Afleveringen
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Ihr Leben war immer Bewegung, im Wortsinn genauso wie im übertragenen Sinn: Bettina Berens hat schon in der Frauen-Fußballbundesliga gekickt, als das noch ziemlich exotisch war. 1996 aber beendete eine Verletzung früh ihre Karriere. Mit damals gerade einmal 28 Jahren stürzte sie zunächst in ein Loch und wurde dann Ordensfrau. Als Missionarin vom kostbaren Blut lebte und arbeitete sie in Südafrika, Kanada und den Niederlanden. Fußball spielte sie so gut es ging weiter, vor allem auch um Zugang zu Menschen zu finden, zuletzt mit Migrantenkindern in ihrer aktuellen Heimatstadt Mönchengladbach. Warum sie den Orden in diesem Frühjahr verlassen hat und Gott jetzt an anderen Orten sucht, erzählt Bettina Berens in der neuen Folge von Himmelklar.
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Sie bezeichnet sich selbst als "Katholikin und Feministin". Den christlichen Glauben, sagt Lisa Quarch weiter, kann sie nur als emanzipatorisch verstehen, als einen, der alle Menschen freimachen kann und will. Seit Beginn des Jahres ist die Pastoralreferentin jetzt geistliche Leiterin beim Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) – als erste Frau überhaupt. Dass sie in ihrem vorherigen Job beim Bistum Limburg für digitale Glaubenskommunikation zuständig war, hilft ihr auch im neuen Amt. Lisa Quarch ist selbst viel auf Insta, TikTok & Co. unterwegs und erklärt in der neuen Folge von Himmelklar, warum der BDKJ gegen ein pauschales Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche ist.
Im Gespräch mit Hilde Regeniter -
Zijn er afleveringen die ontbreken?
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In ihrer Partei hatte sie schon viele Spitzenämter inne: Andrea Nahles war Juso-Vorsitzende, SPD-Generalsekretärin, SPD-Fraktionsvorsitzende und SPD-Parteivorsitzende. Seit 2022 ist sie Chefin der Bundesagentur für Arbeit. Dass Weiheämter und damit die maßgeblichsten Entscheidungsämter in der katholischen Kirche Frauen weiter verwehrt bleiben, bedauert die gläubige Katholikin und wünscht sich einen Durchbruch mindestens beim Diakonat der Frau. Dass Leo XIV. den Weg dazu freimachen wird, glaubt sie eher nicht. Seine Positionen zu Frieden und KI dagegen schätzt sie sehr. Wie ihr Glaube ihr nach ihrem Rückzug aus der Politik im Jahr 2019 geholfen hat, auch das erzählt sie in der neuen Folge von Himmelklar. Sie erinnert sich an ihre katholische Kindheit und Jugend in der Eifel zwischen Regelkonformität und Offenheit und erklärt, wie ihr christliches Wertefundament sie auch als Politikerin geprägt hat.
Im Gespräch mit Hilde Regeniter. -
Ihre Uni-Karriere als Neurobiologin musste Joanna Maria Otto wegen eines Burnouts abbrechen und auch aus dem Orden der Dominikanerinnen ist sie am Ende wieder ausgetreten. Heute weiß sie besser, was sie wirklich will und was ihr wirklich guttut. Als Coach versucht sie jetzt, an andere weiterzugeben, dass wir Gelassenheit und Gottvertrauen lernen können. Außerdem schreibt sie Bücher über Glaube und Wissenschaft, zum Beispiel über den mittelalterlichen Mystiker Meister Eckhard. Von den vielen radikalen Umbrüchen in ihrem Leben erzählt sie unserer Kollegin Verena Tröster in der heutigen Ausgabe von Himmelklar.
