Afleveringen

  • Über fremde HĂ€nde, ein StĂŒck Holz und die Frage, warum das Nichtkönnen so frei macht.

    Shownotes

    Acht Menschen, die meisten einander fremd, stehen im Freien und klopfen auf Holz. Es pickert, es hĂ€mmert, ab und zu lacht jemand. Ich bin eine von ihnen. Zum ersten Mal in meinem Leben mit dem Werkzeug in der Hand, vor einem StĂŒck Stamm, von dem ich noch nicht weiß, was es werden soll.

    Diesmal erzĂ€hle ich nicht allein. Ich habe das Mikrofon herumgereicht und alle acht gefragt, warum sie hier ein StĂŒck Holz bearbeiten. Eine Physiotherapeutin, ein Elektroingenieur, eine Zahntechnikerin, ein WiederholungstĂ€ter aus Darmstadt. So verschieden sie sind, sie landen alle am selben Punkt. Es geht nie um das fertige Werk. Es geht um die HĂ€nde, um den Vorgang, um den runden Tisch am Abend. Und um die Frage, ob etwas gerade dann schön wird, wenn man es zum ersten Mal tut und noch gar nicht kann.

    Was du mitnimmst:

    Warum die HÀnde und der Vorgang am Ende mehr zÀhlen als die fertige Figur

    Warum ein Teilnehmer diese Woche »Kinderferienlager fĂŒr Erwachsene« nennt

    Wie aus Werkzeug, SpÀnen und gemeinsamem Kochen schnell Gemeinschaft wird.

    Die Frage, was es mit einem macht, sich ohne Plan auf eine neue Arbeit und eine fremde Gruppe einzulassen

    Wenn du wissen willst, warum ich ĂŒberhaupt ohne Plan, ohne Skizze und ohne Ziel in diesen Workshop gefahren bin, hör in »Muss es schwer sein, um schön zu sein? 
 #20« rein. Dort nehme ich mir genau das vor, was hier passiert.

    –> Muss es schwer sein, um schön zu sein? 
 #20 – https://ist-das-schoen.de/muss-es-schwer-sein-um-schoen-zu-sein-20/

    Magst du den Sonntag mit etwas Schönem beginnen?

    Jeden Sonntagmittag schicke ich dir meinen Newsletter: einen schönen Gedanken, einen Themenschwerpunkt, ein schönes Buch oder Event und natĂŒrlich die aktuelle Episode von “Ist das schön?!”.

    Hier kannst du dich eintragen: https://substack.com/@istdasschoen

    Hören, wo du magst

    »Ist das schön?!« gibt es ĂŒberall, wo es Podcasts gibt: auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube. Die ganze Episode samt Transkripten findest du auf der Website: https://ist-das-schoen.de/.

    Wenn dir der Podcast gefÀllt, abonniere ihn und lass mir gern eine Bewertung da. Das hilft anderen Menschen mehr Schönes zu entdecken.

  • Über das Ende vom Immer-besser-werden-MĂŒssen und ein StĂŒck Holz, von dem ich noch nicht weiß, was es wird.

    Ich sitze am KĂŒchentisch und packe schon mal im Kopf meine Tasche fĂŒr den Bildhauer-Workshop in der Uckermark, obwohl ich noch gar nicht weiß, was aus meinen HĂ€nden entstehen soll. Kein Plan, keine Skizze, kein Ziel. Nur die Lust, etwas mit Holz zu formen.

    Es geht um genau diesen Widerspruch: Warum fĂ€llt es uns so schwer, etwas zu tun, ohne es sofort besser, schneller, perfekter machen zu wollen? Ein Newsletter ĂŒber norwegische Sportler hat mich zum Nachdenken gebracht, und ich erzĂ€hle dir, was das mit einem Bildhauer-Workshop, meiner Kindheit im Keramikzirkel und der Frage zu tun hat, ob Schönheit unbedingt schwer erkĂ€mpft werden muss.

    Was du mitnimmst

    Warum Neugier oft mehr bewegt als Disziplin

    Was ein Newsletter ĂŒber norwegische Sportler mit einem StĂŒck Holz zu tun hat

    Die Frage, wann genau etwas Schweres plötzlich leicht wird

    Wenn dich die Frage interessiert, was uns eigentlich Leichtigkeit nimmt, hör auch in „Schön ist unkaputtbar" rein, dort geht es um einen ganz anderen Reflex, der Schönheit im Weg steht. Und wenn du Lust auf noch mehr Spielerisches hast, ist „Peu Ă  peu ist schön" die richtige Folge.

    –> Schön ist unkaputtbar 
 #6 – https://ist-das-schoen.de/schoen-ist-unkaputtbar-6/

    –> Peu Ă  peu ist schön. 
 #14 – https://ist-das-schoen.de/peu-a-peu-ist-schoen-14/

    Magst du den Sonntag mit etwas Schönem beginnen?

    Jeden Sonntagmittag schicke ich dir meinen Newsletter: einen schönen Gedanken, einen Themenschwerpunkt, ein schönes Buch oder Event und natĂŒrlich die aktuelle Episode von »Ist das schön?!«.

    Hier kannst du dich eintragen: https://substack.com/@istdasschoen

    Hören, wo du magst

    »Ist das schön?!« gibt es ĂŒberall, wo es Podcasts gibt: auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube. Die ganze Episode samt Transkripten findest du auf der Website: https://ist-das-schoen.de/.

    Wenn dir der Podcast gefÀllt, abonniere ihn und lass mir gern eine Bewertung da. Das hilft anderen Menschen mehr Schönes zu entdecken.

  • Zijn er afleveringen die ontbreken?

    Klik hier om de feed te vernieuwen.

  • Dieter DĂŒvelmeyer ĂŒber den Weg vom Mischpult zur Kamera, das Spiegelbild als TĂ€uschung und den Makel, der uns schön macht

    Shownotes

    Bevor Dieter DĂŒvelmeyer fotografierte, angelte er Töne. Er lernte, nah genug am Menschen zu sein, um jeden Ton einzufangen, und weit genug weg, um keinen Schatten zu werfen. SpĂ€ter stand er am Mischpult auf internationalen Jazzkonzerten und irgendwann begann er, die Musiker zu fotografieren. Dies als direkten Weg vom Hören zum Sehen zu bezeichnen, will er selbst gar nicht sagen. Und doch: Das Zuhören stand vor dem Blick.

    Heute ist er Fotograf und nennt sich selbst »empathischer AuthentizitĂ€tsbeauftragter«. In dieser Episode sprechen wir darĂŒber, warum AuthentizitĂ€t verschwindet, sobald man sie erzwingen will. Warum unser Spiegelbild uns ĂŒber unser eigenes Gesicht tĂ€uscht. Und warum eine Frau mit einem entstellten Gesicht ihn mehr berĂŒhrt hat als jedes makellose PortrĂ€t.

    Was du mitnimmst

    Warum Schönheit flĂŒchtig ist und genau deshalb so schwer fotografieren lĂ€sst

    Wieso der Spiegel lĂŒgt, denn wir sehen uns immer spiegelverkehrt und halten das trotzdem fĂŒr unser wahres Gesicht

    Wie ein Makel zur eigentlichen Schönheit eines Menschen werden kann

    Warum echte Begegnung manchmal wichtiger ist als das fertige Foto

    Und am Ende wartet wie immer das Quiz: natĂŒrlich habe ich den Fotografen gefragt, ob er gerne selbst fotografiert wird.

    ĂŒber Dieter

    Dieter DĂŒvelmeyer hat es schon frĂŒh aus dem Ost-WestfĂ€lischen nach Berlin getrieben, um an der UdK Produkt-Design zu studieren. Finanziert hat er das mit Gastronomie Jobs, dem Life-Mischen von internationalen Jazz-Konzerten und als Ton-Angler bei verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen.

    Fotografiert hat er schon immer, aber seit ca. 15 Jahren steht die Fotografie im Mittelpunkt seiner Arbeit. Seine Erfahrungen nutzt und kombiniert er:

    als BeratografÂź in der professionellen Business-Fotografie,

    https://ddphotography.de/

    https://www.linkedin.com/in/dieter-dĂŒvelmeyer/

    als Konzertfotograf vor allem im Jazz

    https://stage-photographer.com

    @jazzpict

    und als Fotograf fĂŒr Schauspieler*innen.

    https://dieterduevelmeyer.de/

    @dieterduevelmeyer

    Dazu hat er ein Buch geschrieben: »Bestens vorbereitet & entspannt zum Schauspielshooting« (https://amzn.eu/d/024xB8pd)

    Mehr von »Ist das schön?!«

    Jeden Sonntagmittag schicke ich dir meinen Newsletter: einen schönen Gedanken, einen Themenschwerpunkt, ein schönes Buch oder Event und natĂŒrlich die aktuelle Episode von »Ist das schön?!«.

    Hier kannst du dich eintragen: https://substack.com/@istdasschoen

    Hören, wo du magst

    »Ist das schön?!« gibt es ĂŒberall, wo es Podcasts gibt: auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube. Die ganze Episode mit vollstĂ€ndigem Transkript findest du auf der Website: https://ist-das-schoen.de/.

    Wenn dir der Podcast gefÀllt, abonniere ihn und lass mir gern eine Bewertung da. Das hilft, dass mehr Menschen das Schöne entdecken.

  • Ein schöner Gedanke: Über Zuhören als Kampf, Resonanz als Frieden und eine Übung, die beides beweist.

    Shownotes

    Ich habe beobachtet, dass ich mitten in einem GesprÀch oft schon mit meiner Antwort beschÀftigt bin. Ich höre und sortiere gleichzeitig. Ich gleiche ab. Doch das ist kein Zuhören, das ist ein GesprÀch mit mir selbst, das zufÀllig jemand anderen als Anlass hat.

    Was wÀre, wenn echter Kontakt genau da beginnt, wo dieses innere Sortieren aufhört? Wenn der Körper loslÀsst, die Schultern sinken, der Atem ruhiger wird und ich zum Resonanzkörper werde, der einfach mitschwingt?

    In dieser Episode

    Warum echtes Zuhören fast nie Zuhören ist

    Was körperlich passiert, wenn das GesprÀchs-Ping-Pong aufhört

    Wie ein Mensch schön wird, wenn ihm jemand wirklich zuhört

    Eine Übung zu zweit und die Frage, die am Ende bleibt

    Mehr von »Ist das schön?!«

    Wenn dich diese Folge berĂŒhrt hat, hör auch hier hinein:

    → #2 mit Anne Seubert — Schönheit ist keine, die mit Pauken und Trompeten durchs Dorf zieht: https://ist-das-schoen.de/schoenheit-ist-keine-die-mit-pauken-und-trompeten-durchs-dorf-zieht-2/

    Magst du den Sonntag mit etwas Schönem beginnen?

    Jeden Sonntagmittag schicke ich dir meinen Newsletter: einen schönen Gedanken, einen Themenschwerpunkt, ein schönes Buch oder Event und natĂŒrlich die aktuelle Episode von »Ist das schön?!«.

    Hier kannst du dich eintragen: https://substack.com/@istdasschoen

    Hören, wo du magst

    »Ist das schön?!« gibt es ĂŒberall, wo es Podcasts gibt: auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube. Die ganze Episode mit vollstĂ€ndigem Transkript findest du auf der Website: https://ist-das-schoen.de/.

    Wenn dir der Podcast gefÀllt, abonniere ihn und lass mir gern eine Bewertung da. Das hilft, dass mehr Menschen das Schöne entdecken.

  • Maren Martschenko ĂŒber Angst als Werkzeug, Eigensinn als Wurzel und das Business als schönes Leben

    SelbststĂ€ndig zu arbeiten gilt als der mutige Sonderweg, als Sprung ohne Netz. Dabei ist es vielleicht das NatĂŒrlichste auf der Welt. Nur ganz frei ist dieses freie Arbeiten nie. Es gehört Angst dazu. Angst vor zu wenig AuftrĂ€gen, zu wenig Geld. Klar. Und auch die Angst, die niemand sieht. Die ich mit mir allein ausmache.

    Was, wenn diese Angst nicht das Gegenteil eines schönen Business ist, sondern dazugehört? Was, wenn man nicht abhÀrten muss, sondern durchlÀssig werden darf?

    DarĂŒber spreche ich mit Maren Martschenko. Sie ist Markenberaterin, Autorin und seit fast zwanzig Jahren selbststĂ€ndig. Ihr angeborener Eigensinn, lange ihre vermeintlich grĂ¶ĂŸte SchwĂ€che, sei in der SelbststĂ€ndigkeit zu ihrer grĂ¶ĂŸten StĂ€rke geworden, sagt sie. Und sie erzĂ€hlt, warum das dicke Fell, das man angeblich braucht, in Wahrheit eine durchlĂ€ssige Haut ist.

    In dieser Folge geht es um:

    die Frage, ob SelbststÀndigkeit der mutige Sonderweg ist oder der Normalzustand

    Angst als Werkzeug statt als Gegner

    radikalen Eigensinn statt AuthentizitÀt, und warum gerade das Eigene tragfÀhig macht

    das Business als Freilegen statt Erfinden, weil die Menschen, die zu uns gehören, lÀngst da sind

    Im Quiz treffe ich auf eine GĂ€stin, die ernsthaft den Chiemsee gegen die Ostsee verteidigt.

    ĂŒber Maren

    Maren Martschenko ist Markenberaterin mit Espressostrategie, Autorin, Speakerin und Co-Founderin des Magnetprodukt-Clubs. Ihr Credo: »Marken sind dann erfolgreich, wenn radikaler Eigensinn auf begeisterte Nachfrage trifft.« Ihre Wunschkund:innen haben keine Lust auf ein Copy-Paste-Business haben und lieber auf eine klare Positionierung, Angebote mit Magnetwirkung und gesundes Wachstum setzen.

    Links

    Website: https://marenmartschenko.de/

    Magnetprodukt-Club: https://magnetprodukt.club/

    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/zehnbar/

    Buch: »Design ist mehr als schnell mal schön« https://typografie.de/produkt/design-ist-mehr-als-schnell-mal-schoen/

    Blog: https://magnetprodukt.club/2023/01/wie-ich-mir-als-unternehmerin-ein-dickeres-fell-zulege/

    Mehr von »Ist das schön?!«

    → PrĂ€senz, #9, mit Elma Esrig: ĂŒber das entspannte Aufgespanntsein und den Satz, dass keine Angst hat, wer prĂ€sent ist. https://ist-das-schoen.de/der-trick-ist-keinen-trick-zu-haben-9/

    Magst du den Sonntag mit etwas Schönem beginnen?

    Magst du den Sonntag mit etwas Schönem beginnen? Jeden Sonntagmittag schicke ich dir meinen Newsletter: einen schönen Gedanken, einen Themenschwerpunkt, ein schönes Buch oder Event und die aktuelle Episode. Eintragen: https://substack.com/@istdasschoen

    Hören, wo du magst

    »Ist das schön?!« gibt es ĂŒberall, wo es Podcasts gibt: auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube. Die ganze Episode mit Transkript findest du auf https://ist-das-schoen.de/. Wenn dir der Podcast gefĂ€llt, freue ich mich ĂŒber ein Abo und eine Bewertung.

  • Ein schöner Gedanke: Über eine schimpfende Frau auf dem Fahrrad, Goethes Geister und die Frage, wem ein Gedanke eigentlich gehört.

    Eine Frau fĂ€hrt schimpfend an mir vorbei, mitten in den FrĂŒhling hinein, und ich frage mich: Wie klingt eigentlich ihre Innenwelt? Sprache wirkt in beide Richtungen. Sie formt, was wir sagen, und sie formt uns. Wer wĂŒtend spricht, hĂ€lt sich in der Wut. Wer schön spricht, lebt in einer anderen Welt.

    In dieser Folge wird aus einem Gedanken ein GesprÀch. Denn der Satz, der mir nachging, ist nicht meiner.

    Warum »Worte schaffen Wirklichkeit« ist und nicht nur abbildet

    Was passiert, wenn ganze Welten aus Worten entstehen, von Harry Potter bis Goethe

    Goethes »Zueignung« und die Geister, die uns wieder einholen

    Schönheit als sprachliche Entscheidung, die ich jeden Tag neu treffe

    Und die Frage, an der wir uns reiben: Wem gehört ein Gedanke, wenn ein anderer ihn weiterdenkt?

    Ist das schön? Diesmal keine rhetorische Frage, sondern eine Übung. FĂŒr mich, fĂŒr dich, bei jedem Hören neu.

    Der Satz »Worte schaffen Wirklichkeit. Sie mĂŒssen sich nicht immer darum scheren, sie getreulich abzubilden.« stammt von Frank Georg Schlosser, Schriftsteller.

    Website: https://frankgeorgschlosser.de/

    Keine Episode verpassen? Dann abonniere meinen Newsletter:
    janaschlosser.substack.com/subscribe
    Er erscheint wöchentlich, Sonntag Mittag.

  • Angelika Bungert-StĂŒttgen ĂŒber die Schönheit des Weniger, das Innen als Kompass und den ĂŒbergroßen Pullover zum Hineinwachsen

    Angelika Bungert-StĂŒttgen hat Innenarchitektur studiert, dreißig Jahre in MĂŒnchen gelebt und irgendwann festgestellt, dass das Haus am See, das sie sich wĂŒnschte, auf vier RĂ€der passt. Heute fĂ€hrt sie mit ihrem Wohnmobil in alle Himmelsrichtungen und begleitet Menschen dabei, ihren eigenen Freiraum zu finden. Den zeichnet sie am Ende jedes Prozesses in ein Bild. Die Essenz. Die Zukunft.

    In diesem GesprĂ€ch sprechen wir darĂŒber, was passiert, wenn man aufhört, Dinge festzuhalten, und feststellt, dass das Weniger seinen eigenen Raum hat. Über den Freiraum, der keine Quadratmeter braucht. Über das Innen, das das Außen verĂ€ndert. Und ĂŒber die eine Frage, mit der jede Freiraumgeschichte beginnt.

    WorĂŒber wir sprechen

    Warum weniger Besitz mehr Raum schafft und was das mit Schönheit zu tun hat

    Wie man eine ganze kreative Welt in ein iPad packt und damit ans Meer fÀhrt

    Wo sich Freiraum und Schönheit berĂŒhren

    Warum Freiraum eine gesellschaftliche Kraft ist

    Und was ein ĂŒbergroßer Pullover mit dem Weg in die eigene Zukunft zu tun hat

    ĂŒber Angelika:

    Angelika Bungert-StĂŒttgen ist die FreiraumfrauÂź: Autorin, KĂŒnstlerin, Coach und Innenarchitektin. Sie kreiert Freiraum mit den Menschen, die ihr ihre Themen anvertrauen. Seit 2014 fĂ€hrt sie ein kleines Wohnmobil, den Freiraumbus. Arbeit und Leben verweben, das ist ihr persönlicher Freiraum. Sie liebt Weitblick, LeuchttĂŒrme und die Ostsee.

    Angelikas Blog im Internet: https://www.freiraumfrau.de

    Ihr Newsletter: https://www.freiraumfrau.de/newsletter

    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/freiraumfrau-angelika-bungert-stuettgen

    Instagram: https://www.instagram.com/freiraumfrau

  • Ein schöner Gedanke: Über Wörter, die lĂ€cheln, Sprache als Haltung und ein Lexikon, das man nicht braucht — aber haben will.

    Peu Ă  peu. Ich habe diese Silben nicht gelesen, ich habe sie gehört. Weiche P-Laute, die in meinem Kopf ploppen. Warm, tĂ€nzelnd, irgendwie fröhlich. Und ich fragte mich: Warum macht mich ein Wort glĂŒcklich, bevor ich ĂŒberhaupt seinen Sinn erfasst habe?

    Sprache hat fĂŒr mich nicht nur eine inhaltliche Bedeutung. Sie klingt. Sie riecht auch manchmal. Sie hat Gewicht (so oder so) und manchmal sogar eine Temperatur. Und vielleicht ist das der Grund, warum wir manche Wörter festhalten wollen und andere so schnell wie möglich wieder loswerden oder sie gar nicht erst benutzen sollten.

    In dieser neuen Episode denke ich laut darĂŒber nach:

    Warum Peu Ă  peu tĂ€nzelt und „nach und nach" das leider nicht tut

    Was Heimweh und Homesickness ĂŒber die Schönheit von Sprache verraten

    Über ein Lexikon, das Wörter an Zitate knĂŒpft und dann behauptet, sie seien schön

    Und ich frage dich, ob du heute hören magst, wie deine Sprache klingt

    Ganz nebenbei gehe ich auf das GesprĂ€ch mit Sanja Jardin ĂŒber Englisch als Liebesgeschichte [→ Episode 5] ein.

    Links:

    »Lexikon der schönen Wörter« von Roland Kaehlbrandt und Walter KrÀmer: https://www.piper.de/buecher/lexikon-der-schoenen-woerter-isbn-978-3-492-31511-1

    Die Textzusammenfassung meines 5-Minuten-Vortrags auf dem Storytelling-Symposium von Anja Timmermann: https://janaschlosser.de/warum-ich-in-buechern-schnueffle

    Noch mehr Schönheit gefÀllig?

    Einen wöchentlichen Newsletter zum Thema Schönheit gibt es auf Substack: https://substack.com/@aptodeserunt221336

    Und wer direkt dabei sein will: Es gibt eine WhatsApp-Gruppe fĂŒr alle, die Schönheit nicht nur hören, sondern auch teilen wollen: https://chat.whatsapp.com/GLdfK8AT2BXKEeQx6IFPJ9?mode=gi_t

  • Christiane Yavuz ĂŒber Konflikte als Wegweiser, AmbiguitĂ€tstoleranz als Superkraft und den Cocktail aus Wut, Neugier und Mut

    Shownotes

    Konfliktliebe. Das klingt erstmal nach einem Widerspruch. Oder nach jemandem, der Streit einfach mag. Aber was, wenn Konflikte genau das sind, was uns den Weg zeigt – zu uns selbst, zu anderen, zu dem, was wirklich zĂ€hlt?

    Christiane Yavuz weiß, wie das geht. Sie ist Mediatorin, Recovering Harmony Addict (ein Begriff, den ich erst einmal mit ihr klĂ€ren musste) und sie behauptet, Haltung zu Konflikten, sei wie einen Cocktail zu mischen: Wut, Neugier, AmbiguitĂ€tstoleranz. Wobei jede Zutat hat ihre Zeit! Aber ist das auch schön? Ich wollte das wissen.

    In dieser Episode

    Warum Harmoniesucht keine Ruhe ist, sondern eine Strategie gegen die Angst

    Was ein gut gefĂŒhrter Konflikt mit Musik gemeinsam hat und warum Reibung kein Fehler ist, sondern eine Spannung

    Wie die Mutter-Tochter-Beziehung ein Kosmos sein kann, der sich bewegt statt auflöst

    Was AmbiguitÀtstoleranz mit Schönheit zu tun hat und warum ein ungelöster Konflikt manchmal die bessere Lösung ist

    Und natĂŒrlich: Ist Wut schön? Ist Scheitern schön? Kann man einen ungelösten Konflikt schön finden?

    Im Quiz stelle ich Christiane ĂŒbrigens die Frage, ob sie es schön findet, sich zu entschuldigen. Ihre Antwort kommt nicht schnell und ist nicht die, die ich erwartet hatte. Wie wĂŒrdest du sie beantworten?

    Über Christiane Yavuz

    Christiane Yavuz ist Dipl.-SozialpĂ€dagogin, Familienberaterin und Mediatorin aus Mannheim und beschreibt, was sie tut, gern als Haltungstraining. Ihr Herzensthema ist die Konfliktliebe: die Überzeugung, dass Konflikte zu Unrecht einen schlechten Ruf haben, sondern oft der Anfang von emotional gesunder Klarheit sein können – wenn wir sie gestalten.

    In ihrer Beratungspraxis arbeitet sie mit Familien an kleinen und großen Konflikten, besonders an transgenerationalen Dynamiken und an der Frage, wie zwischen den Generationen mehr VerstĂ€ndnis fĂŒreinander und tragfĂ€hige Beziehungen auf Augenhöhe entstehen können. Parallel trainiert sie pĂ€dagogische FachkrĂ€fte in Konflikthaltung: weniger Tools, mehr innere BewegungsfĂ€higkeit im Alltag mit Kindern, Eltern und Teams.

    Im Mai 2025 ist ihr Buch Tochter sein auf Augenhöhe im Kösel-Verlag erschienen; auch ein E-Mail-Paket zur StĂ€rkung der erwachsenen Tochterschaft bietet sie an.

    Website: https://www.christianeyavuz.de/

    Buch: https://www.penguin.de/buecher/christiane-yavuz-tochter-sein-auf-augenhoehe/paperback/9783466348329

    E-Mail-Kurs fĂŒr erwachsene Töchter: https://www.christianeyavuz.de/klaregrenzen

    Instagram: https://www.instagram.com/family.needs.balance/

    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christiane-yavuz-a26ba5220/

    Hat dir die Episode gefallen?
    Dann schenke mir gerne 5 Sterne bei Spotify oder schreibe mir deine Gedanken dazu.

    Und natĂŒrlich tut es mir und dem Podcast auch gut, wenn du anderen davon erzĂ€hlst und ihn weiter empfiehlst. Danke dafĂŒr.

  • Über Zeitgeber, die uns nicht brauchen und uns trotzdem berĂŒhren.

    Eine Nachtigall am Bahnhof in Schöneberg, Mauersegler, die in irrsinnigem Tempo durch Straßenschluchten schwirren, und eine ganz einfache Frage: Was passiert mit uns, wenn etwas Schönes uns nicht braucht und uns trotzdem berĂŒhrt?

    In dieser Solo-Episode geht es um Vögel als Zeitgeber, ums Innehalten und darum, warum Schönheit manchmal einfach ĂŒber die Ohren zu uns kommt.

    Warum Vögel meine persönlichen Zeitgeber sind – und nicht der Kalender

    Was Birding mit uns macht – und warum Millionen Menschen gerade damit anfangen

    Mauersegler auf dem Balkon: ĂŒber einen Reset, den ich nicht bestellt habe

    Warum Schönheit, die uns nicht braucht, uns am tiefsten berĂŒhrt

     

    Links

    Wenn du schnell eine Vogelstimme identifizieren willst, dann hilft dir die Merlin Bird ID: merlin.allaboutbirds.org

  • Manuela Ruppert ĂŒber KI als Spiegel, SuperkrĂ€fte als Befreiung und den Menschen als das Wertvollste im Raum 
 #11

    Shownotes

    KI und Schönheit, das klingt erstmal nach einem schlechten Witz. Oder nach einem Thema, das in zwei verschiedene Podcasts gehört. Aber was, wenn KI genau das ist, was uns zurĂŒck zu uns selbst bringt?

    KI befreit. Das sagt jedenfalls Manuela Ruppert, die selbst nach 30 Jahren die Konzernwelt hinter sich gelassen hat und heute Frauen beizubringt, wie sie mit KI nicht effizienter werden, sondern freier. Aber stimmt das? Oder nivelliert KI am Ende alles, macht uns alle ein bisschen gleich, ein bisschen austauschbar? Ich wollte das wissen. Und ich wollte wissen, ob das, was Manuela tut, wirklich schön sein kann.

    KI als Spiegel: Warum chaotischer Input chaotischen Output produziert und was das ĂŒber uns verrĂ€t

    SuperkrĂ€fte fĂŒr alle: Wie KI Menschen befĂ€higt, Dinge zu tun, die sie vorher nicht konnten und TrĂ€ume wahr werden lĂ€sst

    Fokus als Schönheit: Warum tiefe Konzentration, ob beim Tauchen, in der Meditation oder mit KI, dieselbe stille QualitÀt hat

    AI Burnout ist real: Was passiert, wenn wir vergessen, dass unser Gehirn nicht skalierbar ist

    Der Mensch als das Wertvollste im Raum: Warum gerade jetzt, wo Maschinen so viel können, menschliche PrÀsenz wieder kostbarer wird

    Intuition und KI: Verlernen wir durch stĂ€ndige VerfĂŒgbarkeit von Antworten das eigene BauchgefĂŒhl?

    Das Quiz am Ende dieser Episode hat eine Besonderheit: Die Fragen stammen diesmal nicht von mir, sondern von Hilma, meiner KI-Assistenz. Sie hat sie entwickelt und ich habe sie gestellt. Wie immer, durfte auch Manuela nur mit Ja oder Nein antworten. Was dabei herauskam, war ein kleines Spiel mit großen Momenten und auch einer Verwirrung.

    Über Manuela Ruppert

    Manuela Ruppert ist GrĂŒnderin von Manuela Ruppert Consulting mit dem Signature Programm "KI Maestra". Davor hat sie 30 Jahre in globalen Konzernen gearbeitet, den grĂ¶ĂŸten Teil davon als FĂŒhrungskraft mit internationaler Verantwortung. Heute begleitet sie Frauen, die ĂŒberall sonst die Besten und die Expertinnen sind und bei KI das erste Mal wieder am Anfang stehen. Dieses GefĂŒhl kennt sie selbst. Sie holt sie da raus und bringt sie dahin zurĂŒck, wo sie hingehören: an die Spitze. Ihre Tools sind KI. Aber worum es ihr wirklich geht, ist die IdentitĂ€t als Expertin.

    Links Website: https://www.manuela-ruppert.de

    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/manuelaruppert/

    Blog: https://maestra.de

  • Über den alten Mann mit der ZahnlĂŒcke, Heisenbergs Erkenntnistheorie und die Frage, was Schönheit mit dem Beobachten zu tun hat.

    Ein alter Mann in der Straßenbahn. Mantel zu groß, Haare ungepflegt, PlastiktĂŒte zwischen den FĂŒĂŸen. Ich habe ihn in Sekundenschnelle eingeordnet und dann hat er mich angesehen. ZahnlĂŒcke, LachfĂ€ltchen, schiefes warmes Grinsen. Und plötzlich saß da jemand ganz anderes vor mir.

    Was war passiert? Er hatte sich nicht verÀndert. Ich hatte anders geschaut.

    Diese Episode dreht sich um eine Frage, die mich seitdem nicht loslĂ€sst: Liegt Schönheit in den Dingen oder entsteht sie erst im Moment, in dem wir hinschauen? Werner Heisenberg hat fĂŒr die Quantenphysik entdeckt, dass Teilchen keinen eindeutigen Zustand zeigen, solange niemand misst. Erst die Beobachtung entscheidet, was da ist. Vielleicht gilt das auch fĂŒr Schönheit. Vielleicht liegt sie nicht fertig in der Welt herum und wartet darauf, gefunden zu werden. Vielleicht wird sie durch uns erst sichtbar.

    Warum ein lĂ€chelnder alter Mann mit ZahnlĂŒcke mein Bild von Schönheit durcheinandergebracht hat

    Was Werner Heisenberg und die Quantenphysik mit dem Hinschauen zu tun haben

    Über Elma Esrigs Satz vom „Mehr" und warum er mich noch Tage spĂ€ter beschĂ€ftigt [→ Episode 8]

    Ob sich der Blick verÀndert. Oder die Welt. Oder beides.

    Vielleicht lĂ€chelt ja jemand zurĂŒck.

  • Elma Esrig ĂŒber PrĂ€senz als Lebenshaltung, Schönheit als das Hier und Jetzt und warum Casanova das alles ganz prima konnte.

    Es gibt Menschen, die betreten einen Raum und alle merken es. Nicht weil sie laut sind. Sondern weil sie da sind.

    Elma Esrig nennt das PrĂ€senz und genau darĂŒber spreche ich mit ihr. Sie kommt aus dem Theater, hat Philosophie studiert, ist als Kind durch zehn Schulen gezogen und steht heute vor FĂŒhrungskrĂ€ften, Ärzt:innen und Wissenschaftler:innen, die plötzlich sichtbar sein mĂŒssen. Sie nennt das, was sie tut, PrĂ€senztraining. Ich nenne es Schönheit.

    Was besprachen wir:

    Warum der Körper zum VerrĂ€ter wird, sobald uns jemand zuschaut und wie man ihn zurĂŒckgewinnt

    Was Körper, Sprache und Geist miteinander zu tun haben (Elmas TrinitÀt der PrÀsenz)

    Der Unterschied zwischen Wirkungswillen und echtem Dasein

    Wie 10 verschiedene Schulen in einer Kindheit einen Menschen formen

    Was Pferde ehrlicher machen als die meisten Menschen im Raum

    Und warum Schönheit uns immer ins Jetzt holt und nie woanders hin

    Über Elma Esrig

    Elma Esrig arbeitete nach ihrem Studium der Philosophie und der Ausbildung zur Theaterregie als Schauspieldozentin, PrĂ€senztrainerin fĂŒr Schauspieler und ist heute Beraterin und Trainerin fĂŒr Auftreten, Vortragen und PrĂ€sentieren bei „wissen macht wirkung“.

    Ihr Ansatz ist die dreifache PrĂ€senz (körperlich, geistig, sprachlich), die sie in ihren Trainings methodisch mit ihren Klienten umsetzt. Weil sie davon ĂŒberzeugt ist: Wirkung ist kein Zufall. PrĂ€senz ist kein Talent. Beides ist erlernbar.

    Website: http://www.wissen-macht-wirkung.com

    LinkedIn-Profil: https://www.linkedin.com/in/elma-esrig-training/

    E-Mail: [email protected]

  • Über das Momentum als Wert, Brahms auf RĂŒgen und die Kunst, wirklich anzukommen

    Schönheit ist da. Eigentlich immer. Aber wie oft bist du wirklich da?

    Diese Episode entstand auf RĂŒgen. Am Osterfeuer, im Buchenwald, in der KĂŒche mit frischem BĂ€rlauch. Und aus einer Frage, die ich mir nicht zum ersten Mal stelle: Was ist eigentlich der Wert der Schönheit? Und warum wartet sie?

    Vielleicht, weil sie es kann. Brahms hat sie gehört. Caspar David Friedrich hat sie gesehen. Und beide mussten erst innehalten, bevor irgendetwas hÀngen blieb.

    Warum Johannes Brahms auf RĂŒgen eine Sinfonie verloren hat

    Was Momentum mit Schönheit zu tun hat – und warum „einfach hingehen" nicht reicht

    Über Momente, in denen Schönheit da war. Aber ich nicht.

    Warum auch die Pressesprecherin der Schönheit jeden Tag neu ĂŒben muss

    Schönheit wartet. Du musst nur ankommen.

    --

    Wenn du einen schönen Gedanken mit mir teilen willst oder auch Schönes aus dieser Folge mitgenommen hast und mir davon erzĂ€hlen möchtest, dann mach das gern: [email protected]

    --

    Dir gefÀllt der Podcast? Dann lass mir gern Feedback oder/und eine Bewertung da. So können auch andere Menschen davon erfahren.

    Und vernetz dich gerne mit mir:

    Jana auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jana-schlosser-grafik/

    Jana im Netz: https://janaschlosser.de/

  • Eva Scheller ĂŒber das offene Herz als Weltbeitrag, Stille als FĂŒlle und die Frage, ob man auch einen Laster lieben kann.

    Kann man sein Herz verwurzeln — tief genug, um es offenzuhalten? Eva Scheller glaubt nicht nur daran, sie ĂŒbt es tĂ€glich. In dieser Episode sprechen wir ĂŒber das, was Eva Herzwurzeln nennt: eine Verankerung in sich selbst, die stark genug ist, das Herz offenzuhalten. Auch fĂŒr das, was uns Angst macht. Auch fĂŒr Menschen, deren Haltungen wir ablehnen. Eine große Idee, die klein anfĂ€ngt: mit dem Wunsch, sich selbst Gutes zu wollen.

    Das besprechen wir

    Warum innere Stimmen meist unbequem sind — und warum man ihnen trotzdem folgen sollte

    Was Herzwurzeln sind und warum wir sie gerade jetzt brauchen

    Die Metta-Meditation: Möge ich glĂŒcklich sein. Möge ich gesund sein. Möge ich in Frieden leben.

    Warum Selbstfreundlichkeit kein Egoismus ist, sondern Voraussetzung

    Schmerz anerkennen und Freude kultivieren — zwei Seiten einer Medaille

    Was ein stinkender Laster im verschneiten Hamburg mit Schönheit zu tun hat

    Stille als FĂŒlle — und warum das kein Widerspruch ist

    Evas 15-Tage-Programm „Herzwurzeln wachsen lassen"

    Über Eva Scheller

    Eva Scheller ist GrĂŒnderin der Inner Education Academy, Autorin, Freude- und Stilleaktivistin und sie unterstĂŒtzt als Mentorin Frauen in VerĂ€nderungs- und Umbruchprozessen. Eva ist ĂŒberzeugt davon, dass der Weg zur VerĂ€nderung zuerst nach Innen fĂŒhrt, denn ohne ein heiles Innen kann es kein heiles Außen geben. Wenn wir uns daran erinnern, was unser ganz eigener und besonderer Beitrag zum Leben in diesen Zeiten ist, sind wir alle Mosaiksteine der VerĂ€nderung.

    Links

    Akademie-Webseite: inner-education-academy.de

    Webseite mit Texten und Bildern: eva-scheller.de

    Herzwurzeln-Kurs: inner-education-academy.de/herzwurzeln/

    LinkedIn: www.linkedin.com/in/dr-eva-scheller-b7867211b

    Buch: “Spaziergang zum Hochzeitsbaum und 33 weitere Anstiftungen zur Freude” https://shop.tredition.com/search/RXZhIFNjaGVsbGVy

  • Über ein Wort, das alles aushĂ€lt, sich gegen sich selbst verwenden lĂ€sst und aufhört, ein Adjektiv zu sein.

    „Schön" sei das meistmissbrauchte Wort der deutschen Sprache, behauptet die Schönheit. Ich widerspreche ihr und kontere: Schön ist unkaputtbar.

    In dieser Episode verteidige ich dieses kleine Wort und stelle fest, dass es sich dabei kaum helfen lassen muss.

    Themen in dieser Episode

    Es beschreibt eine Melodie und einen Sonnenuntergang und eine gut gemachte Tabelle, alles gleichwertig und ohne sich zu widersprechen.

    Es verpackt Bitterkeit, ohne eine LĂŒge aufzutischen.

    Es lĂ€sst sich gegen sich selbst verwenden und ĂŒberlebt das erstaunlich gut. Praktisch ohne Kratzer.

    Es drĂŒckt eine Haltung aus, fĂŒr die wir eigentlich viel mehr Worte brĂ€uchten und trotzdem reicht dieses eine.

    Und manchmal kommt es kurz und knapp und in ganz stiller Form daher: Schön. Ein Wort als ein ganzer Satz. Kein Adjektiv mehr. Eher ein Atemzug.

    Achte heute mal drauf – und frag dich: Was ist wirklich gemeint?

  • „Ich habe eine englische Stimme." — Sania Jardine ĂŒber Sprache als Liebesgeschichte, Fremdheit als Superpower und die Frage, was KI beim Sprachenlernen nicht kann.

    Kann man sich in eine Sprache verlieben? Sania Jardine sagt: ja. Und sie meint das nicht als Metapher. Sania ist Englisch-Coach und arbeitet mit Menschen, die Englisch können, es aber nicht benutzen. In diesem GesprĂ€ch reden wir ĂŒber Wörter, die man sich merkt wie Gesichter, ĂŒber den Moment, wo eine Fremdsprache einem gehört und darĂŒber, was eine KI dabei nicht ersetzen kann.

    Themen in dieser Episode

    Bumblebee, Serendipity, Abundance — warum man sich in Wörter verknallen kann

    Sprache lernen als Beziehungsarbeit: Flirts, Krisen und die große Liebe

    Wer bist du auf Englisch und bist du dieselbe Person wie auf Deutsch?

    Was KI beim Sprachenlernen kann. Und was nicht.

    Dialekt, Akzent, Nicht-Verstehen und warum akzentfrei gar nicht geht

    Das Quiz: Ist Schweigen schöner als Reden? Sind Schweine schön?

    Über Sania

    Dr. Sania Jardine ist "The Language Pig". Mit ihrer Kombination aus Englisch-Expertise und Coaching hilft sie Menschen, ihr Fachwissen und ihre Persönlichkeit auf Englisch zu kommunizieren. Ihr Motto: "Mach das Beste aus deinem Englisch. Heute. Morgen. Und fĂŒr immer."

    Links

    Dr. Sania Jardine: thelanguagepig.com
    Sanias Podcasts: “How I met my English” und “Ready but Stuck: English on the go”
    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sania-jardine/

  • Diese Episode erscheint im Rahmen des Podcasthon 2026 — einer weltweiten Charity-Aktion, bei der Podcasts gemeinsam auf gemeinnĂŒtzige Organisationen aufmerksam machen. Mein Beitrag gehört dem Verein fĂŒr die Schwarze Kunst.

    Warum? Weil die Schönheit des Handwerks es wert ist, gehört zu werden. Und weil mein eigener Weg — vom Kind, das in Lexika verschwand, zur Schriftsetzerin, zur Buchgestalterin — ohne die Schwarze Kunst nicht existieren wĂŒrde.

    Am 15. MĂ€rz ist Tag der Druckkunst. Museen und WerkstĂ€tten in Deutschland, Österreich und der Schweiz öffnen ihre TĂŒren: Buchdruckereien, BleisatzwerkstĂ€tten, PapiermĂŒhlen. Orte, an denen die Schwarze Kunst nicht hinter Glas steht — sondern lĂ€uft, riecht, klingt.

    Fahr hin!

    -.-.-.-.-

    Ich habe in der Episode die ArbeitsgerĂ€usche einer Tiegeldruckpresse (Baujahr 1964) von Uwe Bald, Letterpress, aus Höxter, eingebaut. In seiner Druckerei gilt: #FĂŒhlDasHandwerk.

    -.-.-.-.-

    Websites:

    🔗 Verein fĂŒr die Schwarze Kunst: verein-fuer-die-schwarze-kunst.de

    🔗 Tag der Druckkunst (mit Karte aller Veranstaltungsorte): tag-der-druckkunst.de

    🔗 Podcasthon 2026: podcasthon.org/de

  • Von Anton bis Zylinder

    Ein fremdes Kinderzimmer, ein Lexikon von A bis Z und eine Liebe, die riecht, die man anfassen kann und die im Hintergrund ganz schön LÀrm macht.

    Podcasthon ist die grĂ¶ĂŸte Podcast-WohltĂ€tigkeitsinitiative, die Podcaster:innen auf der ganzen Welt zusammenbringt, um das Bewusstsein fĂŒr gemeinnĂŒtzige Zwecke zu stĂ€rken.  Eine Woche, in der Podcasts fĂŒr charitative Organisationen und Vereine eintreten, die sie fĂŒr wichtig halten. Und ich bin dabei.

    Was ich fĂŒr wichtig halte?
    Sei neugierig!

    👉 Mehr zum Podcasthon: https://podcasthon.org/de

    -.-.-.-.-

  • Ein schöner Gedanke – Über die Frage, wie Schönheit eigentlich klingt.

    In dieser Solo-Episode spreche ich ĂŒber Stille als Illusion, Klang als Bad und Heimat als Herzschlag und warum die Antwort auf eine simple Frage viel tiefer fĂŒhrt als erwartet.

    Themen in dieser Episode

    Warum echte Stille eine Illusion ist und warum uns das befreien sollte

    Stadtbaden, Waldbaden und das, was uns wirklich erholt

    Wie der Jingle dieses Podcasts entstanden ist und was ein Herzschlag damit zu tun hat

    Warum Spatzen und Kinder ĂŒberall auf der Welt gleich klingen

    Schönheit im Gewöhnlichsten, was es gibt

    Einmal bewusst hinhören – und fragen: Ist das schön?

    Links

    đŸ“© Schreib mir: [email protected]