Afleveringen

  • Bob Dylan, der wiedergeborene Christ? Er meinte das sehr ernst. Ab Ende der 1970er Jahre kamen drei Alben mit Bekenntnissen und biblischen Bildern heraus, musikalisch zum Teil herausragend. Anfang der 1980er war es damit vorbei. Bob Dylan geriet kĂŒnstlerisch in eine Sackgasse. Zwar nahm er nach wie vor Alben auf und hatte ein treues Konzertpublikum. Aber Dylan zweifelte an sich, an seiner Stimme, an den Aufnahmen seiner neuen Lieder, auch wenn zahlreiche hochkarĂ€tige Musiker sich geradezu darum rissen, mit ihm aufzunehmen. Erst mit dem Kanadier Daniel Lanois fand er einen Produzenten, der seine Lieder so einfangen konnte, dass ihre StĂ€rke klar wurde.
    Das Album „Oh Mercy“, 1989, wurde zum kĂŒnstlerischen Wendepunkt, wieder einmal. DĂŒstere Westernballaden, gospelartige Hymnen, scheinbar einfache Folksongs – Dylan schuf Lieder voller Tiefe und literarischer GĂŒte. Mit „Time Out Of Mind“, einige Jahre spĂ€ter, stieß er dann die TĂŒr zu einem großen Alterswerk auf.

    Musikliste:
    Slow Train Coming (1979): Gotta serve somebody, Precious angel, Slow train, When you gonna wake up, When he returns
    Shot Of Love (1981): Lenny Bruce, Watered-down love, Every grain of sand
    Infidels (1983): Jokerman, Sweetheart like you, Neighborhood bully, Union sundown, I and I, Don’t fall apart on me tonight
    Empire Burlesque (1985): Tight connection to my heart, I’ll remember you
    Knocked Out Loaded (1988): Brownsville girl
    Down In The Groove (1988): Silvio
    Oh Mercy (1989): Political world, Where teardrops fall, Ring them bells, Man in the long black coat, Most oft he time, Shooting star
    Under The Red Sky (1990): Under the red sky, Born in time, God knows, Handy Dandy, Cat’s in the well
    The 30th Anniversary Concert Celebration (1993): My back pages
    Time Out Of Mind (1997): Love sick, Standing in the doorway, Tryin‘ to get to heaven, Not dark yet, Make you feel my love, Highlands
    Love And Theft (2001): Tweedle Dee & Tweedle Dum, Mississippi, High water, Po‘ boy
    Modern Times (2006): Thunder on the mountain, When the deal goes down, Workingmen‘ blues #2

    Compilations & Live-Alben:
    The Bootleg Series Vol. 7: No Direction Home, The Soundtrack (2005)
    MTV Unplugged (1995)
    Live At Carnegie Hall 1963 (2005)
    The 1966 Live Recordings (2016)

    Traveling Wilburys:
    Traveling Wilburys Vol. 1(1988): Dirty world, Margarita, Tweeter and the monkey man
    Traveling Wilburys Vol.3 (1990): Inside out, If you belonged to me, 7 deadly sins,
    Where were you last night?

    Unser Podcast-Tipp in dieser Folge:
    11 km / https://1.ard.de/11KM_Podcast

    Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen

  • Ein FolksĂ€nger, ein Rockmusiker, ein Jugendidol, das keines sein wollte. Bob Dylan hatte die Popmusik Ende der 1960er Jahren schon mehrfach stark geprĂ€gt mit seinen lyrischen und politischen Texten, mit kraftvoller Musik. Nach einem Motorradunfall hatte er sich mit seiner Familie in das KĂŒnstlerstĂ€dtchen Woodstock zurĂŒckgezogen.
    Nach dieser Pause weitete Dylan sein kĂŒnstlerisches Schaffen aus: Countrymusik, Bluesrock, Bluegrass, Coverversionen – so manchen Fan irritierte er damit, ebenso wie mit folgenden radikalen Wendungen. Zwischenzeitlich trat er wieder mit „The Band“ auf und belebte alte und neue Werke mit kraftvoller Rockmusik. Mitte der 1970er Jahre schuf Dylan spĂ€testens mit den Alben „Blood On The Tracks“ und „Desire“ neue Meilensteine, bittere AbschiedsgesĂ€nge, brennende Anklagen, zarte Balladen. Auf der sogenannten Rolling Thunder-Tournee versammelte er alte und neue WeggefĂ€hrten und zog als chaotischer Musik-Wanderzirkus von Stadt zu Stadt. Aber Dylan stand auch da erst auf der Schwelle zu noch viel radikaleren Wendungen: ein KĂŒnstler, der weiter auf der Suche blieb.

    Musikliste:
    Nashville Skyline (1969): I Threw It All Away, Lady, Lady, Lay, Tonight I’ll be staying here with you
    New Morning (1970): If Not For You, Day of the Locusts, Went to See the Gypsy, If dogs run free, New Morning, One more weekend, Three angels, Father of night
    Bob Dylan’s Greatest Hits Vol. II (1971): Watching the river flow, When I paint my masterpiece, I shall be released
    Pat Garrett & Billy The Kid (1973): Knockin‘ on heaven’s door
    Planet Waves (1974): On a night like this, Going, going, gone, Forever Young-Slow Version
    Blood On The Tracks (1975): Tangled up in blue, Simple twist of fate, You’re a big girl now, You‘re gonna make me lonesome when you go, Shelter from the storm, Buckets of rain
    The Basement Tapes (1975): Tears of rage, This wheel’s on fire
    Desire (1976): Hurricane, Isis, One more cup of coffee, Romance in Durango, Sara
    Street-Legal (1978): Changing oft he guards, Baby stop crying, Is your love in vain?, Senor, Where are you tonight?

    Compilations & Live-Alben:
    Before The Flood (1974)
    Bob Dylan At Budokan (1978)
    The Rolling Thunder Revue: The 1975 Live Recordings

    Unser Podcast-Tipp in dieser Folge:
    Mein Mensch – Begegnungen die das Leben verĂ€ndern / https://1.ard.de/mein-mensch

    Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen

  • Zijn er afleveringen die ontbreken?

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  • Nick Drake ist eine der großen Schattengestalten der Popmusik. Seine traumschönen Lieder bezaubern heute noch die Welt, zu Lebzeiten jedoch waren sie nur wenigen bekannt.
    Drei Alben nahm der britische Singer/Songwriter ab Ende der 60er Jahre auf, melancholische Folkmelodien, die gut zu seiner Stimme und seinem markanten Gitarrenspiel passten.
    Nick Drake war zeitlebens ein GrĂŒbler und Außenseiter, er wurde durch den Misserfolg seines ersten Albums schwer erschĂŒttert. Drogenexperimente und eine Neigung zu Depressionen belasteten ihn schwer. Dennoch nahm er zwei weitere Alben auf, bevor ein Suizid sein Leben beendete. Die leuchtenden Lieder dieser tragischen Figur der Musikgeschichte wirken aber noch heute, nicht zuletzt eine Fernsehwerbung brachte sie Millionen Menschen auch im neuen Jahrtausend nĂ€her und verschafften ihm schließlich die Anerkennung, die ihm zu Lebzeiten versagt geblieben ist.

