Afleveringen
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Kurz vor der Abstimmung über die 10-Millionen-Initiative der SVP ging es diese Woche im Ständerat um die Bilateralen III. Beziehungsweise: um eine Formalität dazu. Soll es bei der Abstimmung über die Bilateralen III ein doppeltes Mehr brauchen – von Volk und Ständen?
Was nach einer technischen Verfahrensfrage klingt, ist inzwischen politisch aufgeladen, das hat auch die Debatte im Ständerat gezeigt. Und sie lässt sich von der Frage nach dem eigentlichen Inhalt der Verträge kaum mehr trennen. Mit der Abstimmung über die 10-Millionen-Initiative erhält diese Debatte nochmals eine neue Dynamik.
Warum ist die Frage nach dem Ständemehr in der Europafrage so wichtig? Worüber streitet das Parlament im Kern? Und wie hängt das alles mit der 10-Millionen-Initiative zusammen?
Das diskutieren Bundeshauschefin Larissa Rhyn, Reportage- & Storytelling-Chefin Jacqueline Büchi und Meinungschef Fabian Renz in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro». Sie sind zu Gast bei Philipp Loser und ordnen ein, was die Debatte ums Ständemehr für die Europafrage bedeutet.
Produzent: Noah Fend
Mehr zur emotionalen Debatte ums Ständemehr:
Ständemehrdebatte: «Der Räte nicht würdig»: Das Parlament veranstaltet ein Chaos bei den EU-Verträgen Europafrage: Es läuft für die EU-Gegner «Monsterdebatte» im Ständerat: Im Parlament kommts zum EU-Showdown – drei Tage vor der Abstimmung über die 10-Millionen-Schweiz Ständemehr bei Bilateralen III: «Killerbeschluss» gegen das EU-Paket versetzt das Pro-Lager in AufruhrDas «Politbüro» mit einem Digitalabo vorab hören
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Daniel Jositsch verlässt die SP – aber nicht den Ständerat.
In einem ziemlich nüchternen Raum – weisse Tische, weisse Wände, dunkler Teppichboden – gibt Daniel Jositsch am Donnerstag seinen Parteiaustritt und seine erneute Kandidatur für den Ständerat bekannt.
Es ist das vorläufige Ende einer zunehmend konfliktreichen Beziehung zwischen Daniel Jositsch und seiner Partei. Und der frühe Anfang eines spannenden Wahlkampfs 2027
Was sagt der Streit zwischen Daniel Jositsch und seiner Partei über die generelle Ausrichtung der SP aus? Gibt es solche Richtungsstreitigkeiten auch in anderen Parteien? Welche Rolle spielt Jacqueline Badran in der Geschichte? Kann (und will) sie wirklich Ständerätin werden?
In einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro» diskutiert Philipp Loser den Fall Daniel Jositsch mit Chefredaktorin Raphaela Birrer, Bundeshauschefin Larissa Rhyn, Meinungschef Fabian Renz und Inlandchef Mario Stäuble. Zum Schluss der Folge blicken sie zudem auf die neusten Umfragen zur Abstimmung über die 10-Millionen-Initiative am 14. Juni 2026.
Produzent: Noah Fend
Mehr zum Fall Jositsch:
Daniel Jositsch – Geschichte einer Entfremdung Analyse von Fabian Renz: «Make SP Great Again»: Die Genossen erleben ihren Trump-Moment Daniel Jositsch: «Ich weiss schon lange, dass Jacqueline Badran den Ständeratssitz will. Die Frage ist, ob ich ihn ihr überlasse» Jacqueline Badran: «Daniel Jositsch ist ein Möchtegern-Alphamännchen»Das «Politbüro» mit einem Digitalabo vorab hören
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Zijn er afleveringen die ontbreken?
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Für Beat Jans geht es am 14. Juni um viel. Als Justizminister kämpft er für ein Nein zur 10-Millionen-Initiative der SVP. Und er tut dies ziemlich aktiv. Seit Wochen zieht er durchs Land, spricht auf Podien, referiert vor Pharma-Managern und vor Landfrauen, debattiert in der «Arena» – sogar einen Auftritt in einem Fussballpodcast lässt er nicht ungenutzt.
