Afleveringen

  • In Großbritannien hat der Labour-Politiker Andy Burnham die Nachwahl im
    nordenglischen Wahlkreis Makerfield gewonnen und sich damit einen Sitz
    im Unterhaus gesichert. Mit dem Einzug ins Parlament könnte Burnham den
    Premierminister Keir Starmer künftig als innerparteilicher Konkurrent
    herausfordern. Dafür bräuchte er die Unterstützung von mindestens 20
    Prozent der Labour-Abgeordneten. Ob daraus tatsächlich ein Machtwechsel
    in London entstehen kann, ordnet Jochen Bittner, Auslandskorrespondent
    der ZEIT, ein.

    In der kommenden Woche will die Rentenkommission ihre Vorschläge für die
    Zukunft des deutschen Rentensystems vorstellen. Schon jetzt wird darüber
    diskutiert, wie die Rente langfristig finanziert werden kann. Dabei
    taucht immer wieder eine Forderung auf: Auch Beamte sollen künftig in
    die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Befürworter argumentieren,
    dass damit mehr Menschen zum System beitragen würden. Andere verweisen
    darauf, dass eine solche Reform die finanziellen Probleme der
    Rentenversicherung nicht automatisch lösen würde. Was sich dadurch
    wirklich ändern könnte, erklärt Carla Neuhaus, Redakteurin im
    Wirtschaftsressort der ZEIT. 

     

    Und sonst so? Lesen ist sexy

     

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Andy Burnham: Starmer-Kritiker Burnham fordert Richtungswechsel der
    Labour-Partei

    Wahlkampf in Großbritannien: Sie meinen es nicht böse. Sie verachten
    einfach die Eliten

    Großbritannien: Parteirivale von Keir Starmer gewinnt Nachwahl in
    Makerfield

    Regierungskrise in London: Burnham zurück in Westminster – was macht
    Premier Starmer?

    Großbritannien: Starmer will sich möglichem Machtkampf gegen Andy
    Burnham stellen

    Rente: Rentenkommission einigt sich offenbar auf Empfehlungen

    Rentenreform: Bärbel Bas will Beamte in gesetzliche Rentenversicherung
    einbeziehen

    Rentenversicherung: Beitrag zur Rentenversicherung könnte 2028 auf fast
    20 Prozent steigen

    Beamtenprivilegien: Was passieren würde, wenn man Beamten ihre
    Privilegien nähme

    Fußballpodcast zur WM: Kicken kann er

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  • Beim EU-Gipfel ist Ratspräsident António Costa wegen nicht abgestimmter
    Kontakte zu Russland in die Kritik geraten. Nach Angaben seines Büros
    hatte Costas Kabinettschef Gespräche geführt, um diplomatische Kanäle
    nach Moskau offenzuhalten. Mehrere Staats- und Regierungschefs, darunter
    Bundeskanzler Friedrich Merz, kritisierten das Vorgehen. Ob sich
    innerhalb der EU ein neuer Konflikt über den Umgang mit Russland
    abzeichnet und welche Folgen das für die Ukraine haben könnte, ordnet
    Johanna Roth aus dem Politikressort der ZEIT ein.

    Die in der Schweiz geplanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran
    über ein weitreichenderes Abkommen sind abgesagt worden. Das Schweizer
    Außenministerium teilte mit, dass es bislang keinen neuen Termin gebe.
    Als Grund wurden logistische Probleme genannt. Parallel dazu wächst in
    den USA die Kritik am geplanten Abkommen. Widerstand kommt vor allem aus
    den Reihen der Republikaner. Für US-Präsident Donald Trump gilt eine
    Einigung als politisch wichtig, da der Krieg von Beginn an
    innenpolitisch umstritten war. Ob die abgesagten Gespräche und die
    Kritik aus den eigenen Reihen die Verhandlungen gefährden könnten,
    ordnet Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ein.

    Außerdem im Update: Israel und die Hisbollah haben sich nach Angaben aus
    US-Regierungskreisen auf eine Waffenruhe geeinigt. Die von den USA und
    Katar vermittelte Vereinbarung soll demnach bereits am Nachmittag in
    Kraft getreten sein.

     

    Und sonst so: Hitze-Crêpes in Paris braten

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    EU-Gipfel: Kontaktaufnahme zu Russland durch Costa stößt auf Kritik in
    der EU

    Wladimir Putin: Weiß er noch, was er tut?

    EU-Gipfel in Brüssel: EU-Gipfel beginnt, Merz lehnt neue europäische
    Schulden ab

    G7-Gipfel: Die letzte Phase der Trauer ist Akzeptanz

    Ukrainekrieg: EU verlängert Sanktionen gegen Russland um zwölf Monate

    Abkommen zwischen Iran und USA: Zeile für Zeile ein schwieriger Deal

    USA und Iran: Das steht im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran

    Irankrieg: Schweiz bestätigt Absage der Gespräche zwischen USA und Iran

    Beendigung des Irankriegs: Republikaner halten US-Iran-Abkommen für
    »außenpolitischen Fehler«

    Was jetzt? / Abkommen zwischen USA und Iran: Ein Deal auf Kosten des
    iranischen Volkes?

    USA und Iran: Am Ende steht das Regime als Gewinner da

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  • Zijn er afleveringen die ontbreken?

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  • Die USA und der Iran haben ihr Rahmenabkommen zur Beendigung des Kriegs
    offiziell unterzeichnet. Neben dem Ende aller Militäroperationen
    verspricht das Abkommen dem Iran auch wirtschaftliche Erleichterungen.
    Bedeutet das mehr Wohlstand für die iranische Zivilbevölkerung? Und
    welche Folgen könnte das Abkommen für diejenigen haben, die sich
    politische Veränderung wünschen? Diese Fragen und weitere beantwortet
    Iranexperte Omid Rezaee bei Was jetzt?.

