Afleveringen

  • Es ist der aktuellste Mordfall in Österreich und die Beweislage scheint eindeutig: In der Nacht auf den 15. Mai starb in der niederösterreichischen Kottingbrunn eine SchulsekretĂ€rin (28) durch drei KopfschĂŒsse. Ihr verdĂ€chtiger Liebhaber wurde gefasst, er legte ein umfassendes GestĂ€ndnis ab. Doch der 28-jĂ€hrige Steirer will nicht in Tötungsabsicht auf das Opfer geschossen haben, die drei Projektile aus seiner Pistole hĂ€tten sich versehentlich gelöst. Ist das im Falle eines geĂŒbten SportschĂŒtzen glaubhaft? Astrid Wagner glaubt ja, sie verteidigt den Beschuldigten vor dem zu erwartenden Mordprozess.

    In ihrem Podcast schildert Strafverteidigerin Astrid Wagner die HintergrĂŒnde ihres neuesten Falles. Hat wirklich die Kritik an „seiner MĂ€nnlichkeit“ den jungen Steirer so in Rage gebracht, dass er zur Waffe griff? Oder war es doch ein Versehen? Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch fragt wie gewohnt kritisch nach – unbedingt reinhören! “PlĂ€doyer fĂŒr Verbrecher“, ĂŒberall zu hören, wo es Podcasts gibt.

  • Es war einer ihrer ersten FĂ€lle als Strafverteidigerin – und einer ihrer traurigsten: Im Sommer 2015 ĂŒbernahm Astrid Wagner die Verteidigung einer zweifachen Mutter. Nur wenige Tage zuvor, am 4. August, hatten sich Gerichtsvollzieher Zutritt zur kleinen Gemeindewohnung von Izabela L. (38) in Wien-Hernals verschafft, um die Wohnung der Familie zwangszurĂ€umen. Grund: 2500 Euro MietrĂŒckstand. In Panik griff die gebĂŒrtige Polin zu einem elf Zentimeter langen KĂŒchenmesser und stach mehrfach auf ihre vierjĂ€hrige Tochter Nicola ein. Das MĂ€dchen erlag noch vor Ort seinen schwere Verletzungen. Obwohl laut Gutachten voll zurechnungsfĂ€hig wurde die Angeklagte im JĂ€nner 2016 am Wiener Straflandesgericht wegen Mordes zu nur 15 Jahren Haft verurteilt und vergangenen Herbst nach zehn Jahren in Freiheit entlassen.

    In ihrem neuen Podcast rollt Astrid Wagner gemeinsam mit Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch den tragischen Fall noch einmal auf und versucht, die unfassbare Tat zu erklĂ€ren: Es habe sich „um keine geplante Tat“ gehandelt, es sei „nicht passiert, weil sie eine böse, grausame Mutter ist. Sie hat die Tat begangen, weil sie ihre Tochter abgöttisch geliebt hat.“

    Unbedingt reinhören! “PlĂ€doyer fĂŒr Verbrecher“ – ĂŒberall zu hören, wo es Podcasts gibt.

  • Zijn er afleveringen die ontbreken?

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  • Wieder schockiert ein Mord, mutmaßlich begangen durch einen Teenager, das ganze Land. Nur wenige Wochen nach einer Bluttat, mit einer erst 14-jĂ€hrigen VerdĂ€chtigen auf dem Friedhof Baumgarten in Wien, soll im April in St. Peter am Ottersbach in der Steiermark ein 17-jĂ€hriger Lehrling in ein Haus eingebrochen und dort auf ein wehrloses Ehepaar eingestochen haben. Der Mann (84) verblutete, seine Frau (80) ĂŒberlebte nur knapp. „Es war Neugierde, ich wollte wissen, wie es ist, einen Menschen zu töten“, gab der Lehrling bei der Polizei zu Protokoll. BrutalitĂ€t habe ihn schon immer fasziniert, sagte er aus. Der Jugendliche kannte seine Opfer nicht einmal.

