Afleveringen
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Über fremde Hände, ein Stück Holz und die Frage, warum das Nichtkönnen so frei macht.
Shownotes
Acht Menschen, die meisten einander fremd, stehen im Freien und klopfen auf Holz. Es pickert, es hämmert, ab und zu lacht jemand. Ich bin eine von ihnen. Zum ersten Mal in meinem Leben mit dem Werkzeug in der Hand, vor einem Stück Stamm, von dem ich noch nicht weiß, was es werden soll.
Diesmal erzähle ich nicht allein. Ich habe das Mikrofon herumgereicht und alle acht gefragt, warum sie hier ein Stück Holz bearbeiten. Eine Physiotherapeutin, ein Elektroingenieur, eine Zahntechnikerin, ein Wiederholungstäter aus Darmstadt. So verschieden sie sind, sie landen alle am selben Punkt. Es geht nie um das fertige Werk. Es geht um die Hände, um den Vorgang, um den runden Tisch am Abend. Und um die Frage, ob etwas gerade dann schön wird, wenn man es zum ersten Mal tut und noch gar nicht kann.
Was du mitnimmst:
Warum die Hände und der Vorgang am Ende mehr zählen als die fertige Figur
Warum ein Teilnehmer diese Woche »Kinderferienlager für Erwachsene« nennt
Wie aus Werkzeug, Spänen und gemeinsamem Kochen schnell Gemeinschaft wird.
Die Frage, was es mit einem macht, sich ohne Plan auf eine neue Arbeit und eine fremde Gruppe einzulassen
Wenn du wissen willst, warum ich überhaupt ohne Plan, ohne Skizze und ohne Ziel in diesen Workshop gefahren bin, hör in »Muss es schwer sein, um schön zu sein? … #20« rein. Dort nehme ich mir genau das vor, was hier passiert.
–> Muss es schwer sein, um schön zu sein? … #20 – https://ist-das-schoen.de/muss-es-schwer-sein-um-schoen-zu-sein-20/
Magst du den Sonntag mit etwas Schönem beginnen?
Jeden Sonntagmittag schicke ich dir meinen Newsletter: einen schönen Gedanken, einen Themenschwerpunkt, ein schönes Buch oder Event und natürlich die aktuelle Episode von “Ist das schön?!”.
Hier kannst du dich eintragen: https://substack.com/@istdasschoen
Hören, wo du magst
»Ist das schön?!« gibt es überall, wo es Podcasts gibt: auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube. Die ganze Episode samt Transkripten findest du auf der Website: https://ist-das-schoen.de/.
Wenn dir der Podcast gefällt, abonniere ihn und lass mir gern eine Bewertung da. Das hilft anderen Menschen mehr Schönes zu entdecken.
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Über das Ende vom Immer-besser-werden-Müssen und ein Stück Holz, von dem ich noch nicht weiß, was es wird.
Ich sitze am Küchentisch und packe schon mal im Kopf meine Tasche für den Bildhauer-Workshop in der Uckermark, obwohl ich noch gar nicht weiß, was aus meinen Händen entstehen soll. Kein Plan, keine Skizze, kein Ziel. Nur die Lust, etwas mit Holz zu formen.
Es geht um genau diesen Widerspruch: Warum fällt es uns so schwer, etwas zu tun, ohne es sofort besser, schneller, perfekter machen zu wollen? Ein Newsletter über norwegische Sportler hat mich zum Nachdenken gebracht, und ich erzähle dir, was das mit einem Bildhauer-Workshop, meiner Kindheit im Keramikzirkel und der Frage zu tun hat, ob Schönheit unbedingt schwer erkämpft werden muss.
Was du mitnimmst
Warum Neugier oft mehr bewegt als Disziplin
Was ein Newsletter über norwegische Sportler mit einem Stück Holz zu tun hat
Die Frage, wann genau etwas Schweres plötzlich leicht wird
Wenn dich die Frage interessiert, was uns eigentlich Leichtigkeit nimmt, hör auch in „Schön ist unkaputtbar" rein, dort geht es um einen ganz anderen Reflex, der Schönheit im Weg steht. Und wenn du Lust auf noch mehr Spielerisches hast, ist „Peu à peu ist schön" die richtige Folge.
–> Schön ist unkaputtbar … #6 – https://ist-das-schoen.de/schoen-ist-unkaputtbar-6/
–> Peu à peu ist schön. … #14 – https://ist-das-schoen.de/peu-a-peu-ist-schoen-14/
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Zijn er afleveringen die ontbreken?