    Auf dem EU-Gipfel in Brüssel steht der Umgang mit Chinas
    Handelspraktiken im Fokus. Während Frankreich nun einen härteren Kurs
    fordert, scheut Deutschland einen Handelskonflikt aus Sorge vor den
    Folgen für die schwächelnde Wirtschaft im Land. Wirtschaftsredakteur Max
    Hägler erklärt im Podcast, warum die EU-Länder unterschiedliche
    Positionen vertreten und wie deutsche Unternehmen zum Vorgehen der
    Bundesregierung stehen.

    Und sonst so? Besser spät als nie: Geldbeutel taucht nach einem
    Vierteljahrhundert auf.

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Hannah Grünewald und Imre Balzer

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    USA und Iran: Das steht im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran

    Liveblog: Irankrieg: Deutsche Marine auf dem Weg zu möglichem Einsatz in
    Straße von Hormus

    Vereinbarung mit dem Iran: Ein Deal ohne Rücksicht auf Verluste
    (anderer)

    EU-Gipfel in Brüssel: Die EU sucht ihren Kurs im Wettbewerb mit China

    China und die EU: Ein Drama von existenziellem Ausmaß

    China und Europa: China ist nur systematisch zu begegnen

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  • Für das neue Arbeitszeitgesetz liegt ein erster Entwurf des
    SPD-geführten Arbeitsministeriums vor. Union und SPD hatten sich im
    Koalitionsvertrag darauf geeinigt, das Gesetz zu ändern. Im Zentrum der
    jetzt vorgelegten Reform stehen zwei Punkte: Statt des täglichen
    Achtstundentags sollen sich Tarifvertragsparteien in Zukunft auch auf
    eine maximale Arbeitszeit pro Woche einigen können. Außerdem plant das
    Ministerium neue Vorgaben zur Arbeitszeiterfassung . Im Podcast ordnet
    Wirtschaftsredakteurin Tina Groll ein, was die Kritik am Vorschlag ist
    und wo die genauen politischen Konfliktlinien verlaufen.

    US-Präsident Donald Trump und Irans Präsident Massud Peseschkian haben
    ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Kriegs zwischen beiden Ländern
    unterzeichnet. In den kommenden 60 Tagen soll nun weiter über einen
    Frieden und die Zukunft der Region verhandelt werden. Um welche
    Streitpunkte es dabei genau geht und wie sich die Einigung auf die
    deutsche Wirtschaft auswirkt, erklärt Mark Schieritz, stellvertretender
    Ressortleiter Politik bei der ZEIT, in der heutigen Folge.

    Außerdem im Update: Bei ihrem größten Drohnenangriff auf Moskau seit
    mindestens zwei Jahren hat die Ukraine eine Ölraffinerie in Brand
    gesetzt.

     

    Und sonst so? Du bist gut genuuuug

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Arbeitszeitgesetz: Union lehnt SPD-Entwurf zur Arbeitszeit ab

    Arbeitszeitgesetz: Bundesarbeitsministerin plant Pflicht zur
    Arbeitszeiterfassung

    Reform des Arbeitszeitgesetzes: Gewerkschaften warnen vor
    Gesundheitsschäden bei längeren Arbeitstagen

    USA und Iran: Das steht im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran

    Liveblog: Irankrieg: Deutsche Marine auf dem Weg zu möglichem Einsatz in
    Straße von Hormus

    Vereinbarung mit dem Iran: Ein Deal ohne Rücksicht auf Verluste
    (anderer)

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  • Im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran geht es neben dem
    Atomprogramm und Sicherheitsfragen auch um wirtschaftliche
    Zugeständnisse. Der von der US-Regierung offengelegte Text zeigt:
    Geplant ist auch ein Fonds zum Wiederaufbau iranischer Infrastruktur mit
    einem Volumen von rund 300 Milliarden Dollar. Bisher hatten die USA
    Reparationszahlungen offiziell ausgeschlossen. In Zukunft könnten
    außerdem Sanktionen gelockert, eingefrorene iranische Vermögen
    freigegeben und Handelsbeziehungen erleichtert werden. Wie viel Geld
    womöglich in das Iranabkommen fließt, ordnet Michael Thumann,
    außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, im Podcast ein. 

    Bei den UN-Klimaverhandlungen in Bonn wird über ein mögliches neues Ziel
    für die Weltklimapolitik beraten. Die künftige COP31-Präsidentschaft der
    Türkei setzt sich dafür ein, dass bis 2035 rund 35 Prozent des
    weltweiten Energieverbrauchs durch Strom gedeckt werden. Hintergrund
    ist, dass Strom aus Wind- und Solaranlagen als besonders effizient gilt.
    Eine stärkere Elektrifizierung könnte deshalb den weltweiten
    Energieverbrauch senken und den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren.
    Wie realistisch die Umsetzung dieses Vorhabens ist, erklärt Stefan
    Schmitt, Redakteur im Wissenschaftsressort der ZEIT. 

     

    Und sonst so? Adidas geht das V aus.

     

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Redaktion: Philip-Johann Moser

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    Weitere Links zur Folge: 

    Ende des Irankriegs: Im Blindflug durch die Welt

    Irankrieg: Iranabkommen enthält Milliarden-Investitionen und Ende von
    Sanktionen

    Öffnung der Straße von Hormus: »Schiffe in aller Welt, startet eure
    Motoren«

    Straße von Hormus: So legt der Krieg die Straße von Hormus lahm

    UN-Klimaverhandlungen in Bonn: UN-Klimachef fordert mehr Anstrengungen
    beim Klimaschutz

    Energiemonitor: Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung – täglich
    aktualisiert

    Energie: Deutschland führt erstmals seit Jahren mehr Strom aus, als es
    einführt

    Bundesnetzagentur: Solaranlagenbesitzer sollen stärker an Netzkosten
    beteiligt werden

    Internationale Energieagentur: IEA erwartet deutlichen Anstieg des
    Stromverbrauchs weltweit

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  • In Hamburg beginnt am Mittwoch die Innenministerkonferenz. Dabei geht es
    auch um die deutsche Migrationspolitik: Der Vorsitzende Andy Grote
    fordert niedrigere Hürden für Abschiebungen straffälliger Flüchtlinge.
    Was rechtlich möglich ist und ob das mehr Sicherheit bringt, erklärt der
    Sozialwissenschaftler Marcus Engler, der am Deutschen Zentrum für
    Integrations- und Migrationsforschung unter anderem zu europäischer und
    globaler Migrationspolitik forscht.