Lange war Jans mit seinem bundesrätlichen Engagement gegen die Initiative allein. Einmal äusserte sich Elisabeth Baume-Schneider im Zusammenhang mit der AHV zur Initiative. Von den anderen Bundesrätinnen und Bundesräten kam wenig bis gar nichts.
Bis die ersten Umfragen zeigten, wie knapp es am 14. Juni werden könnte – und was da in der Bevölkerung gerade passiert. Jetzt hört man plötzlich auch Martin Pfister und Ignazio Cassis und merkt, wie sehr der Bundesrat eine Annahme der Initiative fürchtet.
Kann die Regierung jetzt noch etwas bewirken? Kommen ihre Argumente bei der Bevölkerung an? Wie weit dürfen Bundesrätinnen und Bundesräte in solchen Abstimmungskämpfen überhaupt gehen? Und hält sich Beat Jans daran?
Das diskutieren Chefredaktorin Raphaela Birrer, Reportage- und Storytelling-Chefin Jacqueline Büchi, Meinungschef Fabian Renz sowie Inlandchef Mario Stäuble. Sie sind zu Gast bei Philipp Loser zu einer neuen Folge des Politik-Podcasts «Politbüro» über die 10-Millionen-Initiative.
Produzent: Noah Fend
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Vor «Lifestyle-Teilzeitlern» wird gewarnt! Seit der Arbeitgeberverband die Resultate einer Studie zur Schweizer Erwerbsarbeit mit dem bisher in Deutschland benutzten Lifestyle-Begriff versah, geht es rund.
Laut der Studie sind es nicht die Jüngsten (wie bisher vermutet), die lieber in Teilzeit-Pensen arbeiten – sondern die Ältesten. Der Arbeitgeberverband rechnet mit einem Potenzial von insgesamt 86’000 Vollzeitstellen, die darum nicht ausgefüllt werden – eine ähnlich hohe Zahl wie die durchschnittliche Netto-Zuwanderung in die Schweiz.
Insinuiert der Verband hier eine Mitschuld der älteren Teilzeit-Arbeitenden an der hitzigen Wachstumsdebatte? Ist es unmoralisch, nicht 100 Prozent zu arbeiten? Und ist die Debatte überhaupt gerechtfertigt?
Darüber redet das Politbüro in seiner aktuellen Ausgabe. Mit dabei sind Bundeshauschefin Larissa Rhyn, Leiterin «Reportagen & Storytelling» Jacqueline Büchi und Leiter «Politik & Wirtschaft» Mario Stäuble. Gastgeber ist Philipp Loser.
Host: Philipp Loser
Produktion: Sara SpreiterDas «Politbüro» mit einem Digitalabo vorab hören
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Es ist der wohl grösste Medizinskandal der Schweizer Geschichte: Mit dem Herzchirurgen Francesco Maisano an der Spitze stieg die Sterblichkeit an der Herzklinik des Universitätsspitals Zürich unverhältnismässig an. 70 Todesfälle hätten verhindert werden können.
Warum hat niemand früher eingegriffen? Ist der Fall Maisano auch ein Fall Schweiz? Ein Versagen der politischen Aufsicht? Und inwiefern steht der Umgang mit dem Fall für den Umgang mit ähnlich gelagerten Skandalen?
Im Politbüro wird diese Woche über die Schweizer Verantwortungskultur gesprochen – über unseren Hang, den Konsens über alles zu stellen. Mit dabei: Chefredaktorin Raphaela Birrer, Leiterin der Bundeshausredaktion Larissa Rhyn und Inlandchef Mario Stäuble. Moderiert wird die Podcastfolge zum Fall Maisano von Philipp Loser.
Host: Philipp Loser
Produktion: Sara Spreiter und Jacqueline Wechsler
Mehr zum Fall Maisano
Francesco Maisano tritt am italienischen Fernsehen auf – wie wenn nichts wäre Einen Gott in Weiss zu kritisieren, war offenbar ein Sakrileg 70 Tote zu viel unter dem ehemaligen Klinikleiter Francesco Maisano Unispital-Whistleblower im InterviewDas «Politbüro» mit einem Digitalabo vorab hören
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Sie ist wohl die kontroverseste Abstimmung des Jahres. Die «10-Millionen-Initiative» oder wie sie von den Initiantinnen und Initianten genannt wird, die «Nachhaltigkeits-Initiative».
