Afleveringen
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Weniger ist mehr! Wie Materialinnovationen das Bauen verÀndern.
Beton prĂ€gt das Bild unserer StĂ€dte â aber was, wenn wir ihn nachhaltiger und leistungsfĂ€higer machen könnten?
Ich habe fĂŒr meine neue Folge ĂŒber den geographischen Tellerrand Brandenburgs geguckt und war unterwegs in Dresden.
Zu Gast war ich im CUBE, dem ersten GebĂ€ude nahezu vollstĂ€ndig aus Carbonbeton. Dort haben mir Alexander Schumann, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Carbocon GmbH, und Manfred Curbach, Seniorprofessor am Institut fĂŒr Massivbau an der TU Dresden die TĂŒren geöffnet - zwei wirklich passionierte âCarbonbetonerâ.
Aber was ist nun dieser Carbonbeton und was macht ihn gerade fĂŒr den Bestandserhalt so reizvoll? Was das ganze am Ende doch auch mit Brandenburg zu tun, erfahrt ihr gleich mit meiner ersten Frage.
Wir sprechen ĂŒber die Forschung, die hinter diesem Material steckt, und wie es den Sprung aus dem Labor auf die Baustelle schafft. Es geht um Bauen als gemeinsame Aufgabe, um Visionen, langen Atem und den Mut, neue Wege zu gehen.Ihr findet den Podcast auf den gĂ€ngigen Plattformen. Folgt mir gern und erzĂ€hlt davon:
https://pod.cards/stadtlandbauenbrandenburgWollt ihr Gast in meinem Podcast sein oder kennt interessante Menschen und Projekte in Brandenburg, dann meldet euch gern bei mir: [email protected]
Konzept und Moderation: Bettina Dessaules
Technische Beratung: Benjamin Richter von Studio Lauscher auf!
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Abriss? Nicht mit uns! - Wie junge Menschen Ziegel-Bestand in Brandenburg retten und dafĂŒr Preise gewinnenâŠ
âLuise19Eâ ist benannt nach ihrer Adresse. Sie war einst vier baufĂ€llige Backsteingaragen, die zum Abriss freigegeben waren und wurde durch das junge ArchitekturbĂŒro AFEA undjurekbrĂŒggen in ein ökologisches Gemeinschaftshaus verwandelt.
Auftraggeberin und Bauherrin war die Wohngenossenschaft Uferwerk eG. Das Uferwerk ist gemeinschaftliches und nachhaltiges Mehrgenerationenwohnen am GroĂen Zernsee in Werder an der Havel.
In einem partizipativen Prozess und mit viel Energie und Eigenleistung entstand ein rund 200 Quadratmeter groĂer Raum fĂŒr die Bewohnerinnen und Bewohner des Uferwerks.
Wie so ein Vorhaben gelingen kann, mit welchen Herausforderungen umzugehen war und welchen Wert Gemeinschaft und genossenschaftliches Wohnen haben, das erfahrt ihr in meiner neuen Podcast-Folge.
FĂŒr Luise sprechen mit mir: Jurek BrĂŒggen, in dessen HĂ€nden die Planung fĂŒr die Umnutzung lag und Mirko Kubein. Er wohnt im Uferwerk und ist einer vom 3er-Kernteam der Bauherrin-Vertretung fĂŒr das Uferhaus.
Einen der jĂŒngsten Preise, den das junge Team um Jurek BrĂŒggen erhalten hat, ist der vom Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie e.V. ausgelobte Deutsche Ziegelpreis in der Kategorie âNachwuchsâ. Zurecht! In der Jury-BegrĂŒndung heiĂt es: âDie Grundidee der Weiternutzung, der schon zum Abriss freigegebenen Garagen, der nachhaltige Umgang mit dem Ziegel â von der Planung bis zur BaudurchfĂŒhrung â und das Ganze in einem partizipativen Prozess zu fĂŒhren, wird positiv bewertet.â
Aber hört selbst!
Foto Jurek BrĂŒggen ©AimĂ©e Michelfelder
Foto Marko Kubein ©Natascha ZivadinovicIhr findet den Podcast auf den gÀngigen Plattformen. Folgt mir gern und erzÀhlt davon:
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Zijn er afleveringen die ontbreken?