    Musikliste:
    Five Leaves Left (1969): Time has told me, River Man, Three hours, Way to blue, Day is done, Cello song, The thoughts of Mary Jane, Man in a shed, Fruit tree, Saturday sun
    Bryter Layter (1971): At the chime of a city clock, One of these things first, Hazey Jane I, Fly, Poor boy, Northern sky
    Pink Moon (1972): Pink moon, Place to be, Which will, Things behind the sun, Know, Free ride, From the morning
    Time Of No Reply (aufgenommen 1967-68 & 1974, erschienen 1987): Time of no reply, I was made to love magic, Joey, Clothes of sand, Man in a shed, The thoughts of Mary Jane, Strange meeting II, Rider on the wheel, Hanging on a star

    Unser Podcast-Tipp in dieser Folge:
    Was fĂŒr Zeiten – Richling plus 1 / https://1.ard.de/Richlingplus1

    Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen

  • R.E.M. blieben erfolgreich. Die folgenden Alben in den 1990ern fanden zwar weiter Beachtung, an ihre hohen Verkaufszahlen konnte die Band aber nicht anknĂŒpfen.
    Der gesundheitlich begrĂŒndete Ausstieg des Schlagzeugers Bill Berry hielt die Band nur kurz auf. Kompromisslos lieferten R.E.M. auch zu dritt weitere Alben, spielten mit Stilrichtungen, aber nahmen doch langsam Abschied von der großen BĂŒhne.
    Michael Stipe, der einst Kunstgeschichte studiert hatte, veröffentlichte FotobĂ€nde und produzierte Filme. Die Band verkĂŒndete schließlich ihr Ende im Jahr 2011, was ihr den Respekt vieler einbrachte fĂŒr ihre souverĂ€ne und integre Entscheidung, die ganz dem Geist der Band R.E.M. entsprach.


    Musikliste

    Chronic Town (EP, 1982): Gardening at night
    Murmur (1983): Radio Free Europe, Talk about the passion, Perfect Circle, Sitting Still
    Reckoning (1984): So. Central Rain, Camera
    Fables Of The Reconstuction (1985): Maps and legends, Driver 8, Green grow the rushes, Wendell Gee
    Lifes Rich Pageant (1986): Fall on me, Cuyahoga
    Document (1987): Finest Worksong, It’s the end oft he world as we know it (And I feel fine), The one I love
    Green (1988): Pop song 89, Stand, World leader pretend
    Out Of Time (1991): Radio Song, Losing my religion, Near wild heaven, Shiny happy people, Half a world away
    Automatic For The People (1992): Drive, Try not to breathe, The sidewinder sleeps tonite, Everybody Hurts, Man on the moon, Nightswimming, Find the river
    Monster (1994): What’s the frequency, Kenneth?, Strange currencies, Tongue, Bang an blame
    New Adventures In Hi-Fi (1996): New test leper, E-bow the letter, So fast, so numb
    Up (1998): Lotus, At my most beautiful, Daysleeper
    Man On The Moon (Soundtrack, 1999): The great beyond
    Reveal (2001): The lifting, All the way to Reno, Beat a drum, Imitation of life, Summer turns to high
    Around The Sunn (2004): Leaving New York
    Accelerate (2008): Living well is the best revenge, Supernatural Superserious, Until the day is done
    Collapse Into Now (2011): Überlin, Walk it back, Blue



    Unser Podcast-Tipp in dieser Folge: Kim und Klaus
    https://www.ardaudiothek.de/sendung/kim-und-klaus/urn:ard:show:1564d639600ea1d4/

    Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen

  • Mit ihrem siebten Album „Out of Time“ beim Majorlabel Warner und den Hits „Losing My Religion“ und „Shiny Happy People“ erreichten sie weltweit Anerkennung und hohe ChartplĂ€tze. R.E.M. werden zu internationalen Rockstars. Michael Stipe entwickelt sich vom schĂŒchternen SĂ€nger zur charismatischen BĂŒhnenpersönlichkeit. „Automatic For The People“ hieß das Album, mit dem R.E.M. Mitte der 1990er Jahre ihren Welterfolg noch ausbauen konnte. Große Konzerte auf monatelangen Tourneen zeigten dies eindrucksvoll. Die Band konnte und wollte aber nicht weiter Lieder zum Mitpfeifen und eingĂ€ngige Balladen liefern, sondern kĂŒnstlerisch vorankommen. Viele Fans waren enttĂ€uscht, aber die IntegritĂ€t der Band R.E.M. blieb gewahrt.

    Musikliste:
    Chronic Town (EP, 1982): Gardening at night
    Murmur (1983): Radio Free Europe, Talk about the passion, Perfect Circle, Sitting Still
    Reckoning (1984): So. Central Rain, Camera
    Fables Of The Reconstuction (1985): Maps and legends, Driver 8, Green grow the rushes, Wendell Gee
    Lifes Rich Pageant (1986): Fall on me, Cuyahoga
    Document (1987): Finest Worksong, It’s the end oft he world as we know it (And I feel fine), The one I love
    Green (1988): Pop song 89, Stand, World leader pretend
    Out Of Time (1991): Radio Song, Losing my religion, Near wild heaven, Shiny happy people, Half a world away
    Automatic For The People (1992): Drive, Try not to breathe, The sidewinder sleeps tonite, Everybody Hurts, Man on the moon, Nightswimming, Find the river
    Monster (1994): What’s the frequency, Kenneth?, Strange currencies, Tongue, Bang an blame
    New Adventures In Hi-Fi (1996): New test leper, E-bow the letter, So fast, so numb
    Up (1998): Lotus, At my most beautiful, Daysleeper
    Man On The Moon (Soundtrack, 1999): The great beyond
    Reveal (2001): The lifting, All the way to Reno, Beat a drum, Imitation of life, Summer turns to high
    Around The Sunn (2004): Leaving New York
    Accelerate (2008): Living well is the best revenge, Supernatural Superserious, Until the day is done
    Collapse Into Now (2011): Überlin, Walk it back, Blue

    Unser Podcast-Tipp in dieser Folge:
    Freiheit Deluxe / https://1.ard.de/freiheit-deluxe

    Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen

  • Vier Studenten aus Athens, Georgia, geprĂ€gt von Glamrock, Folk und Punk, die anfangen, ihre eigene musikalische Sprache zu finden. R.E.M. sind mit ihrem rĂ€tselhaften Gitarrenrock schnell Lieblinge der Collegeszene der USA. SpĂ€ter werden sie zu einer zentralen Band der Alternative Rock-Szene. Die flirrende, sofort erkennbare Stimme des SĂ€ngers Michael Stipe, dazu seine lyrischen Texte und seine charismatische BĂŒhnenpersönlichkeit – R.E.M. haben mehr und mehr Erfolg. Lange bleiben sie mit ihrer Musik in den Nischen, suchen die NĂ€he zu ihren AnhĂ€ngern, verweigern sich den Mechanismen des Rockmusikwelt. „ItÂŽs The End Of The World“ und „The One I Love“ machen sie in den USA weit bekannt. Was aber bringt die Band auf die ganz große BĂŒhne?

