Afleveringen
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In Lagern liegen große Elfenbeinvorräte, die nicht mehr verkauft werden dürfen. Schon seit 1000 Jahren wird in Sambia Kupfer abgebaut und es gibt große Kohlevorkommen. Eigentlich müsste jeder einzelne Einwohner Sambias gut leben können. Doch den Profit machen in der globalisierten Welt immer die Anderen. Barbara Brustlein erklärt die Zusammenhänge und weiß, wo man den Hebel ansetzen könnte.
Erstveröffentlichung: April 2023 -
Für Touristen ist es das Schönste, wenn sie einem Elefanten sehr nahe kommen. Für die Bauern, die rund um die Nationalparks wohnen, allerdings weniger. Barbara Brustlein erzählt, wie der Balanceakt zwischen Tierschutz und Maisernte gelingt. Ein weiteres Thema: der König vom Barotseland zieht mit seinem Gefolge in seine Sommerresidenz. Ein Schauspiel, das Claudia Klein beobachtet hat – und das bei ihrem Besuch von politischen Unruhen überschattet war.
Buchtipp: [Ellen Banda-Aaku, Patchwork](https://www.michaelsbund.de/product/9783884234396-patchwork.html)
Erstveröffentlichung: April 2023 -
Zijn er afleveringen die ontbreken?
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Im September 2025 ist die GenZ auch in Madagaskar auf die Straßen gegangen und hat dafür gesorgt, dass der damalige Präsident gestürzt wurde. Andere Länder wie Nepal oder Bangladesch hatten es vorgemacht. Allerdings geschah das in dem afrikanischen Inselstaat mit Hilfe des Militärs. Kristina Balbach hat mit Studierenden in der Hauptstadt Antananarivo gesprochen, die bei den Aufständen dabei waren und viel riskiert haben – um die Korruption zu beenden und für sich Perspektiven zu schaffen. Doch jetzt fragen sie sich, wie es weitergehen kann mit ihrem Land. Der Übergangspräsident hat seinen militärischen Rang abgelegt, damit er sich zur Wahl stellen kann. Und er fliegt im gleichen Flugzeug, wie die missio-Redakteurin. Warum, das erzählt sie in dieser Folge.
Und [hier ](https://www.missio.com/missio-magazin/aktuelles-heft)gibt es das aktuelle missio magazin mit der ganzen Geschichte über die GenZ in Madagaskar. -
Tropischer Regenwald, Traumstrände und jede Menge Tiere, die es nur hier gibt. All das könnte Madagaskar zum angesagten Reiseziel machen. Doch das Land gehört zu den ärmsten der Welt. 80 % der Einwohner müssen von weniger als zwei Dollar am Tag leben. missio-Redakteurin Kristina Balbach berichtet von ihrer Reise, auf der sie einen Pater getroffen hat, der Schulen mitten im Busch aufgemacht hat, von Holzkohle als Zahlungsmittel und von ganz vielen Vanilleschoten.
Die Reportage von Kristina Balbach sowie das Bild vom Riesenrad findet ihr im aktuellen missio-Magazin und im E-Paper: https://www.missio.com/aktuelles/magazin-digital. -
Weihbischof Rupert Graf Stolberg spricht mit missio-Redakteur Christian Selbherr über seine Eindrücke vom Flüchltinkgsprojekt in Uganda, wo er traumatisierte Frauen getroffen hat, die vor den Gräueln des Bürgerkriegs im Kongo geflohen sind.
Außerdem haben beide ein Frauenprojekt in Masese besucht - im Abstand von etwa einem Jahr - und wissen, wie sinnvoll es sein kann, wenn wir hier symbolisch ein paar Küken kaufen, die aber dort bei den betroffenen Frauen leben.