Der Vorstiss der SVP fordert, dass die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz langfristig nicht über 10 Millionen Menschen wachsen soll. Die Befürworter argumentieren, dass ein starkes Bevölkerungswachstum die Infrastruktur der Schweiz überlaste.
Die Gegner hingegen sind der Meinung, dass die Initiative die Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäische Union gefährde und wichtige bilaterale Verträge aufs Spiel setze. Zudem sagen sie, dass die Schweiz wirtschaftlich stark auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen ist.
Die Budgets auf beiden Seiten sind enorm, und die Debatte rund um die Initiative wird entsprechend emotional und kontrovers geführt.
Wie verläuft die politische und gesellschaftliche Diskussion derzeit? Wo liegen die aktuellen Abstimmungstendenzen? Und welche Parallelen gibt es zur Masseneinwanderungs-Initiative?
Alles zur 10-Millionen-Initiative besprechen Host Philipp Loser und Reportage- und Storytelling-Leiterin Jacqueline Büchi, Meinungschef Fabian Renz, sowie Inlandchef Mario Stäuble in einer neuen Folge des Schweizer Politikpodcasts «Politbüro».
Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zur 10-Millionen-Initiative
Wie viele Fachkräfte wandern tatsächlich in die Schweiz ein? Die Argumente der SVP im Faktencheck EU-Bürgerinnen, Asylbewerber und Ukraine-Flüchtlinge: Warum die Schweiz wirklich wächst Knappe Mehrheit will Ja zur 10-Millionen-Initiative sagen Die SVP pumpt 6 Millionen in den Kampf um die 10-Millionen-Initiative – die Gegner zahlen noch mehr Nur wenige Regionen Europas sind stärker gewachsen als Schweizer KantoneDas «Politbüro» mit einem Digitalabo vorab hören
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Während die einen am 1. Mai einfach ein verlängertes Wochenende geniessen, gehen andere auf die Strassen, um zu demonstrieren. Aber wofür eigentlich genau?
Der «Tag der Arbeit» ist ein politischer Feiertag und für viele Menschen noch immer sehr wichtig. Sein Ursprung liegt weit zurück im Jahr 1889 in Chicago.
Was genau ist damals passiert? Welche Bedeutung hat der 1. Mai heute noch für die Arbeiterschaft? Und gibt es eigentlich auch einen ähnlichen Feiertag für die Bürgerlichen?
Alles rund um die Entstehung und die Entwicklung des Tags der Arbeit besprechen Meinungschef Fabian Renz und Host Philipp Loser in der neuesten Folge des Schweizer Politikpodcasts «Politbüro».
Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zum 1. Mai
Gespräch zum 1. Mai: Wie macht Arbeit glücklich? Antworten vom Psychologen Wozu sind Nationalfeiertage eigentlich da?Das «Politbüro» mit einem Digitalabo vorab hören
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Patrick Fischer ist weg – und der Corona-Graben wieder da. Die Entlassung des Eishockey-Nationaltrainers Patrick Fischer und die heftigen Reaktionen darauf zeigen eindrücklich: Die Coronazeit ist noch längst nicht vergessen. Zwei unversöhnliche Lager stehen einander weiterhin gegenüber – und es braucht wenig, um den Streit neu zu entfachen. Unter Umständen reicht schon eine Trainerentlassung.
Die, die sich damals vom Staat ungerecht behandelt gefühlt haben, fordern eine umfassende Aufarbeitung der Pandemiezeit. Nicht nur eine juristisch-politische, sondern auch eine moralische.
Inwiefern wurde das in der Schweiz gemacht? Braucht es das überhaupt? Und ist das Aufgabe des Staates?
Darüber sprechen Chefredaktorin Raphaela Birrer, Reportage- und Storytelling-Leiterin Jacqueline Büchi und Meinungschef Fabian Renz in einer neuen Folge des Schweizer Politikpodcasts «Politbüro». Sie sind zu Gast bei Philipp Loser.