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Grund zum Feiern! Ein Jahr Podcast Stadt.Land.Bauen Brandenburg und weiter geht's! Wie? Das erzÀhle ich euch in meiner kleinen, aber feinen neuen Folge. Was sonst passiert ist, erfahrt ihr auch, bis es dann ab MÀrz wieder mit meinen ersten GÀsten im zweiten Podcast-Jahr weitergeht.
Nur soviel sei schon einmal verraten: Ich nehme euch mit nach Werder an der Havel und es wird um Wohnen, Ziegel und Bauen im Bestand gehen.
Seid gespannt und folgt mir mehr, abonniert meinen Podcast und lasst gern "Like!" da.Ihr findet den Podcast auf den gÀngigen Plattformen. Folgt mir gern und erzÀhlt davon:
https://pod.cards/stadtlandbauenbrandenburgWollt ihr Gast in meinem Podcast sein oder kennt interessante Menschen und Projekte in Brandenburg, dann meldet euch gern bei mir: [email protected]
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#brandenburg #baukulturraum #podcast #bauen
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Plötzlich taucht eine Illustration auf Instagram vor meinen Augen auf. Wieder einmal EisenhĂŒttenstadt: Kiosk mit Mensch und Hund in monochrom Blau.
Dahinter steht @Felix Matschke, gebĂŒrtiger Cottbuser, Architekt, der in ZĂŒrich lebt und immer wieder in seine Heimat, in die Lausitz kommt. Ich habe Felix fĂŒr meine neue Podcast-Folge in seiner Heimat getroffen, und zwar im Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus â selbst ein Ort der Transformation, der eindrĂŒcklich durch PlĂ€ne von @Anderhalten Architekten eine neue Bestimmung gefunden hat und selbst eine Folge wert wĂ€re.
Felix zeigt mit seinen Illustrationen auf sehr poetische Weise IdentitĂ€tsorte der Lausitz in neuem Licht - Orte, die fĂŒr viele Heimat bedeuten, aber oft vom Verfall bedroht sind oder schon gar nicht mehr existieren. Seine jĂŒngste Zeichnung ist das "Sternchens" in Cottbus, eine einst beliebte Mokka-Eis-Bar, die inzwischen abgerissen wurde.
Seine Illustrationen sind mehr als Kunst. Sie sind Dokumente des Wandels und ein Geschenk an die Lausitz sowie ein stiller Appell, ihre Geschichte und Schönheit zu bewahren.
Wenn ihr die Folge hört, guckt euch doch direkt auf der Seite von matschke-illustration um. Und macht euch doch selbst ein Geschenk⊠-
Was verbindet Brandenburg mit Hessen? Zwei Podcasterinnen, die euch mit Herzblut und sehr verschiedenen Herangehensweisen Baukultur und Architektur auf die Ohren zaubern.
Ich habe mir dieses Mal Alexandra Busch, die Podcasterin hinter Architektourist, eingeladen. Alex, ursprĂŒnglich Architektin, hat schon im Studium ihre Leidenschaft fĂŒr Kommunikation und Architekturjournalismus entdeckt. Gemeinsam tauschen wir uns ĂŒber unsere Erfahrungen im Podcasten aus â von den ersten Ideen bis hin zu unseren persönlichen AnsprĂŒchen an Inhalt und Stil.
Wir sind uns einig: Podcasten ist eine Herzensangelegenheit, die Leidenschaft und Zeit erfordert und unglaublich den Horizont erweitert.
Das Ergebnis: Eine leichte und ehrliche Folge ĂŒber die Kunst des ErzĂ€hlens und die Liebe zur Baukultur! -
Dieses Mal habe ich Stanley Fuls getroffen, den Vorstandsvorsitzenden der EisenhĂŒttenstĂ€dter Wohnungsbaugenossenschaft (EWG). Er lenkt mit seinem rund 60-köpfigen Team die Geschicke von etwa 5000 Wohnungen und ca. 4800 Genossenschaftsmitgliedern.
All das vor den Fragen, wie man mit einer Stadt umgeht, die das gröĂte FlĂ€chendenkmal Deutschlands ist und die seit dem Fall der Mauer etwa die HĂ€lfte seiner Bewohnerinnen und Bewohner verlassen hat.