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Als junger Mann träumte er davon, als Missionar nach Afrika zu gehen. Jetzt ist Pater Joshy Pottackal Weihbischof in Mainz und damit der erste Bischof Deutschlands mit nicht-europäischen Wurzeln. Warum seine Weihe in diesem Frühjahr für katholische Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland ein wichtiges Zeichen ist, erzählt der Karmeliterpater in der neuen Folge von Himmelklar. Außerdem spricht er über seine Kindheit im multireligiösen indischen Bundesstaat Kerala. Er wünscht sich für die katholische Kirche in Deutschland ein bisschen mehr Flexibilität und Leichtigkeit und denkt darüber nach, wie sie verlorenen gegangenes Vertrauen zurückgewinnen kann.
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Linken-Politiker, Bundestagsvizepräsident, Ex-Ministerpräsident von Thüringen: Bodo Ramelow ist als engagierter evangelischer Christ nicht nur in seiner Partei in der Minderheit, sondern genauso als bekennender Gläubiger in Ostdeutschland. Warum er dieser doppelten Diaspora-Situation durchaus etwas abgewinnen kann, warum er schon drei Päpste persönlich getroffen hat und als Gastgeber den Erfurter Katholikentag 2024 in sehr guter Erinnerung behält, erzählt er in der aktuellen Folge von Himmelklar. Weiter geht es um den herausfordernden Umgang mit der AfD und darum, wie der Glaube auch in schweren Entscheidungssituationen Kraft gibt.
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Jahrzehntelang hat er den Deutschen den Papst erklärt: Pater Eberhard von Gemmingen. Der Jesuit und Journalist war fast 30 Jahre lang der Chef der deutschsprachigen Abteilung von Radio Vatikan in Rom und besonders zu Zeiten des deutschen Papstes Benedikt XIV. ein gefragter Gesprächspartner für die Medien. Heute lebt er in München und ist gerade am Karsamstag 90 Jahre alt geworden. In unserem Podcast Himmelklar guckt ein auf sein langes Leben zwischen Deutschland und dem Vatikan zurück.
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Katholische Führungskraft, Ex-Krebspatientin, alleinerziehende Mutter: Olga Jabs musste schon viele Widerstände bewältigen. Wie sie am Ende aus schweren Situationen gestärkt hervorgegangen ist, erzählt sie jetzt Hilde Regeniter bei Himmelklar.
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"Wir haben es geschafft!" sagt Renas Sido - und meint mit "wir" die Deutschen und die Geflüchteten. Als syrischer Kurde ist er im so genannten Flüchtlingssommer 2015 über die Balkanroute gekommen und fühlt sich heute als deutscher Kurde. Denn längst spricht Renas fließend Deutsch, hat einen Job im sozialen Bereich und fühlt sich in Neuss am Niederrhein zu Hause.
Dass es mit seiner Integration so gut gelaufen ist, sagt er, verdankt er maßgeblich der "Aktion Neue Nachbarn", der Flüchtlingshilfe im Erzbistum Köln. Denn katholische Flüchtlingshelferinnen haben ihm gerade am Anfang sehr geholfen.
Heute will Renas Sido selbst Deutschland etwas zurückgeben und setzt sich für ein besseres Miteinander der Menschen hier ein. Er berät andere Geflüchtete, arbeitet für eine inklusive Gesellschaft und auch für den Dialog zwischen arabischstämmigen Jugendlichen und Juden. Dass sich die Stimmung Migranten und Asylantinnen gegenüber in den letzten Jahren stark verschlechtert hat, schmerzt ihn sehr.
Auch was er populistischer Hetze entgegensetzt, erzählt Renas Sido in der neuen Folge von "Himmelklar". -
„Es ist eine große Ehre, diese Rolle zu interpretieren“, sagt Nachwuchs-Bassist Rumen Marinov. Bald singt er den Jesus in Johann Sebastian Bachs berühmter Johannespassion.
Als Sohn einer bulgarischen Hilfsarbeiterin war ihm der Weg auf die Klassikbühne nicht gerade in die Wiege gelegt. Aber er wurde im Schulchor entdeckt, nahm Gesangsunterricht und beeindruckt jetzt mit seinem wohltönenden Bass. Im tiefsten Innern fühle er sich oft noch immer als bulgarischer Bauernjunge, gesteht Rumen Marinov.
