Afleveringen

  • Mein neues Buch „Alles wird gut – aber nicht von alleine" erscheint bald und kann jetzt schon vorbestellt werden. Darin teile ich meine wichtigsten Erkenntnisse rund um ein langes, gesundes und selbstbestimmtes Leben. Hier kannst du es vorbestellen: ⁠https://link.stayoung.de/alleswirdgut ⁠

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    In dieser Folge spreche ich mit Dr. Markus Czornik, Facharzt für Chirurgie und seit rund zwanzig Jahren niedergelassener Hausarzt im Bayerischen Wald. Er tritt an gegen eine Entwicklung, die mir zunehmend Sorgen bereitet: Longevity und Prävention drohen zu einer Luxusbranche zu werden, zu etwas, das man sich leisten können muss. Dr. Czornik hält dagegen. Seine Überzeugung lautet, dass gute Hausarztmedizin immer auch gute Präventivmedizin ist und dass ein erheblicher Teil sinnvoller Vorsorge schon heute in der Kassenpraxis möglich wäre. Wir sprechen über gründliche Anamnese, über Diagnostik, die zu selten gemacht wird, über bioidentische Hormontherapie und Mikronährstoffe. Zwei seiner Patienten, Stefanie Steinbrink und Gerhard Schwarz, schildern ihren eigenen Weg. Und seine Tochter Theresa Czornik erzählt, wie aus dem Wissen ihres Vaters ein Familienprojekt im Netz wurde. Am Ende steht die Frage, was sich in unserem Gesundheitssystem ändern muss, damit gesundes Altern keine Frage des Geldbeutels bleibt.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:

    Warum Longevity Gefahr läuft, zu einer Luxusbranche zu werden

    Was Dr. Czornik meint, wenn er sagt, Longevity gehöre in die Hausarztpraxis

    Wie seine Zeit als Chirurg ihn zur Prävention gebracht hat

    Was der hausärztliche Dreiklang „ich sehe dich, ich höre dich, ich fühle dich“ konkret bedeutet

    Warum eine sorgfältige Anamnese die Grundvoraussetzung jeder Prävention ist

    Welche Diagnostik in der Kassenpraxis tatsächlich möglich ist

    Weshalb die teuerste Diagnostik oft die ist, die gar nicht gemacht wird

    Warum bei vielen Menschen Mitte vierzig noch nie ein Ultraschall gemacht wurde

    Wie Stefanie Steinbrink jahrelang mit ihren Wechseljahresbeschwerden nicht gehört wurde

    Welche präventiven Effekte eine bioidentische Hormontherapie haben kann

    Was Gerhard Schwarz mit KI vorbereitet in die Praxis mitbrachte und wie sein Arzt darauf reagierte

    Weshalb Prävention im Kassensystem so schlecht vergütet wird und was sich politisch ändern müsste

    Weitere Informationen zu Dr. Markus Czornik findest du hier:

    Dr. Markus Czornik
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    Website:
    www.docczo.de

    Stellvertretend für ihre drei Geschwister und MitgründerInnen:
    Theresa Czornik – Coach & Mentorin für Sichtbarkeit
    https://www.instagram.com/theresa.czornik/

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    Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin.

    STY-299

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    In dieser Folge spreche ich mit Prof. Petra Stute, Chefärztin für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin sowie Leiterin des Menopausenzentrums am Inselspital in Bern und Präsidentin der Europäischen Menopause- und Andropause-Gesellschaft EMAS. Es ist bereits ihr dritter Besuch bei staYoung, und diesmal widmen wir uns einem Thema, das für gesunde Langlebigkeit zentral ist und lange unterschätzt wurde: die Rolle unserer Sexualhormone im Gehirn. Denn Östrogen ist weit mehr als ein Fruchtbarkeitshormon, es wirkt wie ein Gehirnhormon, verbessert die Kommunikation zwischen Nervenzellen und wirkt Entzündungen entgegen. Fällt es in den Wechseljahren ab, öffnet sich ein verletzliches Fenster für das Gehirn. Wir sprechen über den Zusammenhang zwischen Hormonabfall und Alzheimer-Demenz, über die Frage, warum zwei Drittel der Alzheimer-Betroffenen Frauen sind, und darüber, was die Forschung heute über Hormontherapie, das richtige Zeitfenster und die Prävention wirklich sagen kann.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:

    • Warum Östrogen nicht nur ein Fruchtbarkeitshormon, sondern auch ein Gehirnhormon ist

    • Was Östrogen im Gehirn konkret steuert, von Synapsen bis zu Entzündungsprozessen

    • Warum die Perimenopause ein verletzliches Fenster für das Gehirn darstellt

    • Wie viele Jahre vor der Diagnose erste Alzheimer-Veränderungen im Gehirn beginnen

    • Warum zwei Drittel aller Alzheimer-Patienten weiblich sind

    • Wie sich der Glukosestoffwechsel im Gehirn verändert, wenn das Östrogen sinkt

    • Warum mehr Östrogenrezeptoren im Gehirn die Beschwerden nicht einfach kompensieren

    • Weshalb Frauen mit sehr früher Menopause ein höheres Demenzrisiko haben

    • Warum eine Hormontherapie trotzdem nicht generell zur Demenzprävention empfohlen wird

    • Welche Rolle Progesteron, das Hormon FSH und die Genvariante ApoE4 spielen

    • Was das günstige Zeitfenster für den Beginn einer Hormontherapie bedeutet

    • Warum chronischer Stress und Cortisol in den Wechseljahren zusätzlich aufs Gehirn wirken

    Weitere Informationen zu Prof. Petra Stute findest du hier:

    https://www.menoqueens.com/about

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    STY-282

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    In dieser Folge spreche ich mit Dr. Hanna Heikenwälder, Molekularbiologin an der Universität Tübingen und Autorin des Buches „Krebs – Das Ende einer Angst?".

    Krebs steht ganz vorne unter den Alterskrankheiten, und das Risiko steigt mit den Jahren enorm. Doch fünfzig bis siebzig Prozent aller Krebsfälle könnten verhindert werden, das ist unser Thema. Wir klären, warum Krebs ein Prozess ist, der wie das Altern in jedem Menschen abläuft, und warum gerade diese Erkenntnis die Schuldfrage nimmt und zugleich zur Prävention motiviert. Hanna erklärt, was der gefürchtete Point of no Return ist, warum Früherkennung über heilbar und tödlich entscheidet und welche Rolle unser Immunsystem spielt, das von allen Organsystemen zuerst altert. Wir sprechen über Driver-Mutationen, Krebsförderer und die epigenetische Ebene, und darüber, warum ein gesunder Lebensstil vor allem über die Verlangsamung der Immunalterung schützt. Eine Folge, die Wissen schafft und damit die Angst schrumpfen lässt.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:

    ​Warum könnten 50 bis 70 % aller Krebsfälle verhindert werden? ​Wie konnte die Sterblichkeit bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen um knapp 70 % gesenkt werden, und was bedeutet das für Krebs? ​Was ist Krebs eigentlich, und warum läuft dieser Prozess in jedem Menschen ab? ​Warum nimmt die Erkenntnis „Krebs entsteht in jedem" den Erkrankten die Schuldfrage? ​Was ist der Point of no Return, ab dem Krebs kaum noch behandelbar ist? ​Warum braucht eine Zelle rund fünf Driver-Mutationen, bis sie zur Krebszelle wird? ​Weshalb trugen 60 bis 70 % untersuchter Verstorbener Tumoren, von denen sie nichts wussten? ​Wie tricksen Krebszellen über den Immune Escape unser Immunsystem aus? ​Was leisten personalisierte mRNA-Therapien in der Krebsbehandlung? ​Warum altert das Immunsystem zuerst, und welche Rolle spielt der Thymus? ​Wie schützen Sport und Normalgewicht über die Verlangsamung der Immunalterung? ​Was verraten Elefanten, Nacktmulle und das Peto-Paradoxon über natürliche Schutzmechanismen?

