Afleveringen

  • Mein neues Buch „Alles wird gut – aber nicht von alleine" erscheint bald und kann jetzt schon vorbestellt werden. Darin teile ich meine wichtigsten Erkenntnisse rund um ein langes, gesundes und selbstbestimmtes Leben. Hier kannst du es vorbestellen: ⁠https://link.stayoung.de/alleswirdgut ⁠

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    In dieser Folge spreche ich mit Dr. Markus Czornik, Facharzt fĂŒr Chirurgie und seit rund zwanzig Jahren niedergelassener Hausarzt im Bayerischen Wald. Er tritt an gegen eine Entwicklung, die mir zunehmend Sorgen bereitet: Longevity und PrĂ€vention drohen zu einer Luxusbranche zu werden, zu etwas, das man sich leisten können muss. Dr. Czornik hĂ€lt dagegen. Seine Überzeugung lautet, dass gute Hausarztmedizin immer auch gute PrĂ€ventivmedizin ist und dass ein erheblicher Teil sinnvoller Vorsorge schon heute in der Kassenpraxis möglich wĂ€re. Wir sprechen ĂŒber grĂŒndliche Anamnese, ĂŒber Diagnostik, die zu selten gemacht wird, ĂŒber bioidentische Hormontherapie und MikronĂ€hrstoffe. Zwei seiner Patienten, Stefanie Steinbrink und Gerhard Schwarz, schildern ihren eigenen Weg. Und seine Tochter Theresa Czornik erzĂ€hlt, wie aus dem Wissen ihres Vaters ein Familienprojekt im Netz wurde. Am Ende steht die Frage, was sich in unserem Gesundheitssystem Ă€ndern muss, damit gesundes Altern keine Frage des Geldbeutels bleibt.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. ĂŒber folgende Themen:

    Warum Longevity Gefahr lÀuft, zu einer Luxusbranche zu werden

    Was Dr. Czornik meint, wenn er sagt, Longevity gehöre in die Hausarztpraxis

    Wie seine Zeit als Chirurg ihn zur PrÀvention gebracht hat

    Was der hausĂ€rztliche Dreiklang „ich sehe dich, ich höre dich, ich fĂŒhle dich“ konkret bedeutet

    Warum eine sorgfÀltige Anamnese die Grundvoraussetzung jeder PrÀvention ist

    Welche Diagnostik in der Kassenpraxis tatsÀchlich möglich ist

    Weshalb die teuerste Diagnostik oft die ist, die gar nicht gemacht wird

    Warum bei vielen Menschen Mitte vierzig noch nie ein Ultraschall gemacht wurde

    Wie Stefanie Steinbrink jahrelang mit ihren Wechseljahresbeschwerden nicht gehört wurde

    Welche prÀventiven Effekte eine bioidentische Hormontherapie haben kann

    Was Gerhard Schwarz mit KI vorbereitet in die Praxis mitbrachte und wie sein Arzt darauf reagierte

    Weshalb PrĂ€vention im Kassensystem so schlecht vergĂŒtet wird und was sich politisch Ă€ndern mĂŒsste

    Weitere Informationen zu Dr. Markus Czornik findest du hier:

    Dr. Markus Czornik
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    Website:
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    Stellvertretend fĂŒr ihre drei Geschwister und MitgrĂŒnderInnen:
    Theresa Czornik – Coach & Mentorin fĂŒr Sichtbarkeit
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    Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin.

    STY-299

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    In dieser Folge spreche ich mit Prof. Petra Stute, ChefĂ€rztin fĂŒr GynĂ€kologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin sowie Leiterin des Menopausenzentrums am Inselspital in Bern und PrĂ€sidentin der EuropĂ€ischen Menopause- und Andropause-Gesellschaft EMAS. Es ist bereits ihr dritter Besuch bei staYoung, und diesmal widmen wir uns einem Thema, das fĂŒr gesunde Langlebigkeit zentral ist und lange unterschĂ€tzt wurde: die Rolle unserer Sexualhormone im Gehirn. Denn Östrogen ist weit mehr als ein Fruchtbarkeitshormon, es wirkt wie ein Gehirnhormon, verbessert die Kommunikation zwischen Nervenzellen und wirkt EntzĂŒndungen entgegen. FĂ€llt es in den Wechseljahren ab, öffnet sich ein verletzliches Fenster fĂŒr das Gehirn. Wir sprechen ĂŒber den Zusammenhang zwischen Hormonabfall und Alzheimer-Demenz, ĂŒber die Frage, warum zwei Drittel der Alzheimer-Betroffenen Frauen sind, und darĂŒber, was die Forschung heute ĂŒber Hormontherapie, das richtige Zeitfenster und die PrĂ€vention wirklich sagen kann.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. ĂŒber folgende Themen:

    ‱ Warum Östrogen nicht nur ein Fruchtbarkeitshormon, sondern auch ein Gehirnhormon ist

    ‱ Was Östrogen im Gehirn konkret steuert, von Synapsen bis zu EntzĂŒndungsprozessen

    ‱ Warum die Perimenopause ein verletzliches Fenster fĂŒr das Gehirn darstellt

    ‱ Wie viele Jahre vor der Diagnose erste Alzheimer-VerĂ€nderungen im Gehirn beginnen

    ‱ Warum zwei Drittel aller Alzheimer-Patienten weiblich sind

    ‱ Wie sich der Glukosestoffwechsel im Gehirn verĂ€ndert, wenn das Östrogen sinkt

    ‱ Warum mehr Östrogenrezeptoren im Gehirn die Beschwerden nicht einfach kompensieren

    ‱ Weshalb Frauen mit sehr frĂŒher Menopause ein höheres Demenzrisiko haben

    ‱ Warum eine Hormontherapie trotzdem nicht generell zur DemenzprĂ€vention empfohlen wird

    ‱ Welche Rolle Progesteron, das Hormon FSH und die Genvariante ApoE4 spielen

    ‱ Was das gĂŒnstige Zeitfenster fĂŒr den Beginn einer Hormontherapie bedeutet

    ‱ Warum chronischer Stress und Cortisol in den Wechseljahren zusĂ€tzlich aufs Gehirn wirken

    Weitere Informationen zu Prof. Petra Stute findest du hier:

    https://www.menoqueens.com/about

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    STY-282

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    In dieser Folge spreche ich mit Dr. Hanna HeikenwĂ€lder, Molekularbiologin an der UniversitĂ€t TĂŒbingen und Autorin des Buches „Krebs – Das Ende einer Angst?".

    Krebs steht ganz vorne unter den Alterskrankheiten, und das Risiko steigt mit den Jahren enorm. Doch fĂŒnfzig bis siebzig Prozent aller KrebsfĂ€lle könnten verhindert werden, das ist unser Thema. Wir klĂ€ren, warum Krebs ein Prozess ist, der wie das Altern in jedem Menschen ablĂ€uft, und warum gerade diese Erkenntnis die Schuldfrage nimmt und zugleich zur PrĂ€vention motiviert. Hanna erklĂ€rt, was der gefĂŒrchtete Point of no Return ist, warum FrĂŒherkennung ĂŒber heilbar und tödlich entscheidet und welche Rolle unser Immunsystem spielt, das von allen Organsystemen zuerst altert. Wir sprechen ĂŒber Driver-Mutationen, Krebsförderer und die epigenetische Ebene, und darĂŒber, warum ein gesunder Lebensstil vor allem ĂŒber die Verlangsamung der Immunalterung schĂŒtzt. Eine Folge, die Wissen schafft und damit die Angst schrumpfen lĂ€sst.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. ĂŒber folgende Themen:

    ​Warum könnten 50 bis 70 % aller KrebsfĂ€lle verhindert werden? ​Wie konnte die Sterblichkeit bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen um knapp 70 % gesenkt werden, und was bedeutet das fĂŒr Krebs? ​Was ist Krebs eigentlich, und warum lĂ€uft dieser Prozess in jedem Menschen ab? ​Warum nimmt die Erkenntnis „Krebs entsteht in jedem" den Erkrankten die Schuldfrage? ​Was ist der Point of no Return, ab dem Krebs kaum noch behandelbar ist? ​Warum braucht eine Zelle rund fĂŒnf Driver-Mutationen, bis sie zur Krebszelle wird? ​Weshalb trugen 60 bis 70 % untersuchter Verstorbener Tumoren, von denen sie nichts wussten? ​Wie tricksen Krebszellen ĂŒber den Immune Escape unser Immunsystem aus? ​Was leisten personalisierte mRNA-Therapien in der Krebsbehandlung? ​Warum altert das Immunsystem zuerst, und welche Rolle spielt der Thymus? ​Wie schĂŒtzen Sport und Normalgewicht ĂŒber die Verlangsamung der Immunalterung? ​Was verraten Elefanten, Nacktmulle und das Peto-Paradoxon ĂŒber natĂŒrliche Schutzmechanismen?

