren lag er bei knapp über 60 %. Heute… unter 40 %.“
    Amazon arbeitet nur noch mit AAA Marken, streicht Vendor-Betreuung zusammen und reduziert Risiken, indem weniger Ware eingekauft wird. Für Hersteller bedeutet das:
    • Weniger Kontrolle
    • Weniger Ansprechpartner
    • Weniger Planbarkeit
    • Höheres Risiko, plötzlich nicht mehr Vendor zu sein
    Vendor ist heute ein Einladungsmodell, kein frei wählbarer Vertriebsweg.
    Vendor vs. Seller – was Marketer:innen wirklich wissen müssen
    Vendor (B2B)
    • Amazon kauft Ware ein, verkauft selbst weiter
    • Marke hat keine Preishoheit
    • Hohe versteckte Kosten: WKZ, Strafgebühren, Retourenpauschalen
    • Amazon kann Preise drastisch senken
    Seller (Marketplace)
    • Volle Kontrolle über Preis, Sortiment, Content
    • Höherer Aufwand, aber strategisch flexibler
    • Logistik über FBA oder Eigenversand
    • Ideal für Marken, die Brand Value schützen wollen
    Typische Denkfehler
    • „Amazon läuft von alleine.“
    • „Vendor = weniger Arbeit.“
    • „Wir stellen Ware hin und gut.“
    „Amazon ist nicht einfach nur ein Distributionspartner… sondern das Fenster Deiner Marke.“
    Warum viele Marken zurück zum Seller wechseln
    • Kontrolle über Pricing & Sortiment
    • Bessere Markenführung
    • Weniger Abhängigkeit von Vendor-Meetings
    • Weniger Risiko durch Amazon-Entscheidungen
    Die unterschätzte Komplexität von Amazon
    Viele Unternehmen unterschätzen den Aufwand massiv. Maik beschreibt Amazon als eigenen Onlineshop, nur mit mehr Traffic – und mehr Regeln.
    Die wichtigsten Aufgabenbereiche:
    • SEO für Amazon (kategoriespezifische Keywords!)
    • Advertising (ohne Ads keine Sichtbarkeit)
    • Content-Produktion (Bilder, A+ Content, Brand Store)
    • Logistik & Compliance
    • Account Health Management
    • Pricing & Buy Box Steuerung
    Wenn Du Amazon als echten Performance und Markenkanal verstehen willst, dann hör Dir diese Podcast-Folge unbedingt an. Maik Busch liefert Dir das strategische Fundament, das viele Marken heute noch fehlt – klar, praxisnah und ohne Bullshit.
    👉 Jetzt reinhören und Deine Amazon-Strategie auf das nächste Level bringen!

  • Diese Podcast Folge ist ein Masterclass Deep Dive in modernes CRM & E Mail Marketing – ohne Bullshit, ohne Vanity KPIs, dafür mit echten Wachstumshebeln. Jakob Gerzen (More Conversions GmbH) zeigt Mario Jung (OMT GmbH) und uns klar, warum E Mail der profitabelste und gleichzeitig am meisten unterschätzte Kanal ist – und wie Du ihn endlich so nutzt, dass Deine Brand wirklich skaliert.

    Die wichtigsten KPIs – und warum fast alle falsch messen:

    Umsatz aus dem E Mail Tool ist eine Vanity Metrik. Worauf es wirklich ankommt:
    • Customer Lifetime Value (30/60/90 Tage)
    • Deckungsbeitrag pro Kund:in
    • Wie schnell wird ein Neukunde zum Bestandskunden?
    • Retention Rate pro Kohorte

    Der größte Denkfehler im CRM
    Marken überschätzen Attribution und unterschätzen Top of Mind Effekte.
    • Kund:innen sehen Ads, Influencer, Social, E Mails – alles gleichzeitig.
    • E Mail ist der einzige Kanal, den Du wirklich besitzt.
    • E Mail Signale verbessern sogar Deine Meta Performance (CPMs sinken, Conversion steigt).

    Reaktivierung & Deliverability – die unterschätzte Wissenschaft
    Viele Brands zerstören ihre Zustellbarkeit, weil sie falsch reaktivieren.
    • Inaktive Segmente immer mit aktiven mischen, um Öffnungsraten stabil zu halten.
    • Deutsche Provider wie GMX, Web.de, Freenet haben eigene Algorithmen – Inbox Testing ist Pflicht.

    Frequency: Du sendest zu wenig – nicht zu viel
    Die Angst, Kund:innen zu nerven, ist ein Relikt aus 2010.

    Der wichtigste Flow überhaupt: Post Purchase
    Warum?
    • Kund:innen nutzen Produkte oft falsch → kein Effekt → kein Wiederkauf.
    • Post Purchase Onboarding steigert CLV massiv.
    • Education + Social Proof + Routinen = Wiederkäufe.

    Segmentierung: Weniger ist mehr
    Hyper Segmentierung ist ein Mythos.

    🎧 Wenn Du E Mail Marketing endlich als echten Umsatz und CLV Hebel nutzen willst, dann hör Dir diese Podcast Folge unbedingt komplett an. Jakob liefert keine Theorie, sondern jahrelange Praxis aus hunderten Audits – genau das, was Du brauchst, um Dein CRM auf das nächste Level zu bringen.

    👉 Jetzt reinhören, Notizen machen und Deine E Mail Strategie neu denken.