Die Küken - sowie auch andere Dinge, mit denen Frauen gezielt unterstützt werden, findet ihr im [missio-Spendenshop](http://https://www.missio.com/helfen/weltfrauentag-2026) -
Fast neidisch ist Weihbischof Rupert Graf Stolberg geworden, als er gesehen hat, wie viele junge Männer in Uganda Priester werden wollen - obwohl die Kirche ihnen dort nicht mal ein Gehalt zahlt. In diesem Frühjahr war er in Kampala und hat an den Feierlichkeiten zum 50jährigen Bestehen des großen Priesterseminars teilgenommen. Mit im Studio ist missio-Redakteur Christian Selbherr, der selbst im vergangenen Jahr das Land besucht hat. Die beiden sprechen außerdem über die strengen Gesetze, nach denen Homosexuellen lebenslange Haft droht. Am Ende berichtet der Weihbischof noch von einem Besuch bei den Märtyrern von Uganda - 45 junge Männer, die wegen ihres Glaubens ermordet wurden.
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Eine Million Menschen sind im Libanon auf der Flucht. Vor allem vom Süden in Richtung Norden. Doch Straßen werden bombardiert, Passstraßen waren wegen Schnee teils bis in den April hinein unbenutzbar. Gleichzeitig trifft die Not auf Regionen, die ohnehin schon am Limit sind.
Kristina Balbach berichtet, dass in der Bekaa-Ebene Schulen zu Matratzenlagern werden und Menschen mehrere Familien bei sich daheim aufnehmen. Denn immer mehr Dörfer im Süden werden evakuiert, weil Israel die Region zur Pufferzone machen will.
Mehr Infos gibt´s auf der [Homepage von missio](https://www.missio.com/helfen/libanon) -
Das kleine Land Libanon hat schon vor dem Krieg unter einer schweren Wirtschaftskrise gelitten. Jetzt sind eine Million von den knapp 7 Millionen Einwohnern innerhalb des Landes auf der Flucht. missio-Redakteurin Kristina Balbach war schon mehrfach im Libanon. Jetzt hat sie alle Kontakte dort angefunkt, deren Nummer sie in ihrem Handy gespeichert hat. Zum Beispiel den Besitzer des Kiosks „The Joyful Road“ in Beirut, bei dem sie ab und zu gegessen hat. Aber auch Mitarbeiter des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes, deren Kirche zum Matratzenlager geworden ist und eine Journalistin, die feststellt, dass inzwischen auch die Mehrheit der Schiiten „sick and tired of Hisbollah“ ist – also die Nase voll hat von der Terrororganisation.
Mehr Infos gibt´s auf der [Homepage von missio](https://www.missio.com/helfen/libanon) -
In den Mausoleen von Cebu leben ganze Familien, die sich keine echte Wohnung leisten können. Sie schlafen und kochen auf Grabsteinen und manchmal steht da sogar ein Fernseher. missio-Geschäftsführerin Stephanie Brücks und der langjährige Spender Uli Holdenried sind diesen Friedhofsfamilien auf ihrer Philippinenreise begegnet. In dieser Folge berichten sie von ihrem Besuch in mehreren Projekten, die von missio München unterstützt werden. Unter anderem auch zwei Schutzhäuser für missbrauchte Mädchen und ein Straßenkinderprojekt für Jungen.
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Beide haben normalerweise mit Zahlen zu tun: missio-Geschäftsführerin Stephanie Brücks und Uli Holdenried, der eine Stiftung gegründet hat, mit der er unter anderem Projekte auf den Philippinen unterstützt. Als Stifter hat er diese Projekte schon oft besucht – anders die Frau, die beim katholischen Hilfswerk die Verwaltung leitet. Jetzt waren beide zusammen unterwegs und berichten in dieser Folge, wie die persönlichen Begegnungen mit den Menschen, denen geholfen wird, aber auch mit den Projektpartnern ihren Blick auf die Welt verändert haben.
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Direkt hinter der Grenze zu Ägypten stehen viele Wohnblocks leer, die im Rahmen des Baubooms entstanden sind. Jetzt sind dort Geflüchtete aus Gaza untergekommen. Sie haben so zumindest ein Dach über dem Kopf. Der ägyptische Staat will Bilder von Zeltstädten in der touristisch wichtigen Region vermeiden. Die katholische Kirche hilft mit Lebensmitteln, Decken und bald auch mit Schulunterricht für die Kinder. Allerdings tut sie das sehr leise und dezent, um nicht zu viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Kristina Balbach hat die Region schon früher bereist und konnte jetzt mit ihren Kontaktpersonen dort sprechen - wenn auch nur am Telefon oder Bildschirm.