    Weitere Informationen zu Dr. Hanna HeikenwÀlder findest du hier:

    ​https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/mitarbeiter/profil/2546 ​https://www.linkedin.com/in/dr-hanna-heikenwĂ€lder-7a57b8265 ​Die im GesprĂ€ch erwĂ€hnte Liste zu FrĂŒherkennungsmaßnahmen bei Krebs gibt es auf der Seite des Krebsinformationsdienstes des DKFZ. Dort sind alle Untersuchungen im Rahmen des gesetzlichen KrebsfrĂŒherkennungsprogramms gelistet: https://www.krebsinformationsdienst.de/krebsvorsorge-und-krebsfrueherkennung#c7565

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    STY-285

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    In dieser Folge spreche ich mit Prof. Christian Montag, Psychologe und Neurowissenschaftler und international einer der großen Namen in der Erforschung des Homo Digitalis. Nach ĂŒber zehn Jahren als Professor fĂŒr molekulare Psychologie an der Uni Ulm forscht er heute an der UniversitĂ€t Macau in China dazu, wie soziale Medien unsere psychische Gesundheit, unsere mentale Entwicklung und unsere Beziehungen prĂ€gen. Genau das ist eine Longevity-Frage: Wer ein langes, gesundes Leben fĂŒhren möchte, kommt am Thema Aufmerksamkeit, Stress und mentaler Belastung durch Social Media nicht vorbei. Wir sprechen ĂŒber den Brain-Drain-Effekt, ĂŒber Sucht und Graubereiche, ĂŒber Kinder und Jugendliche, ĂŒber Körperunzufriedenheit durch stĂ€ndige Vergleiche, ĂŒber das DatengeschĂ€ftsmodell hinter Like-Button, Endless Scrolling und Fear of Missing Out und darĂŒber, wie wir wieder in den Driver Seat einer souverĂ€nen Nutzung gelangen.


    Weitere Informationen zu Prof. Christian Montag findest du hier:

    Website: https://www.christianmontag.de Aktuelle Online-Projekte (anonyme Studien, mit Feedback): Schusseligkeit im KI-Zeitalter: https://www.schusseligkeit.de Parasoziale Beziehungen / Swiftonomics (Taylor-Swift-Fans): https://www.thefanstudy.comWahrnehmung von Kunst im Digitalzeitalter (mit Fashion-Fotograf John Wright): http://www.thescienceof.art BĂŒcher von Christian Montag zum Thema: „Du gehörst uns": https://www.penguin.de/buecher/christian-montag-du-gehoerst-uns-/paperback/9783896677068- Springer-Buch: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-71147-7 Im GesprĂ€ch erwĂ€hnte Studie:https://academic.oup.com/pnasnexus/article/4/2/pgaf017/8016017

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    STY-294

    2606 Social-Media Krank? Experte klĂ€rt ĂŒber Gefahren und Forschung auf | Nina Ruge & Prof. Montag

  • Mein neues Buch „Alles wird gut – aber nicht von alleine" erscheint am 23.08.2026 und kann jetzt schon vorbestellt werden. Darin teile ich meine wichtigsten Erkenntnisse rund um ein langes, gesundes und selbstbestimmtes Leben. Hier kannst du es vorbestellen: https://link.stayoung.de/alleswirdgut

    In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Katharina Timper, Endokrinologin, Inhaberin des Lehrstuhls fĂŒr Klinische ErnĂ€hrungsmedizin an der TU MĂŒnchen und Ärztliche Direktorin am TUM UniversitĂ€tsklinikum MĂŒnchen, ĂŒber ein Thema, das lĂ€ngst alle angeht: Adipositas. Über die HĂ€lfte der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland ist von Übergewicht oder Adipositas betroffen, weltweit hat sich daraus eine regelrechte Pandemie entwickelt. Adipositas ist keine Frage von Schuld oder fehlendem Willen, sondern eine chronische Stoffwechselerkrankung, die zu einem großen Teil genetisch bedingt ist und durch Umweltfaktoren, ErnĂ€hrung, Bewegung und Stress beeinflusst wird. Wir sprechen darĂŒber, was im Gehirn, in den Fettzellen und im Immunsystem geschieht, warum der BMI als Diagnoseinstrument zu kurz greift, welche Rolle das viszerale Fett und die chronische EntzĂŒndung fĂŒr Folgeerkrankungen spielen und welche Behandlungsmöglichkeiten es heute gibt, von den GLP-1-basierten Medikamenten bis zur bariatrischen Chirurgie. Mein besonderer Fokus liegt am Ende dort, wo das staYoung-Herz schlĂ€gt: bei der PrĂ€vention und der Frage, wie wir gesĂŒnder und lĂ€nger leben können. In dieser Folge sprechen wir u.a. ĂŒber folgende Themen: - Warum bei Adipositas die Frage nach Schuld keinen Platz hat - Was im Gehirn geschieht und warum Adipositas kein intellektuelles Problem ist - Wie viele Menschen weltweit und in Deutschland betroffen sind - Warum der BMI eine ungenaue Maßeinheit ist und welche Parameter besser geeignet sind - Welche Rolle hochverarbeitete Lebensmittel und das Belohnungssystem im Gehirn spielen - Weshalb rund 70 Prozent der Adipositas genetisch bedingt sind - Wie chronische EntzĂŒndung und viszerales Fett Folgeerkrankungen antreiben - Warum Leptinresistenz das SĂ€ttigungsgefĂŒhl dauerhaft stört - Was die sogenannte Abnehmspritze im Gehirn bewirkt und welche Nebenwirkungen diskutiert werden - Weshalb Adipositas heute behandelbar, aber nicht heilbar ist - Welche Möglichkeiten die bariatrische Chirurgie bietet und wo ihre Grenzen liegen - Was wir durch PrĂ€vention erreichen können und warum eine Zuckersteuer die beste Evidenz hat.

    Weitere Informationen zu Prof. Dr. Katharina Timper findest du hier: https://mri.tum.de/de/klinische-ernaehrungsmedizin

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    Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin. STY-292

    YouTube-Kapitel 00:00 Adipositas ist eine chronische Erkrankung, keine Frage der Schuld 03:00 Was im Gehirn passiert: genetische und epigenetische VerĂ€nderungen 05:00 Zahlen einer weltweiten Pandemie 06:00 Warum der BMI als Diagnose zu kurz greift 08:30 Ursachen: hochverarbeitete Lebensmittel und das Belohnungssystem 13:30 Bewegungsmangel, Schlaf und Stress als Faktoren 17:00 Die Rolle der Gene 21:00 Was im Körper geschieht: EntzĂŒndung, Leptin und viszerales Fett 27:00 Folgeerkrankungen von Diabetes bis Krebs 28:00 Behandlung: Vorgehen in der Klinik und Medikamente 41:00 Die Abnehmspritze und ihre Nebenwirkungen 54:00 PrĂ€vention als zentrale Aufgabe