  • Mario Jung (OMT GmbH) spricht in einer Diskussionsrunde im SISTRIX SEO Talk (Runde 13) mit folgenden SEO-Experten: Johan von Hülsen (Wingmen Online Marketing GmbH), Markus Hövener (Bloofusion GmbH) und Julia Weißbach (SYZYGY GmbH).
    Und auch in dieser Runde bekommen wir spannende Einsichten, wie zum Beispiel: SEO verändert sich radikal – und zwar plattformübergreifend!
    Die wichtigste Erkenntnis: SEO ist nicht mehr nur Google. Du musst Deine Marke in AI-Overviews, ChatGPT, Perplexity, YouTube, TikTok, Reddit und visuellen Suchsystemen sichtbar machen. Das bedeutet: SEO wird zu GEO – Generative Engine Optimization.
    Dazu kommt noch: Zero‑Click wird zum Normalfall – neue KPIs sind Pflicht
    Wenn Google immer mehr Antworten direkt ausspielt, brauchst Du neue Messgrößen:
    Sichtbarkeit in AI-Overviews
    Erwähnungen in LLM‑Antworten
    Brand Search Volume
    Engagement statt Klicks
    SERP‑Präsenz über mehrere Formate (Video, Images, Snippets, Lens)
    Als nächstes erfahren wir: Wie Deine Marke in KI‑Antworten landet mit GEO‑Strategie
    Die Fragen zeigen klar: Unternehmen müssen verstehen, wie LLMs Inhalte „indexieren“. Dazu gehören:
    strukturierte Daten
    extrem klare Informationsarchitektur
    hohe Informationsdichte
    echte Erfahrung (E‑E‑A‑T) statt KI‑Massencontent
    technische Sauberkeit für KI‑Crawler
    Content‑Strategie: Qualität schlägt Masse – aber skalierbar
    Die Diskussion dreht sich stark um die Frage: Wie setzt Du KI ein, ohne abgestraft zu werden?
    Wichtige Punkte:
    KI als Assistenz, nicht als Autor
    echte Erfahrung, Expertise und Proof einbauen
    Content regelmäßig löschen, aktualisieren oder komplett neu bauen
    Informationsdichte erhöhen, damit Nutzer:innen und KI in <3 Sekunden verstehen, worum es geht
    Technisches SEO wird wieder geschäftskritisch
    Die Fragen zeigen: Unternehmen brauchen ein Indexierungs‑Notfallprotokoll, das innerhalb von Stunden greift – nicht Wochen. Dazu gehören:
    Monitoring kritischer Seiten
    schnelle technische Fixes
    Priorisierung im Crawl‑Budget
    klare Prozesse zwischen SEO, Dev und Content
    KI‑Bots: Blockieren oder erlauben?
    Eine der spannendsten Fragen: Solltest Du KI‑Crawler zulassen oder aussperren?
    Das ist eine strategische Entscheidung über:
    Markenpräsenz in KI‑Antworten
    Trainingsdaten für LLMs
    Kontrolle vs. Reichweite
    zukünftige Marktanteile in KI‑Suchsystemen
    🎧 Wenn Du verstehen willst, wie SEO im KI‑Zeitalter wirklich funktioniert – jenseits von klassischen Ranking‑Mythen – dann hör Dir diese SISTRIX‑Talk‑Folge unbedingt an. Die Fragen allein sind schon ein Blueprint für Deine SEO‑Roadmap 2026/2027.
    👉Jetzt reinhören und Deine SEO‑Strategie auf das nächste Level heben

  • Diese Podcast-Folge ist ein Weckruf: Conversion-Optimierung scheitert nicht an Tools, Technik oder fehlenden Ideen – sie scheitert an Silos. Nadine Maser zeigt sehr klar, warum interdisziplinäre Teams der wahre Hebel für bessere Conversions, schnellere Umsetzung und echte Kund:innenzentrierung sind.

    Warum Unternehmen bei der Conversion-Optimierung scheitern
    Nadine nennt drei Kernprobleme – alle drei sind für Dich als Marketer extrem relevant:
    • Unternehmen denken aus ihrer eigenen Sicht, nicht aus Sicht der Nutzer:innen. Digitale Erfolg scheitert ganz selten an der Technik. Er scheitert an Silos
    • Es fehlt Wissen darüber, wo Nutzer:innen wirklich hängen bleiben. Daten werden nicht geteilt, Erkenntnisse bleiben in Abteilungen stecken.
    • Zu viele Köche, die nicht miteinander sprechen. IT baut etwas anderes als Marketing braucht – und beide liegen am Kunden vorbei.
    Was interdisziplinäre Teams ausmacht
    Ein funktionierendes Team umfasst alle, die Einfluss auf die Abschlussstrecke haben:
    • E Commerce-Manager:in
    • IT
    • Produktmanagement
    • Performance Marketing
    • Kundenservice
    • Rechtsabteilung (Datenschutz, Formulare etc.)
    Diese Teams funktionieren nur, wenn Vertrauen, Anerkennung und gemeinsame Ziele vorhanden sind. („Dieses sich gegenseitig anerkennen schafft Vertrauen… und bringt die Menschen in den Austausch.“ )
    Typische Fehler beim Aufbau
    • „Ihr seid jetzt ein interdisziplinäres Team“ – ohne Veränderung im Verhalten
    • Teams disziplinarisch zusammenlegen → Kontakt zu anderen Abteilungen bricht ab
    • Tools einführen („Jetzt seid ihr agil!“), ohne die menschliche Seite mitzunehmen
    Was passiert, wenn Teams gut funktionieren?
    • Schnellere Umsetzung (kein Ping-Pong zwischen Abteilungen)
    • Mehr Ideen, weniger Angst, Fehler zu machen
    • Höhere Geschwindigkeit bei Innovationen
    • Massive Conversion-Uplifts („Ich habe da schon Sachen gesehen hier mit 82 % erhöhen…“ )
    Warum das in Zukunft überlebenswichtig wird
    • Komplexität steigt
    • KI braucht saubere Daten – und die entstehen nur bereichsübergreifend
    • Geschwindigkeit entscheidet über Wettbewerbsfähigkeit
    • Tools werden nur genutzt, wenn alle sie mitentwickeln
    Der erste Schritt für Dich
    Geh auf die Person zu, bei der Du die größte „Mauer“ spürst – und stelle echte Fragen. („Man geht zu dem, bei dem man die größte Mauer spürt… und fängt an, Interesse zu zeigen.“ )
    🚀 Wenn Du Deine Conversion-Optimierung wirklich auf das nächste Level heben willst, hör Dir diese Podcast-Folge unbedingt an. Du bekommst nicht nur Praxisbeispiele, sondern auch konkrete Schritte, wie Du Silos aufbrichst und echte Superheld:innen-Teams in Deinem Unternehmen formst.
    👉 Jetzt reinhören und Deine eigene Superheld:innen Truppe aufbauen!

