Afleveringen

  • Der Speyerer Bischof musste sich wegen einer Depression eine Auszeit von sieben Monaten nehmen und zwei Monate in einer Klinik behandeln lassen. Karl-Heinz Wiesemann erklärt im Live-Podcast "Raus aus der Depression" auf dem Deutschen Katholikentag in Würzburg, dass er schon längere Zeit die Grenzen seiner körperlichen und psychischen Belastbarkeit gespürt habe. Finanzprobleme und Änderungsprozesse im Bistum, vor allem aber der Missbrauchsskandal in der Kirche sei ihm dann so sehr an die Nieren gegangen, dass er krank geworden sei. "Ich habe gelernt, mit Ohnmachtserfahrungen umzugehen, Hilfe anzunehmen und mich auf das Positive, auf das Schöne in der Welt zu konzentrieren", erzählt der Bischof im Gespräch mit Entertainer Harald Schmidt.
    "Es war eine Zeit, die für mich nicht einfach, aber notwendig war", sagt der Bischof rückblickend. Während der Krankheitsphase seien ihm seine Schwächen und Grenzen, aber auch seine Stärken und Kraftquellen wieder deutlicher bewusst geworden. Sport, Kunst, Musik: Die Behandlung habe es geschafft, "meine kreativen Quellen wieder freizulegen", berichtet der 65-Jährige.
    Professor Ulrich Hegerl betont in dieser Folge erneut, dass es keine Schwäche sei, sich in einer beginnenden Depression möglichst schnell Hilfe von außen zu holen. "Depressionen sind eigenständige, schwere Erkrankungen und mehr als eine Reaktion auf schwierige Lebensumstände." Auch Bischof Wiesemann ermutigt Betroffene und Angehörige: "Es ist keine Schande, sich Hilfe zu holen."

    Hilfsadressen für Betroffene und Angehörige:

    Erster Ansprechpartner bei Verdacht auf eine Depression oder Suizidgedanken ist der Hausarzt, Psychiater oder psychologischer Psychotherapeut.

    Deutschlandweites Info-Telefon Depression: 0800 33 44 5 33 (kostenfrei)

    Wissen, Selbsttest und Adressen rund um das Thema Depression
    www.deutsche-depressionshilfe.de

    Hilfe und Beratung bei den sozialpsychiatrischen Diensten der Gesundheitsämter

    Fachlich moderiertes Online-Forum zum Erfahrungsaustausch
    www.diskussionsforum-depression.de

    Für Angehörige
    www.bapk.de und www.familiencoach-depression.de

    Der Podcast ist eine Kooperation von NDR Info mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention.

    Podcast-Tipp: Wie geht's? mit Robin Gosens. Der Fußball-Profi spricht mit seinen Gästen alle zwei Wochen über mentale Gesundheit:
    https://1.ard.de/Wie-gehts_Podcast

  • Für ihn war die Teilnahme an „Germany’s Next Topmodel“ die beste Entscheidung seines Lebens - während es privat gerade sehr schlecht aussah: Jermaine Kothé ist der erste männliche Sieger der bekannten Castingshow. Und er ist der Sohn einer schwer depressiven Mutter, wie er im Podcast "Raus aus der Depression" erzählt. Es geht um den Suizidversuch seiner Mutter, die permanente Sorge um sie: "Du lebst immer mit dieser Angst, dass jetzt ein Anruf kommen könnte" - und das Spannungsverhältnis, als er sie einmal selbst in die Klinik gefahren hat: "Du fühlst dich ja so, als würdest du einer Person was Schlechtes tun, du würdest sie jetzt einsperren. Aber du machst ja eigentlich das Richtige". Inwiefern ihm selbst stetige Psychotherapie seit seinem 7. Lebensjahr hilft, wie er eigene Tiefphasen erkennt und überwindet und wie ihn die Teilnahme an "GNTM" auf mehreren Ebenen beflügelt hat, das erzählt Jermaine Kothé in dieser Folge.

    Mit seiner wissenschaftlichen Expertise zu Ursachen, Auslösern und Therapien der Depression liefert Professor Dr. Ulrich Hegerl wie immer Einordnungen, diesmal u.a. zum Rückfallrisiko unter medikamentöser Behandlung und zu neuen Depressions-Apps. Hegerl ist Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe mit langjähriger Erfahrung in der Behandlung psychisch erkrankter Menschen.