    Weitere Informationen zu Dr. Hanna Heikenwälder findest du hier:

    ​https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/mitarbeiter/profil/2546 ​https://www.linkedin.com/in/dr-hanna-heikenwälder-7a57b8265 ​Die im Gespräch erwähnte Liste zu Früherkennungsmaßnahmen bei Krebs gibt es auf der Seite des Krebsinformationsdienstes des DKFZ. Dort sind alle Untersuchungen im Rahmen des gesetzlichen Krebsfrüherkennungsprogramms gelistet: https://www.krebsinformationsdienst.de/krebsvorsorge-und-krebsfrueherkennung#c7565

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    STY-285

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    In dieser Folge spreche ich mit Prof. Christian Montag, Psychologe und Neurowissenschaftler und international einer der großen Namen in der Erforschung des Homo Digitalis. Nach über zehn Jahren als Professor für molekulare Psychologie an der Uni Ulm forscht er heute an der Universität Macau in China dazu, wie soziale Medien unsere psychische Gesundheit, unsere mentale Entwicklung und unsere Beziehungen prägen. Genau das ist eine Longevity-Frage: Wer ein langes, gesundes Leben führen möchte, kommt am Thema Aufmerksamkeit, Stress und mentaler Belastung durch Social Media nicht vorbei. Wir sprechen über den Brain-Drain-Effekt, über Sucht und Graubereiche, über Kinder und Jugendliche, über Körperunzufriedenheit durch ständige Vergleiche, über das Datengeschäftsmodell hinter Like-Button, Endless Scrolling und Fear of Missing Out und darüber, wie wir wieder in den Driver Seat einer souveränen Nutzung gelangen.


    Weitere Informationen zu Prof. Christian Montag findest du hier:

    Website: https://www.christianmontag.de Aktuelle Online-Projekte (anonyme Studien, mit Feedback): Schusseligkeit im KI-Zeitalter: https://www.schusseligkeit.de Parasoziale Beziehungen / Swiftonomics (Taylor-Swift-Fans): https://www.thefanstudy.comWahrnehmung von Kunst im Digitalzeitalter (mit Fashion-Fotograf John Wright): http://www.thescienceof.art Bücher von Christian Montag zum Thema: „Du gehörst uns": https://www.penguin.de/buecher/christian-montag-du-gehoerst-uns-/paperback/9783896677068- Springer-Buch: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-71147-7 Im Gespräch erwähnte Studie:https://academic.oup.com/pnasnexus/article/4/2/pgaf017/8016017

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    2606 Social-Media Krank? Experte klärt über Gefahren und Forschung auf | Nina Ruge & Prof. Montag

  • Mein neues Buch „Alles wird gut – aber nicht von alleine" erscheint am 23.08.2026 und kann jetzt schon vorbestellt werden. Darin teile ich meine wichtigsten Erkenntnisse rund um ein langes, gesundes und selbstbestimmtes Leben. Hier kannst du es vorbestellen: https://link.stayoung.de/alleswirdgut

    In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Katharina Timper, Endokrinologin, Inhaberin des Lehrstuhls für Klinische Ernährungsmedizin an der TU München und Ärztliche Direktorin am TUM Universitätsklinikum München, über ein Thema, das längst alle angeht: Adipositas. Über die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland ist von Übergewicht oder Adipositas betroffen, weltweit hat sich daraus eine regelrechte Pandemie entwickelt. Adipositas ist keine Frage von Schuld oder fehlendem Willen, sondern eine chronische Stoffwechselerkrankung, die zu einem großen Teil genetisch bedingt ist und durch Umweltfaktoren, Ernährung, Bewegung und Stress beeinflusst wird. Wir sprechen darüber, was im Gehirn, in den Fettzellen und im Immunsystem geschieht, warum der BMI als Diagnoseinstrument zu kurz greift, welche Rolle das viszerale Fett und die chronische Entzündung für Folgeerkrankungen spielen und welche Behandlungsmöglichkeiten es heute gibt, von den GLP-1-basierten Medikamenten bis zur bariatrischen Chirurgie. Mein besonderer Fokus liegt am Ende dort, wo das staYoung-Herz schlägt: bei der Prävention und der Frage, wie wir gesünder und länger leben können. In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen: - Warum bei Adipositas die Frage nach Schuld keinen Platz hat - Was im Gehirn geschieht und warum Adipositas kein intellektuelles Problem ist - Wie viele Menschen weltweit und in Deutschland betroffen sind - Warum der BMI eine ungenaue Maßeinheit ist und welche Parameter besser geeignet sind - Welche Rolle hochverarbeitete Lebensmittel und das Belohnungssystem im Gehirn spielen - Weshalb rund 70 Prozent der Adipositas genetisch bedingt sind - Wie chronische Entzündung und viszerales Fett Folgeerkrankungen antreiben - Warum Leptinresistenz das Sättigungsgefühl dauerhaft stört - Was die sogenannte Abnehmspritze im Gehirn bewirkt und welche Nebenwirkungen diskutiert werden - Weshalb Adipositas heute behandelbar, aber nicht heilbar ist - Welche Möglichkeiten die bariatrische Chirurgie bietet und wo ihre Grenzen liegen - Was wir durch Prävention erreichen können und warum eine Zuckersteuer die beste Evidenz hat.

