Afleveringen
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**Ich brauche fünf Männer. Aber schnell.**
Mit genau dieser Überschrift schaltete ich Anfang der 80er-Jahre eine Kontaktanzeige im hannoverschen Stadtmagazin.
Damals war das ein Spaß.
Wir waren eine Klasse angehender Altenpflegerinnen, neugierig aufs Leben, und sammelten die Antworten in einem Bastkörbchen. Es kamen Briefe. Fotos. Kuriose Ideen. Manche sehr charmant, manche unfreiwillig komisch. Vor allem aber waren es Menschen, die sich Mühe gaben.
Viele Jahre später war die Welt eine andere.
Briefe wurden zu Profilen. Kontaktanzeigen zu Dating-Portalen. Aus dem Bastkörbchen wurde das Smartphone.
Und plötzlich stand ich – nach vielen Lebensjahren, Beziehungen und Verlusten – selbst vor der Frage: Wie lernt man heute eigentlich einen Menschen kennen?
In dieser Folge erzähle ich von meinen Erfahrungen mit dem Online-Dating.
Von lustigen Begegnungen und enttäuschenden Momenten.
Von Männern, die plötzlich verschwanden.
Von Gesprächen, die nie zu einem Treffen wurden.
Von ersten Dates, die nach fünf Minuten vorbei waren.
Von Menschen, die bis heute Teil meines Lebens geblieben sind – wenn auch nicht als Partner.
Und ich erzähle davon, was ich über mich selbst gelernt habe.
Wie sich mein Blick auf Liebe verändert hat.
Warum Ehrlichkeit wichtiger wurde als Perfektion.
Warum gute Fotos weniger wichtig sind als ein wahrer Text.
Und warum ich heute glaube, dass jede Begegnung ihren Sinn hatte.
Denn ohne all diese Erfahrungen hätte ich Heiko vermutlich nie erkannt.
Ich hätte mich vielleicht gar nicht mehr getraut, mich zu zeigen.
Heute weiß ich:
Nicht jede Begegnung führt zu einer Beziehung.
Aber jede ehrliche Begegnung bringt uns ein Stück näher zu uns selbst.
Vielleicht ist genau das die eigentliche Vorbereitung auf die Liebe.
Wenn du gerade suchst ...
wenn du zweifelst ...
wenn du schon mehr als einen Korb bekommen hast ...
dann möchte ich dir einfach sagen:
Hör nicht auf.
Bleib freundlich.
Bleib ehrlich.
Und bleib offen.
Denn manchmal wartet der wichtigste Mensch deines Lebens genau hinter der nächsten Begegnung. -
Manche Bücher liest man.
Andere verändern das Leben.
Als ich Anfang zwanzig Die Scham ist vorbei von Anja Meulenbelt las, öffnete sich eine Tür, von der ich bis dahin nicht wusste, dass es sie überhaupt gab. Plötzlich durfte über Körper, Lust, Scham und Freiheit gesprochen werden – ohne Entschuldigung, ohne Verstecken.
In dieser Folge sitze ich mit Anja Meulenbelt am Meer in Griechenland. Es ist kein reales Treffen, sondern ein literarischer Dialog. Wir sprechen über Ehrlichkeit, über den Preis des Schreibens, über Weiblichkeit, Schönheit, Feminismus und darüber, was Bücher in einem Menschen auslösen können.
Vor allem aber geht es um die Frage:
Wann verändert Literatur ein Leben? -
Zijn er afleveringen die ontbreken?
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BESCHREIBUNG
Ein Rasenmäher schnurrt im Hintergrund. Ein gemeinsamer Sprung in den Schaalsee. Eine fremde Frau, die klatscht, später mit einem Wiesenblumenstrauß wiederkommt und fragt: „Sind Sie frisch verliebt? Man sieht das so.“
Von dieser Begegnung aus sprechen Barbara und Heiko über die Strahlkraft von Liebe. Über Berührungen, Blicke und den liebevollen Ton zwischen zwei Menschen. Aber auch über Irritationen, alte Muster und jene Momente, in denen Liebe nicht bedeutet, dass alles leicht ist.
Eine Folge über das Sichtbarwerden von Liebe – und über die Entscheidung, auch das Schwierige mit anderen Augen zu betrachten. -
BESCHREIBUNG
Was wäre, wenn Barbara und Heiko sich am 19. Oktober 2055 wieder gegenübersitzen?
