Afleveringen
-
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat seinen Verzicht auf die
Spitzenkandidatur bei der in zehn Wochen anstehenden
Abgeordnetenhauswahl bekannt gegeben. Vorausgegangen war ein offener
Brief aus der eigenen Partei, in dem sein Rückzug gefordert wurde. Der
Grund: Wegner stand wegen seines Krisenmanagements nach einem Anschlag
auf das Berliner Stromnetz Anfang des Jahres massiv unter
Druck. Ferdinand Otto aus dem Politikressort erklärt im Podcast, warum
die Rücktrittsforderungen ausgerechnet jetzt aufkamen und wer statt
Wegner die CDU-Spitzenkandidatur übernehmen könnte.
Kurz vor der Sommerpause hat der Bundestag zwei umstrittene Großprojekte
verabschiedet. Zum einen passierte das Sparpaket für die gesetzliche
Krankenkasse das Parlament. Zudem beschloss der Bundestag ein neues
Gebäudeenergiegesetz, das das bisherige „Heizungsgesetz“ der
Ampelkoalition ablöst. Auch der Bundestag hat am heutigen Freitag beiden
Vorhaben zugestimmt.
Und sonst so? Note Ungenügend fürs Bildungssystem
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Regierender Bürgermeister: Kai Wegner zieht CDU-Spitzenkandidatur für
Berlin-Wahl zurück
CDU in Berlin: Berliner CDU-Mitglieder fordern Rückzug von Kai Wegner
Abgeordnetenhauswahl in Berlin: Berliner JU-Chef fordert Wegner zu
Verzicht auf Spitzenkandidatur auf
Sparpaket für Krankenkassen: Bundestag stimmt umstrittener
Krankenkassenreform zu
GKV-Spargesetz: Das sind die fünf größten Streitpunkte der
Krankenkassenreform
GKV-Reform: Was sich durch die Reform der Krankenversicherung für
Patienten ändert
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Der Bundestag stimmt über die Reform der gesetzlichen
Krankenversicherungen ab. Erst am Montag wurde bekannt, dass
Gesundheitsministerin Nina Warken die Reform noch einmal abgeändert hat.
Warum Psychotherapeuten deshalb alarmiert sind und was die geänderte
Reform für Patienten bedeutet, das erklärt Jan Schwenkenbecher,
stellvertretender Leiter des Gesundheitsressorts der ZEIT.
Zwei Wochen nach dem Erdbeben in Venezuela werden weiterhin Zehntausende
Menschen vermisst. Viele Menschen im Land werfen der Regierung vor, zu
spät geholfen zu haben. Warum das Erdbeben politisch zur Krise wird,
erklärt ZEIT-Journalist Christoph Twickel.
Und sonst so? Die Perfektionismus-Falle beim Sport
Moderation und Produktion: Philip Moser
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Lena Herrmann und Sophia Boddenberg
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Weitere Links
Josef Hecken: »Da hat es halt ein paar Mal lauter geknallt«
Honorarkürzung für Psychotherapeuten: Eine Psychotherapie darf kein
Luxus sein
GKV-Finanzreform: Nina Warken ändert Krankenkassen-Sparpaket
Erdbeben in Venezuela: Venezuela fordert Freigabe von Auslandsvermögen
als Erdbebenhilfe
Erdbeben in Venezuela: Zahl der Toten in Venezuela steigt auf mehr als
3.500
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Zijn er afleveringen die ontbreken?
-
In seiner letzten Regierungserklärung vor der Sommerpause hat
Bundeskanzler Friedrich Merz noch einmal für die Reformen seiner
Regierung geworben. Trotz der inzwischen abgelehnten Eilanträge der
Opposition zeigte sich der Kanzler am Vormittag zuversichtlich, dass das
neue Gesetz schon am morgigen Freitag verabschiedet wird. Auch auf den
Nato-Gipfel in Ankara hat der Kanzler im Parlament zurückgeblickt. Aus
seiner Sicht ist das Treffen für Deutschland und Europa erfolgreich
verlaufen. Ein Beleg dafür sei, dass die Bundesregierung amerikanische
Tomahawk-Marschflugkörper kaufen und in Deutschland stationieren werde.
In welcher Stimmung und mit welcher Bilanz der Kanzler und seine
Koalition in die Sommerpause gehen, erklärt Fabian Reinbold, politischer
Korrespondent der ZEIT.
Seit Freitag laufen im Iran die Trauerfeiern für Ali Ajatollah Chamenei.
37 Jahre lang war er der Machthaber der Islamischen Republik, bevor er
Ende Februar im Alter von 86 Jahren bei einem Angriff der USA und
Israels getötet wurde. Wie viele seiner Anhänger aus der Hauptstadt
Teheran zur Beisetzung in seiner Heimatstadt Maschhad anreisen konnten,
war allerdings ungewiss. Denn in der vergangenen Nacht ist die
Bahnstrecke zwischen den beiden Städten durch US-Angriffe zerstört
worden. Wie reagiert das Regime auf die Eskalation während der
Trauerfeierlichkeiten? ZEIT-Iranexperte Omid Rezaee analysiert die Lage.
Außerdem im Update:
Gewerkschaften und Betriebsrat haben massiven Widerstand gegen die
Sparpläne des Autokonzerns VW angekündigt. Bis zu 100.000 Menschen
könnten ihren Job verlieren und vier Werke geschlossen werden. Heute
tagt in Wolfsburg der Aufsichtsrat von VW. Max Hägler aus dem
Wirtschaftsressort ordnet ein, wie es für den Autobauer und seine
Mitarbeiter weitergehen kann.
