Afleveringen

  • Was verändert sich im Körper durch einen Orgasmus? Ist Paarsex
    befriedigender als Solosex? Und welchen Einfluss haben hochrealistische
    Sexpuppen auf Nähe und Intimität? Mit solchen Fragen beschäftigt sich
    der Sexualwissenschaftler Johannes Fuß. Er leitet das Sexlab – einen
    Studienraum, in dem Menschen Sex haben und dabei diskret überwacht
    werden. Die Grundlagen von Lust und Erregung messen die Forscher etwa
    anhand von Blutwerten, Herzfrequenz oder Hormonausschüttung.

    Den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm erzählt Johannes,
    wie man ein Sexlab einrichtet, was Körperwerte verraten, aber auch wer
    sich bei ihnen so als Proband meldet. Und die drei sprechen darüber, wie
    Robotik und KI beginnen, Sexualität zu verändern.

    Mehr zu unserem Gast und weitere Infos

    - Johannes Fuß ist Psychiater und Sexualwissenschaftler und leitet das
    Institut für forensische Psychiatrie und Sexualforschung der
    Universität Duisburg-Essen.
    - Das Sexlab ist in einer Doku der 3sat-Sendung »nano« zu sehen:
    »Solo-Sex – Von Menschen und Tieren, die masturbieren« (erstmals ab
    Minute 07:25)
    - Johannes sucht aktuell Teilnehmende für die Studie: Wie verändert
    sich das Mikrobiom nach dem Analsex? 
    - Mehr über das Sexlab und zu weiterer Forschung am Institut von
    Johannes Fuß
    - In der Folge sprechen wir unter anderem über eine Studie zur
    Ausschüttung von Endocannabinoiden bei Masturbation bis zum
    Höhepunkt (»The Journal of Sexual Medicine«: Fuß et al., 2017).

    Weitere Podcastfolge zum Thema

    - »Vielen geht es darum, wie Sex aussieht – nicht, wie er sich
    anfühlt«

    Alle Folgen vom Sex- und Beziehungspodcast auch auf
    www.zeit.de/istdasnormal

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  • »Swingen läuft dann schief, wenn man dadurch seine Beziehung retten
    möchte«, sagt der Paartherapeut und Sexualberater Thomas. Er selbst ist
    verheiratet, und seine Frau und er teilen ihre Sexualität auch mit
    anderen, wie sie sagen. Swingen bedeutet für sie nicht nur sexuelle
    Abenteuer, sondern auch tiefe Verbindung, Freundschaft und Community.
    Den Podcast-Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm erzählt Thomas,
    warum für ihn eine stabile Beziehung mit Vertrauen, radikaler
    Ehrlichkeit und vielen Gesprächen die Voraussetzung für seine offene Ehe
    ist.

    »Wir sind emotional nackt voreinander«, sagt Thomas über seine
    Partnerschaft und erklärt, wie es gelingt, Eifersucht, Unsicherheit oder
    unerwartete Verliebtheit offen zu besprechen. Und er räumt mit Klischees
    rund ums Swingen auf – wenn es etwa um Klubs, Anonymität und ständigen
    Sex geht. Als Therapeut begleitet er selbst zudem Menschen, die swingen.
    Und er sagt, es gibt drei Fragen, die jeder für sich beantworten sollte,
    ehe man seine Beziehung öffnet: »Wollen wir das beide? Kann ich ehrlich
    über Angst und Eifersucht reden? Und: Suchen wir eher Erweiterung oder
    Rettung?«

    Mehr zu unserem Gast

    - Thomas ist Paartherapeut, Sexualberater und Podcaster. Er ist
    verheiratet und hat Kinder.
    - Gemeinsam mit seiner Frau Anna spricht Thomas im Podcast Wir Swingen
    offen über Beziehung, Sexualität und persönliche Entwicklung.

    Weitere Podcastfolgen zum Thema

    - »Sexuell exklusiv zu sein, ist nicht, was unsere Beziehung ausmacht«
    - »Sex in Freundschaften verbindet, weil er verbindlich ist«
    - »Wir haben keine Skripte, wie man alternative Beziehungen führen
    kann«

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  • Zijn er afleveringen die ontbreken?

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  • Männer und Frauen berichten ähnlich häufig davon, in ihren Beziehungen
    körperliche Gewalt erfahren zu haben. Das belegt eine Dunkelfeldstudie
    des Bundeskriminalamtes. Wie kann das sein, denken wir bei
    Partnerschaftsgewalt doch vor allem an Männer als Täter? »Wir sehen
    Frauen oft nicht in ihrer Ganzheit, in ihrer Destruktivität, in ihrer
    Wut«, erzählt die Soziologin und Gewaltforscherin Rebecca Gulowski den
    Podcasthosts Melanie Büttner rund Sven Stockrahm.

    Gewalt, die von Frauen ausgehe – egal, ob psychisch, physisch oder
    sexualisiert –, werde oft kleingeredet oder pathologisiert: »Das Bild
    von der verrückt gewordenen Furie«, sagt Rebecca, sei aber »eher
    konstruiert«. Und gleichzeitig gehöre zur Wahrheit, dass männliche
    Partnerschaftsgewalt meist intensiver und folgenschwerer sei und größere
    Angst oder sogar Todesangst auslöse als weibliche. In dieser Folge geht
    es um Frauen, die übergriffig werden, welche Rolle Scham,
    Geschlechterstereotype und eigene Gewalterfahrungen dabei spielen. Und
    wie sich die Gewalt verhindern lässt.

