Afleveringen
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Sanktionen als Geschäftsrisiko – worauf Unternehmen jetzt achten müssen. Dr. Michael Albrecht vom Kolke von Skadden im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die wachsende Zahl globaler Sanktionen, ihre zunehmende Komplexität und die Frage, wie Unternehmen mit unterschiedlichen Sanktionsregimen umgehen können.
Ich spreche mit Dr. Michael Albrecht vom Kolke, Partner im Bereich White Collar Defense and Investigations bei Skadden. Er erklärt, warum es heute nicht mehr ausreicht, sich nur an US-Sanktionen zu orientieren. Unternehmen müssen zugleich die Regeln der Europäischen Union und Großbritanniens sowie mögliche Gegenmaßnahmen anderer Staaten wie China berücksichtigen.
Ein Schwerpunkt liegt auf der praktischen Umsetzung. Geschäftspartner, Lieferketten und Absatzmärkte müssen nicht nur zu Beginn einer Geschäftsbeziehung geprüft, sondern laufend überwacht werden. Besonders bei Exporten über Drittstaaten stellt sich die Frage, ob Produkte tatsächlich dort verbleiben oder weiter nach Russland geliefert werden.
Außerdem geht es um die Verantwortung von Vorständen und Aufsichtsräten. Staatsanwaltschaften, Abschlussprüfer und Hinweisgeber erhöhen den Druck auf Unternehmen, klare und rechtssichere Prozesse zu etablieren. Verstöße können zu Ermittlungen, hohen Bußgeldern und erheblichen Reputationsrisiken führen.
Auch die Rolle der USA wird beleuchtet. Dr. Michael Albrecht vom Kolke erläutert, wie Sanktionen, Zölle und Investitionskontrollen gezielt zur Durchsetzung geopolitischer Interessen eingesetzt werden. Ein weiteres Thema ist das Einfrieren von Vermögenswerten und die schwierige Frage, wer bei komplexen internationalen Eigentümerstrukturen tatsächlich hinter einem Unternehmen oder Vermögenswert steht.
Außerdem im Podcast:
Warum globale Sanktionen für Unternehmen immer komplexer werdenWelche Risiken bei Lieferketten, Geschäftspartnern und Drittstaaten entstehenWelche Verantwortung Vorstände und Aufsichtsräte tragenWarum Due Diligence und laufendes Monitoring unverzichtbar sindWie die USA Sanktionen als geopolitisches Instrument einsetzenWarum internationale Eigentümerstrukturen die Prüfung von Vermögenswerten erschwerenEin Gespräch über Sanktionen, Compliance, Exportkontrolle, Lieferketten, geopolitische Risiken, Unternehmenshaftung, Due Diligence, Asset Freezes und die Frage, wie Unternehmen in einem zunehmend komplexen Umfeld rechtssicher handeln können.
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Annette Weisbach ist seit über 15 Jahren als Wirtschaftsjournalistin für internationale Medien wie CNBC, Bloomberg und DW-TV tätig. Als CNBC-Korrespondentin führe ich regelmäßig Interviews mit Top-Entscheidungsträgern und moderiere Podiumsdiskussionen.Haben Sie Fragen oder Anregungen?
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EZB-Forum in Sintra – Zinsen, KI und Europas Produktivitätsproblem. Christian Keller von Barclays im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um das EZB-Forum in Sintra, den Ausblick für die Geldpolitik, die wirtschaftliche Lage in der Eurozone und die Frage, welche Rolle künstliche Intelligenz für Wachstum, Produktivität und Finanzstabilität spielt.
Ich spreche mit Christian Keller, Global Head of Economics Research bei Barclays. Er war vor Ort in Sintra, wo sich Notenbankerinnen und Notenbanker aus aller Welt getroffen haben, um über Inflation, Zinsen, Konjunktur und die großen strukturellen Herausforderungen der Weltwirtschaft zu diskutieren.
Keller erklärt, warum die Stimmung unter den Zentralbanken trotz geopolitischer Unsicherheiten kooperativ geblieben ist. Außerdem geht es darum, weshalb der gesunkene Ölpreis den Notenbanken etwas Entlastung verschafft, warum in der Eurozone aktuell nicht mit massiv steigenden Zinsen zu rechnen ist und ob im zweiten Halbjahr ein konjunktureller Aufholeffekt möglich sein könnte.
Ein zentrales Thema ist auch der KI-Boom in den USA. Keller erläutert, warum künstliche Intelligenz, Investitionen in Datenzentren und ein weiterhin hohes Fiskaldefizit das Wachstum der US-Wirtschaft stützen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob Europa beim nächsten Produktivitätsschub mithalten kann – und welche Reformen dafür notwendig wären.
Außerdem im Podcast:
Warum das EZB-Forum in Sintra weiterhin ein wichtiger Ort für internationale Zusammenarbeit istWeshalb der niedrigere Ölpreis den geldpolitischen Ausblick verändertOb die EZB die Zinsen noch einmal senken könnteWarum die Eurozone weiterhin mit strukturellen Wachstumsproblemen kämpftWie stark die USA bereits vom KI-Investitionsboom profitierenWelche Rolle künstliche Intelligenz für Produktivität und neue Geschäftsprozesse spielen kannWarum Europa bei Physical AI, Robotik und industrieller Anwendung Chancen haben könnteWelche Reformen notwendig wären, damit Europa produktiver wirdWelche Risiken KI für Finanzmärkte, Bewertungen und Finanzstabilität mit sich bringtEin Gespräch über das EZB-Forum in Sintra, Geldpolitik, Zinsen, Inflation, Ölpreise, die Eurozone, die US-Wirtschaft, künstliche Intelligenz, Produktivität, Arbeitsmarktreformen, Physical AI, Finanzstabilität, mögliche Bewertungsrisiken an den Märkten und die Frage, wie Europa im globalen KI-Wettbewerb bestehen kann.
