Afleveringen
-
In Großbritannien hat der Labour-Politiker Andy Burnham die Nachwahl im
nordenglischen Wahlkreis Makerfield gewonnen und sich damit einen Sitz
im Unterhaus gesichert. Mit dem Einzug ins Parlament könnte Burnham den
Premierminister Keir Starmer künftig als innerparteilicher Konkurrent
herausfordern. Dafür bräuchte er die Unterstützung von mindestens 20
Prozent der Labour-Abgeordneten. Ob daraus tatsächlich ein Machtwechsel
in London entstehen kann, ordnet Jochen Bittner, Auslandskorrespondent
der ZEIT, ein.
In der kommenden Woche will die Rentenkommission ihre Vorschläge für die
Zukunft des deutschen Rentensystems vorstellen. Schon jetzt wird darüber
diskutiert, wie die Rente langfristig finanziert werden kann. Dabei
taucht immer wieder eine Forderung auf: Auch Beamte sollen künftig in
die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Befürworter argumentieren,
dass damit mehr Menschen zum System beitragen würden. Andere verweisen
darauf, dass eine solche Reform die finanziellen Probleme der
Rentenversicherung nicht automatisch lösen würde. Was sich dadurch
wirklich ändern könnte, erklärt Carla Neuhaus, Redakteurin im
Wirtschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Lesen ist sexy
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Andy Burnham: Starmer-Kritiker Burnham fordert Richtungswechsel der
Labour-Partei
Wahlkampf in Großbritannien: Sie meinen es nicht böse. Sie verachten
einfach die Eliten
Großbritannien: Parteirivale von Keir Starmer gewinnt Nachwahl in
Makerfield
Regierungskrise in London: Burnham zurück in Westminster – was macht
Premier Starmer?
Großbritannien: Starmer will sich möglichem Machtkampf gegen Andy
Burnham stellen
Rente: Rentenkommission einigt sich offenbar auf Empfehlungen
Rentenreform: Bärbel Bas will Beamte in gesetzliche Rentenversicherung
einbeziehen
Rentenversicherung: Beitrag zur Rentenversicherung könnte 2028 auf fast
20 Prozent steigen
Beamtenprivilegien: Was passieren würde, wenn man Beamten ihre
Privilegien nähme
Fußballpodcast zur WM: Kicken kann er
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Beim EU-Gipfel ist Ratspräsident António Costa wegen nicht abgestimmter
Kontakte zu Russland in die Kritik geraten. Nach Angaben seines Büros
hatte Costas Kabinettschef Gespräche geführt, um diplomatische Kanäle
nach Moskau offenzuhalten. Mehrere Staats- und Regierungschefs, darunter
Bundeskanzler Friedrich Merz, kritisierten das Vorgehen. Ob sich
innerhalb der EU ein neuer Konflikt über den Umgang mit Russland
abzeichnet und welche Folgen das für die Ukraine haben könnte, ordnet
Johanna Roth aus dem Politikressort der ZEIT ein.
Die in der Schweiz geplanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran
über ein weitreichenderes Abkommen sind abgesagt worden. Das Schweizer
Außenministerium teilte mit, dass es bislang keinen neuen Termin gebe.
Als Grund wurden logistische Probleme genannt. Parallel dazu wächst in
den USA die Kritik am geplanten Abkommen. Widerstand kommt vor allem aus
den Reihen der Republikaner. Für US-Präsident Donald Trump gilt eine
Einigung als politisch wichtig, da der Krieg von Beginn an
innenpolitisch umstritten war. Ob die abgesagten Gespräche und die
Kritik aus den eigenen Reihen die Verhandlungen gefährden könnten,
ordnet Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ein.
Außerdem im Update: Israel und die Hisbollah haben sich nach Angaben aus
US-Regierungskreisen auf eine Waffenruhe geeinigt. Die von den USA und
Katar vermittelte Vereinbarung soll demnach bereits am Nachmittag in
Kraft getreten sein.
Und sonst so: Hitze-Crêpes in Paris braten
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
EU-Gipfel: Kontaktaufnahme zu Russland durch Costa stößt auf Kritik in
der EU
Wladimir Putin: Weiß er noch, was er tut?
EU-Gipfel in Brüssel: EU-Gipfel beginnt, Merz lehnt neue europäische
Schulden ab
G7-Gipfel: Die letzte Phase der Trauer ist Akzeptanz
Ukrainekrieg: EU verlängert Sanktionen gegen Russland um zwölf Monate
Abkommen zwischen Iran und USA: Zeile für Zeile ein schwieriger Deal
USA und Iran: Das steht im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran
Irankrieg: Schweiz bestätigt Absage der Gespräche zwischen USA und Iran
Beendigung des Irankriegs: Republikaner halten US-Iran-Abkommen für
»außenpolitischen Fehler«
Was jetzt? / Abkommen zwischen USA und Iran: Ein Deal auf Kosten des
iranischen Volkes?
USA und Iran: Am Ende steht das Regime als Gewinner da
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Zijn er afleveringen die ontbreken?
-
Die USA und der Iran haben ihr Rahmenabkommen zur Beendigung des Kriegs
offiziell unterzeichnet. Neben dem Ende aller Militäroperationen
verspricht das Abkommen dem Iran auch wirtschaftliche Erleichterungen.
Bedeutet das mehr Wohlstand für die iranische Zivilbevölkerung? Und
welche Folgen könnte das Abkommen für diejenigen haben, die sich
politische Veränderung wünschen? Diese Fragen und weitere beantwortet
Iranexperte Omid Rezaee bei Was jetzt?.
