Afleveringen

  • Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:

    Diesmal geht es um Schwerter, Magie und die Frage, warum manche Fantasy-Welten besser funktionieren als andere. Ein Blick auf die verschiedenen Verfilmungen von “Conan” und “Red Sonja”.

    “Conan der Barbar” zeigt bis heute, warum rohe Low Fantasy oft stĂ€rker wirkt als jeder kĂŒnstlich aufgepumpte Mythos: schmutzig, brutal, archaisch und getragen von einer fast hypnotischen AtmosphĂ€re; “Red Sonja” von 1985 mag als Film viele SchwĂ€chen haben, versteht aber immerhin noch, dass diese Welt von Muskelkraft, Stahl und einfachen Motiven lebt und nicht von bedeutungsschweren Prophezeiungen; “Conan” von 2011 versucht aus demselben Material ein modernes Fantasy-Spektakel zu machen und verliert dabei genau jene Erdigkeit, die den Stoff ursprĂŒnglich interessant machte; die Neuauflage von“Red Sonja” schließlich verschenkt nahezu jede Chance, die in der Figur steckt, und wirkt wie ein Film, der partout nicht begreifen will, dass man aus einer geradlinigen Low-Fantasy-Geschichte keine epische High Fantasy machen kann. Der Vergleich mit Tolkiens “Der Herr der Ringe” drĂ€ngt sich zwar auf, fĂ€llt fĂŒr den Film aber eher unangenehm aus.

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    Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Juni 2026):

    “Red Sonja (2025)” - Prime Video

    “Conan der Zerstörer” - Prime Video/WOW/Sky

    “Red Sonja (1985)” - MOVIECULT: Prime Video Channels



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  • Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:

    Steven Spielberg sucht in “Disclosure Day” nach den großen Antworten des Universums. Das Problem ist nur: Der Film stellt viele Fragen, ohne wirklich interessante Antworten zu liefern. Über weite Strecken verliert sich die Geschichte in schwĂŒlstigen Dialogen, geheimnisvollen Andeutungen und einer Schwere, die irgendwann ermĂŒdend wirkt.

    Selbst die Inszenierung, sonst eine der grĂ¶ĂŸten StĂ€rken Spielbergs, kann dieses Mal nur selten begeistern. Viele Bilder wirken ĂŒberraschend gewöhnlich, manche Szenen sogar erstaunlich beliebig fĂŒr einen Regisseur seines Formats. Wo frĂŒhere Filme Staunen, Neugier und emotionale Wucht auslösten, bleibt hier vor allem Distanz.

    Der Film nimmt sich sehr ernst, vermittelt aber nur selten das GefĂŒhl, dass wirklich etwas Bedeutendes auf dem Spiel steht. Am Ende bleibt ein Werk, das stĂ€ndig GrĂ¶ĂŸe verspricht, sie aber nie einlöst. Viel Pathos, viel Mystik und erstaunlich wenig, das lange im GedĂ€chtnis bleibt.

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    “Disclosure Day” lĂ€uft seit dem 10. Juni in den deutschen Kinos (Stand: Juni 2026)



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  • Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:

    “The Mandalorian & Grogu” wird derzeit von Lucasfilm und dem Cast als große “Star Wars”-Sensation verkauft. Der Mythos sei zurĂŒck. “Star Wars” sei endlich auf die große Leinwand zurĂŒckgekehrt. Nur macht stĂ€ndiges Wiederholen eine Behauptung nicht wahr.

    Ob Dave Filoni, Jon Favreau, Pedro Pascal oder Sigourney Weaver: Überall ist vom Mythos die Rede, von der großen RĂŒckkehr und vom nĂ€chsten Kino-Ereignis. Was auf Social Media und von einigen Influencern als triumphale Wiedergeburt des Franchise gefeiert wird, wirkt auf der Leinwand jedoch eher wie eine ĂŒberdehnte TV-Episode.