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    In dieser Folge spreche ich mit Dr. Tomas Bothe, Experte fĂŒr Hypertonie und kardiovaskulĂ€re Physiologie in Berlin, der fĂŒr seine Arbeiten zur QualitĂ€t der Blutdruckmessung mit dem Young Investigator Award der EuropĂ€ischen Dachgesellschaft fĂŒr Hypertonie ausgezeichnet wurde. Bluthochdruck ist einer der wichtigsten Risikofaktoren fĂŒr gesundes Altern, und doch wird er oft unterschĂ€tzt, weil er lange keine Beschwerden macht. Wir klĂ€ren, welche Werte heute als optimal gelten, warum der Blutdruck mit den Jahren steigt und was im Körper passiert, wenn die GefĂ€ĂŸe versteifen. Vor allem aber geht es um die entscheidende Frage, wie wir richtig messen: Wo die klassische Oberarm-Manschette an ihre Grenzen stĂ¶ĂŸt, warum so viele Messungen fehlerhaft sind und welche Rolle neue, kontinuierliche Verfahren per Wearable kĂŒnftig spielen könnten. Eine Folge fĂŒr alle, die ihre GefĂ€ĂŸgesundheit selbst in die Hand nehmen und lange fit bleiben wollen.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. ĂŒber folgende Themen:

    Warum gilt heute 120 zu 80 als Richtwert und was hat sich gegenĂŒber frĂŒher verĂ€ndert? Weshalb wird Bluthochdruck so oft unterschĂ€tzt, obwohl er ein zentraler Risikofaktor ist? Wie viele Menschen in Deutschland sind betroffen und wie viele wissen gar nichts davon?Was passiert im Körper, wenn die BlutgefĂ€ĂŸe mit dem Alter versteifen? Welche Rolle spielen Lebensstil, Salz und Veranlagung beim Blutdruck? Wie wirken Blutdrucksenker und warum kombiniert man heute meist mehrere Wirkstoffe?Wie berechtigt ist die Angst vor Nebenwirkungen einer Blutdrucktherapie? Welche Organe leiden besonders unter zu hohem Blutdruck? Warum stĂ¶ĂŸt die klassische Oberarm-Manschette bei der Messung an ihre Grenzen? Wie misst man den Blutdruck eigentlich korrekt und welche Fehler sind am hĂ€ufigsten? Was leistet die kontinuierliche Blutdruckmessung per Wearable und wo steht die Forschung? Ab welchem Alter und wie hĂ€ufig sollte man seinen Blutdruck ĂŒberhaupt messen?

    Weitere Informationen zu Dr. Tomas Bothe findest du hier: LinkedIn: linkedin.com/in/md-bothe

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    STY-287

    2606 Killer

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    In dieser Folge spreche ich mit Dr. Stephan Barth, promoviertem Mediziner und interdisziplinĂ€rem Lebenswissenschaftler, ĂŒber die heimlichen Heldinnen unseres Stoffwechsels: die Mitochondrien. Diese winzigen Zellkraftwerke, nur 1,5 Mikrometer groß und milliardenfach in unserem Körper vorhanden, entscheiden darĂŒber, wie viel Energie wir haben, wie wir altern und wie gesund wir bleiben. Stephan Barth hat fast zwei Jahrzehnte in der Karlsruher ErnĂ€hrungs- und PrĂ€ventionsforschung gearbeitet und nimmt mich mit auf eine Reise durch zwei Milliarden Jahre Evolution, hinein in die Welt der Energieproduktion unserer Zellen. Wir sprechen darĂŒber, warum unsere Mitochondrien ausschließlich von der Mutter kommen, wieso sie als Dirigentin im Orchester des Alterns gelten und welche Energievampire sie tagtĂ€glich schwĂ€chen. Außerdem geht es um die Rolle von Bewegung, ErnĂ€hrung, Stress und Schlaf, um die Bedeutung von Coenzym Q10, NAD+, Urolithin A und anderen NahrungsergĂ€nzungsmitteln und darum, wie wir unsere Mitochondrien-Fitness messen und gezielt stĂ€rken können.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. ĂŒber folgende Themen:

    ‱ Warum nennt Stephan Barth die Mitochondrien die heimlichen Heldinnen unseres Stoffwechsels?

    ‱ Wie entstand die zwei Milliarden Jahre alte Symbiose zwischen Bakterien und unseren Zellen?

    ‱ Warum erbst du deine Mitochondrien ausschließlich von deiner Mutter?

    ‱ Wie viel ATP produziert dein Körper tatsĂ€chlich an einem einzigen Tag?

    ‱ Was sind freie Radikale, und wieso sind sie nicht nur schlecht?

    ‱ Wie funktioniert die Mitophagie, also die Selbstreinigung deiner Zellkraftwerke?

    ‱ Was bewirken Bewegung, Fasten, KĂ€lte und sekundĂ€re Pflanzenstoffe als positive Stressoren?

    ‱ Was sind die grĂ¶ĂŸten Energievampire fĂŒr unsere Mitochondrien im Alltag?

    ‱ Warum gelten Mitochondrien als Dirigentin im Orchester des Alterns?

    ‱ Wie können wir unsere Mitochondrien-Fitness ĂŒberhaupt messen?

    ‱ Was brauchen Mitochondrien an MikronĂ€hrstoffen und welche ErnĂ€hrung tut ihnen gut?

    ‱ Was hĂ€lt Stephan Barth von NahrungsergĂ€nzungsmitteln wie NAD+, NMN, Urolithin A oder Spermidin?

    Weitere Informationen zu Dr. Stephan Barth findest du hier:

    Website: www.drstephanbarth.com LinkedIn: linkedin.com/in/dr-stephan-barthBuch: Die heimlichen Heldinnen des Stoffwechsels von Lea HĂŒmbs, Stephan Barth - styriabooks.at

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    STY-284

    2606 Mitochondrien-Power entscheidet ĂŒber dein Leben | Nina Ruge & Dr. Stephan Barth

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    In dieser Folge spreche ich mit Matthias Steiner, Olympiasieger von 2008 im Superschwergewicht und GrĂŒnder von Steiners Low Carb, und mit Prof. Dr. Thomas Haak, Facharzt fĂŒr Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie. Matthias hat nach Ende seiner Profikarriere fĂŒnfundvierzig Kilo abgenommen, mit selbst entwickelten Low-Carb-Ersatzprodukten und das als Typ-1-Diabetiker. Aus dieser Erfahrung ist eine ganze Produktreihe entstanden, vom Brötchen bis zum Kaiserschmarrn, kohlenhydratreduziert um vierundsiebzig bis neunundneunzig Prozent. Genau diese Strategie predige ich auch im Sinne einer optimalen Longevity-ErnĂ€hrung: weniger kurze Kohlenhydrate, weniger Zucker, mehr Eiweiß und Ballaststoffe. Wir gehen gemeinsam durch, wie Low Carb im Körper wirklich wirkt, warum Insulin der Dirigent unseres Stoffwechsels ist, was die blaue SĂŒĂŸlupine so besonders macht und wie hochverarbeitete Lebensmittel trotzdem einen echten Gesundheitsnutzen bieten können. Eine ehrliche, fachlich fundierte Folge ĂŒber Abnehmen, Diabetes-PrĂ€vention und gesundes Altern.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. ĂŒber folgende Themen:

    ‱ Warum hat Matthias Steiner nach Ende seiner Profikarriere fĂŒnfundvierzig Kilo abgenommen?

    ‱ Wie wirkt Low Carb im Körper und warum ist Insulin der entscheidende Hebel beim Abnehmen?

    ‱ Warum macht zu viel Insulin im Blut den Fettabbau praktisch unmöglich?

    ‱ Was zeigt die Studie zum Eiweißbrot im Vergleich zum klassischen Roggenvollkornbrot?

    ‱ Weshalb sind vierzig Gramm Ballaststoffe pro Tag das Ziel und wie weit ist der Durchschnitt davon entfernt?

    ‱ Was macht die blaue SĂŒĂŸlupine zu einem so wertvollen Low-Carb-Rohstoff?

    ‱ Wie funktionieren Hafertage in der Diabetologie und warum nur drei Tage lang?

    ‱ Warum sind SĂŒĂŸungsmittel wie Xylit und Erythrit aus Sicht des Diabetologen unbedenklich?

    ‱ Wie unterscheiden sich Eiweißshakes von einem gebackenen Eiweißbrot in puncto Esskultur?