Aber indem er sich intensiv in seine Gesangsrollen einfühle, weite sich sein Horizont. Im Podcast erzählt er, wie die Musik ihm bei der Integration in Deutschland geholfen und ihm neue Welten erschlossen hat. -
"Was wissen wir schon über den Islam?", fragt die Journalistin und Diplom-Juristin Marion Sendker, die seit Jahren in Istanbul lebt. Für Programme der ARD, den Deutschlandfunk und weitere Medien berichtet die Katholikin aus und über die Türkei und den Nahen Osten. Sie reist in Kriegs- und Krisengebiete und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Region verstehen zu wollen.
Im Podcast erzählt Sendker wie Präsident Erdogan die Islamisierung der Türkei vorantreibt, neue Moscheen eröffnet und den Islam zum politischen Instrument macht. Für die Christen im Land habe das nicht nur Nachteile.
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Einsamkeit gehört zu uns Menschen. Mancher begegnen ihr nur punktuell im Leben, bei anderen bleibt sie länger, die stille Gefährtin der Einsamkeit.
Die Pfarrerin und Diakoniewissenschaftlerin Stephanie Hecke kennt die Gründe, weshalb sich immer mehr Menschen einsam fühlen und sie beleuchtet das Phänomen der Einsamkeit aus verschiedenen Perspektiven: Wissenschaftlich – wie lässt sich Einsamkeit erklären; Empirisch – wie wird sie von Betroffenen erlebt; und auch politisch – wieso ist unsere Demokratie gefährdet, wenn Einsamkeit verstärkt um sich greift? Im Podcast erzählt Hecke von eigenem Einsamkeitserleben und teilt Ideen, wie wir sie überwinden können. -
Der Status quo ist klar: 90% der Menschen in Deutschland essen Fleisch, obwohl es viele Argumente gibt sich fleischlos zu ernähren. Dr. Gregor Taxacher, Theologe an der TU Dortmund, beschreibt ein ganzes System, das uns das Wissen um die Fleischindustrie vom Leib hält: Skandalöse Massentierhaltung und Tierleid sei in unserem Leben unsichtbar. Auch die Theologie sei da in der Verantwortung, denn sie habe lange die Ideologie gefüttert, die Schöpfung sei für den Menschen geschaffen, der sich an ihr bedienen könne.
Warum wir anfangen müssen eingeübte Muster in Frage zu stellen, wieso die Frage nach dem eigenen Fleischkonsum oft Abwehrreflexe auslöst und wieso ein Blick in die Bibel lebensverändernd sein kann, erzählt er im Podcast. -
„Im Moment des Übergangs ist immer ein Frieden spürbar“, sagt Christiane Reyer, die ehrenamtlich Sterbende begleitet. Im Podcast erzählt sie, wieso sie es als Ehre empfindet, dabei sein zu dürfen, wenn ein Mensch seinen letzten Atemzug macht.
Welche Rolle sie in dem Moment des Sterbens habe, das müsse sie in jeder Situation neu erspüren: Manchmal dürfe sie eine Hand halten, mal ein letztes Gespräch führen und manchmal einfach nur still dabei sein.
Was Sie für Ihr eigenes Leben daraus mitnimmt und warum Eltern nicht gut sterben können, wenn ihre Kinder dabei sind – Christiane Reyer spricht in dieser Episode über die Begleitung von Sterbenden. -
Sie ist bekannt als die „Putz-Uschi“ im WDR, moderiert die „Servicezeit“ und den „Haushalts-Check“. Womit die Katholikin aber bisher hinterm Berg hielt ist der Glaube, der ihrem Leben den nötigen Halt und Hoffnung gibt, wie sie sagt.
Yvonne Willicks engagiert sich im Zentralkomitee der Katholiken, dem Kolpingwerk und Bonifatiuswerk und möchte Mut machen sich wieder der frohen Botschaft zuzuwenden, die immerhin seit mehr als 2000 Jahren erfolgreich auf Sendung sei.