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Seit Oktober schweigen die Waffen in Gaza - jedenfalls meistens. In dieser Folge berichtet Kristina Balbach, wie die einzige katholische Gemeinde im Gaza-Streifen den Krieg überstanden hat. Auch viele Menschen aus der muslimischen Nachbarschaft hatten hier Schutz gesucht. Die missio-Redakteurin musste für diese Folge vom Schreibtisch aus recherchieren, denn Journalisten dürfen nicht ins Land einreisen. Doch sie hat mit all den Menschen telefoniert und geschrieben, die sie auf ihren Reisen in den Nahen Osten kennengerlent hat. Auch der Social-Media-Kanal von Pater Gabriel Romanelli, dem Pfarrer der "Heiligen Familie" im Gazastreifen, war für sie eine Quelle, ebenso wie ein Gespräch mit Kardinal Pierbattista PIzzaballa, dem lateinischen Patriarchen von Jerusalem, zu dessen Bistum auch der Gaza-Streifen gehört.
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missio-Präsident Monsignore Wolfang Huber hat eine Mädchenschule besucht und dort den Grundstein für ein naturwissenschaftliches Labor gelegt. Auf der Reise dorthin hatte er teilweise bewaffneten Begleitschutz. Den Menschen vor Ort hat sein Besuch gezeigt, dass sie nicht vergessen sind und er hat ihnen versprochen, allen von der Lage im Land zu berichten. Das tut er, unter anderem in dieser Folge. Mit im Studio ist missio-Redakteur Christian Selbherr, der das Land ebenfalls von verschiedenen Reisen kennt.
[Mehr Infos zur Reise: ](https://www.missio.com/aktuelles/nachrichten/solidaritaet-krisenregionen ) -
missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber war in Burkina Faso – zu einem Solidaritätsbesuch. Denn in den letzten Jahren hat sich die Lage im Land aufgrund dschihadistischer Anschläge stark verschlechtert. Die Militärregierung versucht, die Situation in den Griff zu bekommen – mit den Methoden, die Militärregierungen zur Verfügung stehen. Die Kirche bleibt auch in diesen Zeiten an der Seite der Armen und unterstützt dort, wo der Staat nicht mehr funktioniert. Das ist allerdings nicht ganz ungefährlich, wie er auf der dortigen Bischofskonferenz erfahren hat, bei der alle Teilnehmer ihr Handy abgeben mussten, damit keine Aufnahmen nach draußen dringen konnten.
Mit im Studio ist auch missio-Redakteur Christian Selbherr, der das Land von mehreren früheren Besuchen kennt und die Veränderungen kommentiert.
Die Folge, auf die wir uns im Gespräch immer wieder beziehen ist die Nummer 6, Burkina Faso – Das „Land der aufrechten Menschen“. -
Eine weitere royale Folge. Missio-Chefredakteurin Barbara Brustlein hat Prinz Ludwig von Bayern in Kenia besucht. Dort hat der Wittelsbacher nicht nur sein Bildungsprojekt. Er hat auch einen Film unterstützt, der im Februar in die Kinos kommt. Darin geht es um die Zwangsverheiratung von sehr jungen Mädchen. Missio unterstützt einige Projekte, die helfen, das zu verhindern.
[Mehr Infos zur Nawi-Initiative](https://nawi.film/initiative) -
Ludwig I hat viele Spuren in Bayern hinterlassen: Das Oktoberfest, den Königsplatz und den Ludwigmissionsverein - der heute unter dem Namen missio München bekannt ist. In dieser Folge stellt uns die Historikerin Marita Krauss den Monarchen vor, der vor genau 200 Jahren Bayerns Thron bestiegen hat. Mit im Studio ist missio-Chefredakteurin Barbara Brustlein, die gerade von einer Reise zu einem Projekt von Prinz Ludwig von Bayern gereist ist - dem künftigen Oberhaupt des Hauses Wittelsbach. Im Gespräch geht es vor allem um Ludwig I und die Religion. Aber natürlich erklärt Marita Krauss auch, warum sie zu dem Schluss kommt, dass der König nicht wegen der Tänzerin Lola Montez von seinem Amt zurückgetreten ist.