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Dieter Düvelmeyer über den Weg vom Mischpult zur Kamera, das Spiegelbild als Täuschung und den Makel, der uns schön macht
Shownotes
Bevor Dieter Düvelmeyer fotografierte, angelte er Töne. Er lernte, nah genug am Menschen zu sein, um jeden Ton einzufangen, und weit genug weg, um keinen Schatten zu werfen. Später stand er am Mischpult auf internationalen Jazzkonzerten und irgendwann begann er, die Musiker zu fotografieren. Dies als direkten Weg vom Hören zum Sehen zu bezeichnen, will er selbst gar nicht sagen. Und doch: Das Zuhören stand vor dem Blick.
Heute ist er Fotograf und nennt sich selbst »empathischer Authentizitätsbeauftragter«. In dieser Episode sprechen wir darüber, warum Authentizität verschwindet, sobald man sie erzwingen will. Warum unser Spiegelbild uns über unser eigenes Gesicht täuscht. Und warum eine Frau mit einem entstellten Gesicht ihn mehr berührt hat als jedes makellose Porträt.
Was du mitnimmst
Warum Schönheit flüchtig ist und genau deshalb so schwer fotografieren lässt
Wieso der Spiegel lügt, denn wir sehen uns immer spiegelverkehrt und halten das trotzdem für unser wahres Gesicht
Wie ein Makel zur eigentlichen Schönheit eines Menschen werden kann
Warum echte Begegnung manchmal wichtiger ist als das fertige Foto
Und am Ende wartet wie immer das Quiz: natürlich habe ich den Fotografen gefragt, ob er gerne selbst fotografiert wird.
über Dieter
Dieter Düvelmeyer hat es schon früh aus dem Ost-Westfälischen nach Berlin getrieben, um an der UdK Produkt-Design zu studieren. Finanziert hat er das mit Gastronomie Jobs, dem Life-Mischen von internationalen Jazz-Konzerten und als Ton-Angler bei verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen.
Fotografiert hat er schon immer, aber seit ca. 15 Jahren steht die Fotografie im Mittelpunkt seiner Arbeit. Seine Erfahrungen nutzt und kombiniert er:
als Beratograf® in der professionellen Business-Fotografie,
https://ddphotography.de/
https://www.linkedin.com/in/dieter-düvelmeyer/
als Konzertfotograf vor allem im Jazz
https://stage-photographer.com
@jazzpict
und als Fotograf für Schauspieler*innen.
https://dieterduevelmeyer.de/
@dieterduevelmeyer
Dazu hat er ein Buch geschrieben: »Bestens vorbereitet & entspannt zum Schauspielshooting« (https://amzn.eu/d/024xB8pd)
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Ein schöner Gedanke: Über Zuhören als Kampf, Resonanz als Frieden und eine Übung, die beides beweist.
Shownotes
Ich habe beobachtet, dass ich mitten in einem Gespräch oft schon mit meiner Antwort beschäftigt bin. Ich höre und sortiere gleichzeitig. Ich gleiche ab. Doch das ist kein Zuhören, das ist ein Gespräch mit mir selbst, das zufällig jemand anderen als Anlass hat.
Was wäre, wenn echter Kontakt genau da beginnt, wo dieses innere Sortieren aufhört? Wenn der Körper loslässt, die Schultern sinken, der Atem ruhiger wird und ich zum Resonanzkörper werde, der einfach mitschwingt?
In dieser Episode
Warum echtes Zuhören fast nie Zuhören ist
Was körperlich passiert, wenn das Gesprächs-Ping-Pong aufhört
Wie ein Mensch schön wird, wenn ihm jemand wirklich zuhört
Eine Übung zu zweit und die Frage, die am Ende bleibt
Mehr von »Ist das schön?!«
Wenn dich diese Folge berührt hat, hör auch hier hinein:
→ #2 mit Anne Seubert — Schönheit ist keine, die mit Pauken und Trompeten durchs Dorf zieht: https://ist-das-schoen.de/schoenheit-ist-keine-die-mit-pauken-und-trompeten-durchs-dorf-zieht-2/
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Maren Martschenko über Angst als Werkzeug, Eigensinn als Wurzel und das Business als schönes Leben
Selbstständig zu arbeiten gilt als der mutige Sonderweg, als Sprung ohne Netz. Dabei ist es vielleicht das Natürlichste auf der Welt. Nur ganz frei ist dieses freie Arbeiten nie. Es gehört Angst dazu. Angst vor zu wenig Aufträgen, zu wenig Geld. Klar. Und auch die Angst, die niemand sieht. Die ich mit mir allein ausmache.
Was, wenn diese Angst nicht das Gegenteil eines schönen Business ist, sondern dazugehört? Was, wenn man nicht abhärten muss, sondern durchlässig werden darf?
Darüber spreche ich mit Maren Martschenko. Sie ist Markenberaterin, Autorin und seit fast zwanzig Jahren selbstständig. Ihr angeborener Eigensinn, lange ihre vermeintlich größte Schwäche, sei in der Selbstständigkeit zu ihrer größten Stärke geworden, sagt sie. Und sie erzählt, warum das dicke Fell, das man angeblich braucht, in Wahrheit eine durchlässige Haut ist.