Im Podcast erzählt sie, wie sie durch Zufall katholisch wurde, wieso ein Fernsehbeitrag einem Gottesdienst ähnelt und dass die katholische Kirche für viele Promis eine Talentschmiede sei. -
„Ehrlich gesagt kann ich das überhaupt nicht“, sagt Schwester Edith Kürpick, wenn man sie nach dem Beten fragt. Beten habe nichts mit Können zu tun, beten übe man ein – und zwar ein Leben lang.
Zusammen mit ihrer Gemeinschaft der Schwestern von Jerusalem, die in der Kirche Groß St. Martin in der Kölner Altstadt angesiedelt ist, hat sie es sich zur Aufgabe gemacht zu beten und Menschen einen Platz der Stille anzubieten. Dabei bleibe sie eine Suchende, fühle sich aber immer getragen in der Liebe Gottes, in die sie ihr Leben stelle. -
„Ich bin eine Frau“, sagt Georgine Kellermann und strahlt. Über 60 Jahre lang hat sie als Georg gelebt, hat als Mann Karriere beim WDR gemacht und ein Doppelleben geführt, aus Angst abgelehnt zu werden.
Besonders in ihrer Jugend habe sie gelitten, doch im kirchlichen Umfeld fühlte sie sich aufgehoben. Ein religiöses Fundament zu haben, so Kellermann, fördere emphatisches Verhalten anderen gegenüber.
Im Podcast erzählt sie wie sie heute auf die katholische Kirche blickt, für die eine Transidentität eine große Herausforderung darstellt. Sie erklärt, warum die Kirche trotzdem nicht mit dem Zeitgeist gehen sollte und wie sie ihren Frieden damit gemacht hat, dass „der liebe Gott die falsche Verpackung für (sie) gewählt“ hat. -
Sie sind gekürzt, gestrichen und manipuliert worden: Geschichten von Frauen in der Bibel. In Gottesdiensten kommen sie kaum vor - die 60 Jahre alte Leseordnung sei deshalb dringend revisionsbedürftig, sagt die Theologin und Autorin Dr. Annette Jantzen.
In ihrem Blog „Gotteswort, weiblich“ schafft sie einen Raum, in dem Bibeltexte auf Gendervorstellungen hin befragt werden, zeigt welche Weite möglich ist, wenn Gott mehr als nur Vater ist und öffnet den Blick hin zu einer feministischen Exegese.
Im Februar 2026 erscheint das Buch "Die ignorierten Frauen der Bibel. Was im Gottesdienst nicht gelesen wird" beim Herder-Verlag. -
Er ist nicht unumstritten: Der „Marsch für das Leben“ - auch innerhalb der beiden großen Kirchen. Immer wieder wird der Lebensschutzbewegung eine Nähe zur AFD vorgeworfen. Alexandra Maria Linder, Vorsitzende des Bundesverbands Lebensrecht, dementiert: Der Lobbyverband sei überparteilich, überkonfessionell und unabhängig.
Im Podcast erzählt Linder von Ihrem persönlichen Weg von der Feministin zur Lebensschützerin, erklärt warum sie den „Marsch für das Leben“ von verschiedenen Seiten instrumentalisiert sieht und äußert sich zur geltenden Regelung zur Abtreibung in Deutschland. -
Er ist der „Don Camillo aus Vingst“ und hat im Kirchenkeller seiner Gemeinde eine Fabrik gegen Armut aufgebaut. Meurer packt an, verlässt sich selten auf Politik und weiß: Demokratie bedeutet nicht Glück für alle, sondern ist mit Anstrengung verbunden.
Wie konkret Zusammenleben in seinen Gemeinden aussieht, wie er nach 57 Jahren Mitgliedschaft auf die CDU blickt und warum er einmal das Gesetz gebrochen und AFD-Wahlplakate abgehängt hat, erzählt er in dieser Podcast-Episode zur Kommunalwahl. - Laat meer zien