Literatur:
[Marita Krauss, Ludwig I von Bayern.Träume und Macht, Beck 2025](https://www.michaelsbund.de/product/9783406829123-ludwig-i-von-bayern.html)
[Marita Krauss, "Ich habe dem starken Geschlecht überall den Fehdehandschuh hingeworfen". Das Leben der Lola Montez, Beck 2020](https://www.michaelsbund.de/product/9783442771981-ich-habe-dem-starken-geschlecht-ueberall-den-fehdehandschuh-hingeworfen.html) -
Als Christian Selbherr 2008 in den Norden Ugandas gereist ist, war die Region gezeichnet vom Bürgerkrieg, der erst seit zwei Jahren vorbei war. Viele Menschen hatten ihre Heimat verloren, Kinder waren traumatisiert, weil sie als Kindersoldaten missbraucht worden waren. In diesem Jahr hat der missio-Redakteur die Region wieder besucht und berichtet von einem großen Solarenergie-Projekt für kirchliche Schulen und Krankenhäuser, das sogar von Arnold Schwarzenegger unterstützt wird.
Fragen zu König Ludwig I und natürlich auch Lob und Kritik bitte an:
[email protected]
Buchtipp:
[Heike Behrend - Menschwerdung eines Affen](https://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/menschwerdung-eines-affen.html?lid=1) -
Zwei Reisen haben Christian Selbherr nach Uganda geführt. 2008 flog der missio-Redakteur nämlich zum allerersten Mal überhaupt nach Afrika und dort eben in den ostafrikanischen Staat. In diesem Jahr war er wieder dort. In der Zwischenzeit hat sich viel verändert – auch zum Guten. Er hat zum Beispiel starke Frauen getroffen, die trotz widriger Umstände ihr Leben im Griff haben. Zum Beispiel eine Ordensschwester und eine Diebin, die zu Geschäftspartnerinnen geworden sind.
Außerdem hat er diesmal tatsächlich die Quellen des Nils gefunden, nach denen ja schon viele Abenteurer gesucht hatten.
Die Reportage über die starken Frauen von Masese ist erschienen im [missio-Magazin](https://www.missio.com/aktuelles/missio-magazin)
Buchtipps
Literatur zur Suche nach den Quellen des Nils:
[Candice Millard - Der Fluss der Götter ](https://www.michaelsbund.de/product/9783103975338-der-fluss-der-goetter.html)
[Jules Verne – Fünf Wochen im Ballon ](https://www.michaelsbund.de/product/9788028398644-fuenf-wochen-im-ballon.html )
Literatur zu den Extra-Juducial Killings auf den Philippinen
[Patricia Evangelista - Some people need killing](https://www.michaelsbund.de/product/9783959882477-some-people-need-killing.html) -
Für die südlichste Inselgruppe der Philippinen, Mindanao, galt lange eine Reisewarnung. Hier leben rund 20 Ethnien, Muslime und Christen, was in der Vergangenheit immer wieder zu Konflikten geführt hat. Seit es die autonome Region „Bangsamoro“ gibt, ist es friedlicher geworden. Doch weil es auf Mindanao Gold und Kupfer gibt, wollen internationale Konzerne die Bodenschätze ausgraben. Und zwar auf Land, auf dem die traditionellen Ethnien leben. Die werden oft einfach vertrieben. Steffi Seyferth hat sie besucht und dabei Jocelyn Aquiatan kennengelernt: Eine Frau, die sich für interreligiösen Dialog und den Kampf gegen Landraub starkmacht. Auch unter Einsatz ihres eigenen Lebens.
Jocelyn Aquiatan ist eine der Gäste, die im Oktober in Bayern unterwegs sind und von ihrer Arbeit berichten.
Termine unter www.weltmissionsmonat.de - Laat meer zien