Und sonst so? Die britische Sängerin Bonnie Tyler ist im Alter von 75
Jahren gestorben, hinterlässt aber unsterbliche Erinnerungen.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Reformpaket der Bundesregierung: Das wird teuer!
Livestream:Friedrich Merz: Live: Abgeordnete diskutieren die
Regierungserklärung des Kanzlers
Regierungserklärung des Bundeskanzlers: Friedrich Merz verteidigt
Reformpläne gegen Kritik der Opposition
Liveblog: Irankrieg: US-Angriffe unterbrechen wichtige Bahnstrecke im
Iran
Irankrieg: US-Militär greift rund 90 Ziele im Iran an
Irankrieg: So bleibt Trump nichts anderes als Krieg
Aktionstag bei VW: Gewerkschaft protestiert vor Aufsichtsratssitzung von
Volkswagen
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Der Bundestag will an diesem Donnerstag ein Gesetz zum Bau neuer
Gaskraftwerke in Deutschland beschließen. Die schwarz-rote Koalition
will damit nach eigenen Angaben die Stromversorgung Deutschlands
absichern. Auch andere Pläne von Bundeswirtschaftsministerin Katherina
Reiche (CDU) stehen in der Kritik. So will sie den Einbau von Öl- und
Gasheizungen länger ermöglichen und die Förderung von Wärmepumpen
reduzieren. Außerdem hat Reiche ein langfristiges Lieferabkommen für
Flüssiggas abschließen lassen, das über das Jahr 2045 hinausgeht.
Eigentlich will Deutschland bis dahin bereits klimaneutral sein. Legt
Reiche tatsächlich die Axt an den Klimaschutz? Oder sind die neuen
Gaskraftwerke tatsächlich notwendig? Das beantwortet Marlies Uken,
Vize-Wirtschaftschefin der ZEIT.
Bei den Protesten gegen den AfD-Parteitag in Erfurt am Wochenende sind
mehrere Reporter angegriffen worden. Zwei Attacken galten den neurechten
Medien »Junge Freiheit« und »Apollo News«. Ein Video zeigt, wie die
»Apollo News«-Journalisten von Demonstranten verfolgt werden, einer wird
außerdem gegen den Kopf getreten. Bei einem dritten Angriff wurden
Journalisten mit Bierflaschen beworfen und verletzt. Der Deutsche
Journalisten-Verband mahnte: »Gewalttätige Übergriffe auf
Journalistinnen und Journalisten gleich welchen Mediums sind immer zu
verurteilen.« Ein Sprecher des Aktionsbündnisses Widersetzen sagte:
»Faschisten mit Presseausweis sind immer noch Faschisten.« Was solche
Aussagen über das Verständnis von Pressefreiheit offenbaren und was
genau passiert ist, berichtet ZEIT-Innenpolitikexperte Christian Parth.
Und sonst so? Wie viele Sterne hat ein Sauerteighotel?
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Moses Fendel und Helena Schmidt
Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg
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Weitere Links zur Folge:
Apollo News und Junge Freiheit: Sie riefen »Nazis raus«, dann gab es
Prügel
Demonstrationen in Erfurt: »Schauen Sie uns an, von uns geht keine
Gewalt aus«
Gaskraftwerke: Vollgas für Deutschland
LNG-Importe: Wie Katherina Reiche die Energiewende torpediert
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Der Nato-Gipfel in Ankara geht heute zu Ende. Vor allem US-Präsident
Donald Trump und seine Aussagen haben den Gipfel dominiert. Unter
anderem erklärte Trump das Rahmenabkommen für einen Frieden mit dem Iran
für gescheitert. Darin hatten sich die Länder auf eine Waffenruhe sowie
ein Ende des iranischen Atomprogramms geeinigt. Eigentlich sollte auf
dem Gipfel auch die Luftabwehr der Ukraine diskutiert werden. Zuletzt
konnte die ukrainische Luftabwehr russische Raketenangriffe unter
anderem auf Kyjiw nicht mehr abwehren. Ob der Gipfel für die
europäischen Mitglieder dennoch gut verlaufen ist, das kann Jörg Lau,
außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, beurteilen.
Das Landgericht Berlin hat einen Palliativarzt wegen 15-fachen Mordes in
Berlin verurteilt. Das Gericht verhängte gegen ihn eine lebenslange
Haftstrafe mit anschließender Sicherheitsverwahrung. Der Arzt hatte die
Patienten, die er eigentlich beim Sterbeprozess begleiten sollte, bei
Hausbesuchen ermordet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt außerdem in
insgesamt 76 weiteren Fällen. Weitere Anklagen gelten als
wahrscheinlich. Was dieses erste Urteil bedeutet und was es über die
Dimension des Falls sagt, ordnet Tanja Stelzer ein. Sie ist Reporterin
bei der ZEIT.
Außerdem im Update: In Bayern ist es bei einem Vorfall an einem
Gymnasium zu Schwerverletzten gekommen. Die Polizei vermutet, Stand
15:30, 8. Juli, eine Amoktat.
Und sonst so? Comeback der Kabelkopfhörer
Moderation und Produktion: Philip Moser
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Benjamin Probst und Lena Herrmann
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Weitere Links
Iran-Abkommen: Dieses Abkommen birgt auch Hoffnung für die iranische
Gesellschaft
Irankrieg: Trumps großes Geschenk an das iranische Regime
Russische Raketenangriffe: Was das Flugabwehr-Problem der Ukraine für
den Krieg bedeutet
Prozess in Berlin: Palliativarzt wegen 15-fachen Mordes zu lebenslanger
Haft verurteilt
Palliativarzt in Berlin: Ist »der beste Doktor der Welt« ein
Serienmörder?
