Afleveringen
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Warum stimmen wir manchmal Dingen zu, ohne es zu merken und warum wirken manche Formulierungen nach, lange bevor wir sie durchdacht haben?
In der vierten Episode geht es um die verborgene Kraft der Sprache: Wie Worte, Satzstrukturen und rhetorische Verpackungen unser Denken, Urteilen und Entscheiden beeinflussen â oft vollkommen unbemerkt.
Dr. Elisa Franz und Dr. Hans Nenoff begrĂŒĂen Prof. Dr. Hartwig Eckert von der Europa-UniversitĂ€t Flensburg. Er forscht und lehrt zu Kommunikation, VerhandlungsfĂŒhrung und rhetorischer Manipulation und begleitet sein wissenschaftliches Interesse mit einem unerschöpflichen Fundus an authentischen Alltagsbeobachtungen â gesammelt u. a. in ZĂŒgen, Wartezimmern und politischen Talkshows.
Wir sprechen darĂŒber, wie Sprache uns steuert, bevor wir ĂŒberhaupt anfangen nachzudenken und was man dagegen tun kann.
Wir fragen:
Was sind PrĂ€suppositionen â und warum werden sie so selten hinterfragt?
Was verbirgt sich hinter âInformation Packaging" â und wie nutzen VerkĂ€ufer, Politiker und andere es gezielt?
Was ist das âkonzedierte Territorium" â und warum lohnt es sich, auf EinwĂ€nde einzugehen statt vor ihnen zurĂŒckzuschrecken?
Wie unterscheidet sich Manipulation von Positionierung â und wo verlĂ€uft die Grenze?
Und am Ende rĂ€umt Hartwig Eckert mit einer verbreiteten Einstellung auf: Warum Talkshows ĂŒber Talk reden mĂŒssten â und warum sie es trotzdem nicht tun.
Veröffentlichungen von Prof. Dr. Hartwig Eckert:
Eckert, H. (Hrsg.). (2013). Wirtschaftsrhetorik (Sprache und Sprechen). Ernst Reinhardt Verlag.
Eckert, H., & Kambach, A. (2019). Dynamisch verhandeln: Entscheiden, was andere entscheiden. Ernst Reinhardt Verlag.
Eckert, H., & Gonzalez, J. J. (Hrsg.). (2017). ZielverfĂŒhrung: Wer fĂŒr alles eine Lösung weiĂ, hat die Probleme nicht verstanden. Altan Verlag.
Eckert, H., & Kambach, A. (2015). Abschied vom Aber: Dynamisch verhandeln. Manager Seminare, (208), 34â40.
Eckert, H. (2015). Wir verhandeln immer und ĂŒberall. Psychologie Heute, (5), 44â48.
Eckert, H. (2022). Sprechen Sie noch oder werden Sie schon verstanden? Persönlichkeitsentwicklung durch Kommunikation. Ernst Reinhardt Verlag.
Eckert, H., Mollenhauer, R., & Roth, O. (2025). Kommunikation in der Finanzberatung: Wie Ihre Sprache Wohlstand schafft. Haufe Lexware.
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Hosts: Dr. Elisa Franz, Dr. Hans Nenoff | Technik & Produktion: Philipp Artmann | Verantwortlich: Deutsche Gesellschaft fĂŒr Sprechwissenschaft und Sprecherziehung (DGSS)
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Warum verstehen wir manche VortrÀge auf Anhieb, wÀhrend wir bei anderen bereits nach zwei SÀtzen abschalten?
In der dritten Episode von âSprechwissenschaft â Sprechen. Schafft. Wissen." dreht sich alles um die Frage, wie geschriebene Texte so gesprochen werden können, dass sie wirklich ankommen.
Dr. Elisa Franz und Dr. Hans Nenoff begrĂŒĂen Dr. Heiner Apel. Er arbeitet am Lehrstuhl fĂŒr Deutsche Sprache der Gegenwart an der RWTH Aachen und ist Experte fĂŒr HörverstĂ€ndlichkeit, Medienrhetorik und verstĂ€ndliches Sprechen.
