Afleveringen
-
Europa unterstĂŒtzt die Ukraine seit Jahren militĂ€risch und wirtschaftlich. Doch zeichnet sich inzwischen ein Perspektivenwechsel ab. FĂŒhrende Vertreter der EuropĂ€ischen Union und der NATO sprechen heute offen davon, von den Erfahrungen der Ukraine lernen zu wollen. Diese Episode beleuchtet die geopolitische Bedeutung der Ukraine, ihre einzigartigen militĂ€rischen und zivilen FĂ€higkeiten unter realen Kriegsbedingungen sowie die ersten Schritte einer engeren sicherheitspolitischen Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Europa langfristig nicht nur die Ukraine unterstĂŒtzen, sondern die militĂ€rischen FĂ€higkeiten der Ukraine als Bestandteil seiner eigenen Sicherheitsarchitektur begreifen könnte. Vielleicht wird die entscheidende sicherheitspolitische Frage Europas deshalb kĂŒnftig nicht mehr lauten: Wie schĂŒtzen wir die Ukraine?Sondern: Wie schĂŒtzt die Ukraine Europa?
Sollten Sie Fragen zum konkreten Podcast oder ganz allgemein zum MilitÀr oder zu sicherheitspolitischen Themen haben, schreiben Sie mir bitte ein E-Mail an [email protected].
Gerne komme ich bei der Themenfindung auf ihre Fragen zurĂŒck.
Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und MilitÀrexperte
WEITERFĂHRENDE LINKS
Rede von Ursula von der Leyen auf der MĂŒnchner Sicherheitskonferenz 2026 ("Change or die")
Grundsatzrede von EU-Verteidigungskommissar Andrius Kubilius beim NATO-Ukraine Defence Innovators Forum
NATO â Ukraine Defence Innovators Forum (Vilnius)
NATO â Ukraine Recovery Conference und Innovation in der Verteidigung
European Defence Innovation Office in Kyiv
Reuters: EU needs to integrate Ukraine in defence union, Kubilius says (23. Juni 2026)
Reuters: NATO Ankara Summit â Europe's growing defence responsibility and support for Ukraine
Kommission schlĂ€gt fĂŒnf gemeinsame Verteidigungsprojekte zur StĂ€rkung der industriellen FĂ€higkeiten Europas vor
-
Der Indo-Pazifik macht Europas strategisches Problem sichtbar. Die EuropĂ€ische Union besitzt wohl eine Indo-Pazifik-Strategie. Sie setzt auf Diplomatie, Handel und Partnerschaften. MilitĂ€rische Macht bleibt dagegen weitgehend die Sache anderer. WĂ€hrend China seine Marine ausbaut und die USA ihre PrĂ€senz vom Persischen Golf bis in den westlichen Pazifik sichern, bleibt Europa vor allem Zuschauer eines Raumes, von dessen StabilitĂ€t es eigentlich wirtschaftlich stark abhĂ€ngt. Die Vereinigten Staaten verlagern ihren strategischen Schwerpunkt zunehmend nach Asien. Washington wird daher immer stĂ€rker erwarten, dass Europa mehr Verantwortung ĂŒbernimmt, nicht nur in Europa selbst, sondern wohl auch fĂŒr die Sicherheit jener Handels- und Versorgungswege, von denen Europa abhĂ€ngig ist. Geschieht das nicht, werden die USA ihre Sicherheitsgarantien zunehmend an politische und wirtschaftliche Gegenleistungen knĂŒpfen. Der Indo-Pazifik ist deshalb nicht nur der SchlĂŒssel zu Europas Zukunft. Er ist auch ein PrĂŒfstein fĂŒr Europas strategische HandlungsfĂ€higkeit.
Sollten Sie Fragen zum konkreten Podcast oder ganz allgemein zum MilitÀr oder zu sicherheitspolitischen Themen haben, schreiben Sie mir bitte ein E-Mail an [email protected].
Gerne komme ich bei der Themenfindung auf ihre Fragen zurĂŒck.
Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und MilitÀrexperte
WEITERFĂHRENDE LINKS
EU Strategy for Cooperation in the Indo-Pacific
U.S. Seventh Fleet
U.S. Fifth Fleet / NAVCENT
Fleet Activities Yokosuka
United States Forces Korea
U.S. Navy Transit Through Taiwan Strait
U.S. Naval Institute News
U.S. Indo-Pacific Command Newsroom
Pine Gap â HintergrundĂŒbersicht
The Guardian â International Drone Research Cooperation with Iran
TSMC
CSIS China Power Project
-
Zijn er afleveringen die ontbreken?
-
WĂ€hrend die Ukraine fĂŒr Innovation steht, Russland fĂŒr industrielle Kriegsproduktion und die USA fĂŒr die Vernetzung aller Systeme, verfolgt China den Einsatz groĂer SchwĂ€rme intelligenter unbemannter Systeme. Blicken wir nach Europa, sehen wir, dass europĂ€ische Unternehmen ĂŒber hohe Kompetenz bei Sensoren, Elektronik, Software, kĂŒnstlicher Intelligenz und einzelnen unbemannten Systemen verfĂŒgen. Die eklatante SchwĂ€che Europas liegt aber in der mangelnden Konsequenz und in der fatal langsamen Geschwindigkeit. WĂ€hrend die USA, China, Israel, Russland und die Ukraine neue Systeme oft in kurzer Zeit erproben, anpassen und in groĂer StĂŒckzahl einsetzen können, bremst man sich in Europa hĂ€ufig durch fragmentierte Beschaffungsprozesse und nationale Einzelwege gegenseitig aus. Eine entscheidende Frage lautet daher nicht, ob Europa im Roboterkrieg technologisch mithalten könnte, sondern ob es die notwendigen Systeme schnell genug und in ausreichender Zahl auf das Gefechtsfeld bringen kann.