    Die Meldestellen des Bundesverbands der Recherche- und
    Informationsstellen Antisemitismus (Rias) haben für 2025 insgesamt 8.725
    antisemitische Vorfälle dokumentiert, 100 mehr als im Vorjahr. Besonders
    stark nahmen rechtsextrem motivierte Vorfälle zu, auch Antisemitismus im
    Netz stieg deutlich an. Rias-Geschäftsführer Benjamin Steinitz warnte,
    Antisemitismus drohe sich zu normalisieren.

    Außerdem im Update:

    Am Mittwoch ist der zweitägige G7-Gipfel im französischen
    Évian-les-Bains zu Ende gegangen. Bundeskanzler Friedrich Merz hob die
    Zusammenarbeit der G7-Staaten bei kritischen Rohstoffen und künstlicher
    Intelligenz hervor. Mit Partnerländern wollen die G7 Förderung,
    Verarbeitung und Wiederverwertung kritischer Rohstoffe verbessern.

    Und sonst so? »Pizza-Weltmeister« aus Ludwigshafen

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Abschiebungen: Grote will Hürden für Abschiebung straffälliger
    Flüchtlinge senken

    Abschiebungen: In Zellen zusammengepfercht, von Kameras beobachtet –
    jahrelang

    Gemeinsames Europäisches Asylsystem: Flucht in die Realität

    Antisemitismus in Deutschland: Meldestellen dokumentieren 2025 mehr als
    8.700 antisemitische Vorfälle

    Antisemitismus: Haben Juden ein Recht auf Döner?

    Évian-les-Bains: Friedrich Merz hebt »starke« G7-Unterstützung für
    Ukraine hervor

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  • Die EU steht kurz vor einer grundlegenden Reform des Gentechnikrechts,
    die den Umgang mit sogenannten neuen genomischen Techniken erleichtern
    soll. Dabei geht es vor allem um Verfahren wie die Genschere CRISPR-Cas,
    mit denen das Erbgut von Pflanzen gezielt verändert werden kann.
    EU-Kommission, Parlament und Rat stimmen nun darüber ab, ob genetisch
    veränderte Pflanzen künftig weniger streng reguliert werden sollen.
    Besonders Pflanzen mit wenigen Eingriffen ins Erbgut würden dabei
    weitgehend wie konventionelle Züchtungen behandelt, ohne umfassende
    Risikoprüfung oder Kennzeichnungspflichten. Befürworter der Reform
    erhoffen sich schnellere Züchtungsfortschritte und besser angepasste
    Pflanzen für den Klimawandel. Kritiker warnen vor möglichen
    Umweltfolgen, Risiken für die Biodiversität und fehlender Transparenz
    für Verbraucher. Was das für die Sicherheit von Lebensmitteln bedeutet,
    erklärt Andreas Sentker, geschäftsführender Redakteur der ZEIT.

    Union und SPD diskutieren weiterhin über eine Reform der
    Einkommensteuer, mit der vor allem mittlere Einkommen entlastet werden
    sollen. Die SPD setzt dabei auf Entlastungen für mittlere Einkommen und
    höhere Beiträge von Spitzenverdienern, während die Union
    Steuererhöhungen ablehnt und zusätzlich Entlastungen für Unternehmen
    fordert. Der Ökonom Stefan Bach vom DIW hat einen Kompromissvorschlag
    vorgelegt, der Elemente beider Positionen aufgreift. Was der Vorschlag
    konkret vorsieht, was er für wen bedeuten würde – und ob er Chancen auf
    Umsetzung hat, erläutert Tina Groll, Redakteurin im Wirtschaftsressort
    der ZEIT.

    Und sonst so? Cat content bei »Romeo und Julia«

     

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Hannah Grünewald

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    Weitere Links zur Folge: 

    EU-Gentechnik: Kommt jetzt die neue Gentechnik?

    Crispr/Cas9: Evolution aus dem Labor

    Grüne Gentechnik: Was sind schon 20 Eingriffe in die DNA?

    Klimakrise: Klimaerwärmung verringert Ernte in den nächsten Jahren um
    acht Prozent

    Gentechnik: Wem gehört der Brokkoli?

    Reform der Einkommensteuer: Warum die Steuerreform so schwierig ist

    Steuerreform: Klingbeil strebt Entlastung für mittlere Einkommen an

    Einkommensteuer: Lars Klingbeil fordert Beitrag von Spitzenverdienern

    Einkommenssteuerreform: Die Lösung für das Steuerproblem der Koalition?

    Beiträge zur Krankenkasse: So teuer wird Ihre Krankenversicherung in
    diesem Jahr

    Sozialabgaben: Besserverdienende sollen ab 2026 höhere Sozialbeiträge
    zahlen

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  • Die Staats- und Regierungschefs der G7 sind im französischen Évian zu
    einem Gipfeltreffen zusammengekommen. Im Mittelpunkt des Treffens stehen
    die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten. Diskutiert wird auch die
    mögliche Rolle Europas und Deutschlands bei einem Friedensprozess. Dabei
    geht es unter anderem um die Frage, ob sich Deutschland künftig an einer
    Mission zur Absicherung der Straße von Hormus beteiligen könnte.
    Begleitet wird der Gipfel von Protesten. Im benachbarten Genf
    demonstrierten nach Polizeiangaben rund 20.000 Menschen gegen die G7.
    Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ordnet die
    wichtigsten Themen des Gipfels ein. 