    Große Worte ersetzen keine große Geschichte. Und der Mythos von “Star Wars” entsteht nicht durch Marketingkampagnen, sondern durch Filme, die Menschen ĂŒber Jahrzehnte begleiten. Gerade deshalb wirkt die aktuelle Werbung und Eigenwerbung so befremdlich. WĂ€hrend von einer neuen Ära gesprochen wird, fehlt genau das, was “Star Wars” einst besonders gemacht hat: GrĂ¶ĂŸe, Abenteuer und das GefĂŒhl, etwas wirklich Bedeutendes zu erleben.

    “The Mandalorian & Grogu” ist keine “Star Wars”-Sensation. Der Film ist der Versuch, ein lauwarmes Streaming-Produkt als großes Kino zu verkaufen. Und ja, das Thema war hier schon vor zwei Wochen im Podcast auf dem Tisch. Aber je mehr Interviews erscheinen und je hĂ€ufiger vom großen Mythos gesprochen wird, desto weniger lĂ€sst uns diese Frage los: Glaubt Lucasfilm wirklich an die eigene ErzĂ€hlung? Oder soll vor allem das Publikum daran glauben?

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    “The Mandalorian & Grogu” lĂ€uft seit dem 20. Mai in den deutschen Kinos (Stand: Juni 2026)



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  • Herzlich willkommen zur 300. Episode von “Oscars & Himbeeren”.

    In der heutigen JubilĂ€umsfolge steht das Werk von Steven Spielberg im Mittelpunkt. Kaum ein anderer Regisseur hat das Kino ĂŒber einen so langen Zeitraum hinweg so nachhaltig geprĂ€gt wie er. Mit seinen Filmen hat er Generationen von Zuschauern begeistert und viele der bekanntesten Werke der Filmgeschichte inszeniert.

    Sein Name steht fĂŒr kreative Ideen, außergewöhnliches ErzĂ€hltalent und die FĂ€higkeit, Geschichten zu erzĂ€hlen, die Menschen auf der ganzen Welt bewegen. Über Jahrzehnte hinweg hat Spielberg das moderne Kino mitgestaltet und MaßstĂ€be gesetzt, die bis heute nachwirken.

    Sein Schaffen umfasst Abenteuerfilme, Science-Fiction-Klassiker, historische Dramen und viele weitere Filme, die lÀngst ihren festen Platz in der Filmgeschichte und der Popkultur gefunden haben.

    Diese Folge ist einer Persönlichkeit gewidmet, deren Einfluss auf die Filmwelt kaum zu ĂŒberschĂ€tzen ist. Steven Spielberg gehört zu den bedeutendsten und erfolgreichsten Regisseuren aller Zeiten und hat mit seinem Werk einen bleibenden Beitrag zur Kunst des Films geleistet.

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    Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Mai 2026):

    “Duell” - WOW/Sky

    “Haus des Bösen” - Prime Video

    “Der weiße Hai” - WOW/Sky

    “1941 – Wo bitte geht’s nach Hollywood” - Joyn

    “JĂ€ger des verlorenen Schatzes” - Netflix/WOW/Sky

    “E.T. – Der Außerirdische” - WOW/Sky

    “Indiana Jones und der Tempel des Todes” - Netflix/WOW/Sky

    “Indiana Jones und der letzte Kreuzzug” - Netflix/WOW/Sky

    “Hook” - Netflix

    “Jurassic Park” - Netflix/WOW/Sky

    “Vergessene Welt: Jurassic Park” - Netflix/WOW/Sky

    “Amistad” - Paramount+/Joyn

    “Der Soldat James Ryan” - Paramount+

    “A.I. – KĂŒnstliche Intelligenz” - Paramount+

    “Minority Report” - Paramount+

    “Terminal” - Paramount+

    “Krieg der Welten” - Paramount+

    “MĂŒnchen” - Paramount+

    “Indiana Jones und das Königreich des KristallschĂ€dels” - Netflix/WOW/Sky

    “West Side Story” - Disney+



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  • Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:

    Mit “The Mandalorian & Grogu” wollte Disney beweisen, dass “Star Wars” endlich wieder zurĂŒck im Kino ist. Nach diesem Film bleibt allerdings vor allem eine andere Frage offen: Was genau soll daran eigentlich großes Kino gewesen sein?