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  • Er ist einer der bekanntesten Sportmoderatoren Deutschlands, mit sich im Reinen – doch in seiner Jugend musste Frank „Buschi“ Buschmann mit dem Suizid seines Vaters fertigwerden. Dass er diesen gar nicht so schnell und gut verarbeitet hat wie zunächst angenommen, erzählt er im Podcast „Raus aus der Depression“. Erst Jahrzehnte später ist dem ehemaligen Zweitliga-Basketballspieler klargeworden, wie alleingelassen er sich damals, 1983, gefühlt hat: „Entweder war das Thema Selbstmord eine Schande oder Sünde oder aber es war einfach ganz weit weg für viele Leute. Das war ja wie eine Begegnung mit einem Alien, diese Begegnung mit einem Suizid.“ Der Sportjournalist habe oft Scham empfunden – oder Wut auf unqualifizierte Kommentare á la „Da kann ja die Ehe nicht richtig gewesen sein“. Ihm als Sohn habe dies die Trauerarbeit sehr erschwert. In dieser Ausgabe spricht „Buschi“ auch über eigene Schuldgefühle und die ewige Frage nach dem „Warum?“

    Mit seiner wissenschaftlichen Expertise zu Ursachen und Therapien der Depression liefert Professor Dr. Ulrich Hegerl wie immer Einordnungen und betont in Bezug auf Suizid deutlich: „Ich halte es für ganz, ganz wichtig, dass man sich das klar macht, dass das in aller Regel in Verbindung mit einer psychischen Erkrankung erfolgt und dass da der Hauptschuldige diese Erkrankung ist und nicht die Familie“. Hegerl ist Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe mit langjähriger Erfahrung in der Behandlung psychisch erkrankter Menschen.

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    Verein Angehörige um Suizide (AGUS e.V.):
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  • Ob Lifestyle-Tipps, Kochrezepte oder Frisuren-Tutorials - DominoKati lebt und liebt das Internet. Seit über zwölf Jahren gibt die Content Creatorin ihrer Community täglich Einblicke in ihr Leben.

    In dieser Folge von "Raus aus der Depression" spricht sie gemeinsam mit ihrem Freund "The Boy", der anonym bleiben möchte, über eine besonders herausfordernde Zeit in ihrer Beziehung. Im Mittelpunkt steht seine Depression - und die Frage, wie man als Paar mit einer solchen Erkrankung umgeht. Im Gespräch mit Gastgeber Harald Schmidt und Prof. Ulrich Hegerl von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizid-Prävention berichten sie, wie sehr die Krankheit ihr Leben und ihre Beziehung verändert hat.

    "The Boy" erzählt, wie sich seine Depression schleichend entwickelte: Nach außen funktionierte er weiterhin, doch innerlich fühlte er sich zunehmend leer, überfordert und erschöpft. Besonders eindrücklich beschreibt er seine Gefühllosigkeit - so stark, dass er gezielt Orte aufsuchte, an denen Menschen lachten, in der Hoffnung, selbst wieder etwas spüren zu können. Auch DominoKati gibt einen ehrlichen Einblick in die Perspektive einer Angehörigen. Sie spricht offen über Hilflosigkeit, Wut und Verlustängste - und darüber, wie sehr die Depression auch ihren eigenen Alltag und ihre Arbeit beeinflusst hat. Sie resümiert: "Ich war extrem wütend und fand die ganze Situation richtig unfair. Wieso ich? Wieso wir?"

    Seine Therapie in einer Klinik und kleine Achtsamkeitsübungen helfen und erleichtern den gemeinsamen Alltag heute. Es ist ein intensives Gespräch über Machtlosigkeit, Schuldgefühle und darüber, wie Akzeptanz und Zeit dabei helfen können, Schritt für Schritt zurück ins Leben zu finden.

    Erster Ansprechpartner bei Verdacht auf eine Depression oder Angsterkrankungen ist der Hausarzt, Psychiater oder psychologischer Psychotherapeut. Weitere Hilfe erhalten Sie bei einer akuten Krise bei der nächsten psychiatrischen Klinik oder dem Notarzt unter 112. Sie erreichen die Telefonseelsorge rund um die Uhr und kostenfrei unter 0800-111 0 111 oder 0800-111 0 222.