In dieser Folge geht es um:
die Frage, ob Selbstständigkeit der mutige Sonderweg ist oder der Normalzustand
Angst als Werkzeug statt als Gegner
radikalen Eigensinn statt Authentizität, und warum gerade das Eigene tragfähig macht
das Business als Freilegen statt Erfinden, weil die Menschen, die zu uns gehören, längst da sind
Im Quiz treffe ich auf eine Gästin, die ernsthaft den Chiemsee gegen die Ostsee verteidigt.
über Maren
Maren Martschenko ist Markenberaterin mit Espressostrategie, Autorin, Speakerin und Co-Founderin des Magnetprodukt-Clubs. Ihr Credo: »Marken sind dann erfolgreich, wenn radikaler Eigensinn auf begeisterte Nachfrage trifft.« Ihre Wunschkund:innen haben keine Lust auf ein Copy-Paste-Business haben und lieber auf eine klare Positionierung, Angebote mit Magnetwirkung und gesundes Wachstum setzen.
Links
Website: https://marenmartschenko.de/
Magnetprodukt-Club: https://magnetprodukt.club/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/zehnbar/
Buch: »Design ist mehr als schnell mal schön« https://typografie.de/produkt/design-ist-mehr-als-schnell-mal-schoen/
Blog: https://magnetprodukt.club/2023/01/wie-ich-mir-als-unternehmerin-ein-dickeres-fell-zulege/
Mehr von »Ist das schön?!«
→ Präsenz, #9, mit Elma Esrig: über das entspannte Aufgespanntsein und den Satz, dass keine Angst hat, wer präsent ist. https://ist-das-schoen.de/der-trick-ist-keinen-trick-zu-haben-9/
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»Ist das schön?!« gibt es überall, wo es Podcasts gibt: auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube. Die ganze Episode mit Transkript findest du auf https://ist-das-schoen.de/. Wenn dir der Podcast gefällt, freue ich mich über ein Abo und eine Bewertung.
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Ein schöner Gedanke: Über eine schimpfende Frau auf dem Fahrrad, Goethes Geister und die Frage, wem ein Gedanke eigentlich gehört.
Eine Frau fährt schimpfend an mir vorbei, mitten in den Frühling hinein, und ich frage mich: Wie klingt eigentlich ihre Innenwelt? Sprache wirkt in beide Richtungen. Sie formt, was wir sagen, und sie formt uns. Wer wütend spricht, hält sich in der Wut. Wer schön spricht, lebt in einer anderen Welt.
In dieser Folge wird aus einem Gedanken ein Gespräch. Denn der Satz, der mir nachging, ist nicht meiner.
Warum »Worte schaffen Wirklichkeit« ist und nicht nur abbildet
Was passiert, wenn ganze Welten aus Worten entstehen, von Harry Potter bis Goethe
Goethes »Zueignung« und die Geister, die uns wieder einholen
Schönheit als sprachliche Entscheidung, die ich jeden Tag neu treffe
Und die Frage, an der wir uns reiben: Wem gehört ein Gedanke, wenn ein anderer ihn weiterdenkt?
Ist das schön? Diesmal keine rhetorische Frage, sondern eine Übung. Für mich, für dich, bei jedem Hören neu.
Der Satz »Worte schaffen Wirklichkeit. Sie müssen sich nicht immer darum scheren, sie getreulich abzubilden.« stammt von Frank Georg Schlosser, Schriftsteller.
Website: https://frankgeorgschlosser.de/
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Er erscheint wöchentlich, Sonntag Mittag. -
Angelika Bungert-Stüttgen über die Schönheit des Weniger, das Innen als Kompass und den übergroßen Pullover zum Hineinwachsen
Angelika Bungert-Stüttgen hat Innenarchitektur studiert, dreißig Jahre in München gelebt und irgendwann festgestellt, dass das Haus am See, das sie sich wünschte, auf vier Räder passt. Heute fährt sie mit ihrem Wohnmobil in alle Himmelsrichtungen und begleitet Menschen dabei, ihren eigenen Freiraum zu finden. Den zeichnet sie am Ende jedes Prozesses in ein Bild. Die Essenz. Die Zukunft.
In diesem Gespräch sprechen wir darüber, was passiert, wenn man aufhört, Dinge festzuhalten, und feststellt, dass das Weniger seinen eigenen Raum hat. Über den Freiraum, der keine Quadratmeter braucht. Über das Innen, das das Außen verändert. Und über die eine Frage, mit der jede Freiraumgeschichte beginnt.