    Musikliste:
    Chronic Town (EP, 1982): Gardening at night
    Murmur (1983): Radio Free Europe, Talk about the passion, Perfect Circle, Sitting Still
    Reckoning (1984): So. Central Rain, Camera
    Fables Of The Reconstuction (1985): Maps and legends, Driver 8, Green grow the rushes, Wendell Gee
    Lifes Rich Pageant (1986): Fall on me, Cuyahoga
    Document (1987): Finest Worksong, It’s the end oft he world as we know it (And I feel fine), The one I love
    Green (1988): Pop song 89, Stand, World leader pretend
    Out Of Time (1991): Radio Song, Losing my religion, Near wild heaven, Shiny happy people, Half a world away
    Automatic For The People (1992): Drive, Try not to breathe, The sidewinder sleeps tonite, Everybody Hurts, Man on the moon, Nightswimming, Find the river
    Monster (1994): What’s the frequency, Kenneth?, Strange currencies, Tongue, Bang an blame
    New Adventures In Hi-Fi (1996): New test leper, E-bow the letter, So fast, so numb
    Up (1998): Lotus, At my most beautiful, Daysleeper
    Man On The Moon (Soundtrack, 1999): The great beyond
    Reveal (2001): The lifting, All the way to Reno, Beat a drum, Imitation of life, Summer turns to high
    Around The Sunn (2004): Leaving New York
    Accelerate (2008): Living well is the best revenge, Supernatural Superserious, Until the day is done
    Collapse Into Now (2011): Überlin, Walk it back, Blue

    Unser Podcast-Tipp in dieser Folge:
    Evil-E / https://1.ard.de/evil-e

    Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen

  • “Owner of a lonely heart” wurde fast ungewollt zu dem bis heute bekanntesten Lied der Band Yes Anfang der 80er. Solo-Projekte und neue Band-Ideen hatten die Mitglieder auseinandergebracht, aber Produzent Trevor Horn schuf ein zeitgemĂ€ĂŸes Klangbild der ProgRocker. Die Besetzungen der Band wechselten fast von Album zu Album. Einzelne Lieder begeisterten die Fans immer noch, denn die StĂ€rken der virtuosen Musiker waren ja noch vorhanden, jedoch die Lieder wurden zum Beispiel auf „Big Generator“ wieder kĂŒrzer. FĂŒr einzelne Auftritte oder ganze Tourneen kam die klassische Besetzung von Yes wieder zusammen, aber die GrĂ€ben zwischen einzelnen Mitgliedern der Band ließen sich kaum noch ĂŒberbrĂŒcken. Bassist Chris Squire behielt die Namensrechte, die anderen brachten, durchaus gemeinsam, Musik unter anderen Namen heraus. Nicht jedes folgende Album gelang. Inzwischen, denn die Band besteht bis heute, ist Gitarrist Steve Howe der Kopf der Band, deren Auftritte nach wie vor von Yes-Fans ĂŒberall auf der Welt bejubelt werden.

    Musikliste:
    YES (1969): Yesterday and today, Every little thing, Survival
    Time And A Word (1970): Then, The Prophet, Time and a word
    The Yes Album (1971): Yours is no disgrace, Starship trooper, I’ve seen all good people
    Fragile (1971): Roundabout, South side of the sky, Long distance runaround, Mood for a day
    Close To The Edge (1972): Close to the edge, And you and I
    Yessongs (Live-Album, 1973)
    Tales From Topographic Oceans (1973): The remembering (High the memory), The ancient (Giants under the sun)
    Relayer (1974): The gates of delirium
    Yesterdays (Best-Of-Compilation, 1975)
    Going Fot The One (1977): Turn of the century, Wonderous stories, Awaken
    Tormato (1978): Madrigal, Onward
    Drama (1980): Machine messiah, Does it really happen?
    90125 (1983): Owner of a lonely heart, Changes, Leave it, Hearts
    Big Generator (1987): Love will find a way
    Anderson Bruford Wakeman Howe (1989): Brother of mine, The meeting
    Union (1991): Masquerade, Lift me up
    Talk (1994): The calling, Walls
    Keys To Ascension (1996): Be the one, That that is
    Keys To Ascension 2 (1997): Foot prints, Children of light
    Open Your Eyes (1997): Open your eyes, Universal garden
    The Ladder (1999): Homeworld (The ladder, It will be a good day (The river), If only you knew
    Magnification (2001): Magnification, Give love each day, Dreamtime, In the presence of
    Symphonic Live (Live-Album, 2002)
    Fly From Here (2011) Fly From Here – Return Trip (2028): Fly from here, Pt. I & II, The man you always wanted me to be
    The Quest (2021): The ice bridge, Future memories
    Mirror To The Sky (2023): Cut from the stars, All connected, Mirror to the sky

    Unser Podcast-Tipp in dieser Folge:
    Kunstverbrechen – True Crime meets Kultur / https://1.ard.de/kunstverbrechen-staffel-4

    Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen

  • Yes wurden ab den frĂŒhen 70er Jahren zum Taktgeber des Progressive Rock.
    Wie weit konnte eine Band gehen? 1972 legte die Band ihr Meisterwerk „Close To The Edge“ vor, eine Klangreise mit nur drei Titeln mit furios gesteigerten und abgewechselten Rhythmen und Harmonien: Popmusik, die durchdacht und geistreich erweitert wurde.
    Yes wurden spĂ€testens jetzt zu einem Superact des Rock, in Europa wie auch in den USA. „Tales From Topographic Oceans“, 1973, das Nachfolgewerk, ĂŒberforderte dagegen viele Fans. Keyboarder Rick Wakeman verließ die Band, deren wechselnde Besetzungen ohnehin fĂŒr Unruhe sorgten. Yes verlor ein wenig die Konzentration als Band. Einzelne Lieder faszinierten nach wie vor, aber erst mit dem Album „Going For The One“, 1977, konnte die Band wieder ĂŒberzeugen. Die Geschichte der Band war damit aber lĂ€ngst noch nicht vorbei, denn Yes trotzten Punk oder anderen musikalischen Zeiterscheinungen mit ihrer ganz eigenen StĂ€rke.