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  • 2021 ist der Höhepunkt seiner Karriere: Jonathan Hilbert holt bei den Olympischen Spielen in Tokio Silber für Deutschland – im Gehen. Ein Triumph voller Emotionen, Euphorie und Stolz. Doch die Hochstimmung hält nicht lange an. In den Monaten nach seinem Olympia-Erfolg entwickelt er eine Depression.

    Im Podcast Raus aus der Depression spricht Jonathan Hilbert mit Harald Schmidt darüber, wie sich die Erkrankung bei ihm bemerkbar gemacht hat – und wann er erkannt hat, dass er trotz sportlichem Leistungsdenken einen Schritt zurücktreten muss. Der Vorsitzenden der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, Ulrich Hegerl, ordnet das Gespräch aus medizinscher Sicht ein und erklärt den Zusammenhang es zwischen Stress und Depression.
    Es ist ein ehrlicher Austausch über Warnsignale, Selbstüberforderung und den Weg zurück zu mentaler Stabilität. Heute arbeitet Jonathan Hilbert Schritt für Schritt an seinem Comeback - mit mehr Achtsamkeit, klaren Grenzen und dem Ziel Olympia 2028.

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  • Autorin und Journalistin Kathrin Wessling spricht im Podcast "Raus aus der Depression" mit Harald Schmidt über ihr Leben mit Depressionen und ADHS. Sie berichtet von ihrer Jugend, Klinikaufenthalten als Studentin, Isolation und dem Gefühl, eine ganze Lebensphase "verpasst" zu haben. Denn statt sorglos auf Partys zu feiern, kümmerte sich Kathrin Wessling in ihren frühen Zwanzigern um ihre Krankheiten. Erst die ADHS-Diagnose brachte Klarheit und veränderte ihren Umgang mit der Depression grundlegend.
    Heute hat sie einen Weg gefunden mit den Krankheiten umzugehen. Neben der regelmäßigen Einnahme von Medikamenten hilft ihr eine klare Tagesstruktur: "Bewegung, rausgehen, regelmäßig essen, Wohnung aufräumen. Das ist schrecklich und ich schaffe es an vielen Tagen auch nicht. Aber ich weiß: das oder wieder Klinik."

    Der Psychiater und Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, Prof. Dr. Ulrich Hegerl, erklärt, wie ADHS und Depression zusammenhängen, warum beide Erkrankungen ernst zu nehmen sind und worin sie sich in Auslösern und Behandlung unterscheiden.

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  • In dieser Folge spricht Schauspielerin Isabell Horn offen über ihre mehrfachen depressiven Episoden - von der ersten Depression nach einer überraschenden Kündigung bis zur Wochenbett-Depression und einem schweren Rückfall während der Corona-Zeit. Die zweifache Mutter hat in dieser Zeit gelernt offen damit umzugehen. "Es war erst mal wahnsinnig schwierig, mich so zu zeigen. Ich bin eine Frohnatur. Ich bin eine Macherfrau und ich möchte funktionieren. Und da habe ich wirklich gemerkt, es geht nichts mehr." Sie erzählt, wie sie sich Hilfe holte, warum Scham eine große Rolle spielte und welche Strategien ihr heute helfen, stabil zu bleiben.
    Prof. Ulrich Hegerl ist Psychiater und Vorsitzender der Stiftung Deutscher Depressionshilfe. Er ordnet medizinisch ein, klärt über Auslöser, Veranlagung und Behandlungsmöglichkeiten auf.

    Erster Ansprechpartner bei Verdacht auf eine Depression oder Angsterkrankungen ist der Hausarzt, Psychiater oder psychologischer Psychotherapeut.

    Weitere Hilfe erhalten Sie bei einer akuten Krise bei der nächsten psychiatrischen Klinik oder dem Notarzt unter 112.

    Sie erreichen die Telefonseelsorge rund um die Uhr und kostenfrei unter 0800-111 0 111 oder 0800-111 0 222.