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Zijn er afleveringen die ontbreken?
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Die Zukunft unseres Essens – Food-Tech, Klimawandel und Deep Tech. Felix Leonhardt im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die Zukunft unseres Essens, den Klimawandel als Stresstest für die Lebensmittelindustrie, neue Food-Trends und die Frage, welche Rolle Deep Tech bei klimaresilienter Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion spielen kann.
Ich spreche mit Felix Leonhardt, Managing Partner von Oyster Bay VC. Das Unternehmen investiert in europäische Startups entlang der Lebensmittel-Wertschöpfungskette – von Ernterobotik über klimaresiliente Pflanzenarten bis hin zu innovativen Konsumgütern.
Leonhardt erklärt, warum die Lebensmittelindustrie den Klimawandel schon heute massiv spürt. Steigende Temperaturen, schlechtere Bodenqualität, volatile Rohstoffpreise und geopolitische Unsicherheiten setzen ein System unter Druck, das lange vergleichsweise stabil funktioniert hat. Außerdem geht es darum, warum Gesundheit, weniger Zucker, mehr Protein und ballaststoffreiche Produkte zunehmend im Massenmarkt ankommen.
Außerdem im Podcast:
Warum der Klimawandel die Lebensmittelindustrie schon heute unter Druck setztWeshalb steigende Preise bei Schokolade nur ein Vorbote größerer Veränderungen sein könntenWie sich Konsumentenverhalten bei Zucker, Protein und Gesundheit verändertWelche Rolle klimaresiliente Pflanzen, Gewächshäuser und Ernterobotik spielen könnenWarum Deep Tech ein zentraler Teil der Lebensmittelproduktion der Zukunft werden kannEin Gespräch über Food-Tech, Klimawandel, Venture Capital, klimaresiliente Pflanzen, Ernterobotik, neue Konsumtrends, Proteinprodukte, Deep Tech, Lebensmittelpreise, nachhaltige Innovationen und die Frage, wie wir in Zukunft essen werden.
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Schwere Drohnen, Dual Use und Europas Deep-Tech-Chance – Maximilian Oligschläger im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um schwere elektrifizierte Drohnen, Deep Tech made in Europe, militärische und zivile Einsatzmöglichkeiten und die Frage, warum Deutschland bei Zukunftstechnologien schneller industrialisieren muss.
Ich spreche auf der Hinterland of Things in Bielefeld mit Maximilian Oligschläger, Mitgründer von ERC System. Das Unternehmen entwickelt schwere Drohnen beziehungsweise elektrifizierte Flugzeuge, die sowohl für zivile Anwendungen – etwa den Patiententransport zwischen Krankenhäusern – als auch für militärische Logistik eingesetzt werden können.
Oligschläger erklärt, warum ERC System von Anfang an einen anderen technischen Ansatz gewählt hat als viele Wettbewerber: Statt möglichst schnell leichte Prototypen in die Luft zu bringen, setzt das Unternehmen auf besonders komplexe und schwere Prototypen, um technisches Risiko früh zu reduzieren. Außerdem geht es um die Kooperation mit Rheinmetall, die neue unbemannte Plattform „Victor“ und den Plan, früher als ursprünglich vorgesehen in die Serienproduktion zu gehen.
Außerdem im Podcast:
Warum ERC System schwere elektrische Drohnen für kritische Missionen entwickeltWas zivile Anwendungen wie Patiententransport mit militärischer Logistik verbindetWeshalb die Kooperation mit Rheinmetall für ERC System strategisch wichtig istWarum unbemannte Systeme schneller in die Serienproduktion gehen können als bemannte FlugzeugeWas ERC System anders machen will als frühere eVTOL-Anbieter wie LiliumWelche Rolle Deep Tech für Europas industrielle Zukunft spielen kannWarum Deutschland bei Scale-up-Finanzierung, Förderung und staatlichen Ankerkunden schneller werden mussEin Gespräch über ERC System, schwere Drohnen, eVTOLs, Dual Use, Rheinmetall, Deep Tech, europäische Wettbewerbsfähigkeit, industrielle Souveränität, Scale-up-Capital und die Frage, ob Deutschland bei einer Schlüsseltechnologie der Zukunft diesmal vorne mitspielen kann.
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Neura Robotics, physische KI und Europas Deep-Tech-Chance – Fabian Gruner im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um Robotik made in Germany, Europas Chancen bei Deep Tech, die Zukunft humanoider Roboter und die Frage, warum kognitive Robotik eine der wichtigsten Technologien der kommenden Jahre werden könnte.
Ich spreche mit Fabian Gruner von HV Capital, einem frühen Investor in Neura Robotics. Das Unternehmen aus Metzingen wurde 2019 gegründet und hat zuletzt mit einer großen Finanzierungsrunde für Aufmerksamkeit gesorgt. Neura entwickelt kognitive Roboter, die sehen, hören, fühlen und lernen können – also KI in die physische Welt bringen.
Gruner erklärt, warum Europa bei KI zwar aufpassen muss, international nicht abgehängt zu werden, aber gerade in Bereichen wie Robotik, Photonik und Teilen der Halbleiterindustrie stark aufgestellt ist. Besonders spannend: Neura Robotics baut nicht nur einzelne Roboter, sondern den gesamten Stack – von Hardware und Sensorik über Motoren bis hin zur Plattform und KI.