    Beim G7-Gipfel im französischen Évian beraten die Staats- und
    Regierungschefs auch über das angekündigte Abkommen zwischen den USA und
    dem Iran. US-Präsident Donald Trump hat die Vereinbarung laut seinem
    Vizepräsidenten bereits elektronisch unterzeichnet. Die formelle
    Unterzeichnung soll am Freitag in der Schweiz erfolgen. Trotz dieser
    Einigung gibt es Akteure, die dem Abkommen kritisch gegenüberstehen:
    Teile des iranischen Machtapparats, Gegner des iranischen Regimes sowie
    die israelische Regierung. Welche Gründe sie dafür haben, erläutert
    ZEIT-Volontär Omid Rezaee.

    Außerdem im Update: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat in Berlin
    ein neues Zentrum zur Abwehr hybrider Gefahren eröffnet. Das Zentrum
    soll Polizei, Verfassungsschutz, Bundesbehörden, Länder sowie das
    Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik enger vernetzen.
    Ziel ist ein schnellerer Informationsaustausch und eine bessere
    Früherkennung solcher Angriffe.

    In Polen ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Mordes an einem
    russischen Künstler und Putin-Kritiker. Der 44-jährige Semjon Skrepezki
    wurde nach Angaben der Ermittler auf offener Straße getötet. Inzwischen
    wurden zwei belarussische Staatsangehörige festgenommen. Skrepezki war
    für satirische und politische Karikaturen bekannt, unter anderem von
    Wladimir Putin. 

     

    Und sonst so: Warum viele Supermärkte gegen den Uhrzeigersinn aufgebaut
    sind

     

     

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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    Weitere Links zur Folge: 

    Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Selenskyj schlägt Putin Treffen in
    den USA vor

    Krieg im Iran: US-Angriffe auf iranische Infrastruktur, Iran beschießt
    US-Stützpunkte

    Regierungserklärung von Friedrich Merz: Merz fordert mehr
    außenpolitisches Engagement Deutschlands

    Straße von Hormus: Pistorius lehnt Beteiligung an Sicherung der Straße
    von Hormus ab

    G7-Gipfel in Évian: Vereinzelte Ausschreitungen in Genf bei Protest
    gegen G7-Gipfel

    Liveblog: Évian-les-Bains: G7 planen offenbar neue Energiesanktionen
    gegen Russland

    Was jetzt? / Irankrieg: USA und Iran verkünden überraschend Einigung

    USA und Iran: So leicht wird er den Krieg nicht los

    G7-Gipfel: Trump spricht mit G7-Staatschefs über Iran-Abkommen

    Öffnung der Straße von Hormus: »Schiffe in aller Welt, startet eure
    Motoren«

    Berlin: Alexander Dobrindt eröffnet Zentrum zur Abwehr hybrider
    Bedrohungen

    Putin-Kritiker: Russischer Künstler Semyon Skrepetsky in Polen
    erschossen

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  • Mehrere deutsche Spitzenpolitiker, unter anderem Digitalminister Karsten
    Wildberger (CDU) und Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU),
    sind zuletzt durch von künstlicher Intelligenz (KI) generierte Reden und
    Beiträge aufgefallen. Eine Recherche der ZEIT legt nahe, dass mehrere
    von Wildberger gehaltene Reden größtenteils von einer KI verfasst
    wurden. Auch zwei Gastbeiträge des CDU-Ministers in großen Zeitungen hat
    demnach weder er selbst geschrieben noch sein Team – sondern ChatGPT
    oder ein ähnliches KI-Modell. Dürfen Politiker sich Reden von KI
    schreiben lassen? Und was bedeutet es für die Demokratie, wenn sie das
    tun? Dazu spricht die ZEIT-Politikredakteurin Eva Ricarda Lautsch im
    Podcast.

    Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und der Iran in der
    Nacht zum Montag auf ein Rahmenabkommen zur Beilegung des Kriegs
    verständigt. Das bestätigte neben der US-Regierung und dem Iran auch der
    Vermittler Pakistan. Blockierte Handelsrouten und steigende Preise sind
    weltweit als wirtschaftliche Folgen des Kriegs zu spüren. Sollte es
    tatsächlich zu einem Friedensvertrag kommen: Wie sähen die Auswirkungen
    auf die Weltwirtschaft aus? Dazu recherchiert hat die Leiterin des
    Ressorts Wirtschaft der ZEIT, Ileana Grabitz.

    Und sonst so? Beschwerdechor

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Christina Felschen, Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    KI in der Politik: Demokratische Automaten

    Karsten Wildberger: »Das komfortable Gefühl einer in sich stimmigen
    Erzählung«

    Künstliche Intelligenz in der Politik: Vor einer Rede in Buchenwald geht
    man in sich – und nicht ins Netz

    Öffnung der Straße von Hormus: Iran

    Rahmenabkommen im Irankrieg: Was über die Einigung zwischen den USA und
    dem Iran bekannt ist

    Iran und USA: Iran veröffentlicht Details zu geplantem »Deal«

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  • Die USA und der Iran haben sich auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung
    des Kriegs geeinigt. Offen bleibt aber vieles: Über das iranische
    Atomprogramm und den Abbau von US-Sanktionen soll weiter verhandelt
    werden. ZEIT-Korrespondent Jörg Lau erklärt, warum das Abkommen
    kritisiert wird – und wie es das Machtgefüge im Nahen Osten verändern
    könnte.

    Auch die Partie der iranischen Nationalmannschaft in Los Angeles gegen
    Neuseeland wird von politischen Debatten begleitet. ZEIT-Journalist und
    Iran-Experte Omid Rezaee spricht im Podcast darüber, wofür das
    Nationalteam heute steht und wie die Menschen im Iran auf die Partie
    blicken.