    Musikliste:
    YES (1969): Yesterday and today, Every little thing, Survival
    Time And A Word (1970): Then, The Prophet, Time and a word
    The Yes Album (1971): Yours is no disgrace, Starship trooper, I’ve seen all good people
    Fragile (1971): Roundabout, South side of the sky, Long distance runaround, Mood for a day
    Close To The Edge (1972): Close to the edge, And you and I
    Yessongs (Live-Album, 1973)
    Tales From Topographic Oceans (1973): The remembering (High the memory), The ancient (Giants under the sun)
    Relayer (1974): The gates of delirium
    Yesterdays (Best-Of-Compilation, 1975)
    Going Fot The One (1977): Turn of the century, Wonderous stories, Awaken
    Tormato (1978): Madrigal, Onward
    Drama (1980): Machine messiah, Does it really happen?
    90125 (1983): Owner of a lonely heart, Changes, Leave it, Hearts
    Big Generator (1987): Love will find a way
    Anderson Bruford Wakeman Howe (1989): Brother of mine, The meeting
    Union (1991): Masquerade, Lift me up
    Talk (1994): The calling, Walls
    Keys To Ascension (1996): Be the one, That that is
    Keys To Ascension 2 (1997): Foot prints, Children of light
    Open Your Eyes (1997): Open your eyes, Universal garden
    The Ladder (1999): Homeworld (The ladder, It will be a good day (The river), If only you knew
    Magnification (2001): Magnification, Give love each day, Dreamtime, In the presence of
    Symphonic Live (Live-Album, 2002)
    Fly From Here (2011) Fly From Here – Return Trip (2028): Fly from here, Pt. I & II, The man you always wanted me to be
    The Quest (2021): The ice bridge, Future memories
    Mirror To The Sky (2023): Cut from the stars, All connected, Mirror to the sky

    Unser Podcast-Tipp in dieser Folge:
    Vier Töne gegen Stalin / https://1.ard.de/alles-geschichte-schostakowitsch

    Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen

  • Es brauchte ein paar Jahre und einige Alben, bis die Bandmitglieder von Yes ihre musikalische Sprache gefunden hatten: virtuoses Spiel, FormensprĂŒnge, Popsuiten, in denen alle fĂŒnf Mitglieder ihr Talent zum Klingen brachten. Nicht einzelne Lieder, sondern Alben mit langen musikalischen Geschichten waren das, was Yes den Erfolg brachte.
    SĂ€nger Jon Anderson fiel mit seiner charakteristischen hohen Stimme besonders auf. Progressive Rock, das neue Genre der frĂŒhen 70er Jahre, wurde bald stark von Yes geprĂ€gt. Einen ersten Höhepunkt fand das Schaffen der Band mit dem Album „Fragile“ im Jahr 1971, in der fĂŒr viele Fans klassischen Besetzung mit Anderson, dem Gitarristen Steve Howe, Bassisten Chris Squire, Schlagzeuger Bill Bruford und dem flamboyanten Keyboarder Rick Wakeman. Aber weitere Höhepunkte sollten noch folgen.

    Musikliste:
    YES (1969): Yesterday and today, Every little thing, Survival
    Time And A Word (1970): Then, The Prophet, Time and a word
    The Yes Album (1971): Yours is no disgrace, Starship trooper, I’ve seen all good people
    Fragile (1971): Roundabout, South side of the sky, Long distance runaround, Mood for a day
    Close To The Edge (1972): Close to the edge, And you and I
    Yessongs (Live-Album, 1973)
    Tales From Topographic Oceans (1973): The remembering (High the memory), The ancient (Giants under the sun)
    Relayer (1974): The gates of delirium
    Yesterdays (Best-Of-Compilation, 1975)
    Going Fot The One (1977): Turn of the century, Wonderous stories, Awaken
    Tormato (1978): Madrigal, Onward
    Drama (1980): Machine messiah, Does it really happen?
    90125 (1983): Owner of a lonely heart, Changes, Leave it, Hearts
    Big Generator (1987): Love will find a way
    Anderson Bruford Wakeman Howe (1989): Brother of mine, The meeting
    Union (1991): Masquerade, Lift me up
    Talk (1994): The calling, Walls
    Keys To Ascension (1996): Be the one, That that is
    Keys To Ascension 2 (1997): Foot prints, Children of light
    Open Your Eyes (1997): Open your eyes, Universal garden
    The Ladder (1999): Homeworld (The ladder, It will be a good day (The river), If only you knew
    Magnification (2001): Magnification, Give love each day, Dreamtime, In the presence of
    Symphonic Live (Live-Album, 2002)
    Fly From Here (2011) Fly From Here – Return Trip (2028): Fly from here, Pt. I & II, The man you always wanted me to be
    The Quest (2021): The ice bridge, Future memories
    Mirror To The Sky (2023): Cut from the stars, All connected, Mirror to the sky

    Unser Podcast-Tipp in dieser Folge:
    Kim und Klaus / https://www.ardaudiothek.de/sendung/kim-und-klaus/urn:ard:show:1564d639600ea1d4/

    Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen

  • „The Heat Is On“ oder “The Boys Of Summer”, nur zwei Beispiele fĂŒr Soloerfolge von Glenn Frey und Don Henley in den 80er Jahren. Beide bemĂŒhten sich, mit der Musik der Zeit Schritt zu halten. Frey gelingt es mit fröhlichen Liedern in Motown-Tradition, Henley verbindet Zeit und Konsumkritik mit seinen Liedern.
    Don Henley erreichte dauerhafte Anerkennung und Verkaufserfolge, Frey versuchte sich nebenbei auch als Schauspieler, zum Beispiel bei „Miami Vice“.
    Lange Zeit schien eine erneute Zusammenarbeit mit den Eagles ausgeschlossen zu sein. Aber gelegentliche Treffen bei Ehrungen und Millionengebote fĂŒr eine Reunion brachten die Dinge ins Rollen. 1994 kamen die Eagles zunĂ€chst wieder fĂŒr eine ausgedehnte Tour und dann sogar fĂŒr ein weiteres Album zusammen. Die Spannungen waren nicht alle vergessen, aber die Musik hielt doch die Kerntruppe um Henley und Frey zusammen.
    Glenn Frey starb 2016, das Ende der Eagles war das allerdings nicht. Noch in diesem Jahr 2025 werden sie zahlreiche Konzerte spielen, mit Sicherheit gefeiert und umjubelt von ihrem treuen Publikum.

    Musikliste:
    Don Henley:
    Stevie Nicks & Don Henley: Leather and lace (auf Nicks‘ Album ‚Bella Donna‘, 1981)
    I can’t stand still (1982): I can’t stand still, Talking tot he moon, Dirty laundry, Johnny can’t read, Lilah
    Building the perfect beast (1984): The boys of summer, Not enough love in the world, Sunset Grill, Drivin‘ with your eyes closed
    The End Of Innocence (1989): The end of innocence, The last worthless evening, New York minute, The heart of the matter
    Inside Job (2000): Everything is different now, Goodbye to a river, Annabel, My Thanksgiving
    Cass County (2015): Waiting tables, Take a picture of this, Words can break your heart, Praying for rain, Train in the distance

    Glenn Frey:
    Solo Collection (Best of 1982-1994): The one you love, Smuggler’s Blues (Miami Vice), The heat is on (aus ‚Beverly Hills Cop‘), You belong to the city (Miami Vice)