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    Ernährungstipps bei Depression (ARD Gesund)
    https://1.ard.de/Ernaehrung-bei-Depression-edocs-wa

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  • Klaudia Giez - seit "Germany‘s Next Topmodel" auch bekannt als Klaudia mit K. Obwohl sie nicht gewann, erhielt sie in der Finalshow den "Best Personality"-Award – vor allem wegen ihrer ehrlichen und fröhlichen Art. Im Podcast spricht die Moderatorin und Content Creatorin offen über ihre depressive Erkrankung. Bereits mit 16 Jahren hatte sie das Gefühl, dass "etwas nicht stimmt". Sie erinnert sich an Weihnachten 2024, wo sie die Depression erneut sehr schwer erwischte. "Ich habe die ganze Zeit geweint. Ich wusste nicht weiter. Ich konnte nicht mehr." Sie beschreibt eindrücklich, wie sich Depression anfühlen kann: vom Verlust des Hungergefühls über innere Leere bis hin zu völliger Antriebslosigkeit. Klaudia Giez berichtet im Gespräch mit Host Harald Schmidt, dass sie sich daraufhin selbst in die Klinik eingewiesen hat. Der Klinikaufenthalt habe ihr das Leben gerettet, sagt sie heute rückblickend. Der strukturierte Alltag, die therapeutische Begleitung und der Austausch mit anderen Patientinnen gaben ihr Halt und neue Lebenskraft.

    Medizinisch eingeordnet wird das Gespräch von Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Psychiater und Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Er erklärt, woran man eine Depression erkennt, wann Antidepressiva sinnvoll sein können und wie Angehörige Betroffene unterstützen können, ohne sich selbst zu überfordern.

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  • Seit 18 Jahren ist Patrick Müller ein beliebter Schauspieler der RTL-Sendung "Unter uns". Im Podcast "Raus aus der Depression" spricht er erstmals ausführlich über seine Depression. Er berichtet von sozialem Rückzug, Selbstzweifeln und negativen Gedanken. Die Depression verleite, alles schlechtzureden, sagt er: "Irgendeinen Haken findet man an jeder Situation". Zwar haben ihm die tägliche Arbeit im Studio und die Tagesstruktur geholfen, aber er fühlte sich energielos, konnte auch viele Anforderungen in seiner fünfköpfigen Familie nicht mehr erfüllen, sah sich als Belastung für seine Frau an. Davon erzählt er im Gespräch mit Harald Schmidt, außerdem, wie er am Arbeitsplatz mit der Erkrankung umgegangen ist und wie die Corona-Maßnahmen für ihn zu einem Trugschluss führten: "Ich hatte ja eine Begründung, isoliert zu sein. Die Distanz, in der habe ich mich ja vermeintlich wohlgefühlt". Müller gibt schließlich Einblicke in seine Therapieerfahrungen und berichtet auch von den Hürden, einen Therapieplatz zu finden.

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  • Niedergeschlagenheit, Ausweglosigkeit und immer ein „Suchender“ im Innern – das kennt der ehemalige Fußball-Nationaltorwart Timo Hildebrand sehr gut. In dieser Folge erzählt er, wie kraftlos er sich als aktiver Bundesliga-Torwart (z.B. beim VfB Stuttgart, TSG Hoffenheim oder Schalke 04) phasenweise gefühlt hat: „Wir haben zwar gewonnen, aber ich war froh, dass kein Ball aufs Tor kam. Es gab schon ein paar Phasen, wo ich gewusst habe, ich bin wirklich energielos“. Aufgewachsen ist er mit einem alkoholkranken Vater und einer Mutter, die sehr viel bewältigen musste. Der Fußball gab ihm Halt. Später, nach der Trennung von der Mutter seines Sohnes, begibt er sich in eine Klinik - erstmals spricht er im Podcast öffentlich darüber. Welche Rolle der Spitzensport als „Ellenbogengesellschaft“ spielt, warum Hildebrand sich auch als Mann verletzlich zeigen möchte und wie ihm Entspannungstechniken wie Yoga helfen, das berichtet er im Gespräch mit Harald Schmidt.

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    Interview mit Ulrich Hegerl im Psychologie-Podcast "Innenwelt" von WDR5
    https://1.ard.de/innenwelt-depression-symptome

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  • Inwiefern eine traumatische Kindheit eine spätere Depression "triggern" kann, darum geht es in dieser Folge mit Model Betty Taube (bekannt u. a. aus GNTM). Jahrelang hatte sie das Aufwachsen bei ihrer alleinerziehenden, alkoholabhängigen, gewalttätigen Mutter und den anschließenden Aufenthalt in einem Kinderheim erfolgreich verdrängt: "Für mich war klar: Wenn ich mit 18, 19 aus diesem Kinderheim ausziehe, dann mache ich diese Schublade zu und dann hat sich das erledigt und fertig". Doch nach der Scheidung von ihrem Mann erkrankt sie an einer Depression, bei der auch Erinnerungen aus der Kindheit wieder präsenter werden.
    Im Gespräch mit Harald Schmidt erzählt Taube, wie sie sich in der Klinik "nochmal komplett neu kennengelernt" hat, inwiefern ihr ihr Zwergdackel "Jumper" im Alltag hilft und über ihre heutigen Erfolge als Rennfahrerin.