    Astrid Wagner vertritt den gestĂ€ndigen Beschuldigten, der bislang keinerlei Reue zeigt. In ihrem neuen Podcast schildert sie die schockierende Tat, erzĂ€hlt von ihren Besuchen bei ihrem jungen Mandanten in der Justizanstalt Graz-Jakomini und versucht gemeinsam mit Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch zu erörtern, wie es dazu kommen konnte. Wie kann es sein, dass innerhalb von nur wenigen Wochen zwei noch so junge Menschen aus Mordlust so unfassbar kaltblĂŒtige Taten begehen?

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  • Ein Elite-Polizist des Sondereinsatzkommandos Cobra soll am 9. JĂ€nner seine schwangere Geliebte, die 34-jĂ€hrige Fitnesstrainerin Johanna G., in seinem Auto mit einem GĂŒrtel vorsĂ€tzlich erdrosselt haben, glaubt zumindest die Staatsanwaltschaft Graz. Es war ein Sexunfall bei einvernehmlichen WĂŒrgespielen, sagt dagegen der beschuldigte 30-JĂ€hrige. Beides scheint nach den bisherigen Ermittlungen im Bereich des Möglichen – Mord, fahrlĂ€ssige Tötung oder doch nur ein unbeabsichtigter Unfall – fest steht, dass auf das delikateste Tötungsdelikt des Jahres der spannendste Prozess der jĂŒngeren Vergangenheit folgen wird.

    Astrid Wagner vertritt den Elite-Polizisten. Sie ist von seiner Unschuld restlos ĂŒberzeugt und kĂ€mpft fĂŒr einen Freispruch fĂŒr den 30-JĂ€hrigen. In ihrem neuen Podcast erklĂ€rt die Strafverteidigerin warum. Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch hat da allerdings seine Zweifel und nimmt Wagner gewohnt kritisch ins Verhör.

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  • Überraschende Wende um die jĂŒngste mutmaßliche Mörderin Österreichs in der Kriminalgeschichte des Landes: Wie erst vor kurzem in unserem Podcast berichtet, soll ein 14-jĂ€hriges MĂ€dchen am 23. Februar auf dem Friedhof Baumgarten in Wien-Penzing eine ihr vollkommen fremde Frau (64) mit mehr als 20 Messerstichen getötet und das Foto des entstellten Opfers per Handy verschickt haben. Bislang wurde davon ausgegangen, dass die junge TĂ€terin wegen einer schweren psychischen Erkrankung im Wahn gemordet hat. Doch inzwischen mehren sich Hinweise darauf, dass die 14-JĂ€hrige die Tat durchaus geplant haben könnte und zum Tatzeitpunkt zurechnungsfĂ€hig war. Droht dem MĂ€dchen tatsĂ€chlich ein Mordprozess?

    In ihrem neuen Podcast rollt Astrid Wagner gemeinsam mit Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch den Fall noch einmal auf, erzÀhlt von ihren Besuchen bei ihrer jungen Mandantin und erklÀrt, warum nach dem Gutachten einer Kinder- und Jugendpsychiaterin nun doch mit einer Mordanklage zu rechnen ist.