    Joe Walsh:
    Joe Walsh’s Greatest Hits – Little Did He Know (1997): Funk #49, Turn to stone, Meadows, Rocky Mountain way, Life’s been good, All night long

    Unser Podcast-Tipp in dieser Folge:
    Interpretationssache / https://www.ardaudiothek.de/sendung/interpretationssache/12626637/

    Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen

  • „Hotel California“ – ein Geniestreich von einem Lied, komponiert vom Gitarristen Don Felder, getextet und gesungen von Don Henley, musikalisch unvergleichlich umgesetzt durch die Eagles Mitte der 70er Jahre. In der Krise der Band entstand dieser Klassiker, andere folgten, die Eagles hatten es wieder geschafft! Einzelne Musiker hatten die Band verlassen und waren ersetzt worden, dem Sound und der GĂŒte der Musik tat das keinen Abbruch; im Gegenteil, die Ideen kamen an.
    Aber die Eagles waren nach Jahren auf Tour und auch durch Drogenerfahrungen erschöpft voneinander. Der Mythos der Band schuf Druck auf die Mitglieder. Streit auf offener BĂŒhne und GerĂŒchte sogar ĂŒber Handgreiflichkeiten machten die Runde.
    Anfang der 80er Jahre war die Energie der Eagles zunÀchst verbraucht. Einzelne Mitglieder strebten Solo-Karrieren an.

    Musikliste:
    Eagles (1972): Take it easy, Witchy woman, Nightingale, Train leaves here this morning, Peaceful easy feeling
    Desperado (1973): Doolin-Dalton, Tequila sunrise, Desperado, Outlaw man, Saturday night, Doolin-Dalton/Desperado(reprise)
    On The Border (1974): Already gone, You never cry like a lover, Midnight Flyer, My man, On the border, James Dean, Ol‘ 55, Best of my love
    One Of These Nights (1975): One of these nights, Lyin‘ eyes, Take it to the limit
    Hotel California (1976): Hotel California, New kid in town, Life in the fast lane, Wasted time, Pretty maids all in a row, The last resort
    The Long Run (1979): The long run, I can’t tell you why, In the city, King of Hollywood, Heartache tonight, The Sad CafĂ©
    Eagles Live (1980)
    Hell Freezes Over (1994): Get over it, Love will keep us alive, Learn to be still, Hotel California, Wasted time, New York minute, The last resort, Desperado
    The Complete Greatest Hits (2013): Hole in the world
    Long Road Out Of Eden (2007): No more walks in the wood, Busy being fabulous, No more cloudy days, Long road out of Eden, Center of the universe, It’s your world now
    Live From The Forum MMXVIII (2020)

    Unser Podcast-Tipp in dieser Folge:
    Gabalier / https://1.ard.de/urban-pop_gabalier

    Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen

  • Die Eagles waren von Anfang der Traum einer ur-amerikanischen Band. Mit Wurzeln im Country, Bluegrass und Bluesrock schufen sie einen einzigartigen Sound, getragen von Gitarrenmusik und Harmoniegesang.
    Don Henley und Glenn Frey, die beiden Eagles-Köpfe , trafen sich in Los Angeles. Erfahrungen als Begleitband von Linda Ronstadt und die Ermutigung durch den LabelgrĂŒnder David Geffen brachten sie mit anderen zusammen: die Eagles hoben ab. Bereits ihr DebĂŒt 1972 versorgte Publikum und Radiostationen mit eingĂ€ngigen Songs;
    von den verschiedenen Charakteren der Band eingebracht und umgesetzt, blieben sie dennoch immer Teile des musikalischen Eagles-Bildes.
    Wer aber sagte an, was gespielt wurde? Frey und Henley pochten auf ihre FĂŒhrungsrolle, andere Mitglieder konnten sich damit nur schwer anfreunden. War ihr Glanz schon Mitte der 70er Jahre vorbei? Ein erstes Best-Of-Album ihrer frĂŒhen Jahre brach gleichzeitig alle Verkaufsrekorde.


    Musikliste

    Eagles (1972): Take it easy, Witchy woman, Nightingale, Train leaves here this morning, Peaceful easy feeling
    Desperado (1973): Doolin-Dalton, Tequila sunrise, Desperado, Outlaw man, Saturday night, Doolin-Dalton/Desperado(reprise)
    On The Border (1974): Already gone, You never cry like a lover, Midnight Flyer, My man, On the border, James Dean, Ol‘ 55, Best of my love
    One Of These Nights (1975): One of these nights, Lyin‘ eyes, Take it to the limit
    Hotel California (1976): Hotel California, New kid in town, Life in the fast lane, Wasted time, Pretty maids all in a row, The last resort
    The Long Run (1979): The long run, I can’t tell you why, In the city, King of Hollywood, Heartache tonight, The Sad CafĂ©
    Eagles Live (1980)
    Hell Freezes Over (1994): Get over it, Love will keep us alive, Learn to be still, Hotel California, Wasted time, New York minute, The last resort, Desperado
    The Complete Greatest Hits (2013): Hole in the world
    Long Road Out Of Eden (2007): No more walks in the wood, Busy being fabulous, No more cloudy days, Long road out of Eden, Center of the universe, It’s your world now
    Live From The Forum MMXVIII (2020)

    Unser Podcast-Tipp in dieser Folge: Schoenholtz- Der Orchester Podcast
    https://1.ard.de/schoenholtz_podcast

    Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen

  • Ulla Meinecke, der Gast dieser Folge, erzĂ€hlt von ihren AnfĂ€ngen in Frankfurt und Hamburg, dort an der Seite von Udo Lindenberg, dann von der West-Berliner Szene Anfang der 1980er Jahre. Die Single „Die TĂ€nzerin“ ließ 1983 alle aufhorchen, die sie bisher ĂŒberhört hatten, Gold- und Platinalben folgten.
    In den frĂŒhen 1990ern brachte sie ihre Liedersammlung „Löwen“ heraus, Coverversionen mit Nachdichtungen von Bruce Springsteen- und Joe Jackson-Songs, gelobt zum Beispiel von Billy Joel, der sich bei ihr dafĂŒr bedankte.
    Ulla Meinecke erzĂ€hlt im GesprĂ€ch bei Urban Pop von ihren weiteren musikalischen Ideen und Erfahrungen auch als Schauspielerin und Autorin. Und auch in dieser Folge singt sie exklusiv fĂŒr „Urban Pop“ eines ihrer Lieder.

