Afleveringen
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Das Braunkehlchen ist klein und fein und hat es leider extrem schwer - kaum ein anderer Wiesenvogel ist in den vergangenen Jahren so abgeschmiert wie das Braunkehlchen. Warum geht es diesem kleinen Singvogel, der lange Zeit eine typische und häufige Art in der offenen Kulturlandschaft war, bei uns so schlecht? Was sind die Gründe für sein Verschwinden, warum ging das so schnell? Und: was können wir tun, um diesem hübschen kleinen Kerl zu helfen? Eine etwas traurige Folge über das Verschwinden einer Art, die es verdient hat, dass wir besser auf sie aufpassen.
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Der heutige Tagesvogel ist spät in Antonias Leben getreten, aber mit umso mehr Wucht: der Gänsesäger ist ein ganz besonderer Wasservogel, der nicht nur wunderschön ist - man beachte die kecke Frisur der Weibchen - sondern der darüber hinaus auch eine äußerst spannende Brutbiologie hat. Oder wusstet ihr, dass es Entenvögel gibt, die in Baumhöhlen brüten? Und was machen dann die Kleinen, die doch Nestflüchter sind und nicht fliegen können? Das und noch viel mehr erfahrt ihr in dieser Folge über den Gänsesäger! P.S.: Vor genau sechs Jahren haben wir die erste Folge GzV aufgenommen. Danke, dass ihr immer noch dabei seid!
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Zijn er afleveringen die ontbreken?
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Der heutige Tagesvogel begeistert uns mit seiner einmaligen Färbung - aber auch das Verhalten, die Balz, der Gesang und der einmalige Singflug lassen das Blaukehlchen direkt in unser Herz flattern. Wie kann man nur so schön aussehen? Seltener und versteckter als die bekannte Schwester, das Rotkehlchen, lebt das „Spiegelvögelchen“, wie man es früher nannte, eher versteckt im Schilf - es sei denn, das Männchen ist auf Brautschau, dann ist es gut zu entdecken und singt, und singt, und singt. Was es mit "rotsternig" und „weißsternig" auf sich hat und warum der kleine Sänger uns ein wenig Hoffnung in schweren Zeiten schenkt - das alles und noch viel mehr erfahrt ihr in dieser Folge!
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In dieser Folge geht es um die „Königin der Ammern“, wie Philipp sie nennt - denn das ist sie, eine absolute Queen. Sie ist unsere größte Ammer und zwar bei Weitem nicht so bunt und interessant gefärbt wie Goldammer oder Ortolan, aber ihr Gesang gehört zum heißen Sommer mit flimmernder Luft über den Feldern, als wäre man in einer Steppe - genau das mag sie. Was die Grenze ihres Vorkommens mit der Landwirtschaft in der DDR zu tun hat, warum sie als Bodenbrüter in der offenen Landschaft überhaupt noch eine Chance hat und was ein Schlüsselbund mit ihr zu tun haben könnte, das alles und noch viel mehr erfahrt ihr in dieser Folge „Gut zu Vögeln“.
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Der Alpenstrandläufer kommt überhaupt nicht aus den Alpen - er läuft aber am Strand, also ist die Hälfte des Namens ein wenig irreführend. In dieser Folge besprechen Antonia und Philipp nicht nur diesen zauberhaften Watvogel, sondern auch den Frühling: draußen geht es richtig ab, die Feldlerchen beginnen zu singen, die Stare sowieso und auch die Singdrosseln haben sich längst in Stellung gebracht. Es ist die schönste Zeit für alle, die unsere Umgebung und die Vögel wahrnehmen und lieben. Warum der Alpenstrandläufer nun trotzdem so heißt wie er heißt, wo er vorkommt, wie er brütet und warum er so klein und fein ist - das und noch viel mehr erfahrt ihr in dieser Folge! Happy Springtime!