Auf dem EU-Gipfel in Brüssel steht der Umgang mit Chinas
Handelspraktiken im Fokus. Während Frankreich nun einen härteren Kurs
fordert, scheut Deutschland einen Handelskonflikt aus Sorge vor den
Folgen für die schwächelnde Wirtschaft im Land. Wirtschaftsredakteur Max
Hägler erklärt im Podcast, warum die EU-Länder unterschiedliche
Positionen vertreten und wie deutsche Unternehmen zum Vorgehen der
Bundesregierung stehen.
Und sonst so? Besser spät als nie: Geldbeutel taucht nach einem
Vierteljahrhundert auf.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Hannah Grünewald und Imre Balzer
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
USA und Iran: Das steht im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran
Liveblog: Irankrieg: Deutsche Marine auf dem Weg zu möglichem Einsatz in
Straße von Hormus
Vereinbarung mit dem Iran: Ein Deal ohne Rücksicht auf Verluste
(anderer)
EU-Gipfel in Brüssel: Die EU sucht ihren Kurs im Wettbewerb mit China
China und die EU: Ein Drama von existenziellem Ausmaß
China und Europa: China ist nur systematisch zu begegnen
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Für das neue Arbeitszeitgesetz liegt ein erster Entwurf des
SPD-geführten Arbeitsministeriums vor. Union und SPD hatten sich im
Koalitionsvertrag darauf geeinigt, das Gesetz zu ändern. Im Zentrum der
jetzt vorgelegten Reform stehen zwei Punkte: Statt des täglichen
Achtstundentags sollen sich Tarifvertragsparteien in Zukunft auch auf
eine maximale Arbeitszeit pro Woche einigen können. Außerdem plant das
Ministerium neue Vorgaben zur Arbeitszeiterfassung . Im Podcast ordnet
Wirtschaftsredakteurin Tina Groll ein, was die Kritik am Vorschlag ist
und wo die genauen politischen Konfliktlinien verlaufen.
US-Präsident Donald Trump und Irans Präsident Massud Peseschkian haben
ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Kriegs zwischen beiden Ländern
unterzeichnet. In den kommenden 60 Tagen soll nun weiter über einen
Frieden und die Zukunft der Region verhandelt werden. Um welche
Streitpunkte es dabei genau geht und wie sich die Einigung auf die
deutsche Wirtschaft auswirkt, erklärt Mark Schieritz, stellvertretender
Ressortleiter Politik bei der ZEIT, in der heutigen Folge.
Außerdem im Update: Bei ihrem größten Drohnenangriff auf Moskau seit
mindestens zwei Jahren hat die Ukraine eine Ölraffinerie in Brand
gesetzt.
Und sonst so? Du bist gut genuuuug
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Arbeitszeitgesetz: Union lehnt SPD-Entwurf zur Arbeitszeit ab
Arbeitszeitgesetz: Bundesarbeitsministerin plant Pflicht zur
Arbeitszeiterfassung
Reform des Arbeitszeitgesetzes: Gewerkschaften warnen vor
Gesundheitsschäden bei längeren Arbeitstagen
USA und Iran: Das steht im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran
Liveblog: Irankrieg: Deutsche Marine auf dem Weg zu möglichem Einsatz in
Straße von Hormus
Vereinbarung mit dem Iran: Ein Deal ohne Rücksicht auf Verluste
(anderer)
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Im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran geht es neben dem
Atomprogramm und Sicherheitsfragen auch um wirtschaftliche
Zugeständnisse. Der von der US-Regierung offengelegte Text zeigt:
Geplant ist auch ein Fonds zum Wiederaufbau iranischer Infrastruktur mit
einem Volumen von rund 300 Milliarden Dollar. Bisher hatten die USA
Reparationszahlungen offiziell ausgeschlossen. In Zukunft könnten
außerdem Sanktionen gelockert, eingefrorene iranische Vermögen
freigegeben und Handelsbeziehungen erleichtert werden. Wie viel Geld
womöglich in das Iranabkommen fließt, ordnet Michael Thumann,
außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, im Podcast ein.
Bei den UN-Klimaverhandlungen in Bonn wird über ein mögliches neues Ziel
für die Weltklimapolitik beraten. Die künftige COP31-Präsidentschaft der
Türkei setzt sich dafür ein, dass bis 2035 rund 35 Prozent des
weltweiten Energieverbrauchs durch Strom gedeckt werden. Hintergrund
ist, dass Strom aus Wind- und Solaranlagen als besonders effizient gilt.
Eine stärkere Elektrifizierung könnte deshalb den weltweiten
Energieverbrauch senken und den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren.
Wie realistisch die Umsetzung dieses Vorhabens ist, erklärt Stefan
Schmitt, Redakteur im Wissenschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Adidas geht das V aus.
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Ende des Irankriegs: Im Blindflug durch die Welt
Irankrieg: Iranabkommen enthält Milliarden-Investitionen und Ende von
Sanktionen
Öffnung der Straße von Hormus: »Schiffe in aller Welt, startet eure
Motoren«
Straße von Hormus: So legt der Krieg die Straße von Hormus lahm
UN-Klimaverhandlungen in Bonn: UN-Klimachef fordert mehr Anstrengungen
beim Klimaschutz
Energiemonitor: Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung – täglich
aktualisiert
Energie: Deutschland führt erstmals seit Jahren mehr Strom aus, als es
einführt
Bundesnetzagentur: Solaranlagenbesitzer sollen stärker an Netzkosten
beteiligt werden
Internationale Energieagentur: IEA erwartet deutlichen Anstieg des
Stromverbrauchs weltweit
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In Hamburg beginnt am Mittwoch die Innenministerkonferenz. Dabei geht es
auch um die deutsche Migrationspolitik: Der Vorsitzende Andy Grote
fordert niedrigere Hürden für Abschiebungen straffälliger Flüchtlinge.