  • Diese Podcast-Folge ist ein Pflicht-Listen für alle Online-Marketer:innen, die verstehen wollen, wie GEO die Spielregeln der organischen Sichtbarkeit verändert – und wie Du Deine Inhalte so positionierst, dass KI-Systeme Dich bevorzugt zitieren. Mario Jung (OMT GmbH) spricht mit Lorenz Thaden (Seiten-Werk GmbH) über die nächste Stufe von Search Engine Optimization (SEO) – GEO.
    GEO verstehen: Warum der Begriff gerade explodiert
    GEO („Generative Engine Optimization“) wird als nächste Evolutionsstufe nach SEO gehandelt – und das aus gutem Grund. Während SEO Suchmaschinen optimiert, zielt GEO darauf ab, in KI-Antworten sichtbar zu werden, also dort, wo Nutzer:innen zunehmend ihre Fragen stellen. Trotzdem bleibt vieles gleich: Struktur, Expertise, klare Signale. Der Unterschied liegt im Output-Kanal – statt SERPs optimierst Du für KI-Modelle. Beide Disziplinen werden parallel existieren, aber GEO wird schnell zum Pflichtbestandteil jeder Content-Strategie.
    Sichtbarkeit in KI-Systemen: Was jetzt wirklich zählt
    Wenn Unternehmen heute starten wollen, empfiehlt Lorenz Thaden vor allem eines: Strukturierte, zitierfähige Inhalte, die KI-Systeme leicht verarbeiten können. Dazu gehören:
    • Klare, eindeutige Antworten auf konkrete Fragen
    • Saubere Informationsarchitektur (FAQ-Cluster, definierte Begriffe, eindeutige Claims)
    • Primärquellen-Charakter statt weichgespülter Marketingtexte
    Fehler, die viele aktuell machen: Sie optimieren „wie immer“, produzieren generischen Content oder versuchen, KI-Systeme auszutricksen. GEO funktioniert aber nur, wenn Du echten Mehrwert lieferst und Deine Inhalte technisch wie semantisch sauber aufbereitest.
    GEO messen: KPIs jenseits der klassischen SERPs
    GEO-Erfolg misst Du nicht über Rankings, sondern über Zitierhäufigkeit, Erwähnungen in KI-Antworten, Traffic-Qualität und Lead-Impact. Klassisches SEO-Tracking stößt an Grenzen, weil KI-Systeme Suchprozesse verschieben. Die Herausforderung: Du siehst nicht mehr, wo Du rankst – sondern ob Du in Antworten vorkommst.
    GEO im B2B: Relevanz, Fehler und Lead Intelligence
    GEO ist nicht für jede Branche gleich relevant, aber überall dort, wo komplexe Entscheidungen getroffen werden, wird es schnell zum Gamechanger. Die größten Fehler im B2B:
    • Websites ohne klare Conversion-Logik
    • Inhalte, die nicht auf Entscheider:innen ausgerichtet sind
    • Fehlende Lead-Intelligence
    Tools wie Leadinfo oder Salesviewer helfen, anonyme Besucher:innen zu identifizieren und echte Sales-Signale sichtbar zu machen – ein massiver Vorteil im B2B.
    Wenn Du verstehen willst, wie GEO Deine Sichtbarkeit in einer KI-geprägten Suchwelt sichert – und welche konkreten Schritte Du jetzt gehen solltest – dann hör Dir unbedingt die komplette Podcast-Folge mit Mario Jung und Lorenz Thaden an. Hol Dir den Wissensvorsprung, bevor Deine Konkurrenz es tut.

  • Im Gespräch zwischen Mario Jung (OMT GmbH), Vanessa Wurster (SEOCATION GmbH), Markus Hövener (Bloofusion GmbH) und Johannes Beus (SISTRIX GmbH) wird schnell klar: Die klassische Keywordrecherche ist nicht veraltet, sondern bleibt ein zentrales Werkzeug für jede SEO Strategie. Auch wenn KI, Prompts und neue Tools die Arbeitsweise verändern, bleibt die Frage „Wonach suchen Nutzer:innen wirklich?“ der entscheidende Ausgangspunkt. Die Runde betont, dass Suchvolumen, Themencluster und Suchintentionen weiterhin wertvolle Daten liefern, die KI allein nicht ersetzen kann.
    Gleichzeitig verschiebt sich der Fokus: Statt starr auf einzelne Keywords zu schauen, sprechen die Expert:innen von Themen, Intent, Content Ökosystemen und Nutzer:innenbedürfnissen. Eine gute Keywordrecherche ist heute weniger eine Liste von Begriffen, sondern ein strategischer Blick auf Märkte, Fragen, Probleme und Informationsbedürfnisse. KI kann diese Recherche ergänzen, aber nicht ersetzen — im Gegenteil: Ohne solide Datenbasis produziert KI nur generischen Content.
    Für Online Marketer:innen bedeutet das: Wer weiterhin erfolgreich sein will, muss Keywordrecherche als strategisches Fundament verstehen, nicht als lästige Pflicht. Die Runde zeigt, dass moderne SEO eine Mischung aus Datenanalyse, Nutzer:innenverständnis und intelligenter Content Planung ist. KI ist ein Beschleuniger — aber nur, wenn Du weißt, wohin Du willst. Und genau dafür bleibt die Recherche unverzichtbar.
    Wenn Du solche Insights spannend findest und Dein Marketing auf das nächste Level bringen willst, dann hör unbedingt in den OMT Podcast rein. Dort bekommst Du jede Woche frische Impulse, echte Praxisbeispiele und klare Handlungsempfehlungen, die Dich und Dein Team weiterbringen. Jetzt abonnieren und keine Folge mehr verpassen!

  • Mario Jung (OMT GmbH) spricht mit Eico Schweins (V4 Visions GmbH über die E‑Commerce‑Trends 2026+, die Eico auf dem OMT‑Summit vorgestellt hat. Schon kurz nach seinem Vortrag zeigte sich, wie schnell sich die Branche verändert:
    1. KI ist nicht ein Trend – KI treibt alle Trends
    Eico betont, dass 5 von 8 seiner Trends KI‑getrieben sind. KI verändert:
    Produktoptimierung & Produktbilder
    interne Abläufe & Automatisierung
    Geschwindigkeit in Entwicklung & Content‑Produktion
    den gesamten Kaufprozess – von Problem bis Checkout
    KI ist also kein Nice‑to‑have mehr, sondern ein massiver Wettbewerbsvorteil.
    2. KI‑Assistenten werden das Shopping radikal verändern
    Eico beschreibt eine Zukunft, in der Shops nicht mehr statisch sind, sondern dynamisch durch KI gesteuert werden:
    Avatare, die Dir Kleidung anprobieren
    Echtzeit‑Beratung wie im stationären Handel
    personalisierte Shop‑Erlebnisse, die sich komplett verändern, sobald Du einsteigst
    Shopping ohne klassische Website – direkt über KI‑Interfaces oder Social Commerce
    Fazit: User Experience wird hyper‑personalisiert – und KI übernimmt die Führung.
    3. GEO (Generative Engine Optimization) verändert Suchverhalten & Marketingbudgets
    GEO ist nicht einfach „neues SEO“. Eico beschreibt es als:
    75 % SEO, 25 % komplett neu
    Optimierung nicht mehr für Menschen, sondern für Bots & KI‑Agenten
    neue Anforderungen an Content, Datenqualität & Attribution
    neue Customer Journeys, die in KI‑Systemen starten – nicht in Suchmaschinen
    Warum diese Folge für Dich Pflicht ist
    Du bekommst:
    einen realistischen Blick auf KI‑Entwicklungen
    konkrete Auswirkungen auf E‑Commerce & Marketing
    Zukunftsszenarien, die heute schon beginnen
    klare Hinweise, worauf Du Dich JETZT vorbereiten musst
    Wenn Du verstehen willst, wie KI, GEO und neue Shopping‑Erlebnisse Deinen Marketing‑Funnel verändern – und wie Du Dich als Online‑Marketer:in strategisch darauf vorbereitest – dann hör Dir unbedingt die komplette Podcast‑Folge an. Sichere Dir jetzt die Insights, die Deinen E‑Commerce‑Erfolg in den nächsten Jahren bestimmen werden!