    ‱ Warum hinkt der Nova-Score, wenn er ultrahochverarbeitete Lebensmittel pauschal abstraft?

    ‱ Was bedeutet das alles fĂŒr eine alltagstaugliche Longevity-ErnĂ€hrung?

    Weitere Informationen zu Matthias Steiner und Steiners Low Carb findest du hier:

    https://steiners.shop/pages/matthias-steiner

    Weitere Informationen zu Prof. Dr. Thomas Haak findest du hier:

    https://www.diabetes-deutschland.de/haak.html

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    2606 ...Power

  • In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Marion Kiechle, Direktorin der Frauenklinik am Klinikum rechts der Isar der TU MĂŒnchen, und mit Daniela Maria Grob, einer mutigen Patientin, die mit Eierstockkrebs im vierten Stadium lebt und eine BRCA1-Mutation in sich trĂ€gt. Eierstockkrebs ist einer der wenigen Krebsarten, gegen die es bis heute keine FrĂŒherkennung gibt. Selbst wer regelmĂ€ĂŸig zur gynĂ€kologischen Vorsorge geht, kann ihn nicht rechtzeitig entdecken. Etwa 70 Prozent aller FĂ€lle werden erst in einem spĂ€ten Stadium diagnostiziert. Bis zu 25 Prozent dieser FĂ€lle sind erblich bedingt, oft durch eine Mutation in den BRCA1- oder BRCA2-Genen, jenen Genen, die durch Angelina Jolie weltweit bekannt geworden sind. Wir sprechen darĂŒber, wann ein Gentest sinnvoll ist, wer ihn bezahlt, warum auch die vĂ€terliche Familienseite zĂ€hlt, und welche Möglichkeiten der PrĂ€vention es gibt. Eine bewegende Folge, ein Weckruf fĂŒr jede Frau mit KrebsfĂ€llen in der Familie.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. ĂŒber folgende Themen:

    Warum etwa 70 Prozent aller EierstockkrebsfÀlle erst in einem spÀten Stadium entdeckt werden.

    Warum die regelmĂ€ĂŸige gynĂ€kologische Vorsorge bei Eierstockkrebs nicht ausreicht.

    Was die BRCA1- und BRCA2-Mutation fĂŒr das Krebsrisiko bedeutet.

    Warum auch die vĂ€terliche Familienseite fĂŒr das Vererbungsrisiko zĂ€hlt.

    Warum 30 bis 50 Prozent der Frauen mit familiÀrer Belastung nie einen Gentest erhalten.

    Wann die Krankenkasse den Gentest bezahlt und welche Kriterien gelten.

    Wie Tumor-Risiko-Sprechstunden und Zentren fĂŒr familiĂ€ren Brust- und Eierstockkrebs helfen können.

    Wie Danielas Weg von ersten Symptomen ĂŒber mehrere Fehldiagnosen bis zur Diagnose verlief.

    Warum BRCA1-TrÀgerinnen hÀufig gut auf eine Chemotherapie ansprechen.

    Was die neue Immuntherapie mit Immuncheckpoint-Inhibitor bei Eierstockkrebs leistet.

    Wie die vorbeugende Entfernung der Eierstöcke das Risiko fast auf null senken kann.

    Warum Angelina Jolie zur Symbolfigur fĂŒr Frauen mit BRCA-Mutation wurde.

    Weitere Informationen zu Prof. Dr. Marion Kiechle findest du hier:

    https://www.professoren.tum.de/kiechle-marion

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    Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin.

    STY-290

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    In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Katja Lotz, studierte Ökotrophologin und Leiterin eines 15-köpfigen Teams im Forschungsfeld Personalisierte ErnĂ€hrung an der Dualen Hochschule Baden-WĂŒrttemberg Heilbronn.

    Frau Prof. Lotz forscht daran, wie wir mit einem „Individual Nutrition Advisory Tool" kĂŒnstliche Intelligenz und digitale Tools nutzen können, um nicht nur allgemeine ErnĂ€hrungsempfehlungen zu geben, sondern Menschen da abzuholen, wo sie tatsĂ€chlich stehen – mit ihren individuellen Energie- und NĂ€hrstoffbedĂŒrfnissen, ihrem Alter, Geschlecht, ihrer Lebensphase und ihrem Bewegungslevel. Wir sprechen darĂŒber, warum Personalisierung nicht mit Gentest beginnt, sondern damit, dass sich jeder selbst bewusst macht, wie viel Energie er braucht.

    Wir klĂ€ren auf, wie sich ErnĂ€hrungsbedĂŒrfnisse von Pubertierenden unterscheiden, was in der Menopause bei Frauen passiert, und wie digitale „Nudges" Menschen motivieren können, ihre ErnĂ€hrungsweise zu verĂ€ndern – langfristig und ohne Frustration.

    WeiterfĂŒhrende Informationen & Ressourcen Instagram: https://www.instagram.com/professorin_katjalotz/

    Website: https://cnpie.de/

    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/prof-dr-oec-troph-katja-lotz-3a32371a5/

    ErwÀhnte Tools & Apps in der Folge

    Odacova – ErnĂ€hrungsoptimierung in Gemeinschaftsverpflegung GrĂŒnder: Timo Sievernich Website: https://www.odacova.de/

    Besonderheit: Software-as-a-Service-Modell fĂŒr

    Betriebliches Gesundheitsmanagement Meala – Fotobasierte Lebensmittelerfassung mit KI GrĂŒnder: Kevin Nils Röhl Website: https://www.heymeala.com/de/

    Besonderheit: Entwickelt von einem ErnÀhrungswissenschaftler, der auch selbst programmiert; wird durch Forschungsmittel gefördert und geht als Startup in den Markt.

    Gastronomisches Ampelsystem (GAS) Website: https://gesoca.de/leistung/gastronomisches-ampelsystem-gas/

    Buch von Prof. Dr. Katja Lotz Best Female Food: ErnĂ€hrung fĂŒr Frauen in jeder Lebensphase Verlag: GU (GrĂ€fe und Unzer) Website: https://gu.de/products/76977-best-female-food ErwĂ€hnte wissenschaftliche Studien PREDICT-Studie (King's College London) – zeigt, dass selbst Zwillinge völlig unterschiedliche ErnĂ€hrungsreaktionen haben Food4Me-Studie – belegt, dass digitale Tools Menschen besser motivieren als allgemeine ErnĂ€hrungsempfehlungen

    Folge staYoung auf den sozialen KanÀlen Instagram: https://www.instagram.com/nina.ruge.official TikTok: https://www.tiktok.com/@nina.ruge.official Facebook: https://www.facebook.com/NinaRugeOffiziell YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCOe2d1hLARB60z2hg039l9g