Wir sprechen ĂŒber:
- Leerstand als MöglichkeitsrÀume
- Gemeinschaft und den Wert einer Genossenschaft
- Generationen, Barrierefreiheit und Bildungscampus
- Stadt als Lebensraum, der gemeinschaftlichgestaltet werden muss
Was nehme ich mit? Ganz viel Optimismus, weil EisenhĂŒttenstadt eine vielleicht kleine, aber engagierte Gemeinschaft hat, die an die Zukunft der Stadt glaubt und aktiv daran arbeitet. Damit ist HĂŒtte trotz des Schrumpfungsprozesses der letzten Jahrzehnte ein Ort voller Potenzial und Visionen.
Und: EisenhĂŒttenstadt hat es verdient, gesehen undentwickelt zu werden.
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EisenhĂŒttenstadt â die erste sozialistische Planstadt im Osten Brandenburgs.
âHĂŒtteâ â gute 70 Jahre jung â ist seit den 1990er Jahren von der Stahlstadt zur schrumpfenden Stadt geworden. Rund 50 Prozent der damaligen Bevölkerung haben ihre Heimat verlassen. Einer ist zurĂŒckgekehrt: Martin Maleschka.
Mit ihm durch EisenhĂŒttenstadt zu laufen ist weit mehr alsein StadtfĂŒhrung. Er zeigt das komplexe und baukulturell wertvolle Gebilde dieses einzigartigen FlĂ€chendenkmals von bautechnologischer Entwicklung ĂŒber baubezogeneKunst der DDR hin zum sterbenden Schwan (am) PlattenbauâŠ
Seine jahrlange Vermittlung und Dokumentation des gebauten und kĂŒnstlerischen Erbes der Ostmoderne reicht weit ĂŒber EisenhĂŒttenstadt hinaus. DafĂŒr wird ihm dieses Jahr der âDeutsche Preis fĂŒr Denkmalschutzâ des Deutschen Nationalkomitee fĂŒr Denkmalschutz verliehen.
Aber erst einmal auf HĂŒtte!
Ăber Heimat, den Verlust von Heimat und welches Potenzial in den Leerstellen dieser Stadt liegen, spreche ich mit Martin in meiner neuen Folge.
Foto: Denise Nietze, 2023
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Zukunft Brandenburg!
"Stadt. Land. Bauen. Was wĂŒnschst oder erhoffst du dir fĂŒr die Zukunft Brandenburgs?"
Diese Frage stelle ich meinen GÀsten am Ende unseres GesprÀchs. Ihre Zitate sind so zeitlos wie vielfÀltig und haben eine eigene Folge verdient.
Von Bauen im Bestand ĂŒber Ehrlichkeit und weniger BĂŒrokratie beim Bauen hin zu mehr brandenburgischem Stolz auf das, was geht, reichen die SĂ€tze.
Jeden dieser Gedanken kann ich unterschreiben und allen meinen GĂ€sten sage ich nochmals Danke fĂŒr ihre Offenheit und fĂŒr ihr Engagement bei dem, was sie tun!
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Wenn die Heimat ruft
Wenn man mit Mandy Fuhrmann durch Uebigau im Landkreis Elbe-Elster lĂ€uft, spĂŒrt man was Verbundenheit mit dem Ort, an dem man aufgewachsen ist, bedeutet. Und ihr Projekt, ĂŒber das ich mit ihr in meiner neuen Podcast-Folge gesprochen habe, ist in meinen Augen schon umgesetzt.
Dabei braucht es viel Vorstellungsvermögen, wie aus der wie ein Plattenbau anmutenden Schule ein Mehrgenerationenhaus werden soll. Mandy hat nicht nur dieses Vermögen, sondern auch eine Vision, unfassbare Energie und ein groĂes Netzwerk in ihrer Heimat, in die sie in ein paar Jahren wiederzurĂŒckkehren wird.
Damit ist Mandy nicht allein. 2020 hat sich der Verein âAnders zusammen leben e.V.â aus einer Initiative von BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern verschiedener Ortsteil gegrĂŒndet, die dieses Projekt vorantreiben und die ĂŒberzeugt davon sind, dass sie damit viel fĂŒr ihre Region bewegen werden.