Sollten Sie Fragen zum konkreten Podcast oder ganz allgemein zum MilitÀr oder zu sicherheitspolitischen Themen haben, schreiben Sie mir bitte ein E-Mail an [email protected].
Gerne komme ich bei der Themenfindung auf ihre Fragen zurĂŒck.
Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und MilitÀrexperte
WEITERFĂHRENDE LINKS
Robots Just Captured a Russian Position in Ukraine â RAND
Ukraine captured Russian position using only robots and drones â Business Insider
Implementing the Department of Defense Replicator Initiative â DIU
Replicator: A Bold New Path for DoD â Georgetown CSET
A Ukrainian Ground Robot Defended a Position for Six Weeks â Defense One
Ukraine's Robot Army Will Be Crucial in 2026 â Atlantic Council
PLA Unveils New Unmanned Weapons Aimed at Taiwan at the Zhuhai Airshow
AI Strategies in the PLA's Coastal and Air Defense â Jamestown Foundation
The Transparent Ocean: China's Vision for a Digitized Battlespace â U.S. Naval Institute
Manila Recovers Chinese Underwater Drone Operating in Philippine Waters â USNI News
AI Weapons in China's Military Innovation â Brookings Institution
China's Pursuit of Defense Technologies â CSIS
-
Die Wiederherstellung von StabilitĂ€t und FunktionalitĂ€t sind fĂŒr Europa dringend erforderlich. Passen wir Migration und Integration ideologiefrei an die tatsĂ€chlichen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Möglichkeiten Europas an. Sorgen wir wieder fĂŒr ein MaĂ an innerer, Ă€uĂerer und militĂ€rischer Sicherheit, wie wir es schon kannten, bevor man irrigerweise glaubte, Wolf und Lamm wĂŒrden dauerhaft beieinander weiden. Stellen wir sicher, dass Schulen funktionieren, Infrastruktur erhalten bleibt, Energie leistbar ist und die Wirtschaft international konkurrenzfĂ€hig bleibt. Denn strategische StĂ€rke ergibt sich nicht nur aus Atombomben, FlugzeugtrĂ€gern oder geopolitischen Machtprojektionen, sie beginnt auch dort, wo ein Staat seine grundlegenden Aufgaben zuverlĂ€ssig erfĂŒllt, seine Bevölkerung schĂŒtzt und genĂŒgend StabilitĂ€t, Vertrauen und LeistungsfĂ€higkeit besitzt, um auch unter Druck handlungsfĂ€hig zu bleiben.
Sollten Sie Fragen zum konkreten Podcast oder ganz allgemein zum MilitÀr oder zu sicherheitspolitischen Themen haben, schreiben Sie mir bitte ein E-Mail an [email protected].
Gerne komme ich bei der Themenfindung auf ihre Fragen zurĂŒck.
Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und MilitÀrexperte
WEITERFĂHRENDE LINKS
German police officer attacked by knifeman during protest has died
Italian police investigate pylon damage that disrupted Transalpine pipeline
Drone sightings over German military bases hit record high
German police arrest Syrian teenager over suspected attack plot
German Federal Ministry of the Interior â Ban on extremist organization âMuslim Interaktivâ
Can Trump pull the US out of NATO?
IEA â Global Critical Minerals Outlook 2024
International Monetary Fund â World Economic Outlook
European Central Bank â Economic Bulletin
-
Der chinesische StaatsprĂ€sident Xi Jinping sprach von der sogenannten âThukydides-Falleâ. Der Begriff geht auf den griechischen Historiker Thukydides zurĂŒck, der den Peloponnesischen Krieg zwischen Sparta und Athen beschrieb. Seine zentrale Erkenntnis lautete sinngemĂ€Ă: Der Aufstieg Athens und die Angst Spartas davor machten den Krieg letztlich nahezu unvermeidlich. Heute wird dieses Konzept auf die RivalitĂ€t zwischen den USA und China ĂŒbertragen: China gilt als aufsteigende Macht. Die USA als etablierte Weltmacht. Und genau aus diesem Machtwechsel könnte ein gefĂ€hrlicher Konflikt entstehen. Damit sprach Xi Jinping indirekt genau das aus, worum es bei diesem Gipfel tatsĂ€chlich geht: die Gefahr eines historischen Machtkampfes zwischen China und den USA. Der Gipfel war nicht nur ein Wirtschaftstreffen oder ein diplomatischer Routinebesuch, sondern der Versuch zweier SupermĂ€chte, einen direkten ZusammenstoĂ zu verhindern, obwohl beide Seiten gleichzeitig ihre Machtpositionen ausbauen.
Sollten Sie Fragen zum konkreten Podcast oder ganz allgemein zum MilitÀr oder zu sicherheitspolitischen Themen haben, schreiben Sie mir bitte ein E-Mail an [email protected].
Gerne komme ich bei der Themenfindung auf ihre Fragen zurĂŒck.
Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und MilitÀrexperte
WEITERFĂHRENDE LINKS
China / Trump-Xi Summit Berichterstattung
Erwartete Boeing-GroĂauftrĂ€ge wĂ€hrend des China-Besuchs
Seltene Erden und US-China-Handelsbeziehungen
Eröffnungssitzung des Trump-Xi-Gipfels
Xi warnt Trump wegen Taiwan
MarketWatch â Marktreaktionen auf das Trump-Xi-Treffen
Zeremonie und Empfang in Peking
Körpersprache und Symbolik beim Trump-Xi-Gipfel
Thukydides-Falle
CSIS China Power Project â Chinesische Energie- und Sicherheitsstrategie
Council on Foreign Relations â Taiwan-Konflikt und US-China-Spannungen
-
Die Sanktionen haben Russland nicht vom Markt gedrĂ€ngt. Sie haben den Markt verĂ€ndert. Es existiert ein zweites System, das funktioniert. Es hat eigene Transportketten, eigene Absicherung und verlĂ€ssliche Abnehmer. Das System entzieht sich westlicher Kontrolle. Nicht vollstĂ€ndig, aber ausreichend. Eingriffe sind zwar möglich, die Durchsetzung jedoch begrenzt. Die Wirkung bleibt damit unterhalb des beabsichtigten Niveaus. Und genau daraus ergibt sich die Konsequenz: Regeln allein entscheiden nicht mehr ĂŒber den Markt. Entscheidend ist, ob sie durchgesetzt werden können. Wer das kann, hat Kontrolle. Wer es nicht kann, verliert HandlungsfĂ€higkeit. Die Schattenflotte ist kein RandphĂ€nomen. Sie ist der Beweis dafĂŒr, dass Sanktionen ihren Wert verlieren, wenn sie nicht durchgesetzt werden und der Markt sie schlicht ĂŒberrollt.
Sollten Sie Fragen zum konkreten Podcast oder ganz allgemein zum MilitÀr oder zu sicherheitspolitischen Themen haben, schreiben Sie mir bitte ein E-Mail an [email protected].
Gerne komme ich bei der Themenfindung auf ihre Fragen zurĂŒck.
Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und MilitÀrexperte
WEITERFĂHRENDE LINKS
EU Sanctions against Russia â Council of the European Union
EU Energy Sanctions Overview â European Commission
US Treasury â Russia Sanctions
Office of Foreign Assets Control (OFAC)
IEA â Russian Supplies to Global Energy Markets
Kyiv School of Economics â Russian Oil Tracker
Reuters Energy News
Lloydâs List â Maritime Intelligence
AP News â Sweden investigates tanker after oil spill near Gotland
The Guardian â Suspected Russian shadow fleet tanker seized in North Sea
Lloydâs List â Stateless shadow fleet tanker seized by French and Belgian forces in North Sea
AP News â France detains captain of suspected Russian shadow fleet tanker
Background overview â 2024 Estlink 2 incident
Reuters â US extends waiver allowing countries to buy Russian oil
-
Was ĂŒber die Operation bekannt wurde, entspricht im Kern dem, was militĂ€risch möglich und doktrinell vorgesehen ist, ohne dass alle Details unabhĂ€ngig verifiziert sind. Gleichzeitig zeigen gerade die BrĂŒche im kolportierten Ablauf, die nicht klar offen gelegten Informationen sowie die widersprĂŒchlichen Angaben, dass es sich nicht um eine glatt durchgefĂŒhrte Erfolgsgeschichte handelt. WĂ€hrend sich die US-Darstellung vereinfacht und ĂŒberhöht zeigt, kontert die iranische Darstellung mit starkem politischen Rahmen. Beide liefern kein vollstĂ€ndiges Bild. Wer die Operation verstehen will, muss zwischen belegbaren Fakten, militĂ€rischer PlausibilitĂ€t und gezielt gesetzten Narrativen unterscheiden.
Sollten Sie Fragen zum konkreten Podcast oder ganz allgemein zum MilitÀr oder zu sicherheitspolitischen Themen haben, schreiben Sie mir bitte ein E-Mail an [email protected].
Gerne komme ich bei der Themenfindung auf ihre Fragen zurĂŒck.
Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und MilitÀrexperte
WEITERFĂHRENDE LINKS
The War Zone â Everything We Now Know About the Operation to Rescue the F-15E WSO
The Aviationist â New Details About Rescue Mission Into Iran
The War Zone â Everything We Now Know About the Operation to Rescue the F-15E WSO
How a Dusty Strip Deep In Iran Can Be Turned Into a U.S. Special Operations Base
The Aviationist â New Details About Rescue Mission Into Iran
Military Times â The Rescue Mission That Brought 2 F-15E Crew Members Home
Wikipedia â 2026 United States F-15E Rescue Operation in Iran
Boeing AH-6
Sikorsky HH-60 Pave Hawk
Fairchild-Republic A-10 Thunderbolt II
Lockheed C-130
McDonnell Douglas F-15E Strike Eagle
Boeing KC-135 Stratotanker
General Caine details 'incredibly dangerous' F-15 rescue operation in Iran
-
Kriege entstehen seit jeher aus Interessen: Macht, Ressourcen, Sicherheit, Einfluss. Diese Ursachen haben sich nicht verĂ€ndert. MilitĂ€rische FĂ€higkeiten sind dabei das Instrument, nicht der Ursprung. Was sich verĂ€ndert hat, ist die Umgebung: Politische Aussagen steuern Erwartungen in Echtzeit und wir sehen es; MĂ€rkte reagieren sofort, in Sekundenschnelle und alle wissen es; und selbst Wahrscheinlichkeiten von Konflikten werden handelbar. Krieg ist damit nicht nur ein politisch-militĂ€risches Ereignis, sondern Teil eines gröĂeren Systems viel gröĂeren Systems, das darauf reagiert und davon profitiert. Es ist nicht auszuschlieĂen, dass die Profiteure eines Krieges dessen Opfer als in Kauf zu nehmenden Kollateralschaden fĂŒr gröĂere Ziele sehen.
Sollten Sie Fragen zum konkreten Podcast oder ganz allgemein zum MilitÀr oder zu sicherheitspolitischen Themen haben, schreiben Sie mir bitte ein E-Mail an [email protected].
Gerne komme ich bei der Themenfindung auf ihre Fragen zurĂŒck.
Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und MilitÀrexperte
WEITERFĂHRENDE LINKS
European stocks rebound strongly as Trump signals timescale for end of Iran war
Trump Seeks War Off-Ramp, Floats More Attacks to Press Iran
US to leave Iran 'pretty quickly' and return if needed, Trump tells Reuters
Polymarket
Kalshi
The Middle East and global energy markets
Council on Foreign Relations â Analysen zu Konflikten und Sicherheit
Trump to Detail War Timetable in Address to Nation
Trump threatened to stop weapons for Ukraine unless Europe joined Hormuz coalition
Middle East crisis live: markets and oil prices suffer after Trump defends Iran war in prime-time address
-
Die StraĂe von Hormus ist kein geografisches Detail, sondern ein strategischer Hebel der Weltwirtschaft. MilitĂ€rische Aktionen, politische Aussagen und wirtschaftliche Interessen greifen ineinander und bewegen Energiepreise, MĂ€rkte und MachtverhĂ€ltnisse in Echtzeit.
Wer diese Dynamik steuern kann, beeinflusst nicht nur den Konflikt, sondern die globale Ordnung. Das stark energieabhĂ€ngige und wirtschaftlich betroffene Europa verfĂŒgt aber auch in dieser Region nur ĂŒber begrenzte eigene militĂ€rische Handlungsmöglichkeiten, kann zur militĂ€rischen und ressourcenmĂ€Ăigen Absicherung seines Energiebedarfs nur eingeschrĂ€nkt selbst beitragen und muss daher weitgehend jene Preise akzeptieren, die andere durch Macht, Risiko, Investition und VerfĂŒgbarkeit bestimmen.Sollten Sie Fragen zum konkreten Podcast oder ganz allgemein zum MilitĂ€r oder zu sicherheitspolitischen Themen haben, schreiben Sie mir bitte ein E-Mail an [email protected].
Gerne komme ich bei der Themenfindung auf ihre Fragen zurĂŒck.
Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und MilitÀrexperte
WEITERFĂHRENDE LINKS
Shares turn higher, oil prices retreat after Trump hints at end to Iran war
Wall St ends higher as hopes of Iran war resolution offset inflation fears
Trump says US is waiving certain oil-related sanctions to ensure supply
Oil dives after Trump predicts Middle East de-escalation
Trump calls allies to help secure Strait of Hormuz
US strikes Iranian military targets on Kharg Island
US-Israeli war with Iran disrupts oil and gas
Iran oil and gas production infrastructure overview
South Pars gas field at centre of escalation
Trump says Israel attacked Iran gas field without US involvement
Oil reacts to Gulf energy facility attacks
Shipping strikes and oil price spikes in Gulf crisis
Indian Navy Executes Operation Sankalp
Operation Sankalp maritime security context
-
Viele Menschen fragen sich derzeit, ob dieser Krieg auĂer Kontrolle geraten könnte und zu einem groĂen regionalen oder sogar globalen Konflikt eskaliert. Diese Sorge ist verstĂ€ndlich. Wir sehen Raketenangriffe, Drohnenoperationen, Angriffe auf Schiffe und GerĂŒchte ĂŒber neue Waffenlieferungen, es gibt Tod und Zerstörung. All das wirkt wie eine Spirale der Eskalation. Wenn man jedoch genauer hinsieht, erkennt man gleichzeitig ein anderes Muster: Alle groĂen Akteure versuchen bislang, eine direkte Konfrontation der GroĂmĂ€chte zu vermeiden. Das bedeutet nicht, dass keine Gefahr besteht. Aber im Moment sehen wir eher einen begrenzten Krieg mit globalen Auswirkungen als einen Krieg ohne Grenzen.
Sollten Sie Fragen zum konkreten Podcast oder ganz allgemein zum MilitÀr oder zu sicherheitspolitischen Themen haben, schreiben Sie mir bitte ein E-Mail an [email protected].
Gerne komme ich bei der Themenfindung auf ihre Fragen zurĂŒck.
Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und MilitÀrexperte
WEITERFĂHRENDE LINKS
Weapons of âEpic Furyâ: Fighters, Missiles, and âSpecial Capabilitiesâ
Hegseth Says âEpic Furyâ Goals in Iran Are âLaser-Focusedâ
Israel says it struck more than 500 targets in Iran with 200 warplanes
Israel conducts 1,600 âstrike sortiesâ on Iran in 4 days
Three tankers damaged in Gulf; war-risk rates rising; ships anchoring amid risk
Iran conflict disrupts global shipping; tankers stranded/damaged; war-risk insurance impacts
Kuwait air defenses mistakenly shoot down three U.S. F-15s (friendly fire); crews survive
Iranian warship IRIS Dena sunk by U.S. submarine; location and rescue details (Sri Lanka)
EU-Namensstreit: âVeggie-Burgerâ-Verbot ist gescheitert (Kompromiss/kein generelles Verbot)
The Strait of Hormuz is the worldâs most important oil transit chokepoint
Amid regional conflict, the Strait of Hormus remains critical for global energy trade
Oil Market Report February 2026
Oil Market Report (OMR) Data Product
Liquefied Natural Gas Explained
U.S. Liquefied Natural Gas Exports Data
-
Die Ukraine verzichtete 1994 im Budapester Memorandum auf Atomwaffen und erhielt Sicherheitszusagen, die weder 2014 noch 2022 einen Angriff verhinderten. Ob nukleare Abschreckung ihn verhindert hĂ€tte, bleibt unbeweisbar, aber die Frage prĂ€gt heute zwingend die europĂ€ische Debatte ĂŒber die nukleare Dimension der Abschreckung. Dass in Deutschland wieder offen ĂŒber die nukleare Dimension europĂ€ischer Abschreckung gesprochen wird, ist deshalb kein Tabubruch, sondern Ausdruck verĂ€nderter RealitĂ€ten. Es geht um die nĂŒchterne Bewertung, welche Mittel erforderlich sind, um glaubwĂŒrdig abzuschrecken und strategische AbhĂ€ngigkeiten zu reduzieren.