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In dieser Folge geht es um eine Vogelart, die für so viele Dinge steht, dass eine Folge kaum ausreicht - und dazu passt er perfekt in diesen grauen Februar, denn er beamt uns direkt weg nach Florida, in die Camargue oder nach Albanien. Es geht um den Rosaflamingo! Warum steht er im Zoo immer direkt am Eingang, warum ist er eigentlich rosa? Was löst dieser Vogel in so vielen Menschen aus, auch in Antonia und Philipp? Und warum gilt er sogar in Deutschland inzwischen als heimischer Brutvogel? Er ist Stil-Ikone, Gartendeko, Popmotiv und Symbol zwischen Kitsch und Queerness. Und ist ganz nebenbei auch noch ein Wunder der Natur - in rosa, weiß und schwarz - Schöner geht es kaum!
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In dieser Folge geht es um einen Greifvogel, der in vielerlei Hinsicht besonders ist. Der Wespenbussard hat sich voll und ganz auf Wespen und vor allem auf ihre Larven als Beute spezialisiert, weshalb er auch erst im Mai zu uns in sein Brutgebiet zurückkommt. Er überwintert im südlichen Afrika, denn Wespen gibt es hier ja nur im Sommer. Und davon braucht er dann viele, wenn er seine Jungen großzieht. Er gehört zu den sehr heimlichen Arten, die ganz schwer zu beobachten sind - aber das ist ja ein guter Vorsatz für das Jahr 2026! Wie man ihn vom Mäusebussard unterscheiden kann, warum er nicht von den Wespen vollkommen zerstochen wir und was die Sängerin Patti Smith mit dieser besonderen Vogelart zu tun hat - das und noch viel mehr erfahrt ihr in dieser Folge!
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Die Misteldrossel ist in diesem Jahr der Weihnachtsvogel von Antonia und Philipp, denn sie trägt ein Weihnachtssymbol im Namen, dem die beiden längst einmal auf den Grund gehen wollten. Die Mistel war schon in den alten Religionen in Europa mit viel Zauber und Mystik umgeben - und ist bis heute eines der häufigsten Wörter in amerikanischen Weihnachtsliedern. Und ohne die Misteldrossel wäre hätte die Mistel ein Problem - die beiden gehören zusammen und gehen eine spannende Symbiose ein. Antonia und Philipp werden in dieser Weihnachtsfolge gewohnt festive und wünschen allen ihren liebsten Hörerinnen und Hörern eine gute, gemütliche Weihnachtszeit!
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Mitten im Winter holen sich Antonia und Philipp ein Stück Sommer zurück ins kleine Podcaststudio (ihre Wohnzimmer also). Diesmal dreht sich alles um einen echten Sonnenvogel, der es klug anstellt: Der Gelbspötter entflieht den grauen Wintertagen und verbringt die kalte Jahreszeit weit, weit südlich der Sahara. Eine beeindruckende Leistung für ein so kleines Vögelchen!
Bei uns ist dieser besondere Sänger zwar nicht bedroht, aber eben auch kein besonders häufiger Brutvogel. Denn er liebt Gebüsch und unaufgeräumte Ränder von Wiesen und Feldern. Und selbst dort, wo er im Sommer sein vielseitiges Lied anstimmt, bekommt man ihn kaum zu Gesicht. Zu perfekt verschmilzt er mit dem frischen Maigrün unserer Landschaften, Friedhöfe und wilder Gärten – selbst seine gelbe Unterseite bleibt im dichten Geäst verborgen. Also hört genau hin, wenn ihr im Sommer durch die Gegend spaziert.
Kontakt: [email protected] / Instagram: @gut.zu.voegeln.podcast -
Der Löffler heißt nicht ohne Grund Löffler, denn sein Schnabel erinnert an einen langen Kochlöffel. Und wie so oft in der Vogelwelt: nicht ohne Grund! Antonia und Philipp sind begeistert vom Aussehen dieses anmutigen Schreitvogels, der zur Familie der Ibisse gehört und nicht zu den Reihern - that’s been said. Warum der Löffler als Glücksbringer angesehen wird und was es mit seiner schnittigen Vokuhila-Frisur auf sich hat - das alles und noch viel mehr erfahrt ihr in dieser Folge über den wunderschönen Löffler!