Uebigau? Nie gehört? Dann nix wie hin: Es liegt im sĂŒd-westlichen Zipfel Brandenburgs und ist auf der Karte der Brandenburger StĂ€dte mit historischen Stadtkernen gelistet.
Aber hört selbst!
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Kirchen sind GemeingĂŒter
Wer erhĂ€lt - oder erhellt? - die Kirchen, wenn diese von den christlichen Gemeinden nicht mehr getragen werden können? Die Frage ist nicht neu und in den nĂ€chsten Jahren werden fĂŒr etwa ein Drittel bis die HĂ€lfte der Sakralbauten Ăberlegungen fĂŒr Nutzungs- und Umnutzungsmöglichkeiten angestellt werden mĂŒssen.
Mit dem "Kirchenmanifest" ist im Mai dieses Jahres eine Initiative angestoĂen worden, die ordentlich Wind durch die sakralen RĂ€ume wirbelt und damit eine Diskussion, die bisher vielleicht eher still gefĂŒhrt wurde, öffentlich gemacht.
Ich habe mit der Initiatorin des Manifests und FĂŒrsprecherin fĂŒr die Kirchen, Karin Berkemann, gesprochen. Offen und charmant hat sie mir dargelegt, was und wer sich hinter dem "Manifest fĂŒr eine neue Verantwortungsgemeinschaft" verbirgt.
Und damit graue Energie von GebĂ€uden und gemeinschaftliche Energie von Menschen zusammenkommen und KirchenrĂ€ume zu GemeinschaftsrĂ€umen werden können, unterzeichnet gern die Petition --> â â â HIERâ â â
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Hennigsdorf 1926: Das Puschkin-Gymnasium öffnet seine Pforten als Reformrealgymnasium in Bauhaus-Tradition.
Hennigsdorf 2023 erhĂ€lt das KreativWerkR6 den Denkmalpflegepreis Brandenburg. Es sei vom Zeitzeugen zum Zeitgenossen geworden, heiĂt es in der Jury-BegrĂŒndung.
Nach langer Nutzung als Schule und einigen Jahren Leerstand wurde das denkmalgeschĂŒtzte GebĂ€ude mit viel Liebe zum Detail saniert und zu einem Standort fĂŒr die Kreativwirtschaft umgewidmet. Heute gilt es als ein Wirtschaftsstandort im Herzen Hennigsdorfs.
Birgit Tornow-Wendland ist als GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der KBI GmbH Bauherrin und Betreiberin dieses lebendigen Ortes und erzĂ€hlt mit viel Herzblut von der 2-jĂ€hrigen Bauphase, von KompromissfĂ€higkeit und transparenter Kommunikation und welche Perlen im Bestand noch zu heben sind.
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Was haben FĂŒrstenberg (Havel), GroĂrĂ€schen, Luckenwalde, Ortrand und Velten gemeinsam?
Diese fĂŒnf StĂ€dte in Brandenburg haben Bahnhöfe, die 2024 unter den elf Nominierungen fĂŒr âBahnhof belebt!â waren â ein Wettbewerb, den die Allianz pro Schiene e.V. ausgelobt hatte.
Was sich dahinter genau verbirgt? DarĂŒber habe ich mit Ulrike Hunscha in meiner neuen Podcast-Folge gesprochen.
Es geht um Bahnhöfe, die zeigen, wie sie durch Revitalisierung zu lebendigen RÀumen werden und weit mehr sein können als Orte der Durchreise.
Wenn fĂŒnf von elf Nominierungen in Brandenburg liegen, dann macht dieses Bundesland doch in puncto MobilitĂ€tswende und Daseinsvorsorge doch einiges richtig. Ein Grund dafĂŒr ist bei der Kompetenzstelle Bahnhof des VBB zu finden.
Und da in Brandenburg noch weit mehr als diese fĂŒnf belebten Bahnhöfe gibt, nennt mir doch eure beliebt-belebten Orte, wo ihr nicht nur gern ankommt, sondern vor allem auch gerne bleibt.
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100 Jahre Familiengeschichte und 100 Jahre Metallbauer-Tradition in Ost-Brandenburg!