    Denn vieles wirkt hier weniger wie ein echtes “Star Wars”-Ereignis als vielmehr wie eine durchschnittliche Science-Fiction-Episode, die man kĂŒnstlich auf LeinwandgrĂ¶ĂŸe aufgeblasen hat. Es fehlt an diesem GefĂŒhl, dass hier wirklich etwas erzĂ€hlt werden muss. Stattdessen reiht sich eine Szene an die nĂ€chste, ordentlich produziert, manchmal hĂŒbsch anzusehen, aber emotional erstaunlich leer.

    Pedro Pascal verleiht Din Djarin zwar weiterhin diese ruhige PrĂ€senz, die die Figur einst so interessant gemacht hat. Doch selbst das kann kaum darĂŒber hinwegtĂ€uschen, dass die Geschichte diesmal kaum weiß, warum sie ĂŒberhaupt existiert. Vieles fĂŒhlt sich an wie eine Wiederholung. Vertraute Motive und vertraute Dynamiken. Aber ohne die Wucht, die “Star Wars” einmal hatte. Und die “Star Wars” im Kino haben sollte.

    Und genau darin liegt vielleicht das eigentliche Problem. “Star Wars” war frĂŒher grĂ¶ĂŸer als seine Handlung. Es ging um Mythos, Tragik, Hoffnung und Verlust. Heute wirkt es oft nur noch wie Content, der möglichst niemanden verĂ€rgern soll. Glatt, vorsichtig und seltsam folgenlos.

    Disney sagt, “Star Wars” sei zurĂŒck im Kino. Nach “The Mandalorian & Grogu” hat man allerdings eher das GefĂŒhl, dass die Reihe davon noch ziemlich weit entfernt ist. Und langsam stellt sich tatsĂ€chlich die Frage, ob sie jemals wieder dorthin zurĂŒckfinden wird.

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    “The Mandalorian & Grogu” lĂ€uft seit dem 20. Mai in den deutschen Kinos (Stand: Mai 2026)



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  • Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:

    “Marty, Life Is Short” ist eine wunderbar herzliche Dokumentation ĂŒber einen der unterschĂ€tztesten Entertainer Hollywoods, die nicht nur den Humor von Martin Short feiert, sondern auch die leisen Zwischentöne seines Lebens sichtbar macht; “Legends” wiederum verbindet klassischen britischen Crime-Thriller mit ĂŒberraschend viel AtmosphĂ€re und FigurenstĂ€rke und zeigt, dass Netflix immer noch Serien produzieren kann, die spannend und stilvoll sind; “Nuklearer Notfall” schafft das KunststĂŒck, aus einer realen Katastrophe eine intensive, menschliche Miniserie zu machen, die gleichermaßen erschĂŒttert und fesselt; und “Ran” (1985) von Akira Kurosawa bleibt ohnehin eines der grĂ¶ĂŸten Kinoepen aller Zeiten, ein visuell ĂŒberwĂ€ltigendes, emotional tiefes Meisterwerk, das bis heute nichts von seiner Kraft verloren hat.

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    Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Mai 2026):

    “Marty, Life Is Short” - Netflix

    “Legends” - Netflix

    “Nuklearer Notfall” - Netflix

    “Ran” - Prime Video



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  • Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:

    "Malcolm mittendrin: Unfair wie immer" versucht noch einmal den alten Wahnsinn der Kultfamilie einzufangen und versteht, dass der Reiz der Reihe nie bloß im Klamauk lag; "Mann unter Feuer" von 1987 bleibt dagegen ein kantiger, etwas vergessener Achtzigerjahre-Actioner mit harter Schale, wĂ€hrend "Man on Fire" von 2004 aus derselben Vorlage ein fiebriges Rachedrama macht, das vor allem durch die Wucht von Denzel Washington getragen wird; die neue Netflix-Version "Man on Fire" wiederum wirkt schon auf dem Papier wie eines dieser Projekte, bei denen Streamingplattformen zwanghaft glauben, wirklich jeder Stoff mĂŒsse endlos seriell ausgewalzt werden.