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    Suche nach Trauma-Therapeuten:
    https://www.degpt.de/hilfe-fuer-betroffene/therapeut-innen-in-ihrer-naehe-finden/

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    Podcast-Tipp: Abenteuer Diagnose
    https://1.ard.de/AD-Podcast

  • Als Comedian gute Laune verbreiten - und sich gleichzeitig wie abgeschnitten von der Welt fühlen: Das war für Maxi Gstettenbauer (bekannt aus u.a. GIGA und Comedy Central) viele Jahre lang Alltag. Bis ihn mit Mitte 20 ein Freund auf seine Teilnahmslosigkeit anspricht: "Man denkt immer, es ist Teil der Persönlichkeit. Aber es gibt hier eine Symptomatik, die eine Krankheit ist, wo man was machen kann". Auch Panikattacken erlebt der Comedian häufiger - mehrmals muss er sogar den Rettungswagen rufen. Maxi Gstettenbauer sucht sich Hilfe und begibt sich in psychotherapeutische Behandlung. Gstettenbauer teilt im Gespräch mit Harald Schmidt seine Erfahrungen aus der Therapie und berichtet über die darin erlernten Strategien wie zum Beispiel einen geregelten Tagesablauf: "Struktur hilft echt, den Verstand zu beruhigen". Er unterstreicht die wichtige Rolle seiner Frau und von Freunden auf seinem Weg aus der Depression.

    Mit seiner wissenschaftlichen Expertise zu Ursachen, Auslösern und Therapien der Depression beantwortet Professor Dr. Ulrich Hegerl wie immer Fragen und liefert Einordnungen. Er ist Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe mit langjähriger Erfahrung in der Behandlung psychisch erkrankter Menschen. 

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    Maxi Gstettenbauers Buch: „Meine Depression ist deine Depression. Ein Buch gegen das Alleinsein“:
    https://www.rowohlt.de/buch/maxi-gstettenbauer-meine-depression-ist-deine-depression-9783499010545

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    Podcast-Tipp: Die Ernährungsdocs
    https://1.ard.de/ARD_E-Docs_im_Web

  • Mit Depressionen hat die Bestseller-Autorin, Moderatorin und Journalistin Ronja von Rönne seit ihrer Jugend zu tun. In dieser Podcast-Folge meldet sie sich direkt aus einer psychosomatischen Klinik. Früher litt sie zudem unter einer Panikstörung, die sie durch eine Expositionstherapie in den Griff bekam.
    Ronja von Rönne berichtet, wie ein verlässlicher Freundeskreis für sie eine besondere Hilfe war und gibt Erfahrungen weiter, wie Angehörige und Freunde unterstützen können: „Das Schwierigste ist, wenn man sagt: sag einfach, wenn ich was für dich tun kann, denn das wird der Depressive nicht tun.“ Im Gespräch mit Harald Schmidt geht es außerdem um die Diagnose ADHS, den Unterschied zwischen Melancholie und Depression – und warum der „grausame Zeiträuber“ Depression entgegen des Klischees eben keine Inspirationsquelle für Künstler ist. 

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  • Der ehemalige deutsche Radsport-Held Jan Ullrich spricht in diesem Podcast ehrlich über seinen Kampf gegen Depressionen und seine Suchtprobleme. Nach dem Dopingskandal und dem Ende seiner Profikarriere fiel er in ein tiefes Loch. Er hing in Grübelschleifen fest, hatte an nichts mehr Freude und das Gefühl, „einen Knoten im Kopf“ zu haben. Um die innere Leere zu betäuben, griff Jan Ullrich zum Alkohol und letztlich auch zu Kokain. Er berichtet, wie er immer tiefer in die Abhängigkeit rutschte, bis er schließlich „fast gestorben“ wäre: „Wenn du von klein auf antrainiert bekommst: Kämpfen, niemals aufgeben. Dann ist es unglaublich schwer, nach Hilfe zu fragen“, sagt Ullrich rückblickend. Im Gespräch mit Harald Schmidt und Prof. Ulrich Hegerl erzählt er, wie ihm schließlich ein Klinikaufenthalt half. Heute sei er in seiner Mitte angekommen – dazu tragen neben Psychotherapie auch regelmäßiger Sport, Yoga und ausgedehnte Spaziergänge mit dem Hund bei.

    Informationen zu Alkohol- und Drogenabhängigkeit
    https://www.suchtberatung.digital/
    https://www.suchthilfeverzeichnis.de

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    weitere Informationen zu Jan Ullrich:
    https://www.ndr.de/sport/mehr_sport/ullrich270.html

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  • Vor drei Jahren nimmt das Leben von Diskus-Olympiasieger Christoph Harting schlagartig eine Wendung. Beim Wurftraining sackt er plötzlich mit rasendem Puls zusammen, erleidet seine erste Panikattacke - Hilflosigkeit überflutet den Leistungssportler. Er merkt, dass er nicht länger die Augen verschließen kann und Unterstützung braucht. „Es war ein schwieriger Schritt, sich selbst und anderen einzugestehen, dass man ohne Hilfe nicht weiterkommt. Es auszusprechen, macht es real. In dem Moment war es die Mammutaufgabe“, berichtet Harting im Gespräch mit Harald Schmidt. Er wendet sich an die Psychologin am Olympiastützpunkt, doch die Diagnose Depression ist ein harter Schlag für den leidenschaftlichen Sportler. „Wir Sportler wollen ja nicht krank sein. Alles was länger als 14 Tage dauert, geht in die Unmöglichkeit, sich diese Zeit zu geben. Wenn dann ein Arzt zu dir sagt, du hast ein Problem und wir müssen da ein bis anderthalb Jahre dran bleiben, auch mit Medikamenten. Das hat überhaupt nicht in mein Weltbild gepasst“ beschreibt der Sportler. Die für die Depression typischen Selbstzweifel plagen den Olympiasieger: „Ich bin immer ins Grübeln abgeschweift. Aber alles nur im negativen Sinne von ‚du bist nichts wert‘ oder ‚du kannst es nicht‘. Ich war zu mir härter als mein ganzes Umfeld es je hätte sein können.“ In der neuesten Folge von „Raus aus der Depression“ beschreibt Christoph Harting, was sich in seinem Kopf abgespielt hat und wie er es geschafft hat, sich Hilfe zu holen. Inzwischen geht es Harting wieder besser und er wird bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris erneut antreten.

    Mit seiner wissenschaftlichen Expertise zu Ursachen, Auslösern und Therapien der Depression beantwortet Professor Dr. Ulrich Hegerl wie immer in der zweiten Hälfte des Podcasts die wichtigsten Fragen. Er ist Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und verfügt über langjährige Erfahrung in der Behandlung psychisch erkrankter Menschen.


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    Der Podcast ist eine Kooperation von NDR Info mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention.

  • In der Dating Show „Princess Charming” von RTL macht Madleen Matthias ihre psychische Erkrankung und den Klinikaufenthalt öffentlich. Sie hat ein Trauma in der Kindheit erlitten und ist u.a. an Panikattacken und Depression erkrankt. Ein Klinikaufenthalt über fast 4 Monate half ihr, dass es ihr heute deutlich besser geht. Die 24järige studiert aktuell „Global Responsibility and Leadership“ in Groningen. „Es gibt immer gute und schlechte Phasen. Aber nach der Klinik gab es kaum noch ganz schlechte Phasen. Die Klinik hat mir da schon sehr geholfen.“ Als sie depressiv gewesen ist, schaffte Madleen Matthias es kaum aufzustehen. Freundschaften hätten deshalb unter der Erkrankung sehr gelitten: „Irgendwann wird nicht mehr gefragt, kommst du mit oder hast du Zeit, wenn die Antwort immer ‚nein‘ ist, weil ich es einfach nicht aus dem Bett schaffe und ich nicht mehr so richtig was fühle. Durch die Isolation wird das immer schlimmer.“ Im Podcast erzählt sie Host Harald Schmidt wie ihr heute eine SOS-Box für Krisen hilft. Darin enthalten sind Gadgets wie Zopfgummis oder Igelbälle gegen die Unruhe, Fotos von lieben Menschen und Notfallrufnummern. Auch Ammoniakstäbchen mit einem sehr stechenden Geruch würden ihr helfen, sie ins Hier und Jetzt zu holen, wenn sie einen „Film schiebe“. Die wissenschaftliche Expertise und die Ratschläge kommen von Prof Dr. Ulrich Hegerl. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Behandlung psychisch erkrankter Menschen.

    Erster Ansprechpartner bei Verdacht auf eine Depression oder Suizidgedanken ist der Hausarzt, Psychiater oder psychologischer Psychotherapeut.

    Deutschlandweites Info-Telefon Depression 0800 33 44 5 33 (kostenfrei)

    Wissen, Selbsttest und Adressen rund um das Thema Depression:
    www.deutsche-depressionshilfe.de

    Hilfe und Beratung bei den sozialpsychiatrischen Diensten der Gesundheitsämter

    Fachlich moderiertes Online-Forum zum Erfahrungsaustausch www.diskussionsforum-depression.de

    Für Angehörige: www.bapk.de und www.familiencoach-depression.de

    Der Podcast ist eine Kooperation von NDR Info mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention.

  • Wincent Weiss führt das Leben eines Popstars: 350 Tage im Jahr unterwegs: Konzerte, Festivals, Tonstudio. So lebt der Singer und Songwriter. Ab 2018 geht es ihm zunehmend schlechter, er merkt, dass ihm Dinge gleichgültig werden. Er stürzt sich in Arbeit bis die Corona-Pandemie ihn zu einer radikalen Pause zwingt. Durch die Stille während der Lockdowns ohne Termine mit wenig Kontakten fühlt er sich einsam. Er liegt in seinem Bett, kann sich nicht mehr regen - isst und trinkt nichts. „Ich habe nur darauf gewartet, dass ich wieder arbeiten kann, damit ich nicht mit mir allein zuhause diese schreckliche Zeit überstehen muss“, erzählt der Sänger im Podcast Harald Schmidt. Im Song „Wie es mal war“ beschreibt er, wie er sich damals gefühlt hat: "Wo ist der Typ von "Musik sein" oder "Feuerwerk"? Der Kopf zu voll, die Brust zu leer." Er spürt weder echte Freude noch Trauer, einfach nur Leere. Erst als ihn ein Familienmitglied darauf anspricht, beginnt er eine Therapie. Wer das war und wie Sport und Achtsamkeit den The Voice Kids Coach bei der Genesung unterstützten, erfahrt ihr in dieser Folge von „Raus aus der Depression“.
    Die wissenschaftliche Expertise und die Ratschläge kommen wie immer von unserem Experten in der zweiten Hälfte des Podcast, Prof Dr. Ulrich Hegerl. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Behandlung psychisch erkrankter Menschen.

    Hilfsadressen für Betroffene und Angehörige:

    Erster Ansprechpartner bei Verdacht auf eine Depression oder Suizidgedanken ist der Hausarzt, Psychiater oder psychologischer Psychotherapeut.

    Deutschlandweites Info-Telefon Depression 0800 33 44 5 33 (kostenfrei)

    Wissen, Selbsttest und Adressen rund um das Thema Depression
    www.deutsche-depressionshilfe.de

    Hilfe und Beratung bei den sozialpsychiatrischen Diensten der Gesundheitsämter

    Fachlich moderiertes Online-Forum zum Erfahrungsaustausch
    www.diskussionsforum-depression.de

    Für Angehörige: www.bapk.de und www.familiencoach-depression.de

    Der Podcast ist eine Kooperation von NDR Info mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention.

    Podcast-Tipp: Seelenfänger - Toxic Tantra
    https://1.ard.de/seelenfaenger-toxic-tantra

  • Katty Salié ist Autorin des Buches „Das andere Gesicht. Depression im Rampenlicht“. Darin spricht sie mit Prominenten über deren Depression und teilt auch ihre persönlichen Erfahrungen mit der Erkrankung. Die Moderatorin der ZDF-Sendung „aspekte“ fühlte sich trotz ihrer Karriere plötzlich „dumpf und leer“. Ein Auslöser war vermutlich der Tod ihres Vaters und ein schwerer Unfall, den sie beobachtet hatte. Auf Banalitäten im Alltag reagierte sie plötzlich gereizt, gleichzeitig fühlte sie sich innerlich wie abgestorben und konnte nicht einmal mehr weinen. Hinzu kamen körperliche Beschwerden wie Ohrensausen. Nach einem Gespräch mit einem Arzt entschied sie sich dann für eine Therapie und kümmerte sich dann während der Corona-Pandemie um einen Therapieplatz in einer Tagesklinik, die sie neun Wochen besuchte. Im Podcast erzählt sie im Gespräch mit Harald Schmidt wie ihr dort u.a. die Gruppen- und Kunsttherapie sehr geholfen haben.
    Die wissenschaftliche Expertise und die Ratschläge kommen wie immer von unserem Experten in der zweiten Hälfte des Podcast, Prof Dr. Ulrich Hegerl. Viele der Menschen, die Katty Salié für ihr Buch getroffen hat, waren auch schon in diesem Podcast wie Torsten Sträter, Sophie Passmann, Miriam Davoudvandi oder Benjamin Maack. Sie können diese Gespräche gerne noch nachhören.