FĂŒr Kerstin Hansmann, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des Familienunternehmens Metallbau Hansmann GmbH, scheinen Tage mehr als 24 Stunden zu haben und das schon seitdem sie mit 19 Jahren die Schleiferei ihres GroĂvaters ĂŒbernommen hat.
Das Metallhandwerk scheint in den Genen der Familie zu liegen. Und der familiĂ€re Zusammenhalt ist wohl ein Geheimnis dafĂŒr, dass die politischen UmbrĂŒche nach 1989 gemeistert werden konnten und heute in Jacobsdorf Balkone gefertigt werden, die in ganz Deutschland zu finden sind.
Was Kerstin Hansmann noch am Herzen liegt? Junge Menschen fĂŒrs Handwerk zu begeistern. Aktiv wirbt sie in Schulen der Region fĂŒr das Handwerk und ermutigt ĂŒber Mentoring-Programme vor allem junge Frauen, den Weg ins eher "frauenuntypische" Metallhandwerk zu gehen.
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Nimm mich mit!
Wartest du noch oder fÀhrst du schon? Und warum steht dadiese Bank und keiner nutzt sie?
Das hat sich nicht nur Verena Feuereisen gefragt und erzÀhltmir, was es mit den MitfahrbÀnken im Landkreis Potsdam-Mittelmark auf sich hat.
Diese sind nÀmlich Teil des Forschungsprojekts Smarte.Land.Regionen gemeinsam mit dem Fraunhofer IESE.
Viele lÀndliche Gemeinden nutzen MitfahrbÀnke, um dieMobilitÀt zu verbessern. Die Idee ist simpel: Man setzt sich auf die Bank, um einen Mitfahrwunsch zu signalisieren. Vorbeifahrende Autos sehen das und können spontan Fahrgemeinschaften bilden.
In Brandenburg stehen etwa 70 solcher BĂ€nke, aber viele Leute kennen sie nicht oder nutzen sie nicht richtig. Es gibt verschiedene GrĂŒnde dafĂŒr, wie Sicherheitsbedenken oder Ungewissheit ĂŒber die Abholung.
Verena war u.a. gemeinsam mit Natalie Schreiber, Lutz Eichholz vom Fraunhofer Teil des Teams und erzÀhlt in der neuen Podcast-Folge, welche Chance Digitalisierung spielen kann, um die Nutzung der MitfahrbÀnke zu fördern. Der Prozess wurde vom Think & Do Tank neuland 21 e.V. begleitet.
Doch allein digitale Services reichen vermutlich nicht aus,um das volle Potenzial der MitfahrbÀnke auszuschöpfen. Es kommt auf Faktoren wie Standort, Sichtbarkeit, Zusammenhalt in der Gemeinde und Vertrauen an.
Dennoch ist das Prinzip einfach und kann eine echteAlternative fĂŒr mehr MobilitĂ€t in lĂ€ndlichen Regionen sein.
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Da steht sie, die alte Havelland-Grundschule im Herzen der Kleinstadt Zehdenick - die letzten Jahre verwaist und nun wird sie wieder mit Leben gefĂŒllt. Aus dem denkmalgeschĂŒtzten BacksteingebĂ€ude wird das "GroĂraumbĂŒro", ein Ort fĂŒr kooperatives Wohnen, Arbeiten und Gestalten und die ersten Menschen sind schon angekommen.
Louise Gassenmeyer und Johannes von Streit haben mir nicht nur die TĂŒren zu diesem Ort, sondern auch zu ihrer neuen Heimat geöffnet.
Mit verdammt viel guter Laune berichten sie von ihrer Achterbahnfahrt, wenn es darum geht ein GebĂ€ude umzubauen und die Menschen einer Stadt fĂŒr sich zu gewinnen. Da fallen Stichworte wie Interessenwettbewerb der Stadt Zehdenicks, Erbbaurecht, ein kooperatives Denkmalamt, helfende Nachbarn, BĂŒrokratie, Finanzierungskonzepte, mietpreisgebundene Wohnungen, Kino in der Turnhalle, erste Mietinteressenten und: eine TĂŒr, die keine mehr ist. Das bedeutet, unerwartet BrandschutzmĂ€ngel beseitigen zu mĂŒssen mit hohen Kosten, die eine LĂŒcke in die Finanzierung reiĂen.