30 Jahre nach ihrem ersten Zusammensein.
In dieser besonderen Folge sprechen sie aus der Zukunft zurück auf ihre Liebe. Was haben sie bewahrt? Was hat sie getragen? Welche Rituale, Berührungen, Gespräche und Entscheidungen haben dafür gesorgt, dass ihre Liebe lebendig geblieben ist?
Es geht um Augenkontakt am Morgen, Händehalten in schwierigen Momenten, kleine Geschenke, gemeinsame Bücher, Lieblingsorte, Berührungen, Rohkostsalate, innere Kinder und das tägliche Versprechen, sich immer wieder neu zu begegnen.
Eine Folge über Liebe als gelebte Pflege. -
BESCHREIBUNG
Nach zwei Wochen Flitterwochen auf Mykonos sind Barbara und Heiko zurück in Deutschland – und plötzlich beginnt etwas Neues.
Nicht mehr Barbaras Wohnung. Nicht mehr Heikos Wohnung. Sondern unsere Wohnung.
In dieser Folge sprechen sie über die ersten 24 Stunden im gemeinsamen Alltag: über Möbel, Mietvertrag, Feilchenpastillen, Arztbesuche, kleine Fürsorgegesten, Rituale auf dem Bett, das Ankommen nach der Reise und die Frage, wie aus Liebe ein gemeinsames Leben wird.
Eine Folge über das Spektakuläre im Unspektakulären – und darüber, warum gerade die kleinen Momente zeigen, wie groß eine Liebe sein kann. -
BESCHREIBUNG
Wir sind nicht jungfräulich in diese Beziehung gegangen.
Wir bringen beide ein Vorleben mit. Frühere Lieben. Sehnsüchte. Enttäuschungen. Hoffnungen. Beziehungen, die fast funktioniert hätten. Begegnungen, die uns vorbereitet haben.
In dieser Folge sprechen Barbara und Heiko darüber, wie sie mit den Lieben davor umgehen. Nicht aus Eifersucht, sondern aus dem Wunsch heraus, den anderen wirklich zu verstehen.
Es geht um Vertrauen, Ehrlichkeit, alte Beziehungen, sexuelle Unsicherheiten, die Hoffnung auf Gelingen und die tiefe Gewissheit: Alles, was war, hat dazu beigetragen, dass wir heute so miteinander sein können.
Eine Folge über Vorleben, Vorlieben und die Liebe im Jetzt. -
Wir sprechen oft darüber, was uns verbindet. Doch mindestens genauso spannend ist die Frage:
Was unterscheidet uns eigentlich?
In dieser Folge nehmen wir unsere Unterschiedlichkeiten liebevoll unter die Lupe. Wir lachen über Barthaare, Zöpfe und Autofahren, sprechen über Ost und West, über Introversion und Extroversion, über Konflikte, Kommunikation und unterschiedliche Arten zu denken.
Dabei entdecken wir etwas Entscheidendes:
Unsere Unterschiede trennen uns nicht. Sie ergänzen uns.
Sie fordern uns heraus, machen uns neugierig aufeinander und helfen uns, gemeinsam zu wachsen.
Eine Folge über Vertrauen, Ergänzung und die Schönheit zweier ganz verschiedener Lebenswege.
Unsere Botschaft bleibt dieselbe:
Frieden zwischen Mann und Frau beginnt dort, wo Unterschiede nicht bekämpft, sondern verstanden werden. -
BESCHREIBUNG
Es gibt Momente im Leben, in denen plötzlich Worte auftauchen, die größer sind als wir selbst.
In dieser Folge lesen Barbara und Heiko den Text vor, der für sie zum Ursprung ihrer gemeinsamen Botschaft geworden ist.
Ausgehend von den Zeilen „Wie ich dein Licht erblickte …“ sprechen sie darüber, warum ihre Beziehung nicht nur eine Liebesbeziehung ist, sondern auch ein gemeinsamer Auftrag.
Sie erzählen von Frieden und Unfrieden, von Berufung, Intuition, Verantwortung und davon, warum Liebe nicht nur ein Gefühl ist, sondern tägliche Arbeit.