Produktion: Jacqueline Wechsler, Sara Spreiter
Weiterführende Links:
Der Fall Fischer reisst alte Coronagräben wieder auf Philipp Loser über den Fall Fischer: Lasst uns über Corona reden! Oder doch lieber nicht?Das «Politbüro» mit einem Digitalabo vorab hören
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Andri Silberschmidt steht irgendwo in einem Zürcher Park, im Hintergrund zwitschern die Vögel. Er trägt beige Anzugshosen, ein hellblaues Hemd, die Haare perfekt zur Seite gegelt, die Hände vor dem Bauch gefaltet – und sagt in die Kamera: «Ja, ich will Regierungsrat des Kantons Zürich werden.»
Jetzt also auch er: Der erst 32-jährige FDP-Nationalrat will sich im April 2027 in die Zürcher Kantonsregierung wählen lassen – und damit die nationale Politik verlassen.
Andri Silberschmidt ist damit nicht der Einzige. Zuletzt zog es gleich mehrere national bekannte Politikerinnen und Politiker zurück in die Regierungen ihrer Kantone oder Städte: Aline Trede (Kanton Bern), Roger Nordmann (Kanton Waadt), Balthasar Glättli und Celine Widmer (beide Stadt Zürich) sind die jüngsten Beispiele.
Warum machen sie das? Kommt das häufiger vor als früher? Und was sagt das über unser politisches System?
Das besprechen Chefredaktorin Raphaela Birrer, Inlandchef Mario Stäuble und Meinungschef Fabian Renz in einer neuen Folge des Politik-Podcasts «Politbüro». Sie sind zu Gast bei Philipp Loser.
Weiterführende Links:
Das Video, in dem Andri Silberschmidt seine Kandidatur für den Zürcher Regierungsrat bekannt gibt Zürcher Regierungsratswahlen: «Armutszeugnis»: FDP setzt auf Andri Silberschmidt – und irritiert die SVP FDP setzt auf Andri Silberschmidt – und begräbt wohl den Traum von einem zweiten Sitz Der Kommentar von Fabian Renz: So macht Wählen keinen SpassDas «Politbüro» mit einem Digitalabo vorab hören
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Vor wenigen Wochen wurde FDP-Bundesrätin Karin Keller-Sutter auf der Plattform X übel beschimpft. Der Absender war ein 75-jähriger Mann, der Elon Musks KI-Chatbot «Grok» nutzte, um mit vulgären und sexistischen Sätzen über die Bundesrätin herzuziehen. Mittlerweile hat Keller-Sutter Strafanzeige erstattet.
Der Fall wirft viele Fragen auf.
Wer ist schuld, wenn jemand mit einer KI eine Bundespolitikerin beleidigt? Wer haftet für all die gesellschaftlichen Folgen dieser neuen Technologie? Wie kann man KI regulieren? Und wozu ist die KI künftig noch im Stande?
Der Politik-Podcast «Politbüro» widmet sich heute einem der grössten Themen unserer Zeit. Host Philipp Loser, Inlandchef Mario Stäuble und Meinungschef Fabian Renz zeigen, wie der Schweizer Politbetrieb auf die Künstliche Intelligenz reagiert und diskutieren über mögliche Regulierungen.
Produktion: Sara Spreiter
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Es war offensichtlich kein Zufall: Als die Journalisten der «Schweiz am Wochenende» nachfragten, ob er das wirklich so gemeint habe, durchwursteln, really?, da legte Aussenminister Ignazio Cassis noch einen drauf: «’Durchwursteln’ gilt medial gern als Makel. Ich sehe darin eher eine schweizerische Kernkompetenz: den besten Weg zu finden, um unsere Interessen zu wahren – Schritt für Schritt, mit gesundem Pragmatismus.» Eine Kernkompetenz sogar!
Durchwursteln seit 1904
Tatsächlich begleitet das Reden vom Durchwursteln die Schweizer Politik schon lange. Bereits im Dezember 1904, als im Parlament ein neuer Handelsvertrag mit Italien verhandelt wurde, sagte der Berichterstatter der Zollkommission, Frey, (mit Vornamen hatte man es in der Berichterstattung damals nicht so): «Man kann aber in der Tat viel vermischen, wenn man sich von einem Vertrag zum andern durchwurstelt und nicht von Anfang an fest entschlossen ist, die grossen Linien beständig vor Augen zu halten.»