    Mehr zu unserer Gästin und weitere Infos

    - Rebecca Gulowski ist Professorin für Sozialwissenschaften,
    wissenschaftliche Referentin für Familienhilfe und Kinderschutz am
    Deutschen Jugendinstitut und psychosoziale Beraterin mit Schwerpunkt
    Trauma und Gewaltprävention. Sie forscht unter anderem zu
    Partnerschaftsgewalt und weiblicher Täterinnenschaft.
    - Wir zitieren aus der Dunkelfeldstudie Lebenssituation, Sicherheit
    und Belastung im Alltag – kurz LeSuBiA – des Bundeskriminalamtes
    von 2026. Sie liefert Daten zu Gewalterfahrungen in Deutschland,
    insbesondere zur psychischen und körperlichen Gewalt in
    Partnerschaften.
    - Weitere erwähnte Studien und Forschungsarbeiten: Sexualisierte
    Gewalt gegen Kinder und Jugendliche (Deutsches Ärzteblatt: Dreßing
    et al., 2025), Partnerschaftsgewalt durch Frauen (in Handbuch
    Häusliche Gewalt: Rebecca Gulowski, 2020), Beratung für Frauen, die
    Partnerschaftsgewalt ausüben (in Handbuch Häusliche Gewalt: Gulowski
    & Schünemann-Homburg, 2020), Das Fremde in mir. Gewaltdynamiken in
    Liebesbeziehungen zwischen Frauen. Soziologische Perspektiven auf
    ein Tabuthema (Constance Ohms, 2015)
    - Rebecca Gulowski war selbst lange für violenTia in München tätig,
    eine Fachberatungsstelle speziell für Frauen, die in ihrer
    Partnerschaft Gewalt ausüben.

    Eine spezialisierte Psychotherapie kann dabei helfen, die Folgen von
    sexueller Gewalt und anderen Traumatisierungen zu bewältigen.
    Psychotherapeuten mit einer traumaorientierten Zusatzausbildung sind
    hier zu finden:

    - Traumaambulanzen: in verschiedenen Städten
    - Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT)
    - Fachverband für Anwender der psychotherapeutischen Methode Eye
    Movement Desensitization and Reprocessing (EMDRIA)

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  • Noch mehr "Ist das normal?": Ab sofort erscheinen regelmäßig
    Bonusfolgen, in denen Melanie Büttner und Sven Stockrahm auch deine
    Fragen zu Liebe, Sex und Beziehungen besprechen. Schreibt uns dazu gerne
    an [email protected]. Ansonsten gibt es einen noch persönlicheren
    Blick hinter die Kulissen und wir sprechen über alles, was uns und euch
    gerade bewegt.

    Zu hören sind diese zusätzlichen Folgen unter www.zeit.de/istdasnormal,
    auf Apple Podcasts und auf Spotify, exklusiv mit einem Podcast- oder
    Digitalabo der ZEIT. Mit einem Abo könnt ihr zudem das komplette Archiv
    von "Ist das normal?" hören, bekommt weitere Bonusfolgen etwa von "ZEIT
    Verbrechen" oder "Woher weißt du das?" sowie Zugriff auf unsere
    Dokupodcasts wie "Irma. Das Kind aus Srebrenica" oder "Friedrich Merz:
    Sein langer Weg zur Macht".

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  • Wir geben euch die Chance, euch als Paar im Juli 2024 von zwei der
    angesehensten Therapeutinnen Deutschlands beraten zu lassen. Wählt euer
    Thema:

    1. Ihr spielt mit dem Gedanken, eure Beziehung zu öffnen und fragt
    euch, wie? Was ihr gewinnen könntet und was vielleicht schwerfällt?
    Dann bewerbt euch um eine kostenlose Sitzung mit Sonja Bröning. Die
    Entwicklungspsychologin sowie systemische Paar- und
    Sexualtherapeutin berät Menschen genau zu diesen Fragen. Alle
    Details, mehr zu Sonja und einen Fragebogen, um euch zu bewerben,
    findet ihr unter www.zeit.de/offenebeziehung
    2. Irgendwie knirscht es, ihr sucht einen Umgang mit Eifersucht, seid
    zu unterschiedlich oder lebt euch auseinander? Wenn ihr den
    ständigen Streit und Frust satthabt und etwas für eure Beziehung tun
    wollt, dann bewerbt euch um eine kostenlose Sitzung mit Berit
    Brockhausen. Berit ist Psychologin und psychologische
    Psychotherapeutin und berät seit mehr als 30 Jahren Paare in der
    Krise. Alle Details, mehr zu Berit und einen Fragebogen, um euch zu
    bewerben, findet ihr unter www.zeit.de/konflikte

    Sexpodcastfolgen zum Thema

    Wir haben bereits einmal ein Paar zur Therapie begleitet, daraus sind
    zwei Folgen entstanden:

    - Was in einer Paartherapie wirklich passiert
    - "Zu hoffen, der andere ändert sich, ist bequem – und nutzlos"

    Wichtige Hinweise zur Teilnahme

    - Die Zeit mit Sonja Bröning und Berit Brockhausen stellen wir euch
    kostenlos zur Verfügung. Der Termin ist unverbindlich, einmalig und
    freiwillig und es entsteht daraus kein Anspruch auf weitere
    Sitzungen. Gleichzeitig sichert ihr uns zu, dass wir eure Sitzung
    aufnehmen und die Aufzeichnung nutzen dürfen. Wir können auf eure
    realen Namen und weitere personenbezogene Informationen in der
    Veröffentlichung verzichten. Die Details zur Anonymisierung
    besprechen wir mit euch, sobald ihr es in die engere Auswahl
    schafft. Bitte beachtet, dass ZEIT ONLINE keine Kosten für Anreise
    sowie Unterkunft und Übernachtung in Berlin übernimmt.

    Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.

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    Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf
    Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst.

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