    Laut dem neuen nationalen Bildungsbericht hängt Bildungserfolg in
    Deutschland weiterhin stark von der sozialen Herkunft ab. Martin Spiewak
    aus dem ZEIT-Bildungsressort ordnet die Ergebnisse ein – und erklärt, wo
    es trotz allem Fortschritte gibt.

    Außerdem im Update: Bei russischen Angriffen auf die Ukraine wurden elf
    Menschen getötet. In Kyjiw wurde dabei auch das zum Unesco-Welterbe
    gehörende Höhlenkloster schwer beschädigt.

     

    Und sonst so? Historischer DDR-Schnellzug rollt wieder

     

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    USA und Iran: Am Ende steht das Regime als Gewinner da

    Liveblog: Irankrieg: Israel schließt Rückzug aus dem Südlibanon aus

    Rahmenabkommen im Irankrieg: Was über die Einigung zwischen den USA und
    dem Iran bekannt ist

    Iranische Nationalmannschaft: Iran spielt gegen Iran

    Nationaler Bildungsbericht 2026: Bildungschancen in Deutschland immer
    noch stark abhängig von Herkunft

    Norwegisches Königshaus: Marius Borg Høiby wegen Vergewaltigung zu vier
    Jahren Haft verurteilt

    Russischer Luftangriff: Dach des Kyjiwer Höhlenklosters nach russischem
    Angriff beschädigt

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  • Der Iran und die USA haben sich auf ein Rahmenabkommen zum Kriegsende
    geeinigt. Das hat Pakistan als Vermittler bekanntgegeben. Demnach sollen
    alle Kämpfe sofort enden, auch im Libanon. US-Präsident Donald Trump
    kündete außerdem ein Ende der Seeblockade an der Straße von Hormus an.

    Heute beginnt der G7-Gipfel im französischen Évian. Bis Mittwoch beraten
    sich dort die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer
    Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und der
    USA gemeinsam mit vielen Gästen. Zu besprechen gibt es einiges, allem
    voran die Enwicklungen im Irankrieg. Aber es gibt auch viel Protest. Im
    Podcast erklärt Anna Sauerbrey, die außenpolitische Koordinatorin der
    ZEIT, welche Themen dieses Jahr beim G7-Gipfel auf der Agenda stehen und
    welche Bedeutung das Treffen heutzutage noch hat.

    Nach den rechtsextremen Ausschreitungen in Belfast in der vergangenen
    Woche ist die Stadt noch immer am Sortieren, was da genau passiert ist.
    Was macht so eine Eskalation mit einer Stadt, deren Bewohner und
    Bewohnerinnen in den vergangenen Jahrzehnten viel Gewalt erleben
    mussten? Fiona Weber-Steinhaus aus dem Auslandsressort der ZEIT war dort
    und hat mit den Menschen gesprochen.

    Und sonst so? Ganz, ganz viele Tore

     

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    G7-Gipfel: Bischöfe aus G7-Staaten richten Friedensappell an ihre
    Regierungen

    G7-Gipfel: Donald Trump bestätigt Teilnahme am G7-Treffen in Frankreich

    Verhandlungen im Irankrieg: Wieder nur eine Luftnummer – oder etwa
    nicht?

    Ausschreitungen in Belfast: Alte Muster, neue Feinde

    Nordirland: Tausende gehen in Nordirland gegen Rassismus auf die Straße

    Nordirland: Ausschreitungen und Proteste nach Messerangriff in Belfast

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  • US-Präsident Donald Trump feiert am Sonntag seinen 80. Geburtstag – und,
    zumindest offiziell, den 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten. Dafür
    hat er eine Kampfarena im Garten des Weißen Hauses in Washington, D. C.
    aufbauen lassen. Trump wird dort Mixed Martial Arts-Kämpfe (MMA)
    austragen lassen. Während Trumps Umfragewerte seit Monaten schlecht sind
    und sich die Republikanische Partei fragt, wie sie im November die
    Zwischenwahlen mit diesem Mann im Weißen Haus überstehen soll, baut
    Trump den Persönlichkeitskult um ihn konsequent aus. Warum der
    US-Präsident es selbst bei seinen Anhängern damit überreizen könnte,
    erklärt die internationale Korrespondentin der ZEIT, Rieke Havertz.

    Mit einer Volksabstimmung am Sonntag will die rechte Schweizerische
    Volkspartei (SVP) die Migration in die Schweiz stark eindämmen. Die
    Eidgenossen stimmen dann über die sogenannte Keine
    10-Millionen-Schweiz! ab. Wenn die Initiative Erfolg haben sollte,
    könnte die Schweiz als erstes Land der Welt einen Bevölkerungsdeckel
    einführen. Über die möglichen Folgen spricht der Leiter des Schweizer
    Büros der ZEIT in Zürich, Matthias Daum.

    Und sonst so? Kultur im Zug zwischen Berlin und Warschau

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Donald Trump: Ich, Ich, Ich

    »UFC Freedom 250«: Trumps Geburtstag

    USA: Sie waren mal ein Sehnsuchtsort

    Bevölkerungsentwicklung: Schließt die Schweiz ihre Tür?

    Dichtestress: Wie viel Nähe darf es sein?

    Bevölkerungsdeckel in der Schweiz: Wollen uns die Schweizer noch?

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  • Vom 11. Juni bis zum 19. Juli 2026 findet die Fußballweltmeisterschaft
    der Männer statt. Ausgetragen wird das Turnier in den USA, Kanada und
    Mexiko. Von dort aus begleiten Christian Spiller, Ressortleiter Sport
    bei der ZEIT, und Oliver Fritsch, Redakteur im Ressort Sport, das
    Turnier. Gemeinsam mit dem Sportredakteur und Podcasthost Fabian Scheler
    sprechen sie im Videopodcast »Kicken kann er« über ihre Eindrücke und
    analysieren alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft nach Abpfiff. 