  • Mario Jung (OMT GmbH) und Marc Sonnemann (edding AG) sprechen in der neusten Folge vom OMT-Podcast darüber, dass Retail Media weit mehr als nur Werbung auf Marktplätzen beschreibt. Marc macht deutlich, dass der Begriff eigentlich alle Medien umfasst, die ein Retailer nutzt, um Kund:innen am Point of Sale zu erreichen – digital wie analog. Trotzdem spielt der digitale Teil heute die größte Rolle, weil er messbar, steuerbar und datengetrieben ist. Genau hier beginnt die Relevanz für Online‑Marketer:innen.
    Das enorme Wachstum von Retail Media ist kein Zufall. Während Search und Social jeweils über ein Jahrzehnt brauchten, um von einer auf 30 Milliarden Dollar Umsatz zu wachsen, schaffte Retail Media das in nur fünf Jahren. Gründe dafür liegen im veränderten Suchverhalten, der zunehmenden Bedeutung von Marktplätzen und dem Wegfall von Cookies. Marktplätze werden zu zentralen Betriebssystemen des digitalen Marketings, und Retailer verdienen mit Werbung ein Vielfaches dessen, was sie mit dem Verkauf von Produkten verdienen. Dadurch steigt der Druck, Retail Media professionell aufzubauen – und Marken müssen mitziehen.
    Retail Media funktioniert nur dann, wenn Marken aktiv Daten einfordern und nutzen. Aus Kampagnen entstehen wertvolle Informationen über Performance, Zielgruppen, Warenkörbe und Suchverhalten. Diese Daten helfen nicht nur bei der Optimierung von Kampagnen, sondern auch bei SEO, Content‑Strategie und sogar bei der Argumentation gegenüber dem stationären Handel. Wer Retail Media wie einen klassischen Handzettel einkauft, verschenkt das gesamte Potenzial.
    Typische Fehler von Unternehmen
    Outsourcing von Retail Media!
    Warum?
    Ohne Inhouse‑Know‑how versteht niemand die Daten.
    Agenturen müssen sonst jedes Mal bei Null anfangen.
    Retail Media ist zu zentral, um es komplett abzugeben.
    Für Dich heißt das: Mindestens eine interne Person muss Retail Media verstehen.
     
    Best Practices: Woran erkennst Du ein gutes Retail‑Media‑Angebot?
    Passt das Werbemittel zu Deinen Zielen? (Awareness, Consideration, Conversion)
    Gibt es ausreichend Daten für echte Steuerung?
    Gibt es Ansprechpartner:innen für Auswertung & Learnings?
    Wenn eines davon fehlt → kein gutes Angebot.
    Amazon wird im Gespräch als Goldstandard beschrieben, weil die Plattform die meisten Daten, die besten Tools und die höchste Transparenz bietet. Andere Marktplätze holen auf, aber Amazon bleibt der Benchmark. Edding selbst arbeitet international mit verschiedenen Plattformen, abhängig vom jeweiligen Markt.
    Ein weiterer Schwerpunkt ist der Einsatz von KI. Marc unterscheidet zwischen KI in der Wertschöpfungskette – also bei Kampagnenplanung, Steuerung, Creatives und Reporting – und KI als Interface, etwa in Such‑ oder Empfehlungssystemen der Retailer. Für Marken ist vor allem der erste Bereich entscheidend, weil er Effizienz und Geschwindigkeit bringt.
    Wenn Du Retail Media endlich verstehen, strategisch nutzen und datengetrieben skalieren willst, dann hör Dir diese Podcast‑Folge unbedingt an. Sie liefert Dir das Fundament, das Du brauchst, um im eCommerce‑Marketing der nächsten Jahre vorne mitzuspielen.

  • In dieser OMT-Podcastfolge sprechen Mario Jung (OMT GmbH) und Benjamin Attwell (Oceanwing by Anker) über den optimalen Produktlaunch auf Amazon – und warum ein Launch weit mehr ist als „Produkt live stellen und Ads anschalten“.
    Benjamin zeigt sehr klar: Amazon ist ein Spiegel Deiner gesamten Marketing- und Vertriebsstrategie. Fehler in Pricing, Positionierung oder Distribution schlagen sofort durch – und können Deinen Launch ruinieren.
    Der Erfolg eines Amazon-Launches hängt laut Benjamin vor allem von drei Dingen ab:
    • Kundenbedürfnis & Differenzierung: Ein Produkt muss sich klar abheben – durch Funktionalität, Design, Preis oder ein echtes Problem, das es löst.
    • Auffindbarkeit & Conversion: Ohne Sichtbarkeit kein Ranking. Ohne Conversion kein Wachstum.
    • Verfügbarkeit: Out-of-Stock killt Ranking, Topseller-Status und Momentum.
    Besonders spannend für Online-Marketer:innen: Benjamin erklärt, dass ein Launch mindestens 4 Phasen hat – und jede davon entscheidend ist:
    • Pre-Launch: Marktanalyse, Keyword-Recherche, Content, Forecasting, Stockmanagement, Promotionsplanung.
    • Launch: Full-Funnel-Advertising, Reviews generieren, Traffic bündeln, externe Kanäle aktivieren.
    • Post-Launch: Daten auswerten, Zielgruppen-Insights, Keyword-Performance, Budget-Optimierung.
    • Skalierung: Nur möglich, wenn Margen, Lieferketten und Werbekosten stabil bleiben.
    Er betont außerdem:
    • Externer Traffic ist ein massiver Hebel, besonders Social Content und Creator-Kampagnen.
    • Amazon ADS ist kein Nice-to-have mehr, sondern Pflicht für Sichtbarkeit.
    • Produktsegmentierung entscheidet, welche Produkte auf Amazon funktionieren – und welche nicht.
    • Agilität ist Pflicht: Teams müssen schnell reagieren können, wenn Wettbewerb, Preise oder Stock sich ändern.
    Für Dich als Online-Marketer:in bedeutet das:
    • Denke Amazon nicht isoliert, sondern als Teil Deines gesamten Marketing-Funnels.
    • Plane Launches wie Kampagnen, nicht wie Produkt-Uploads.
    • Nutze Daten, aber verlasse Dich nicht blind auf sie – Erfahrung + Marktgefühl zählen.
    • Schaffe Klarheit über Produktrollen, um Budget und Fokus richtig zu setzen.
    🎧 Wenn Du verstehen willst, wie erfolgreiche Marken ihre Amazon-Launches planen, skalieren und Fehler vermeiden, dann hör unbedingt in diese OMT-Podcastfolge rein. Hol Dir die Insights, die Deine nächsten Produktlaunches messbar erfolgreicher machen – datengetrieben, strategisch und praxisnah.
    👉 Jetzt den OMT-Podcast anhören und Dein Amazon-Game aufs nächste Level bringen!