    Der Podcast ist eine Kooperation von NDR Info mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention.

    Erster Ansprechpartner bei Verdacht auf eine Depression oder Suizidgedanken ist der Hausarzt, Psychiater oder psychologischer Psychotherapeut.

    Bundesweites Info-Telefon Depression 0800 33 44 5 33 (kostenfrei)

    Wissen, Selbsttest und Adressen rund um das Thema Depression unter www.deutsche-depressionshilfe.de

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    Podcast-Tipp: Psychologie-Podcast "Wie wir ticken"
    https://1.ard.de/wie-wir-ticken

  • Nach dem Ende seiner politischen Karriere wurde bei Karl-Theodor zu Guttenberg eine Depression diagnostiziert. Sein Rücktritt war jedoch nicht die Ursache für die Erkrankung. Es habe sich nämlich herausgestellt, dass die Depression eine sehr frühe Veranlagung in seinem Leben war, erzählt er Harald Schmidt in dieser Folge. Eine Behandlung mit Psychotherapie und kurzfristig auch Medikamenten habe geholfen, dass er heute wieder ein sehr gutes und zufriedenes Leben führen könne. „Ich kann sagen, dass ich mich heute in einer guten Ausgangssituation befinde, in der ich nicht wäre, wenn ich mir damals nicht Hilfe gesucht hätte“. Routinen und Meditation sind wichtige Werkzeuge, die ihm heute helfen, gesund zu bleiben. Die wissenschaftliche Expertise und die Ratschläge kommen von Prof. Dr. Ulrich Hegerl. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Behandlung psychisch erkrankter Menschen.

    Gysi gegen Guttenberg-Podcast über Depression
    https://www.youtube.com/watch?v=wwnO5eFUrKI

    Erster Ansprechpartner bei Verdacht auf eine Depression oder Suizidgedanken ist der Hausarzt, Psychiater oder psychologischer Psychotherapeut.

    Wissen, Selbsttest und Adressen rund um das Thema Depression unter
    https://www.deutsche-depressionshilfe.de

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    Podcast-Tipp: Die Paartherapie
    https://1.ard.de/audiothek-paartherapie

  • In der neuen Folge spricht Hazel Brugger mit Harald Schmidt über ihre Depression. Wie alles begann und wieso es ihr mit der Geburt ihrer Tochter erstmal schlechter ging. "Ich habe gemerkt, dass ist nicht normal ist, dass ich 2 Monate im Bett liege und mir alles weh tut." Ihr Mann Thomas merkte vor anderthalb Jahren, dass etwas mit seiner Frau nicht stimmte. "So bist du eigentlich nicht. Das Auto muss in den TÜV“. Hazel suchte psychotherapeutische Hilfe und ist heute an einem Punkt angelangt, wo sie andere Menschen ermutigen will, offen über ihre Probleme zu sprechen. „Schämt euch nicht.“ Die wissenschaftliche Expertise und die Ratschläge kommen von Prof. Dr. Ulrich Hegerl. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Behandlung psychisch erkrankter Menschen.

    Fachlich moderiertes Online-Forum zum Erfahrungsaustausch
    www.diskussionsforum-depression.de

    Angehörigengruppen und Beratung bundesweit:
    www.bapk.de

    Kostenfreies Online-Programm für Angehörige:
    www.familiencoach-depression.de

    Der Podcast ist eine Kooperation von NDR Info mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention.

    Podcast-Tipp: Synapsen - ein Wissenschaftspodcast
    https://www.ardaudiothek.de/sendung/synapsen-ein-wissenschaftspodcast/75565374/