Was rechtlich möglich ist und ob das mehr Sicherheit bringt, erklärt der
Sozialwissenschaftler Marcus Engler, der am Deutschen Zentrum für
Integrations- und Migrationsforschung unter anderem zu europäischer und
globaler Migrationspolitik forscht.
Die Meldestellen des Bundesverbands der Recherche- und
Informationsstellen Antisemitismus (Rias) haben für 2025 insgesamt 8.725
antisemitische Vorfälle dokumentiert, 100 mehr als im Vorjahr. Besonders
stark nahmen rechtsextrem motivierte Vorfälle zu, auch Antisemitismus im
Netz stieg deutlich an. Rias-Geschäftsführer Benjamin Steinitz warnte,
Antisemitismus drohe sich zu normalisieren.
Außerdem im Update:
Am Mittwoch ist der zweitägige G7-Gipfel im französischen
Évian-les-Bains zu Ende gegangen. Bundeskanzler Friedrich Merz hob die
Zusammenarbeit der G7-Staaten bei kritischen Rohstoffen und künstlicher
Intelligenz hervor. Mit Partnerländern wollen die G7 Förderung,
Verarbeitung und Wiederverwertung kritischer Rohstoffe verbessern.
Und sonst so? »Pizza-Weltmeister« aus Ludwigshafen
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Mira Schrems
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Weitere Links zur Folge:
Abschiebungen: Grote will Hürden für Abschiebung straffälliger
Flüchtlinge senken
Abschiebungen: In Zellen zusammengepfercht, von Kameras beobachtet –
jahrelang
Gemeinsames Europäisches Asylsystem: Flucht in die Realität
Antisemitismus in Deutschland: Meldestellen dokumentieren 2025 mehr als
8.700 antisemitische Vorfälle
Antisemitismus: Haben Juden ein Recht auf Döner?
Évian-les-Bains: Friedrich Merz hebt »starke« G7-Unterstützung für
Ukraine hervor
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Die EU steht kurz vor einer grundlegenden Reform des Gentechnikrechts,
die den Umgang mit sogenannten neuen genomischen Techniken erleichtern
soll. Dabei geht es vor allem um Verfahren wie die Genschere CRISPR-Cas,
mit denen das Erbgut von Pflanzen gezielt verändert werden kann.
EU-Kommission, Parlament und Rat stimmen nun darüber ab, ob genetisch
veränderte Pflanzen künftig weniger streng reguliert werden sollen.
Besonders Pflanzen mit wenigen Eingriffen ins Erbgut würden dabei
weitgehend wie konventionelle Züchtungen behandelt, ohne umfassende
Risikoprüfung oder Kennzeichnungspflichten. Befürworter der Reform
erhoffen sich schnellere Züchtungsfortschritte und besser angepasste
Pflanzen für den Klimawandel. Kritiker warnen vor möglichen
Umweltfolgen, Risiken für die Biodiversität und fehlender Transparenz
für Verbraucher. Was das für die Sicherheit von Lebensmitteln bedeutet,
erklärt Andreas Sentker, geschäftsführender Redakteur der ZEIT.
Union und SPD diskutieren weiterhin über eine Reform der
Einkommensteuer, mit der vor allem mittlere Einkommen entlastet werden
sollen. Die SPD setzt dabei auf Entlastungen für mittlere Einkommen und
höhere Beiträge von Spitzenverdienern, während die Union
Steuererhöhungen ablehnt und zusätzlich Entlastungen für Unternehmen
fordert. Der Ökonom Stefan Bach vom DIW hat einen Kompromissvorschlag
vorgelegt, der Elemente beider Positionen aufgreift. Was der Vorschlag
konkret vorsieht, was er für wen bedeuten würde – und ob er Chancen auf
Umsetzung hat, erläutert Tina Groll, Redakteurin im Wirtschaftsressort
der ZEIT.
Und sonst so? Cat content bei »Romeo und Julia«
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
EU-Gentechnik: Kommt jetzt die neue Gentechnik?
Crispr/Cas9: Evolution aus dem Labor
Grüne Gentechnik: Was sind schon 20 Eingriffe in die DNA?
Klimakrise: Klimaerwärmung verringert Ernte in den nächsten Jahren um
acht Prozent
Gentechnik: Wem gehört der Brokkoli?
Reform der Einkommensteuer: Warum die Steuerreform so schwierig ist
Steuerreform: Klingbeil strebt Entlastung für mittlere Einkommen an
Einkommensteuer: Lars Klingbeil fordert Beitrag von Spitzenverdienern
Einkommenssteuerreform: Die Lösung für das Steuerproblem der Koalition?
Beiträge zur Krankenkasse: So teuer wird Ihre Krankenversicherung in
diesem Jahr
Sozialabgaben: Besserverdienende sollen ab 2026 höhere Sozialbeiträge
zahlen
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Die Staats- und Regierungschefs der G7 sind im französischen Évian zu
einem Gipfeltreffen zusammengekommen. Im Mittelpunkt des Treffens stehen
die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten. Diskutiert wird auch die
mögliche Rolle Europas und Deutschlands bei einem Friedensprozess. Dabei
geht es unter anderem um die Frage, ob sich Deutschland künftig an einer
Mission zur Absicherung der Straße von Hormus beteiligen könnte.
Begleitet wird der Gipfel von Protesten. Im benachbarten Genf
demonstrierten nach Polizeiangaben rund 20.000 Menschen gegen die G7.
Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ordnet die
wichtigsten Themen des Gipfels ein.