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    Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Mai 2026):

    “Malcolm mittendrin: Unfair wie immer” - Disney+

    “Man on Fire (Serie)” - Netflix

    “Man on Fire (2004)” - Netflix

    “Mann unter Feuer (1987)” - Joyn



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  • Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:

    “Apex”, der Survival-Thriller mit Charlize Theron, erzĂ€hlt von einer trauernden Extremsportlerin, die in der Wildnis in ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel gerĂ€t, bleibt dabei aber erstaunlich dĂŒnn: viel AtmosphĂ€re, wenig Entwicklung und keine Spannung; “Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße” dagegen ĂŒberzeugt als stilles, klug erzĂ€hltes StĂŒck Zeitgeschichte, das persönliche Schicksale mit historischer Tiefe verbindet; und “Eat Pray Bark - Therapie auf vier Pfoten” ist als deutsche Feel-Good-Komödie vorhersehbar und klischeehaft, trifft mit seinem naiven Blick auf Heilung und NĂ€he aber einen Ton, der eher milde stimmt als nervt.

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    Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Mai 2026):

    “Apex” - Netflix

    “Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße” - HBO Max

    “Eat Pray Bark - Therapie auf vier Pfoten” - Netflix



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  • Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:

    “Memory”, ein Filmdrama mit Jessica Chastain und Peter Sarsgaard, erzĂ€hlt von Erinnerung und Verletzlichkeit, verzichtet auf große Effekte und gewinnt genau daraus seine emotionale Wucht; die Dokumentation “JD Vance - Der Mann nach Trump” ĂŒber den US-VizeprĂ€sidenten in der ARD Mediathek zeichnet ein solides, aber etwas zu vorsichtiges PortrĂ€t einer politisch aufgeladenen Figur; die Neuauflage von “Scrubs - Die AnfĂ€nger” bei Disney+ spielt gekonnt mit Nostalgie und Tempo; und die Komödie “Balls Up” mit Mark Wahlberg und Paul Walter Hauser ist schlicht eine Zumutung: ein mĂŒder, einfallsloser Klamauk ohne Timing, ohne Idee und ohne jeden Funken erzĂ€hlerischer Substanz.

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    Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: April 2026):

    “Memory” - Prime Video

    “JD Vance - Der Mann nach Trump” - ARD Mediathek

    “Scrubs - Die AnfĂ€nger” - Disney+

    “Balls Up” - Prime Video



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  • Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:

    “DTF St. Louis” verbindet Crime- und Drama-Elemente mit einem modernen Blick und entwickelt daraus eine ĂŒberraschend dichte Geschichte ĂŒber Beziehungen, Macht und AbgrĂŒnde. Die Serie lebt von ihrer AtmosphĂ€re und den Figuren, die mehr sind als bloße Klischees; die Dokumentation “Super/Man: The Christopher Reeve Story” ist ein bewegendes PortrĂ€t ĂŒber StĂ€rke und WĂŒrde. Ohne Pathos, aber mit großer NĂ€he erzĂ€hlt sie von einem Leben, das weit ĂŒber die ikonische Rolle hinaus Bedeutung bekommt; “Outcome” setzt auf Stil, prominente Besetzung und trockenen Humor, bleibt dabei jedoch stellenweise etwas zu sehr an der OberflĂ€che. Die Inszenierung stimmt, aber emotional geht der Film nicht ganz so tief, wie er könnte; “The Madison” prĂ€sentiert sich als ruhiges, atmosphĂ€risches Ensemble-Drama, das von seinen Bildern lebt. Die Serie nimmt sich Zeit und entfaltet dabei eine stille, aber auch erzĂ€hlerische Kraft.

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    Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: April 2026):

    “DTF St. Louis” - HBO Max

    “Super/Man: The Christopher Reeve Story” - HBO Max

    “The Madison” - Paramount+

    “Outcome” - Apple TV



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  • Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:

    Mit Artemis II rĂŒckt der Mond wieder in den Fokus - als der Punkt, an dem Raumfahrt Geschichte schrieb. Und mit ihm die Bilder und ErzĂ€hlungen, die diesen Moment bis heute tragen.