Worüber wir sprechen
Warum weniger Besitz mehr Raum schafft und was das mit Schönheit zu tun hat
Wie man eine ganze kreative Welt in ein iPad packt und damit ans Meer fährt
Wo sich Freiraum und Schönheit berühren
Warum Freiraum eine gesellschaftliche Kraft ist
Und was ein übergroßer Pullover mit dem Weg in die eigene Zukunft zu tun hat
über Angelika:
Angelika Bungert-Stüttgen ist die Freiraumfrau®: Autorin, Künstlerin, Coach und Innenarchitektin. Sie kreiert Freiraum mit den Menschen, die ihr ihre Themen anvertrauen. Seit 2014 fährt sie ein kleines Wohnmobil, den Freiraumbus. Arbeit und Leben verweben, das ist ihr persönlicher Freiraum. Sie liebt Weitblick, Leuchttürme und die Ostsee.
Angelikas Blog im Internet: https://www.freiraumfrau.de
Ihr Newsletter: https://www.freiraumfrau.de/newsletter
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/freiraumfrau-angelika-bungert-stuettgen
Instagram: https://www.instagram.com/freiraumfrau
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Ein schöner Gedanke: Über Wörter, die lächeln, Sprache als Haltung und ein Lexikon, das man nicht braucht — aber haben will.
Peu à peu. Ich habe diese Silben nicht gelesen, ich habe sie gehört. Weiche P-Laute, die in meinem Kopf ploppen. Warm, tänzelnd, irgendwie fröhlich. Und ich fragte mich: Warum macht mich ein Wort glücklich, bevor ich überhaupt seinen Sinn erfasst habe?
Sprache hat für mich nicht nur eine inhaltliche Bedeutung. Sie klingt. Sie riecht auch manchmal. Sie hat Gewicht (so oder so) und manchmal sogar eine Temperatur. Und vielleicht ist das der Grund, warum wir manche Wörter festhalten wollen und andere so schnell wie möglich wieder loswerden oder sie gar nicht erst benutzen sollten.
In dieser neuen Episode denke ich laut darüber nach:
Warum Peu à peu tänzelt und „nach und nach" das leider nicht tut
Was Heimweh und Homesickness über die Schönheit von Sprache verraten
Über ein Lexikon, das Wörter an Zitate knüpft und dann behauptet, sie seien schön
Und ich frage dich, ob du heute hören magst, wie deine Sprache klingt
Ganz nebenbei gehe ich auf das Gespräch mit Sanja Jardin über Englisch als Liebesgeschichte [→ Episode 5] ein.
Links:
»Lexikon der schönen Wörter« von Roland Kaehlbrandt und Walter Krämer: https://www.piper.de/buecher/lexikon-der-schoenen-woerter-isbn-978-3-492-31511-1
Die Textzusammenfassung meines 5-Minuten-Vortrags auf dem Storytelling-Symposium von Anja Timmermann: https://janaschlosser.de/warum-ich-in-buechern-schnueffle
Noch mehr Schönheit gefällig?
Einen wöchentlichen Newsletter zum Thema Schönheit gibt es auf Substack: https://substack.com/@aptodeserunt221336
Und wer direkt dabei sein will: Es gibt eine WhatsApp-Gruppe für alle, die Schönheit nicht nur hören, sondern auch teilen wollen: https://chat.whatsapp.com/GLdfK8AT2BXKEeQx6IFPJ9?mode=gi_t
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Christiane Yavuz über Konflikte als Wegweiser, Ambiguitätstoleranz als Superkraft und den Cocktail aus Wut, Neugier und Mut
Shownotes
Konfliktliebe. Das klingt erstmal nach einem Widerspruch. Oder nach jemandem, der Streit einfach mag. Aber was, wenn Konflikte genau das sind, was uns den Weg zeigt – zu uns selbst, zu anderen, zu dem, was wirklich zählt?
Christiane Yavuz weiß, wie das geht. Sie ist Mediatorin, Recovering Harmony Addict (ein Begriff, den ich erst einmal mit ihr klären musste) und sie behauptet, Haltung zu Konflikten, sei wie einen Cocktail zu mischen: Wut, Neugier, Ambiguitätstoleranz. Wobei jede Zutat hat ihre Zeit! Aber ist das auch schön? Ich wollte das wissen.
In dieser Episode
Warum Harmoniesucht keine Ruhe ist, sondern eine Strategie gegen die Angst
Was ein gut geführter Konflikt mit Musik gemeinsam hat und warum Reibung kein Fehler ist, sondern eine Spannung
Wie die Mutter-Tochter-Beziehung ein Kosmos sein kann, der sich bewegt statt auflöst
Was Ambiguitätstoleranz mit Schönheit zu tun hat und warum ein ungelöster Konflikt manchmal die bessere Lösung ist
Und natürlich: Ist Wut schön? Ist Scheitern schön? Kann man einen ungelösten Konflikt schön finden?
Im Quiz stelle ich Christiane übrigens die Frage, ob sie es schön findet, sich zu entschuldigen. Ihre Antwort kommt nicht schnell und ist nicht die, die ich erwartet hatte. Wie würdest du sie beantworten?