  • Schreibe eine Zusammenfassung aus dem Transkript vom OMT-Podcast, die für Online-Marketer spannend ist. Im Podcast führt Mario Jung (OMT GmbH) ein Interview mit Nilaxsa Yoganathan (8returns GmbH). Schreibe alle "Du" "Dich" "Deine" etc. mit großen Anfangsbuchstaben und gendere wenn nötig mit „:innen“ und benutze Stichpunkte nur, wenn es um die wichtigsten Punkte geht. Erstelle am Ende einen Call To Action für diese Podcast-Folge:
    Nilaxsa Yoganathan (8returns GmbH) macht im Gespräch mit Mario Jung (OMT GmbH) deutlich, dass Retouren weit mehr sind als ein logistisches Ärgernis. Für sie gehören sie zu den emotionalsten Momenten im gesamten Kaufprozess. Wenn Kund:innen retournieren, ist bereits etwas schiefgelaufen – sei es eine falsche Größe, eine enttäuschende Produktqualität oder eine Diskrepanz zwischen Produktbildern und Realität. Dieser Moment ist emotional aufgeladen, und wenn der Retourenprozess zusätzlich kompliziert ist, verstärkt sich die Enttäuschung. Genau hier liegt aber auch eine große Chance: Marken können aus einem negativen Erlebnis ein positives machen, indem sie kulant, transparent und schnell reagieren. Mario bringt es treffend auf den Punkt: Ein schlechter Kundenmoment kann ein Fan Moment werden, wenn Du ihn richtig nutzt.
    Retouren sind jedoch nicht nur emotional, sondern auch wirtschaftlich hochrelevant. Nilaxsa zeigt auf, dass eine einzelne Retoure im Durchschnitt 15 bis 20 Euro kostet – inklusive Transport, Lageraufbereitung, Handling, Kundenservice und Wertverlust. Diese direkten Kosten sind vielen Marketer:innen bewusst, aber die indirekten Kosten werden häufig unterschätzt. Schlechte Bewertungen, ausbleibende Empfehlungen und ein sinkender Customer Lifetime Value wirken sich langfristig massiv auf Umsatz und Markenwahrnehmung aus. Genau deshalb ist es so wichtig, Retouren nicht nur operativ, sondern strategisch zu betrachten.
    Eine der überraschendsten Erkenntnisse aus den Daten von 8returns ist, dass ausgerechnet die besten Kund:innen am meisten retournieren. Vielkäufer:innen bestellen mutiger, testen mehr Produkte und erhöhen dadurch automatisch die Retourenquote. Das bedeutet: Eine hohe Retourenquote ist kein Zeichen für schlechte Kund:innen – im Gegenteil. Deshalb sollten Marken ihre Richtlinien differenziert gestalten und nicht alle Kund:innen gleich behandeln. Wer treu ist, verdient einen besseren Prozess.
    Ein besonders schneller Quick Win besteht darin, die zehn meist retournierten Artikel genau zu analysieren – inklusive Varianten und Retourengründen. Diese Analyse deckt sofort Produktprobleme, Datenfehler oder Größenabweichungen auf und liefert konkrete Ansatzpunkte zur Optimierung.
    Nilaxsa wagt auch einen Blick in die Zukunft: KI gestützte Anomalieerkennung, automatisierte Auswertung von Freitext Feedback, Predictive Analytics, mehr Drop off Points und robotergestützte Abholung werden den Retourenprozess in den kommenden Jahren stark verändern. Marken, die früh investieren, sichern sich klare Wettbewerbsvorteile.
    🎧 Wenn Du im E Commerce arbeitest und verstehen willst, wie Retouren vom Kostenfresser zum Wachstumstreiber werden, dann solltest Du diese Podcast Folge unbedingt hören.
    👉 Hol Dir die Insights direkt von Nilaxsa Yoganathan und entdecke, wie Du Kund:innenbindung, Marge und Markenwahrnehmung gleichzeitig verbessern kannst.

  • Die 11. Runde vom SISTRIX SEO Talk bringt Mario Jung (OMT GmbH) mit Julia Weißbach (SYZYGY Performance), Markus Hövener (Bloofusion) und Johan von Hülsen (Wingmen) zusammen. Die Runde diskutiert die wichtigsten Entwicklungen der letzten Wochen – und was sie für Deine SEO Strategie bedeuten.
    🚀 Unique Content wird zum entscheidenden Rankingfaktor
    Julia macht klar: Google verändert die Art, wie Inhalte bewertet werden. Statt viele ähnliche Inhalte zu ranken, bevorzugt Google künftig Content, der sich inhaltlich wirklich unterscheidet.
    Für Dich bedeutet das:
    • Inhalte müssen eigenständig, originell und unverwechselbar sein.
    • Reine SERP Analysen und „Wir machen das wie die Konkurrenz“ funktionieren nicht mehr.
    • Du brauchst Expert:innenmeinungen, eigene Daten, Storytelling, kontroverse Perspektiven oder tiefere Recherchen, um Dich abzuheben.
    Das ist ein wichtiger Schritt weg vom Content Einheitsbrei – und eine Chance für Marken, die echten Mehrwert liefern.
    đŸ§č Das Google Spam Update: viel Bewegung, wenig echte Gefahr
    Johann ordnet das aktuelle Spam Update ein:
    • Viele Veränderungen in der Search Console waren schon Wochen vorher sichtbar.
    • Das Update selbst scheint eher klein zu sein – und vor allem politisch motiviert.
    • Spam bedeutet hier nicht KI Content oder viele Landingpages, sondern:
    o gehackte Websites
    o missbrauchte Domains
    o Casino/Porn Hijacking
    o massives Black Hat Linkbuilding
    Wenn Deine Website sauber arbeitet, musst Du Dir keine Sorgen machen.
    Spannend: Einige Websites sahen schon vor der offiziellen Ankündigung deutliche Verbesserungen – ein Hinweis darauf, dass Google Updates inzwischen oft still ausrollt.
    📉 Sinkt die Wertschöpfung von Websites?
    Markus bringt eine wichtige Perspektive ein:
    • Ja, es gibt weniger Klicks – und diese kommen nicht zurück.
    • Aber weniger Klicks bedeuten nicht automatisch weniger Umsatz.
    • Viele Websites hatten früher viel Traffic, der aber keine Conversion erzeugt hat.
    Mario bestätigt das mit einem Beispiel: OMT erhält im Schul und Tool Bereich mehr Anfragen als je zuvor, obwohl der Traffic gesunken ist. Grund: Die Marke wird in KI Antworten und Tool Empfehlungen häufiger genannt.
    Für Dich heißt das: 👉 Fokus auf Wertschöpfung, nicht auf Klickzahlen.
    đŸ·ïž Markennennungen werden wichtiger als Zitate
    Julia betont:
    • Zitate sind gut – aber Markennennungen sind besser.
    • Sie stärken Deine Awareness, Autorität und Klickwahrscheinlichkeit.
    • Oft entsteht eine Markennennung erst dadurch, dass Deine Inhalte zitiert werden.
    Deshalb brauchst Du Inhalte, die als Quelle wahrgenommen werden – und gleichzeitig eine Marke, die erkennbar ist.
    đŸ„Š Ist Google der neue Konkurrent?
    Die Runde ist sich einig:
    • Google nimmt in der Informationsphase mehr Raum ein.
    • KI Antworten reduzieren Klicks auf Websites.
    • Google verlinkt häufiger auf eigene Inhalte.
    Julia sieht Google deshalb als echten Wettbewerber in der Awareness Phase.
    Johann ergänzt jedoch:
    • Google ist weiterhin darauf angewiesen, Traffic nach außen zu schicken.
    • Der eigentliche Gegner ist schlechter Content, nicht Google.
    Für Dich bedeutet das: 👉 Du brauchst Inhalte, die so gut sind, dass sie trotz KI Antworten relevant bleiben.
    🎧 Hol Dir den OMT Podcast auf die Ohren!
    Wenn Du solche Insights spannend findest, dann solltest Du Dir den OMT Podcast nicht entgehen lassen. Dort bekommst Du jeden Montag spannende Diskussionen mit Online-Marketing-Experten direkt als Podcast.