    “Die Eroberung des Mondes” von Robert Stone ist dabei mehr als ein historischer RĂŒckblick. Die Dokumentation zeigt die Mondlandung nicht als glatte Heldengeschichte, sondern als Balanceakt zwischen politischem Druck, technischer Grenzerfahrung und menschlicher Unsicherheit. Auch “From the Earth to the Moon” verzichtet auf große Gesten und nĂ€hert sich den Apollo-Missionen ĂŒber Details, ĂŒber Entscheidungen und ĂŒber Menschen. Die Serie versteht, dass GrĂ¶ĂŸe nicht im Pathos liegt, sondern in der Summe der kleinen Schritte. Und dann ist da noch “For All Mankind”, die den vielleicht spannendsten Gedanken formuliert: Was wĂ€re gewesen, wenn wir nie aufgehört hĂ€tten, zum Mond zu fliegen?

    Im Kontext der Artemis II Mission wirken diese Werke plötzlich wieder offen, fast gegenwÀrtig. Nicht wie abgeschlossene Kapitel, sondern wie Erinnerungen an etwas, das wir gerade erst wieder aufnehmen.

    Die RĂŒckkehr zum Mond ist kein Neuanfang. Sie ist eine Fortsetzung.

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    “Die Eroberung des Mondes” - Prime Video / Apple TV / ARTE Mediathek

    “From the Earth to the Moon” - HBO Max

    “For All Mankind” - Apple TV

    “Artemis 2 - ZurĂŒck zum Mond” - ARD Mediathek

    “Mercy (2026)” - Prime Video



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  • Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:

    Mit “Daredevil: Born Again” hat Marvel eine Figur zurĂŒckgebracht, die nicht mehr beweisen muss, wie hart sie zuschlagen kann, sondern die sich der Frage stellen muss, was von ihr ĂŒbrig bleibt, wenn der Kampf nicht mehr alles ist. Genau hier setzt auch die zweite Staffel an, ohne sich in Effekten oder sinnlosem Krawall zu verlieren, sondern mit einer fast schon ungewohnten Ruhe, die dieser Serie erstaunlich gut steht.

    Charlie Cox spielt “Matt” Murdock weiterhin mit einer stillen IntensitĂ€t, die nicht auf große Gesten angewiesen ist. Man sieht einen Mann, der Entscheidungen nicht mehr aus Reflex trifft, sondern aus Erfahrung. Diese Entwicklung wird zum GlĂŒck nicht tot erklĂ€rt.

    Die zweite Staffel wirkt dadurch noch geschlossener, viel konzentrierter als das, was man aus dem Genre kennt. Sie erzĂ€hlt weiter, ohne sich krampfhaft neu erfinden zu wollen, und genau das macht sie so ĂŒberzeugend. Keine Übertreibung, kein Selbstzweck, sondern eine klare Linie, die zeigt, dass diese Geschichte verstanden hat, worum es ihr geht.

    “Daredevil: Born Again” bleibt sich treu.

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    Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: April 2026):

    “Daredevil (Film)” - Disney+

    “Marvel’s Daredevil” - Disney+

    “Marvel’s The Defenders” - Disney+

    “Spider-Man: No Way Home ” - Disney+

    “She-Hulk: Attorney at Law” - Disney+

    “Echo” - Disney+

    “Daredevil: Born Again” - Disney+



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  • Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:

    Der Tod von Chuck Norris markiert das Ende einer Welt, in der Probleme noch mit einem Roundhouse-Kick gelöst wurden und moralische Grauzonen ungefĂ€hr so selten waren wie Zweifel an der eigenen MĂ€nnlichkeit. Seine Filme von “Missing in Action” bis “The Delta Force” waren nicht gerade bekannt fĂŒr Zwischentöne. Eher fĂŒr klare Fronten. Gut gegen Böse, Amerika gegen den Rest, und mittendrin ein Mann, der aussah, als hĂ€tte er mit Diplomatie ungefĂ€hr so viel zu tun wie ein Vorschlaghammer mit Feinarbeit.