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  • Der 20. Juni 2015 – ein Tag, der das ganze Land erschĂŒtterte. An diesem Samstag raste ein 26-JĂ€hriger mit seinem SUV durch die Grazer Innenstadt und machte regelrecht Jagd auf Passanten. Drei Menschen, darunter ein vierjĂ€hriger Bub, starben, 36 weitere wurden teils lebensgefĂ€hrlich verletzt. Das Motiv der Amokfahrt ist bis heute unklar. War der TĂ€ter zurechnungsfĂ€hig? Im Prozess widersprachen sich die Gutachter, letztendlich wurde Alen R. aber zu lebenslanger Haft verurteilt und in eine Anstalt fĂŒr geistig abnorme StraftĂ€ter eingewiesen. Astrid Wagner versuchte, ihren Mandanten aus dem Maßnahmenvollzug zu holen. Allerdings ohne Erfolg. Acht Jahre nach der Amokfahrt in Graz nahm sich der TĂ€ter in seiner GefĂ€ngniszelle das Leben.
    In ihrem neuen Podcast erzĂ€hlt Strafverteidigerin Astrid Wagner von ihren letzten Besuchen bei Alen R. in der Justizvollzugsanstalt Stein, von seinem Wahn und den „Teufeln, die in verfolgten“. Und sie versucht gemeinsam mit Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch, die vielen ungelösten Fragen zu klĂ€ren, die bis heute fĂŒr Spekulationen sorgen.
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  • Der Fall Leonie aus dem Jahr 2021, das grausame Verbrechen an einem 13-jĂ€hrigen MĂ€dchen in Wien. Der Mord, begangen durch drei junge Afghanen, markierte einen Wendepunkt in der österreichischen Asyl-Debatte. Die Forderungen nach schnelleren Abschiebungen und hĂ€rteren Sanktionen gegen straffĂ€llig gewordene FlĂŒchtlinge nahmen in Politik und Gesellschaft an SchĂ€rfe deutlich zu und hallen bis heute nach.
    Vor allem die Aussagen der Angeklagten, die ihr Opfer auch noch aufs Übelste verhöhnten, sorgten fĂŒr Entsetzen. Astrid Wagner vertrat den jĂŒngsten Beschuldigten, bevor sie völlig ĂŒberraschend ihr Mandat zurĂŒcklegte. Die GrĂŒnde hierfĂŒr schildert die Strafverteidigerin Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch in der neuen Folge.
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  • Es ist ein Fall, der fassungslos macht: Vor nicht einmal zwei Wochen tötete ein 14-jĂ€hriges MĂ€dchen auf dem Friedhof Baumgarten in Wien-Penzing eine ihr völlig unbekannte Frau (64) mit mehr als 20 Messerstichen. Nur wenige Stunden spĂ€ter gestand die junge Bewohnerin einer sozialpsychiatrischen Wohngemeinschaft das Verbrechen: „Ich musste jemanden töten oder mir selbst etwas antun.“. Astrid Wagner vertritt das MĂ€dchen. Die entscheidende Frage vor Gericht wird nun sein, ob ihre Mandantin zum Zeitpunkt der schrecklichen Tat zurechnungsfĂ€hig war.
    In ihrem neuen Podcast nehmen uns Strafverteidigerin Astrid Wagner und Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch in die dĂŒstere Welt des jungen MĂ€dchens mit, beleuchten die HintergrĂŒnde und schildern, wie es zu dem furchtbaren Mord kommen konnte. Ein Fall, der auch Astrid Wagner fassungslos macht: „Dieses Kind ist wirklich ein Mysterium. Es ist schon erschĂŒtternd, wenn man sie sieht. Sie hat eine gewisse AffinitĂ€t zum Tod. Der Tod hat auf sie eine Faszination ausgeĂŒbt.“