Außerdem im Podcast:
Warum Neura Robotics als deutsches Robotik-Einhorn so viel Aufmerksamkeit bekommtWas kognitive Robotik von klassischer Industrie-Robotik unterscheidetWeshalb humanoide Roboter langfristig besonders vielseitig einsetzbar sein könntenWelche Rolle Robotik im Kampf gegen Fachkräftemangel und demografische Probleme spielen kannWarum Schaeffler mit Robotik, Aktuatoren und neuen Geschäftsfeldern ein spannender Industrie-Case istEin Gespräch über Neura Robotics, humanoide Roboter, physische KI, Deep Tech, europäische Wettbewerbsfähigkeit, Fachkräftemangel, Datenschutz, Schaeffler und die Frage, ob Robotik eine der zentralen Antworten auf die großen wirtschaftlichen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte sein kann.
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Investieren in Deutschland – Thomas Niss im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um den Standort Deutschland, europäische Aktien, den richtigen Umgang mit Volatilität und die Frage, warum Deutschland für Anleger spannender sein kann, als es die aktuelle Stimmung vermuten lässt.
Ich spreche mit Thomas Niss, Gründer von Sunrise Securities, über den Standortfonds Deutschland und seinen besonderen Investmentansatz. Dabei geht es nicht nur um deutsche Unternehmen, sondern um alle Firmen, die in Deutschland Wert schöpfen – von SAP bis Apple, Microsoft oder Nestlé.
Niss beschreibt Deutschland als Markt, der oft schlechter geredet wird, als er ist. Viele Unternehmen, die hierzulande eine wichtige Rolle spielen, sind international aufgestellt, profitieren von globalen Wachstumsmärkten und sind für Anleger gleichzeitig greifbar. Genau dieser lokale Bezug kann helfen, mit den Schwankungen an den Aktienmärkten besser umzugehen.
Außerdem im Podcast:
Warum ein Deutschland-Fonds nicht nur aus deutschen Aktien bestehen mussWeshalb bekannte Unternehmen Anlegern helfen können, Volatilität besser auszuhaltenWie Sunrise Securities Sektor-Ungleichgewichte klassischer Länderindizes vermeidetWarum europäische Aktien langfristig attraktiver bewertet sein könnten als US-AktienWelche Rolle KI, Infrastruktur und Industriepolitik für den Standort Deutschland spielenWarum der mögliche SpaceX-IPO ein Risiko-Event für die Märkte sein könnteWas Anleger beim geplanten Altersvorsorge-Depot ab 2027 beachten solltenWeshalb Thomas Niss Neobroker im Bereich Altersvorsorge kritisch siehtEin Gespräch über Deutschland als Investitionsstandort, Aktienkultur, europäische Bewertungen, künstliche Intelligenz, Neobroker, Altersvorsorge, den Kapitalmarkt und die Frage, warum Anleger den Standort Deutschland nicht vorschnell abschreiben sollten.
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Deutschland mit Bleiweste – Dr. Hendrik Brandis im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um Venture Capital, Deep Tech, New Space, Kernfusion und die Frage, warum Deutschland zwar technologisch stark ist, daraus aber zu selten große, skalierende Unternehmen entstehen.
Ich spreche mit Dr. Hendrik Brandis, der bereits 1997 das Venture-Capital-Unternehmen Earlybird mitgegründet hat und seit mehr als 30 Jahren in junge Technologieunternehmen investiert. Earlybird gehört zu den größten und ältesten Start-up-Finanzierern Europas und ist unter anderem bei Isar Aerospace, Marvel Fusion und N26 investiert.
Brandis beschreibt Deutschland als grundsätzlich hochattraktiven Standort mit starker wissenschaftlicher Basis und großer technologischer Innovationskraft. Gleichzeitig sieht er das Land durch Bürokratie, Überregulierung und falsche Kapitalallokation gebremst — wie einen leistungsfähigen Schwimmer mit Bleiweste.
Außerdem im Podcast:
Warum aus deutscher Spitzenforschung zu selten große Technologieunternehmen entstehen
Weshalb fehlende Ambition, Regulierung und Wachstumskapital zentrale Hürden sind
Was die Beispiele Lilium und Marvel Fusion über den Standort Deutschland zeigen
Warum New Space und Deep Tech heute besser zu Venture-Capital-Modellen passen als früher
Welche Rolle privates Kapital für Innovation und Wachstum spielen müsste
Ein Gespräch über Venture Capital, Regulierung, Wachstumskapital, Deep Tech, New Space, Kernfusion, die Zukunft des Technologiestandorts Deutschland und die Frage, was passieren muss, damit aus guter Forschung auch große Unternehmen entstehen.
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Reformstau, Deep Tech und Commerzbank – Philipp Herrmann und Thomas Schweppe im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach stehen Deutschlands Reformstau, die Innovationskraft im Bereich Deep Tech sowie der weitere Verlauf im Übernahmepoker um die Commerzbank im Mittelpunkt.
Ich spreche mit Philipp Herrmann, Geschäftsführer von Bryck, über die Frage, wie Deutschland wieder mehr wirtschaftliche Dynamik entwickeln kann. Warum braucht es eine klare Agenda, mehr Umsetzungsstärke und bessere Rahmenbedingungen für Gründerinnen, Gründer und Investoren? Welche Rolle spielen Deep Tech, Forschung, Kapital und Skalierung? Und weshalb droht Deutschland trotz starker Grundlagenforschung bei der industriellen Umsetzung den Anschluss zu verlieren?
