Afleveringen
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Schon Kinder kennen den leuchtend roten, weiß gesprenkelten Fliegenpilz und hüten sich wohlweislich vor seiner allseits bekannten Giftigkeit. Doch leider schreit nicht jeder ungenießbare Pilz derart farbenfroh "Ich bin giftig!". Ganz im Gegenteil. Denn nicht selten haben schmackhafte und gesundheitlich unbedenkliche Pilze einen toxischen Doppelgänger. Ein tückisches Feature das, nicht nur im Herbst, für mitunter dramatische medizinische Notfälle sorgt.
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Das Rett-Syndrom ist eine sehr seltene neurologische Entwicklungsstörung, die fast ausschließlich Mädchen betrifft. Das Tragische: Die betroffenen Kinder entwickeln sich in den ersten Lebensmonaten scheinbar völlig normal, bis es dann zu dramatischen Entwicklungsrückschritten kommt. Daniel will von Martin mehr über vielversprechende Forschungsansätze und hilfreiche Therapieformen erfahren, die das Leben mit der schwerwiegenden Krankheit erleichtern sollen.
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Zijn er afleveringen die ontbreken?
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„Zu viel Cholesterin ist gefährlich!", wird oft gewarnt. Doch Cholesterin ist, ob als wichtiger Bestandteil unserer Zellmembranen, als Ausgangsstoff für Hormone oder als Garant für einen funktionierenden Stoffwechsel, lebensnotwendig. Problematisch wird es dann, wenn zu viel davon in unserem Blut zirkuliert. Dann sprechen wir von Hypercholesterinämie – einem stillen, aber potenziell tödlichen Gesundheitsrisiko.
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Früher oft als lästige Verdauungsstörung oder als profane Nahrungsmittelunverträglichkeit bagatellisiert, ist Zöliakie heute endlich als ernsthaftes Leiden anerkannt. Zurecht, denn bereits geringste Mengen des in vielen Getreidesorten enthaltenen Proteinklebers Gluten, können bei dieser Autoimmunerkrankung - die auch als "Chamäleon der Gastroenterologie" bezeichnet wird - heftige Reaktionen auslösen und den Darm der Betroffenen nachhaltig schädigen.
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Die Plazenta ist eines der faszinierendsten Organe überhaupt. So wächst sie nur für eine begrenzte Zeit, übernimmt gleichzeitig die Funktionen von Lunge, Leber und Immunsystem und steuert darüber hinaus den gesamten Stoffwechsel eines ungeborenen Kindes. Doch nicht nur biologisch betrachtet ist die Plazenta ein wahres Wunderwerk – auch kulturell und historisch ranken sich eine Vielzahl von Mythen und teils gewöhnungsbedürftigen Ritualen um sie.
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Früher mussten ominöse Dämonen, dunkle Mächte oder "die gerechte Strafe Gottes" als Begründung für sogenannte "Krankheiten des Geistes" herhalten. Rechtfertigung für quälende Exorzismen, erzwungene Eisbädern und andere archaische Foltermethoden, die lange Zeit als adäquate "Therapie" galten. Erst Ende des 19. Jahrhunderts hatte sich die Psychiatrie als akademische Wissenschaft etabliert, auch wenn damit die Herabwürdigung psychisch kranker Menschen längst nicht ad acta gelegt wurde.
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Der Ukrainer Dmytro ist dem mörderischen Krieg in seiner Heimat nur um Haaresbreite entkommen. Nach einer lebensgefährlichen Schussverletzung und seiner Gefangenschaft in einem feindlichen Kerker, ist er nun in der Obhut deutscher Mediziner. Doch seine sich rasch zuspitzenden Symptome sind weder mit Anpassungsstörungen, aufgrund der an der Front erlittenen psychischen Traumata, noch mit den Folgen seiner schweren körperlichen Verwundung zu erklären.
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Gerade noch schwer genervt von zu lautem Hip-Hop und ständigen Diskussionen mit dem pubertären Nachwuchs, breitet sich plötzlich gespenstische Stille in den eigenen vier Wänden aus. Die Kinder haben das Nest verlassen und zurück bleiben nicht selten Eltern, die durch einen Sturm aus Abschiedsschmerz, Einsamkeit und Trauer navigieren müssen, ohne dabei emotionalen Schiffbruch zu erleiden.
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Seit dem tödlichen Arbeitsunfall ihres geliebten Ehemannes befindet sich Elviras Leben in einer fortwährenden Abwärtsspirale und die Rentnerin scheint mehr und mehr den Bezug zur Realität zu verlieren. So schreibt sie dem toten Heiner täglich eine Vielzahl kleiner Liebesbotschaften, führt angeregte Gespräche mit ihren Katzen und verwahrlost – trotz eines beträchtlichen Erbes – zusehends. Dann, in einer stürmischen Nacht, zwingen sie ihre inneren Dämonen zu einer folgenschweren Tat…
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Hinweis auf sensible Themen: In dieser Episode sprechen Martin und Daniel über teils drastische Sexunfälle und thematisieren auch autoerotische Todesfälle. Solche Inhalte können verstörend oder belastend wirken. Bitte entscheidet daher selbst, ob euch der explizite Umgang mit diesen Themen ängstigen, emotional aufwühlen oder entsetzen könnte.