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  • SpektakulĂ€re Wende im Fall der ermordeten Pensionistin in einem Wiener Seniorenheim: Wenige Tage nachdem der als „Rosenkavalier“ bekannt gewordene mutmaßliche TĂ€ter gefasst werden konnte, wurden DNA-Spuren des 61-JĂ€hrigen bei der Leiche der 87-JĂ€hrigen gefunden. FĂŒr die Polizei ist der Fall damit geklĂ€rt. Der mehrfach wegen Betrugs vorbestrafte Mann beteuert allerdings weiterhin vehement seine Unschuld – Astrid Wagner vertritt ihn vor Gericht.
    In ihren neuem Podcast rollt die renommierte Strafverteidigerin gemeinsam mit Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch den Fall auf und erklĂ€rt, warum sie ihrem Mandanten den brutalen Mord trotz der belastenden Indizien nicht zutraut. „Ich werde natĂŒrlich dieses DNA-Gutachten einer ÜberprĂŒfung unterziehen. Möglicherweise gibt es auch andere ErklĂ€rungen. Aber es ist natĂŒrlich schon eine sehr herausfordernde Situation fĂŒr einen Verteidiger, wenn man eben mit so etwas konfrontiert ist.“
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  • Die erwĂŒrgte Influencerin Stefanie P. (31), die acht Jahre lang vermisste Jennifer S. (21) und die erdrosselte Fitnesstrainerin Johanna G. (34) – innerhalb weniger Wochen ĂŒbernimmt Astrid Wagner die drei spektakulĂ€rsten laufenden KriminalfĂ€lle Österreichs und gerĂ€t dabei massiv ins Kreuzfeuer der Kritik. Von sie „verharmlose Femizide“ und sei eine „Schande fĂŒr die ganze Juristerei“ bis hin zu Wagner sei „eine Mörderin“ reichen die VorwĂŒrfe.
    In ihrem neuen Podcast stellt sich die bekannteste Strafverteidigerin Österreichs den VorwĂŒrfen und erklĂ€rt, warum sie immer wieder Frauenmörder verteidigt, wie sie mit den massiven Anfeindungen und Drohungen gegen sie umgeht und warum sie die ganze Diskussion fĂŒr frauenfeindlich hĂ€lt. Und Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch nimmt sich wie gewohnt kein Blatt vor den Mund und fragt schonungslos ehrlich nach: „Astrid, drei Morde, Femizide, Beziehungstaten, Bluttaten. Du hast dir eine Menge aufgehalst und eine Menge eingebrockt, wenn man die Resonanz so sieht in den sozialen Medien, die die komplette Palette abdeckt, von du bist unter aller Kanone, unvermittelbar, eine Schande. Wie geht es einem danach, was denkt man sich, wenn unter einem normalen Posting, wie geschehen binnen ein paar Minuten 220 Posts stehen, wo die Öffentlichkeit glaubt, dich dann beurteilen zu können, und zwar in der gesamten Breite?“
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  • Neue Folge – und Astrid Wagner in einer neuen, ungewöhnlichen Rolle: Diesmal nicht als Strafverteidigerin, die versucht, fĂŒr ihren Mandanten das Beste rauszuholen, sondern als AnwĂ€ltin der Familie des Mordopfers. Der kaltblĂŒtige Mord hatte 2021 fĂŒr Schlagzeilen gesorgt. Der seit Jahren berĂŒhmt berĂŒchtigte „Bierwirt“, der durch seinen Prozess gegen eine österreichische Spitzenpolitikerin bekannt wurde, tötete seine langjĂ€hrige LebensgefĂ€hrtin und Mutter seiner beiden Kinder, mit einem Kopfschuss aus nĂ€chster NĂ€he. Er wurde wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt und im Maßnahmenvollzug fĂŒr geistig abnorme StraftĂ€ter untergebracht.