Wir sprechen darĂŒber, was gesprochene Sprache von geschriebener unterscheidet und warum genau diese Unterscheidung der SchlĂŒssel zu lebendigen VortrĂ€gen, Podcasts und Reden ist.
Wir fragen:
Kann man âgutes Vorlesen" schon beim Schreiben mitdenken?
Welche sprachlichen Merkmale machen einen Text hörverstĂ€ndlich â und was lĂ€sst einen Text langweilig klingen?
Welche Rolle spielen Betonung, Pausen und Melodie â und kann man sie schon im Text anlegen?
Sollte man eher formuliert schreiben oder frei sprechen?
Und natĂŒrlich rĂ€umen wir auch diesmal mit einem Mythos auf: Was stimmt wirklich ĂŒber âverstĂ€ndliches Sprechen"?
Ein GesprĂ€ch ĂŒber lebendiges Sprechen und abwechslungsreiches Vorlesen und darĂŒber, warum es gar nicht so einfach ist, âeinfach mal auf den Punkt zu kommenâ.
Veröffentlichungen von Dr. Heiner Apel:
Apel, Heiner (2018): âNachrichten: hörbar informativ. Eine Untersuchung zur Text- und HörverstĂ€ndlichkeit von Radionachrichtenâ. Berlin: Frank & Timme. (Schriften zur Sprechwissenschaft und Phonetik, Bd. 13).
Apel, Heiner / Bose, Ines (2024): Geschlechterbewusste Sprache im Radio: Verwendungsformen, Rezeption, redaktionelle Erfahrungen. In: Meuleneers, Paul; Zacharski, Lisa; Ferstl, Evelyn; NĂŒbling, Damaris; (Hgg.): Genderbezogene Personenreferenzen: Routinen und Innovationen. Linguistische Berichte â Sonderheft 36. Hamburg: Buske, S. 197-212.
Apel, Heiner / Schwenke, Anna (2021): Sprach- und Sprechstil von Radionachrichten als advance organizer. In: Bose, Ines; Finke, Clara Luise; Schwenke, Anna (Hgg.): Medien - Sprechen - Klang. Empirische Forschungen zum medienvermittelten Sprechen. Berlin: Frank & Timme, S. 145-165. (Schriften zur Sprechwissenschaft und Phonetik, Bd. 27)
Apel, Heiner / Bose, Ines / Grawunder, Sven / Schwenke, Anna (2020): âDer "Kaiser" in einer Autobahnbaustelle - Prosodische Markierung von modalisierenden AnfĂŒhrungszeichen in Radionachrichtenâ. In: Imo, Wolfgang; Lanwer, Jens Philipp (Hgg.): Prosodie und Konstruktionsgrammatik. Berlin, Boston: de Gruyter, S. 111-134 (Reihe: Empirische Linguistik, Bd. 12).
Apel, Heiner / Rieder, Bernadette / Schwarze, Cordula (2018): âDie hier angedeuteten roten Markierungen zeigen das Verbreitungsgebiet der Raeter an. Es erstreckte sich ĂŒber fast ganz Nordtirol, einen Teil des UnterengadinsâŠâ Text â Bild â Stimme: MultimodalitĂ€t von Wissenskommunikation im Museum. In: Blasch, Lisa; Pfurtscheller, Daniel; Schröder, Thomas (Hgg.): Schneller, bunter, leichter: Kommunikationsstile im medialen Wandel. Innsbruck: iup, S. 331-364. (Germanistische Reihe, Bd. 88).
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Hosts: Dr. Elisa Franz, Dr. Hans Nenoff
Technik & Produktion: Philipp Artmann
Verantwortlich: Deutsche Gesellschaft fĂŒr Sprechwissenschaft und Sprecherziehung (DGSS) -
Zijn er afleveringen die ontbreken?
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Wie spricht eigentlich unser Körper? Was verrÀt er, ohne dass wir es merken?
In der zweiten Episode von âSprechwissenschaft â Sprechen. Schafft. Wissen.â widmen wir uns dem Thema Körpersprache und Körperausdruck.