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Der Trauerschnäpper ist ein ausgeprägter Sommervogel, der im Oktober längst nicht mehr bei uns ist und wohl nie erfahren wird, wie es sich anfühlt, wenn morgens die Kraniche im Nebel melancholisch rufen. Good for him, denn die meisten Fliegen und Insekten haben auch längst arrivederci gesagt und der arme Kerl würde nichts mehr zu Futtern finden. Philipp hat eine enge Bindung zu ein paar Trauerschnäppern in seiner Gegend, aber auch erst seit Kurzem - wie so oft treten manche Vogelarten ganz plötzlich neu in unser Leben, überraschend, genau das ist es, was unsere Vogelliebe auszeichnet: es wird nie langweilig. Was der Trauerschnäpper mit Friedhöfen gemein hat und warum man auch in Wäldern Nistkästen aufhängen sollte - dies und noch viel mehr erfahrt ihr in dieser Folge über den Trauerschnäpper!
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Die Ringeltaube war immer da und wir können nicht fassen, dass es 85 Folgen gedauert hat bis wir diese Schönheit besprechen. Es ist dann doch immer wieder erstaunlich was wir alles noch lernen können von den Vögeln, die uns schon immer umgeben. Zum Beispiel, dass Ringeltauben ihre Jungen nicht mit Insekten füttern, sondern mit der sogenannten Kropfmilch. Also los, es gibt viel zu hören...
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Eine ganz besondere Folge von „Gut zu Vögeln“ – diesmal live aus der Vogel-Ausstellung im Naturkundemuseum Berlin. Mit Publikum! Passender könnte der Ort kaum sein, denn der Tagesvogel dieser Folge ist hierzulande leider nur noch im Museum zu finden. So ist die Blauracke für Antonia und Philipp ein echter Sehnsuchtsvogel. Denn bis in die 1980er Jahre hat die Blauracke noch im Osten Deutschlands gebrütet, früher sogar in weiten Teilen Mitteleuropas. Heute ist sie bei uns ausgestorben – und mit ihr ihre einzigartige, strahlend blaue Erscheinung. Die großen Insekten, die sie im Sommer braucht, sind aus unserer Landschaft verschwunden – verdrängt, ausgerottet durch intensive Landwirtschaft. In Ländern wie Ungarn, Rumänien oder stellenweise Italien kann man die Blauracke noch beobachten. Aber auch dort ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis ihr typisches „Ärrrr-Ärrrr“ für immer verstummt sein wird. Oder? Können wir ihr helfen? Ein riesiges Dankeschön an alle, die diesen Abend im Naturkundemuseum so besonders gemacht haben!
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Der liebe Neuntöter ist ein richtig interessanter Vogel und gut zu beobachten. Leider hatte Antonia noch nicht so viel Glück in Köln. Aber Philipp kennt den maskierten Zorrolooking Vogel ganz gut aus Brandenburg. Doch wie es so ist beim Vogelbeobachten, kann sich so eine Sichtung unverhofft ergeben. Und so kommt es auch, dass Antonia zwischen Aufnahme und Veröffentlichung dieser Folge nun in der Eifel war und diesen schönen Vogel zum ersten Mal gesehen hat - natürlich in einer schönen großen Hecke. Denn genau hier fühlt sich der Neuntöter am wohlsten!
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Eigentlich müsste diese Folge „Pechvogel“ heißen, denn das ist wohl der inoffizielle zweite Vorname des Rebhuhns. Einst aus unserer Feldflur, von unseren Äckern nicht wegzudenken, ist dieser hübsche Hühnervogel heute in vielen Regionen bereits ausgestorben. Kaum eine andere Art trifft die intensive Landwirtschaft so hart wie das Rebhuhn. Es ist zu einem traurigen Symbolvogel geworden und steht für das Versagen von uns Menschen, denn wir haben es in unserer Landnutzung einfach überrollt und verdrängt. Doch es gibt kleine Hoffnungsschimmer... Antonia und Philipp versuchen derweil, wenigstens dem immer grüner und bunter werdenden Frühling draußen etwas abzugewinnen.