Der Ukrainekrieg wird nicht dadurch enden, dass man Gandhi zitiert oder gewaltlosen Widerstand beschwört. Gewalt verschwindet nicht, weil man sie moralisch verurteilt. Kriege enden nicht durch Gesinnung, sondern durch KrÀfteverhÀltnisse. AuffÀllig ist, dass der Protest gegen Waffenlieferungen schneller mobilisiert als Proteste gegen die systematische Bombardierung ukrainischer StÀdte und der Zivilbevölkerung.
Sollten Sie Fragen zum konkreten Podcast oder ganz allgemein zum MilitÀr oder zu sicherheitspolitischen Themen haben, schreiben Sie mir bitte ein E-Mail an [email protected].
Gerne komme ich bei der Themenfindung auf ihre Fragen zurĂŒck.
Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und MilitÀrexperte
WEITERFĂHRENDE LINKS
Monitor Luftkrieg Ukraine Vol 13
Zehn Ukrainer besiegen zwei Nato-Bataillone: âWir sind am Arschâ
WSJ: Ukrainian military âdefeatedâ NATO troops with drones during exercises with allies
Musk's SpaceX and Ukraine to block Russia's use of Starlink
Kremlin says main Ukraine issues will be discussed in Geneva talks, including territory
Zelenskiy warns of new Russian strikes ahead of Geneva peace talks
Ukraine war briefing: Drone attack on Russian port sparks fires ahead of fresh peace talks
Institute for the Study of War
MĂŒnchner Sicherheitskonferenz
-
Anhand von fĂŒnf Themen wird erlĂ€utert, worauf es dem Verfasser ankommt. Ausgangspunkt ist stets der Versuch, sicherheitspolitische Fragen nicht ĂŒber Zuspitzung oder Moral, sondern ĂŒber Struktur und Einordnung verstĂ€ndlich zu machen. So wird etwa die nukleare Bedrohung nicht als permanentes Angstszenario betrachtet, sondern als ein System von Abschreckung, Doktrin und Kommunikation, das gerade darauf ausgelegt ist, einen Einsatz zu verhindern.
Ăhnlich wird der Krieg in der Ukraine nicht als abstraktes Symbol, sondern als Frage dauerhafter VerteidigungsfĂ€higkeit analysiert. Entscheidend sind Organisation, Ausbildung, industrielle LeistungsfĂ€higkeit und politische Steuerung, also jene Faktoren, die darĂŒber bestimmen, ob gesellschaftlicher Widerstand tragfĂ€hig bleibt. Der Blick auf die Arktis verdeutlicht, dass Sicherheitspolitik zunehmend in RĂ€umen stattfindet, die lange unterschĂ€tzt wurden. HandlungsfĂ€higkeit entsteht dort nicht durch ErklĂ€rungen, sondern durch Infrastruktur, Reichweite und PrĂ€senz, und vor allem durch den Faktor Zeit.
Mit der kritischen Infrastruktur rĂŒckt schlieĂlich ein Feld in den Fokus, in dem Sicherheit ohne offene Gewalt untergraben werden kann. Vernetzte Systeme vom Meeresboden bis in den Weltraum machen moderne Gesellschaften leistungsfĂ€hig, zugleich aber verwundbar.
Geopolitische Einordnungen verbinden diese Themen, indem sie zeigen, wie Macht, Raum und AbhĂ€ngigkeiten zusammenwirken. Konflikte ergeben sich aus der Ăberlagerung von Einflusszonen, Ressourcen und Versorgungswegen, unabhĂ€ngig davon, ob man diese Logik politisch wĂŒnscht oder moralisch ablehnt. Ein Verstehen dieser ZusammenhĂ€nge ist die Voraussetzung, um Sicherheitspolitik nĂŒchtern und verantwortungsvoll zu beurteilen.
Sollten Sie Fragen zum konkreten Podcast oder ganz allgemein zum MilitÀr oder zu sicherheitspolitischen Themen haben, schreiben Sie mir bitte ein E-Mail an [email protected].
Gerne komme ich bei der Themenfindung auf ihre Fragen zurĂŒck.
Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und MilitÀrexperte
WEITERFĂHRENDE LINKS
https://missing-link.media/podcast/stets-bereit-der-podcast-ueber-militaer-und-sicherheitspolitik/
-
Wer Völkerrecht, Moral, Anstand und ein stark normatives PazifismusverstĂ€ndnis zum MaĂstab macht, verzweifelt an Trumps Politik. Wer seine Schritte hingegen nĂŒchtern und machtpolitisch analysiert, erkennt eine innere Logik: Nicht ob Staaten interessengeleitet handeln, ist entscheidend, sondern welche Interessen dominieren. Die USA, China, Russland aber auch Indien denken in strategischen RĂ€umen, maritimen Linien, der wachsenden Bedeutung des Weltraums und langfristiger Positionierung, wĂ€hrend die EU eher darauf ausgelegt ist, ĂŒber Regulierung, Abgaben und Marktmechanismen ErtrĂ€ge zu generieren und zu verteilen, als strategisch in sicherheitsrelevante Vorsorge zu investieren. In diesem Umfeld sind Trumps MaĂnahmen konsistent, auf die strategischen Interessen der USA ausgerichtet und erfĂŒllen genau das, was er mit MAGA angekĂŒndigt hatte. Egal, ob man das gutheiĂt oder nicht, wĂŒrden die USA diese Linie nicht verfolgen, stĂŒnde âder Westenâ angesichts eigener Verzettelung, fehlender Perspektiven und fragmentierten Denkens strategisch deutlich schwĂ€cher da. Die politischen Eliten in den Vereinigten Staaten, China und Russland bedienen ihre Gefolgschaften, um Macht zu bĂŒndeln und Strategien durchzusetzen; die EuropĂ€ische Union hingegen bedient ihre Gefolgschaften uneinheitlich, angstgetrieben, entscheidungsschwach und verliert dabei ihre Strategien fĂŒr die WeltbĂŒhne.