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Beim Nato-Gipfel in Ankara beraten sich die Mitglieder unter anderem zu
ihren Verteidigungsausgaben. US-Präsident Donald Trump hat im Vorfeld
des Gipfels unter anderem die deutschen Verteidigungsausgaben als
»lächerlich« bezeichnet. Unzufrieden ist Trump außerdem mit der Lage im
Iran-Krieg. Gleichzeitig haben auch die europäischen Partner Anliegen:
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und die gemeinsame
Sicherheit sollen Thema sein. Wie die europäischen Nato-Staaten auf
Trumps Forderungen reagieren und ob sie für ihre eigenen Ziele noch
Platz finden, das analysiert Rieke Havertz, internationale
Korrespondentin der ZEIT.
Bäckereien und Konditoreien sollen am Wochenende länger öffnen. Nach
diesem Vorschlag fordern nun auch Handelsverbände dasselbe für alle
anderen Einzelhändler. Gewerkschaften sehen die Debatte über den
verkaufsoffenen Sonntag jedoch kritisch. Bleiben also die Fragen: Was
könnten die geänderten Arbeitszeiten für Angestellte im Einzelhandel
bedeuten? Und: Profitiert die Wirtschaft von Öffnungszeiten am Sonntag?
Die Antworten dazu hat Ursula Freudling aus der Wirtschaftsredaktion der
ZEIT.
Und sonst so? Was man auf Reisen Neues lernt.
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Benjamin Probst, Lena Herrmann und Susanne Hehr
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Weitere Links
Nato-Gipfel: Mehr als nur sicherheitspolitische Trittbrettfahrer
Rüstungsdeal mit Kanada: Ein Signal an Donald Trump
Bäckerei: Die Tochter backt politisch
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Ein Berufungsgericht in Paris hat die Strafe gegen Marine Le Pen
teilweise reduziert. Die Vorsitzende des Rassemblement National wurde zu
15 Monaten Unwählbarkeit sowie zu einer Haftstrafe von drei Jahren
verurteilt, davon zwei Jahre auf Bewährung. Die Haft soll mit einer
elektronischen Fußfessel vollzogen werden. Die Geldstrafe von 100.000
Euro blieb bestehen. Da die 15 Monate Unwählbarkeit bereits verstrichen
sind, könnte Le Pen rechtlich bei der französischen Präsidentschaftswahl
2027 kandidieren. Was das Urteil für Le Pens politische Zukunft
bedeutet, erläutert ZEIT-Autorin Annika Joeres im Podcast.
Bundesfamilienministerin Karin Prien will die maximale Bezugsdauer des
Elterngelds von 14 auf 12 Monate verkürzen. Um die vollen zwölf Monate
zu erhalten, sollen künftig beide Elternteile jeweils mindestens drei
Monate Elternzeit nehmen. Sechs Monate können frei aufgeteilt werden.
Alleinerziehende sollen weiterhin bis zu zwölf Monate Elterngeld
beziehen können. Hintergrund der Reform sind Sparvorgaben für das
Familienministerium sowie das Ziel, Väter stärker an der Kinderbetreuung
zu beteiligen. Was sich damit für Eltern ändern könnte, erklärt Tillmann
Prüfer, Leiter im Familienressort der ZEIT.
Außerdem im Update: Friedrich Merz sprach sich vor dem Nato-Gipfel in
Ankara für eine stärkere europäische Nato aus, die zugleich
transatlantisch ausgerichtet bleiben solle. Dabei verwies Merz auch auf
geplante Vereinbarungen zur weiteren Unterstützung der Ukraine und
bezeichnete den geplanten U-Boot-Auftrag Kanadas als wichtiges Zeichen
der Zusammenarbeit.
Und sonst so: Die lebenswertesten Städte der Welt
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Präsidentschaftswahl 2027: Le Pen zu einem Jahr Fußfessel und 15 Monaten
Unwählbarkeit verurteilt
Marine Le Pen: Der Fall des Hauses Le Pen
Rassemblement National: Le Pen lässt sich feiern
Frankreich: Staatsanwalt fordert erneut fünf Jahre Kandidaturverbot für
Le Pen
Marine Le Pen: Frankreichs Milliardäre suchen einen neuen Präsidenten
Frankreich: Marine Le Pen schließt Kandidatur bei Verurteilung zu
Fußfessel aus
ZEIT Bühne / Karin Prien: »Wir sind unserem eigenen Anspruch noch nicht
gerecht geworden«
Elterngeld: Warum Kürzungen beim Elterngeld teuer werden können
Elterngeld: Karin Prien will Bezugsdauer des Elterngeldes um zwei Monate
kürzen
Kündigung nach der Elternzeit: Wurden Sie nach der Elternzeit gemobbt?
Elterngeld: Was hat unser Land gegen Familien?
Gleichberechtigung von Müttern: »Nicht Frauen haben es schwerer in der
Arbeitswelt – es sind Mütter«
Nato-Gipfel in Ankara: Merz setzt auf eine europäischere und
transatlantische Nato
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In Ankara beginnt der Nato-Gipfel, bei dem die Mitgliedsstaaten auch
über eine stärkere europäische Rolle im Bündnis beraten. Die Türkei
verfügt über die zweitgrößte Armee der Nato und gilt aufgrund ihrer Lage
zwischen Europa, dem Schwarzen Meer und dem Nahen Osten als strategisch
wichtiger Partner. Kurz vor dem Gipfel wurden in der Türkei nach
Medienberichten erneut Journalisten und Bürgerrechtler festgenommen.