  • Im Gespräch zeigt Niklas Hartmann (ReachOn GmbH) sehr deutlich, wie sich Influencer Marketing 2026 verändert – und welche Stellschrauben Du als Online Marketer:in kennen musst, um Budgets wirklich wirksam einzusetzen.
    đŸ”„ Was heute über Erfolg oder Misserfolg entscheidet
    • Verhandlung & Preis-Leistung sind entscheidend. Influencer Marketing ist eine menschliche Marketingform – Preise variieren extrem stark. Hartmann nennt Beispiele von 5–10 € bis 200 € TKP .
    • Reichweite allein reicht nicht. Entscheidend ist, wie viele Klicks realistisch zu erwarten sind – konservativ geschätzt, basierend auf früheren Kooperationen .
    • Awareness vs. Conversion Influencer. Bekannte Persönlichkeiten erzeugen Sichtbarkeit, aber nicht zwingend Verkäufe. Für Performance brauchst Du Creator:innen mit nachweisbarer Klick und Conversion Power .
    🌍 Was sich in den letzten Jahren verändert hat
    • Vertrauen ist zur härtesten Währung geworden. Durch KI generierte Inhalte steigt die Skepsis. Marken müssen stärker auf echte Erlebnisse, Nähe und Community Bindung setzen .
    • Events gewinnen massiv an Bedeutung. Offline Erlebnisse, die digital verlängert werden, schaffen Glaubwürdigkeit und stärken die Beziehung zwischen Marke, Influencer:in und Community .
    • Content muss persönlicher werden. Einfache Produktplatzierungen funktionieren immer weniger – Menschen wollen Haltung, Werte und echte Interaktion sehen.
    🎯 Die wichtigsten Erfolgsfaktoren für Deine Kampagnen
    • Datenbasiert arbeiten. CPC, CPM, Klickhistorie, Zielgruppenstruktur – alles muss konservativ bewertet werden, bevor Du buchst .
    • Zielgruppen- und Wertefit prüfen. Haushaltsnettoeinkommen, Lebenswelten, Lifestyle – Influencer:innen müssen zur Käufer:innenschaft passen, nicht nur zur Marke .
    • Struktur im Unternehmen schaffen. Erfolgreiches Influencer Marketing braucht klare Prozesse, Rollen und Kampagnenschritte – erst dann wird Skalierung möglich .
    🚀 Wenn Du verstehen willst, wie Du Influencer Marketing 2026 wirklich erfolgreich aufsetzt – datenbasiert, skalierbar und mit echtem Community Impact – dann hör Dir diese Podcast Folge unbedingt an. Sie liefert Dir klare Orientierung, konkrete Handlungsempfehlungen und Insights, die Du direkt in Deine nächste Kampagne einbauen kannst.

  •  Im Gespräch räumt Matthias Vogg (VOGGSMEDIA) mit einem der hartnäckigsten Mythen auf: „TikTok verkauft nicht.“ Dieser Satz hält sich laut Matthias „sehr hartnäckig“, ist aber schlicht falsch – und oft das Ergebnis falscher Tests, falscher Erwartungen oder fehlender Struktur.
    TikTok wird im Performance‑Marketing noch immer unterschätzt, oft weil Unternehmen es mit der falschen Erwartungshaltung testen oder Meta‑Logiken einfach übertragen. Matthias macht deutlich, dass TikTok ein komplett eigenes Performance‑Ökosystem ist: Content‑first statt Targeting‑first, schnelle Hyperpersonalisierung und ein Algorithmus, der Creatives radikal belohnt oder abstraft. Viele Tests scheitern nicht an TikTok, sondern an zu kleinen Budgets, zu kurzen Laufzeiten oder fehlenden Hypothesen. Mario Jung bestätigt das mit eigenen Erfahrungen: Erst nach rund 20.000 € Testbudget stabilisierte sich die Performance – ein typisches Beispiel dafür, dass TikTok Zeit und Daten braucht, um sein Potenzial auszuspielen.
    Der Schlüssel zum Erfolg liegt im Creative Testing. Struktur schlägt Kreativität, weil TikTok‑Performance maßgeblich von Hookrate, Variantenvielfalt und klaren Testlogiken abhängt. Unternehmen brauchen viele Creatives, regelmäßige Rotation und eine klare Hypothesenbasis, um Creative Fatigue vorzubeugen – ein Phänomen, das auf TikTok schneller eintritt als auf Meta, weil die Nutzer:innen jünger, schneller und anspruchsvoller sind. Formate, die nativ wirken, starke Hooks haben und authentisch produziert sind, funktionieren aktuell besonders gut. Gleichzeitig gewinnen Automatisierung, KI‑gestützte Creative‑Produktion und skalierbare Prozesse zunehmend an Bedeutung, um den hohen Content‑Output langfristig zu stemmen.
    Skalierung beginnt auf TikTok erst dann, wenn Creative‑Bibliotheken groß genug sind, Tests sauber strukturiert laufen und Teams realistische Erwartungen haben. Wer TikTok wie Meta behandelt, wird scheitern. Wer jedoch versteht, wie der Algorithmus funktioniert, Creatives systematisch testet und Budgets nicht zu früh kappt, kann TikTok als echten Performance‑Kanal erschließen – mit stabilen Ergebnissen und skalierbaren Setups. Die drei wichtigsten Sofort‑Maßnahmen: mehr Creatives testen, Tests länger laufen lassen und die Hookrate als zentralen Frühindikator priorisieren.
    👉 Wenn Du TikTok endlich als echten Performance‑Kanal verstehen und skalieren willst, hör Dir unbedingt die komplette Podcast‑Folge an. Du bekommst konkrete Learnings, ehrliche Insights und sofort umsetzbare Strategien direkt aus der Praxis von Matthias Vogg.