Sollten Sie Fragen zum konkreten Podcast oder ganz allgemein zum MilitÀr oder zu sicherheitspolitischen Themen haben, schreiben Sie mir bitte ein E-Mail an [email protected].
Gerne komme ich bei der Themenfindung auf ihre Fragen zurĂŒck.
Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und MilitÀrexperte
WEITERFĂHRENDE LINKS
Agreement Relating to the Defense of Greenland (U.S.âDenmark), 9 April 1941 (55 Stat. 1245, PDF)
Defense of Greenland: Agreement Between the United States and the Kingdom of Denmark, 27 April 1951
Agreement Amending and Supplementing the 1951 Agreement (Igaliku), 6 Aug 2004
Pituffik Space Base: Renaming announcement (U.S. Space Force)
Operation Blue Jay / Thule construction
Camp Century
Project Iceworm
Study on Camp Century waste risk (Brown University News, 2016)
Bluie East Two / Ikateq
Chinaâs Arctic Policy (State Council Information Office, full text)
Russian Northern Fleet Bastion Revisited
The Russian Northern Fleet and the (Re)militarisation of the Arctic (Arctic Review on Law and Politics, 2022)
-
Wenn eine GroĂmacht militĂ€risch in einen souverĂ€nen Staat eingreift, um dessen PrĂ€sidenten festzusetzen, dann entsteht daraus kein neues Recht, aber ein neuer MaĂstab. Was einmal getan wurde, kann kĂŒnftig gedacht werden. Und was gedacht werden kann, senkt die Hemmschwelle fĂŒr Nachahmung. Das entscheidende Schutzinstrument von Staaten ist lĂ€ngst nicht mehr das Völkerrecht, sondern die Abschreckung. Nicht Moral, nicht Normen, sondern die FĂ€higkeit, dem Gegner Kosten zu erzeugen. Der Unterschied zwischen Staaten, denen so etwas widerfĂ€hrt, und jenen, bei denen es undenkbar bleibt, verlĂ€uft entlang einer klaren Linie: der FĂ€higkeit zur strategischen â nicht zuletzt nuklearen - Gegenwirkung. Das ist eine unbequeme, aber realistische Erkenntnis.
Sollten Sie Fragen zum konkreten Podcast oder ganz allgemein zum MilitÀr oder zu sicherheitspolitischen Themen haben, schreiben Sie mir bitte ein E-Mail an [email protected].
Gerne komme ich bei der Themenfindung auf ihre Fragen zurĂŒck.
Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und MilitÀrexperte
WEITERFĂHRENDE LINKS
Reuters â Maduro appears in U.S. court, Trump warns of further strikes
CIA source: Mock house, special forces and planning behind Maduro operation
U.S. Military Strikes Venezuela
Explosions ring out across Caracas as U.S. special ops helicopters fly over city
U.S. airpower paved the way for Delta Force to capture Maduro
Six Minutes in Caracas: How U.S. Special Forces grabbed NicolĂĄs Maduro
Visual reconstruction of the Maduro capture operation
Live updates: U.S. military strikes in Venezuela and Maduro capture
Explosions heard across Caracas during U.S. operation
USS Iwo Jima: The assault ship that transferred Maduro to New York
Medwedews EntfĂŒhrungsfantasien: Friedrich Merz im Visier
Grönland: So könnte sich Europa gegen Trumps Machtfantasien wehren
-
Moderne strategische MachtverhĂ€ltnisse und das daraus resultierende Gewicht auf der WeltbĂŒhne werden nicht nur an Frontlinien entschieden, sondern in Fabriken, Kraftwerken und Lieferketten. Wer industrielle KapazitĂ€t, Energieversorgung und Rohstoffzugang kontrolliert, verfĂŒgt ĂŒber strategische Tiefe. Wer das nicht tut, verliert Handlungsspielraum, noch bevor militĂ€rische Optionen real werden.
Die Ablehnung von Krieg wird mit der Annahme verwechselt, sie sei auch durchsetzbar. Der Wunsch nach Frieden wird zur Strategie erklĂ€rt. Doch Frieden entsteht nicht durch Absicht, sondern durch KalkĂŒl. Wer glaubt, dass die eigene Friedfertigkeit den Gegner bindet, projiziert die eigenen MaĂstĂ€be auf Akteure, die nach anderen Regeln handeln.
Sollten Sie Fragen zum konkreten Podcast oder ganz allgemein zum MilitÀr oder zu sicherheitspolitischen Themen haben, schreiben Sie mir bitte ein E-Mail an [email protected].
Gerne komme ich bei der Themenfindung auf ihre Fragen zurĂŒck.
Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und MilitÀrexperte
WEITERFĂHRENDE LINKS
Putin nennt europĂ€ische Staats- und Regierungschefs âSchweineâ (BILD, Dezember 2025)
DurchfĂŒhrungsverordnung (EU) 2025/1560 â Gesundheitsbezogene Angabe zu grĂŒnen Kiwis
White House â Briefing Room (Strategiedokumente, Reden, Releases)
U.S. Department of War â News
Rat der EuropĂ€ischen Union â Sicherheit und Verteidigung
Strategischer Kompass der EU fĂŒr Sicherheit und Verteidigung
EuropĂ€ische Verteidigungsagentur â Capability Development Plan
IISS â The Military Balance
EuropĂ€ische Kommission â Pressecorner
NATO â Nuclear Deterrence
NATO â Deterrence and Defence
EuropĂ€ischer AuswĂ€rtiger Dienst â Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP/CSDP)
RAND Corporation â European Defense Analysis
-
Europa erkennt zwar das Risiko, dass Russland nach einem Zusammenbruch der Ukraine eine direkte militĂ€rische Ausgangsposition an der EU- und NATO-Grenze erhielte, eine Lage, in der Europa unter Druck geraten und sicherheitspolitisch erpressbar werden könnte , doch die politischen Entscheidungen laufen dem sicherheitspolitischen Bedarf hinterher, wenn nicht sogar entgegen. Die EU hat weder ein gemeinsames Verteidigungsbudget noch ein verbindliches AufrĂŒstungsziel fĂŒr alle Mitgliedstaaten, und ihre ProduktionskapazitĂ€ten reichen nachweislich nicht aus, um einen hochintensiven Konflikt zu kompensieren. Die NATO wiederum ist zwar militĂ€risch einheitlicher, aber politisch gespalten, weil einige Staaten den amerikanischen Kurs mittragen, wĂ€hrend andere versuchen, europĂ€ische Autonomie aufzubauen oder ĂŒberhaupt quer treiben. Diese strategische Divergenz schwĂ€cht das Abschreckungsbild.
Sollten Sie Fragen zum konkreten Podcast oder ganz allgemein zum MilitÀr oder zu sicherheitspolitischen Themen haben, schreiben Sie mir bitte ein E-Mail an [email protected].
Gerne komme ich bei der Themenfindung auf ihre Fragen zurĂŒck.
Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und MilitÀrexperte
WEITERFĂHRENDE LINKS
Nato considers being âmore aggressiveâ against Russiaâs hybrid warfare
Russia says NATO remarks on pre-emptive strike are irresponsible and escalatory
NATO eyes tougher pre-emptive measures against Russia's hybrid threats
Allies are ready, willing, and able to tackle security challenges today and into the future
Press Conference by NATO Secretary General Mark Rutte following the meetings of NATO Ministers of Foreign Affairs
Foreign Affairs Council (Defence), 1 December 2025 Council of the EU / Consilium
Kaja Kallas: âWe should stop pretending that Russia is negotiating peace and force it to do soâ
-
Nicht Ideologie entscheidet, ob ein Land eine Wehrpflicht braucht, sondern die nĂŒchterne Frage, welche KrĂ€fte ein Staat real zur Verteidigung aufbringen muss. In Mitteleuropa lĂ€sst sich Raum nur mit Masse schĂŒtzen: Grenzen, Infrastruktur, operative KrĂ€fte und territoriale Sicherung erfordern eine Personalbreite, die allein mit Berufs- und Zeitsoldaten nicht erreichbar ist. Gleichzeitig bestimmt die FĂ€higkeit, Verluste auszugleichen und KrĂ€fte ĂŒber Monate zu rotieren, den Ausgang eines Konflikts. Ohne ausreichend ausgebildete Reserven bricht jede Struktur rasch zusammen. Und schlieĂlich entsteht glaubwĂŒrdige Abschreckung nur dann, wenn ein möglicher Gegner erkennt, dass ein Angriff hohe Kosten verursachen wĂŒrde. Das gelingt nur durch die Kombination aus professionellem Kern und schnell aktivierbaren Reserven. Diese drei Faktoren machen Wehrpflicht nicht zu einer Frage des Wollens, sondern zu einer Frage der VerteidigungsfĂ€higkeit und damit des Ăberlebens.
Sollten Sie Fragen zum konkreten Podcast oder ganz allgemein zum MilitÀr oder zu sicherheitspolitischen Themen haben, schreiben Sie mir bitte ein E-Mail an [email protected].
Gerne komme ich bei der Themenfindung auf ihre Fragen zurĂŒck.
Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und MilitÀrexperte
WEITERFĂHRENDE LINKS
Germanyâs Military Readiness Gap and the Pitfalls of a ⊠- Carnegie Endowment
The return of conscription? EU countries debate bringing back military service - European Newsroom
Explainer: Why Europe is bringing back conscription - swissinfo.ch
Conscription as an element in EU preparedness - EPRS
Improving Recruitment, Retention and Mass - IISS
Will European countries reintroduce compulsory conscription? - Al Estiklal
-
Wenn man einen bewusst inszenierten Krieg ausschlieĂt, bleiben zwei denkbare Entwicklungen: ein fragiles Gleichgewicht zwischen amerikanischer PrĂ€senz und eurasischer Einflussnahme als eine kontrollierte Konkurrenz, in der RivalitĂ€t kalkulierbar bleibt und keine offene Konfrontation erfolgt. Oder aber eine strategische Verfestigung, bei der Russland und China sich dauerhaft in Venezuelas Strukturen militĂ€risch, digital und wirtschaftlich verankern. Die Karibik wĂŒrde damit zur neuen Nahtstelle globaler Blockbildung, diesmal nicht durch Ideologien, sondern durch Daten, Schulden und EnergieflĂŒsse. Beide Szenarien zeigen, dass die MachtkĂ€mpfe um Venezuela weniger eine Frage der Waffen sind als der Deutungshoheit. Wer Systeme, InformationsrĂ€ume und Narrative kontrolliert, definiert kĂŒnftig, was StabilitĂ€t bedeutet. Venezuela wird so zum PrĂŒfstein der multipolaren Weltordnung â nicht, weil hier ein Krieg droht, sondern weil sich an diesem Ort entscheidet, ob globale Macht in Zukunft geteilt, verhandelt oder erneut zentralisiert wird.