Im zweiten Teil der Folge spreche ich mit Thomas Schweppe von 7 Square über die Hauptversammlung der Commerzbank und die Rolle von UniCredit. Warum ist UniCredit der Hauptversammlung ferngeblieben? Wie groß ist der tatsächliche Anteil der Italiener an der Commerzbank? Welche taktischen und kapitalmarktrechtlichen Überlegungen stecken hinter dem Vorgehen? Und wie könnte es mit einer möglichen Zusammenführung der beiden Banken weitergehen?
Außerdem im Podcast:
Warum Deutschland eine klare wirtschaftspolitische Agenda brauchtWeshalb Deep Tech für Wachstum, Wohlstand und Zukunftsfähigkeit entscheidend istWarum Forschung in Deutschland oft nicht erfolgreich skaliert wirdWelche Rolle Kapital, Wagniskapital und steuerliche Anreize spielenWas Deutschland und Europa bei Gründung, Digitalisierung und Skalierung besser machen müssenWie die Hauptversammlung der Commerzbank einzuordnen istWarum UniCredit ferngeblieben sein könnteWelche Rolle Beteiligungsschwellen, Aktionäre und Kapitalmarktrecht spielenWie es mit UniCredit und Commerzbank weitergehen könnteEin Gespräch über Reformen, Deep Tech, Innovationskultur, Start-ups, Kapital, Europa, Commerzbank, UniCredit und die Frage, wie Deutschland wirtschaftlich wieder stärker werden kann.
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Ölpreis, Inflation und KI-Boom – Johannes Benigni und Daniel Kröger im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach stehen der Ölmarkt, die Straße von Hormuz, steigende Energiepreise, die Inflation sowie der KI-Boom rund um Big Tech und Large-Language-Modelle im Mittelpunkt.
Ich spreche mit Johannes Benigni, dem unabhängigen Energieberater aus Wien, über die aktuelle Lage am Ölmarkt, sinkende Lagerbestände und die Frage, wie lange die angespannte Situation rund um die Straße von Hormuz noch gutgehen kann. Welche Rolle spielen Iran, China, die USA und die Golfstaaten? Warum sind die physischen Ölmärkte oft aussagekräftiger als die Futures-Märkte? Und weshalb könnte besonders der Sommer für Europa im Bereich Flugtreibstoff schwierig werden?
Im zweiten Teil der Folge spreche ich mit Daniel Kröger, Portfoliomanager bei der DWS, über die jüngsten Tech-Earnings, die hohen Investitionen in Rechenzentren und Halbleiter sowie die Entwicklung von Large-Language-Modellen. Warum hat Google in der Berichtssaison besonders überzeugt? Wie verdienen Big-Tech-Unternehmen mit KI bereits Geld? Welche Rolle spielen Token, Agenten und Schnittstellen im Business-Kontext? Und wie ist der Wettbewerb zwischen den USA und China im Bereich künstliche Intelligenz einzuordnen?
Außerdem im Podcast:
Warum hohe Energiepreise die Inflation weiter antreiben könnenWeshalb die Straße von Hormuz für den globalen Ölmarkt so wichtig istWarum China seine Ölbestände strategisch einsetztWie sinkende Lagerbestände in den USA und China den Markt beeinflussenWeshalb der physische Ölmarkt derzeit entscheidende Signale sendetWarum Europa bei Diesel und Flugtreibstoff unterschiedlich verwundbar istWeshalb die Sommersaison für Airlines zur Belastungsprobe werden könnteWarum Google, Meta, Microsoft und Amazon stark vom KI-Boom profitierenWie KI-Investitionen in Cloud, Rechenzentren und Halbleiter zurückverdient werden könntenWarum Large-Language-Modelle die Softwarebranche verändernWeshalb Anthropic und OpenAI unterschiedliche Schwerpunkte setzenWarum China im KI-Wettbewerb trotz begrenztem Chip-Zugang nicht unterschätzt werden sollteWelche Chancen japanische Aktien im Umfeld von KI-Infrastruktur, Halbleitern und Yen-Bewegungen bietenEin Gespräch über Öl, Inflation, Geopolitik, Big Tech, Künstliche Intelligenz, Halbleiter, Japan und die Frage, wie Energie- und Technologietrends die Kapitalmärkte prägen.
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SAP, Infineon und Defense-Aktien – Johannes Schaller und Joakim Agerback im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach stehen der KI-Boom, die Zukunft von SAP, der Halbleitersektor und der weltweite Aufrüstungszyklus im Mittelpunkt.
Ich spreche mit Johannes Schaller von DB Research über die SAP Sapphire in Orlando, die Sorgen der Investoren rund um KI-Disruption und die Frage, warum Softwareunternehmen ihre Geschäftsmodelle grundlegend verändern müssen. Welche Rolle spielen Large Language Models für die Softwarebranche? Warum profitieren Halbleiterunternehmen wie Infineon derzeit so stark vom Ausbau der KI-Infrastruktur? Und wie lange kann der Investitionsboom rund um Rechenzentren und Datenzentren noch weitergehen?
Im zweiten Teil der Folge spreche ich mit Joakim Agerback, Portfolio Manager des Finserve Global Security Fund I, über den globalen Verteidigungssektor. Warum hat sein Team bereits 2019 einen Defense-Fonds aufgelegt? Weshalb sehen viele Investoren Verteidigung heute als langfristiges strukturelles Thema? Und welche Chancen ergeben sich durch steigende Verteidigungsausgaben in Europa, den USA und im Indo-Pazifik?