    Die erste Folge, zur Eröffnung der Fußball-Weltmeisterschaft, können Sie
    hier als "Was jetzt?"-Spezial hören. Alle weiteren Analysen am Morgen
    nach den Deutschland-Spielen finden Sie hier. 

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  • In der Nacht zum 8. Juni hat das iranische Regime erstmals Israel
    angegriffen, ohne dass Israel zuvor den Iran angegriffen hatte. Die
    Islamische Republik hat die Raketenangriffe nicht mit der Verteidigung
    des eigenen Territoriums begründet, sondern mit israelischen Angriffen
    auf Beirut und zugleich Israel mit weiteren Schlägen gedroht, sollte es
    seine Angriffe im Libanon fortsetzen oder auf die iranischen Raketen
    reagieren. Damit macht das iranische Regime den Libanon zum eigenen
    Kriegsgrund – und verschiebt die Logik der Konfrontation. Wieso der
    Angriff als Symptom des »neuen Egos des Iran« verstanden werden kann,
    erklärt der Iranexperte der ZEIT, Omid Rezaee. 

    Vier Erntehelfer sind in Italien mutmaßlich ermordet worden, weil sie
    ihren Lohn eingefordert haben sollen. Das berichtet ein fünfter
    Erntehelfer, der 33-jährige Alamyar, der aus dem brennenden Minivan in
    Amendolara in der Region Kalabrien entkommen konnte, in dem drei
    Afghanen und ein Pakistaner starben. Nach Angaben der Ermittler starben
    sie, weil aus einem Streit um ein paar Euro eine Hinrichtung wurde. Die
    mutmaßlichen Täter gehören offenbar zu einem System, das in Italien
    lange bekannt ist: den sogenannten Caporali, Vermittler, die Erntehelfer
    anwerben, kontrollieren und illegal beschäftigen. Über das System
    spricht der ZEIT-Autor Michael Braun. 

    Und sonst so? Handtasche aus Dinosaurier-Leder findet keinen Käufer.

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Iran im Krieg: Das neue Ego des Iran

    Irankrieg: Die nächste Eskalation

    USA und Israel: »Er entscheidet nicht«

    Erntehelfer in Kalabrien: Lebendig verbrannt für billige Erdbeeren

    Erntehelfer in Südeuropa: Er pflückt unser Obst, für 40 Euro am Tag

    Ausbeutung in Nagelstudios: Wurden diese schönen Nägel durch
    Menschenhandel ermöglicht?

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  • Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat am Freitag die umstrittene
    Reform des Gesundheitssystems in den Bundestag eingebracht. Die
    Opposition hat die Pläne der Bundesregierung scharf kritisiert und die
    Reform bei der ersten Debatte zum Thema als unsozial und unwirksam
    kritisiert. Die Linken-Gesundheitsexpertin Stella Merendino warf Warken
    vor, zu sparen, »wo Menschen gepflegt, behandelt und gerettet werden«.
    Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen sagte »dieser Sozialpolitik den
    Kampf an«. Wie Ärztinnen und Ärzte auf die Reform blicken, hat sich die
    ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Carla Neuhaus angehört.

    Nicht nur der Bundestag, auch der Bundesrat ist am Freitag in Berlin
    zusammengekommen und auch dort wurde Widerstand gegen die von Nina
    Warken vorgestellte Gesundheitsreform laut. Die Länderkammer hat sich
    auf eine Stellungnahme geeinigt, in der sie viele Änderungen fordert.
    Und hat außerdem Entscheidungen zu einer Rentenerhöhung, einer
    Apothekenreform zur besseren Versorgung mit Arzneimitteln, zur
    Einführung der elektronischen Fußfessel sowie einer Senkung der
    Luftverkehrsteuer getroffen.

    Außerdem im Update:

    Buckelwal Timmy lebte nach seiner Freisetzung wohl noch fünf Tage
    weiter, wie Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD)
    am Freitag auf einer Pressekonferenz mitgeteilt hat. Die ausgewerteten
    Daten des Senders, den das an der Ostseeküste gestrandete und in einer
    umstrittenen Aktion in die Nordsee gebrachte Tier zuletzt getragen
    hatte, deuten darauf hin, dass es noch mehr als 200 Kilometer Richtung
    Ostsee schwamm, ehe es am 6. oder 7. Mai vor der Küste Dänemarks starb.

    Und sonst so? Was es mit dem Sonnenschirmverbot an einem Strand auf
    Sardinien auf sich hat

     

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Gesetzliche Krankenversicherung: »Man kann nur die Praxis auf
    Privatpatienten umstellen«

    GKV-Reform: Gesundheitsreform stößt im Bundestag auf großen Widerstand

    GKV-Sparpaket: Was für eine Enttäuschung!

    Gewaltschutzgesetz: Gewaltopfer sollen durch Fußfessel am Täter
    geschützt werden

    Luftverkehrsteuer: Bundesrat stimmt Senkung der Flugsteuer zu

    Buckelwal: Glaube, Liebe, Hope

    Ostsee: Buckelwal lebte nach Befreiung wohl noch fünf Tage weiter

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  • Nach jahrelangen Verhandlungen tritt heute das Gemeinsame Europäische
    Asylsystem in Kraft. Kern der Reform sind schnellere Verfahren an den
    EU-Außengrenzen für Menschen mit geringen Bleibechancen. Johanna Roth
    aus dem Politikressort erklärt im Podcast, wie Deutschland die neuen
    Regeln bereits umsetzt und inwieweit sich das System mit den Grundwerten
    der EU vereinbaren lässt.