Dr. Elisa Franz und Dr. Hans Nenoff begrĂŒĂen Prof. Dr. Christa M. Heilmann, ehemalige Leiterin der Abteilung Sprechwissenschaft an der Philipps-UniversitĂ€t Marburg und ausgewiesene Expertin fĂŒr nonverbale Kommunikation, Körpersprache und Körperausdruck.
Gemeinsam sprechen wir darĂŒber, wie Gestik, Mimik und Körperhaltung wirken und wie sich das, was oft intuitiv wirkt, wissenschaftlich erfassen lĂ€sst.
Wir fragen:
Gibt es einen Unterschied zwischen Körpersprache und Körperausdruck â und warum ist er relevant?
Was mache ich eigentlich mit meinen HĂ€nden beim Vortrag?
Welche Rolle spielt der kulturelle Hintergrund bei der Interpretation von Körpersprache?
Kann ich meinen Körperausdruck gezielt einsetzen, um mehr Respekt zu erhalten?
Und wir rĂ€umen mit Mythen auf: Bedeutet verschrĂ€nkte Arme wirklich immer Ablehnung? Und was steckt tatsĂ€chlich hinter der vielzitierten 7-38-55-Regel nach Albert Mehrabian?â
Ein GesprĂ€ch ĂŒber HĂ€nde, Haltungen und MissverstĂ€ndnisse â und darĂŒber, wie der Körper spricht, selbst wenn wir es gar nicht bemerken.
Veröffentlichungen von Prof. Dr. Heilmann:
Heilmann, C. M. (2011). Körpersprache richtig verstehen und einsetzen. Ernst Reinhardt Verlag.
https://www.uni-marburg.de/de/fb09/igs/arbeitsgruppen/sprechwissenschaft/forschung-der-ag-sprechwissenschaft/christa-heilmann
https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=123077826
Literaturhinweise:
Mehrabian, A. (1981). Silent Messages: Implicit Communication of Emotions and Attitudes.
Mehrabian, A., & Ferris, S. R. (1967). Inference of attitudes from nonverbal communication in two channels. Journal of consulting psychology, 31(3), 248.
Mehrabian, A., & Wiener, M. (1967). Decoding of inconsistent communications. Journal of personality and social psychology, 6(1), 109.
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Hosts: Dr. Elisa Franz, Dr. Hans Nenoff
Technik & Produktion: Philipp Artmann
Verantwortlich: Deutsche Gesellschaft fĂŒr Sprechwissenschaft und Sprecherziehung (DGSS)
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Was genau hat unser Geschlecht mit unserer Stimme zu tun? In der ersten Episode von âSprechwissenschaft â Sprechen. Schafft. Wissen.â, gehen wir dieser Frage auf den Grund.
Dr. Elisa Franz und Dr. Hans Nenoff begrĂŒĂen Prof. Dr. Melanie Weirich, Sprechwissenschaftlerin und Phonetikerin an der UniversitĂ€t Jena. Gemeinsam sprechen wir ĂŒber geschlechtstypisches Sprechverhalten, hormonelle EinflĂŒsse, gesellschaftliche Zuschreibungen â und darĂŒber, warum MĂŒtter manchmal anders mit Kindern sprechen als VĂ€ter.
Wir fragen:
Wie stark prÀgt das soziale Umfeld unsere Stimme?
Gibt es objektive Kriterien fĂŒr âNuschelnâ?
Und was hat Elternzeit mit der Stimme zu tun?
Ein GesprĂ€ch darĂŒber, was Stimme ĂŒber Geschlecht (nicht) verrĂ€t.
Alle angesprochenen Studien und weitere Informationen zur Arbeit von Prof. Dr. Weirich an der UniversitÀt Jena sind hier aufgelistet: https://www.gw.uni-jena.de/2090/sprechwissenschaft-phonetik-forschung-und-projekte
Hosts: Dr. Elisa Franz, Dr. Hans Nenoff
Technik & Produktion: Philipp Artmann
Verantwortlich: Deutsche Gesellschaft fĂŒr Sprechwissenschaft und Sprecherziehung (DGSS)