Von da an wurde gewurstelt. Im Zweiten Weltkrieg, im Kalten Krieg, nach dem Kalten Krieg. Immer, wenn die Situation etwas komplizierter für den Kleinstaat wurde.
Es ist also nicht so, als ob das Konzept des Durchwurstelns ein unbekanntes wäre. Nur dass es ein Bundesrat so bezeichnet – das ist neu. Was bedeutet das? Warum hat das Cassis gemacht? War das Kalkül? Oder Ungeschick? Im Politik-Podcast «Politbüro» wursteln heute Jacqueline Büchi, Fabian Renz und Mario Stäuble. Sie sind zu Gast bei Philipp Loser.
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Vor etwas mehr als einem Jahr war Martin Pfister für die meisten ein Unbekannter. Dann wurde er als Nachfolger von Viola Amherd in den Bundesrat gewählt.
Seit einem Jahr ist er nun also Vorsteher des grossen (und schwierigen) Verteidigungsdepartements. Zu Beginn versprach Pfister, den Problemen im Departement wirklich auf den Grund zu gehen. Dann musste er als Erstes über den plötzlich nicht mehr so fixen Kaufpreis der neuen F-35-Kampfjets informieren.
Hört man sich im Bundeshaus um, sagt man über ihn vor allem eines: Pfister ist unglaublich nett. Er ist transparent, ehrlich, holt Meinungen der Parteien ab, informiert die Kommissionen rechtzeitig. Bei aller Nettigkeit fehle ihm aber (noch immer) das Verständnis darüber, wie das politische Spiel im Bundeshaus wirklich funktioniere.
Stimmt das? Was hat Martin Pfister in seinem ersten Jahr als Bundesrat erreicht? Was nicht? Und welche Falle hat er dabei gemacht?
Host Philipp Loser, Inlandchef Mario Stäuble und Meinungschef Fabian Renz ziehen eine Zwischenbilanz über das erste Jahr von Martin Pfister als Bundesrat – in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro».
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Es war schon Abend, gegen 18.30 Uhr, als Bundesrat Albert Rösti am vergangenen Sonntag zusammen mit Karin Keller-Sutter vor die Medien trat, um die Abstimmungsresultate zu kommentieren. Was er dann zur SRG-Halbierungsinitiative sagte, sorgte bei den siegreichen Gegnerinnen und Gegnern (62 Prozent) für Empörung.
Man müsse die Ja-Stimmen (38 Prozent) zur SRG-Initiative ernst nehmen. Die Ausgewogenheit der SRG-Inhalte sei «auffallend oft» Thema gewesen im Abstimmungskampf. Und der Bundesrat wolle der SRG im Sport- und Unterhaltungsbereich «Beschränkungen auferlegen».
Es ist nicht das erste Mal, dass Bundesrat Albert Röstis Politstil zu reden gibt. Für die einen ist er inakzeptabel. Für die anderen taktisch geschickt.
Was stimmt? Ist Rösti ein strategisches Genie? Oder ist sein Vorgehen undemokratisch?
Das diskutieren Chefredaktorin Raphaela Birrer, Reportage- und Storytelling-Leiterin Jacqueline Büchi und Fabian Renz, Leiter Analyse und Meinungen, in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro». Sie sind zu Gast bei Philipp Loser.
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Der Gegensatz könnte fast nicht grösser sein: Der Bundesrat, der Nationalrat, der Ständerat, die Kantone – sie alle sind bürgerlich dominiert. In den Städten gilt das Gegenteil. Neun der zehn grössten Schweizer Städte haben linke Regierungen.
Das wird am Sonntag einmal mehr bestätigt: Die Stadt Zürich wählt Stadt- und Gemeinderat. Sieben von neun Sitzen in der Stadtregierung werden dann von links-grünen Politikerinnen und Politikern besetzt sein. So sagen es die Umfragen.