    Musikliste:
    Meinecke Fuchs (1978): Wenn ich jetzt weiterrede
    Überdosis Großstadt (1980): Die Blonde, Frankfurt, RĂŒcken zur Wand, Made in Germany
    NĂ€chtelang (1981): Zu fett fĂŒrs Ballett, Dach der Welt, NĂ€chtelang
    Wenn Schon Nicht FĂŒr Immer Dann Wenigstens FĂŒr Ewig (1983): Nie wieder, Die TĂ€nzerin, Zauberformel, Feuer unterm Eis, 50 Tips, SĂŒĂŸe SĂŒnden, Kleine Schwester
    Der Stolz Italienischer Frauen (1985): Der Stolz italienischer Frauen, Gewitter, Was ich an dir mag
    Erst Mal Gucken - Dann Mal Sehen (1988): HafencafĂ©, Schlendern ist Luxus, Unten am Ufer, Ein großes Herz
    Löwen (1991): Da kommt ein Tag, Ein Schritt vor und zwei zurĂŒck, König von Hollywood, Die Zeit wartet auf niemand, Langsames Lied
    An! (1994): Alles schÀumt, Winter aus Gold, Gut Nacht, 13. Dezember
    Die Luft Ist Rein (2002): In Berlin, Nur Gerede, Wenn Du mich nicht verstehst, Marlene an der Wand, Geh mir aus dem Licht, Wer will schon Becky Thatcher sein?, Schlaf
    Im Augenblick (2005): Feuer unterm Eis, Tiere, Wenn 2, In Berlin, Alles schĂ€umt, SĂŒsse SĂŒnden, Die TĂ€nzerin

    Unser Podcast-Tipp in dieser Folge:
    Berlin Sounds Inside – der Musiktalk mit Anja Caspary / https://www.ardaudiothek.de/sendung/berlin-sounds-inside-der-musiktalk-mit-anja-caspary/14663795/

    Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen

  • 100 Folgen „Urban Pop“! 100mal haben Peter Urban und Ocke Bandixen ĂŒber legendĂ€re Bands gesprochen, ĂŒber KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler. Seit 2021 erscheint alle zwei Wochen eine neue Folge, in der zum Beispiel der kĂŒnstlerische Weg von Joni Mitchell nachgezeichnet wird - oder der von Bruce Springsteen, dem Peter schon bei seinem ersten Konzert in Hamburg begegnet ist. Viele persönliche Treffen, Interviews und Konzerterinnerungen machen die Geschichten im GesprĂ€ch mit Ocke lebendig: von Kate Bush bis David Bowie, von Udo Lindenberg bis Jackson Browne. Taylor Swift ist bei „Urban Pop“ genauso ein Thema wie die Rolling Stones, Kinks oder Beatles, Tracy Chapman wechselt sich ab mit Led Zeppelin und The Who.
    Zur 100. Folge von Urban Pop haben Peter Urban und Ocke Bandixen sich einen großartigen Gast eingeladen: Ulla Meinecke – fĂŒr ein ausfĂŒhrliches GesprĂ€ch und einen exklusiven Auftritt.

    Musikliste:
    Meinecke Fuchs (1978): Wenn ich jetzt weiterrede
    Überdosis Großstadt (1980): Die Blonde, Frankfurt, RĂŒcken zur Wand, Made in Germany
    NĂ€chtelang (1981): Zu fett fĂŒrs Ballett, Dach der Welt, NĂ€chtelang
    Wenn Schon Nicht FĂŒr Immer Dann Wenigstens FĂŒr Ewig (1983): Nie wieder, Die TĂ€nzerin, Zauberformel, Feuer unterm Eis, 50 Tips, SĂŒĂŸe SĂŒnden, Kleine Schwester
    Der Stolz Italienischer Frauen (1985): Der Stolz italienischer Frauen, Gewitter, Was ich an dir mag
    Erst Mal Gucken - Dann Mal Sehen (1988): HafencafĂ©, Schlendern ist Luxus, Unten am Ufer, Ein großes Herz
    Löwen (1991): Da kommt ein Tag, Ein Schritt vor und zwei zurĂŒck, König von Hollywood, Die Zeit wartet auf niemand, Langsames Lied
    An! (1994): Alles schÀumt, Winter aus Gold, Gut Nacht, 13. Dezember
    Die Luft Ist Rein (2002): In Berlin, Nur Gerede, Wenn Du mich nicht verstehst, Marlene an der Wand, Geh mir aus dem Licht, Wer will schon Becky Thatcher sein?, Schlaf
    Im Augenblick (2005): Feuer unterm Eis, Tiere, Wenn 2, In Berlin, Alles schĂ€umt, SĂŒsse SĂŒnden, Die TĂ€nzerin

    Unser Podcast-Tipp in dieser Folge:
    IQ Feature: Hysterie oder Liebe - was steckt hinter dem Fantum? / https://www.ardaudiothek.de/sendung/iq-wissenschaft-und-forschung/5941402

    Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen

  • Alles wurde anders, als Steve Winwood den Schritt aus der Isolation seiner englischen Farm machte und nach New York ging. „Higher love““ und „Back in the high life again“ zeugten von Freude an frischer Musik und dem Austausch mit Nile Rodgers, Chaka Khan und James Taylor.
    Steve Winwood wurde unversehens Mitte der 1980er Jahre ein Star im Hitradio und Musikfernsehen. „Roll with it“ konnte wenig spĂ€ter noch einmal daran anknĂŒpfen.
    Steve Winwood musste niemandem mehr etwas beweisen, er nahm danach auf, wann und was er wollte: nachdenkliche Bluesfantasien oder raffinierte Jamsessions. Er tauchte immer wieder als Gastmusiker auf. Mit seinem alten Freund Eric Clapton spielte er 2009 sogar eine ausgedehnte Tournee mit alten und neuen Songs. Steve Winwood – hoch geachtet und respektiert – bis heute.

    Musikliste:
    Steve Winwood:
    Steve Winwood (1977): Time is running out, Midland maniac, Let me make something in your life
    Arc Of A Diver (1980): While you see a chance, Spanish dancer, Night train
    Talking Back To The Night (1982): Valerie, Talking back to the night, There‘s a river
    Back In The High Life Again (1986): Higher love, Freedom overspill, Back in the highlife again My love‘s leavin‘
    Roll With It (1988): Roll with it, Holding on, Don’t you know what the night can do
    Refugees Of The Heart (1990): You’ll keep on searching, In the light of the day
    Junction Seven (1997): Plenty lovin‘
    About Time (2003): Different light, Take it to the final hour, Bully
    Nine Lives (2008): Fly, Dirty city (with Eric Clapton), Hungry man, Other shore
    Live From Madison Square Garden (Eric Clapton & Steve Winwood live, 2009)
    Steve Winwood – English Soul (BBC TV-Documentary, 2010, auf YouTube)

    Jim Capaldi:
    Oh How We Danced (1972): Eve, Big thirst
    Whale Meet Again (1974): It’s all right
    Short Cut Draw Blood (1975): Boy with a problem, Seagull

    Dave Mason:
    Alone together (1970): Only you know and I know, Shouldn’t have took more than you gave

    Unser Podcast-Tipp in dieser Folge:
    Philipps Playlist / https://1.ard.de/philipps-playlist-podcast-cp

    Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen

  • Es ging ihnen nicht um Hits, sondern um musikalische Abenteuer. Steve Winwood fand sich Anfang der 70er erneut mit Jim Capaldi und weiteren Musikern zur Band „Traffic“ zusammen. Tempi-Wechsel, TonartsprĂŒnge, EinflĂŒsse aus Folklore und Jazz – die Ideen der Formation waren scheinbar grenzenlos.
    Traffic wurde eine der beliebtesten Live-Bands der Zeit, Steve Winwood konnte im Kollektiv seine Talente ausleben.
    Nach gesundheitlichen Problemen und zunehmendem Drogenkonsum einiger ging der Band allerdings die Energie aus. Steve Winwood zog sich zurĂŒck aufs Land und bastelte lange an einem ersten Solo-Album. Erst das zweite sollte jedoch das Publikum ĂŒberzeugen: „Arch of a Diver“, auf dem er alle Instrumente selbst einspielte, seine Formel fĂŒr folgende Alben.
    Seine Stimme wurde nun oft kombiniert mit Synthesizern, die bei ihm aber nicht kĂŒhl klangen. „Valerie“ und „While you see a chance“ wurden Hits, Steve Winwood hatte sich neu und verĂ€ndert prĂ€sentiert.