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Den kleinen Octavian plagen seit Säuglingstagen wiederkehrende Hautinfektionen und Atemwegsinfekte. Für seine Kinderärzte lediglich Symptome harmloser Kinderkrankheiten. Als der Zweitklässler dann jedoch mit schmerzhaften Ekzemen und einer schweren Lungenentzündung im Krankenhaus landet, durchleuchten seine verzweifelten Eltern die Krankheitshistorie des rätselhaften kleinen Patienten auf eigene Faust. Finden sie den entscheidenden Hinweis?
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Von den ersten chirurgischen Eingriffen der Menschheitsgeschichte – damals noch ohne Anästhesie und Skalpell - über die, aus heutiger Sicht, martialischen Methoden der Wundärzte und Barbiere des Mittelalters bis hin zu den minimalinvasiven roboterassistierten Operationen der Gegenwart. Martin nimmt Daniel mit auf eine Zeitreise voller bahnbrechender Erfindungen und stellt ihm dabei einige Legenden der Medizin vor.
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Als Yuki, eine ehrgeizige Eiskunstläuferin, während des Trainings stürzt und mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen bleibt, befürchtet man zuerst eine gravierende Verletzung der Wirbelsäule. Im Krankenhaus wird dieser Verdacht entkräftet, doch die Erleichterung ist trügerisch und leider nur von kurzer Dauer. Denn nun entwickelt sich ein medizinisches Drama, aus dem die junge Patientin ohne Diagnose sich nicht aus eigener Kraft zu befreien vermag.
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Die angesagte Fotografin Nova kämpft plötzlich mit unscharfen Bildern. Symptome einer düsteren Bedrohung, die nicht nur ihre Karriere, sondern schon bald ihr gesamtes Leben überschatten. Denn neben der wachsenden Beeinträchtigung ihrer Sehkraft werden nun, an vollkommen unterschiedlichen Orten in Novas Körper, Tumore entdeckt, die Martin Mücke und seinem Team medizinische Rätsel aufgeben.
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Kennt ihr das auch? Selbstzweifel und das beklemmende Gefühl, dass alle anderen genau wissen, was sie tun, während der eigene Erfolg ausschließlich auf Glück und Zufall basiert? Menschen mit dem Hochstapler-Syndrom leben mit der ständigen Angst aufzufliegen und - als „talentfreie Blender“ - sowohl den Job als auch ihren gesellschaftlichen Status zu verlieren. Doch woher rührt dieser peinigende Gemütszustand?
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Im sommerlichen Getümmel des Baggersees wäre die kleine Yara fast ertrunken. Erst in letzter Sekunde konnte sie gerettet und am Strand reanimiert werden. Alles sieht nach einem Happy End aus. Doch Wochen später wankt die Grundschülerin plötzlich auf wackeligen Beinen nach Hause. Was wurde bei den ersten Untersuchungen nach dem Unfall übersehen, dass sich nun in derart beunruhigenden Symptomen manifestiert?
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Ob Alkohol, Tabletten, oder Glücksspiel: Süchte zu besiegen, ist eine Herkulesaufgabe, die den Betroffenen enorme Willenskraft abverlangt. Daniel will von Martin wissen, welche komplexen chemischen Prozesse bei einem Entzug im menschlichen Organismus ablaufen und ob es Erfolgsrezepte gibt, um sich gegen einen selbstzerstörerischen Rückfall zu wappnen?
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Halloween steht vor der Tür und Martin bringt das Blut seiner Kollegen mit einer schier unglaubliche Gruselgeschichte zum Gefrieren. Doch was klingt, als sei es der Feder eines fantasiebegabten Horrorschriftstellers entsprungen, zeigt vor allem wieder einmal, wie häufig Zufall und medizinische Erfahrung beim Aufklären seltener Erkrankungen Hand in Hand gehen.
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Was löst das schönste Gefühl der Welt aus? Ist es der zielsichere Pfeil Amors oder ein bunter Cocktail aus perfekt gemixten körpereigenen Botenstoffen, der uns die Sinne vernebelt? Um das Erfolgsrezept für magische Anziehungskraft und langlebige Beziehungen zu entschlüsseln, begeben sich Martin und Daniel auf eine Expedition, die im menschlichen Gehirn startet, aber auch vor der Gürtellinie nicht Halt macht.
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Ein modernes Abenteuer und ein morscher Holzboden katapultieren Rick ohne Umwege in die Notaufnahme. Doch nur wenige Tage nach der Entlassung aus dem Krankenhaus ist sein Beinbruch das geringste Übel. Fieberschübe, bleierne Erschöpfung und geschwollene Lymphknoten: diese Symptome kennt Rick aus der Vergangenheit leider nur zu gut. Schlagartig ist sie wieder da, die erdrückende Angst vor der Rückkehr seiner gerade erst besiegten Leukämie.
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