    Durch den Börsengang von SpaceX am heutigen Freitag wird Elon Musk aller
    Voraussicht nach der erste Billionär der Welt. Trotz roter Zahlen wird
    sein Unternehmen vor dem Börsengang mit 1,8 Billionen Dollar bewertet.
    Victor Gojdka aus dem Geld-Ressort erklärt, wie real das Vermögen von
    Musk ist, und ob Privatanleger lieber die Finger von SpaceX-Aktien
    lassen sollten.

    Und sonst so? Brötchen im Berliner Zoo.

     

    Moderation und Produktion: Imre Balzer

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Migration: Was bedeutet die EU-Vereinbarung zu Abschiebezentren?

    Europäische Asylreform GEAS: SPD fordert schrittweise Aufhebung von
    Grenzkontrollen

    Gemeinsames Europäisches Asylsystem: Flucht in die Realität

    Börsengang von SpaceX: Warum die Euphorie um die Mega-Börsengänge trügt

    SpaceX-Börsengang: Elon Musk will Ihr Geld. Sollten Sie es ihm auch
    geben?

    SpaceX-Börsengang: Start ins Geldall

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  • Vor dem EU-Gipfel nächste Woche hat Bundeskanzler Friedrich Merz im
    Bundestag eine Regierungserklärung abgegeben. Dabei verwies er auf die
    wirtschaftliche Lage und kündigte weitere Reformen in den Bereichen
    Arbeitsmarkt, Steuerpolitik und Sozialstaat an. Außerdem bekräftigte er
    die Unterstützung Deutschlands für die Ukraine und sprach sich für
    höhere Verteidigungsausgaben sowie eine Reform des EU-Haushalts ab 2028
    aus. Künftige Investitionen sollten stärker auf Wettbewerbsfähigkeit,
    Souveränität und Verteidigung ausgerichtet werden. Eine Aufstockung des
    EU-Haushalts oder neue gemeinsame Schulden lehnte er ab. Fabian
    Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, ordnet die Rede ein. 

    Zwischen den USA und dem Iran gilt nach offiziellen Angaben eine
    Waffenruhe. Nach iranischen Angaben haben die USA in der Nacht zum
    zweiten Mal in Folge Ziele im Iran angegriffen. Betroffen gewesen sein
    sollen demnach militärische Anlagen, darunter Kommunikations- und
    Überwachungssysteme. Die US-Seite bestätigt Angriffe auf iranische Ziele
    und erklärt, die Operationen seien abgeschlossen worden. Beide Seiten
    machen unterschiedliche Angaben dazu, ob die Waffenruhe weiterhin gilt.
    Wie diese widersprüchlichen Aussagen einzuordnen sind, erläutert Maxim
    Kireev, Redakteur für internationale Politik der ZEIT.

    Außerdem im Update: Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt steht wegen
    des möglichen Einsatzes von Künstlicher Intelligenz bei Reden und Texten
    in der Kritik. Die Plattform FragDenStaat wirft ihm vor, mehrere seiner
    Beiträge seien ganz oder teilweise KI-generiert. Voigt selbst verweist
    darauf, dass der Einsatz von KI Teil moderner Kommunikation sei. Wie
    dies zu bewerten ist, erklärt Robert Pausch, politischer Korrespondent
    im Politikressort der ZEIT.

     

    Und sonst so: Fifa verbietet Trikotdesign von Haiti

     

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Regierungserklärung von Friedrich Merz: Merz fordert mehr
    außenpolitisches Engagement Deutschlands

    Livestream: Regierungserklärung des Bundeskanzlers: Jetzt live: Die
    Regierungserklärung von Friedrich Merz

    Das Politikteil / Schwarz-rote Koalition: »Für alle wird es härter, nur
    für die Superreichen nicht«

    Was jetzt? / Nachrichtenpodcast: Sozialpartner im Kanzleramt: Warum erst
    jetzt?

    Sozialpartnerdialog im Kanzleramt: Ein Kompromiss in drei Stunden? Kaum
    vorstellbar

    Iran-Krieg: Trump bezeichnet Waffenruhe mit dem Iran als »so schwach wie
    nie«

    Krieg im Iran: US-Angriffe auf iranische Infrastruktur, Iran beschießt
    US-Stützpunkte

    Liveblog: Irankrieg: Iran stellt Waffenruhe nach US-Angriffen infrage

    Iran-Überblick: Iran sperrt nach US-Angriffen Meerenge komplett,
    US-Militär dementiert

    Mario Voigt: Gutachten enthält neue Plagiatsvorwürfe gegen Thüringer
    Regierungschef

    Künstliche Intelligenz: »FAZ« löscht Gastbeitrag von Mario Voigt wegen
    KI-Verdacht

     

     

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  • Heute beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer. An dem Turnier
    nehmen 48 Mannschaften aus der ganzen Welt teil, gespielt wird in den
    drei Gastgeberländern Mexiko, Kanada und den USA. Die Beziehungen der
    ausrichtenden Länder gelten untereinander als politisch angespannt. Aber
    auch viele Teilnehmerländer pflegen ein schwieriges Verhältnis zu den
    USA. Schließlich war Präsident Donald Trump in den vergangenen Jahren in
    zahlreiche internationale Konflikte und politische Auseinandersetzungen
    mit verschiedenen Staaten verwickelt. Unklar ist, wie reibungslos die
    Einreise für Teams und Fans verläuft und wie die USA als Gastgeber
    wahrgenommen werden. Ob ein Sportereignis wie die Weltmeisterschaft
    Einfluss auf die geopolitische Lage haben kann – und warum Donald Trump
    bei dieser WM dennoch in den Hintergrund geraten könnte, ordnet Lenz
    Jacobsen, Redakteur im Politischen Feuilleton der ZEIT, ein.