Über Christiane Yavuz
Christiane Yavuz ist Dipl.-Sozialpädagogin, Familienberaterin und Mediatorin aus Mannheim und beschreibt, was sie tut, gern als Haltungstraining. Ihr Herzensthema ist die Konfliktliebe: die Überzeugung, dass Konflikte zu Unrecht einen schlechten Ruf haben, sondern oft der Anfang von emotional gesunder Klarheit sein können – wenn wir sie gestalten.
In ihrer Beratungspraxis arbeitet sie mit Familien an kleinen und großen Konflikten, besonders an transgenerationalen Dynamiken und an der Frage, wie zwischen den Generationen mehr Verständnis füreinander und tragfähige Beziehungen auf Augenhöhe entstehen können. Parallel trainiert sie pädagogische Fachkräfte in Konflikthaltung: weniger Tools, mehr innere Bewegungsfähigkeit im Alltag mit Kindern, Eltern und Teams.
Im Mai 2025 ist ihr Buch Tochter sein auf Augenhöhe im Kösel-Verlag erschienen; auch ein E-Mail-Paket zur Stärkung der erwachsenen Tochterschaft bietet sie an.
Website: https://www.christianeyavuz.de/
Buch: https://www.penguin.de/buecher/christiane-yavuz-tochter-sein-auf-augenhoehe/paperback/9783466348329
E-Mail-Kurs für erwachsene Töchter: https://www.christianeyavuz.de/klaregrenzen
Instagram: https://www.instagram.com/family.needs.balance/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christiane-yavuz-a26ba5220/
Hat dir die Episode gefallen?
Dann schenke mir gerne 5 Sterne bei Spotify oder schreibe mir deine Gedanken dazu.Und natürlich tut es mir und dem Podcast auch gut, wenn du anderen davon erzählst und ihn weiter empfiehlst. Danke dafür.
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Über Zeitgeber, die uns nicht brauchen und uns trotzdem berühren.
Eine Nachtigall am Bahnhof in Schöneberg, Mauersegler, die in irrsinnigem Tempo durch Straßenschluchten schwirren, und eine ganz einfache Frage: Was passiert mit uns, wenn etwas Schönes uns nicht braucht und uns trotzdem berührt?
In dieser Solo-Episode geht es um Vögel als Zeitgeber, ums Innehalten und darum, warum Schönheit manchmal einfach über die Ohren zu uns kommt.
Warum Vögel meine persönlichen Zeitgeber sind – und nicht der Kalender
Was Birding mit uns macht – und warum Millionen Menschen gerade damit anfangen
Mauersegler auf dem Balkon: über einen Reset, den ich nicht bestellt habe
Warum Schönheit, die uns nicht braucht, uns am tiefsten berührt
Links
Wenn du schnell eine Vogelstimme identifizieren willst, dann hilft dir die Merlin Bird ID: merlin.allaboutbirds.org
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Manuela Ruppert über KI als Spiegel, Superkräfte als Befreiung und den Menschen als das Wertvollste im Raum … #11
Shownotes
KI und Schönheit, das klingt erstmal nach einem schlechten Witz. Oder nach einem Thema, das in zwei verschiedene Podcasts gehört. Aber was, wenn KI genau das ist, was uns zurück zu uns selbst bringt?
KI befreit. Das sagt jedenfalls Manuela Ruppert, die selbst nach 30 Jahren die Konzernwelt hinter sich gelassen hat und heute Frauen beizubringt, wie sie mit KI nicht effizienter werden, sondern freier. Aber stimmt das? Oder nivelliert KI am Ende alles, macht uns alle ein bisschen gleich, ein bisschen austauschbar? Ich wollte das wissen. Und ich wollte wissen, ob das, was Manuela tut, wirklich schön sein kann.
KI als Spiegel: Warum chaotischer Input chaotischen Output produziert und was das über uns verrät
Superkräfte für alle: Wie KI Menschen befähigt, Dinge zu tun, die sie vorher nicht konnten und Träume wahr werden lässt
Fokus als Schönheit: Warum tiefe Konzentration, ob beim Tauchen, in der Meditation oder mit KI, dieselbe stille Qualität hat
AI Burnout ist real: Was passiert, wenn wir vergessen, dass unser Gehirn nicht skalierbar ist
Der Mensch als das Wertvollste im Raum: Warum gerade jetzt, wo Maschinen so viel können, menschliche Präsenz wieder kostbarer wird
Intuition und KI: Verlernen wir durch ständige Verfügbarkeit von Antworten das eigene Bauchgefühl?