Diese Folge führt tief in das Herz ihrer gemeinsamen Vision:
Frieden zwischen Mann und Frau – als Weg zum inneren Frieden und zu einer friedlicheren Welt. -
BESCHREIBUNG
Eine Woche verheiratet.
Barbara und Heiko sitzen nach dem Frühstück auf Mykonos und sprechen über das, was sich langsam zeigt: eine neue Form von Sicherheit.
Nicht die Sicherheit von Renten, Plänen oder äußeren Systemen. Sondern die Sicherheit, sich zeigen zu dürfen. Mit Angst, Unruhe, Unpässlichkeit, Schatten und alten Mustern.
Barbara erzählt von ihrem Satz: „Störe ich?“ Heiko antwortet mit Ruhe. Daraus entsteht ein Gespräch über Geborgenheit, Verlässlichkeit, Verantwortung, Beziehung als Wachstumsraum und die Erfahrung, dass Unsicherheit nicht verschwinden muss, wenn sie gehalten wird.
Eine Folge über den Platz an der Seite eines Menschen. -
# Podcast-Reihe
## **Begegnungen, die nie stattgefunden haben**
### Untertitel der Reihe
**Barbara Messer trifft Schriftsteller, Künstler und außergewöhnliche Persönlichkeiten – in fiktiven Gesprächen über das Leben, das Schreiben und die Fragen, die uns Menschen wirklich bewegen.**
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# Episode 1
## **Charles Bukowski und ich auf Mykonos**
### Untertitel
**Warum gute Schriftsteller uns nicht die Antworten schenken – sondern die besseren Fragen stellen.**
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## Shownote
Mein Buch *Männer, Macht und Menschlichkeit* liegt seit Tagen in einem kleinen Café auf Mykonos.
Es trägt Kaffeeflecken, Eselsohren und Gebrauchsspuren. Genau so mag ich Bücher.
Als ich dort sitze und nach einem Anfang für meinen neuen Podcast suche, begegnet mir plötzlich Charles Bukowski.
Natürlich nicht wirklich.
Und vielleicht doch.
Es beginnt ein fiktives Gespräch mit einem der ehrlichsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.
Wir sprechen über das Schreiben.
Über Wahrheit.
Über Scham.
Über Masken.
Über Außenseiter.
Über den Mut, sich selbst auszuhalten.
Und irgendwann merke ich, dass ich Charles längst nicht mehr frage.
Ich frage mich selbst.
Diese Folge ist der Auftakt einer neuen Reihe:
**Begegnungen, die nie stattgefunden haben.**
Literarische Gespräche mit Menschen, deren Bücher und Gedanken mich begleiten – und die auch heute noch etwas zu sagen haben.
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## Beschreibung
Was würde Charles Bukowski heute antworten, wenn wir ihm gegenübersäßen?
Nicht als Geist.
Nicht als Held.
Sondern als der Schriftsteller, der sein Leben lang nach Wahrheit gesucht hat – dort, wo sie unbequem, hässlich oder peinlich wurde.
In dieser ersten Folge meiner neuen Reihe begegne ich Charles Bukowski in einer Hafenkneipe auf Mykonos.
Gemeinsam sprechen wir über das Schreiben, das Scheitern, Ehrlichkeit, Außenseiter, Masken und die Frage, warum wir überhaupt Geschichten erzählen.
Dabei geht es nicht um eine Biografie Bukowskis.
Es geht um seine Haltung.
Und um die Fragen, die sie heute in mir auslöst.
Es ist ein Gespräch, das nie stattgefunden hat.
Und vielleicht gerade deshalb besonders wahr ist.
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### Zentrale Themen
* Charles Bukowski als Schriftsteller und Mensch
* Schreiben als Selbsterkenntnis
* Wahrheit statt Perfektion
* Außenseiter und Helden
* Scham und Mut
* Literatur als Spiegel
* Masken und Menschlichkeit
* Die Kraft guter Fragen
* Warum Bücher uns manchmal mehr verstehen als Menschen
* Der Beginn einer neuen Podcast-Reihe
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### Zitat der Folge
> **„Gute Literatur beantwortet keine Fragen. Sie stellt welche, die uns verändern.“**
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### Über die Reihe
**Begegnungen, die nie stattgefunden haben** sind literarische Gedankenspiele.
Ich treffe Schriftsteller, Künstler, Philosophen und außergewöhnliche Menschen – manche leben noch, manche nicht mehr.
Die Gespräche sind frei erfunden.
Die Fragen dahinter sind echt.
Denn manchmal verstehen wir andere Menschen erst dann, wenn wir den Mut finden, uns selbst die gleichen Fragen zu stellen. -
BESCHREIBUNG
Auf ihrer Honeymoon-Reise beginnen Barbara und Heiko ein neues Format im Format: Sie stellen sich gegenseitig Fragen.
Nicht: Welche Pizza willst du?
Sondern Fragen, die tiefer führen.
Heikos erste Frage lautet: Welche Gemeinsamkeiten kannst du aufzählen, die uns beide verbinden?
Aus dieser Frage entsteht ein lebendiges Gespräch über Natur, Rohkost, Einfachheit, Barfußsein, Singen, Wein, Wohnmobil, Russland, kleine Räume, Nacktheit, Kräuter, Rote Bete und die gemeinsame Botschaft vom Frieden zwischen Mann und Frau.
Eine Folge über das, was zwei Menschen nicht nur verbindet, sondern im Alltag trägt. -
BESCHREIBUNG
Heute sind wir sechs Tage verheiratet.
Zum ersten Mal sprechen wir nicht mehr über die Hochzeit selbst, sondern über das, was danach beginnt.
Über das langsame Ankommen.
Über Entschleunigung.
Über die Frage, wie sich ein gemeinsames Leben anfühlt, wenn aus zwei Menschen wirklich ein "Wir" wird.
Wir erzählen von unserer Hochzeitsreise nach Mykonos, vom Wiedersehen mit den Orten unseres Kennenlernens, von Erinnerungen, die plötzlich eine neue Bedeutung bekommen, und von der ungewohnten Erfahrung, Verantwortung, Alltag und Zukunft nicht mehr alleine tragen zu müssen.
Eine Folge über Vertrauen, Nähe, neue Rollen und die ersten Tage einer Ehe, die sich noch immer wie ein Wunder anfühlt. -
BESCHREIBUNG
Noch drei Stunden.
Barbara sitzt beim Friseur, Heiko schaut zu. Draußen wartet ein Sommertag in Erfurt. Vor ihnen liegt die Trauung. Hinter ihnen Monate voller Gespräche, Begegnungen, Reisen und gemeinsamer Entwicklung.
In dieser besonderen Folge halten die beiden einen Moment fest, den viele Menschen kaum wahrnehmen: die Stunden vor dem Ja-Wort.
Sie sprechen über Aufregung, über Traditionen, über das Schönmachen für einen geliebten Menschen und über die Bedeutung eines Versprechens, das gleich ausgesprochen wird.
Es geht um Ruhe und Nervosität. Um Vorfreude und Demut. Um eine Rolltreppe, die Heiko einst mitentwickelte. Um Namen, Zugehörigkeit und die tiefe Gewissheit, am richtigen Ort zu sein.
Eine Folge voller Zärtlichkeit und Echtheit.
Ein Gespräch kurz vor dem Moment, der alles verändert. -
BESCHREIBUNG
„Ich wünsche, dass mein Innerstes erkannt wird, damit es ehrlich bleibt.“
Diesen Satz schrieb Heiko wenige Tage nach dem ersten Kontakt an Barbara. Monate später greifen die beiden ihn wieder auf und entdecken darin einen Schlüssel für ihre Beziehung.
Sie sprechen über das Verstecken und das Sichtbarwerden. Über Verletzungen, die lange verborgen waren. Über innere Kinder, Ängste, Tränen und die besondere Erfahrung, einem Menschen zu begegnen, vor dem man sich nicht mehr schützen muss.
Eine Folge über Geborgenheit, Ehrlichkeit und die Frage, was geschieht, wenn das Innerste endlich Raum bekommt. -
BESCHREIBUNG
Namen begleiten uns ein Leben lang.
Sie erzählen Geschichten über Herkunft, Familie, Prägung und Identität. Doch was passiert, wenn man sich nach Jahrzehnten entscheidet, einen Namen loszulassen und einen neuen anzunehmen?
Barbara und Heiko sprechen über Nachnamen, Familiengeschichten, berufliche Identität und die Frage, was Zugehörigkeit eigentlich bedeutet.