Was macht das mit einer Stadt? Warum scheinen Stadt und Land in der Schweiz politisch immer weiter auseinanderzudriften? Und was bedeutet das, wenn man bedenkt, dass bald schon mehr als die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer im urbanen Raum leben?
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Der Leitartikel von Raphaela Birrer zum Nachlesen:
Zürich verdient mehr DiversitätDas «Politbüro» mit einem Digitalabo vorab hören
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Die Halbierungsinitiative: knapp. Die Klimafondsinitiative: chancenlos. Die Individualbesteuerung: mit Vorsprung. So sah es noch vor kurzem aus im Hinblick auf die Abstimmungen vom 8. März.
Nun zeigen die letzten Umfragen vor dem Super-Abstimmungssonntag eine interessante Dynamik in diesem Abstimmungskampf. Die Halbierungsinitiative kippt deutlich ins Nein, die SRG scheint damit (vorerst) gerettet. Die Klimafondsinitiative sackt noch weiter ab. Dafür wird es für die Individualbesteuerung plötzlich überraschend knapp.
Was steckt hinter dieser Dynamik? Welche Rolle spielt die Komplexität bei der Individualbesteuerung? Welche das Programm der SRG bei der Halbierungsinitiative? Und warum findet der Klimafonds nicht mehr Zustimmung?
Darüber diskutieren Inlandchef Mario Stäuble, Reportagen- und Storytelling-Chefin Jacqueline Büchi und Meinungschef Fabian Renz in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro». Sie sind zu Gast bei Philipp Loser und blicken ein letztes Mal auf die Abstimmungen vom 8. März.
Produzent: Noah Fend
Mehr zu den Abstimmungen am 8. März:
SRG-Halbierung kippt ins Nein – Individualbesteuerung verliert stark an Zuspruch Kinderlose Ehepaare werden bei den Steuern belohnt, Familien bestraft Interaktiver Rechner: So hoch ist oder wäre Ihre HeiratsstrafeDas «Politbüro» mit einem Digitalabo vorab hören
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Der 8. März ist ein Super-Abstimmungssonntag. Entschieden wird über vier Vorlagen – und über ziemlich viel Geld. Es geht um die SRG, ums Klima, um die Steuern und ums Bargeld.
Das «Politbüro» nimmt sich allen vier Abstimmungsvorlagen an, erklärt sie und analysiert den Abstimmungskampf. In der zweiten von zwei Abstimmungsfolgen geht es um die Individualbesteuerung und um die Bargeldinitiative.
Geht es bei der Individualbesteuerung im Kern wirklich um Gleichstellung? Warum sind die Kantone dagegen? Wäre die Umsetzung so kompliziert, wie viele von ihnen behaupten? Und was würde ein Ja zur Individualbesteuerung für die Ehe bedeuten?
Was will die Bargeldinitiative genau? Was würde ein Ja zur Initiative überhaupt verändern? Und woher kommt die gross Staatsskepsis der Initianten?
Das alles diskutiert Host Philipp Loser mit Chefredaktorin Raphaela Birrer, Inlandchef Mario Stäuble und Meinungschef Fabian Renz in der zweiten Abstimmungsfolge des Politikpodcasts «Politbüro».
Produzentin: Jacky Wechsler
Hier Teil 1 der Abstimmungsfolgen über die Halbierungs- und Klimafondsinitiative hören
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Der 8. März ist ein Super-Abstimmungssonntag. Entschieden wird über vier Vorlagen – und über ziemlich viel Geld. Es geht um die SRG, ums Klima, um die Steuern und ums Bargeld.
Das «Politbüro» nimmt sich allen vier Abstimmungsvorlagen an, erklärt die Vorlagen und analysiert den Abstimmungskampf. In der ersten von zwei Abstimmunsfolgen geht es um die SRG-Halbierungsinitiative und um die Klimafonds-Initiative.
Was passiert wirklich bei einem Ja zur Halbierungsinitiative? Welche Rolle spielt Bundesrat Albert Rösti im Abstimmungskampf? Welche Susanne Wille? Und ist das zulässig?