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Der Haubentaucher gehört zu den Lappentauchern, was witzig klingt, aber stimmt! Denn an seinen Zehen befinden sich kleine bis große Lappen, die es ihm ermöglichen, sich im Wasser geschickt fortzubewegen. An Land hingegen ist er eher tollpatschig unterwegs. Antonia und Philipp lieben den Haubentaucher und haben sogar schon mal zusammen welche am Bodensee beobachten können. Aber wie immer gibt es auch echte Downer zu verkünden, denn dieser einst so häufigen Wasservogelart geht es auch nicht mehr allzu gut. Und das liegt auch an uns Menschen mit unseren komischen Hobbys, die bis tief in die Lebensräume unserer Vögel eingreifen. Mehr dazu und zu unserem neuen Buch "Unter Staren - Die Entdeckung einer unterschätzten Art", welches diese Woche beim Brandstätter Verlag erschienen ist, in dieser schönen Frühlingsfolge über den Haubentaucher!
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80 Folgen?! Can you believe it?
Was hat die Uferschwalbe mit Janet Jackson zu tun? Falls ihr euch das schon immer gefragt habt - in dieser Folge über die kleinste unserer europäischen Schwalbenarten werdet ihr es herausfinden. Kleiner Tipp: Es hat nichts mit Tanzen zu tun. Antonia und Philipp begrüßen den Frühling und können es kaum erwarten, dass die Ufer- und alle anderen Schwalben zurück aus dem Winterquartier kommen. Und bis es so weit ist, versüßen Singdrossel, Zilpzalp und Co. ihnen die schönen Märztage. -
Der Schwarzspecht ist unsere größte Spechtart und wird ungefähr so groß wie eine Krähe, was es besonders beeindruckend macht, wenn er im Wald von Baum zu Baum fliegt. Durch seine schwarze Färbung und die rote Kappe, die beim Männchen größer ist als beim Weibchen, umgibt ihn immer gleich auch etwas mystisches, findet Philipp. Auch seine Rufe, die auch im Winterwald zu hören sind, haben etwas märchenhaftes. Antonia verbindet den Schwarzspecht mit Ausflügen in die Eifel, wo er Strukturen findet, die er liebt: alte, hohe Bäume, am liebsten Buchen, in denen er Nahrung findet, aber auch in luftiger Höhe seine große Höhle zimmern kann. Mehr zum Zimmermann des Waldes erfahrt ihr in dieser Folge!
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In dieser Weihnachtsfolge werden Antonia und Philipp festive, sprechen über ihre liebsten Weihnachtslieder und natürlich flattert auch mal der Weihnachtsvogel schlechthin, das Rotkehlchen, durch die Aufnahme. Es bleibt natürlich nicht der einzige Vogel. Wir freuen uns auf das nächste Jahr mit Euch, in dem unser Podcast schon unvorstellbare fünf Jahre alt wird. Danke für Eure Treue und Merry Christmas ihr Lieben!
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Die Rotdrossel ist Frühlingsbotin in manchen Ländern - denn wenn sie zurückkommt, tauen Eis und Schnee und des geht wieder richtig los. Bei uns ist es umgekehrt, denn diese kleine feine Drossel ist ein typischer Wintervogel in unseren Breiten. Wenn es im Norden Europas und in Sibirien kalt wird, kommt sie in Scharen aus ihren Brutgebieten zu uns geflogen; manchmal bleibt sie, manchmal zieht sie weiter Richtung Westeuropa. Die wunderschönen, rostroten Unterflügel geben ihr ihren Namen, außerdem kann man sie gut am deutlichen Überaugenstreif von anderen Drossel-Arten unterscheiden. Und schon von Weitem kann man erkennen: sie ist die kleinste unserer Drosseln! Vielleicht auch die feinste!? Wie man die Rotdrossel und ihre Schwestern in den Garten locken kann, wie ihr Nestlein aussieht und vieles mehr erfahrt ihr in dieser adventlichen Folge! Fragen + liebe Worte an uns wie immer über: [email protected]
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