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    STY-280

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    In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. med. Uwe Nixdorff, Internist, Kardiologe, Sportmediziner und GrĂŒnder des European Prevention Center (EPC) in DĂŒsseldorf, ĂŒber die Todesursache Nummer 1 in Europa: Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Allein in Deutschland sterben jedes Jahr rund 345.000 Menschen am Herzinfarkt, und 60 bis 80 Prozent davon, bevor sie ĂŒberhaupt im Krankenhaus ankommen. Gleichzeitig zeigen große Studien wie die Inter Heart Trial, dass sich rund 80 Prozent dieser Infarkte vermeiden ließen. Wir sprechen darĂŒber, warum das klassische Belastungs-EKG fĂŒr die FrĂŒherkennung lĂ€ngst nicht mehr ausreicht, was es mit der gefĂ€hrlichen vulnerablen Plaque auf sich hat und warum nur moderne Bildgebung sie sichtbar macht. Prof. Nixdorff erklĂ€rt seinen evidenzbasierten Algorithmus, von der sorgfĂ€ltigen Risikofaktoren-Anamnese ĂŒber Pulswellenanalyse, Funduskopie und Age-Scan bis zum Herz-CT, das seit Kurzem auch von der Kasse fĂŒr die FrĂŒherkennung anerkannt ist. Wir sprechen ĂŒber Blutdruck-Zielwerte, die drei SĂ€ulen Bewegung, ErnĂ€hrung und Entspannung, sinnvolle Wearables wie Continuous Glucose Monitoring und ĂŒber die Frage, warum Selbstverantwortung in der PrĂ€vention so entscheidend ist. In dieser Folge sprechen wir u.a. ĂŒber folgende Themen: - Warum die LetalitĂ€t bei Herzinfarkt zurĂŒckgeht, die MorbiditĂ€t aber steigt, und was das fĂŒr den Healthspan bedeutet? - Was ist eine vulnerable Plaque, warum ist sie so tĂŒckisch und weshalb erkennt sie ein klassisches Belastungs-EKG nicht? - Wie sich die Pathophysiologie eines Herzinfarkts in zwei Minuten verstehen lĂ€sst, von Noxen ĂŒber LDL-Oxidation bis zur Ruptur der Deckplatte? - Warum rund 80 Prozent der Herzinfarkte vermeidbar wĂ€ren und was das fĂŒr unser Gesundheitssystem bedeuten wĂŒrde? - Welche Risikofaktoren laut Framingham und Inter Heart Trial wirklich zĂ€hlen und welche Rolle psychosozialer Stress dabei spielt? - Warum der Body Mass Index nicht ideal ist und der Taillenumfang die deutlich aussagekrĂ€ftigere MessgrĂ¶ĂŸe darstellt? - Was Pulswellenanalyse, Augmentationsindex und Pulswellengeschwindigkeit ĂŒber die Arteriensteifigkeit verraten und welche dieser Werte reversibel sind? - Wie der Age-Scan ĂŒber die Maillard-Reaktion sichtbar macht, was die Verzuckerung von Proteinen mit Atherosklerose zu tun hat? - Weshalb der Augenhintergrund einen arteriellen Hypertonus oft schon ein bis zwei Jahre vor der Manifestation anzeigt? - Wie sich Calcium-Scoring und kontrastmittelgestĂŒtztes Herz-CT unterscheiden und warum Letzteres den diagnostischen Herzkatheter weitgehend ersetzen kann? - Warum Stentimplantationen im stabilen Fall laut Studien wie ISCHEMIA und ORBITA prognostisch oft keinen Vorteil bringen? - Welche drei Lebensstil-SĂ€ulen die kardiologische PrĂ€vention tragen und welche Rolle Wearables wie CGM und Aura Ring dabei spielen? Weitere Informationen zu Prof. Dr. med. Uwe Nixdorff findest du hier: - https://kardiologie-nixdorff.de/ - https://www.epccheckup.de/ Du interessierst dich fĂŒr Gesunde Langlebigkeit (Longevity) und möchtest ein Leben lang gesund und fit bleiben, dann folge mir auch auf den sozialen KanĂ€len bei Instagram, TikTok, Facebook oder YouTube. https://www.instagram.com/nina.ruge.official https://www.tiktok.com/@nina.ruge.official https://www.facebook.com/NinaRugeOffiziell https://www.youtube.com/channel/UCOe2d1hLARB60z2hg039l9g Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin. STY- 289

  • In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Volker Steinkraus, Dermatologe, ehemaliger Professor an der UniversitĂ€ts-Hautklinik Hamburg und GrĂŒnder des Dermatologikums, einem der grĂ¶ĂŸten ambulanten Zentren fĂŒr Dermatologie in Europa. Sein neues Buch heißt „How to Look Better", und genau darum geht es heute, wie wir unsere Haut, unser grĂ¶ĂŸtes Organ, vor einem unterschĂ€tzten Aggressor schĂŒtzen, der Sonne. Wir klĂ€ren, wie UVB den Sonnenbrand und Hautkrebs initiiert, wĂ€hrend UVA tief in die Lederhaut dringt, Kollagen abbaut und die Hautalterung beschleunigt. Wir sprechen ĂŒber das Tisch-und-Tischdecke-Modell der Haut, ĂŒber die individuelle Eigenschutzzeit, ĂŒber das Sonnenkonto, das sich ein Leben lang fĂŒllt, und ĂŒber die drei Hautkrebsarten, Basaliom, Plattenepithelkarzinom und Melanom. Außerdem klĂ€ren wir, was Lichtschutzfaktor wirklich bedeutet, warum 30 in der Praxis reicht, wie viel Creme man tatsĂ€chlich braucht und wie wir die Vitamin-D-Versorgung mit dem Sonnenschutz unter einen Hut bekommen. Eine Folge mit hoher Faktendichte und konkreten Empfehlungen fĂŒr jeden Hauttyp, gerade auch fĂŒr die Generation 50 plus, deren Sonnenkonto schon viele Jahre lĂ€uft.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. ĂŒber folgende Themen:

    Warum Anti-Aging laut Steinkraus „wie Anti-Sonnenuntergang" ist und was wir trotzdem aktiv beeinflussen können?

    Wie ist unsere Haut aufgebaut und was hat es mit dem Modell von Tisch und Tischdecke auf sich?

    Was richten UVB- und UVA-Strahlen jeweils in der Haut an und warum sind beide am Hautkrebs beteiligt?

    Warum bedeutet die Aussage „wenn die Haut rot wird, ist es eigentlich schon zu spĂ€t" fĂŒr unseren Sonnenschutz?

    Was unterscheidet weißen Hautkrebs (Basaliom, Plattenepithelkarzinom) vom schwarzen Hautkrebs (Melanom)?

    Welche Risikofaktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit fĂŒr ein Melanom besonders stark?

    Wie funktioniert die Eigenschutzzeit der Haut und wie hÀngt sie mit dem Lichtschutzfaktor auf der Creme zusammen?

    Warum reicht ein LSF 30 in der Praxis und wann sind 50 oder mehr wirklich sinnvoll?

    Wie viel Sonnencreme braucht ein Erwachsener tatsÀchlich pro Anwendung und warum ist das fast immer zu wenig?

    Was bedeuten mineralische, organische und kombinierte Sonnenschutzfilter und welche Cremes hĂ€lt Steinkraus heute fĂŒr optimal?

    Wie bekommen wir genug Vitamin D, ohne die Haut unnötig zu schÀdigen, und was sagt der UV-Index dazu?

    Welche Wirkstoffe in Pflegecremes (Vitamin A, C, E, Niacin) haben eine evidenzbasierte Wirkung gegen Hautalterung?

    Weitere Informationen zu Prof. Dr. Volker Steinkraus findest du hier:

    https://steinkraus.com

    Buch, How to Look Better, Volker Steinkraus

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    STY-281

  • In dieser Folge spreche ich mit Privatdozent Dr. Claus von der Burchard, Facharzt fĂŒr Augenheilkunde am UniversitĂ€tsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel und MitgrĂŒnder des Start-ups EyeVis fĂŒr Sehtests zu Hause, ĂŒber eine der am meisten unterschĂ€tzten Alterskrankheiten: die altersbedingte Makuladegeneration, kurz AMD. Rund sieben Millionen Menschen in Deutschland haben bereits eine FrĂŒhform – und die meisten wissen es nicht. AMD ist die hĂ€ufigste Ursache fĂŒr Erblindung in den westlichen LĂ€ndern. Wir sprechen darĂŒber, was im Auge passiert, wenn die Makula degeneriert, welche Rolle Autophagie und mitochondriale Dysfunktion dabei spielen und warum Rauchen das Risiko vervierfacht. Außerdem klĂ€ren wir, welche NĂ€hrstoffe laut Studiendaten tatsĂ€chlich helfen können, was es mit Photobiomodulation auf sich hat und warum die FrĂŒherkennung per Smartphone bald RealitĂ€t werden könnte. Auch mein eigenes 60-fach erhöhtes genetisches Risiko kommt zur Sprache – und was ich persönlich dagegen tue.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. ĂŒber folgende Themen:

    Warum betrifft die altersbedingte Makuladegeneration ausgerechnet den wichtigsten Teil der Netzhaut?

    Weshalb bemerken die meisten der sieben Millionen Betroffenen in Deutschland ihre FrĂŒhform nicht?

    Wie unterscheidet ein Optiker zwischen Altersweitsichtigkeit und einer AMD?

    Welche Rolle spielen Autophagie und Heterophagie bei der Entstehung von Drusen im Auge?

    Warum vervierfacht Rauchen das AMD-Risiko und lĂ€sst die Erkrankung zehn Jahre frĂŒher auftreten?

    Was sagt die Studienlage zur AREDS-2-Formulierung mit Lutein, Zeaxanthin, Zink und Kupfer?

    Weshalb ist die feuchte AMD so gefÀhrlich und wie funktioniert die Antikörper-Therapie ins Auge?

    Was kann Photobiomodulation bei trockener AMD bewirken und wo liegen die Grenzen?

    Wie stark beeinflusst die Genetik das AMD-Risiko und was bedeutet ein 60-fach erhöhtes Risiko?

    Warum ist Bildschirmarbeit fĂŒr die Makula weniger schĂ€dlich als oft angenommen?

    Weshalb hat die europÀische Arzneimittelbehörde die Komplementfaktor-Therapie nicht zugelassen?

    Wie kann ein Smartphone-Sehtest die AMD-FrĂŒherkennung revolutionieren?

    Weitere Informationen zu Dr. Claus von der Burchard findest du hier:

    Website UKSH Kiel: https://www.uksh.de/

    LinkedIn: linkedin.com/in/claus-von-der-burchard-5766b3207

    EyeVis GmbH: https://eyevis-med.com/

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    STY-270

  • In dieser Folge spreche ich mit Professor Nisar Malek, dem Direktor der Medizinischen Klinik 1 am UniversitĂ€tsklinikum TĂŒbingen und GrĂŒndungsdirektor des Zentrums fĂŒr Personalisierte Medizin sowie des M3 Research Centers. Er ist einer der fĂŒhrenden Experten fĂŒr personalisierte Krebsmedizin in Deutschland und hat ein System aufgebaut, das Tumortherapien exakt auf die genetische Signatur jedes einzelnen Patienten zuschneidet. Was zunĂ€chst nach reiner Krebsmedizin klingt, hat enorme Bedeutung fĂŒr die PrĂ€vention und das gesunde Altern. Denn viele Erkrankungen – auch Krebs – entstehen lange vor ihrem Ausbruch. Professor Malek erklĂ€rt, wie Genomsequenzierung, Proteomik und KĂŒnstliche Intelligenz zusammenwirken, um Therapien prĂ€ziser und wirksamer zu machen. Besonders faszinierend: Seine aktuelle Forschung zur Darmalterung zeigt, dass mitochondriale Dysfunktion in Darmstammzellen eine SchlĂŒsselrolle beim Altern spielen könnte. Wir sprechen ĂŒber das biologische Alter, personalisierte PrĂ€vention, die Rolle des Mikrobioms und darĂŒber, warum ein lernendes Gesundheitssystem der SchlĂŒssel zur Medizin der Zukunft ist.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. ĂŒber folgende Themen:

    Warum ist personalisierte Medizin der SchlĂŒssel zu besseren Krebstherapien?

    Was verrĂ€t die DNA eines Tumors ĂŒber die beste Behandlungsstrategie?

    Wie setzen die Zentren fĂŒr Personalisierte Medizin Genomsequenzierung und Proteomik ein?

    Weshalb kann KĂŒnstliche Intelligenz die Krebstherapie revolutionieren?

    Was bedeutet Off-Label-Einsatz von Medikamenten und warum ist Deutschland hier einzigartig?

    Wie können Liquid Biopsies TumorverÀnderungen im Blut sichtbar machen?

    Warum spielt das Darmmikrobiom eine entscheidende Rolle bei der Wirksamkeit von Medikamenten?

    Was unterscheidet das biologische vom chronologischen Alter – und warum ist das fĂŒr Therapieentscheidungen wichtig?

    Wie könnte personalisierte PrÀvention die klassische Gesundheitsvorsorge ablösen?

    Weshalb sind Mitochondrien ein SchlĂŒsselfaktor fĂŒr die Darmalterung?

    Was können wir vom Grönlandhai ĂŒber das Altern lernen?

    Wie kann eine Zuckersteuer die PrÀvention in der breiten Bevölkerung voranbringen?

    Weitere Informationen zu Prof. Nisar Malek findest du hier:

    https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/mitarbeiter/profil/1550

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  • In dieser Folge spreche ich mit Professor Oliver TĂŒscher, Psychiater und Neurologe am Center for Healthy Aging in Mainz sowie Leiter einer großen Forschungsgruppe am Leibniz-Institut fĂŒr Resilienzforschung. Gemeinsam beleuchten wir die faszinierende und zugleich herausfordernde Frage: Was passiert eigentlich in unserem Gehirn, wenn wir Ă€lter werden – und können wir diesen Prozess beeinflussen? Professor TĂŒscher erforscht mit 15 Partnerinstituten des Leibniz-Forschungsverbundes Resilient Aging, warum manche Menschen bis ins hohe Alter kognitiv fit bleiben, wĂ€hrend andere deutlich abbauen. Die Ergebnisse seiner Age-Gain-Studie zeigen: 20 Prozent der Ă€lteren Menschen behalten ihre kognitive LeistungsfĂ€higkeit auf erstaunlich hohem Niveau. Wir sprechen ĂŒber die Rolle von kardiovaskulĂ€ren Risikofaktoren, Epigenetik, dem glymphatischen System und einer bahnbrechenden 20-Jahres-Studie, die erstmals belegt, welches kognitive Training tatsĂ€chlich Demenz vorbeugen kann.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. ĂŒber folgende Themen:

    Warum beginnt die Gehirnalterung bereits ab Mitte 40 – und welche ersten Anzeichen sollte man ernst nehmen?

    Was passiert beim durchschnittlichen Altern im Gehirn auf zellulÀrer und struktureller Ebene?

    Wie beeinflussen kardiovaskulÀre Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Cholesterin die Gehirnalterung?

    Weshalb wird die Blut-Hirn-Schranke im Alter durchlĂ€ssiger – und welche Folgen hat das?

    Was bedeutet kognitive Resilienz und warum bleiben 20 Prozent der Bevölkerung geistig jung?

    Wie hÀngen die beiden GehirnhÀlften mit resilientem Altern zusammen?

    Was hat die Age-Gain-Studie ĂŒber die Rolle der Genetik und Epigenetik beim Altern herausgefunden?

    Warum ist das glymphatische System entscheidend fĂŒr die Gehirngesundheit – und welche Rolle spielt der Schlaf dabei?

    Welches kognitive Training kann laut einer 20-Jahres-Studie das Demenzrisiko um 25 Prozent senken?

    Weshalb ist Hörverlust einer der stĂ€rksten beeinflussbaren Risikofaktoren fĂŒr kognitiven Abbau?

    Wie beeinflusst soziale Interaktion die kognitive Reserve und das Altern des Gehirns?

    Was können wir heute schon konkret tun, um unser Gehirn langfristig jung und leistungsfÀhig zu halten?

    Weitere Informationen zu Professor Oliver TĂŒscher findest du hier:

    https://www.umh.de/news/oliver-tuescher-ist-neuer-professor-fuer-psychiatrie-und-psychotherapie

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    STY-268

  • In dieser Folge spreche ich mit Dr. Stefan Duve, einem der erfahrensten Ă€sthetischen Dermatologen Deutschlands mit Praxen in MĂŒnchen und ZĂŒrich. Er berichtet von seinen EindrĂŒcken der wichtigsten internationalen Kongresse – vom IMCAS in Paris ĂŒber den AMWC in Monte Carlo bis zu Fachkongressen in Brasilien, Korea und Mailand. Wir sprechen ĂŒber den Megatrend regenerative Beauty-Therapien: Nanofett, Mikrofett, PRP und PRF – körpereigene Methoden, die geschĂ€digtes Bindegewebe reparieren und neues Kollagen bilden können. Gleichzeitig werfen wir einen kritischen Blick auf den boomenden Markt der Ă€sthetischen Medizin, in dem Marketing oft ĂŒber Evidenz steht. Von Exosomen fraglicher Herkunft ĂŒber Polynukleotide bis zu Ozempic-Faces: Wir filtern, was seriös ist und was mit der Kneifzange anzufassen bleibt. Außerdem gibt Stefan einen Ausblick auf Produkte in der Pipeline, die Fettzellen wiederaufbauen könnten – ein möglicher Game Changer der kommenden Jahre.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. ĂŒber folgende Themen:

    Warum sind die großen Beauty-Kongresse wie der IMCAS in Paris eher Industriemessen als Fortbildungen?

    Was unterscheidet seriöse Fachkongresse von kommerziellen Mega-Events mit 25.000 Teilnehmern?

    Wie funktioniert die CEFiller-Methode mit Nanofett und Mikrofett – und fĂŒr wen ist sie geeignet?

    Warum liefert PRF (Platelet-Rich Fibrin) bessere Ergebnisse als das bekannte PRP?

    Was bewirken Biostimulatoren auf PolymilchsÀure-Basis und warum setzen sie sich weltweit durch?

    Weshalb ist Kollagenbanking eher ein Marketing-Schlagwort als eine echte Strategie?

    Wie beeinflussen Ozempic und andere GLP-1-Medikamente die Wundheilung und die Àsthetische Medizin?

    Warum hat die FDA eine Warnung vor fraktioniertem Microneedling ausgesprochen?

    Was ist bei Exosomen in der Ästhetik erlaubt – und was ist verboten?

    Wie erkennt man als Patient unseriöse Anbieter in der Àsthetischen Medizin?

    Welche neuen Produkte zum Wiederaufbau von Fettzellen stehen kurz vor der Zulassung?

    Weshalb ist Haarausfall lĂ€ngst kein unabwendbares Schicksal mehr – auch fĂŒr Frauen?

    Weitere Informationen zu Dr. Stefan Duve findest du hier:

    https://www.doctor-duve.com/

    linkedin.com/in/dr-ralf-stefan-duve-6165b580

    Dr. Stefan Duve empfiehlt im Podcast den Instagram-Account von Herzchirurg Jasper Iske – er deckt Fehlinformationen in der Medizin auf: @jasper_iske

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    STY-265

  • In dieser Folge spreche ich mit Dr. Wolfgang Brysch, Mediziner, Neurobiologe und UnternehmensgrĂŒnder, ĂŒber eines der zentralen Themen der Longevity-Forschung: unsere Mitochondrien. Diese Milliarden Zellkraftwerke rĂŒcken immer stĂ€rker ins Zentrum der Wissenschaft, denn sie sind nicht nur fĂŒr die Energieversorgung unserer Zellen verantwortlich, sondern auch ein entscheidender Treiber des Alterns. Wolfgang Brysch erklĂ€rt, wie ihn die Begegnung mit einem schwer erkrankten Jungen vor zehn Jahren dazu brachte, tief in die Mitochondrien-Forschung einzutauchen und ein spezielles NahrungsergĂ€nzungsmittel zu entwickeln. Wir sprechen ĂŒber die evolutionĂ€re Herkunft der Mitochondrien als ehemalige Bakterien, ĂŒber ihre DNA, die Atmungskette und die Rolle freier Radikale. Außerdem diskutieren wir, welche Alterskrankheiten durch defekte Mitochondrien begĂŒnstigt werden, wie man die Mitochondrien-Fitness messen kann und welche NahrungsergĂ€nzungsmittel, Lebensstilfaktoren und Gesundheitstechnologien die Zellkraftwerke wirklich unterstĂŒtzen.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. ĂŒber folgende Themen:

    ‱ Warum gelten Mitochondrien als zentrale Treiber des Alterns und was bedeutet Mitochondrien-Fitness?

    ‱ Wie kam Dr. Wolfgang Brysch durch die Duchenne-Muskeldystrophie zur Mitochondrien-Forschung?

    ‱ Weshalb besitzen unterschiedliche Zelltypen unterschiedlich viele Mitochondrien und welche Konsequenzen hat das?

    ‱ Was hat es mit der Endosymbiontentheorie von Lynn Margulis und der bakteriellen Herkunft der Mitochondrien auf sich?

    ‱ Wie entsteht oxidativer Stress durch freie Radikale in der Atmungskette und was hat Komplex 1 damit zu tun?

    ‱ Welche Alterskrankheiten werden durch defekte Mitochondrien begĂŒnstigt – von Sarkopenie bis Demenz?

    ‱ Wie lĂ€sst sich die Mitochondrien-Fitness messen – und welche Rolle spielt der VO2max-Wert?

    ‱ Was bringen Sport, Intervallfasten und Kalorienrestriktion konkret fĂŒr die Mitochondriengesundheit?#

    ‱ Welche NahrungsergĂ€nzungsmittel – von Q10 ĂŒber Spermidin bis Urolithin A – unterstĂŒtzen die Mitochondrien wirklich?

    ‱ Weshalb warnt Dr. Brysch vor Hochdosis-Strategien und plĂ€diert stattdessen fĂŒr synergistische Kombinationen?

    ‱ Welche Gesundheitstechnologien wie Rotlichttherapie, KĂ€ltetherapie und IHHT fördern die Zellkraftwerke zusĂ€tzlich?

    Weitere Informationen zu Dr. Wolfgang Brysch findest du hier:

    ‱ https://www.iulabs.de/

    ‱ linkedin.com/in/wolfgang-brysch-3a6a6375

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    STY-267

  • In dieser Folge spreche ich mit Prof. Orkan Okan, Professor fĂŒr Gesundheitskompetenz an der TU MĂŒnchen und Leiter des Health Literacy Labs sowie des WHO-Kollaborationszentrums fĂŒr Health Literacy, ĂŒber ein Thema, das uns alle betrifft: Wie gut können wir eigentlich mit Gesundheitsinformationen umgehen? Die Antwort ist erschreckend – denn Studien zeigen, dass bis zu 75 Prozent der Erwachsenen in Deutschland eine eingeschrĂ€nkte Gesundheitskompetenz haben. Professor Okan erklĂ€rt, warum das nicht nur eine Frage persönlicher Bildung ist, sondern auch der Strukturen, in denen wir leben. Wir sprechen ĂŒber die dramatischen Zahlen zur psychischen Gesundheitskompetenz, darĂŒber, warum Emotionen oft stĂ€rker wirken als Evidenz, und was wir von LĂ€ndern wie Finnland lernen können. Besonders spannend: Welche Rolle können KI und Large Language Models kĂŒnftig spielen, um unsere Gesundheitskompetenz zu stĂ€rken? Ein GesprĂ€ch, das zeigt, wie dringend wir in Bildung investieren mĂŒssen – von der Kita bis ins hohe Alter.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. ĂŒber folgende Themen:

    Warum haben 8 von 10 Erwachsenen in Deutschland eine eingeschrĂ€nkte Gesundheitskompetenz? Was genau bedeutet Health Literacy und wie wird sie wissenschaftlich gemessen?Wie hĂ€ngen Gesundheitskompetenz und tatsĂ€chliche Gesundheit zusammen? Warum war die Gesundheitskompetenz wĂ€hrend der Covid-19-Pandemie plötzlich höher? Weshalb wirken Emotionen bei Gesundheitsentscheidungen stĂ€rker als wissenschaftliche Evidenz? Was macht Finnland bei der Gesundheitsbildung besser als Deutschland? Wie beeinflusst der sozioökonomische Status die Gesundheitskompetenz von Kindern? Warum haben 42 Prozent der LehrkrĂ€fte selbst eine geringe digitale Gesundheitskompetenz? Wie können Schulen Gesundheitskompetenz ĂŒber den Medienkompetenzrahmen fördern? Was richten sogenannte Junkfluencer bei Kindern und Jugendlichen an? Welche Rolle können KI und Large Language Models fĂŒr die Gesundheitskompetenz spielen?

    Weitere Informationen zu Prof. Orkan Okan findest du hier:

    https://www.hs.mh.tum.de/healthliteracy/startseite/linkedin.com/in/orkan-okan-7979a1b0 Gesundheitskompetenz: Links zu den praktischen Materialien:Toolbox Gesundheitskompetenz fĂŒr Schulen: https://www.hs.mh.tum.de/fileadmin/w00bbr/healthliteracy/pdf/Toolbox_Unterrichtsmaterial.pdfMaterialsammlungGesundheitskompetenz:https://www.hs.mh.tum.de/fileadmin/w00bbr/healthliteracy/pdf/Materialsammlung__GeKoOrg-Schule__v2.pdfUnterrichtsprogramm psychischeGesundheit: https://www.hs.mh.tum.de/fileadmin/w00bbr/healthliteracy/pdf/Handbuch_Unterrichtsprogramm_IMPRES_2020.pdfLeitfaden Gesundheitskompetente Schule: https://www.hs.mh.tum.de/fileadmin/w00bbr/healthliteracy/_my_direct_uploads/Leitfaden_Gesundheitskompetente_Schule__GeKoOrg-Schule_.pdf Leitfaden Gesundheitskompetente KiTa: https://www.hs.mh.tum.de/healthliteracy/forschung/gekoregio-bayern/materialien/leitfaden/Hier das Transferkonzept dazu: https://www.hs.mh.tum.de/healthliteracy/forschung/gekoregio-bayern/materialien/transferkonzept/Clever Gesund: https://www.hs.mh.tum.de/healthliteracy/forschung/health-promotion-academy/https://www.helmholtz-munich.de/transfer/health-promotion-academyhttps://www.clever-gesund-info.de/Durchblickt Digital Gesundheitskompetenz in der Schule: https://www.hs.mh.tum.de/healthliteracy/forschung/durchblickt/https://www.durch-blickt.de/#

    Du interessierst dich fĂŒr Gesunde Langlebigkeit (Longevity) und möchtest ein Leben lang gesund und fit bleiben, dann folge mir auch auf den sozialen KanĂ€len bei Instagram, TikTok, Facebook oder YouTube.

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    Disclaimer:

    Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin.

    STY-261

  • In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. med. Olivio Donati, Facharzt fĂŒr Radiologie, Pionier der Prostatadiagnostik und Professor am Unispital ZĂŒrich, sowie Dr. Thomas Hermanns, einem der fĂŒhrenden Urologen der Schweiz, spezialisiert auf modernste Therapieverfahren am Zentrum fĂŒr Urologie in ZĂŒrich, Klinikum Hirslanden. Prostatakrebs ist die hĂ€ufigste Tumorerkrankung beim Mann und nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithĂ€ufigste Todesursache. Doch nicht jeder Tumor ist gleich gefĂ€hrlich: Manche bleiben ein Leben lang harmlos, andere explodieren und streuen. Die entscheidende Frage ist daher, wie man die gefĂ€hrlichen Tumoren frĂŒhzeitig erkennt, ohne MĂ€nner mit unnötigen Biopsien zu belasten. Wir besprechen, welche Rolle der PSA-Wert, das multiparametrische MRT und genetische Tests in einer individualisierten, mehrstufigen Vorsorgestrategie spielen – und warum gesunder Lebensstil auch bei der Prostata den Unterschied machen kann.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. ĂŒber folgende Themen:

    - Warum ist Prostatakrebs bei MÀnnern die zweithÀufigste Todesursache nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und wie unterscheiden sich aggressive von harmlosen Tumoren?

    - Wie beeinflusst die familiĂ€re Vorbelastung – einschließlich Brustkrebs bei der Mutter – das individuelle Risiko fĂŒr ein Prostatakarzinom?

    - Weshalb kann ein polygenetischer Test oder die Analyse des BRCA2-Gens entscheidend fĂŒr eine frĂŒhzeitige Vorsorge sein?

    - Was genau misst der PSA-Wert und warum ist er kein spezifischer Krebsmarker, sondern eher eine Motorenleuchte?

    - Wie können gutartige Ursachen wie EntzĂŒndungen, intensives Radfahren oder SexualaktivitĂ€t den PSA-Wert verfĂ€lschen?

    - Was bedeutet multiparametrisch beim MP-MRT und welche drei funktionellen Parameter werden dabei erhoben?

    - Warum empfehlen erfahrene Radiologen trotz neuer Studienlage weiterhin die Kontrastmittelgabe als Tiebreaker?

    - Weshalb hat sich die perineale MRT-Fusionsbiopsie gegenĂŒber der klassischen transrektalen Stanzbiopsie durchgesetzt?

    - Was ist Active Surveillance und fĂŒr welche Patienten mit Gleason-6-Tumoren ist diese Strategie geeignet?

    - Wie funktioniert die Da-Vinci-Roboter-Operation und welche Rolle spielt die fokale Therapie als Alternative?

    - Weshalb ist das Dogma, MĂ€nner ĂŒber 70 nicht mehr zu screenen, im Zeitalter der Longevity ĂŒberholt?

    - Was sagt der Stockholm-3-Test aus und warum sehen Experten dessen routinemĂ€ĂŸigen Einsatz derzeit noch kritisch?

    Weitere Informationen zu Prof. Dr. med. Olivio Donati findest du hier:

    https://www.hirslanden.ch/de/corporate/aerzte/4/prof-dr-med-olivio-donati.htmlhttps://www.linkedin.com/in/olivio-donati-48448/

    Weitere Informationen zu Prof. Dr. Thomas Hermanns findest du hier:

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    STY-257

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    ***

    In dieser Folge spreche ich mit Dirk Steffens, dem wohl bekanntesten Wissenschaftsjournalisten im deutschsprachigen Raum, der als Host von „Terra X“ und dem GEO-Podcast „Kettenreaktion“ seit Jahrzehnten komplexe NaturphĂ€nomene erklĂ€rt. Dass das Thema Healthy Longevity eine enorme gesellschaftliche Relevanz besitzt, wurde fĂŒr ihn spĂ€testens dann greifbar, als er fĂŒr eine große Dokumentation bei RTL Plus den Selbstversuch wagte. Wir analysieren in diesem GesprĂ€ch, warum eine erste Diagnose bei ihm zunĂ€chst fĂŒr ErschĂŒtterung sorgte: Trotz eines scheinbar gesunden Lebensstils lag sein biologisches Alter drei Jahre ĂŒber seinem chronologischen Alter. Wir tauchen tief in die wissenschaftliche Diagnostik ein, diskutieren die PrĂ€zision epigenetischer Uhren und hinterfragen kritisch die Mythen rund um die sogenannten Blue Zones von Okinawa bis Kalifornien. Dirk Steffens schildert eindrucksvoll, mit welchen prĂ€zisen Interventionen – von intermittierendem Fasten und Kraftsport bis hin zu spezifischen Supplements und Vagusnerv-Stimulation – er seinen Alterungsprozess nicht nur stoppte, sondern messbar umkehrte.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. ĂŒber folgende Themen:

    Warum ist das biologische Alter oft höher als das chronologische Alter, selbst bei vermeintlich gesundem Lebensstil? Was unterscheidet die PrĂ€zision epigenetischer Uhren von den Messsensoren herkömmlicher Smartwatches? Wie definieren Longevity-Kliniken den Unterschied zwischen einer Standard-Hausarztpraxis und einer ganzheitlichen Daten-ZusammenfĂŒhrung? Weshalb ist die sogenannte „MorbiditĂ€tskompression“ das eigentliche Ziel fĂŒr ein gesundes Altern? Was steckt hinter dem Mythos der Blue Zone Okinawa und welche Rolle spielt die RealitĂ€t der „Insel des Schweinefleisches“? Wie beeinflussen Investitionen aus dem Silicon Valley die Geschwindigkeit der weltweiten Longevity-Forschung? Warum ist Kraftsport ab dem 25. Lebensjahr eine der wichtigsten Versicherungen gegen spĂ€tere Sturzrisiken? Was bewirken KĂ€lteschockenzyme im Körper und wie lassen sie sich durch tĂ€gliches Eisbaden triggern? Wie können Wirkstoff-Cocktails aus Metformin, DHEA und Wachstumshormonen die ThymusdrĂŒse reaktivieren? Wie verĂ€ndert eine konsequente Schlafhygiene und die Stimulation des Vagusnervs das allgemeine Wohlbefinden?

    Weitere Informationen zu Dirk Steffens findest du hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_Steffens

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    STY-164