    Das war schon damals nicht ganz unproblematisch. Diese einfachen Weltbilder, diese HĂ€rte, diese Art von Heldentum löst heute eher Stirnrunzeln als Applaus aus. Und trotzdem hat man es sich angeschaut. Vielleicht gerade deswegen. Weil es so radikal eindeutig war. Und dann war da noch “Walker, Texas Ranger”. Im Grunde die VerlĂ€ngerung dieser Haltung ins Fernsehen, nur mit etwas mehr Moralpredigt zwischen zwei FaustschlĂ€gen. Chuck Norris war kein Schauspieler im klassischen Sinne. Er war ein Symbol. FĂŒr eine Zeit, die sich die Welt gern einfacher gemacht hat, als sie war.

    Und vielleicht ist genau das sein VermĂ€chtnis. Ein StĂŒck Popkultur, das heute gleichzeitig Kult und Kommentar ist und bei dem man nicht so genau weiß, ob man es ernst nehmen oder einfach nur darĂŒber schmunzeln soll.

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    Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: MĂ€rz 2026):

    “The Octagon” - WOW/Sky

    “McQuade, der Wolf” - WOW/Sky

    “Missing in Action” - WOW/Sky

    “Missing In Action II: The Beginning” - WOW/Sky

    “Braddock: Missing in Action III” - WOW/Sky

    “Cusack - Der Schweigsame” - WOW/Sky

    “Invasion U.S.A.” - WOW/Sky

    “The Delta Force” - WOW/Sky

    “Delta Force 2: The Colombian Connection” - WOW/Sky

    “Sidekicks” - Joyn



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  • Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:

    “Kacken an der Havel” ist bemĂŒht-provokante deutsche Satire, die auf derbe Pointen setzt, dabei aber selten ĂŒber platte Geschmacklosigkeit hinauskommt. Vieles wirkt zu gewollt und trifft nur selten; die spanische Serie “Jene Nacht” von Jason George hingegen ist ein solider Thriller. Die Show entwickelt aus einer einzigen Nacht ein dichtes Netz aus Geheimnissen und Spannungen, das weitgehend ĂŒberzeugt; die ABC-Serie “Lord of the Flies” bleibt deutlich hinter ihrem Anspruch zurĂŒck: Die Neuinterpretation des Roman-Klassikers wirkt erstaunlich oberflĂ€chlich, die Figuren bleiben blass und die gesellschaftliche Fallhöhe wird eher behauptet als packend erzĂ€hlt.

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    “Kacken an der Havel” - Netflix

    “Jene Nacht” - Netflix

    “Lord of the Flies” - WOW/Sky



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  • Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:

    “Young Sherlock” von Guy Ritchie erzĂ€hlt die frĂŒhen Jahre des berĂŒhmten Detektivs und zeigt ihn als hochbegabten Studenten, der erstmals in ein komplexes RĂ€tsel aus Verbrechen und Intrigen gerĂ€t; “War Machine” mit Alan Ritchson ist dagegen schnörkellose Action: Ein Soldat gerĂ€t in einen militĂ€rischen Einsatz, der sich plötzlich als Kampf gegen eine außerirdische Bedrohung entpuppt; der Dokumentarfilm “Melania” ĂŒber Melania Trump wiederum wirkt erstaunlich glatt: Statt kritischer Einordnung dominiert eine kontrollierte Selbstdarstellung, die mehr inszeniert wirkt, als dass sie etwas hinterfragt.

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    “Young Sherlock” - Prime Video

    “War Machine” - Netflix

    “Melania” - Prime Video



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  • Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:

    “Die Bleikinder” erzĂ€hlt von einem Umwelt- und Medizinskandal im Polen der 1970er-Jahre, als eine Ärztin entdeckt, dass Kinder durch IndustrieabfĂ€lle schwer vergiftet werden; “Man on the Run” blickt auf Paul McCartney nach dem Ende der “Beatles” und zeigt, wie er mit seiner Band “Wings” eine zweite Karriere aufbaut; “The Pitt” begleitet eine Gruppe Ärztinnen und Ärzte durch eine gnadenlose Schicht in einer ĂŒberlasteten Notaufnahme; “The Bluff” dagegen ist ein erstaunlich inspirationsloses Abenteuer: trotz großer Kulisse bleibt der Film spannungsarm, die Figuren bleiben blass und vieles fĂŒhlt sich nach mĂŒder Genre-Routine an.