    Weitere Informationen zu Prof. Dr. Katharina Timper findest du hier: https://mri.tum.de/de/klinische-ernaehrungsmedizin

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    Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin. STY-292

    YouTube-Kapitel 00:00 Adipositas ist eine chronische Erkrankung, keine Frage der Schuld 03:00 Was im Gehirn passiert: genetische und epigenetische Veränderungen 05:00 Zahlen einer weltweiten Pandemie 06:00 Warum der BMI als Diagnose zu kurz greift 08:30 Ursachen: hochverarbeitete Lebensmittel und das Belohnungssystem 13:30 Bewegungsmangel, Schlaf und Stress als Faktoren 17:00 Die Rolle der Gene 21:00 Was im Körper geschieht: Entzündung, Leptin und viszerales Fett 27:00 Folgeerkrankungen von Diabetes bis Krebs 28:00 Behandlung: Vorgehen in der Klinik und Medikamente 41:00 Die Abnehmspritze und ihre Nebenwirkungen 54:00 Prävention als zentrale Aufgabe

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    In dieser Folge spreche ich mit Dr. Tomas Bothe, Experte für Hypertonie und kardiovaskuläre Physiologie in Berlin, der für seine Arbeiten zur Qualität der Blutdruckmessung mit dem Young Investigator Award der Europäischen Dachgesellschaft für Hypertonie ausgezeichnet wurde. Bluthochdruck ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für gesundes Altern, und doch wird er oft unterschätzt, weil er lange keine Beschwerden macht. Wir klären, welche Werte heute als optimal gelten, warum der Blutdruck mit den Jahren steigt und was im Körper passiert, wenn die Gefäße versteifen. Vor allem aber geht es um die entscheidende Frage, wie wir richtig messen: Wo die klassische Oberarm-Manschette an ihre Grenzen stößt, warum so viele Messungen fehlerhaft sind und welche Rolle neue, kontinuierliche Verfahren per Wearable künftig spielen könnten. Eine Folge für alle, die ihre Gefäßgesundheit selbst in die Hand nehmen und lange fit bleiben wollen.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:

    Warum gilt heute 120 zu 80 als Richtwert und was hat sich gegenüber früher verändert? Weshalb wird Bluthochdruck so oft unterschätzt, obwohl er ein zentraler Risikofaktor ist? Wie viele Menschen in Deutschland sind betroffen und wie viele wissen gar nichts davon?Was passiert im Körper, wenn die Blutgefäße mit dem Alter versteifen? Welche Rolle spielen Lebensstil, Salz und Veranlagung beim Blutdruck? Wie wirken Blutdrucksenker und warum kombiniert man heute meist mehrere Wirkstoffe?Wie berechtigt ist die Angst vor Nebenwirkungen einer Blutdrucktherapie? Welche Organe leiden besonders unter zu hohem Blutdruck? Warum stößt die klassische Oberarm-Manschette bei der Messung an ihre Grenzen? Wie misst man den Blutdruck eigentlich korrekt und welche Fehler sind am häufigsten? Was leistet die kontinuierliche Blutdruckmessung per Wearable und wo steht die Forschung? Ab welchem Alter und wie häufig sollte man seinen Blutdruck überhaupt messen?

    Weitere Informationen zu Dr. Tomas Bothe findest du hier: LinkedIn: linkedin.com/in/md-bothe

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    2606 Killer

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    In dieser Folge spreche ich mit Dr. Stephan Barth, promoviertem Mediziner und interdisziplinärem Lebenswissenschaftler, über die heimlichen Heldinnen unseres Stoffwechsels: die Mitochondrien. Diese winzigen Zellkraftwerke, nur 1,5 Mikrometer groß und milliardenfach in unserem Körper vorhanden, entscheiden darüber, wie viel Energie wir haben, wie wir altern und wie gesund wir bleiben. Stephan Barth hat fast zwei Jahrzehnte in der Karlsruher Ernährungs- und Präventionsforschung gearbeitet und nimmt mich mit auf eine Reise durch zwei Milliarden Jahre Evolution, hinein in die Welt der Energieproduktion unserer Zellen. Wir sprechen darüber, warum unsere Mitochondrien ausschließlich von der Mutter kommen, wieso sie als Dirigentin im Orchester des Alterns gelten und welche Energievampire sie tagtäglich schwächen. Außerdem geht es um die Rolle von Bewegung, Ernährung, Stress und Schlaf, um die Bedeutung von Coenzym Q10, NAD+, Urolithin A und anderen Nahrungsergänzungsmitteln und darum, wie wir unsere Mitochondrien-Fitness messen und gezielt stärken können.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:

    • Warum nennt Stephan Barth die Mitochondrien die heimlichen Heldinnen unseres Stoffwechsels?

    • Wie entstand die zwei Milliarden Jahre alte Symbiose zwischen Bakterien und unseren Zellen?

    • Warum erbst du deine Mitochondrien ausschließlich von deiner Mutter?

    • Wie viel ATP produziert dein Körper tatsächlich an einem einzigen Tag?

    • Was sind freie Radikale, und wieso sind sie nicht nur schlecht?

    • Wie funktioniert die Mitophagie, also die Selbstreinigung deiner Zellkraftwerke?

    • Was bewirken Bewegung, Fasten, Kälte und sekundäre Pflanzenstoffe als positive Stressoren?

    • Was sind die größten Energievampire für unsere Mitochondrien im Alltag?

    • Warum gelten Mitochondrien als Dirigentin im Orchester des Alterns?

    • Wie können wir unsere Mitochondrien-Fitness überhaupt messen?

    • Was brauchen Mitochondrien an Mikronährstoffen und welche Ernährung tut ihnen gut?

    • Was hält Stephan Barth von Nahrungsergänzungsmitteln wie NAD+, NMN, Urolithin A oder Spermidin?

    Weitere Informationen zu Dr. Stephan Barth findest du hier:

    Website: www.drstephanbarth.com LinkedIn: linkedin.com/in/dr-stephan-barthBuch: Die heimlichen Heldinnen des Stoffwechsels von Lea Hümbs, Stephan Barth - styriabooks.at

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    2606 Mitochondrien-Power entscheidet über dein Leben | Nina Ruge & Dr. Stephan Barth

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    In dieser Folge spreche ich mit Matthias Steiner, Olympiasieger von 2008 im Superschwergewicht und Gründer von Steiners Low Carb, und mit Prof. Dr. Thomas Haak, Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie. Matthias hat nach Ende seiner Profikarriere fünfundvierzig Kilo abgenommen, mit selbst entwickelten Low-Carb-Ersatzprodukten und das als Typ-1-Diabetiker. Aus dieser Erfahrung ist eine ganze Produktreihe entstanden, vom Brötchen bis zum Kaiserschmarrn, kohlenhydratreduziert um vierundsiebzig bis neunundneunzig Prozent. Genau diese Strategie predige ich auch im Sinne einer optimalen Longevity-Ernährung: weniger kurze Kohlenhydrate, weniger Zucker, mehr Eiweiß und Ballaststoffe. Wir gehen gemeinsam durch, wie Low Carb im Körper wirklich wirkt, warum Insulin der Dirigent unseres Stoffwechsels ist, was die blaue Süßlupine so besonders macht und wie hochverarbeitete Lebensmittel trotzdem einen echten Gesundheitsnutzen bieten können. Eine ehrliche, fachlich fundierte Folge über Abnehmen, Diabetes-Prävention und gesundes Altern.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:

    • Warum hat Matthias Steiner nach Ende seiner Profikarriere fünfundvierzig Kilo abgenommen?

    • Wie wirkt Low Carb im Körper und warum ist Insulin der entscheidende Hebel beim Abnehmen?

    • Warum macht zu viel Insulin im Blut den Fettabbau praktisch unmöglich?

    • Was zeigt die Studie zum Eiweißbrot im Vergleich zum klassischen Roggenvollkornbrot?

    • Weshalb sind vierzig Gramm Ballaststoffe pro Tag das Ziel und wie weit ist der Durchschnitt davon entfernt?

    • Was macht die blaue Süßlupine zu einem so wertvollen Low-Carb-Rohstoff?

    • Wie funktionieren Hafertage in der Diabetologie und warum nur drei Tage lang?

