Afleveringen
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Nach der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald am 11. April stoßen die ersten Besucher auf grausame Relikte: menschliche Präparate verstorbener Häftlinge - Sinnbilder für den Sadismus der Täter und das Leid der Opfer.
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Zijn er afleveringen die ontbreken?
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Frühjahr 1940. Polen wurde zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion aufgeteilt. Zehntausende polnische Offiziere, Polizisten und Intellektuelle geraten in sowjetische Gefangenschaft.
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Europa im Jahr 1848. Ein Kontinent erlebt viele Erschütterungen gleichzeitig. Von Paris bis Wien gehen Menschen auf die Straße, fordern Freiheit, Gleichheit und nationale Selbstbestimmung.
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Flandern im 11. Jahrhundert. Mitten in der Nacht wird eine junge Frau aus ihrem Schlaf gerissen, von Menschen, denen sie vertrauen muss.
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Nach ihrer Anwerbung als Agentin gerät Mata Hari immer tiefer in die verborgene Welt der Geheimdienste des Ersten Weltkriegs
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Paris 1905. In den Salons der Belle Époque erscheint eine Frau, die ganz Europa fasziniert: Mata Hari.
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Er war der zweitmächtigste Mann des "Dritten Reiches" - Kriegsheld, Reichsmarschall und einer der engsten Vertrauten Adolf Hitlers. Hermann Göring verkörperte wie kaum ein anderer die Hybris und den Größenwahn des NS-Regimes.
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Oktober 1962.Die Welt hält den Atem an. Vor der Küste Kubas stehen sich die Supermächte des Kalten Krieges gegenüber.Amerikanische Spionageflugzeuge haben sowjetische Raketen entdeckt - Atomraketen, die in Minuten Washington, New York oder Chicago zerstören könnten.Die USA verhängen eine Seeblockade, die Sowjetunion schickt ihre Flotte in Richtung Karibik.Ein einziger Fehltritt - und der Atomkrieg wäre Realität.Tief unter der Wasseroberfläche, an Bord des sowjetischen U-Boots B-59 glauben die Männer, der Krieg habe bereits begonnen.Der Kommandant befiehlt, den nuklearen Torpedo einsatzbereit zu machen.Nur einer widerspricht: Wassili Alexandrowitsch Archipow.Es ist der Moment, in dem ein einzelner Mann eventuell die Welt vor der nuklearen Katastrophe bewahrt - und doch jahrzehntelang unbekannt bleibt.
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Paris, 1799: Frankreich taumelt. Die Revolution hat die alte Ordnung hinweggefegt, doch das Direktorium, die Regierung der Revolutionäre, steckt im Chaos aus Korruption, Machtkämpfen und Krieg. In dieser Atmosphäre kehrt ein junger General von einem gescheiterten Feldzug zurück - ehrgeizig, rastlos: Napoleon Bonaparte.
Schon bald greift er nach der Macht - mit einem tollkühnen Staatsstreich am 18. Brumaire, der Frankreich für immer verändern wird.
Für die Royalisten ist Napoleon nichts weiter als ein Emporkömmling, der das alte Adelsgefüge herausfordert. Für die Engländer hingegen ist er ein gefährlicher Stratege, der ihre Vormachtstellung in Europa bedroht. Beide Seiten wollen ihn stürzen - und greifen zu immer radikaleren Mitteln. Attentate, Verschwörungen, sogar die berüchtigte "Höllenmaschine" sollen sein Leben auslöschen. -
Am 30. Januar 1972 verwandelt sich ein Protestmarsch in der nordirischen Stadt Derry in ein Massaker: Britische Fallschirmjäger eröffnen das Feuer auf unbewaffnete Demonstranten.
Was wie eine Eskalation zwischen Soldaten und Steinewerfern erscheint, ist in Wahrheit ein Fanal für einen großen Konflikt: den jahrzehntelangen Bürgerkrieg zwischen Katholiken und Protestanten, der IRA und der britischen Regierung.
Dieser "Bloody Sunday” wird zum Wendepunkt - er treibt Tausende in die Arme der IRA, entfremdet Nordirland noch stärker vom britischen Staat und macht den Konflikt international sichtbar.
Wir lassen das Blutbad von Derry als Tatort lebendig werden und blicken auch auf die Musik, die dieses Verbrechen in unser Gedächtnis gebrannt hat. -
Gerade ist die zweite Staffel der Erfolgsserie Oktoberfest 1905 gestartet und wir werfen einen Blick in die historische Realität eines Volksfestes im Umbruch. Exemplarisch dafür steht die erste riesige Bierburg des legendären Wiesnwirts Georg "Schorschl" Lang mit eigener Blaskapelle und Platz für Tausende von Menschen. Doch während das Geschäft mit dem Bier boomt, kursieren auch auf den Wiesn Gerüchte über absichtlich nicht voll eingeschenkte Krüge. Wir gehen dem auf die Spur und besuchen zusätzlich völlig neue Fahrgeschäfte und die diskriminierenden "Menschenschauen", die damals Teil der Wiesn waren. Mit dabei ist auch Filmproduzent Alexis von Wittgenstein, mit dem wir darüber sprechen, was in seiner Serie Oktoberfest 1905 Fiktion ist und was Wirklichkeit.
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Ferdinand Lassalle, der charismatische Jurist und Mitbegründer der deutschen Arbeiterbewegung, findet 1864 in Genf ein dramatisches Ende: Bei einem Duell mit dem jungen polnischen Adligen Janko von Racowitza wird er tödlich verwundet. Was wie eine private Fehde zwischen zwei Männern wegen einer Frau erscheint, ist zugleich Ausdruck einer jahrhundertealten Praxis, die Menschen in allen Kulturen und Zeiten faszinierte und forderte.Der Schauplatz könnte kaum widersprüchlicher sein: In einer Stadt, die für ihre Neutralität und ihre bürgerliche Ordnung bekannt ist, fällt einer der bedeutendsten politischen Köpfe seiner Epoche einer archaischen Form der Konfliktlösung zum Opfer. Doch Lassalles Geschichte steht nicht allein. Wir werfen einen Blick auf berühmte Duelle der Weltgeschichte - von europäischen Adligen über Literaten bis hin zu Politikern - und fragen, warum dieses Ritual der Ehre so tief in Gesellschaften verwurzelt war und weshalb es über Jahrhunderte hinweg in allen Teilen der Welt auf Leben und Tod ausgetragen wurde.
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Schloss Hartheim, ein prachtvolles Renaissancegebäude unweit von Linz, steht heute als stummer Zeuge eines der dunkelsten Kapitel der NS-Zeit. Hinter seiner idyllischen Fassade richteten die Nationalsozialisten eine der zentralen Tötungsanstalten ihres Euthanasieprogramms ein. Hier wurden zehntausende Menschen ermordet - Männer, Frauen und Kinder, die als "lebensunwert" stigmatisiert wurden.Gerade der Kontrast könnte kaum größer sein: Wo einst kunstvolle Renaissanceformen Idylle und Erhabenheit ausstrahlten, verwandelte das NS-Regime das Schloss in eine Maschinerie der Vernichtung. In den Kellerräumen des Schlosses spielte sich Unfassbares ab - ein perfides Zusammenspiel aus Täuschung, Bürokratie und Mord.Im Mai 1945 schließlich verließen die Nationalsozialisten um Rudolf Lonauer Schloss Hartheim, nicht ohne die Spuren der eigenen Verbrechen zu verwischen.
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