Not macht erfinderisch und hat die GroĂrĂ€umer eine Crowdfunding-Aktion starten lassen mit einem Image-Film, der zeigt, dass Menschen nicht nur Feuer und Flamme fĂŒr Brandschutz, sondern fĂŒr eine Stadt und eine Idee sind. LĂ€uft noch bis 30.4.2024 und kann von euch groĂzĂŒgig unterstĂŒtzt werden --> Crowdfunding
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"Brandenburger! Tut weiter das Gute, redet drĂŒber und seid stolz darauf!" - Anja Knoll, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Tinglev Elementfabrik GmbHâ in Altlandsberg im Landkreis MĂ€rkisch-Oderland weiĂ, wovon sie spricht.
Und sie gibt Antworten: Was haben BlĂ€htonwĂ€nde mit enkelfĂ€higem Bauen zu tun und wie bekommen wir den Nachwuchs fĂŒrs Handwerk begeistert und wie hygge sind Brandenburger? Und vieles mehr hier in dieser Folge...
Wenn ihr einmal an der Produktionshalle in Altlandsberg vorbeifahrt, wird euch das Fassaden fĂŒllende GemĂ€lde auffallen, von dem im GesprĂ€ch die Rede ist. Felix Seliger-BĂŒssow, ein regionaler KĂŒnstler, hat hier eindrucksvoll mit dem Motiv der HĂ€nde gespielt - als Sinnbild fĂŒr das Handwerk und fĂŒr das gemeinsame Hand-in-Hand-Arbeiten.
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"Come back!" - nichts leichter als das möchte man meinen. Was bedeutet es, wieder zurĂŒckzukehren in die Region, in der man geboren wurde? Stephanie Auras-Lehmann ist zurĂŒckgekehrt und hat die RĂŒckkehrerinitative "Comeback Elbe-Elster" ins Leben gerufen. Damit betreibt sie und ihr Team Regionalentwicklung fĂŒr den lĂ€ndlichen Raum im Kleinen fĂŒr das GroĂe. Denn eine Region, und besonders die lĂ€ndliche Peripherie, kann nur wachsen und lebendig werden durch und mit ihren Menschen, die dort leben.
âHeeme istâs auch schön.â und "Mit uns auf's Land ziehen!" heiĂt es auf der Webseite ĂŒberzeugt. Kommt also mit mir fĂŒr einen Ausflug - oder fĂŒr lĂ€nger - nach Finsterwalde in den Landkreis Elbe-Elster und hört, welche Strahlkraft die Initative hat.
Wenn ihr ĂŒber Stephanies ZurĂŒckkehren und Ankommen mehr wissen wollt, dann habt ihr hier die Möglichkeit. In "Heeme" hat sie ihre eigene RĂŒckkehrergeschichte niedergeschrieben.
Im GesprÀch werdet ihr auch von einem charmanten Lied hören, von den The Marvellous Magpies - ebenfalls Frauen aus dem Elbe-Elster-Kreis. Das könnt ihr hier hören und sehen: Provinzlied
Foto: Paul Glaser
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So baut Brandenburg!
Wie wollen wir in Brandenburg leben? Wie gestalten wir unsere StĂ€dte und Dörfer fĂŒr die Zukunft?Ich bin Bettina Dessaules, gebĂŒrtige Brandenburgerin und mein Herz schlĂ€gt fĂŒrs Bauen.
Mein Motto: Hingehen, zuhören und ins GesprÀch kommen.
In diesem Podcast geht es um das Leben in Stadt und Provinz, zwischen Backstein und Plattenbau. Ich unterhalte mich mit den Menschen, die die Region gestalten: Von innovativen Unternehmen ĂŒber Netzwerke hin zu engagierten Initiativen und spannenden Konzepten.
Meine GĂ€ste reden ĂŒber Regionalentwicklung, Infrastruktur, ĂŒber Bauen, Wohnen und die Schönheit einer Region und darĂŒber, was die Region ausmacht und wer sie belebt und entwicklt: die Brandenburger und Brandenburgerinnen.
Hört rein und entdeckt Brandenburg â damit aus âOh Gott!â ein âOha!â wird.
Stadt.Land.Bauen Brandenburg â der Podcast aus der Region, fĂŒr die Region.
Foto: Nele Dessaules