    Musikliste:
    Traffic:
    Paper Sun (Single, Mai 1967)
    Hole in My Shoe (Single, August 1967)
    Mr. Fantasy (1967): Heaven is in your mind, No face, no name, no number, Dear Mr. Fantasy, Coloured rain
    Traffic (1968): Pearly queen, Who knows what tomorrow may bring, Feelin‘ alright?, Roamin‘ thru‘ the Gloamin‘ with 40.000 headmen
    Last Exit (1969): Medicated goo
    John Barleycorn Must Die (1970): Glad, Freedom rider, Empty pages, John Barleycorn must die
    Welcome To The Canteen (Live, 1971): Shouldn’t have took more than you gave, Dear Mr. Fantasy, Gimme some lovin‘
    The Low Spark Of High Heeled Boys (1971): The low spark of high heeled boys, Many a mile to freedom
    Shoot Out At The Fantasy Factory (1973): Evening blue, (Somtetimes I feel so) Uninspired
    On The Road (Live, 1973): Glad/Freedom rider, The low spark of high heeled boys
    When The Eagle Flies (1974): Walking in the wind
    Far From Home (1994): Here comes a man, Far from home, Holy ground, State of grace

    Unser Podcast-Tipp in dieser Folge:
    Wie gewinnt man den ESC? / https://1.ard.de/wiegewinntmandenesc

    Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen

  • Der Junge aus Birmingham konnte den Begriff „Wunderkind“ nicht leiden. Aber was der sehr junge Steve Winwood an der Gitarre, an der Orgel oder beim Gesang zeigte, legte diese Bezeichnung einfach nahe. In der Band seines Ă€lteren Bruders zeigte er schon als Teenager, wie alter Soul und Blues klangen. In der Spencer Davis Group steuerte er gleich noch als Autor die Hits bei. Klar, dass das Talent des Steve Winwood nach weiteren musikalischen Abenteuern verlangte. Mit Traffic fand er Mitstreiter, die ebenso experimentieren und die Musik sprechen lassen wollten: Grenzen zu Jazz, R 'n' B, lateinamerikanischen KlĂ€ngen, Weltmusik und Elektronik waren offen. Beim Zwischenspiel in der sogenannten „Supergroup“ Blind Faith kreuzte er fĂŒr ein Album und viele Live-Auftritte seine FĂ€higkeiten mit denen etwa von Eric Clapton und Ginger Baker.
    Steve Winwood aber, der lieber ein Musiker als ein Star war, fand sich danach erneut mit Traffic zusammen. Sein musikalischer Weg war noch lange nicht zu Ende.

    Musikliste:
    The Spencer Davis Group:
    Their First LP (1965): Dimples, Every little bit hurts, It hurts me so
    The Second Album (1966): Keep on running, Georgia on my mind, Let me down easy, Hey Darling
    Autumn ’66 (1966): Nobody knows you when you’re down and out, On the grren light, Somebody help me
    Gimme Some Lovin‘ (Single, Oktober 1966)
    I’m a Man (Single, Januar 1967)

    Blind Faith:
    Blind Faith (1969): Had to cry today, Can’t find my way home, Presence of the Lord

    Unser Podcast-Tipp in dieser Folge:
    Der Kunstkaten - Kultur aus MV / https://www.ardaudiothek.de/sendung/der-kunstkaten-kultur-aus-mv/61478668/

    Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen

  • Andy Warhol starb 1987. Bei einer Trauerfeier begegneten sich die frĂŒheren Freunde John Cale und Lou Reed das erste Mal seit den 70er Jahren wieder. Sie beschließen, gemeinsam ein Erinnerungsalbum fĂŒr ihren verstorbenen Mentor Warhol aufzunehmen. „Songs for Drella“ enthĂ€lt sparsam instrumentierte ErzĂ€hlungen von seiner Arbeit, von Traumfantasien und auch von persönlichen Begegnungen mit dem KĂŒnstler. Eine kurzfristige Zusammenarbeit der beiden als „The Velvet Underground“ gemeinsam mit Mo Tucker und Sterling Morrison hĂ€lt nicht lange. Die Wege trennen sich wieder: Lou Reed liefert in den folgenden Jahren mehrfach Musik fĂŒr Theaterwerke von Robert Wilson. Lou Reed stirbt schließlich 2013.
    John Cale komponiert weiterhin Soundtracks wie ebenso Rock- und Popmusik, und veröffentlicht diese, hoch anerkannt und verehrt, als Meister vieler Klassen. Bis heute fĂŒhrt er sie scheinbar unermĂŒdlich auch live auf.

    Musikliste:
    Lou Reed:
    Lou Reed (1972): I can’t stand it, I love you, Wild child, Ride into the sun
    Transformer (1972): Vicious, Perfect day, Walk on the wild side, Satellite of love, Goodnight Ladies
    Berlin (1973): Lady Day, Caroline says II, Sad song
    Rock ’n‘ Roll Animal (live, 1974)
    Sally Can’t Dance (1974): Baby face, Sally can’t dance, Billy
    Coney Island Baby (1975): Crazy feeling, Charley’s girl, Kicks, A gift, Coney Island baby
    Rock and Roll Heart (1976): I believe in love, Rock and roll heart
    Street Hassle (1978): Street hassle
    Live: Take No Prisoners (1978)
    The Bells (1979): I want to boogie with you
    Growing Up In Public (1980): How do you speak to an angel, The power of positive drinking
    The Blue Mask (1982)
    Legendary Hearts (1983): Legendary hearts, Make up mind, The last shot, Rooftop garden
    New Sensations (1984)
    Mistral (1986): Tell it to your heart
    New York (1989)
    Songs For Drella (Lou Reed & John Cale, 1990): Style it takes, Nobody but you, Hello it’s me
    Magic And Loss (1992)
    Set The Twilight Reeling (1996): NYC man, Set the twighlight reeling
    Ecstasy (2000): Paranoia key of E, Tatters, Turning time around
    The Raven (2003): Call on me, Hop frog, Who am I