Mehrere regierungskritische Medien erhielten zudem keine Akkreditierung
für das Treffen. Wie sich Deutschland und andere Nato-Staaten dazu
positionieren, erläutert Fritz Zimmermann, Redakteur im Politikressort
der ZEIT.
In Frankreich wird ein Urteil im Berufungsverfahren gegen Marine Le Pen
erwartet. Im Mittelpunkt steht ein Verfahren wegen der mutmaßlichen
Veruntreuung von EU-Geldern. Le Pen war in erster Instanz verurteilt
worden. Dagegen legte sie Berufung ein. Die Entscheidung könnte
Auswirkungen darauf haben, ob Le Pen bei der kommenden
Präsidentschaftswahl kandidieren kann oder ob der Rassemblement National
mit Parteichef Jordan Bardella antritt. ZEIT-Korrespondent Matthias
Krupa ordnet ein, welche Folgen eine Verurteilung für ihre Partei haben
könnte.
Und sonst so? Warum sich Frauen ihre Kräfte besser einteilen.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Vorbereitung für den Nato-Gipfel: Fünf Freunde, mehr als drei
Fragezeichen
Nato-Gipfel in Ankara: Der Plan B nimmt Gestalt an
Russland: »Russland falsch einzuschätzen, kann verheerend sein«
Nato-Gipfel in Ankara: Türkische Polizei nimmt erneut Bürgerrechtler vor
Nato-Gipfel fest
Nato-Gipfel: SPD fordert klare Worte von Friedrich Merz zur Türkei
Marine Le Pen: Der Fall des Hauses Le Pen
Urteil im Veruntreuungsprozess: Was die Verurteilung Marine Le Pens für
Frankreich bedeutet
Frankreich: Marine Le Pen nennt ihre Verurteilung »politisch«
Jordan Bardella: Radikal erfolgreich
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Die Kosten für die gesetzlichen Krankenkassen sind in den letzten Jahren
stark gestiegen. Darum will die Bundesregierung ein großes Sparpaket
noch vor der Sommerpause auf den Weg bringen. Auf den letzten Metern
will Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) nun den Gesetzesentwurf in
mehreren Punkten verändern. So sollen Medikamentenhersteller langfristig
weniger stark belastet werden als geplant. Die Opposition spricht von
»Geschenken« an die Pharmaindustrie. Politikredakteurin Kaja Klapsa
ordnet diese Vorwürfe ein und erklärt, welche weiteren Änderungen es
gibt und was sie für Versicherte bedeuten.
Berlin ist nicht ausreichend auf Krisen und Katastrophen vorbereitet. Zu
diesem Urteil kam eine unabhängige Expertenkommission ein halbes Jahr
nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz, nach dem rund 100.000
Menschen teils für mehrere Tage komplett ohne Strom und Heizung waren.
Außerdem im Update: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius
überlegt, mögliche künftige AfD-Innenminister von
Geheimdienstinformationen auszuschließen. Tilman Steffen aus dem
Politikressort der ZEIT erklärt, inwieweit es rechtlich überhaupt
machbar ist, einen Minister von derart sensiblen Informationen
abzuschneiden.
Und sonst so? Der perfekte Zeitpunkt zum Blumengießen.
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
GKV-Finanzreform: Nina Warken ändert Krankenkassen-Sparpaket
Gesundheitsreform: Alle sollen sparen, nur die Pharmabranche kommt
glimpflich davon
Gesetzliche Krankenversicherung: »Man kann nur die Praxis auf
Privatpatienten umstellen«
Katastrophenschutz: Experten: Berlin muss Katastrophenschutz deutlich
stärken
Berlin: Linke führt in Wahlumfrage für Berliner Abgeordnetenhaus
Boris Pistorius: AfD-Minister könnten von Bundeswehr-Infos
ausgeschlossen werden
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Die Bundesregierung will ihren Haushaltsentwurf für 2027 noch vor der
Sommerpause verabschieden. Geplant sind Ausgaben von rund 555 Milliarden
Euro, finanziert unter anderem durch mehr als 200 Milliarden Euro neue
Schulden. Schwerpunkte sind Investitionen in Infrastruktur, Verteidigung
und die Modernisierung des Landes. Bis 2030 könnte rund ein Drittel des
Bundeshaushalts in die Verteidigung fließen. Der Entwurf steht dabei
auch in der Kritik. Die Grünen bemängeln unter anderem Kürzungen beim
Klimaschutz und werfen der Regierung vor, den Haushalt besser
darzustellen, als er tatsächlich ist. Ob das stimmt, erklärt Mark
Schieritz, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT.
Seit Freitag laufen in mehreren iranischen Städten die offiziellen
Trauerfeierlichkeiten für den im Krieg getöteten früheren Staatschef Ali
Chamenei. Die Regierung inszeniert die Zeremonien als große staatliche
Machtdemonstration. An der Spitze des iranischen Regimes steht
inzwischen Chameneis Sohn Modschtaba Chamenei. Die Trauerfeierlichkeiten
gelten zugleich als Test dafür, wie viel Einfluss das Regime noch hat
und wie viele Menschen es mobilisieren kann. Lea Frehse, Redakteurin für
Außenpolitik der ZEIT, ordnet ein, welche Bedeutung die Feierlichkeiten
für das Regime haben.
Und sonst so? Wenn Schafwolle zu Dünger wird.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Bundeshaushalt 2027: Lars Klingbeil plant 2027 mit fast 204 Milliarden
Euro Neuverschuldung
Bundeshaushalt: Fast jeder dritte Euro für Panzer und Drohnen
ifo Institut: Ifo bringt Kürzungen bei Elterngeld und Mütterrente ins
Spiel
Bundeshaushalt: Besteuert endlich die Superreichen
Alkoholkonsum: Politiker der Regierungskoalition fordern höhere
Alkoholpreise
Trauerfeier im Iran: Ein Toter soll Stärke zeigen
Liveblog: Irankrieg: Großbritannien meldet Angriff auf Frachter vor der
Küste Jemens
Ali Chamenei: Nur nicht weichen
Modschtaba Chamenei: Er tritt heraus aus dem Schatten der Macht
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Die Delegierten der AfD haben auf dem Parteitag in Erfurt Tino Chrupalla
und Alice Weidel als Parteivorsitzende wiedergewählt. Die Partei hat
außerdem einen Streit über ihre Unvereinbarkeitsliste verhindert.
Beobachter befürchten dadurch eine weitere Radikalisierung der Partei.
Am Rande des Parteitags ist es zu Protesten und Straßenblockaden
gekommen. Laut der Polizei haben etwa 25.000 Personen friedlich gegen
die Partei protestiert. Ob die Partei sich noch extremeren Gruppen
öffnet und wie geeint sie bisher aufgetreten ist, berichtet Christian
Parth. Er begleitet für die ZEIT den Parteitag in Erfurt.
An dem vergangenen Wochenende sind in Deutschland besonders viele
Menschen ertrunken. Bei Temperaturen am Wochenende von bis zu 41,7 Grad
sind laut der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) 35 Personen
ertrunken. Es handelte sich bei allen um Männer oder Jungen. Mithilfe
von Protokollen, Polizeiberichten und Zeitungsartikeln hat Stella
Schalamon, Redakteurin des ZEITmagazins, verschiedene Rettungseinsätze
recherchiert und zusammengetragen. Im Podcast spricht sie über die
Gründe für die vielen Badeunglücke und darüber, welches Muster sich
dabei immer wiederholt hat.
Und sonst so? Laufklub läuft Halbmarathon im Raupenkostüm.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg
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Weitere Links zur Folge:
AfD-Bundesparteitag Erfurt: Sie wollen ihn empfindlich treffen
Auswirkungen der AfD: »Wir sind der Staat«
Badeunfälle bei Hitze: Ein Wochenende in Deutschland, 41 Grad, 35
Badetote
Badeunfall: »Sie verschwinden einfach. Sie sterben leise«
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Die AfD startet am Samstag mit ihrem Bundesparteitag in Erfurt. Die
Partei ist aktuell im Höhenflug: in den bundesweiten Umfragen ist sie
die stärkste Kraft und auf Landesebene könnte die Partei sogar die
Regierung anführen. Bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und
Mecklenburg-Vorpommern im Herbst stehen die Chancen dafür nicht
schlecht. Trotz dieser für die Partei rosigen Aussichten ringt die AfD
intern mit sich selbst. Um welche Themen es dabei geht und welche Rolle
der thüringische Höcke-Flügel bei dem Parteitag in Thüringen spielen
wird, weiß Politikredakteurin Mariam Lau.
Die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) feiern am 4. Juli 250 Jahre
Unabhängigkeit. Das große Jubiläum scheint in diesem Jahr jedoch eher
zum Flop zu werden. Johanna Roth, ehemalige US-Korrespondentin der ZEIT,
hat einen Verdacht, wieso keine Feierstimmung aufkommt: die Lücke
zwischen dem Ideal der freiheitsliebenden Demokratie und der
Wirklichkeit. Im Podcast berichtet sie, wie sich das durch die
Geschichte der USA zieht und wieso Donald Trump das Jubiläum auf sich
zuschneidet.
Und sonst so? Die deutschen Fußballfans bringen Ranch aus den USA mit
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Benjamin Probst und Mathias Peer
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AfD-Parteitag in Erfurt: Ausweitung der Kampfzone
250. Geburtstag der USA: Trump ist kein Unfall. Er ist die Rache
US-Verfassung: We, the President
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Die Bundesregierung will die telefonische Krankschreibung abschaffen.
Wie genau Arbeitnehmer sich künftig krankmelden sollen, ist aber
offenbar noch nicht klar. Die Hausärzte warnen vor einen enormen Ansturm
auf ihre Praxen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte in der Sendung
Maybrit Illner am Donnerstagabend: »Sie müssen nicht am ersten Tag in
die Arztpraxis, sie müssen vom ersten Tag an eine
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung haben.« Wie könnte also eine
Krankschreibung künftig aussehen? Diese und weitere Fragen beantwortet
Carla Neuhaus, Gesundheitsredakteurin der ZEIT.
Die Bundesregierung möchte den Zugang zu staatlichen Informationen
erschweren. Das geht aus dem am Donnerstag vorgestellten Reformpapier
hervor. Die Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit,
Louisa Specht-Riemenschneider, nennt das Vorhaben einen »Angriff auf die
Pressefreiheit«. Das bisherige Informationsfreiheitsgesetz hilft
besonders Journalistinnen und Journalisten, Korruption oder
Machtmissbrauch von staatlichen Akteuren nachzuvollziehen. Wie stark die
Reform hier tatsächlich eingreift, weiß Lisa Hegemann, Leiterin des
Digitalressorts der ZEIT.
Fußballbundestrainer Julian Nagelsmann tritt zurück. Das hat der
Deutsche Fußballbund (DFB) am Freitagnachmittag bekannt gegeben. Der DFB
bestätigte außerdem, dass er »das Gespräch mit Jürgen Klopp suchen
wird«. Der ehemalige Dortmund- und Liverpool-Trainer wird als möglicher
Nachfolger Nagelsmanns gehandelt. Die Nationalmannschaft war am
vergangenen Dienstag überraschend früh aus der Fußball-WM in Nordamerika
ausgeschieden. Im Podcast gibt ZEIT-Sportredakteur Oliver Fritsch seine
Einschätzung zum Rücktritt.
Außerdem im Update: Außenminister Johann Wadephul beendet nach Besuchen
in Paraguay, Argentinien und Brasilien seine Südamerikareise. Wieso
Wadephul das Politische auf seiner Reise ausgeklammert und so stark auf
Wirtschaft gesetzt hat, weiß Alice Bota, Politikredakteurin der ZEIT.
Und sonst so? Stuttgart baut ein mobiles Schwimmbad.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Weitere Link zur Folge:
Krankheitstage in Deutschland: Strengere Regeln, seltener krank?
Krankschreibung: Die Attestpflicht ab dem ersten Tag ist Wahnsinn
Informationsfreiheitsgesetz: Demokratie braucht Transparenz
Bundestrainer: Nagelsmann war ein Fehler. Der DFB darf ihn nicht
wiederholen
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Das neue Reformpaket der Bundesregierung hält für Arbeitnehmer einige
Veränderungen bereit: Die telefonische Krankschreibung wird abgeschafft
und Unternehmen können einfacher und länger Verträge befristen. Bei den
Gewerkschaften ist die Resonanz aber eher gemischt. Was bedeuten die
Einschnitte für die Arbeitnehmer? Und wo profitieren sie von den
Reformen? Diese und weitere Fragen beantwortet Hannah Scherkamp aus dem
Arbeitsressort der ZEIT.
Die Weimarer Republik gilt bis heute als abschreckendes Beispiel für
politische Instabilität. Mit 14 Wahlen, die manchmal nur wenige Monate
nacheinander stattfanden, ging die Republik langsam dem Ende entgegen.
Die politische Mitte verlor kontinuierlich an Zustimmung, und die NSDAP
wuchs. Wo genau die NSDAP die Wahlen gewonnen hat, können Leserinnen und
Leser in einer neuen interaktiven Karte der ZEIT entdecken. Christian
Staas, Leiter des Geschichtsressorts der ZEIT, hat an der Karte
mitgearbeitet und spricht im Podcast über den Erfolg der NSDAP und ob
heute in Deutschland ähnliche Gefahren drohen.
Und sonst so? Taylor Swift heiratet (vielleicht) im Madison Square
Garden.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Christian Vooren und Benjamin Probst
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Weitere Links zur Folge:
Koalitionsausschuss: Das sind die Kernpunkte des Reformpakets
Weimarer Republik: Wie die Demokratie ihre Mehrheit verlor
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Die Koalition aus CDU/CSU und SPD hat sich auf ein umfassendes
Reformpaket geeinigt. Es betrifft unter anderem Rente, Steuerpolitik,
den Arbeitsmarkt und den Bürokratieabbau. Der Grünen-Vorsitzende Felix
Banaszak spricht von einem »Misstrauensvotum gegen die Bürger« und die
AfD von einer »herben Enttäuschung«. Ist die Reform vergleichbar mit der
Agenda 2010? Und wird sie die gewünschten Effekte bringen? Diese und
weitere Fragen zum Reformpaket beantwortet Mark Schieritz,
stellvertretender Chef des Politikressorts der ZEIT.
Nach den Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Toten nochmals
gestiegen. Insgesamt sind bisher rund 2.300 Menschen tot aus Trümmern
geborgen worden. Auch das deutsche Technische Hilfswerk (THW) ist vor
Ort und unterstützt die Rettungsarbeiten, Kai Pietsch berichtet darüber.
Er koordiniert für das THW den Einsatz in Venezuela.
Russland hat die Ukraine in der Nacht auf Donnerstag mit massiven
Angriffen überzogen. In der Hauptstadt Kyjiw wurden 18 Menschen getötet
und 90 weitere verletzt, darunter zwei Kinder und ein Sanitäter. Der
ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte noch am Mittwoch vor
einem russischen »Großangriff« gewarnt.
Und sonst so? Ab sofort kann man sich für ein Volontariat bei der ZEIT
bewerben.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Weitere Links zur Folge:
Koalitionsausschuss: Ein kleines bisschen Neoliberalismus
Daten und Visualisierung: Mehr oder weniger Netto? Das bedeutet die
Steuerreform für Sie
Koalitionsausschuss: Das sind die Kernpunkte des Reformpakets
Erdbeben in Venezuela: »Beim kleinsten Knall fangen die Leute an zu
rennen«
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Die Geburtenrate in Deutschland ist 2025 auf durchschnittlich 1,32
Kinder pro Frau gesunken. Das ist der niedrigste Wert seit 1997.
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr rund 654.000 Kinder geboren, so
wenige wie noch nie seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Dabei werden in
Ostdeutschland insgesamt weniger Kinder geboren als in Westdeutschland.
Auch nach Staatsangehörigkeit unterscheiden sich die Werte. Zudem werden
Menschen in Deutschland immer später Eltern. Was diese Entwicklung für
Deutschland bedeutet und welche Folgen sie haben könnte, erklärt Johanna
Schoener, Redakteurin im Familienressort der ZEIT.
Deutschland hat zwei Vertreter der Taliban als Konsularbeamte in der
afghanischen Botschaft in Berlin und im Generalkonsulat in Bonn
zugelassen. Obwohl die Bundesregierung die Talibanregierung in
Afghanistan offiziell nicht anerkennt, vertreten die beiden Männer die
Interessen ihrer Regierung und übernehmen konsularische Aufgaben, etwa
die Ausstellung von Dokumenten. Die Entscheidung hängt auch damit
zusammen, dass die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart
hat, mehr Menschen nach Afghanistan abzuschieben. Warum Deutschland die
beiden Männer ins Land gelassen hat, erläutert Nina Monecke, Redakteurin
im Politikressort der ZEIT.