Beim G7-Gipfel im französischen Évian beraten die Staats- und
Regierungschefs auch über das angekündigte Abkommen zwischen den USA und
dem Iran. US-Präsident Donald Trump hat die Vereinbarung laut seinem
Vizepräsidenten bereits elektronisch unterzeichnet. Die formelle
Unterzeichnung soll am Freitag in der Schweiz erfolgen. Trotz dieser
Einigung gibt es Akteure, die dem Abkommen kritisch gegenüberstehen:
Teile des iranischen Machtapparats, Gegner des iranischen Regimes sowie
die israelische Regierung. Welche Gründe sie dafür haben, erläutert
ZEIT-Volontär Omid Rezaee.
Außerdem im Update: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat in Berlin
ein neues Zentrum zur Abwehr hybrider Gefahren eröffnet. Das Zentrum
soll Polizei, Verfassungsschutz, Bundesbehörden, Länder sowie das
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik enger vernetzen.
Ziel ist ein schnellerer Informationsaustausch und eine bessere
Früherkennung solcher Angriffe.
In Polen ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Mordes an einem
russischen Künstler und Putin-Kritiker. Der 44-jährige Semjon Skrepezki
wurde nach Angaben der Ermittler auf offener Straße getötet. Inzwischen
wurden zwei belarussische Staatsangehörige festgenommen. Skrepezki war
für satirische und politische Karikaturen bekannt, unter anderem von
Wladimir Putin.
Und sonst so: Warum viele Supermärkte gegen den Uhrzeigersinn aufgebaut
sind
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Selenskyj schlägt Putin Treffen in
den USA vor
Krieg im Iran: US-Angriffe auf iranische Infrastruktur, Iran beschießt
US-Stützpunkte
Regierungserklärung von Friedrich Merz: Merz fordert mehr
außenpolitisches Engagement Deutschlands
Straße von Hormus: Pistorius lehnt Beteiligung an Sicherung der Straße
von Hormus ab
G7-Gipfel in Évian: Vereinzelte Ausschreitungen in Genf bei Protest
gegen G7-Gipfel
Liveblog: Évian-les-Bains: G7 planen offenbar neue Energiesanktionen
gegen Russland
Was jetzt? / Irankrieg: USA und Iran verkünden überraschend Einigung
USA und Iran: So leicht wird er den Krieg nicht los
G7-Gipfel: Trump spricht mit G7-Staatschefs über Iran-Abkommen
Öffnung der Straße von Hormus: »Schiffe in aller Welt, startet eure
Motoren«
Berlin: Alexander Dobrindt eröffnet Zentrum zur Abwehr hybrider
Bedrohungen
Putin-Kritiker: Russischer Künstler Semyon Skrepetsky in Polen
erschossen
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Mehrere deutsche Spitzenpolitiker, unter anderem Digitalminister Karsten
Wildberger (CDU) und Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU),
sind zuletzt durch von künstlicher Intelligenz (KI) generierte Reden und
Beiträge aufgefallen. Eine Recherche der ZEIT legt nahe, dass mehrere
von Wildberger gehaltene Reden größtenteils von einer KI verfasst
wurden. Auch zwei Gastbeiträge des CDU-Ministers in großen Zeitungen hat
demnach weder er selbst geschrieben noch sein Team – sondern ChatGPT
oder ein ähnliches KI-Modell. Dürfen Politiker sich Reden von KI
schreiben lassen? Und was bedeutet es für die Demokratie, wenn sie das
tun? Dazu spricht die ZEIT-Politikredakteurin Eva Ricarda Lautsch im
Podcast.
Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und der Iran in der
Nacht zum Montag auf ein Rahmenabkommen zur Beilegung des Kriegs
verständigt. Das bestätigte neben der US-Regierung und dem Iran auch der
Vermittler Pakistan. Blockierte Handelsrouten und steigende Preise sind
weltweit als wirtschaftliche Folgen des Kriegs zu spüren. Sollte es
tatsächlich zu einem Friedensvertrag kommen: Wie sähen die Auswirkungen
auf die Weltwirtschaft aus? Dazu recherchiert hat die Leiterin des
Ressorts Wirtschaft der ZEIT, Ileana Grabitz.
Und sonst so? Beschwerdechor
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Christina Felschen, Mira Schrems
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Weitere Links zur Folge:
KI in der Politik: Demokratische Automaten
Karsten Wildberger: »Das komfortable Gefühl einer in sich stimmigen
Erzählung«
Künstliche Intelligenz in der Politik: Vor einer Rede in Buchenwald geht
man in sich – und nicht ins Netz
Öffnung der Straße von Hormus: Iran
Rahmenabkommen im Irankrieg: Was über die Einigung zwischen den USA und
dem Iran bekannt ist
Iran und USA: Iran veröffentlicht Details zu geplantem »Deal«
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Die USA und der Iran haben sich auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung
des Kriegs geeinigt. Offen bleibt aber vieles: Über das iranische
Atomprogramm und den Abbau von US-Sanktionen soll weiter verhandelt
werden. ZEIT-Korrespondent Jörg Lau erklärt, warum das Abkommen
kritisiert wird – und wie es das Machtgefüge im Nahen Osten verändern
könnte.
Auch die Partie der iranischen Nationalmannschaft in Los Angeles gegen
Neuseeland wird von politischen Debatten begleitet. ZEIT-Journalist und
Iran-Experte Omid Rezaee spricht im Podcast darüber, wofür das
Nationalteam heute steht und wie die Menschen im Iran auf die Partie
blicken.
Laut dem neuen nationalen Bildungsbericht hängt Bildungserfolg in
Deutschland weiterhin stark von der sozialen Herkunft ab. Martin Spiewak
aus dem ZEIT-Bildungsressort ordnet die Ergebnisse ein – und erklärt, wo
es trotz allem Fortschritte gibt.
Außerdem im Update: Bei russischen Angriffen auf die Ukraine wurden elf
Menschen getötet. In Kyjiw wurde dabei auch das zum Unesco-Welterbe
gehörende Höhlenkloster schwer beschädigt.
Und sonst so? Historischer DDR-Schnellzug rollt wieder
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Redaktion: Philip-Johann Moser
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USA und Iran: Am Ende steht das Regime als Gewinner da
Liveblog: Irankrieg: Israel schließt Rückzug aus dem Südlibanon aus
Rahmenabkommen im Irankrieg: Was über die Einigung zwischen den USA und
dem Iran bekannt ist
Iranische Nationalmannschaft: Iran spielt gegen Iran
Nationaler Bildungsbericht 2026: Bildungschancen in Deutschland immer
noch stark abhängig von Herkunft
Norwegisches Königshaus: Marius Borg Høiby wegen Vergewaltigung zu vier
Jahren Haft verurteilt
Russischer Luftangriff: Dach des Kyjiwer Höhlenklosters nach russischem
Angriff beschädigt
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Der Iran und die USA haben sich auf ein Rahmenabkommen zum Kriegsende
geeinigt. Das hat Pakistan als Vermittler bekanntgegeben. Demnach sollen
alle Kämpfe sofort enden, auch im Libanon. US-Präsident Donald Trump
kündete außerdem ein Ende der Seeblockade an der Straße von Hormus an.
Heute beginnt der G7-Gipfel im französischen Évian. Bis Mittwoch beraten
sich dort die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer
Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und der
USA gemeinsam mit vielen Gästen. Zu besprechen gibt es einiges, allem
voran die Enwicklungen im Irankrieg. Aber es gibt auch viel Protest. Im
Podcast erklärt Anna Sauerbrey, die außenpolitische Koordinatorin der
ZEIT, welche Themen dieses Jahr beim G7-Gipfel auf der Agenda stehen und
welche Bedeutung das Treffen heutzutage noch hat.
Nach den rechtsextremen Ausschreitungen in Belfast in der vergangenen
Woche ist die Stadt noch immer am Sortieren, was da genau passiert ist.
Was macht so eine Eskalation mit einer Stadt, deren Bewohner und
Bewohnerinnen in den vergangenen Jahrzehnten viel Gewalt erleben
mussten? Fiona Weber-Steinhaus aus dem Auslandsressort der ZEIT war dort
und hat mit den Menschen gesprochen.
Und sonst so? Ganz, ganz viele Tore
Moderation und Produktion: Simone Gaul
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G7-Gipfel: Bischöfe aus G7-Staaten richten Friedensappell an ihre
Regierungen
G7-Gipfel: Donald Trump bestätigt Teilnahme am G7-Treffen in Frankreich
Verhandlungen im Irankrieg: Wieder nur eine Luftnummer – oder etwa
nicht?
Ausschreitungen in Belfast: Alte Muster, neue Feinde
Nordirland: Tausende gehen in Nordirland gegen Rassismus auf die Straße
Nordirland: Ausschreitungen und Proteste nach Messerangriff in Belfast
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US-Präsident Donald Trump feiert am Sonntag seinen 80. Geburtstag – und,
zumindest offiziell, den 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten. Dafür
hat er eine Kampfarena im Garten des Weißen Hauses in Washington, D. C.
aufbauen lassen. Trump wird dort Mixed Martial Arts-Kämpfe (MMA)
austragen lassen. Während Trumps Umfragewerte seit Monaten schlecht sind
und sich die Republikanische Partei fragt, wie sie im November die
Zwischenwahlen mit diesem Mann im Weißen Haus überstehen soll, baut
Trump den Persönlichkeitskult um ihn konsequent aus. Warum der
US-Präsident es selbst bei seinen Anhängern damit überreizen könnte,
erklärt die internationale Korrespondentin der ZEIT, Rieke Havertz.
Mit einer Volksabstimmung am Sonntag will die rechte Schweizerische
Volkspartei (SVP) die Migration in die Schweiz stark eindämmen. Die
Eidgenossen stimmen dann über die sogenannte Keine
10-Millionen-Schweiz! ab. Wenn die Initiative Erfolg haben sollte,
könnte die Schweiz als erstes Land der Welt einen Bevölkerungsdeckel
einführen. Über die möglichen Folgen spricht der Leiter des Schweizer
Büros der ZEIT in Zürich, Matthias Daum.
Und sonst so? Kultur im Zug zwischen Berlin und Warschau
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems
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Donald Trump: Ich, Ich, Ich
»UFC Freedom 250«: Trumps Geburtstag
USA: Sie waren mal ein Sehnsuchtsort
Bevölkerungsentwicklung: Schließt die Schweiz ihre Tür?
Dichtestress: Wie viel Nähe darf es sein?
Bevölkerungsdeckel in der Schweiz: Wollen uns die Schweizer noch?
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Vom 11. Juni bis zum 19. Juli 2026 findet die Fußballweltmeisterschaft
der Männer statt. Ausgetragen wird das Turnier in den USA, Kanada und
Mexiko. Von dort aus begleiten Christian Spiller, Ressortleiter Sport
bei der ZEIT, und Oliver Fritsch, Redakteur im Ressort Sport, das
Turnier. Gemeinsam mit dem Sportredakteur und Podcasthost Fabian Scheler
sprechen sie im Videopodcast »Kicken kann er« über ihre Eindrücke und
analysieren alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft nach Abpfiff.
Die erste Folge, zur Eröffnung der Fußball-Weltmeisterschaft, können Sie
hier als "Was jetzt?"-Spezial hören. Alle weiteren Analysen am Morgen
nach den Deutschland-Spielen finden Sie hier.
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In der Nacht zum 8. Juni hat das iranische Regime erstmals Israel
angegriffen, ohne dass Israel zuvor den Iran angegriffen hatte. Die
Islamische Republik hat die Raketenangriffe nicht mit der Verteidigung
des eigenen Territoriums begründet, sondern mit israelischen Angriffen
auf Beirut und zugleich Israel mit weiteren Schlägen gedroht, sollte es
seine Angriffe im Libanon fortsetzen oder auf die iranischen Raketen
reagieren. Damit macht das iranische Regime den Libanon zum eigenen
Kriegsgrund – und verschiebt die Logik der Konfrontation. Wieso der
Angriff als Symptom des »neuen Egos des Iran« verstanden werden kann,
erklärt der Iranexperte der ZEIT, Omid Rezaee.
Vier Erntehelfer sind in Italien mutmaßlich ermordet worden, weil sie
ihren Lohn eingefordert haben sollen. Das berichtet ein fünfter
Erntehelfer, der 33-jährige Alamyar, der aus dem brennenden Minivan in
Amendolara in der Region Kalabrien entkommen konnte, in dem drei
Afghanen und ein Pakistaner starben. Nach Angaben der Ermittler starben
sie, weil aus einem Streit um ein paar Euro eine Hinrichtung wurde. Die
mutmaßlichen Täter gehören offenbar zu einem System, das in Italien
lange bekannt ist: den sogenannten Caporali, Vermittler, die Erntehelfer
anwerben, kontrollieren und illegal beschäftigen. Über das System
spricht der ZEIT-Autor Michael Braun.
Und sonst so? Handtasche aus Dinosaurier-Leder findet keinen Käufer.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Iran im Krieg: Das neue Ego des Iran
Irankrieg: Die nächste Eskalation
USA und Israel: »Er entscheidet nicht«
Erntehelfer in Kalabrien: Lebendig verbrannt für billige Erdbeeren
Erntehelfer in Südeuropa: Er pflückt unser Obst, für 40 Euro am Tag
Ausbeutung in Nagelstudios: Wurden diese schönen Nägel durch
Menschenhandel ermöglicht?
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Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat am Freitag die umstrittene
Reform des Gesundheitssystems in den Bundestag eingebracht. Die
Opposition hat die Pläne der Bundesregierung scharf kritisiert und die
Reform bei der ersten Debatte zum Thema als unsozial und unwirksam
kritisiert. Die Linken-Gesundheitsexpertin Stella Merendino warf Warken
vor, zu sparen, »wo Menschen gepflegt, behandelt und gerettet werden«.
Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen sagte »dieser Sozialpolitik den
Kampf an«. Wie Ärztinnen und Ärzte auf die Reform blicken, hat sich die
ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Carla Neuhaus angehört.
Nicht nur der Bundestag, auch der Bundesrat ist am Freitag in Berlin
zusammengekommen und auch dort wurde Widerstand gegen die von Nina
Warken vorgestellte Gesundheitsreform laut. Die Länderkammer hat sich
auf eine Stellungnahme geeinigt, in der sie viele Änderungen fordert.
Und hat außerdem Entscheidungen zu einer Rentenerhöhung, einer
Apothekenreform zur besseren Versorgung mit Arzneimitteln, zur
Einführung der elektronischen Fußfessel sowie einer Senkung der
Luftverkehrsteuer getroffen.
Außerdem im Update:
Buckelwal Timmy lebte nach seiner Freisetzung wohl noch fünf Tage
weiter, wie Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD)
am Freitag auf einer Pressekonferenz mitgeteilt hat. Die ausgewerteten
Daten des Senders, den das an der Ostseeküste gestrandete und in einer
umstrittenen Aktion in die Nordsee gebrachte Tier zuletzt getragen
hatte, deuten darauf hin, dass es noch mehr als 200 Kilometer Richtung
Ostsee schwamm, ehe es am 6. oder 7. Mai vor der Küste Dänemarks starb.
Und sonst so? Was es mit dem Sonnenschirmverbot an einem Strand auf
Sardinien auf sich hat
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Gesetzliche Krankenversicherung: »Man kann nur die Praxis auf
Privatpatienten umstellen«
GKV-Reform: Gesundheitsreform stößt im Bundestag auf großen Widerstand
GKV-Sparpaket: Was für eine Enttäuschung!
Gewaltschutzgesetz: Gewaltopfer sollen durch Fußfessel am Täter
geschützt werden
Luftverkehrsteuer: Bundesrat stimmt Senkung der Flugsteuer zu
Buckelwal: Glaube, Liebe, Hope
Ostsee: Buckelwal lebte nach Befreiung wohl noch fünf Tage weiter
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Nach jahrelangen Verhandlungen tritt heute das Gemeinsame Europäische
Asylsystem in Kraft. Kern der Reform sind schnellere Verfahren an den
EU-Außengrenzen für Menschen mit geringen Bleibechancen. Johanna Roth
aus dem Politikressort erklärt im Podcast, wie Deutschland die neuen
Regeln bereits umsetzt und inwieweit sich das System mit den Grundwerten
der EU vereinbaren lässt.
Durch den Börsengang von SpaceX am heutigen Freitag wird Elon Musk aller
Voraussicht nach der erste Billionär der Welt. Trotz roter Zahlen wird
sein Unternehmen vor dem Börsengang mit 1,8 Billionen Dollar bewertet.
Victor Gojdka aus dem Geld-Ressort erklärt, wie real das Vermögen von
Musk ist, und ob Privatanleger lieber die Finger von SpaceX-Aktien
lassen sollten.
Und sonst so? Brötchen im Berliner Zoo.
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Migration: Was bedeutet die EU-Vereinbarung zu Abschiebezentren?
Europäische Asylreform GEAS: SPD fordert schrittweise Aufhebung von
Grenzkontrollen
Gemeinsames Europäisches Asylsystem: Flucht in die Realität
Börsengang von SpaceX: Warum die Euphorie um die Mega-Börsengänge trügt
SpaceX-Börsengang: Elon Musk will Ihr Geld. Sollten Sie es ihm auch
geben?
SpaceX-Börsengang: Start ins Geldall
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Vor dem EU-Gipfel nächste Woche hat Bundeskanzler Friedrich Merz im
Bundestag eine Regierungserklärung abgegeben. Dabei verwies er auf die
wirtschaftliche Lage und kündigte weitere Reformen in den Bereichen
Arbeitsmarkt, Steuerpolitik und Sozialstaat an. Außerdem bekräftigte er
die Unterstützung Deutschlands für die Ukraine und sprach sich für
höhere Verteidigungsausgaben sowie eine Reform des EU-Haushalts ab 2028
aus. Künftige Investitionen sollten stärker auf Wettbewerbsfähigkeit,
Souveränität und Verteidigung ausgerichtet werden. Eine Aufstockung des
EU-Haushalts oder neue gemeinsame Schulden lehnte er ab. Fabian
Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, ordnet die Rede ein.
Zwischen den USA und dem Iran gilt nach offiziellen Angaben eine
Waffenruhe. Nach iranischen Angaben haben die USA in der Nacht zum
zweiten Mal in Folge Ziele im Iran angegriffen. Betroffen gewesen sein
sollen demnach militärische Anlagen, darunter Kommunikations- und
Überwachungssysteme. Die US-Seite bestätigt Angriffe auf iranische Ziele
und erklärt, die Operationen seien abgeschlossen worden. Beide Seiten
machen unterschiedliche Angaben dazu, ob die Waffenruhe weiterhin gilt.
Wie diese widersprüchlichen Aussagen einzuordnen sind, erläutert Maxim
Kireev, Redakteur für internationale Politik der ZEIT.
Außerdem im Update: Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt steht wegen
des möglichen Einsatzes von Künstlicher Intelligenz bei Reden und Texten
in der Kritik. Die Plattform FragDenStaat wirft ihm vor, mehrere seiner
Beiträge seien ganz oder teilweise KI-generiert. Voigt selbst verweist
darauf, dass der Einsatz von KI Teil moderner Kommunikation sei. Wie
dies zu bewerten ist, erklärt Robert Pausch, politischer Korrespondent
im Politikressort der ZEIT.
Und sonst so: Fifa verbietet Trikotdesign von Haiti
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Regierungserklärung von Friedrich Merz: Merz fordert mehr
außenpolitisches Engagement Deutschlands
Livestream: Regierungserklärung des Bundeskanzlers: Jetzt live: Die
Regierungserklärung von Friedrich Merz
Das Politikteil / Schwarz-rote Koalition: »Für alle wird es härter, nur
für die Superreichen nicht«
Was jetzt? / Nachrichtenpodcast: Sozialpartner im Kanzleramt: Warum erst
jetzt?
Sozialpartnerdialog im Kanzleramt: Ein Kompromiss in drei Stunden? Kaum
vorstellbar
Iran-Krieg: Trump bezeichnet Waffenruhe mit dem Iran als »so schwach wie
nie«
Krieg im Iran: US-Angriffe auf iranische Infrastruktur, Iran beschießt
US-Stützpunkte
Liveblog: Irankrieg: Iran stellt Waffenruhe nach US-Angriffen infrage
Iran-Überblick: Iran sperrt nach US-Angriffen Meerenge komplett,
US-Militär dementiert
Mario Voigt: Gutachten enthält neue Plagiatsvorwürfe gegen Thüringer
Regierungschef
Künstliche Intelligenz: »FAZ« löscht Gastbeitrag von Mario Voigt wegen
KI-Verdacht
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Heute beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer. An dem Turnier
nehmen 48 Mannschaften aus der ganzen Welt teil, gespielt wird in den
drei Gastgeberländern Mexiko, Kanada und den USA. Die Beziehungen der
ausrichtenden Länder gelten untereinander als politisch angespannt. Aber
auch viele Teilnehmerländer pflegen ein schwieriges Verhältnis zu den
USA. Schließlich war Präsident Donald Trump in den vergangenen Jahren in
zahlreiche internationale Konflikte und politische Auseinandersetzungen
mit verschiedenen Staaten verwickelt. Unklar ist, wie reibungslos die
Einreise für Teams und Fans verläuft und wie die USA als Gastgeber
wahrgenommen werden. Ob ein Sportereignis wie die Weltmeisterschaft
Einfluss auf die geopolitische Lage haben kann – und warum Donald Trump
bei dieser WM dennoch in den Hintergrund geraten könnte, ordnet Lenz
Jacobsen, Redakteur im Politischen Feuilleton der ZEIT, ein.
In Frankreich hat der Tod der elfjährigen Lyhanna eine landesweite
Debatte über den Umgang mit sexueller Gewalt gegen Kinder ausgelöst. Der
mutmaßliche Täter wurde erst danach festgenommen, obwohl er zuvor
mindestens siebenmal wegen sexueller Gewalt angezeigt worden sein soll.
Teilweise wurden Verfahren eingestellt, obwohl belastende Indizien
vorlagen. Der Fall hat in Frankreich massive Proteste ausgelöst.
Tausende Menschen forderten Konsequenzen sowie den Rücktritt von
Justizminister Gérard Darmanin. Wie der Minister auf die Vorwürfe
reagiert und wie Kinder in Frankreich künftig besser vor sexualisierter
Gewalt geschützt werden sollen, erläutert ZEIT-Autorin Annika Joeres.
Und sonst so? Eine Raupe mit gefährlicher Haarpracht
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Simone Gaul
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Weitere Links zur Folge:
Spielplan der Fußball-WM: Wer spielt wann gegen wen?
Fußball-WM 2026: Unser Spiel, unser Turnier, unser Pokal!
New York: Basketballfans buhen Donald Trump bei NBA-Finalspiel aus
WM 2026: Feindschaftsspiel
Fall Lyhanna in Frankreich: Sieben Anzeigen wegen sexueller Gewalt, und
nichts geschah
Missbrauchsskandal in Kitas und Grundschulen: Das Grauen in Pariser
Kitas
Missbrauch an französischen Schulen: Die Kinder dachten, sie hätten es
vielleicht so verdient
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Nach einem Messerangriff in Belfast ist es in Nordirland zu teils
schweren Ausschreitungen gekommen. Der mutmaßliche Täter ist laut
Polizei ein 30-jähriger Geflüchteter aus dem Sudan, der sich legal im
Vereinigten Königreich aufhielt. Rechtsextreme Aktivisten hatten daher
zu Protesten gegen Einwanderung aufgerufen. Was das alles mit dem
Nordirlandkonflikt zu tun hat, erklärt Jochen
Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT.
Die Nasa hat die Crew für die geplante Mission Artemis 3 vorgestellt.
Erstmals wird ein Europäer teilnehmen: der Italiener Luca Parmitano.
Warum es, anders als erwartet, nun doch kein Deutscher geworden ist,
erläutert Stefan Schmitt, Redakteur im Wissenschaftsressort der ZEIT.
Außerdem im Update: Amnesty International wirft Israel vor, im
Westjordanland eine staatlich gesteuerte Vertreibung von Palästinensern
zu betreiben und spricht von »ethnischer Säuberung«.
Und sonst so: Neue KI-Version von Anthropic veröffentlicht
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Nordirland: Vereint in Feindschaft
Nordirland: Ausschreitungen und Proteste nach Messerangriff in Belfast
Krawalle in Großbritannien: Der Frust hinter der Gewalt
Messerangriff in Southport: "Erst musste die Justiz ihre Arbeit machen"
Raumfahrt: Wie ein Handtuch am Pool, aber für den Mond
Artemis-Mission der Nasa: Die Rückkehr zum Mond
Artemis 3: Erster Europäer bei einer Mondmission ist Italiener und kein
Deutscher
Matthias Maurer: "Kein Deutscher auf dem Mond – das wäre sehr, sehr
schade"
Anthropic: Die haben den Vibe auf ihrer Seite
Mythos-KI von Anthropic: Anthropic veröffentlicht Variante von KI-Modell
Mythos
Künstliche Intelligenz: »Claude Mythos halte ich für einen
Marketingtrick«
Künstliche Intelligenz: Anthropic fordert Pause bei Entwicklung von
künstlicher Intelligenz
Israelische Siedlungen: Amnesty wirft Israel »ethnische Säuberung« im
Westjordanland vor
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Beim Koalitionsausschuss im Kanzleramt will die Bundesregierung die
Weichen für Reformen bei Rente, Pflege, Krankenversicherung und Steuern
stellen. Erstmals hat Bundeskanzler Friedrich Merz dazu auch Vertreter
von Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften eingeladen. DGB-Chefin
Yasmin Fahimi hat die Reformpläne der Regierung vorab als ökonomisch und
sozial verfehlt kritisiert. Und beim DGB-Kongress wurde Merz sogar mit
Buhrufen bedacht. Arbeitgeberverbände fordern hingegen niedrigere
Sozialabgaben, weniger Bürokratie und mehr Flexibilität auf dem
Arbeitsmarkt. Was bringt es, wenn in der Reformdebatte jetzt auch noch
die buhrufenden Gewerkschaften und die enttäuschten Arbeitgeber
mitreden? Darüber spricht Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der
ZEIT.
Im Pazifik deutet sich ein neues El-Niño-Ereignis an. Forschungsteams
beobachten steigende Wassertemperaturen sowie eine große sogenannte
Kelvin-Welle aus warmem Wasser unter der Meeresoberfläche. Beides deutet
darauf hin, dass sich das Klimaphänomen in den kommenden Monaten weiter
verstärken könnte. Für Landwirtschaft, Fischerei und Versicherungen in
verschiedenen Weltregionen spielen die Prognosen deshalb bereits jetzt
eine Rolle. Wie El Niño entsteht und welche Rolle der menschengemachte
Klimawandel dabei spielt, erklärt Claudia Valentin, Redakteurin im
Wissenschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Niedersachsen: Das ist (zehn Millionen Euro) groß
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Sozialreformen: Friedrich Merz fordert Sozialpartner zu
Reformvorschlägen auf
Das Politikteil / Schwarz-rote Koaltion: »Für alle wird es härter, nur
für die Superreichen nicht«
Frührente: Früher in Rente zu gehen, ist einfach nicht mehr drin
Friedrich Merz: Und dann sagt Merz doch tatsächlich: »Wir schaffen das«
El Niño: Da braut sich was zusammen
Nord- und Ostsee: Nordsee war 2025 so warm wie nie zuvor
El Niño: Weltwetterorganisation sieht Hinweise auf starkes
El-Niño-Ereignis
El Niño: Das neue Extrem
»Nur eine Frage«: Ist die Welt noch zu retten, Friederike Otto?
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