    In der aktuellen Folge erzĂ€hlt Astrid Wagner von der Familie der jungen Frau, die sie in dem aufsehenerregenden Prozess am Wiener Straflandesgericht als NebenklĂ€gerin vertreten hat, und rollt gemeinsam mit Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch den ganzen Fall noch einmal akribisch auf. Sie schildert die Minuten als der „Bierwirt“ – im Beisein der beiden gemeinsamen Kinder – plötzlich seine Pistole nimmt, seiner LebensgefĂ€hrtin zunĂ€chst in den rechten Oberschenkel und Sekunden spĂ€ter aus nĂ€chster NĂ€he in den Kopf schießt. „Es macht fassungslos. Es ist schon eine unfassbare Tat, die ihresgleichen sucht“, so Wagner.

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  • Es ist einer der spektakulĂ€rsten FĂ€lle der jĂŒngsten österreichischen Kriminalgeschichte: Jennifer Scharinger (21) beschĂ€ftigte ĂŒber Jahre Justiz, Polizei, die Medien und damit eine breite Öffentlichkeit. Die junge Frau verschwand Ende JĂ€nner 2018 spurlos aus ihrer Wohnung in Wien-Brigittenau. Die Ermittler gingen von Beginn an von einem Verbrechen aus, Jennifers Freund geriet ins Visier. Doch die Wienerin blieb vermisst, gegen den VerdĂ€chtigten konnten keine Beweise erbracht werden. Erst vor wenigen Wochen – acht Jahre nach dem Mord an Jennifer Scharinger – konnte das Verbrechen doch noch aufgeklĂ€rt werden. Astrid Wagner verteidigt den dringend tatverdĂ€chtigen Ex-Freund.
    In ihrem neuen Podcast rollt die Strafverteidigerin gemeinsam mit Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch den rĂ€tselhaften Fall auf und erzĂ€hlt, wie die Ermittler mit Hilfe der Mutter des Opfers den TĂ€ter nach so langer Zeit doch noch ĂŒberfĂŒhren konnten.
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  • Wie kann sie nur? Warum verteidigt sie immer Frauenmörder, Vergewaltiger und „Monster“ wie Josef Fritzl? Denkt sie ĂŒberhaupt nicht an die Opfer und deren Familien? Der aktuelle Fall um die getötete Grazer Influencerin Stefanie P. hat Astrid Wagner massive Kritik eingebracht. Die bekannte Strafverteidigerin vertritt den beschuldigten Ex-Freund der bekannten Steirerin, glaubt nicht an einen geplanten Mord und will vor Gericht auf Totschlag plĂ€dieren.
    In ihrem neuen Podcast stellt sich Wagner der Kritik, schildert den ganzen Fall und versucht zu erklĂ€ren, warum jeder ein Recht auf Verteidigung hat und warum gerade sie immer “zur Stelle“ ist, wenn’s um die furchtbarsten Verbrechen geht. Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch sieht das Ganze wie gewohnt kritisch und fragt provokant nach: „Astrid, du hast in diesem Fall durch deine Äußerungen, er hat sie doch so geliebt und wird jetzt in der Zelle von WeinkrĂ€mpfen geplagt, massiv zur Welle der Empörung beigetragen. Überstrapazierst du nicht gelegentlich deine psychologischen FĂ€higkeiten?“ Ein Vorwurf, den Wagner so nicht stehen lassen möchte: „Nein, das möchte ich hier schon abstreiten. Strafverteidigung ist halt vielfĂ€ltiger. Da gehört Psychologie dazu. Und da gehört bei öffentlichkeitswirksamen FĂ€llen natĂŒrlich auch dazu, einer Vorverteilung entgegenzuwirken.“
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  • Drogenpfarrer, „Methdiener“, Skandalpriester, Crystal-Meth-Koch im Talar: Im Sommer 2024 sorgte ein Geistlicher ĂŒber die Grenzen Österreichs hinaus fĂŒr Schlagzeilen. Jetzt zeigt sich der als „Drogenpfarrer von GmĂŒnd“ bekannt gewordene Priester erstmals öffentlich und erzĂ€hlt, was ihn als Pfarrer auf die schiefe Bahn gefĂŒhrt hat. Die schonungslose Beichte – nur im Podcast von Astrid Wagner und Michael Koch.
    Der 38-jĂ€hrige Seelsorger von St. Stephan hatte im Pfarrhof des 5200-Einwohner-StĂ€dtchens GmĂŒnd in Niederösterreich versucht, die Horror-Droge Crystal Meth herzustellen. Strafverteidigerin Astrid Wagner vertrat den Geistlichen vor Gericht. Er wurde zu 22 Monaten teilbedingter Haft verurteilt.
    In „PlĂ€doyer fĂŒr Verbrecher“ Ă€ußert sich der gebĂŒrtige Pole jetzt erstmals öffentlich, erzĂ€hlt, wie er aus einer Glaubenskrise, Einsamkeit, einer verbotenen Liebe und massiven Geldsorgen zum Crystal-Meth-Koch im Talar wurde. Und Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch hakt immer wieder nach: „Ich will das hier nochmal betonen, es geht hier nicht darum irgend etwas weichzuspĂŒlen. Sie haben sich da eines wie ich finde schweren Vergehens schuldig gemacht. Sie haben in Kauf genommen – gerade als Priester –, dass diese Drogen an 14-jĂ€hrige, 16-jĂ€hrige junge Menschen gelangen könnten, die sich damit ins UnglĂŒck stĂŒrzen.“ Ein Vorwurf, den der ehemalige Priester gar nicht abstreiten möchte: „Ja, ich habe nichts um mich zu rechtfertigen. Das war natĂŒrlich eine total blöde Idee und total ein Fehler. Und das was ich hier erzĂ€hle ist nur, damit man den Hintergrund kennt. Das war Verzweiflung, wirklich Verzweiflung. Keine Zukunft, riesige Probleme und in dieser Verwirrung ein totaler Irrtum.“
    Die schonungslose Beichte – nur in „PlĂ€doyer fĂŒr Verbrecher“.
    Unbedingt reinhören! Überall zu hören, wo es Podcasts gibt.