  • In der neusten Folge vom OMT-Podcast spricht Mario Jung (OMT GmbH) mit Markus Kellermann (xpose360 GmbH). Markus erklärt, dass Unternehmen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kanalübergreifend stärker auf Effizienz, Transparenz und kalkulierbare Risiken achten. Genau hier punktet Affiliate Marketing:
    CPO‑Modell = minimiertes Risiko
    Hohe Messbarkeit und klare Attribution
    Breitere Publisher‑Landschaft als früher – Content‑Partner, Influencer:innen, Tech‑Publisher, Loyalty‑Seiten
    Viele große Marken erzielen inzwischen 10–20 % ihres Online‑Umsatzes über Affiliate Marketing – ein Wert, der in der öffentlichen Wahrnehmung oft unterschätzt wird.
    Der Report basiert auf über 1.200 befragten Marktteilnehmer:innen sowie 40 Expert:innen und gilt als einer der wichtigsten Branchen‑Benchmarks.
    Die spannendsten Erkenntnisse:
    Affiliate Marketing steigt im Umsatzranking deutlich nach oben. 71 % der Unternehmen sehen es 2026 als zweitstärksten Online‑Werbekanal.
    KI ist mit 88 % der Top‑Trend – sowohl operativ als auch strategisch.
    62 % der Advertiser erwarten steigende Umsätze im Affiliate‑Kanal.
    Damit wird klar: Affiliate Marketing ist nicht nur stabil – es wächst.
    Operativ sorgt KI für enorme Produktivitätsgewinne:
    Content‑ und Kreativ‑Erstellung
    Publisher‑Scouting
    Predictive Analytics für Provisionsmodelle
    Automatisierte Deal‑Erstellung durch Preisanalysen (Zitat: „… erstellen daraus automatisiert einen Deal‑Newsletter … sehr hohe Klickraten und Conversion Rates.“)
    Strategisch verändert KI die gesamte Customer Journey:
    Nutzer:innen recherchieren zunehmend in KI‑Umgebungen statt in klassischen Suchmaschinen.
    Shopping‑Features in KI‑Tools könnten Gutschein‑, Cashback‑ oder SEO‑Publisher verdrängen. (Zitat: „53 % der Advertiser gehen davon aus, dass Shopping‑Features … klassische Touchpoints verdrängen.“)
    Für Affiliates bedeutet das: Geschäftsmodelle müssen sich weiterentwickeln, z. B. durch API‑Integrationen, Datenbereitstellung oder neue Traffic‑Quellen.
    Wenn Du verstehen willst, wie Affiliate Marketing 2026 wirklich funktioniert, welche Trends den Markt prägen und wie Du Deine Umsätze mit KI, neuen Publisher‑Modellen und smarter Strategie steigern kannst, dann höre unbedingt in diese OMT‑Podcast‑Folge rein. Sie liefert Dir die wichtigsten Insights direkt aus der Praxis – klar, datenbasiert und sofort umsetzbar.

  • 300 Folgen OMT-Podcast! Wow!
    Und auch diese Woche bieten wir wieder eine Folge mit unglaublichen Inhalten und Neuigkeiten aus der Welt von SEO. Kurz gesagt: Die SISTRIX SEO-Talk Runde 10 dreht sich um die großen Verschiebungen im SEO durch KI Suche, Discover, AI Overviews, Grounding Pages, Web Agents und die Frage, wie SEO sich als Job und Kanal verändert. Für Online Marketer steckt darin ein klarer Auftrag: SEO wird strategischer, technischer und stärker mit Branding, Produkt und Organisation verzahnt.
    Mario Jung (OMT GmbH) spricht in einer Diskussionsrunde mit Vanessa Wurster (SEOCATION GmbH), Johannes Beus (SISTRIX GmbH) und Johan von Hülsen (Wingmen Online Marketing GmbH).
    AI Search verändert SEO grundlegend
    Die Diskussionsrunde macht deutlich, wie stark sich die Suche aktuell wandelt. Klassische Websuche verliert an Bedeutung, weil KI Systeme immer mehr Informationsanfragen direkt beantworten. Besonders informational Queries werden zunehmend ohne Klicks gelöst, während komplexere oder transaktionale Suchanfragen stabiler bleiben. Für Online Marketer bedeutet das: SEO bleibt wichtig, aber der Kanal verändert sich. Die Nachfrage verschwindet nicht – sie wird nur anders abgeholt. SEO entwickelt sich damit von einem reinen Traffic Kanal zu einem Demand Kanal, der Sichtbarkeit, Markenstärke und Nutzersignale stärker in den Mittelpunkt rückt.
    Neue Erfolgsmessung: ROI ohne Klicks
    Da KI Antworten Klicks reduzieren, verliert klassische Webanalyse an Aussagekraft. Last Click Modelle, CTR Vergleiche oder Session Analysen greifen zu kurz. Stattdessen rücken neue Metriken in den Vordergrund. Marken Suchanfragen werden ein wichtiger Indikator für Nachfrage. Erwähnungen in AI Antworten – also Citations – werden zu einem neuen KPI. Und qualitative Methoden wie Kundenbefragungen nach der Conversion helfen, die tatsächliche Customer Journey zu verstehen. SEO Erfolg wird damit weniger technisch und stärker nutzerzentriert.
    Discover & Bing AI Report: Neue Datenquellen für Marketer
    Google Discover bleibt ein wichtiger Traffic Treiber, ist aber technisch anspruchsvoll. Besonders spannend ist, dass Google teilweise Facebook Markups bevorzugt, um Paid Content korrekt zu interpretieren – ein Detail, das viele Publisher überrascht. Parallel dazu liefert der Bing AI Performance Report erstmals echte Transparenz darüber, wie oft Inhalte in AI Antworten zitiert werden. Für Marketer entsteht damit ein neuer Analysebereich: AI Visibility, also die Sichtbarkeit in KI generierten Antworten.
    Zukunft des SEO Jobs
    SEO verschwindet nicht – aber der Job verändert sich massiv. Viele operative Aufgaben werden automatisiert. SEOs werden strategischer, analytischer und stärker in Produkt, UX und Organisationsentwicklung eingebunden. SEO ist längst nicht mehr nur Google, sondern umfasst auch YouTube, TikTok und Social SEO. Die Rolle wird breiter, vernetzter und anspruchsvoller.
    Wenn Du tiefer in Themen wie AI Search, Discover, KI Sichtbarkeit, Web Agents und die Zukunft von SEO eintauchen willst, dann hör unbedingt in den OMT Podcast rein. Dort bekommst Du jede Woche praxisnahe Insights, Cases und Diskussionen direkt aus der SEO und Marketing Community.
    👉 Jetzt reinhören, smarter werden und Dein SEO auf das nächste Level bringen!