Außerdem im Podcast:
Warum SAP trotz KI-Disruption technologisch gut positioniert sein könnteWeshalb KI-Modelle die Softwareindustrie massiv verändernWarum Investoren verstärkt von Software in Halbleiterwerte umgeschichtet habenWeshalb Infineon von Energieeffizienz und Rechenzentren profitiertWarum die Investitionen in KI-Infrastruktur weiter steigen dürftenWie Unternehmen beginnen, KI-Anwendungen wirtschaftlich sinnvoll einzusetzenWeshalb Verteidigung längst ein globales Investmentthema geworden istWarum institutionelle Investoren erst langsam in den Defense-Sektor einsteigenWelche Rolle Drohnen, autonome Systeme und Space-Technologien künftig spielenWarum Südkorea, Japan und Indien im Verteidigungsbereich immer wichtiger werdenWeshalb die USA technologisch weiterhin führend bleibenWarum Leonardo aktuell als spannender europäischer Defense-Wert giltEin Gespräch über Künstliche Intelligenz, Software, Halbleiter, Verteidigungsinvestitionen, Geopolitik und die Frage, wie sich technologische und geopolitische Machtverschiebungen an den Kapitalmärkten widerspiegeln.
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Chinas Auto-Offensive, KI und der digitale Führerschein – Jörg Wuttke und Boris Polenske im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach stehen Chinas Vormarsch im Automarkt, der globale Technologiewettlauf und konkrete KI-Anwendungen in der Realwirtschaft im Fokus.
Ich spreche mit Jörg Wuttke, ehemaliger Präsident der Europäischen Handelskammer in Beijing, über die Automesse in Peking, den harten Wettbewerb chinesischer Hersteller und die Frage, warum China bei Elektroautos, Batterien und digitaler Fahrzeugtechnologie so stark voranschreitet. Welche Rolle spielen staatliche Planung, Überkapazitäten und Exportdruck? Warum steigt der Wettbewerbsdruck auf europäische Hersteller weiter? Und wie positioniert sich China geopolitisch zwischen den USA, Europa, Iran, Russland und Taiwan?
Im zweiten Teil der Folge spreche ich mit Boris Polenske, Gründer von 123 Fahrschule, über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in einer sehr traditionellen Branche. Wie lassen sich Fahrschulprozesse digitalisieren? Welche Rolle spielen Machine Learning, KI-Agenten und individuelle Lernanalysen für Fahrschüler? Und warum könnte eine Reform des Theorieunterrichts den Führerschein schneller, effizienter und günstiger machen?
Außerdem im Podcast:
Warum die Automesse in Peking zur wichtigsten Bühne der globalen Autoindustrie geworden istWie chinesische Überkapazitäten den Exportdruck erhöhenWarum europäische Autobauer in China unter massivem Wettbewerbsdruck stehenWelche Rolle Währungen, Deflation und Produktionskosten für Chinas Wettbewerbsfähigkeit spielenWie China sich im geopolitischen Umfeld als „adult in the room“ positioniertWarum KI-Anwendungen erst in der Realwirtschaft ihren wirtschaftlichen Wert beweisen müssenWie 123 Fahrschule KI nutzt, um Ausbildung, Theorie und Praxis stärker zu verzahnenWarum digitaler Theorieunterricht die Expansion von Fahrschulen deutlich erleichtern könnteWarum Adidas die Investition der Woche istEin Gespräch über China, Elektromobilität, Geopolitik, Künstliche Intelligenz, digitale Geschäftsmodelle und die Frage, wie Technologie traditionelle Branchen verändert.
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Iran-Krieg, Energiekrise und robuste Märkte – Christian Nolting und Helen Windischbauer im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach stehen der Iran-Krieg, die Blockade der Straße von Hormuz und ihre Folgen für Weltwirtschaft, Kapitalmärkte und Anleger im Fokus.
Ich spreche mit Christian Nolting, Managing Director und Globaler Chief Investment Officer der Privatkundenbank, darüber, warum sich die Aktienmärkte trotz geopolitischer Risiken und steigender Energiepreise bislang erstaunlich robust zeigen. Welche Rolle spielen Unternehmensgewinne, Berichtssaison und Künstliche Intelligenz? Warum reagieren die USA, Europa und Asien unterschiedlich auf die Energiekrise? Und welche Bedeutung haben Ölpreise, Inflationserwartungen und Gold in diesem Umfeld?
Im zweiten Teil der Folge spreche ich mit Helen Windischbauer, Leiterin Multi Asset Solutions bei Amundi Deutschland, über die makroökonomische Lage. Der IWF spricht von der größten Energiekrise der Neuzeit – doch was bedeutet das konkret für Europa, Deutschland und die Weltwirtschaft? Wie stark belasten höhere Energiepreise Unternehmen und Verbraucher? Und wie könnte die Europäische Zentralbank reagieren, falls Inflationserwartungen und Zweitrundeneffekte zunehmen?
Außerdem im Podcast:
Warum die Aktienmärkte bislang durch die Iran-Krise hindurchzuschauen scheinenWelche Regionen besonders stark von der Blockade der Straße von Hormuz betroffen sindWarum Europa und Asien verwundbarer sind als die USAWelche Rolle Künstliche Intelligenz weiterhin für die Märkte spieltWarum Gold für viele Anleger ein wichtiges Diversifikationsinstrument bleibtWie höhere Energiepreise die Inflation und die Zinsmärkte beeinflussenWarum die deutsche Konjunkturerholung eher auf Eis gelegt als abgesagt sein könnteEin Gespräch über Geopolitik, Energiepreise, Inflation, KI und die Frage, wie Anleger in einem zunehmend unsicheren Umfeld auf die Märkte blicken können.