  • Der heutige Fall geht wirklich unter die Haut und ließ auch die sonst so toughe Strafverteidigerin Astrid Wagner und ihren nicht weniger hart gesottenen Podcast-Partner in Crime, Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch, nachdenklich zurĂŒck. Im Februar 2022 erwĂŒrgte ein Wiener seine todkranke Ehefrau. Nicht im Streit, nicht aus Eifersucht – nein, aus Liebe und Verzweiflung. Die Frau war unheilbar an Krebs erkrankt und hatte nur noch wenige Monate zu leben. Aber was war es ĂŒberhaupt? Ein Mord, ein Totschlag? VerunglĂŒckte Sterbehilfe? Die Staatsanwaltschaft war ĂŒberzeugt: Die Frau wollte noch leben und klagte den Wiener wegen Mordes an. Das Gericht erkannte auf Totschlag und verurteilte ihn zu sieben Jahren Haft.
    In ihrer neuen Folge schildert Astrid Wagner den traurigen Fall und erzĂ€hlt, wie schwer es oft ist, den Spagat zwischen Empathie und VerstĂ€ndnis fĂŒr ihre Mandaten und juristischen Fakten zu schaffen. In diesem Fall ganz besonders: „Wenn du deine Frau wirklich so liebst und er hat sie geliebt, dann ist die Frage, wer hat das schwerere Los? Derjenige, der sterbenskrank ist und nur noch wenige Monate zu leben hat oder derjenige, der ohne den anderen weiterleben muss?“

  • Er prĂŒgelte mit einem Ast wie von Sinnen auf sie ein, schlug ihr 15 bis 20 Mal auf den Kopf und zeigte auch kein Erbarmen, als seine Frau im Todeskampf schrie und flehte, endlich aufzuhören. Im Oktober 2024 wurde eine Wiener OberĂ€rztin (62) in Hernals brutal ermordet – auf ihrem eigenen Balkon, von ihrem eigenen Ehemann (66).
    Bei dem Opfer handelte es um eine angesehene GynĂ€kologin, die wohl sterben musste, weil ihr erfolgloser Gatte rasend eifersĂŒchtig war und mit dem beruflichen Aufstieg seiner Frau nicht zurecht kam. Trotz einer psychischen Erkrankung wurde der TĂ€ter fĂŒr zurechnungsfĂ€hig erklĂ€rt. Astrid Wagner vertrat den mutmaßlichen Mörder, doch zu einem Prozess sollte es nicht mehr kommen.
    In ihrem neuen Podcast rollt Strafverteidigerin Astrid Wagner gemeinsam mit Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch den tragischen Fall auf und erzĂ€hlt, was hinter den Kulissen des „Vorzeige-Ehepaars“ wirklich geschah. „Es mĂŒssen sich da schreckliche Szenen abgespielt haben. Es war eine regelrechte Tötungsabsicht. Da war eine – frĂŒher hat man auch von Blutrausch gesprochen – Explosion. Da muss sich in dieser Ehe schon seit Jahren etwas aufgestaut haben, dass sich dann mit einer unfassbaren Wucht entladen hat“, schildert Wagner.
    Unbedingt reinhören! “PlĂ€doyer fĂŒr Verbrecher“ – ĂŒberall zu hören, wo es Podcasts gibt.