Was wollen die Grünen und die SP mit dem Klimafonds? Wie viel kostet das – und wer soll das bezahlen? Warum sind die Grünliberalen dagegen? Und warum haben es grüne Anliegen gerade so schwer?
Das alles diskutiert Host Philipp Loser mit Chefredaktorin Raphaela Birrer, Inlandchef Mario Stäuble und Meinungschef Fabian Renz in der ersten von zwei Abstimmungsfolgen des Politikpodcasts «Politbüro».
Produzent: Noah Fend
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Seit 1848 hatte die Schweiz über 100 Bundesrätinnen und Bundesräte. Darunter solche, die Grosses geschafft, etwa die AHV gegründet haben. Aber auch einige, die längst in Vergessenheit geraten sind. Und Einzelne, die man heute ein wenig vermisst.
Wer waren die besten Bundesräte der Geschichte? Wer die schlechtesten? Werden Frauen und Welsche in der Landesregierung anders bewertet als Männer und Deutschschweizer? Und über all dem steht die Frage: Was macht einen im Nachhinein zu einem guten Bundesrat, zu einer guten Bundesrätin?
Meinungschef Fabian Renz wagt ein inoffizielles Bundesratsranking in einer neuen Folge des Podcasts «Politbüro». Er ist für den grossen historischen Bundesratsrückblick ausnahmsweise alleine zu Gast bei Philipp Loser.
Produzentin: Jacky Wechsler
Hier Philipp Losers Würdigung für Ruth Dreifuss lesen
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Das WEF 2026 ist vorbei: Sehr viel Geopolitik, ziemlich viel Aufregung, zu viel Trump. Daneben etwas Macron mit Sonnenbrille – und der Bundesrat war auch noch da.
In diesem ganzen Trubel ging eine Sache etwas unter: In einem Aufruf haben über 400 Millionäre und Milliardärinnen mehr Steuern für Superreiche gefordert. Sie sehen die Demokratie in Gefahr, wenn Vermögen immer ungleicher verteilt ist. Das ist eine Forderung, die man bisher nur von ganz links kennt.
Verändert sich das gerade? Wie ist das in der Schweiz – immerhin das Land mit der höchsten Millionärsdichten überhaupt? Warum spricht man hier ganz anders über Geld und Reichtum als in anderen Ländern? Wie viel politischen Einfluss haben Millionäre hier? Und muss sich ändern?
Darüber diskutieren Reportage- und Storytelling-Chefin Jacqueline Büchi, Meinungschef Fabian Renz und Inlandchef Mario Stäuble in einer neuen Folge des Politik-Podcasts «Politbüro». Sie sind zu Gast bei Philipp Loser.
Produzent: Noah Fend
Mehr zum Aufruf der 400 Millionären und Milliardären lest ihr hier.
Und hier gibts ein paar Hintergründe dazu, wie gut verdienende Menschen in der Demokratie systematisch mehr Gewicht haben als einkommensschwächere.
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Grönland, der Krieg in der Ukraine, die Proteste im Iran, der Frieden im Nahen Osten: Ein Mann dominiert gerade die Weltpolitik. Er heisst Donald Trump, ist US-Präsident – und war diese Woche am WEF in Davos.
Damit stand die Schweiz plötzlich mittendrin in den weltpolitischen Machtspielen, im aktuellen Ringen um geopolitische Interessen. Als Gastgeberland, aber auch als direkte Zielscheibe von Trump, der in seiner Rede vor versammelter Weltöffentlichkeit über Bundesrätin Karin Keller-Sutter spottete.
In Davos wurde klar: Die Lage, in der Europa und die Schweiz sich befinden, ist ernst. Und sie ist ziemlich kompliziert.
Wie soll sich die Schweiz gegenüber Trump verhalten? Mutig oder pragmatisch? Wie soll sich die Schweiz in Europa positionieren? Solidarisch oder neutral? Und: Kann die Schweiz das?
Das diskutieren Chefredaktorin Raphaela Birrer, Inlandchef Mario Stäuble und Meinungschef Fabian Renz in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro» mit Host Philipp Loser.
Produktion: Noah Fend und Valeria Mazzeo
Hier gibts die Rede des kanadischen Premierministers Mark Carney am WEF zum Nachschauen.
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