    In Frankreich hat der Tod der elfjährigen Lyhanna eine landesweite
    Debatte über den Umgang mit sexueller Gewalt gegen Kinder ausgelöst. Der
    mutmaßliche Täter wurde erst danach festgenommen, obwohl er zuvor
    mindestens siebenmal wegen sexueller Gewalt angezeigt worden sein soll.
    Teilweise wurden Verfahren eingestellt, obwohl belastende Indizien
    vorlagen. Der Fall hat in Frankreich massive Proteste ausgelöst.
    Tausende Menschen forderten Konsequenzen sowie den Rücktritt von
    Justizminister Gérard Darmanin. Wie der Minister auf die Vorwürfe
    reagiert und wie Kinder in Frankreich künftig besser vor sexualisierter
    Gewalt geschützt werden sollen, erläutert ZEIT-Autorin Annika Joeres.

     

    Und sonst so? Eine Raupe mit gefährlicher Haarpracht

     

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    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Spielplan der Fußball-WM: Wer spielt wann gegen wen?

    Fußball-WM 2026: Unser Spiel, unser Turnier, unser Pokal!

    New York: Basketballfans buhen Donald Trump bei NBA-Finalspiel aus

    WM 2026: Feindschaftsspiel

    Fall Lyhanna in Frankreich: Sieben Anzeigen wegen sexueller Gewalt, und
    nichts geschah

    Missbrauchsskandal in Kitas und Grundschulen: Das Grauen in Pariser
    Kitas

    Missbrauch an französischen Schulen: Die Kinder dachten, sie hätten es
    vielleicht so verdient

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  • Nach einem Messerangriff in Belfast ist es in Nordirland zu teils
    schweren Ausschreitungen gekommen. Der mutmaßliche Täter ist laut
    Polizei ein 30-jähriger Geflüchteter aus dem Sudan, der sich legal im
    Vereinigten Königreich aufhielt. Rechtsextreme Aktivisten hatten daher
    zu Protesten gegen Einwanderung aufgerufen. Was das alles mit dem
    Nordirlandkonflikt zu tun hat, erklärt Jochen
    Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT. 

    Die Nasa hat die Crew für die geplante Mission Artemis 3 vorgestellt.
    Erstmals wird ein Europäer teilnehmen: der Italiener Luca Parmitano.
    Warum es, anders als erwartet, nun doch kein Deutscher geworden ist,
    erläutert Stefan Schmitt, Redakteur im Wissenschaftsressort der ZEIT.

    Außerdem im Update: Amnesty International wirft Israel vor, im
    Westjordanland eine staatlich gesteuerte Vertreibung von Palästinensern
    zu betreiben und spricht von »ethnischer Säuberung«. 

     

    Und sonst so: Neue KI-Version von Anthropic veröffentlicht

     

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    Redaktion: Simone Gaul

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    Weitere Links zur Folge: 

    Nordirland: Vereint in Feindschaft

    Nordirland: Ausschreitungen und Proteste nach Messerangriff in Belfast

    Krawalle in Großbritannien: Der Frust hinter der Gewalt

    Messerangriff in Southport: "Erst musste die Justiz ihre Arbeit machen"

    Raumfahrt: Wie ein Handtuch am Pool, aber für den Mond

    Artemis-Mission der Nasa: Die Rückkehr zum Mond

    Artemis 3: Erster Europäer bei einer Mondmission ist Italiener und kein
    Deutscher

    Matthias Maurer: "Kein Deutscher auf dem Mond – das wäre sehr, sehr
    schade"

    Anthropic: Die haben den Vibe auf ihrer Seite

    Mythos-KI von Anthropic: Anthropic veröffentlicht Variante von KI-Modell
    Mythos

    Künstliche Intelligenz: »Claude Mythos halte ich für einen
    Marketingtrick«

    Künstliche Intelligenz: Anthropic fordert Pause bei Entwicklung von
    künstlicher Intelligenz

    Israelische Siedlungen: Amnesty wirft Israel »ethnische Säuberung« im
    Westjordanland vor

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  • Beim Koalitionsausschuss im Kanzleramt will die Bundesregierung die
    Weichen für Reformen bei Rente, Pflege, Krankenversicherung und Steuern
    stellen. Erstmals hat Bundeskanzler Friedrich Merz dazu auch Vertreter
    von Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften eingeladen. DGB-Chefin
    Yasmin Fahimi hat die Reformpläne der Regierung vorab als ökonomisch und
    sozial verfehlt kritisiert. Und beim DGB-Kongress wurde Merz sogar mit
    Buhrufen bedacht. Arbeitgeberverbände fordern hingegen niedrigere
    Sozialabgaben, weniger Bürokratie und mehr Flexibilität auf dem
    Arbeitsmarkt. Was bringt es, wenn in der Reformdebatte jetzt auch noch
    die buhrufenden Gewerkschaften und die enttäuschten Arbeitgeber
    mitreden? Darüber spricht Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der
    ZEIT. 

    Im Pazifik deutet sich ein neues El-Niño-Ereignis an. Forschungsteams
    beobachten steigende Wassertemperaturen sowie eine große sogenannte
    Kelvin-Welle aus warmem Wasser unter der Meeresoberfläche. Beides deutet
    darauf hin, dass sich das Klimaphänomen in den kommenden Monaten weiter
    verstärken könnte. Für Landwirtschaft, Fischerei und Versicherungen in
    verschiedenen Weltregionen spielen die Prognosen deshalb bereits jetzt
    eine Rolle. Wie El Niño entsteht und welche Rolle der menschengemachte
    Klimawandel dabei spielt, erklärt Claudia Valentin, Redakteurin im
    Wissenschaftsressort der ZEIT. 

     

    Und sonst so? Niedersachsen: Das ist (zehn Millionen Euro) groß

     

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Sozialreformen: Friedrich Merz fordert Sozialpartner zu
    Reformvorschlägen auf

    Das Politikteil / Schwarz-rote Koaltion: »Für alle wird es härter, nur
    für die Superreichen nicht«

    Frührente: Früher in Rente zu gehen, ist einfach nicht mehr drin

    Friedrich Merz: Und dann sagt Merz doch tatsächlich: »Wir schaffen das«

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