Und sonst so? Ein höchst romantischer Heiratsantrag
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Geburtenrückgang: Ja, Kinder wären schön, aber ...
Geburtenrate in Deutschland: Deutsche Geburtenrate fällt auf tiefsten
Stand seit 1997
Globale Geburtenrate: Mehr Kinder – mehr Lachen!
Geburten in Deutschland: Geburtenzahl sinkt auf niedrigsten Stand seit
Nachkriegszeit
Geburtenrückgang: Bitte nicht weinen!
Kindererziehung: Kinder, was für ein Stress!
Abschiebungen nach Afghanistan: Gültige Papiere? Stellt in Deutschland
jetzt ein Taliban aus
Talibanvertreter in Brüssel: Nicht nur von den Taliban lässt sich Europa
erpressen
Afghanistan: EU-Vertreter empfangen Talibandelegation in Brüssel
Afghanistan: Das bisschen Leben
Migrationspolitik: Dobrindt will deutlich mehr Menschen nach Afghanistan
abschieben
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Am Montag wurden in Stade, einer Kleinstadt westlich von Hamburg, sechs
Menschen erschossen. Die Tat ereignete sich in einer
Jugendhilfeeinrichtung, in der die drei Monate alte Tochter des
mutmaßlichen Täters sowie deren Mutter leben. Er tötete sechs
Mitarbeitende der Wohngruppe und des Jugendamts Hannover. Livia Sarai
Lergenmüller aus dem Familienressort der ZEIT hat mit mehreren
Sozialarbeitenden über ihren Berufsalltag sowie die damit verbundenen
Gefahren gesprochen. Sie erklärt, wie diese Berufsgruppe besser
geschützt werden kann und welche strukturellen Veränderungen dafür nötig
sind.
Das Regierungskabinett hat das Reservestärkungsgesetz beschlossen, um
die Zahl der fest eingeplanten Reservisten bis 2035 von derzeit 66.000
auf 200.000 zu erhöhen. Künftig sollen Truppenübungen verpflichtend
sein, Arbeitgeber müssen die Einsätze ihrer Beschäftigten in der Regel
akzeptieren.
Gestern wurde das offizielle Porträt von Ex-Bundeskanzlerin Angela
Merkel enthüllt. Gemalt hat es der relativ unbekannte 28-jährige
deutsch-französische Künstler Jérémie Queyras. Hanno Rauterberg aus dem
Feuilleton der ZEIT berichtet, warum Merkels Wahl ausgerechnet auf
Queyras fiel und wie er die ehemalige Regierungschefin auf der Leinwand
in Szene gesetzt hat.
Und sonst so? Mit einem Amen Geld sparen.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit Christina Felschen und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Asha Hedayati: »Sie fühlen sich durch die Trennung um ihre
Anspruchshaltung betrogen«
Schüsse in Stade: »Was die gesehen haben, hinterlässt Spuren«
Schüsse in Stade: Mutmaßlicher Täter aus Stade soll Tochter geschüttelt
haben
Bundeswehr: Verteidigungsministerium plant erweiterte Einsätze von
Reservisten
Verteidigung des Baltikums: »Wenn der Tag kommt, werden wir gemeinsam
kämpfen«
Kanzlerinnenporträt von Angela Merkel: Das neue Bild der Angela Merkel
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Vor der Sommerpause wollen die Spitzen von CDU, CSU und SPD ein
umfangreiches Reformpaket auf den Weg bringen. Im Mittelpunkt stehen
Vorhaben bei Gesundheit, Pflege, Rente und Steuern. Mit den geplanten
Reformen will die Bundesregierung auf steigende Kosten in den
Sozialversicherungen und die schwache Wirtschaft reagieren. Einige der
Vorhaben sind innerhalb der Koalition und auch in der Öffentlichkeit
umstritten. Ob Schwarz-Rot mit dem Reformpaket seine Handlungsfähigkeit
unter Beweis stellen kann und wie gerecht es dabei zugehen könnte,
erklärt Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts der
ZEIT.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat öffentlich Probleme als Folge
des Ukrainekriegs eingeräumt. Ursprünglich sollten die Kampfhandlungen
nur kurz andauern und mit einem schnellen Sturz der ukrainischen Führung
sowie einer Demilitarisierung des Landes enden. Die Ukraine leistet
jedoch weiterhin Widerstand. In Russland selbst machen sich die Folgen
des Kriegs zunehmend bemerkbar: Es gibt Benzinknappheit und
Stromausfälle, zudem sind die Preise gestiegen. Gleichzeitig bleibt der
Krieg im Alltag vieler Menschen lange indirekt, da staatliche Medien ihn
stark kontrolliert darstellen. Putin spricht nun öffentlich über
Schwierigkeiten, versichert aber zugleich, man werde diese lösen. Warum
sich Menschen mit vielen Followern trauen, auf Social Media Probleme
anzusprechen und was das für den Kriegsverlauf bedeuten könnte,
erläutert Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.
Und sonst so? Wie man mit wenig Schlaf den Tag übersteht.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Koalitionsausschuss im Kanzleramt: Bundesregierung will umfassende
Reformen auf den Weg bringen
Yasmin Fahimi: »Gerecht geht es in Deutschland schon lange nicht mehr
zu«
Vorzeitige Rente: Diese Boomer tricksen sich in die Rente mit 60
Livestream: Rentenreform: Jetzt live: Merz, Bas und Rentenkommission
präsentieren Reformpläne
ZDF-»Politbarometer«: Mehrheit der Deutschen glaubt nicht an Reformen
bis zum Sommer
Margus Tsahkna: »Ich denke, Putin kämpft jetzt um sein Überleben«
Russland im Krieg: Väterchen Frust
Ukrainekrieg: Wladimir Putin beruft wegen Treibstoffmangels
Krisensitzung ein
Wladimir Putin: Weiß er noch, was er tut?
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Am frühen Dienstagmorgen war die Fußball-WM der Männer für Deutschland
beendet. Ausgeschieden ist das DFB-Team im Sechzehntelfinale gegen
Paraguay. Nach Verlängerung und Elfmeterschießen stand es am Ende 3:4.
Damit hat es das DFB-Team schon zum dritten Mal nach dem WM-Sieg in
Brasilien 2014 nicht ins Achtelfinale geschafft. Was sind die Gründe für
die tiefe Krise im deutschen Fußball? Und welche Rolle spielt
Überheblichkeit für diese Negativserie? Diese und weitere drängende
Fragen nach dem Scheitern in Boston beantwortet ZEIT-Sportredakteur und
Was jetzt?-Host Fabian Scheler.
Rechtsextremismus bleibt dem Verfassungsschutz zufolge die größte Gefahr
für die Demokratie in Deutschland. »Deutschland steht unter Druck«, hat
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) am Dienstag gesagt, als er
in Berlin den Verfassungsschutzbericht 2025 vorgestellt hat. Und
Verfassungsschutzpräsident Sinan Selen wies auf drei Entwicklungen hin:
Junge Menschen würden gezielt rekrutiert und radikalisiert. Die
Rekrutierung finde vor allem im digitalen Raum statt. Und künstliche
Intelligenz werde zunehmend eingesetzt, um extremistisches Gedankengut
zu verbreiten. Als besonders beunruhigend wird der Trend zur Verjüngung,
Vernetzung und zum Aktionismus beschrieben. Zur Gefahr, die von
rechtsextremistischen Jugendlichen ausgeht, hat der stellvertretende
Chefredakteur und Leiter des Investigativ-Ressorts der ZEIT, Holger
Stark, recherchiert.
Außerdem im Update:
Die Inflationsrate ist in Deutschland im Juni wegen gefallener Ölpreise
und durch den Tankrabatt auf 2,3 Prozent gesunken. Am Mittwoch läuft der
staatliche 17-Cent-Rabatt auf Benzin und Diesel aus. Was hat die
Maßnahme genützt? Gökay Gürsoy aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT zieht
Bilanz.
Einen Tag nach den tödlichen Schüssen in Stade geht die Polizei davon
aus, dass das Motiv des mutmaßlichen Täters ein Sorgerechtsstreit war.
Am Montag soll der inzwischen festgenommene Mann in einer
Jugendhilfeeinrichtung sechs Menschen erschossen haben. Drei von ihnen
seien Beschäftigte des Jugendamtes der Region Hannover gewesen.
Und sonst so? Bye bye, Langwelle!
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Mira Schrems
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Deutschland – Paraguay: Die alten und die neuen Fehler des
Bundestrainers
Deutschlands WM-Aus: Die große Einfallslosigkeit
Julian Nagelsmann: Den Klopp im Nacken
Verfassungsschutz: Verfassungsschutz benennt Rechtsextremismus erneut
als größte Gefahr
Alexander Dobrindt: »Die AfD muss man wegregieren«
Livestream: Innenminister und Verfassungsschutz zur Sicherheitslage
Tankrabatt: Spritpreise sollen erst am Mittwoch nach 12 Uhr wieder
steigen
Inflation in Deutschland: Inflationsrate sinkt im Juni auf 2,3 Prozent
Schüsse in Stade: »Was die gesehen haben, hinterlässt Spuren«
Stade: Was über die Schüsse in einer Jugendeinrichtung in Stade bekannt
ist
Schüsse in Stade: Mutmaßlicher Täter aus Stade soll Tochter geschüttelt
haben
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Außenminister Johann Wadephul hat sich gestern in Washington mit seinem
US-amerikanischen Amtskollegen Marco Rubio getroffen. Politikredakteurin
Alice Bota begleitet Wadepuhl auf seiner Reise. Sie erklärt, welche
Themen die Außenminister besprochen haben und ob sich die Europäer auf
einen Rückzug der USA aus der Nato einstellen müssen.
In Südafrika spitzt sich die Gewalt gegen Migrantinnen und Migranten zu.
Die Bürgerbewegung March and March hat ein Ultimatum aufgestellt: Zum
heutigen 30. Juni sollen alle illegal Eingewanderten das Land verlassen,
andernfalls werde man das ganze Land lahmlegen, so die Gruppierung.
Christian Vooren ist für die ZEIT dort und berichtet, wie die
südafrikanische Regierung auf die aufgeheizte xenophobe Stimmung
reagiert und was heute nach Ablauf des Ultimatums konkret zu erwarten
ist.
Und sonst so? Bei Schnick, Schnack, Schnuck unschlagbar werden
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Transatlantisches Verhältnis: Wadephul sieht in USA weiter »wichtigsten
Partner außerhalb Europas«
Mark Rutte: Küsschen für Daddy
Marco Rubio: Der talentierte Herr Rubio
Südafrika: Zündeln im Land des Regenbogens
Russische Rekrutierung in Afrika: 1.300 Euro, die Chance seines Lebens
Südafrika: Der Schauprozess
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