Dabei wird aus einer scheinbar formalen Entscheidung ein sehr persönliches Gespräch über Vater und Mutter, über öffentliche Rollen und private Nähe, über Stolz, Dankbarkeit und die Freude, gemeinsam einen neuen Weg zu beginnen.
Eine Folge über Namen – und über alles, was dahinter verborgen liegt. -
BESCHREIBUNG
Zwei Tage vor ihrer Hochzeit sitzen Barbara und Heiko auf dem Rittergut Positz in Thüringen. Vor ihnen liegt die Weite der Landschaft. Hinter ihnen liegen intensive Wochen voller Reisen, Arbeit, Entscheidungen und Vorbereitungen.
Eigentlich sollte jetzt Ruhe einkehren.
Doch stattdessen tauchen Fragen auf: Was bedeutet es, eine Schwelle zu überschreiten? Warum bringt selbst ein freudiges Ereignis Unsicherheit mit sich? Und wie gelingt es, wirklich anzukommen – bei sich selbst, beim anderen und in dem neuen Lebensabschnitt, der bevorsteht?
Ein sehr persönliches Gespräch über Heimat, Angst, Vorfreude, Verlangsamung und die Nacht vor der Nacht. -
SHOWNOTE
Heute haben wir geheiratet.
An der Sommersonnenwende 2026 haben wir uns in Erfurt das Ja-Wort gegeben – barfuß, mit Blumen im Haar, mit zwei Ringen und einer großen Portion Aufregung.
Am Abend sitzen wir erschöpft, glücklich und bewegt zusammen. Hinter uns liegen die Zeremonie, die Tränen, die Musik, die Gespräche mit der Standesbeamtin, die Fotos und die lange Fahrt zurück nach Mecklenburg.
Vor uns liegt etwas Neues.
In dieser sehr persönlichen Folge sprechen wir über:
– die Stunden vor der Trauung
– die Intensität eines Ja-Wortes mit über 60 Jahren
– Liebe und Reife
– Familiennamen und Identität
– die Bedeutung von Ritualen
– das Gefühl, angekommen zu sein
– unsere Hochzeitsreise
– innere und äußere Reisen
– die Suche nach einem Menschen fürs Leben
Und wir sprechen über einen Satz, der uns schon lange begleitet:
„Wenn alles gesagt ist, wird es still.“
Eine Folge über Dankbarkeit, Verbundenheit und den Beginn eines neuen gemeinsamen Kapitels. -
BESCHREIBUNG
Barbara und Heiko sprechen über ihre Ost-West-Beziehung – als Paar, als Deutsche und als Menschen, die unterschiedlich geprägt wurden.
Barbara, 1962 im Westen geboren, trifft auf Heiko, der in der DDR aufgewachsen ist und 1990 mit seiner Ausbildung fertig wurde, als sein Land verschwand. Aus persönlichen Erinnerungen entsteht ein Gespräch über Mauerfall, Begrüßungsgeld, Schulzeit, Natur, Gemeinschaft, russische Sprache, alte Lieder und die Frage, ob Wiedervereinigung wirklich schon stattgefunden hat.
Eine Folge über Heimat, Narrative, Feindbilder und das langsame Annähern zweier Erfahrungswelten.
Vielleicht beginnt Wiedervereinigung nicht in Reden, sondern im echten Interesse füreinander. -
BESCHREIBUNG
Eigentlich beginnt alles mit einem alten Teddybären.
Er taucht bei einem Umzug wieder auf. Ein wenig ramponiert, lange vergessen und tief in einer Kiste verborgen. Doch dann bekommt er eine zweite Chance – und sogar eine neue Stimme.
In dieser Folge erzählen Barbara und Heiko die Geschichte des „Kleinen“, eines Teddybären, der Barbara seit ihrer Kindheit begleitet und inzwischen ein überraschend lebendiger Teil ihres gemeinsamen Lebens geworden ist.
Es geht um Kreativität, innere Kinder, Traditionen, Humor und die Frage, warum manche Gegenstände viel mehr sind als nur Gegenstände.
Eine liebevolle, verspielte Folge über Selbstamusement, Fantasie und die Kunst, dem Leben auch als Erwachsene noch ein wenig Zauber zu erlauben. - Laat meer zien