  • Eine Nachbarin beschrieb ihn als netten, ruhigen, stets hilfsbereiten Zeitgenossen. Seine Ehefrau sprach vom besten Mann, den man sich nur vorstellen könne. Doch am 4. November 2019 geht der Tischler Alois H. ohne Vorwarnung im Hof seiner Wohnanlage in Wien-Döbling auf seinen Nachbarn zu und schießt diesem aus nĂ€chster NĂ€he mit einer Glock 17 in den Kopf. „Ich musste das tun, ich bin geheimer Staatspolizist. Ich habe schon 455 Menschen erschossen. Immer nur die Schlechten“, sagte er in seiner Einvernahme bei der Polizei. Der TodesschĂŒtze, den Astrid Wagner vor Gericht vertrat, wurde in ein psychiatrisch-therapeutisches Zentrum eingewiesen, wo er auf seine baldige Entlassung hofft.
    In ihrem neuen Podcast nimmt uns Strafverteidigerin Astrid Wagner in die wirre Welt ihres Mandanten mit, der sich aufgrund einer Psychose fĂŒr einen geheimen Staatspolizisten hielt. Gemeinsam mit Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch schildert sie die unfassbare Tat, erzĂ€hlt, wie Alois H. langsam aus seiner Psychose „erwacht“ ist und gemerkt hat, was er angerichtet hat – und warum er unschuldig ist. „Noch einmal, dieser Mensch ist unschuldig, es ist was Grausliches, es ist wie Hirnkrebs, das ist schrecklich genug wenn man so eine Krankheit hat. Es muss ja schrecklich sein, wenn man sozusagen in die RealitĂ€t zurĂŒckkehrt und man erkennt, man hat einem Menschen das Leben genommen.“
    Unbedingt reinhören! “PlĂ€doyer fĂŒr Verbrecher“ – ĂŒberall zu hören, wo es Podcasts gibt.

  • Österreichs bekanntester HĂ€ftling sorgt wieder einmal fĂŒr Schlagzeilen. Acht Wochen, nachdem “PlĂ€doyer fĂŒr Verbrecher“ mit der Nachricht, der Inzest-Vater von Amstetten könnte vorzeitig entlassen werden, ĂŒber die Grenzen hinaus fĂŒr Aufregung und Empörung sorgte, jetzt die Wende: Das Landesgericht Krems hat den Antrag auf Entlassung in erster Instanz abgelehnt – Josef Fritzl (90) bleibt vorerst in Haft. Seine Verteidigerin Astrid Wagner hat Beschwerde beim Oberlandesgericht Wien eingelegt.
    „Auch Josef Fritzl hat eine zweite Chance verdient“, erklĂ€rte Star-AnwĂ€ltin Astrid Wagner im August – und beantragte die generelle bedingte Entlassung ihres Mandanten. Eine Entscheidung, die bei vielen auf UnverstĂ€ndnis stieß und Wagner massive Kritik und sogar Morddrohungen eingebrachte. Und auch das Gericht in Krems sieht das offenbar anders und lehnte den Antrag jetzt in erster Instanz ab. Die BegrĂŒndung der Richterin: Wahnvorstellungen des inzwischen 90-jĂ€hrigen demenzkranken HĂ€ftlings seien nach wie vor gegen Mitglieder seiner frĂŒheren Familie gerichtet. Weitere Straftaten Fritzls könnten nicht ausgeschlossen werden.
    In der bereits 4. Podcast-Folge zum Jahrhundertfall Josef Fritzl erklĂ€rt Astrid Wagner, was sie sich von ihrer Beschwerde beim Oberlandesgericht Wien erhofft und warum der Inzest-Vater von Amstetten, der seine Tochter ĂŒber 24 Jahre lang in den Keller gesperrt, gequĂ€lt und mit ihr sieben Kinder gezeugt hat, trotzdem „eine zweite Chance verdient hat“. Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch hat da seine Zweifel und nimmt die Strafverteidigerin gewohnt kritisch ins Verhör.
    Unbedingt reinhören: Das große Fritzl-Update in “PlĂ€doyer fĂŒr Verbrecher“ – ĂŒberall zu hören, wo es Podcasts gibt.