  • User Generated Content (UGC) ist für Liesa Paul (Powerbar) längst kein „nice to have“ mehr, sondern ein strategischer Kernbaustein moderner Markenführung. Sie beschreibt, dass erfolgreiche Marken heute nicht mehr selbst im Mittelpunkt stehen, sondern ihre Community sprechen lassen. UGC umfasst jeden Inhalt, der nicht von der Marke selbst produziert wird – von Reviews über Erfahrungsberichte bis hin zu Social Media Posts. Sein größter Vorteil liegt in der Authentizität: Menschen vertrauen echten Erfahrungen mehr als perfekt inszenierten Werbebotschaften.
    Liesa erklärt, dass UGC sich deutlich von klassischen Kampagnen unterscheidet. Während Kampagnen top down geplant, zeitlich begrenzt und perfekt produziert sind, entsteht UGC bottom up, ist bewusst unperfekt und wirkt dauerhaft. Genau diese Echtheit sorgt dafür, dass UGC entlang der gesamten Customer Journey funktioniert: Es schafft Awareness, stärkt Vertrauen in der Consideration Phase, erhöht die Conversion und fördert langfristige Loyalität. Studien zeigen laut Liesa sogar bis zu 30 % höhere Conversion Rates, wenn UGC integriert wird.
    Ein großes Thema im Gespräch ist der gefürchtete Kontrollverlust. Liesa betont, dass Risiko immer existiert – auch bei klassischen Kampagnen. Entscheidend sei, vorbereitet zu sein, intern sauber zu kommunizieren und klein zu starten.
    Liesa gibt außerdem Einblicke in ihre Arbeit bei Powerbar: Dort nutzt das Team UGC vor allem über Sponsoring Partnerschaften und holt aktiv Nutzungsrechte ein, um authentische Bilder in Social Media und Ads einzusetzen. Die Community liefert täglich hochwertigen Content – ein Beweis dafür, wie stark Marken profitieren, wenn sie echte Fans einbinden.
    🔼 Zukunft von UGC (Stichpunkte)
    • KI Avatare & KI generierter UGC werden an Bedeutung gewinnen.
    • Automatisierung von Prozessen wie Nutzungsrechten und Content Management.
    • Co Creation: Marken werden zunehmend gemeinsam mit ihrer Community entwickelt.
    • Stärkere Integration von UGC in Produktseiten, Shops und personalisierte Empfehlungen.
    Wenn Du verstehen willst, wie Marken heute wirklich wachsen, warum Community das neue Marketing ist und wie Du UGC strategisch, kreativ und skalierbar einsetzt, dann hör Dir unbedingt die komplette Podcast Folge an. Sie steckt voller Praxisbeispiele, Insights und Impulse, die Deine Content und Markenstrategie sofort auf ein neues Level heben.

  • Diese Podcast Folge ist ein echtes Geschenk für alle, die Personas nicht nur „machen“, sondern wirklich nutzen wollen. Mario Jung (OMT GmbH) spricht mit Stefan Rippler (Persona Institut GmbH), der sehr klar zeigt, warum viele Unternehmen beim Thema Zielgruppenarbeit auf halbem Weg stehen bleiben – und wie datenbasierte Personas endlich das liefern, was Marketing wirklich braucht: Relevanz, Präzision und echte Kundennähe.
    Warum klassische Zielgruppen scheitern
    Stefan bringt es direkt auf den Punkt:
    „Wir sprechen immer so viel über Zielgruppen, aber so wenig über Menschen.“
    Demografische Cluster wie „Frauen 25–34“ reichen nicht aus. Sie sagen nichts über Werte, Motive, Mediennutzung oder Entscheidungslogiken aus. Genau hier setzen datenbasierte Personas an: Sie verbinden quantitative Daten (Repräsentativität, Verhalten, Nutzung) mit qualitativen Insights (Emotionen, Ziele, Pain Points).
    Stefan und sein Team haben die DIN SPEC 33462 entwickelt – die erste Blaupause für datenbasierte Personas.
    Ziel: Vergleichbarkeit, Transparenz und Vertrauen schaffen.
    „Es gab keine einheitliche Definition, keine Vorgehensweise, keine Reproduzierbarkeit.“
    KI ist ein starkes Werkzeug, aber sie ersetzt keine echten Daten. Stefan beschreibt sehr deutlich, dass generative Modelle ohne valide Datengrundlage nur Wahrscheinlichkeiten aneinanderreihen. Das führt dazu, dass selbst identische Prompts völlig unterschiedliche Personas erzeugen können – ein klarer Hinweis darauf, dass KI ohne belastbare Datenbasis schnell ins Fantastische abrutscht.
    Trotzdem hat KI einen festen Platz im Persona Prozess. Sie unterstützt bei der Mustererkennung, hilft bei der Simulation von Personas in Form von Chatbots oder digitalen Zwillingen und übersetzt Zielgruppenmerkmale in konkrete Targeting Optionen für Plattformen wie Meta oder Google. Doch all diese Funktionen bleiben oberflächlich, wenn die zugrunde liegenden Daten nicht stimmen. KI verstärkt, was vorhanden ist – und wenn das wenig oder falsch ist, verstärkt sie auch das.
    Wie gute Personas entstehen, beschreibt Stefan als klar strukturierten Weg. Am Anfang steht immer ein Datenaudit: Welche Daten liegen vor und wie gut sind sie? Darauf folgt die quantitative Basis, die Repräsentativität, Verhalten und Nutzungsmuster abbildet. Ergänzt wird sie durch qualitative Tiefe – Interviews, Kontext, Emotionen, Narrative. Anschließend werden Hypothesen gegen die Realität getestet, bevor eine Priorisierung erfolgt. Denn am Ende reichen drei bis fünf Personas aus, um den Großteil des Umsatzes abzudecken.
    🎧 Hör Dir die komplette Podcast Folge an – sie ist ein Muss für alle, die Personas endlich strategisch, datenbasiert und wirksam einsetzen wollen.