    John Cale:
    Paris 1919 (1973)
    Music For A New Society (1982): Taking your life in your hands, Close watch
    Wrong Way Up (mit Brian Eno, 1990): Spinning away
    Fragments For A Rainy Season (live, 1992)
    Mercy (2023): Story of blood

    Nico:
    Chelsea Girl (1967), The Marbel Index (1968), Desertshore (1970), The End
(1974)

    Unser Podcast-Tipp in dieser Folge:
    Becoming The Beatles / https://1.ard.de/beatles-podcast?cp

    Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen

  • John Cale und Lou Reed suchten in den 70er Jahren stets neue Formen fĂŒr ihre Musik.
    Cale produzierte neben Nicos Alben auch „Horses“ von Patti Smith und das DebĂŒtalbum der Stooges. Sein Album „Paris 1919“ stach heraus und ließ sein musikalisches Wissen und Können aufscheinen.
    Lou Reed lieferte mit „Berlin“ eine durchgehende ErzĂ€hlung in Liedern, mit „Metal Machine Music“ ein verstörendes Noise- und Industrial-Werk, das sein Publikum eher verschreckte. Danach wechselte er wieder ins leichtere Fach und hatte mit „Coney Island Baby“ Erfolg.
    Cale etablierte sich mit raffinierten, leicht zugÀnglichen Balladen Mitte der 1970er Jahre auch als Solo-Popmusiker, ohne jedoch seine Lust an zeitgenössischer klassischer Musik zu vergessen.
    Lou Reed kehrte mit den Alben „Blue Mask“ oder „New York“ zu seinen typischen Songreportagen zurĂŒck, in denen er erneut distanziert Szenen und Originale der Straße musikalisch einfing.

    Musikliste:
    Lou Reed:
    Lou Reed (1972): I can’t stand it, I love you, Wild child, Ride into the sun
    Transformer (1972): Vicious, Perfect day, Walk on the wild side, Satellite of love, Goodnight Ladies
    Berlin (1973): Lady Day, Caroline says II, Sad song
    Rock ’n‘ Roll Animal (live, 1974)
    Sally Can’t Dance (1974): Baby face, Sally can’t dance, Billy
    Coney Island Baby (1975): Crazy feeling, Charley’s girl, Kicks, A gift, Coney Island baby
    Rock and Roll Heart (1976): I believe in love, Rock and roll heart
    Street Hassle (1978): Street hassle
    Live: Take No Prisoners (1978)
    The Bells (1979): I want to boogie with you
    Growing Up In Public (1980): How do you speak to an angel, The power of positive drinking
    The Blue Mask (1982)
    Legendary Hearts (1983): Legendary hearts, Make up mind, The last shot, Rooftop garden
    New Sensations (1984)
    Mistral (1986): Tell it to your heart
    New York (1989)
    Songs For Drella (Lou Reed & John Cale, 1990): Style it takes, Nobody but you, Hello it’s me
    Magic And Loss (1992)
    Set The Twilight Reeling (1996): NYC man, Set the twighlight reeling
    Ecstasy (2000): Paranoia key of E, Tatters, Turning time around
    The Raven (2003): Call on me, Hop frog, Who am I

    John Cale:
    Paris 1919 (1973)
    Music For A New Society (1982): Taking your life in your hands, Close watch
    Wrong Way Up (mit Brian Eno, 1990): Spinning away
    Fragments For A Rainy Season (live, 1992)
    Mercy (2023): Story of blood

    Nico:
    Chelsea Girl (1967), The Marbel Index (1968), Desertshore (1970), The End
(1974)

    Unser Podcast-Tipp in dieser Folge:
    Das Wissen / https://1.ard.de/swr2_wissen_cp

    Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen

  • The Velvet Underground lieferten mit ihrem zweiten Album einen noch dĂŒsteren Einblick in den New Yorker Underground und die dazugehörigen Rockwelten. Lou Reed blieb der Kopf der Band, Nico und John Cale gingen eigene Wege. Danach zerfloss die Idee der Band zunehmend, nur noch einzelne Lieder der weiteren Alben hatten weiter die Sprengkraft der ersten, die Band wurde schließlich aufgelöst. Auch eine Reunion in den frĂŒhen Neunzigern hinterließ bei den Akteuren und Fans einen Kater. John Cale half Nico, sich als eigenstĂ€ndige KĂŒnstlerin zu etablieren, Cale selbst experimentierte mit Stilen und Ideen. Lou Reed dagegen schuf 1972 sein Meisterwerk „Transformer“ und den Welthit „Walk on the wild side“.

    Musikliste:
    The Velvet Underground:
    The Velvet Underground & Nico (1967)
    White Light/White Heat (1968): Here she comes now, Sister Ray
    The Velvet Underground (1969): Candy says, Pale blue eyes, Beginning to see the light
    Loaded (1970): Who loves the sun, Sweet Jane, Rock & Roll, Oh! Sweet nuthin‘
    VU (1968/69,1985): Stephanie says, Foggy notion
    Le Bataclan’72 (Lou Reed/John Cale/Nico 1972, 2004)

    Lou Reed:
    Lou Reed (1972): I can’t stand it, I love you, Wild child, Ride into the sun
    Transformer (1972): Vicious, Perfect day, Walk on the wild side, Satellite of love, Goodnight Ladies
    Berlin (1973): Lady Day, Caroline says II, Sad song
    Rock ’n‘ Roll Animal (live, 1974)
    Sally Can’t Dance (1974): Baby face, Sally can’t dance, Billy
    Coney Island Baby (1975): Crazy feeling, Charley’s girl, Kicks, A gift, Coney Island baby
    Rock and Roll Heart (1976): I believe in love, Rock and roll heart
    Street Hassle (1978): Street hassle
    Live: Take No Prisoners (1978)
    The Bells (1979): I want to boogie with you
    Growing Up In Public (1980): How do you speak to an angel, The power of positive drinking
    The Blue Mask (1982)
    Legendary Hearts (1983): Legendary hearts, Make up mind, The last shot, Rooftop garden
    New Sensations (1984)
    Mistral (1986): Tell it to your heart
    New York (1989)
    Songs For Drella (Lou Reed & John Cale, 1990): Style it takes, Nobody but you, Hello it’s me
    Magic And Loss (1992)
    Set The Twilight Reeling (1996): NYC man, Set the twighlight reeling
    Ecstasy (2000): Paranoia key of E, Tatters, Turning time around
    The Raven (2003): Call on me, Hop frog, Who am I

    John Cale:
    Paris 1919 (1973)
    Music For A New Society (1982): Taking your life in your hands, Close watch
    Wrong Way Up (mit Brian Eno, 1990): Spinning away
    Fragments For A Rainy Season (live, 1992)
    Mercy (2023): Story of blood

    Nico:
    Chelsea Girl (1967), The Marbel Index (1968), Desertshore (1970), The End
(1974)

    Unser Podcast-Tipp in dieser Folge:
    Starthilfe / https://www.ardaudiothek.de/sendung/starthilfe-der-musik-podcast-mit-den-stars-von-morgen/94673504/

    Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen