Afleveringen
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Knapp 125 Milliarden Euro gibt Deutschland in diesem Jahr für Verteidigung aus. Über diese Ausgaben, ihre Arbeit und über Freundschaft in der Politik spricht Host Anna Engelke in dieser Folge von Streitkräfte und Strategien mit den Haushältern der schwarz-roten Koalition, Andreas Mattfeldt von der CDU und Andreas Schwarz von der SPD. Sie beschäftigen sich mit allen Beschaffungsvorlagen, die einen Wert von mehr als 25 Millionen Euro haben. "Wir müssen darauf schauen, dass das Geld wirklich so ausgegeben wird, dass die Soldatinnen und Soldaten das beste Gerät und der Steuerzahler es zum besten Preis bekommt," sagt Andreas Mattfeldt. Um die Geschwindigkeit bei der Beschaffung zu erhöhen, betont SPD-Politiker Andreas Schwarz, müsse man immer wieder darauf hinwirken, dass "wir weg müssen von der Goldrandlösung". Die beiden Bundestagsabgeordneten äußern sich zu den Schulden, die Deutschland für Investitionen in die Verteidigung macht und die Akzeptanz in der Bevölkerung.
Die Verteidigungsausgaben spielten auch beim NATO-Gipfel in Ankara eine Rolle. Anna Engelke und Kai Küstner schildern in dieser Ausgabe ihre Eindrücke von dem Treffen. Dort zeigte US-Präsident Trump an zwei Tagen zwei völlig unterschiedliche Gesichter: Zunächst stellte Trump wütend klar, wie enttäuscht er von den europäischen Bündnispartnern ist, auch das Thema Grönland ist für ihn nicht erledigt. Am zweiten Gipfeltag jedoch soll er hinter verschlossenen Türen einzelne Länder - auch Deutschland - gelobt haben, zum Abschluss sprach er davon, dass "Liebe im Raum" gewesen sei. Außerdem gab es zwei wichtige Ankündigungen: Der Ukraine hat Trump erlaubt, Patriot-Flugabwehr-Raketen herzustellen, sie soll eine entsprechende US-Lizenz bekommen. Allerdings sind noch viele Fragen offen. Und zweitens soll die Bundesregierung in den USA Tomahawk-Marschflugkörper einkaufen können. Kai fasst außerdem die Lagen in der Ukraine und im Nahen Osten zusammen, wo die Gefahr besteht, dass der Krieg zwischen den USA und Iran erneut eskaliert.
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Interview mit den Abgeordneten Andreas Schwarz und Andreas Mattfeldt
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3350520.html
USA sagt Deutschland Verkauf von Tomahawk-Marschflugkörpern zu
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/tomahawks-verteidigung-usa-100.html
Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Podcast-Tipp: Wem gehört Wacken? Metal, Mythos, Millionen
https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:c1fb81a4c16938cd/ -
Mit Spannung blicken viele in diesen Tagen nach Ankara. Die große Frage beim NATO-Gipfel ist, wie sich der US-Präsident verhält. „Wir sind nur in Trumps Hand“, sagt Jana Puglierin. Die Sicherheitsexpertin und Leiterin des Berliner Büros der Denkfabrik European Council on Foreign Relations schätzt im Gespräch mit Host Stefan Niemann ein, wie es heute um die NATO steht. Sie beleuchtet die Rolle von NATO-Generalsekretär Rutte, der mit dem Umschmeicheln von Trump die Allianz zu retten versucht. Außerdem erklärt sie, was die Europäer seit dem Gipfel im vergangenen Jahr bereits erreicht bzw. welche Probleme sie nach wie vor haben. Die Sicherheitsexpertin verweist auf die Druckmittel, die die Europäer mit Blick auf die USA durchaus haben. „In gewisser Weise würde ich tatsächlich vorschlagen, dass wir im Umgang mit der Trump- Administration anfangen, Trump mit seinen eigenen Methoden zu konfrontieren.“ Puglierin empfiehlt den Europäern sich nicht spalten zu lassen und Einigkeit gegenüber dem US-Präsidenten zu demonstrieren.
Mit welchen Erwartungen Friedrich Merz in die Türkei fährt, berichtet Anna Engelke, die den Bundeskanzler begleitet. Der hofft, bei diesem NATO-Gipfel „einen Geist von Ankara zu wecken“. Vor Ort trifft Merz auch auf den ukrainischen Präsidenten Selenskyj. Sein Land sieht sich derzeit neuem russischen Terror aus der Luft ausgesetzt. Wie häufig vor großen internationalen Treffen versucht Machthaber Putin damit ein Signal der Stärke auszusenden, sagt Kai Küstner. Er erklärt, dass die Ukraine derzeit vor allem mit der Abwehr ballistischer Raketen überfordert ist, da es an Munition für die US-amerikanischen Patriot-Systeme fehlt. Keine einzige der in der Nacht zum Montag auf die Ukraine abgefeuerten 29 ballistischen Raketen konnte abgefangen werden. Selenskyj dürfte die Dringlichkeit der Lieferung von Flugabwehrraketen daher beim Gipfel noch einmal unterstreichen, auch in Deutschland wird darüber diskutiert. Kai berichtet auch über die Lage an der Front, in der besonders die Stadt Kostjantyniwka weiterhin umkämpft ist. Und er blickt auf einen möglichen 20-Milliarden-Euro-Deal, von dem Deutschland und besonders Mecklenburg-Vorpommern profitieren könnten. Beabsichtigt doch Kanada vom deutschen Hersteller TKMS u.a. in Wismar und Kiel produzierte U-Boote zu kaufen.
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Interview mit Jana Puglierin:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3343912.html
Der deutsch-kanadisch-norwegische U-Boot-Deal:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/u-boot-deal-kanada-deutschland-100.html
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html -
Es war einer der heftigsten Angriffe des gesamten Krieges: In der Nacht auf Donnerstag hatte Russland mit 500 Drohnen und Dutzenden Raketen und Marschflugkörpern ukrainische Städte angegriffen. Sie töteten mindestens 30 Menschen und verletzten nach Behördenangaben zahlreiche weitere. Vor allem in Kiew und Umgebung. Darüber sprechen Anna Engelke und Stefan Niemann in dieser Folge des NDR Info Podcasts "Streitkräfte und Strategien". Sie werfen auch einen genaueren Blick auf die Situation auf der Krim. In den vergangenen Wochen gab es dort verstärkt ukrainische Luftschläge mit Langstreckendrohnen - koordinierte Angriffe auf Versorgungswege des Aggressors. Das mutmaßliche Ziel: die Russen von ihrem militärischen Nachschub der Russen abzuschneiden, um dann deren Stellungen, Raketenabschuss-Einheiten, Munitions- und Waffenlager gezielt zu bekämpfen.
Mit dem Journalisten und Litauen-Kenner Marco Seliger von der "Neuen Zürcher Zeitung" spricht Anna Engelke über den Staat im Baltikum und wie er mit der Bedrohung durch den großen Nachbarn Russland umgeht. Litauen bereite sich auf einen möglichen Angriff vor, sagt Seliger, unter anderem durch einen gemeinsamen "Drohnenwall" nach dem Vorbild des israelischen "Iron Dome", den es zusammen mit Estland errichten will.
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Bundeswehr baut Brigade in Litauen auf
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/bundeswehr-brigade-litauen-100.html
Podcast-Tipp: Tatort Geschichte - True Crime meets History “Der Tod Escobars”
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:a364c07b950fc139/
Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html -
Wenn selbst Russlands Präsident Putin vor laufenden Kameras einräumen muss, dass es in seinem Land Probleme mit der Treibstoffversorgung gibt, dann sieht man: Die Angriffe der Ukrainer gegen russische Ölraffinerien und Treibstofflager sind erfolgreich und führen dazu, dass die Russen den Krieg auch im Alltag zu spüren bekommen. Und der ukrainische Marschflugkörper "Flamingo" trifft inzwischen Ziele tief im russischen Hinterland. Darüber sprechen Kai Küstner und Stefan Niemann in der aktuellen Ausgabe des NDR Info Podcasts "Streitkräfte und Strategien". Doch auch wenn immer wieder vom "Momentum" die Rede ist, das gerade auf Seiten der Ukraine sei, gibt es Rückschläge. So rücken die Russen gerade in Kostjantyniwka vor, einer strategisch wichtigen Stadt im Osten der Ukraine. Der Druck auf die Versorgungswege der ukrainischen Truppen in dieser Region steigt.
Mit der Journalistin Julia Weigelt sprich Kai Küstner über Internet-Shutdowns, also das gezielte Abschalten des Internets durch staatliche Stellen - ein beliebtes Werkzeug, mit dem autoritäre Herrscher die Schrauben in ihrem Machtapparat fester drehen. Zum Beispiel im Iran, wo das islamistische Regime Proteste im Keim zu ersticken suchte. Oder in Russland, wo der Kreml Facebook und Instagram als "extremistisch" einstufen ließ, WhatsApp sperrte und den Messenger Telegram drosselte. Aber auch anderswo werden Verbindungen gezielt gekappt.
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Weitere Informationen:
Überblick weltweite Internet-Shutdowns
https://www.accessnow.org/campaign/keepiton/
oder:
https://pulse.internetsociety.org/en/shutdowns/?country_code=&only_ongoing=on#form-search
Analyse Bitkom zu Sabotage oder Black-Outs
https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Ohne-Internet-steht-nach-einem-Tag-alles-still
Podcast-Tipp: 11KM – der tagesschau-Podcast
Weltraum-Macht Deutschland? Streit um Milliarden und Zuständigkeiten
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:c9b13b1a440dd3f9/
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html -
Der russische Angriffskrieg in der Ukraine trägt auch dazu bei, dass sich die Bundeswehr verändert. In dieser Folge von Streitkräfte und Strategien sprechen Anna Engelke und Kai Küstner darüber exklusiv mit Heeresinspekteur Christian Freuding. So sei es wichtig, dass jeder Soldat in der Lage sein müsse, “grundlegend Drohnen-Kampf zu verstehen, aber mindestens sich zu verteidigen.” Wenn man die Bundeswehr nun fit mache für die neuen Herausforderungen, dürfe man aber nicht die Fehler der Vergangenheit wiederholen - dass nämlich überzogene Ansprüche an die Ausstattung gestellt werden. Es komme vor allem darauf an, “schnell Dinge zu bekommen, die vielleicht nicht 120% oder 150% leistungsfähig sind, sondern 80%.“ Denn man müsse die “Sorgen vor explodierenden Kosten ernst nehmen”. Was die aktuelle Lage in der Ukraine angeht, so stellt der Generalleutnant fest, dass “das Momentum in Richtung der Ukraine kippt”.
In der aktuellen Lage geht es um einen Paukenschlag, der diese Woche aus dem Bundesverteidigungsministerium kam. Minister Pistorius hat bei einem der größten Beschaffungsprojekte der Marine seit Jahrzehnten die Notbremse gezogen - bei der Fregatte F126. Die Kosten und die Verzögerungen bei der Lieferung waren aus dem Ruder gelaufen, der niederländische Hersteller schien überfordert zu sein. Derweil sind das Minenjagdboot Fulda und der Tender Mosel im ostafrikanischen Dschibuti angekommen. Werden dort allerdings auf einen möglichen Einsatz an der Straße von Hormus wohl noch länger warten müssen: Ein Bundestagsbeschluss für eine Marine-Mission ist vorerst nicht in Sicht.
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Interview mit Heeresinspekteur Christian Freuding:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3323590.html
Aus für die Fregatte F126
https://www.tagesschau.de/fregatte-ausstieg-pistorius-100.html
Interview mit Boris Pistorius im ARD “Bericht aus Berlin” - u.a. zur Litauen-Brigade:
https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL2FyZC5kZS9wbGFuQVJEX2I5NDkxZDY2LTZlZDItNDZjOS05OGZkLTc5ZDcwNTM1M2M3NV9nYW56ZVNlbmR1bmc
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Podcast-Tipp: Peter Hornung über Deutschlands Taliban-Deal
https://1.ard.de/die_entscheidung_taliban_aktuell -
Auch die Menschen in Russland bekommen die Auswirkungen des Angriffskrieges gegen die Ukraine immer deutlicher zu spüren. Wegen ukrainischer Gegenattacken auf die russische Energieinfrastruktur sind die Menschen verunsichert, außerdem wird das Benzin knapp, wie Sabine Adler im Gespräch mit Host Stefan Niemann berichtet. Die Journalistin des Deutschlandfunks und renommierte Russland-Kennerin erklärt, wie die Menschen darauf reagieren. Sie würden sich weiterhin nicht trauen, gegen Machthaber Putin zu demonstrieren, Angst und Einschüchterung seien massiv. Sabine Adler beschreibt auch, wie die russische Bevölkerung auf die in der Ukraine kämpfenden Soldaten blickt, warum Putin Schwierigkeiten hat, neue zu mobilisieren und wie sich der Krieg gegen die Ukraine in der Wirtschaft bemerkbar macht. Außerdem blicken Stefan und Sabine Adler auf Belarus, den engsten Verbündeten Russlands. Die Journalistin ordnet ein, wie eine Entschuldigung von Präsident Lukaschenko an die Adresse der Ukraine zu bewerten ist. Man dürfe auf solche Sätze nicht reinfallen, warnt Adler.
Ein von der Ukraine in diesen Tagen erwarteter russischer Großangriff ist zunächst ausgeblieben, berichtet Peter Hornung in der Lage. Dafür habe die ukrainische Armee erneut militärische Erfolge zu verzeichnen. Neben dem Krieg gegen die Ukraine schaut er auch auf die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. In einem Schweizer Luxusressort hoch über dem Vierwaldstättersee haben sich die beiden Länder auf einen Fahrplan zum Frieden verständigt. In den nächsten 60 Tagen sollen die Voraussetzungen für ein Friedensabkommen geschaffen werden. Doch schon gibt es Zweifel, wie weit diese Verständigung überhaupt geht - in der Frage, ob der Iran die Straße von Hormus künftig kontrollieren darf und was aus seinem Atomprogramm wird. Einig scheint man sich zu sein, was den Libanon angeht. Die Einigung ginge allerdings zu Lasten Israels. Dieser neuerliche Nahost-Friedensprozess hat also noch viele Fragezeichen.
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weitere Informationen:
Ukrainische Angriffe auf Krim
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-angriffe-krim-102.html
Buch von Sabine Adler
https://www.ndr.de/kultur/buch/sachbuchpreis/russland1696.html
Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"
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Podcast-Tipp: 11KM - der tagesschau-Podcast “Rücktritt von Keir Starmer: Was ist los, Großbritannien?”
https://1.ard.de/11KM_Starmer_Ruecktritt -
Es sind 14 Punkte, die den Frieden bringen sollen - die Absichtserklärung, die US-Präsident Donald Trump im Schloss von Versailles unterzeichnet hat. Doch besiegelt dieses Papier, das Trump als Erfolg verkaufen will, nicht in Wirklichkeit seine Niederlage und Teherans Triumph? Darüber spricht Stefan Niemann mit der deutsch-iranischen Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Daniela Sepehri. Sie ist der Ansicht, die US-Regierung habe mit dem 14-Punkte-Papier das Mullah-Regime gestärkt, nicht geschwächt. "Der größten Verlierer sind die Menschen im Iran, die zurückbleiben mit einem Regime, das nach wie vor exakt dasselbe ist wie vorher, nur noch mehr radikalisiert", so Sepehri. Wenn Trump von "milden Mullahs" spreche, sei das falsch. Der Repressionsapparat im Iran sei weiterhin intakt, die zentralen Schlüsselfiguren nach wie vor dieselben.
Auch die Rolle Deutschlands und Europas in einem Friedensprozess ist Thema in dieser Ausgabe von "Streitkräfte und Strategien". Am Donnerstag haben der Tender Mosel und das Minenjagdboot Fulda den Suez-Kanal passiert - auf dem Weg zu einem möglichen Minenräumeinsatz in der Straße von Hormus. Darüber spricht Kai Küstner mit dem Chef der Marine-Schifffahrtleitung der Bundeswehr in Hamburg. Fregattenkapitän Steffen Lange weist aber auch darauf hin, dass der Einsatz zu großer Anteile der deutschen Marine eine Lücke in Nord- und Ostsee reißen könnte, wo es NATO-Verpflichtungen gibt.
Ohnehin stehen Deutsche und Europäer auch an anderer Stelle unter Druck. Denn US-Verteidigungsminister Pete Hegseth griff die europäischen Partner in Brüssel in scharfen Worten an und warf einigen von ihnen vor, die USA beim Krieg mit dem Iran im Stich gelassen zu haben. Hegseth kündigte an, in den nächsten sechs Monaten die US-Truppenpräsenz in Europa zu überprüfen - mit dem Ziel, womöglich noch mehr Einheiten abzuziehen.
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weitere Informationen:
Wichtige Rolle - das Marineschifffahrtkommando und die Straße von Hormus
https://www.tagesschau.de/inland/deutsche-marine-ostsee-hormus-100.html
Hegseth kündigt Überprüfung US-Präsenz in Europa an
https://www.cnbc.com/2026/06/18/hegseth-nato-defense-review-fail-europe.html
Neuestes Buch über den Iran von Daniela Sepehri
https://www.penguin.de/buecher/daniela-sepehri-wenn-ihr-wegseht-werden-wir-getoetet/paperback/9783328605317
Podcast-Tipp: NS-Cliquen: von Menschen und Mördern
https://1.ard.de/ns-cliquen-S3?pc=ndri
Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html -
Die Hosts von Streitkräfte und Strategien, Stefan Niemann und Kai Küstner, zeichnen den Podcast diesmal im historischen Zeughaus in Wismar auf. Dort informieren sie das Publikum über die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen, das am Freitag besiegelt werden soll. „Alles, was wir hier maximal bekommen, ist eine Atempause“, meint Moritz Brake, der in dieser Ausgabe zu Gast ist. Der Senior Fellow bei CASSIS, einem strategischen Thinktank der Universität Bonn, und Reserve-Offizier der deutschen Marine spricht über mögliche Minen in der Straße von Hormus, außerdem über die Bedrohungslage für Handelsschiffe insgesamt und die maritime Sicherheit im Ostseeraum.
Kai und Stefan blicken wie gewohnt auch auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Das Land sah sich am Wochenende erneut massiven Luftangriffen ausgesetzt, die auch vor einem historischen Kloster nicht Halt machten, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Moritz Brake erläutert, welche Rolle in diesem Krieg die Marine und Seedrohnen spielen. Mit den Hosts spricht er über die Nord Stream Pipelines, durch die Gas aus Russland nach Deutschland fließen sollte und die im September 2022 an mehrere Stellen gesprengt wurden, sowie über die russische Schattenflotte. Brake schätzt den Zustand und die Leistungsfähigkeit der deutschen Marine ein. Vor dem Hintergrund fehlenden Personals plädiert der Experte für die Wehrpflicht, auch um ein klares Signal an die Bevölkerung zu senden, dass die Zeiten andere seien als früher. „Der Frieden kommt so schnell nicht zurück,“ so seine Einschätzung.
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US-Iran-Einigung - Trump versucht, das Abkommen als Sieg zu verkaufen
https://www.tagesschau.de/ausland/asien/iran-usa-abkommen-adebahr-100.html
Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Podcast-Tipp:
2029, so rechnen Experten, könnte Russland ein NATO-Mitglied angreifen. Um vorbereitet zu sein, stärkt Deutschland die zivile Verteidigung - auch in Mecklenburg-Vorpommern
"MV IM FOKUS - Rette sich wer kann? Zivile Verteidigung im MV-Check"
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:cd37757bfa589e68/ -
Die Bundeswehr und Deutschlands Rüstungsunternehmen präsentieren sich auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung in Berlin betont selbstbewusst. Nach dem dramatisch gescheiterten deutsch-französischen Kampfjet-Projekt FCAS signalisiert eine Allianz von deutschen Rüstungsbetrieben, bei der Entwicklung und Produktion einspringen zu können. Auch andere Partner bieten sich an.
Stefan Niemann diskutiert die Aussichten für einen europäischen Kampfjet mit dem Sicherheits- und Rüstungsexperten Christian Mölling. Der Direktor des Thinktanks European Defence in a New Age ist vorsichtig optimistisch, dass sich bedeutende Teile des Projekts, wie die Entwicklung einer Combat Cloud, retten lassen. Europa habe nach wie vor das gemeinsame Interesse, die waffentechnologische Abhängigkeit von den USA zu verringern. Mölling ist überzeugt, moderne Kampfjets werden auch im Drohnenzeitalter zentrale Bedeutung behalten. Ein weiteres Thema ist das Bemühen der EU-Staaten, bei der Beschaffung von Waffen und Munition effektiver zusammenzuarbeiten. Hier sieht Mölling noch reichlich Verbesserungspotential.
Nach einer Woche der Drohungen und Angriffe nähern sich die USA und Iran möglicherweise an. US-Präsident Trump hat mal wieder Hoffnungen auf ein Abkommen geweckt, Teheran hat diesmal Fortschritte bestätigt. Astrid Corall berichtet über den Stand und blickt auch auf die Ukraine. Deren Truppen versuchen die Verbindungen zur von Russland annektierten Halbinsel Krim zu stören – offenbar mit Erfolg. Auf der anderen Seite muss die Ukraine den Verlust der Stadt Kostjantinivka fürchten, die sich auf mehreren Seiten russischen Truppen gegenübersieht. Eine aktuelle Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft belegt, dass die russische Wirtschaft unter dem Krieg zunehmend leidet. -
“Macht keinen Sinn” - so knapp und barsch wies Russlands Präsident Putin das Verhandlungsangebot des ukrainischen Präsident Selenskyj zurück, das der zuvor in einem offenen Brief gemacht hatte. Ein Waffenstillstand ist im Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine weiterhin nicht in Sicht – auch wenn die Russen weiter unter Druck geraten. In der besetzten Ostukraine und auf der Krim geht ihnen der Sprit aus und ukrainische Drohnenangriffe drohen die Landverbindungen der Krim und damit deren Versorgung zu unterbrechen.
Host Kai Küstner spricht darüber mit Wilfried Jilge von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. “Ich gehe davon aus, dass Putin zunächst weiter eskaliert”, sagt der Ukraine- und Osteuropa-Experte im Interview. Putin werde erst ernsthaft verhandeln, wenn er keinen Zentimeter mehr vorankomme. Womit aus Sicht Jilges auch klar ist, dass die Europäer die Ukraine stärker unterstützen und eigene Lücken schließen müssen.
Eine schlechte Nachricht für den Westen Europas kommt aus Berlin und Paris: Das gemeinsame Rüstungsprojekt FCAS ist Geschichte – und damit die Entwicklung eines neuen Kampfjets. Dieses Scheitern analysiert Streitkräfte- und Strategien-”Neuzugang" Peter Hornung. Der bisherige ARD-Südasien-Korrespondent kennt sich mit Krisen (Afghanistan, Indien, Pakistan) sowie Osteuropa bestens aus. Für Peter ist das FCAS-Scheitern ein Aus mit Ansage: Die beteiligten Firmen Dassault und Airbus stritten sich schon lange über Zuständigkeiten, und auch von den Regierungen angestoßene Vermittlungsversuche blieben erfolglos. Was ein Symbol für enge Zusammenarbeit in der Rüstungsindustrie sein sollte, ist jetzt ein Symbol der Uneinigkeit der Europäer. Zwar wird versucht, Teile des Projektes zu retten. Den europäischen Kampfjet aber wird es nun nicht geben und so werden die Europäer wohl wieder bei den Amerikanern kaufen müssen.
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Interview mit Wilfried Jilge:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3289432.html
Putins Ablehnung des Selenskij-Briefs:
https://edition.cnn.com/2026/06/04/europe/zelensky-putin-meeting-intl-latam
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Link zu Stabile Zeitenlage
https://1.ard.de/StabileZeitenlage_Weltall?p=awmr -
Während Russlands Machthaber Putin internationale Gäste zu einem Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg empfängt, greift die Ukraine in Putins Heimatstadt ein Öldepot und militärische Einrichtungen an. Solche Angriffe zu diesem Anlass hat Julian Röpcke nicht erwartet. Der Journalist der Bild-Zeitung spricht mit Host Anna Engelke über die russische Flugabwehr und über die militärische Lage an der Front. Julian Röpcke war selbst häufig vor Ort und berichtet eindringlich, was er zum Beispiel in der Stadt Cherson erlebt hat. Die Menschen versuchen, mit dem Pflanzen von Bäumen russische Drohnen abzuhalten, wegen der häufigen Explosionen tragen Kinder Ohrschützer.
Im Interview geht es auch um die systematischen Angriffe auf Zivilisten und z.B. die Energieinfrastruktur, mit denen Russland die Menschen mürbe machen will. Die Ukraine habe "eine unfassbare Resilienz gezeigt in den letzten Monaten", sagt Röpcke. Der Journalist rechnet nicht damit, dass Putin auf ein Angebot des ukrainischen Präsidenten eingeht. Der hatte in einem offenen Brief ein direktes Treffen vorgeschlagen, um den Krieg zu beenden. Kai Küstner erklärt, was Selenskyj mit dem Schreiben bezweckt. Unter anderem gehe es darum, Putin unter Zugzwang zu setzen sowie den USA und Donald Trump klarzumachen, dass der ukrainische Präsident den Frieden wirklich will. Außerdem schätzt Kai ein, wie (un)realistisch baldige Verhandlungen sind.
Nicht nur in der Ukraine ist kein Ende des Krieges in Sicht, sondern auch im Nahen Osten. Die pro-iranische Terrormiliz Hisbollah ist nicht bereit, einer Waffenruhe mit Israel zuzustimmen. Daher ist es weiterhin fraglich, ob es zu einer Vereinbarung zwischen den USA und Iran kommt.
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Interview mit Julian Röpcke
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3282470.html
Offener Brief von Selenskij an Putin
https://www.president.gov.ua/en/news/vidkritij-list-prezidentu-rosijskoyi-federaciyi-vid-preziden-104769
Podcast-Tipp: Synapsen "Long Covid und ME/CFS bei Kinder"
https://1.ard.de/Synapsen_LongCovid-Kinder
Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html -
Israel geht gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Südlibanon vor. Regierungschef Netanjahu wollte die Offensive verstärken, offenbar auch die Hauptstadt Beirut angreifen. Das missfällt US-Präsident Trump, der Netanjahu in einem Telefonat beschimpft haben soll und mahnt, sich militärisch zurückzuhalten - schon damit der Iran nicht aus den Friedensverhandlungen aussteigt. "Es knirscht in dieser Männerfreundschaft", sagt Cathryn Clüver Ashbrook. Die Politikwissenschaftlerin und Buchautorin spricht im Schwerpunkt dieser Ausgabe mit Host Stefan Niemann über den Krieg im Iran und die US-amerikanische Außenpolitik. Ashbrook erläutert, unter welchem Druck Trump auch innenpolitisch steht und was der Krieg im Iran für die militärischen Lagerbestände der USA und für Waffenlieferungen an Verbündete bedeutet. Die Expertin für die transatlantischen Beziehungen analysiert den Umgang Donald Trumps mit der NATO und sie beschreibt, wie die amerikanische Bevölkerung auf die Ukraine blickt.
Dort setzt Russland seine massiven Luftangriffe fort. Kai Küstner erklärt, dass die russische Armee offenbar eine sonst sehr sparsame verwendete Lenkwaffe eingesetzt hat, die Hyperschallrakete Zirkon. Es sei davon auszugehen, dass das russische Militär die Luftschläge noch ausweite, weil es an den Frontlinien wenig Bewegung gibt. Kai berichtet über eine engere militärische Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Norwegen, die sich auch auf Atomwaffen erstrecken soll. Allerdings werden weder Norwegen noch andere europäische Staaten, die mit Frankreich reden (u.a. Deutschland) in absehbarer Zeit unter einen "französischen nuklearen Schutzschirm" schlüpfen können. Warum die Franzosen weit davon entfernt sind, die USA als nukleare Schutzmacht abzulösen, erläutert Kai genauer. Außerdem geht es in dieser Folge um das Gesetz zum neuen Wehrdienst. Die Diskussion darüber, ob sich junge Männer "abmelden" bzw. eine Genehmigung einholen müssen, wenn sie Deutschland für mehr als 3 Monate verlassen wollen, ist neu entbrannt.
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Interview mit Cathryn Clüver Ashbrook
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3275532.html
Buch "Der amerikanische Weckruf" von Cathryn Clüver Ashbrook
https://www.brandstaetterverlag.com/buch/der-amerikanische-weckruf/
Wie leer sind die US-Waffenarsenale?
https://www.csis.org/analysis/rebuilding-us-missile-inventory-multiyear-project
Warum nukleare Abschreckung ohne die USA so schwierig ist
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:44a90ee7012aa6de/
Abmeldepflicht im neuen Wehrdienstgesetz sorgt weiter für Ärger
https://www.tagesschau.de/inland/wehrpflicht-abmeldepflicht-gutachten-100.html
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Podcast 11KM: Epstein-Akten - Die "Model-Masche" in Europa
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:f509096cf59d0ed0/ -
Was passiert, wenn Russland die NATO angreifen würde und damit auch Deutschland? Und wie wahrscheinlich ist das überhaupt? Darüber spricht Host Kai Küstner mit dem Militäranalysten Franz-Stefan Gady. Der Österreicher hat ein Szenario entwickelt, das in den Jahren 2028 und 2029 spielt. Am Anfang steht eine lange Phase der hybriden Kriegsführung, also Sabotageaktionen, Desinformationskampagnen, Anschläge. Darauf folgt ein konventioneller Angriff Russlands auf Litauen. Schon bald könnte dann Deutschland, die Logistikdrehscheibe der NATO, im Visier der russischen Armee sein. Vorbereitet, so Gady, sei unser Land darauf nicht. Was die aktuelle Lage in der Ukraine angeht, so glaubt der Politikberater eher nicht an einen Waffenstillstand im Jahr 2026.
Stefan Niemann berichtet vom Stand der Verhandlungen im Iran-Krieg. Im Gespräch ist eine Einigung darauf, die Waffenruhe um 60 Tage zu verlängern. Der Iran solle die Straße von Hormus wieder öffnen, aber vorher alle gelegten Seeminen beseitigen. Im Gegenzug gäben die USA ihre Blockade der iranischen Häfen auf. Außerdem erkläre der Iran, nicht nach einer Atombombe zu streben. Während der verlängerten Feuerpause würden beide Kriegsparteien in Nuklearverhandlungen einsteigen, heißt es. US-Präsident Trump habe sich nun einige Tage Zeit erbeten, um über eine Annahme der Absichtserklärung nachzudenken. Aus Teheran gibt es noch keine Reaktion.
Der ukrainische Präsident fordert in den USA und Europa mehr Unterstützung für die Luftverteidigung seines Landes. Schweden wird neue Gripen-Kampfflugzeuge verkaufen und ältere Modelle spenden. Bei russischen Drohnenangriffe auf die Ukraine ist auch ein rumänisches Wohnhaus im Grenzgebiet getroffen worden, es gab Verletzte. Bukarest wirft Russland eine Eskalation des Krieges vor und hat die NATO informiert.
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Interview mit Militäranalyst Franz-Stefan Gady
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3270222.html
Buchtipp: “Überfall - Wenn der Krieg zu uns kommt” von Franz-Stefan Gady
https://www.styriabooks.at/shop/gesellschaft-geschichte/ueberfall/
Der “vergessene” Krieg in Gaza?
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Podcast-Tipp: “Nah dran” über die Grundausbildung bei der Bundeswehr
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Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"
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Am Wochenende hat Russland die Ukraine massiv angegriffen, vor allem auch die Hauptstadt Kiew. Ukraine-Korrespondent Florian Kellermann schildert im Gespräch mit Stefan Niemann, wie er den nächtlichen Großangriff erlebt hat. Er beschreibt, wie das massive Bombardement sein persönliches Sicherheitsgefühl verändert hat und wie die Menschen in Kiew der Bedrohung durch Russlands Militär trotzen. Dass die Zivilbevölkerung sich dem Terror aus der Luft beuge, sei kaum zu erwarten.
Im Gespräch mit Stefan analysiert Kai Küstner die von Putin als Wunderwaffe gepriesene Oreschnik-Rakete, die nun zum dritten Mal in der Ukraine einschlug. Laut Putin fliegt sie mit 10facher Schallgeschwindigkeit und ist nicht abfangbar. Warum es daran Zweifel gibt, warum sich russische Militärblogger über die geringe Zerstörungskraft lustig machen und warum Europa und die NATO sich zwar gegen diese ballistische Rakete wappnen, sich aber nicht einschüchtern lassen sollten, vertieft Kai in dieser Ausgabe. Er schaut auch auf den Widerspruch zwischen neuen US-Angriffen im Iran und einer vermeintlich kurz bevorstehenden Einigung bei den Verhandlungen beider Seiten. Kai erklärt, dass es zunächst mal um ein Rahmenabkommen als Basis für weitere Gespräche geht. Eine Einigung ist auch deshalb so kompliziert, weil der Iran Sanktionserleichterungen will. US-Präsident Trump wird vermeiden wollen, dass ein möglicher "Deal" allzu sehr dem Atomabkommen von 2015 gleicht, das er in seiner ersten Amtszeit gekündigt hatte.
Im Schwerpunkt dieser Ausgabe beleuchtet Stefan Niemann mit Julia Weigelt die sogenannte regelbasierte internationale Ordnung. Julia erklärt, dass diese auf dem Völkerrecht basiert, aber von verschiedenen Nationen unterschiedlich ausgelegt wird. Der Umgang mit dieser Ordnung habe sich in den vergangenen Jahren verändert. So hätten die USA zum Beispiel mit Blick auf den Krieg gegen Iran gar nicht versucht, diesen völkerrechtlich zu legitimieren. Julia beschreibt auch, welche Kritik Länder des globalen Südens am Konzept der regelbasierten Ordnung haben, wie China versucht, ein alternatives internationales Ordnungsmodell zu etablieren und welchen Weg es gibt, das bestehende System zu verbessern.
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Wunderwaffe "Oreschnik"?
https://www.kyivpost.com/post/76801
Deutsche Außenpolitik und das Leitbild der "regelbasierten internationalen Ordnung" - Herausforderungen durch China, Russland und die USA (SWP)
https://www.swp-berlin.org/publications/products/studien/2026S05_Regelbasierte_internationale_Ordnung.pdf
2030-Agenda der Vereinten Nationen mit 17 Nachhaltigkeitszielen
https://www.bundesumweltministerium.de/themen/nachhaltigkeit/nachhaltigkeitsziele-sdgs -
Die Bundesregierung will den Bevölkerungsschutz in Deutschland neu aufstellen, modernisieren und stärker mit der Bundeswehr verzahnen. Dafür werden im Innenministerium eine Stabsstelle "Kommando Zivile Verteidigung" eingerichtet und bis Ende 2029 zehn Milliarden Euro bereitgestellt. Im Gespräch mit Stefan Niemann lobt der frühere Präsident des Technischen Hilfswerks, Albrecht Broemme, dies als "Schritt in die richtige Richtung", das Geld werde dringend gebraucht. Der Experte für Zivil- und Bevölkerungsschutz mahnt jedoch, die Politik müsse künftig mutiger sein und den Menschen mit Blick auf die aktuelle Bedrohungslage auch "unbequeme Wahrheiten zumuten", wie dies die Regierungen von Schweden und Finnland bereits tun. Die Bevölkerung müsse resilienter werden und sich auf einen Spannungs- oder Ernstfall vorbereiten - anstatt nur nach dem Staat zu rufen, meint Broemme.
Die aktuellen weltweiten Entwicklungen fasst Astrid Corall zusammen. US-Außenminister Rubio sieht mit Blick auf die Iran-Verhandlungen leichte Fortschritte. Allerdings bleiben besonders strittige Punkte, wie der Umgang mit dem iranischen Atomprogramm, weiterhin ungelöst. Rubio hat am Freitag auch an einem Treffen der NATO-Außenminister in Schweden teilgenommen. Dabei ging es u.a. um die widersprüchlichen Signale aus Washington zu den Truppenverlegungen in Europa. Erst hatte es geheißen, man habe die Entsendung von 4.000 Soldaten nach Polen gestoppt. Dann verkündete US-Präsident Trump, 5.000 zusätzliche Soldaten in das Land schicken zu wollen. Auch europäische Außenminister nannten das "verwirrend".
Die Ukraine könnte in der EU einen Sonderstatus als assoziiertes Mitglied bekommen. Das schwebt zumindest Bundeskanzler Merz vor. Was dahinter steckt, erklärt Astrid. Sie blickt außerdem auf die aktuelle Entwicklung in der Ukraine, auf die zunehmenden Spannungen zwischen Russland und den baltischen Staaten sowie auf das Treffen des russischen Machthabers Putin mit dem chinesischen Präsidenten Xi.
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Interview mit Albrecht Broemme, Experte für Zivil- und Katastrophenschutz
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3264016.html
Buch von Albrecht Broemme:
https://www.m-vg.de/riva/shop/article/25268-deutschland-in-der-krise/
NATO-Außenministertreffen in Schweden
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/nato-eu-aussenminister-treffen-schweden-100.html
USA wollen 5.000 Soldaten nach Polen entsenden
https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-soldaten-polen-100.html
USA ziehen 5.000 Soldaten aus Deutschland ab
https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-truppenabzug-deutschland-104.html
Podcast-Tipp: punktEU - Der Europa-Podcast
Flugreisen in Europa - droht der teuerste Sommer aller Zeiten?
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:f512b2f1325bb4c8/
Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html -
In den vergangenen Tagen hat das russische Militär Städte in der Ukraine wieder massiv mit Raketen und Drohnen angegriffen. Aufhorchen lassen aber auch Meldungen über immer stärkere ukrainische Angriffe auf Russland. Nicht nur auf die Energieinfrastruktur, sondern auch auf den Großraum Moskau. Stefan Niemann erklärt, was dahintersteckt. Beim zweiten großen Kriegsschauplatz im Nahen Osten liegen die Positionen der USA und des Iran immer noch weit auseinander. US-Präsident Trump droht dem Regime in Teheran mit neuen Angriffen, andererseits schürt er Hoffnungen auf eine angebliche Verhandlungslösung und erklärt, er habe deshalb einen erneuten Angriff auf den Iran abgeblasen. Ihm falle es schwer, den “plappernden Präsidenten” noch ernst zu nehmen, sagt Stefan. Denn alles, was der US-Präsident poste, sei offensichtlich maßlos übertrieben. Stefan schaut auch Richtung Belarus, das ein gemeinsames Manöver mit Russland abhält, und auf die Pläne von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, den lange vernachlässigten Schutz der Bevölkerung in Deutschland zu verbessern.
Im Schwerpunkt der heutigen Ausgabe spricht Host Kai Küstner mit seinem Kollegen Jürgen Webermann über eine NDR-Recherche. Diese zeigt, wie Deutschland dazu beiträgt, Putins Kriegskasse weiter zu füllen. Dabei geht es um eine Gas-Handelsfirma, die eine ehemalige Tochter des russischen Gazprom-Konzerns ist, und die 2022 von Deutschland verstaatlicht wurde. Entgegen der Linie des eigenen, zuständigen Wirtschaftsministeriums hat sie Geschäfte mit Russland über die Lieferung von LNG gemacht, die dem Kreml bis heute Milliarden einbringen. Die Recherchen legen nahe, dass der damalige Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck nicht eingeweiht war.
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Ukrainischer Angriff auf Moskau
https://edition.cnn.com/2026/05/17/europe/russia-ukraine-moscow-attack-intl-hnk
Trump erklärt, er habe geplanten Angriff auf Iran gestoppt
https://www.npr.org/2026/05/19/g-s1-122762/trump-says-hes-called-off-iran-strike
Interview mit Angela Merkel als Sonderfolge und Videopodcast bei 0630: https://open.spotify.com/episode/146kj3O7urIr0uV1svKRHS?si=4ac65adf7be64180
Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html -
Nach einem der längsten und tödlichsten Großangriffe Russlands auf die ukrainische Hauptstadt mit mindestens 24 Toten, zahlreichen Verletzten und Vermissten beleuchtet Kai Küstner mit Rebecca Barth die Lage in Kiew und an der Front. Man habe zu viel Optimismus an diese sogenannte Feuerpause vom Wochenende davor geknüpft, befindet Rebecca. Die Andeutungen des russischen Machthabers Putin, der Krieg neige sich dem Ende zu, hält die ARD-Korrespondentin für reine "Rhetorik", ohne dass dies die Lage entscheidend verändere. Doch jenseits dessen nimmt Rebecca wahr, dass die Ukraine zuletzt durchaus selbstbewusster auftrete. Was sie auf Erfolge der Rüstungsindustrie bei Drohnen und weitreichenden Waffen zurückführt. Die Ukrainer hätten auch wegen der zurückgefahrenen US-Unterstützung verstanden, dass sie sich selbst helfen müssten. Und auch die Lage an den Frontlinien stelle sich deutlich positiver dar als noch vor wenigen Monaten befürchtet.
Mit seiner langjährigen Erfahrung als China- und USA-Korrespondent analysiert Stefan Niemann den Besuch von Donald Trump in Peking. So demonstrativ ihm seine Gastgeber den Roten Teppich ausgerollt hatten: der US-Präsident wirkte deutlich schwächer als der mächtige Xi Jinping. Im Staatsfernsehen der Volksrepublik laufen die symbolträchtigen Bilder vom Staatsbesuch wie Belege einer Wachablösung: die Tage der Supermacht Amerika seien gezählt, die Zukunft gehöre China. Zwar hat Xi Jinping Donald Trump wohl signalisiert, mäßigend auf das iranische Regime einwirken zu wollen, um die Straße von Hormus wieder frei (auch gebührenfrei!) zu bekommen, aber ob Chinas kommunistische Führung die Mullahs als Verbündete fallen lässt, bleibt ungewiss. Unmissverständlich war Xi nur beim Thema Taiwan: unverhohlen drohte Chinas Staats- und Parteichef Donald Trump mit einem heftigen Konflikt, sollten sich die USA in Sachen Taiwan "falsch verhalten". Gemeint sind vor allem die versprochenen amerikanischen Waffenlieferungen, die Peking als Provokation und Einmischung in "innere Angelegenheiten" versteht. Ob Taiwans de facto Schutzmacht USA die demokratisch regierte Insel tatsächlich "aufgeben", um China in anderen kontroversen Fragen milde zu stimmen, wird sich noch zeigen.
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Russischer Zerstörer vor Fehmarn
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/russland-zerstoerer-ostseekueste-100.html
Podcast-Tipp: 11KM live: Deutsche Geheimdienste - bald größer und gefährlicher?
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:49a4dd917eded8b8/
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html -
Der Krieg in der Ukraine: Er ist auch an Deutschlands Schulen ein wichtiges Thema. Auch, weil sich für Schülerinnen und Schüler irgendwann die Frage stellt, ob sie vielleicht zur Bundeswehr gehen und was das für sie bedeuten würde. Deshalb sind Anna Engelke und Kai Küstner für diese Folge von „Streitkräfte und Strategien“ nach Göttingen gefahren, um am dortigen Theodor-Heuss-Gymnasium mit jungen Menschen zu diskutieren – über die Bedrohung durch Russland, die mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht und die Ängste, die damit verbunden sind.
Mit in der Schule ist auch Oberstleutnant Joachim Ruthe von der Bundeswehr. Er spricht über seine Erfahrungen als junger Offizier in Afghanistan und als Kommandeur eines Bataillons in Mecklenburg-Vorpommern. Die Bundeswehr sei noch immer in einem tiefgreifenden Wandel und es fehle ihr an vielem: „Das ist so ein bisschen wie so eine Straße, die über Jahre nicht gepflegt wurde, viele Schlaglöcher bekommen hat - und die werden jetzt sukzessive wieder aufgefüllt.“
Über die derzeitige Lage in der Ukraine und in Russland sprechen Anna Engelke und Kai Küstner: Dass der russische Präsident Putin bei der Militärparade zum 9. Mai von einem baldigen Ende des Krieges sprach – und Ex-Kanzler Gerhard Schröder als Vermittler ins Spiel brachte. Der jüngste Besuch von Bundesverteidigungsminister Pistorius in Kyjiw machte derweil deutlich, wie sehr die Ukraine mittlerweile als Partner auf Augenhöhe wahrgenommen wird – in Sachen Kreativität, bei der Produktion von Waffensystemen und ihren Erfahrungen in moderner Kriegsführung. Im Nahen Osten und in der Golfregion ist eine dauerhafte Lösung noch nicht in Sicht. US-Präsident Trump droht, der Iran hält dagegen. Und die Straße von Hormus ist weiterhin praktisch Kriegsgebiet – mit allen Folgen für die Weltwirtschaft.