  • Er hat eine alte Dame auf bestialische Weise missbraucht, sie stundenlang gequĂ€lt, ihre Leiche geschĂ€ndet. Ein Fall, der viele fassungslos zurĂŒckließ. Jugendrichter Norbert Gerstberger, ein alter Haudegen in der Wiener Justiz, hat in der UrteilsbegrĂŒndung zu unserem heutigen Fall sogar gesagt, er hat in Jahrzehnten als Richter noch nie einen so grausamen Mord verhandeln mĂŒssen. Strafverteidigerin Astrid Wagner hat den jungen Mörder trotzdem verteidigt.
    Der Kochlehrling (19) hatte im JĂ€nner 2016 in einer Wohnung in Wien-Favoriten eine alleinstehende Witwe (72) zu Tode gefoltert und sexuell missbraucht. Anlass fĂŒr die heimtĂŒckische tödliche Attacke war ein banaler Streit, weil der spĂ€tere Mörder im Stiegenhaus eine Zigarette geraucht hatte. Der Gutachter hielt den Lehrling fĂŒr einen potenziellen RĂŒckfalltĂ€ter – er wurde zu 15 Jahren Haft verurteilt und in eine Anstalt fĂŒr geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen.
    In ihrem neuen Podcast schildert Astrid Wagner das stundenlange Martyrium der alten Dame und versucht zu erklĂ€ren, was in dem jungen Mann vorgegangen ist. Und Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch rollt den Fall gewohnt akribisch auf – und lĂ€sst wieder einmal nicht locker: „Astrid, im Gegensatz zu mir plĂ€dierst du immer dafĂŒr, nicht so sehr in die Details einzugehen, ich mache es jetzt trotzdem“ 


  • „Es war eine Orgie der Gewalt, ein extremer Aggressionsausbruch, mit sadistischen Komponenten. Es fehlen einem wirklich die Worte, wir sind alle in der Verhandlung an unsere Grenzen gelangt“ – Star-AnwĂ€ltin Astrid Wagner, die Frau, die „das Böse“ kennt wie keine andere, die einst Serienmörder Jack Unterweger liebte und heute versucht, den Inzest-Vater von Amstetten Josef Fritzl, frei zu bekommen, ist noch immer erschĂŒttert. „Der ist einfach nur brutal, der ist ein SchlĂ€chter.“ Trotzdem hat sie jenen Mann, der Anfang 2023 in Wien binnen weniger Tage einen Apotheker (74) und eine junge Mutter (31) auf besonders grausame und brutale Art und Weise ermordete, verteidigt.
    In ihrem neuen Podcast erzĂ€hlt sie warum. Warum verteidigt man einen Mann, der dermaßen brutal zwei ihm völlig unbekannte Menschen tötet, dass die StaatsanwĂ€ltin in der Anklage sogar von einem „sadistischen Overkill“ sprach. Ein Mann, der – und da ist sich Astrid Wagner sicher – weitergemacht hĂ€tte und es jederzeit wieder tun wĂŒrde.
    Da stĂ¶ĂŸt auch Michael Koch, der nach 40 Jahren als Polizei- und Gerichtsreporter in Österreich und Deutschland kaum zu erschĂŒttern ist, an seine Grenzen. „Astrid, ich hatte eigentlich immer sehr großes VerstĂ€ndnis dafĂŒr, dass du tatsĂ€chlich die schwierigsten FĂ€lle ĂŒbernimmst. Im aktuellen Fall, in den so genannten Neujahrs-Morden von Wien, wĂ€re ich ausgestiegen an deiner Stelle.“
    Unbedingt reinhören! “PlĂ€doyer fĂŒr Verbrecher“ – ĂŒberall zu hören, wo es Podcasts gibt.