Das Quiz am Ende dieser Episode hat eine Besonderheit: Die Fragen stammen diesmal nicht von mir, sondern von Hilma, meiner KI-Assistenz. Sie hat sie entwickelt und ich habe sie gestellt. Wie immer, durfte auch Manuela nur mit Ja oder Nein antworten. Was dabei herauskam, war ein kleines Spiel mit großen Momenten und auch einer Verwirrung.
Über Manuela Ruppert
Manuela Ruppert ist Gründerin von Manuela Ruppert Consulting mit dem Signature Programm "KI Maestra". Davor hat sie 30 Jahre in globalen Konzernen gearbeitet, den größten Teil davon als Führungskraft mit internationaler Verantwortung. Heute begleitet sie Frauen, die überall sonst die Besten und die Expertinnen sind und bei KI das erste Mal wieder am Anfang stehen. Dieses Gefühl kennt sie selbst. Sie holt sie da raus und bringt sie dahin zurück, wo sie hingehören: an die Spitze. Ihre Tools sind KI. Aber worum es ihr wirklich geht, ist die Identität als Expertin.
Links Website: https://www.manuela-ruppert.de
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/manuelaruppert/
Blog: https://maestra.de
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Über den alten Mann mit der Zahnlücke, Heisenbergs Erkenntnistheorie und die Frage, was Schönheit mit dem Beobachten zu tun hat.
Ein alter Mann in der Straßenbahn. Mantel zu groß, Haare ungepflegt, Plastiktüte zwischen den Füßen. Ich habe ihn in Sekundenschnelle eingeordnet und dann hat er mich angesehen. Zahnlücke, Lachfältchen, schiefes warmes Grinsen. Und plötzlich saß da jemand ganz anderes vor mir.
Was war passiert? Er hatte sich nicht verändert. Ich hatte anders geschaut.
Diese Episode dreht sich um eine Frage, die mich seitdem nicht loslässt: Liegt Schönheit in den Dingen oder entsteht sie erst im Moment, in dem wir hinschauen? Werner Heisenberg hat für die Quantenphysik entdeckt, dass Teilchen keinen eindeutigen Zustand zeigen, solange niemand misst. Erst die Beobachtung entscheidet, was da ist. Vielleicht gilt das auch für Schönheit. Vielleicht liegt sie nicht fertig in der Welt herum und wartet darauf, gefunden zu werden. Vielleicht wird sie durch uns erst sichtbar.
Warum ein lächelnder alter Mann mit Zahnlücke mein Bild von Schönheit durcheinandergebracht hat
Was Werner Heisenberg und die Quantenphysik mit dem Hinschauen zu tun haben
Über Elma Esrigs Satz vom „Mehr" und warum er mich noch Tage später beschäftigt [→ Episode 8]
Ob sich der Blick verändert. Oder die Welt. Oder beides.
Vielleicht lächelt ja jemand zurück.
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Elma Esrig über Präsenz als Lebenshaltung, Schönheit als das Hier und Jetzt und warum Casanova das alles ganz prima konnte.
Es gibt Menschen, die betreten einen Raum und alle merken es. Nicht weil sie laut sind. Sondern weil sie da sind.
Elma Esrig nennt das Präsenz und genau darüber spreche ich mit ihr. Sie kommt aus dem Theater, hat Philosophie studiert, ist als Kind durch zehn Schulen gezogen und steht heute vor Führungskräften, Ärzt:innen und Wissenschaftler:innen, die plötzlich sichtbar sein müssen. Sie nennt das, was sie tut, Präsenztraining. Ich nenne es Schönheit.
Was besprachen wir:
Warum der Körper zum Verräter wird, sobald uns jemand zuschaut und wie man ihn zurückgewinnt
Was Körper, Sprache und Geist miteinander zu tun haben (Elmas Trinität der Präsenz)
Der Unterschied zwischen Wirkungswillen und echtem Dasein
Wie 10 verschiedene Schulen in einer Kindheit einen Menschen formen
Was Pferde ehrlicher machen als die meisten Menschen im Raum
Und warum Schönheit uns immer ins Jetzt holt und nie woanders hin
Über Elma Esrig
Elma Esrig arbeitete nach ihrem Studium der Philosophie und der Ausbildung zur Theaterregie als Schauspieldozentin, Präsenztrainerin für Schauspieler und ist heute Beraterin und Trainerin für Auftreten, Vortragen und Präsentieren bei „wissen macht wirkung“.
Ihr Ansatz ist die dreifache Präsenz (körperlich, geistig, sprachlich), die sie in ihren Trainings methodisch mit ihren Klienten umsetzt. Weil sie davon überzeugt ist: Wirkung ist kein Zufall. Präsenz ist kein Talent. Beides ist erlernbar.
Website: http://www.wissen-macht-wirkung.com
LinkedIn-Profil: https://www.linkedin.com/in/elma-esrig-training/
E-Mail: [email protected]
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Über das Momentum als Wert, Brahms auf Rügen und die Kunst, wirklich anzukommen
Schönheit ist da. Eigentlich immer. Aber wie oft bist du wirklich da?
Diese Episode entstand auf Rügen. Am Osterfeuer, im Buchenwald, in der Küche mit frischem Bärlauch. Und aus einer Frage, die ich mir nicht zum ersten Mal stelle: Was ist eigentlich der Wert der Schönheit? Und warum wartet sie?
Vielleicht, weil sie es kann. Brahms hat sie gehört. Caspar David Friedrich hat sie gesehen. Und beide mussten erst innehalten, bevor irgendetwas hängen blieb.
Warum Johannes Brahms auf Rügen eine Sinfonie verloren hat
Was Momentum mit Schönheit zu tun hat – und warum „einfach hingehen" nicht reicht
Über Momente, in denen Schönheit da war. Aber ich nicht.
Warum auch die Pressesprecherin der Schönheit jeden Tag neu üben muss
Schönheit wartet. Du musst nur ankommen.
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Wenn du einen schönen Gedanken mit mir teilen willst oder auch Schönes aus dieser Folge mitgenommen hast und mir davon erzählen möchtest, dann mach das gern: [email protected]
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Dir gefällt der Podcast? Dann lass mir gern Feedback oder/und eine Bewertung da. So können auch andere Menschen davon erfahren.
Und vernetz dich gerne mit mir:
Jana auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jana-schlosser-grafik/
Jana im Netz: https://janaschlosser.de/
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Eva Scheller über das offene Herz als Weltbeitrag, Stille als Fülle und die Frage, ob man auch einen Laster lieben kann.
Kann man sein Herz verwurzeln — tief genug, um es offenzuhalten? Eva Scheller glaubt nicht nur daran, sie übt es täglich. In dieser Episode sprechen wir über das, was Eva Herzwurzeln nennt: eine Verankerung in sich selbst, die stark genug ist, das Herz offenzuhalten. Auch für das, was uns Angst macht. Auch für Menschen, deren Haltungen wir ablehnen. Eine große Idee, die klein anfängt: mit dem Wunsch, sich selbst Gutes zu wollen.
Das besprechen wir
Warum innere Stimmen meist unbequem sind — und warum man ihnen trotzdem folgen sollte
Was Herzwurzeln sind und warum wir sie gerade jetzt brauchen
Die Metta-Meditation: Möge ich glücklich sein. Möge ich gesund sein. Möge ich in Frieden leben.
Warum Selbstfreundlichkeit kein Egoismus ist, sondern Voraussetzung
Schmerz anerkennen und Freude kultivieren — zwei Seiten einer Medaille
Was ein stinkender Laster im verschneiten Hamburg mit Schönheit zu tun hat
Stille als Fülle — und warum das kein Widerspruch ist
Evas 15-Tage-Programm „Herzwurzeln wachsen lassen"
Über Eva Scheller
Eva Scheller ist Gründerin der Inner Education Academy, Autorin, Freude- und Stilleaktivistin und sie unterstützt als Mentorin Frauen in Veränderungs- und Umbruchprozessen. Eva ist überzeugt davon, dass der Weg zur Veränderung zuerst nach Innen führt, denn ohne ein heiles Innen kann es kein heiles Außen geben. Wenn wir uns daran erinnern, was unser ganz eigener und besonderer Beitrag zum Leben in diesen Zeiten ist, sind wir alle Mosaiksteine der Veränderung.
Links
Akademie-Webseite: inner-education-academy.de
Webseite mit Texten und Bildern: eva-scheller.de
Herzwurzeln-Kurs: inner-education-academy.de/herzwurzeln/
LinkedIn: www.linkedin.com/in/dr-eva-scheller-b7867211b
Buch: “Spaziergang zum Hochzeitsbaum und 33 weitere Anstiftungen zur Freude” https://shop.tredition.com/search/RXZhIFNjaGVsbGVy
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Über ein Wort, das alles aushält, sich gegen sich selbst verwenden lässt und aufhört, ein Adjektiv zu sein.
„Schön" sei das meistmissbrauchte Wort der deutschen Sprache, behauptet die Schönheit. Ich widerspreche ihr und kontere: Schön ist unkaputtbar.
In dieser Episode verteidige ich dieses kleine Wort und stelle fest, dass es sich dabei kaum helfen lassen muss.
Themen in dieser Episode
Es beschreibt eine Melodie und einen Sonnenuntergang und eine gut gemachte Tabelle, alles gleichwertig und ohne sich zu widersprechen.
Es verpackt Bitterkeit, ohne eine Lüge aufzutischen.
Es lässt sich gegen sich selbst verwenden und überlebt das erstaunlich gut. Praktisch ohne Kratzer.
Es drückt eine Haltung aus, für die wir eigentlich viel mehr Worte bräuchten und trotzdem reicht dieses eine.
Und manchmal kommt es kurz und knapp und in ganz stiller Form daher: Schön. Ein Wort als ein ganzer Satz. Kein Adjektiv mehr. Eher ein Atemzug.
Achte heute mal drauf – und frag dich: Was ist wirklich gemeint?
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„Ich habe eine englische Stimme." — Sania Jardine über Sprache als Liebesgeschichte, Fremdheit als Superpower und die Frage, was KI beim Sprachenlernen nicht kann.
Kann man sich in eine Sprache verlieben? Sania Jardine sagt: ja. Und sie meint das nicht als Metapher. Sania ist Englisch-Coach und arbeitet mit Menschen, die Englisch können, es aber nicht benutzen. In diesem Gespräch reden wir über Wörter, die man sich merkt wie Gesichter, über den Moment, wo eine Fremdsprache einem gehört und darüber, was eine KI dabei nicht ersetzen kann.
Themen in dieser Episode
Bumblebee, Serendipity, Abundance — warum man sich in Wörter verknallen kann
Sprache lernen als Beziehungsarbeit: Flirts, Krisen und die große Liebe
Wer bist du auf Englisch und bist du dieselbe Person wie auf Deutsch?
Was KI beim Sprachenlernen kann. Und was nicht.
Dialekt, Akzent, Nicht-Verstehen und warum akzentfrei gar nicht geht
Das Quiz: Ist Schweigen schöner als Reden? Sind Schweine schön?
Über Sania
Dr. Sania Jardine ist "The Language Pig". Mit ihrer Kombination aus Englisch-Expertise und Coaching hilft sie Menschen, ihr Fachwissen und ihre Persönlichkeit auf Englisch zu kommunizieren. Ihr Motto: "Mach das Beste aus deinem Englisch. Heute. Morgen. Und für immer."
Links
Dr. Sania Jardine: thelanguagepig.com
Sanias Podcasts: “How I met my English” und “Ready but Stuck: English on the go”
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sania-jardine/ -
Diese Episode erscheint im Rahmen des Podcasthon 2026 — einer weltweiten Charity-Aktion, bei der Podcasts gemeinsam auf gemeinnützige Organisationen aufmerksam machen. Mein Beitrag gehört dem Verein für die Schwarze Kunst.
Warum? Weil die Schönheit des Handwerks es wert ist, gehört zu werden. Und weil mein eigener Weg — vom Kind, das in Lexika verschwand, zur Schriftsetzerin, zur Buchgestalterin — ohne die Schwarze Kunst nicht existieren würde.
Am 15. März ist Tag der Druckkunst. Museen und Werkstätten in Deutschland, Österreich und der Schweiz öffnen ihre Türen: Buchdruckereien, Bleisatzwerkstätten, Papiermühlen. Orte, an denen die Schwarze Kunst nicht hinter Glas steht — sondern läuft, riecht, klingt.
Fahr hin!
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Ich habe in der Episode die Arbeitsgeräusche einer Tiegeldruckpresse (Baujahr 1964) von Uwe Bald, Letterpress, aus Höxter, eingebaut. In seiner Druckerei gilt: #FühlDasHandwerk.
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Websites:
🔗 Verein für die Schwarze Kunst: verein-fuer-die-schwarze-kunst.de
🔗 Tag der Druckkunst (mit Karte aller Veranstaltungsorte): tag-der-druckkunst.de
🔗 Podcasthon 2026: podcasthon.org/de
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Von Anton bis Zylinder
Ein fremdes Kinderzimmer, ein Lexikon von A bis Z und eine Liebe, die riecht, die man anfassen kann und die im Hintergrund ganz schön Lärm macht.
Podcasthon ist die größte Podcast-Wohltätigkeitsinitiative, die Podcaster:innen auf der ganzen Welt zusammenbringt, um das Bewusstsein für gemeinnützige Zwecke zu stärken. Eine Woche, in der Podcasts für charitative Organisationen und Vereine eintreten, die sie für wichtig halten. Und ich bin dabei.
Was ich für wichtig halte?
Sei neugierig!👉 Mehr zum Podcasthon: https://podcasthon.org/de
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Ein schöner Gedanke – Über die Frage, wie Schönheit eigentlich klingt.
In dieser Solo-Episode spreche ich über Stille als Illusion, Klang als Bad und Heimat als Herzschlag und warum die Antwort auf eine simple Frage viel tiefer führt als erwartet.
Themen in dieser Episode
Warum echte Stille eine Illusion ist und warum uns das befreien sollte
Stadtbaden, Waldbaden und das, was uns wirklich erholt
Wie der Jingle dieses Podcasts entstanden ist und was ein Herzschlag damit zu tun hat
Warum Spatzen und Kinder überall auf der Welt gleich klingen
Schönheit im Gewöhnlichsten, was es gibt
Einmal bewusst hinhören – und fragen: Ist das schön?
Links
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