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    “Die Bleikinder” - Netflix

    “Man on the Run” - Prime Video

    “The Pitt” - HBO Max

    “The Bluff” - Prime Video



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  • Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:

    Vier Titel zwischen Abschied, Beziehungsökonomie und Sommergrusel: “Famous Last Words” zeigt Eric Dane in einem GesprĂ€ch, das durch seine Offenheit und Verletzlichkeit berĂŒhrt - ein starkes Konzept, das emotional trifft, stellenweise jedoch spĂŒrbar auf Wirkung hin inszeniert ist; “Was ist Liebe wert - Materialists” seziert moderne Partnersuche mit kĂŒhler PrĂ€zision und lebt von der kontrollierten ZurĂŒckhaltung von Dakota Johnson; auch “Daddio” setzt ganz auf Johnsons PrĂ€senz in einem dialoggetriebenen Kammerspiel - reduziert, intensiv und zum GlĂŒck nicht immer bequem; “Monster Summer” hingegen bleibt trotz Retro-Versprechen erschreckend blutleer, dramaturgisch vorhersehbar und eher wie ein mĂŒder Abklatsch besserer Vorbilder als ein eigener, ĂŒberzeugender Film.

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    Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Februar 2026):

    “Famous Last Words” - Netflix

    “Was ist Liebe wert – Materialists” - Netflix

    “Daddio” - Prime Video

    “Monster Summer” - Prime Video



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  • Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:

    Drei aktuelle Netflix-Titel zwischen Spionage, Zeitdiagnose und Schachbrett: "Unfamiliar" inszeniert deutsche Agenten-DĂŒsternis mit viel AtmosphĂ€re und politischem Anspruch, wirkt dabei jedoch stellenweise spĂŒrbar konstruiert und dramaturgisch etwas zu kalkuliert; "Breakdown: 1975" von Morgan Neville analysiert klug den kulturellen und politischen Ausnahmezustand der USA nach Vietnam und Watergate und zeichnet ein dichtes Bild der “New Hollywood”-Ära, bleibt dabei jedoch in entscheidenden Momenten eher an der OberflĂ€che; "Queen of Chess" von Rory Kennedy portrĂ€tiert Judit PolgĂĄr und ihre legendĂ€ren Duelle mit Garry Kasparov als faszinierende Charakterstudie - spannend in den psychologischen Momenten, dramaturgisch jedoch recht konventionell.

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    “Unfamiliar” - Netflix

    “Breakdown: 1975” - Netflix

    “Queen of Chess” - Netflix



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  • Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:

    Drei aktuelle Filme mit Dave Bautista. “The Wrecking Crew” setzt auf kalkulierte Buddy-Action, vertraute Schlagabtausche und viel Routine - wirkt dabei jedoch erstaunlich spannungsarm und moralisch fragwĂŒrdig; “Trap House” will dĂŒstere Relevanz markieren, bleibt aber tonal unausgegoren und erzĂ€hlerisch erstaunlich einfĂ€ltig; “Afterburn” entfaltet immerhin eine visuell reizvolle Endzeitwelt und lĂ€sst atmosphĂ€risch Potenzial erkennen, auch wenn OriginalitĂ€t hier kein großes Thema ist.

    Dave Bautista bringt wie immer PrÀsenz und Ernsthaftigkeit mit - doch die Projekte selbst wirken deutlich weniger ambitioniert als ihr Hauptdarsteller.

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    “The Wrecking Crew” - Prime Video

    “Trap House” - Prime Video

    “Afterburn” - Sky/WOW



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  • Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:

    Die MCU-Serie “Wonder Man” ĂŒberzeugt mit Tempo, pointiertem Humor und einer wohltuend selbstironischen Superhelden-ErzĂ€hlung; “The Beast in Me” setzt auf psychologische Tiefe, innere Konflikte und eine konsequent dĂŒstere Tonlage; und “John Candy: Ich mag mich” zeichnet ein sensibles, respektvolles PortrĂ€t eines AusnahmekĂŒnstlers – nahbar und ohne falsche Nostalgie.

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    Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Februar 2026):

    “Wonder Man” - Disney+

    “The Beast in Me” - Netflix

    “John Candy: Ich Mag Mich” - Prime Video



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