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Interview mit Oberstleutnant Joachim Ruthe:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3253938.html
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Podcast-Tipp: "Crosspromotion - Straße von Hormus - ein Wirtschaftsupdate" :
https://1.ard.de/hormus-update -
Es ist eine Route, die noch immer offen ist: Über Kasachstan gelangen deutsche Bauteile nach Russland: Chips, Kugellager und andere Produkte, die auch in Waffensystemen eingesetzt werden können. Sanktionen sollten das eigentlich verhindert. Doch Filmemacher Michael Höft zeigt in der ARD Story "Die Russlandroute - Sind die Sanktionen sinnlos?", dass sie umgangen werden können. Im Gespräch mit Anna Engelke erzählt er, wie ihm und seinem Team in Kasachstan stolz sogenannte Dual-Use-Güter präsentiert wurden, die für Russland bestimmt waren. Die EU zeige sich hilflos, sagt Höft. Dabei brauche es nur mehr Kontrollen. Es reiche eben nicht, "sich nur einen Zettel unterschreiben zu lassen", damit solche kriegswichtigen Produkte nicht beim Aggressor Russland landen und am Ende dazu beitragen, dass Menschen in der Ukraine getötet werden.
Stefan Niemann beschreibt die widersprüchlichen Entwicklungen im Nahen Osten und in der Golfregion und geht dabei ein auf Waffenstillstände, die keine sind. In der Straße von Hormus beschießen sich US-Streitkräfte und iranische Revolutionsgarden gegenseitig - und jeder gibt der Gegenseite Schuld an der Eskalation. Vom durch US-Präsident Trump großspurig angekündigten "Project Freedom", den Geleitzügen für Handelsschiffe, ist keine Rede mehr. Auch im Süden Libanons und im Norden Israels ist der Waffenstillstand brüchig. Im Angriffskrieg gegen die Ukraine will Russland nun eine Waffenruhe, allerdings nur für zwei Tage anlässlich der Feierlichkeiten zum Jahrestag des Sieges der Sowjetunion gegen Nazi-Deutschland. Der Kreml droht der Ukraine mit schwerer Vergeltung, sollte sie die Siegesparade auf dem Roten Platz für einen Angriff nutzen.
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Interview mit dem Filmemacher Michael Höft
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3250380.html
ARD-Story: “Die Russland-Route: Sind die Sanktionen sinnlos?”
https://www.ardmediathek.de/film/Y3JpZDovL25kci5kZS80ODc4IDllMWU5MGZhLWI4NzEtNGY3NC05YTFkLTcwNzBhZjU0ZTJjMw
11KM - der tagesschau Podcast: Sanktionen gegen Russland: Geheimer Handel über Kasachstan?
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:6d2769ed098f2aa0/
Podcast-Tipp: Bigger EU - wer kommt als nächstes in den Club?
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:6ad134362c0c7f09/
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html -
Als “extrem beunruhigend” beschreibt die Politikwissenschaftlerin Claudia Major den von US-Präsident Trump angekündigten Abzug von (mindestens) 5.000 Soldaten aus Deutschland, vor allem aber die Nicht-Stationierung von Tomahawk-Marschflugkörpern und Hyperschallwaffen. Diese hätten die Europäer bislang nicht, insofern “schwächt dies die konventionelle Abschreckung der NATO und reißt eine Fähigkeitslücke”, so Claudia Major im Interview mit Kai Küstner. Das Vorenthalten der Mittelstreckenraketen hält Major aber nur für ein Symptom eines viel größeren Problems: dem Auseinanderdriften von USA und Europa. Man könne die Politik Trumps aber nicht ändern, diagnostiziert sie, deshalb sollten sich die Europäer darauf konzentrieren, “militärisch handlungsfähiger” zu werden.
Stefan Niemann beschreibt die Lage im Nahen Osten, wo in der Straße von Hormus die Spannungen wieder zunehmen. Die von Präsident Trump angekündigte Eskortierung ausgewählter Handelsschiffe durch US-Kriegsschiffe hat begonnen. Dabei gab es Angriffe durch Schnellboote des iranischen Regimes, angeblich auch Raketentreffer auf einem US-Zerstörer und die Versenkung von sechs iranischen Booten. Ob es für die in der Meerenge festsitzenden Handelsschiffe nun einen sicheren Weg durch omanische Küstengewässer gibt, bleibt genauso offen wie der Fortgang der von Pakistan vermittelten Friedensgespräche. Unabhängig davon ist das Minenjagdboot Fulda mit etwa 40 Soldaten in Richtung Mittelmeer aufgebrochen. Die Marine soll später helfen, möglicherweise in der Straße von Hormus verlegte Minen zu räumen. Zunächst muss aber eine stabile Waffenruhe gewährleistet und ein internationales Mandat erteilt sein.
In der Ukraine gehen die russischen Angriffe auf die Zivilbevölkerung weiter. Militärisch kommen die Aggressoren kaum noch voran, verlieren erstmals seit drei Jahren wieder ukrainisches Territorium. Ukrainische Drohnen bedrohen nun auch Moskau, wenige Tage vor der traditionellen Parade zum Jahrestag des Sieges der Sowjetunion über Nazi-Deutschland.
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Interview mit Claudia Major, Vizepräsidentin für Transatlantische Sicherheitsinitiativen German Marshall Fund
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3246728.html
Kanzler Merz zu Trumps Ärger über Deutschland bei Caren Miosga in der ARD
https://www.ardmediathek.de/video/caren-miosga/ein-jahr-kanzler-wie-schwer-ist-regieren-herr-merz/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS8zZGFlMGExZS01MGYwLTQyZTYtYTc3Yy00MmFlZTQzNzVjZDBfZ2FuemVTZW5kdW5n
Was Zurückhalten von Tomahawk & Co für Deutschland bedeuten könnte
https://www.tagesschau.de/inland/kiesewetter-usa-abzug-truppen-deutschland-100.html
Podcast-Tipp: ARD Radiofeature: “Kampf der Geheimhaltung: Doku über Julian Assange, WikiLeaks und die Pressefreiheit”
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:7082323e515e82ae/
Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html - Laat meer zien