Sollten Sie Fragen zum konkreten Podcast oder ganz allgemein zum MilitÀr oder zu sicherheitspolitischen Themen haben, schreiben Sie mir bitte ein E-Mail an [email protected].
Gerne komme ich bei der Themenfindung auf ihre Fragen zurĂŒck.
Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und MilitÀrexperte
WEITERFĂHRENDE LINKS
Chinaâs Growing Influence in Latin America
Russiaâs strategy for Latin America
AntiWestern Influence Campaigns in Latin America: Understanding RussiaVenezuelaIran Triangle
China and Latin Americaâs Joint Construction of the Belt and Road: Progress, Challenges and Prospects
Chinaâs relationship with Latin America: Unequal and SelfServing
Spannungen zwischen USA und Venezuela verschÀrfen sich
RussiaâŻundâŻChinaâŻverurteilenâŻUSMilitĂ€reinsatzâŻinâŻderâŻKaribik
NachâŻEntsendungâŻweitererâŻUSSchiffe:âŻSpannungenâŻmitâŻVenezuela
-
Der Informationskrieg zwingt uns, ĂŒber Macht neu nachzudenken. Macht ist nicht mehr nur das Vermögen, zu handeln, sondern das Vermögen, Deutung zu setzen. Wer Deutungshoheit verliert, verliert Handlungsfreiheit. Insofern ist Informationskrieg keine Randerscheinung moderner Konflikte, sondern ihr geistiger Kern.
Der Informationskrieg schafft neue Verantwortungen. Wenn Kommunikation zur Waffe werden kann, trĂ€gt jeder, der sie - die Information - einsetzt, eine militĂ€risch-politische Verantwortung, das gilt nicht nur fĂŒr Politiker, sondern auch fĂŒr Journalisten, Diplomaten, Unternehmen und BĂŒrger. Das ist neu. In offenen Gesellschaften war Kommunikation bislang Ausdruck von Freiheit. Heute ist sie auch ein Sicherheitsfaktor.
Sollten Sie Fragen zum konkreten Podcast oder ganz allgemein zum MilitÀr oder zu sicherheitspolitischen Themen haben, schreiben Sie mir bitte ein E-Mail an [email protected].
Gerne komme ich bei der Themenfindung auf ihre Fragen zurĂŒck.
Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und MilitĂ€rexperteWEITERFĂHRENDE LINKS
Reuters â Ukraine drone strikes on Russian energy infrastructure (Okt 2025)
ISW â Russian Offensive Campaign Assessment (15. Okt 2025)
The Guardian â Trumpâs reaction to Nobel Prize 2025 (10. Okt 2025)
NATO Strategic Communications Centre of Excellence â Reports 2023
RAND Corporation â The Firehose of Falsehood (2016)
RAND â Informationization and Warfare in the PRC (2023)
Chinaâs National Defense White Paper (2019)
Reuters â Ukraine fĂŒhrt Stromabschaltungen nach russischen Angriffen ein (15. Okt 2025)
Reuters â Russische Energieanlagen durch Drohnenangriffe angegriffen (Sept 2025)
NATO Strategic Communications Centre of Excellence â Berichte und Publikationen
US-Regierung kritisiert Nobelpreisvergabe
Kokain-Fake gegen Merz und Macron: Das steckt dahinter | WDR Aktuelle Stunde
Trump Calls for Israel's President to Pardon Netanyahu
-
Der EU-Drohnenwall Teil einer Sicherheitsarchitektur, die auch Mitteleuropa neu ordnen könnte. Am Ende entscheidet nicht die Technik, sondern der politische Wille. Der Drohnenwall ist kein Symbol, sondern ein Lackmustest dafĂŒr, ob Europa neue Bedrohungen gemeinsam, schnell und wirksam beantworten kann. Sein Erfolg bemisst sich nicht an der Zahl der Radare, sondern daran, ob Staaten bereit sind, SouverĂ€nitĂ€t zu teilen, um Sicherheit zu gewinnen. Gelingt der Drohnenwall, markiert er den Beginn einer neuen europĂ€ischen VerteidigungsfĂ€higkeit. Scheitert er, bleibt er ein Mahnmal dafĂŒr, dass Europa Bedrohungen zwar erkennt, aber zu zögerlich reagiert. Die Frage ist nicht, ob es perfekte Abwehr gibt, sondern ob rechtzeitig tragfĂ€hige Strukturen geschaffen werden. Wer schĂŒtzen will, muss jetzt handeln, mit Technik, Verfahren, Personal und klaren ZustĂ€ndigkeiten.
Sollten Sie Fragen zum konkreten Podcast oder ganz allgemein zum MilitÀr oder zu sicherheitspolitischen Themen haben, schreiben Sie mir bitte ein E-Mail an [email protected].
Gerne komme ich bei der Themenfindung auf ihre Fragen zurĂŒck.
Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und MilitÀrexperte
WEITERFĂHRENDE LINKS
EU leaders give broad support for drone wall
EU leaders discuss drone wall in Denmark after airspace violations
Informal meeting of Heads of State or Government â Copenhagen, 1 October 2025
Denmark bans drone flights after fresh drone sightings at military bases
Russia warns West any aggression will be met with decisive response
Drohnen ĂŒber gröĂtem MilitĂ€rstĂŒtzpunkt - DĂ€nemark
Ukraine entsendet Anti-Drohnen-Team nach DĂ€nemark
Frankreich stoppt mutmaĂlichen Tanker der russischen Schattenflotte
3.000 Passagiere gestrandet: Drohnen ĂŒber Flughafen MĂŒnchen gemeldet
- Laat meer zien