Afleveringen

  • In dieser Folge geht es um die Honigernte und die zwei grĂ¶ĂŸten Fehler dabei: zu frĂŒh ernten und den Honig falsch lagern. Markus erklĂ€rt, warum der richtige Erntezeitpunkt wichtig ist, welche Wassergehalte als Richtwerte gelten und wie Refraktometer, Spritzprobe und das Fließverhalten beim Schleudern zur Kontrolle genutzt werden können.
    Ein weiterer Schwerpunkt ist die Lagerung: Honig soll luftdicht, kĂŒhl, trocken und dunkel aufbewahrt werden, damit er keine Feuchtigkeit zieht und nicht nachgĂ€rt. Zum Schluss berichtet Markus aus seinen eigenen ersten Ernten und betont, dass Geduld, Messung und passende Lagerung ĂŒber die QualitĂ€t der Honigernte entscheiden.

  • In dieser Folge des Honigraum-Podcasts geht es um die Grundausstattung beim Imkern und um die
    Frage, welche Anschaffungen am Anfang wirklich nötig sind. Markus Habermehl beschreibt, dass
    Imkerkataloge viele teure Artikel anbieten, von denen man als Einsteiger das meiste nicht braucht.


    Was fĂŒr den Start reicht
    Markus nennt die echte Grundausstattung: Beute, Smoker, Stockmeißel, Schutzkleidung,
    Abkehrbesen, MittelwÀnde, Futter und Behandlungsmittel. Mehr braucht es am Anfang nicht.


    Wo QualitÀt zÀhlt
    Bei Beuten, Absperrgittern und Schutzkleidung solltest du nicht sparen. Schlechte QualitĂ€t fĂŒhrt laut
    Markus spÀter zu Problemen, etwa mit schlecht passenden Absperrgittern und Wildbau. Sein Tipp:
    möglichst ein einheitliches System und denselben Hersteller nutzen.


    Was sich erst spÀter lohnt
    Eine eigene Honigschleuder lohnt sich erst bei mehr Völkern oder wenn dir UnabhÀngigkeit von
    Terminen wichtig ist. Markus berichtet offen von eigenen FehlkÀufen, vor allem bei
    Königinnenzucht-Material und Spezialzubehör, das am Ende ungenutzt blieb.


    Sinnvolle Anschaffungen
    Als wirklich sinnvoll nennt Markus ein gutes Refraktometer, vernĂŒnftige Schutzkleidung und bei
    Bedarf selbst gebautes oder gedrucktes Zubehör. Seine zentrale Empfehlung: AusrĂŒstung erst dann
    kaufen, wenn das Problem tatsÀchlich da ist.

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  • In dieser Folge des Honigraum-Podcasts geht es um fĂŒnf FrĂŒhwarnzeichen, an denen du ein
    geschwÀchtes oder krankes Bienenvolk erkennst. Markus Habermehl erklÀrt: Ein Volk stirbt selten
    plötzlich, sondern zeigt vorher kleine Signale, die sich oft schon am Flugloch beobachten lassen.

    Beobachten ohne die Beute zu öffnen
    Ein Schwerpunkt ist das Lesen am Flugloch. Markus beschreibt, woran du ein gesundes Volk
    erkennst und welche Abweichungen Warnsignale sind: wenig oder unruhiger Flugverkehr, kein
    Pollen, fauliger Geruch, tote oder verkrĂŒppelte Bienen vor dem Flugloch und ein Volk, das deutlich
    hinter den anderen zurĂŒckbleibt.


    Brutbild, Gewicht und Königin
    Ein geschlossenes, gleichmĂ€ĂŸiges Brutnest ist ein gutes Zeichen. Löchrige Muster, eingesunkene
    Zelldeckel oder nur noch Drohnenbrut in Arbeiterzellen deutet Markus als ernstes Problem. Auch
    Gewicht und Entwicklung ĂŒber die Zeit sind wichtig, besonders bei Futterknappheit im Winter oder in
    TrachtlĂŒcken.


    Handeln oder beobachten
    Markus unterscheidet zwischen Situationen, in denen du sofort eingreifen musst, und solchen, die du
    zunÀchst weiter beobachtest. Sein Rat: das Flugloch gezielt lesen, statt jede Beute vorschnell zu
    öffnen. Als ergĂ€nzende LektĂŒre empfiehlt er das Buch "Am Flugloch" von H. Storch.

  • In dieser Folge des Honigraum-Podcasts geht es um Bienenwachs als zentralen Bestandteil der
    Imkerei. Markus Habermehl beschreibt Wachs nicht als Abfallprodukt, sondern als wichtigen
    Kreislauf, der direkt mit der Gesundheit der Völker verbunden ist.
    Die Gefahr von Fremdwachs und RĂŒckstĂ€nden
    Wachs ist fettlöslich. Deshalb reichern sich darin Stoffe aus Varroamitteln, Umweltgiften oder
    VerfÀlschungen mit Paraffin und Stearin an. Markus weist darauf hin, dass verfÀlschtes
    Mittelwandwachs in der Vergangenheit zu großen Völkerverlusten gefĂŒhrt hat.
    Den eigenen Wachskreislauf aufbauen
    Markus empfiehlt, alle Wachsquellen konsequent zu sammeln: Entdeckelungswachs, alte Brutwaben,
    Wildbau, DrohnenrÀhmchen und Wachsreste aus der Durchsicht. Helles und dunkles Wachs sollten
    getrennt bleiben, damit hochwertiges Material nicht verloren geht.
    Reinigen, Schmelzen und KlÀren
    Zum Reinigen und Schmelzen nennt Markus Sonnenwachsschmelzer, Dampfwachsschmelzer und
    verschiedene Methoden, um das Wachs mit Wasser und Hitze zu klÀren. Wichtig: Wachs nicht
    ĂŒberhitzen und nie ĂŒber offener Flamme schmelzen.
    MittelwÀnde und Weiterverarbeitung
    Zum Schluss geht es um die Weiterverarbeitung zu MittelwĂ€nden, um Lohngießen oder eigenes
    Walzen. Markus beschreibt den Vorteil, das eigene Wachs zurĂŒck in den Betrieb zu fĂŒhren, und
    merkt an, dass Bienenwachs rechtlich nicht klar genug definiert ist. Weitere Verwendungen sind
    Kerzen, Kosmetik oder Schuhpflege.

  • Ein Bienenschwarm im Garten — fĂŒr Laien Horror, fĂŒr Imker ein geschenktes Volk. Aber nur, wer schnell und richtig handelt, fĂ€ngt ihn. Markus erklĂ€rt den kompletten Ablauf vom Schwarmfang bis zum Einlogieren — inklusive Eigentumsrecht.

    Themen:

    - Was ein Bienenschwarm biologisch ist: die natĂŒrliche Volksteilung, Schwarmtrieb

    - Wie schnell du handeln musst und warum der Schwarm friedlich ist

    - Bienenschwarm einfangen: Equipment, der beherzte Ruck, Sterzeln als Königin-Signal

    - Schwarm in eine Beute einlogieren und fĂŒttern, brutfreie Varroabehandlung

    - Eigentumsrecht beim Bienenschwarm (BGB): Verfolgungsrecht, herrenloser Schwarm

    Schwarm, bienenschwarm einfangen, schwarmtrieb, bienen schwÀrmen, schwarmfÀnger

    Mehr Austausch mit Imkern: https://imkergruppe.com

  • In dieser Folge geht es um das Einweiseln einer fremden, begatteten Königin in ein Bienenvolk. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum gekaufte Königinnen nach dem Zusetzen hĂ€ufig abgestochen werden und wie sich das vermeiden lĂ€sst.

    ZunĂ€chst wird erklĂ€rt, dass ein Bienenvolk ĂŒber den Geruch der Königin funktioniert. Eine fremde Königin riecht fĂŒr das Volk zunĂ€chst falsch und wird als Eindringling behandelt. Das fĂŒhrt dazu, dass die Bienen sie in einer Traube umklammern und abtöten.

    Ein weiterer Schwerpunkt sind die hĂ€ufigsten Praxisfehler. Problematisch ist vor allem, wenn das Volk nicht sicher weisellos ist oder bereits Nachschaffungszellen angelegt hat. Auch zu frĂŒhes Freilassen der Königin wird als Fehler genannt, weil dann die Geruchsangleichung noch nicht abgeschlossen ist.

    Beschrieben werden außerdem Maßnahmen fĂŒr eine bessere Annahme. Dazu gehören ein sicher weiselloses Volk, die Kontrolle und das Brechen von Nachschaffungszellen, der Einsatz eines ZusatzkĂ€figs mit Futterteigverschluss und das anschließende Einbringen der Königin mit Ruhezeit ohne hĂ€ufiges Öffnen des Volkes. ZusĂ€tzlich wird erwĂ€hnt, dass das Zusetzen in einer TrachtlĂŒcke ungĂŒnstig ist.

    Zum Schluss wird der Vergleich zwischen Zukauf und eigener Nachzucht gezogen. FĂŒr die eigene Zucht sprechen die Anpassung an den eigenen Standort, geringerer Geruchsunterschied und mehr UnabhĂ€ngigkeit. Zukauf wird als sinnvoll fĂŒr gezielte Genetik beschrieben, aber als heikler im Handling.

  • In dieser Folge geht es um Propolis, das von vielen Imkern oft als klebriger Abfall behandelt wird. Es wird erklĂ€rt, was Propolis biologisch ist, warum Bienen es im Stock einsetzen und warum es als Rohprodukt wertvoll sein kann.

    Themen dieser Folge:

    - Was Propolis im Bienenstock ist und wofĂŒr es verwendet wird

    - Wie Propolis die Ritzen abdichtet und den Stock schĂŒtzt

    - Warum die Zusammensetzung je nach Region, Baumarten und Jahreszeit schwankt

    - Wie sich das auf die wissenschaftliche Einordnung auswirkt

    Drei konkrete Learnings:

    1. Propolis lÀsst sich gezielt ernten, entweder durch Abkratzen oder mit einem Propolisgitter.

    2. FĂŒr die Ernte wird die Zeit von Ende Juli bis Ende September genannt; wichtig ist die Gewinnung vor der ersten Varroa-Behandlung.

    3. Eine Tinktur kann fĂŒr den Eigenbedarf angesetzt werden, fĂŒr den Verkauf gelten je nach Land strenge Regeln.

    Ein großer Teil der Folge behandelt die rechtliche Lage in Deutschland, Österreich und der Schweiz. FĂŒr Deutschland wird beschrieben, dass Rohpropolis eher verkĂ€uflich ist, selbst hergestellte Tinkturen aber nach verbreiteter Auffassung als Arzneimittel gelten. FĂŒr Österreich wird eine deutlich pragmatischere Regelung beschrieben, fĂŒr die Schweiz ein strengeres Heilmittelrecht mit Swissmedic.

    Abschließend wird Propolis als wirtschaftlich interessantes Nebenprodukt eingeordnet, das in kleinen Mengen anfĂ€llt und hĂ€ufig weggeworfen wird. Gleichzeitig wird betont, dass gesundheitsbezogene Aussagen vermieden werden mĂŒssen und bei Unsicherheit die zustĂ€ndige Stelle des jeweiligen Landes gefragt werden sollte.

  • In dieser Folge des Honigraum-Podcasts geht es um kristallisierten Honig und die hĂ€ufige Frage, ob fest gewordener Honig schlecht ist. Markus Habermehl erklĂ€rt, dass die Kristallisation kein Verderb ist, sondern ein natĂŒrlicher Vorgang bei echtem, naturbelassenem Honig.

    Themen dieser Folge:

    Warum Honig fest wird und was dabei physikalisch passiert Welche Zuckerarten die Kristallisation beeinflussen Welche Honigsorten schnell oder langsam fest werden Wie du Kunden die VerĂ€nderung verstĂ€ndlich erklĂ€rst Wie du Honig schonend wieder verflĂŒssigst

    Honig besteht vor allem aus Glucose und Fruktose mit wenig Wasser. Dadurch liegt eine ĂŒbersĂ€ttigte Zuckerlösung vor, aus der sich Traubenzucker mit der Zeit als Kristalle absetzt. Ein Honig, der nie fest wird, wurde nach Markus in der Regel erhitzt oder stark gefiltert.

    Schnell kristallisierende Sorten sind vor allem Rapshonig und Löwenzahnhonig. Langsam kristallisieren zum Beispiel Akazienhonig und viele Waldhonige. Die Geschwindigkeit hĂ€ngt vor allem vom VerhĂ€ltnis von Traubenzucker zu Fruchtzucker ab. Auch die Lagerung und das cremige RĂŒhren beeinflussen die spĂ€tere Konsistenz.

    FĂŒr den Verkauf empfiehlt Markus eine einfache ErklĂ€rung: Fest werdender Honig ist ein Zeichen fĂŒr echten, naturbelassenen Honig. Zum WiederverflĂŒssigen sollte Honig nur sanft im warmen Wasserbad behandelt werden, möglichst bei 35 bis 40 Grad. Mikrowelle, Herdplatte und zu heißes Wasser vermeidet Markus ausdrĂŒcklich, weil Hitze die Enzyme schĂ€digt und die QualitĂ€t mindert.

  • In dieser Folge des Honigraum-Podcasts geht es um die Varroamilbe, das zentrale Problem der modernen Imkerei in Mitteleuropa. Markus Habermehl betont, dass Völker ohne Gegenmaßnahmen meist innerhalb von zwei bis drei Jahren eingehen. Gleichzeitig macht er klar: Die Varroa ist beherrschbar, wenn du ihren Lebenszyklus verstehst, rechtzeitig misst und passend reagierst.

    Themen dieser Folge:

    Wie sich die Varroamilbe in der verdeckelten Brut vermehrt Warum die Drohnenbrut den Befall besonders fördert Welche Diagnosemethoden den Befall zuverlÀssig zeigen Welche Fehler bei der Varroabehandlung am hÀufigsten sind Wann OxalsÀure und AmeisensÀure sinnvoll sind

    Ein Schwerpunkt liegt auf der Vermehrung der Milbe in der verdeckelten Brut, besonders in der Drohnenbrut. Dadurch steigt der Befall im Sommer stark an, wĂ€hrend im SpĂ€tsommer die Winterbienen gefĂ€hrdet sind. Markus nennt deshalb zwei Hebel als entscheidend: frĂŒhes Eingreifen in der Brutphase und das Nutzen der brutfreien Winterphase.

    Beim Thema Diagnose erklĂ€rt Markus drei Methoden der Befallskontrolle: die Stockwindel, die Puderzuckermethode und die Alkohol-Auswaschung. Die Stockwindel beschreibt er als schonend, aber ungenauer, die Alkoholmethode als genaueste, aber tödlich fĂŒr die Probe. Entscheidend sei, regelmĂ€ĂŸig zu messen, statt nur nach GefĂŒhl zu behandeln.

    Außerdem benennt Markus die typischen Fehler: zu spĂ€t behandeln, nach Kalender statt nach Befall arbeiten, die Winterbehandlung vergessen und Mittel zur falschen Zeit einsetzen. Als Praxisbeispiele beschreibt er Sommer- und Winterbehandlungen mit OxalsĂ€ure-Streifen sowie OxalsĂ€ure im brutfreien Zustand. Auch die AmeisensĂ€ure spricht er an, mit Hinweis auf mögliche Probleme bei Temperatur und Dosierung.

    Zum Schluss betont Markus die Bedeutung einer standweiten Behandlung, weil Milben ĂŒber Verflug und RĂ€uberei zwischen den Völkern wandern. Als weitere Praxismaßnahme nennt er die Drohnenbrutentnahme, die zugleich ein Hinweis auf beginnende Schwarmstimmung sein kann. Sein Fazit: Varroa ist kein Mysterium, sondern eine Frage von Messung, Timing und konsequenter Routine.

  • In dieser Folge des Honigraum-Podcasts geht es um Königinnenzucht und darum, wie du die wichtigsten Grundlagen verstehst, ohne dich von teurer AusrĂŒstung einschĂŒchtern zu lassen. Markus Habermehl sagt offen, dass er selbst noch keine Bienenkönigin erfolgreich gezĂŒchtet hat. Er hat sich aber intensiv eingelesen und hĂ€lt eine bestimmte Methode fĂŒr besonders sinnvoll.

    Themen dieser Folge:

    Was eine Bienenkönigin von einer Arbeiterin unterscheidet Warum Weisellosigkeit der Auslöser fĂŒr die Nachschaffung ist Weshalb sehr junge Larven fĂŒr die Königinnenzucht entscheidend sind Warum ein starkes, gut versorgtes Pflegevolk wichtig ist Welche Rolle Kunstschwarm und Pflegevolk spielen

    Im Mittelpunkt stehen drei Grundprinzipien der Königinnenzucht: Das Volk muss weisellos sein, es muss sehr junge Larven oder Eier bekommen, und das Pflegevolk muss stark und gut mit Futter versorgt sein. Nach Ansicht von Markus beruhen alle Zuchtmethoden auf diesen drei Voraussetzungen.

    Ein weiterer Schwerpunkt ist seine Kritik an Industriezuchtsystemen wie dem Nicot- oder Jenter-System. Markus nennt als Nachteile, dass die Königinnen dort oft nur ungern stiften und zusĂ€tzliche Komplikationen entstehen. Stattdessen hĂ€lt er einfache Mittel fĂŒr ausreichend, vor allem ein scharfes Messer und eine geeignete, bestiftete Wabe.

    Als bevorzugte Methode beschreibt Markus den Bogenschnitt. Dabei wird eine bestiftete Wabe so geschnitten, dass die Bienen leichter Weiselzellen anlegen, ganz ohne aufwendiges Umlarven. Diese Wabe lÀsst sich nach seiner EinschÀtzung auf mehrere weisellose Pflegevölker verteilen. Den Bogenschnitt kombiniert er mit KunstschwÀrmen, die er zur Vorbereitung der Pflegevölker einsetzt.

    Zum Schluss betont Markus, dass er die Königinnenzucht fĂŒr weniger technisch und weniger kompliziert hĂ€lt, als sie oft dargestellt wird. Aus seiner Sicht machen die Bienen die eigentliche Arbeit. Der Imker muss vor allem die richtigen Bedingungen schaffen.

  • Markus Habermehl beschreibt seinen Einstieg mit drei Völkern im Sommer 2025 und ordnet ein, dass sein erster Winter mit null Verlusten nicht nur auf Planung, sondern auch auf GlĂŒck beruhte.

    Ein Schwerpunkt ist die Varroa-Behandlung. Markus sagt, dass die Winterfestigkeit vor allem davon abhĂ€ngt, wie gesund die Völker in den Winter gehen. Er erklĂ€rt die Behandlung mit Calistrip Biox im SpĂ€tsommer und die spĂ€tere OxalsĂ€ure-TrĂ€ufelbehandlung im Dezember als zwei entscheidende Schritte. Beide Anwendungen habe er nach Anleitung und termingerecht durchgefĂŒhrt.

    Ein weiterer Punkt ist die Futterkontrolle. Im Januar habe er durch Anheben der Beuten bemerkt, dass zwei Völker fast leer waren. Er habe daraufhin Futterteig aufgelegt und Futterwaben umgehÀngt. Nach seiner Darstellung hat diese Reaktion zwei Völker gerettet.

    Auch der Standort wird thematisiert. Die Beuten stehen im Garten zwischen einer großen Scheune und hohen Fichten, mit SĂŒdausrichtung und Windschutz. ZusĂ€tzlich habe er ein MĂ€usegitter angebracht. Markus Habermehl betont aber, dass diese Standortvorteile nicht seine eigentliche Leistung seien, sondern gĂŒnstige Bedingungen.

    Zum Schluss zieht er Bilanz: Entscheidend seien saubere Varroa-Behandlung, regelmĂ€ĂŸige Futterkontrolle und rechtzeitiges Handeln gewesen. Den Honigfehler aus dem Sommer nennt er ebenfalls ausdrĂŒcklich, weil er dieses Mal das Schleudern rechtzeitig erledigt hat.nden Imker, mit allen Erkenntnissen, Fehlern und Aha-Effekten dazwischen. Hier hörst du keine abgelesenen Lehrbuch-Antworten zur Bienenhaltung, sondern echte Praxis. Mindestens zwei bis drei konkrete Learnings pro Episode — ĂŒber Königinnenzucht und Bienenkönigin, Varroa und Varroamilbe, Schwarmkontrolle und Bienenschwarm, Honigernte und Honig schleudern, Bienenwachs und Propolis, Wintervorbereitung und die Asiatische Hornisse (Vespa velutina). Neue Folgen wöchentlich. Mehr in der internationalen Imker-Community: imkergruppe.com

  • In dieser Folge geht es um die asiatische Hornisse 2026 und darum, wie Imker die Lage einordnen, die Art erkennen und ihre Völker schĂŒtzen können. Markus betont, dass er aus eigener Imkerpraxis berichtet und keine behördliche oder wissenschaftliche Rolle beansprucht.

    Themen dieser Folge:
    - Aktuelle Ausbreitung der Vespa velutina in Deutschland
    - Erkennen der Art anhand von Merkmalen
    - Auswirkungen auf Bienenvölker und besonders gefÀhrdete Einheiten
    - Legale Schutzmaßnahmen an der Beute
    - Rechtslage zu Fallen und Meldepflicht
    - Nestsuche, Entfernung und Schulungswege
    - Umgang mit besorgten Anrufern und Nachbarn

    Zur Lage wird beschrieben, dass die asiatische Hornisse seit dem Erstnachweis 2014 in Deutschland stark zugenommen hat und sich vor allem im SĂŒdwesten ausgebreitet hat. Genannt werden außerdem einzelne Funde in weiteren Regionen sowie Beispiele fĂŒr deutlich steigende Nestzahlen in einzelnen Landkreisen.

    FĂŒr den Imkeralltag nennt die Folge drei sichere Erkennungsmerkmale: eine dunkle Brust, gelbe FĂŒĂŸe und ein ĂŒberwiegend dunkler Körper mit nur gelb-orangen Anteilen am Hinterleib. Außerdem wird erklĂ€rt, dass die Hornisse am Flugloch jagt und dadurch Flugbetrieb, Sammelverhalten und damit die VolksstĂ€rke beeintrĂ€chtigen kann.

    Als Schutzmaßnahmen werden eine Fluglocheinengung, ein vorgeschobener Maulkorb und teilweise auch Netzlösungen beschrieben. Zugleich wird klargestellt, dass Insektenfallen ohne schriftliche Ausnahmegenehmigung grundsĂ€tzlich verboten sind und die wirksamste BekĂ€mpfung ĂŒber die fachgerechte Entfernung des Nestes lĂ€uft. FĂŒr Menschen wird die Art als meist nicht gefĂ€hrlich beschrieben, mit besonderer Vorsicht bei NestnĂ€he und fĂŒr Allergiker.

  • Honigraum — Bienen, Fragen, Antworten. Der ehrliche Imker-Podcast für Hobbyimker, Bienenliebhaber und alle, die mehr wissen wollen als das, was im Imkerverein erzählt wird. Markus Habermehl ist seit 2025 Imker und nimmt dich mit auf seinen Weg — vom Anfänger zum selbstdenkenden Imker, mit allen Erkenntnissen, Fehlern und Aha-Effekten dazwischen. Hier hörst du keine abgelesenen Lehrbuch-Antworten zur Bienenhaltung, sondern echte Praxis. Mindestens zwei bis drei konkrete Learnings pro Episode — über Königinnenzucht und Bienenkönigin, Varroa und Varroamilbe, Schwarmkontrolle und Bienenschwarm, Honigernte und Honig schleudern, Bienenwachs und Propolis, Wintervorbereitung und die Asiatische Hornisse (Vespa velutina). Neue Folgen wöchentlich. Mehr in der internationalen Imker-Community: imkergruppe.com