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Diese Woche im Podcast: China im Aufwind – Warum die Volksrepublik geopolitisch profitiert. Frank Sieren im Gespräch
China zeigt sich in der aktuellen geopolitischen Lage erstaunlich resilient: volle Energielager, stabile wirtschaftliche Fundamentaldaten und eine klare strategische Ausrichtung.
Ich habe mit Frank Sieren, China-Experte und Bestsellerautor, darüber gesprochen, warum die Volksrepublik aktuell weniger stark unter Krisen leidet als der Westen – und welche Rolle dabei Themen wie Energieversorgung, BRICS-Allianzen und technologische Innovation spielen.
Besonders spannend:
👉 Warum China wirtschaftlich stabiler aufgestellt ist als viele westliche Länder
👉 Wie sich neue geopolitische Allianzen rund um BRICS entwickeln
👉 Weshalb China bei E-Autos und Innovationen mittlerweile die Richtung vorgibt
👉 Und welche Herausforderungen das für Europa bedeutet
Ein Gespräch über Machtverschiebungen, wirtschaftliche Strategien und die Zukunft der globalen Ordnung.
#China #Geopolitik #Wirtschaft #BRICS #Innovation
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Diese Woche im Podcast: Iran-Krieg und Inflation – Steigen jetzt die Zinsen in der Eurozone? Christian Kopf im Gespräch. In dieser Oster-Edition von „Wirtschaft mit Weisbach“ spreche ich mit Christian Kopf, Leiter des Rentenportfolio-Managements bei Union Investment.
Die Inflation in der Eurozone ist zuletzt wieder gestiegen – getrieben durch höhere Energiepreise infolge des Iran-Krieges. Doch was bedeutet das konkret für die Geldpolitik der EZB?
Drohen steigende Zinsen und teurere Kredite?
Wir sprechen darüber, warum die aktuelle Situation nicht mit 2022 vergleichbar ist, wie die Kapitalmärkte auf die veränderten Erwartungen reagieren und weshalb insbesondere kurzlaufende Anleihen aktuell interessant sein könnten.
Außerdem: Warum Unternehmensanleihen derzeit gegenüber Staatsanleihen bevorzugt werden.
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China, Iran und globale Lieferketten – Prof. Eberhard Sandschneider und Jan Tiedemann im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach stehen die geopolitischen Spannungen im Mittleren Osten und ihre weitreichenden Folgen für die Weltwirtschaft im Fokus.
Ich spreche mit dem Ostasien-Experten Prof. Eberhard Sandschneider darüber, welche Bedeutung der Iran-Konflikt für China hat. Wie stark ist die chinesische Wirtschaft von Energieimporten aus der Region abhängig? Welche Rolle spielen geopolitische Spannungen mit den USA – und wie stabil ist China innenpolitisch wirklich? Außerdem geht es um die strategischen Interessen Chinas im Iran, die Bedeutung der Belt-and-Road-Initiative und die Frage, warum eine Eskalation rund um Taiwan aktuell eher unwahrscheinlich ist.
Im zweiten Teil der Folge spreche ich mit Jan Tiedemann, Shipping-Analyst bei Alphaliner, über die Auswirkungen der Krise auf die globale Schifffahrt. Welche Rolle spielt die Straße von Hormus für den Welthandel? Wie reagieren Reedereien auf gesperrte oder unsichere Routen? Und warum könnten steigende Ölpreise und blockierte Transportwege die Frachtraten weltweit beeinflussen – selbst auf Strecken, die gar nicht direkt betroffen sind?
Außerdem im Podcast:
Warum China trotz hoher Abhängigkeit kurzfristig auf strategische Ölreserven zurückgreifen kannWelche wirtschaftlichen Risiken durch steigende Energiepreise für China entstehenWie eng die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen China und dem Iran tatsächlich sindWarum geopolitische Konflikte auch westliche Unternehmen indirekt treffen könnenEin Gespräch über Geopolitik, Energieabhängigkeiten und die Verwundbarkeit globaler Lieferketten.
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KI, Vorstandboni und Energie-Investments – Michael Kramasch und Patrick Vogel im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um zwei Themen, die Wirtschaft und Kapitalmärkte derzeit besonders prägen: die Rolle von künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt und Investitionschancen rund um Energieinfrastruktur und Rechenzentren.
Ich spreche mit Dr. Michael Kramasch, Corporate Governance Experte und Strategieberater, über die aktuelle Bonusdebatte bei großen Unternehmen. Warum können Vorstände Millionenboni erhalten, obwohl Unternehmen wirtschaftlich schwächeln? Wer legt diese Vergütungssysteme fest – und wo liegen die Schwächen im Zusammenspiel von Vorstand, Aufsichtsrat und Aktionären? Außerdem diskutieren wir, wie künstliche Intelligenz die Arbeitswelt verändert und warum gerade viele White-Collar-Jobs stärker unter Druck geraten könnten als klassische Industriearbeitsplätze.
Im zweiten Teil der Sendung spreche ich mit Patrick Vogel von TBF Global Asset Management über Investitionsmöglichkeiten im Umfeld von Energieeffizienz, Rechenzentren und KI-Infrastruktur. Denn der Boom der künstlichen Intelligenz sorgt weltweit für einen massiv steigenden Energiebedarf. Welche Unternehmen profitieren davon? Und wie können Investoren in diesem komplexen Markt die Spreu vom Weizen trennen?
Außerdem im Podcast:
Warum das Prinzip „Pay for Performance“ bei Managervergütungen oft nicht funktioniertWelche Verantwortung Aufsichtsräte bei der Gestaltung von Bonusstrukturen tragenWarum KI vor allem Wissensarbeit und Einstiegsjobs verändern könnteWelche Rolle Erfahrung und menschliche Einordnung im KI-Zeitalter spielenWarum der Ausbau von Rechenzentren und Energieinfrastruktur zu den großen Investmenttrends gehörtWeshalb der steigende Energiebedarf durch KI neue Chancen für Anleger schafftWarum viele Investitionen in diesem Bereich derzeit stark in den USA stattfindenEin Gespräch über Corporate Governance, technologische Umbrüche und die Frage, wo die großen Investitionstrends der nächsten Jahre liegen.
Vielen Dank fürs Zuhören!
Themenvorschläge gerne an: [email protected]
Annette Weisbach ist seit über 15 Jahren als Wirtschaftsjournalistin für internationale Medien wie CNBC, Bloomberg und DW-TV tätig. Als CNBC-Korrespondentin führe ich regelmäßig Interviews mit Top-Entscheidungsträgern und moderiere Podiumsdiskussionen.Haben Sie Fragen oder Anregungen?
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Energiepreise, Krieg im Nahen Osten und fragile Lieferketten – Dr. Felix Schmidt und Bruno Teuber über Risiken für Wirtschaft und Unternehmen
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die wirtschaftlichen Folgen der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten – und darum, wie anfällig globale Lieferketten in einer zunehmend unsicheren Welt geworden sind.
Ich spreche mit Dr. Felix Schmidt, leitender Volkswirt bei Berenberg, über die Auswirkungen des Konflikts auf Energiepreise, Inflation und Finanzmärkte. Wie stark könnten Öl- und Gaspreise steigen? Welche Szenarien erwarten Ökonomen für Europa und die USA? Und warum reagieren die Märkte bislang vergleichsweise gelassen?
Im zweiten Teil der Sendung erklärt Bruno Teuber, CEO von Integrity Next, warum Lieferketten für Unternehmen zu einem der größten strategischen Risiken geworden sind. Wir sprechen über Transparenz in globalen Liefernetzwerken, regulatorische Anforderungen und darüber, wie Künstliche Intelligenz Unternehmen hilft, komplexe Lieferketten besser zu steuern.
Außerdem im Podcast:
Warum die Straße von Hormus für rund ein Fünftel der globalen Ölversorgung entscheidend istWelche Folgen steigende Energiepreise für Inflation und Geldpolitik haben könntenWarum Europa stärker von Energieschocks betroffen ist als die USAWeshalb geopolitische Krisen schnell zu Volatilität an den Finanzmärkten führen könnenWie Unternehmen Risiken in ihren Lieferketten frühzeitig erkennen könnenWelche Rolle AI bei der Analyse und Steuerung globaler Liefernetzwerke spieltEin Gespräch über geopolitische Risiken, Energiepreise und die Frage, wie Unternehmen und Märkte mit einer immer komplexeren Welt umgehen.
Vielen Dank fürs Zuhören!
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Bürgerversicherung, Reformstau und Aktienrente – Stefan Knoll und Jan Schildbach über die Zukunft unseres Sozialstaats
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die Zukunft der Kranken- und Rentenversicherung – und um die Frage, wie lange unser Sozialmodell noch tragfähig ist.
Ich spreche mit Stefan Knoll, Gründer der Deutschen Familienversicherung, über Reformbedarf im Gesundheitssystem. Brauchen wir wirklich 94 gesetzliche Krankenkassen? Wäre eine Bürgerversicherung mit klar definierter Grundversorgung die bessere Lösung? Und warum sieht Knoll gerade in der privaten Krankenversicherung erhebliches Wachstumspotenzial?
Im zweiten Teil der Sendung ordnet Jan Schildbach, Volkswirt bei DB Research, die geplante Reform der privaten Altersvorsorge ein. Warum stößt das Umlageverfahren an seine Grenzen? Weshalb kosten Garantien Rendite? Und warum könnte eine höhere Aktienquote langfristig unverzichtbar sein?
Außerdem im Podcast:
Warum das duale Krankenversicherungssystem gesellschaftlich unter Druck gerätWeshalb Selbstbehalte und Zusatzversicherungen Teil einer Reform sein könntenWarum die Riester-Rente als gescheitert giltWelche Chancen ein aktienbasiertes Vorsorgedepot bietetWie andere Länder wie Schweden Altersvorsorge erfolgreicher organisierenWelche Rolle der demografische Wandel für beide Systeme spieltEin Gespräch über Reformwillen, politische Blockaden – und die Frage, ob wir jetzt mutigere Entscheidungen brauchen.
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Herzlich Willkommen und schön, dass Sie mit dabei sind bei dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach. Wir sind zurück im normalen Modus und deswegen heute auch mit verschiedenen Themen aus der internationalen Tech- und Unternehmenswelt.
Wie immer freue ich mich über Ihr Feedback – schreiben Sie gerne an [email protected] oder vernetzen Sie sich mit mir über LinkedIn.
Use Case aus Deutschland: Circus RoboticsEin konkretes Beispiel für die Verbindung von KI und Robotik ist die Circus Group aus München. Das Unternehmen entwickelt kommerzielle Kochroboter – vereinfacht gesagt: ein hochskalierbarer, vollautomatisierter „Thermomix“, der ohne menschliche Arbeitskraft auskommt.
Ich habe mit dem Gründer Nikolas Bullwinkel gesprochen.
Besonders bemerkenswert: Circus ist offiziell zertifiziert durch die NATO Support and Procurement Agency (NSPA). Das Münchner Unternehmen ist damit berechtigt, an Verteidigungsbeschaffungen und Direktvergaben aller Mitgliedsstaaten teilzunehmen. Circus ist aktuell der einzige gelistete Anbieter vollautomatisierter KI-Robotiklösungen für die taktische Truppenversorgung.
Hier zeigt sich sehr konkret, wie KI nicht nur Software bleibt, sondern physische Infrastruktur, Logistik und sogar militärische Versorgung verändern kann.
Bayer und Monsanto – Befreiungsschlag oder neues Risiko?Es sollte ein Befreiungsschlag für die Aktie werden: Bayer gab vergangene Woche einen milliardenschweren Vergleich im Glyphosat-Rechtsstreit in den USA bekannt.
Der DAX-Konzern ist bereit, bis zu 7,25 Milliarden Dollar über einen Zeitraum von 21 Jahren an bestehende und neue Kläger zu zahlen. CEO Bill Anderson sprach von einem wichtigen Meilenstein und einem „Weg zur finalen Klärung“.
Zunächst reagierte die Börse euphorisch. Doch schon am nächsten Tag kamen Zweifel auf.
Der Plan hat eine lange Liste möglicher Hürden:
Ein Richter in Missouri muss zustimmen.Teilnehmer der Sammelklage können sich gegen den Vergleich entscheiden.Bayer kann den Deal platzen lassen, falls nicht genügend Kläger zustimmen.Für den Erfolg braucht es nahezu 100 Prozent Zustimmung.Hinzu kommt: Ein ähnlicher Vergleich aus dem Jahr 2020 war letztlich gescheitert.
Politische Unterstützung erhält Bayer nun jedoch aus Washington.
US-Präsident Donald Trump unterzeichnete eine Executive Order, um die Versorgung der US-Verteidigungsindustrie und der heimischen Landwirtschaft mit Phosphor und Glyphosat sicherzustellen. Rechtsgrundlage ist der Defense Production Act.
In dem Dokument wird Bayer ausdrücklich als einziger verbliebener US-Produzent sowohl für Phosphor als auch für Glyphosat genannt – von Marktbeobachtern bereits als „Lex Bayer“ bezeichnet.
Die Aktie liegt auf Jahressicht rund 60 Prozent im Plus – notiert jedoch weiterhin deutlich unter dem Niveau vor Beginn der Monsanto-Klagen. Vor zehn Jahren begann mit der Monsanto-Übernahme ein Kapitel, das den Konzern bis heute prägt.
Nächste Woche spreche ich mit dem Gründer der Deutschen Familienversicherung. Es geht um private Krankenversicherungen – und um neue Gesetzesvorhaben der Bundesregierung.
Ich freue mich, wenn Sie auch dann wieder mit dabei sind.
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Defense-Tech, Hybrid Warfare und KI-Scare-Trade – Lippold Oldershausen und Serge Nussbaumer über Sicherheit und Märkte
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um geopolitische Verschiebungen, technologische Souveränität und die Nervosität an den Kapitalmärkten.
Nach der Münchner Sicherheitskonferenz spreche ich mit Lippold Oldershausen, Gründer von BASED, über das europäische Defense-Ökosystem. Wie finden Start-ups, Investoren, Industrie und Staat im Bereich Verteidigungstechnologie zusammen? Welche Rolle spielen Drohnen, Cybersecurity und sogenannte Hybrid-Warfare-Konzepte? Und warum ist jetzt die Industrialisierung entscheidend – nicht nur die Innovation?
Im zweiten Teil analysiere ich mit Serge Nussbaumer von Maverix Securities aus Zürich die aktuelle Marktlage. Der sogenannte KI-Scare-Trade sorgt für deutliche Kursausschläge – von Softwarekonzernen bis hin zu Finanzdienstleistern. Handelt es sich um eine Überreaktion? Wo entstehen neue Chancen durch AI? Und warum könnten die USA technologisch weiter die Nase vorn haben?
Außerdem im Podcast:
Die Deutsche Börse im Fokus. Ist die Angst vor KI-Disruption übertrieben – und wird künstliche Intelligenz hier eher zum Produktivitätshebel als zur Bedrohung?
Thematisiert werden unter anderem:
Wie BASED Investoren und Defense-Start-ups in Europa vernetztWarum Drohnen nur ein Teil moderner Verteidigungsstrategien sindWelche Bedeutung Hybrid Warfare für Europas Sicherheit hatWeshalb Industrialisierung der nächste große Schritt für Defense-Tech istWas hinter dem KI-Scare-Trade steckt – und ob selektive Einstiegschancen entstehenWarum etablierte Software- und Infrastrukturunternehmen nicht so leicht ersetzbar sindWeshalb die USA im Tech-Bereich strukturelle Vorteile habenOb europäische Rüstungswerte trotz Kursrally weiter profitieren könntenWarum die Deutsche Börse KI eher als Chance denn als Risiko siehtEin Gespräch über Sicherheitspolitik, Technologie, Kapitalmärkte – und die Frage, ob Disruption wirklich immer Zerstörung bedeutet.
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