    • Warum sind Süßungsmittel wie Xylit und Erythrit aus Sicht des Diabetologen unbedenklich?

    • Wie unterscheiden sich Eiweißshakes von einem gebackenen Eiweißbrot in puncto Esskultur?

    • Warum hinkt der Nova-Score, wenn er ultrahochverarbeitete Lebensmittel pauschal abstraft?

    • Was bedeutet das alles für eine alltagstaugliche Longevity-Ernährung?

    Weitere Informationen zu Matthias Steiner und Steiners Low Carb findest du hier:

    https://steiners.shop/pages/matthias-steiner

    Weitere Informationen zu Prof. Dr. Thomas Haak findest du hier:

    https://www.diabetes-deutschland.de/haak.html

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    2606 ...Power

  • In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Marion Kiechle, Direktorin der Frauenklinik am Klinikum rechts der Isar der TU München, und mit Daniela Maria Grob, einer mutigen Patientin, die mit Eierstockkrebs im vierten Stadium lebt und eine BRCA1-Mutation in sich trägt. Eierstockkrebs ist einer der wenigen Krebsarten, gegen die es bis heute keine Früherkennung gibt. Selbst wer regelmäßig zur gynäkologischen Vorsorge geht, kann ihn nicht rechtzeitig entdecken. Etwa 70 Prozent aller Fälle werden erst in einem späten Stadium diagnostiziert. Bis zu 25 Prozent dieser Fälle sind erblich bedingt, oft durch eine Mutation in den BRCA1- oder BRCA2-Genen, jenen Genen, die durch Angelina Jolie weltweit bekannt geworden sind. Wir sprechen darüber, wann ein Gentest sinnvoll ist, wer ihn bezahlt, warum auch die väterliche Familienseite zählt, und welche Möglichkeiten der Prävention es gibt. Eine bewegende Folge, ein Weckruf für jede Frau mit Krebsfällen in der Familie.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:

    Warum etwa 70 Prozent aller Eierstockkrebsfälle erst in einem späten Stadium entdeckt werden.

    Warum die regelmäßige gynäkologische Vorsorge bei Eierstockkrebs nicht ausreicht.

    Was die BRCA1- und BRCA2-Mutation für das Krebsrisiko bedeutet.

    Warum auch die väterliche Familienseite für das Vererbungsrisiko zählt.

    Warum 30 bis 50 Prozent der Frauen mit familiärer Belastung nie einen Gentest erhalten.

    Wann die Krankenkasse den Gentest bezahlt und welche Kriterien gelten.

    Wie Tumor-Risiko-Sprechstunden und Zentren für familiären Brust- und Eierstockkrebs helfen können.

    Wie Danielas Weg von ersten Symptomen über mehrere Fehldiagnosen bis zur Diagnose verlief.

    Warum BRCA1-Trägerinnen häufig gut auf eine Chemotherapie ansprechen.

    Was die neue Immuntherapie mit Immuncheckpoint-Inhibitor bei Eierstockkrebs leistet.

    Wie die vorbeugende Entfernung der Eierstöcke das Risiko fast auf null senken kann.

    Warum Angelina Jolie zur Symbolfigur für Frauen mit BRCA-Mutation wurde.

    Weitere Informationen zu Prof. Dr. Marion Kiechle findest du hier:

    https://www.professoren.tum.de/kiechle-marion

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    In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Katja Lotz, studierte Ökotrophologin und Leiterin eines 15-köpfigen Teams im Forschungsfeld Personalisierte Ernährung an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Heilbronn.

    Frau Prof. Lotz forscht daran, wie wir mit einem „Individual Nutrition Advisory Tool" künstliche Intelligenz und digitale Tools nutzen können, um nicht nur allgemeine Ernährungsempfehlungen zu geben, sondern Menschen da abzuholen, wo sie tatsächlich stehen – mit ihren individuellen Energie- und Nährstoffbedürfnissen, ihrem Alter, Geschlecht, ihrer Lebensphase und ihrem Bewegungslevel. Wir sprechen darüber, warum Personalisierung nicht mit Gentest beginnt, sondern damit, dass sich jeder selbst bewusst macht, wie viel Energie er braucht.

    Wir klären auf, wie sich Ernährungsbedürfnisse von Pubertierenden unterscheiden, was in der Menopause bei Frauen passiert, und wie digitale „Nudges" Menschen motivieren können, ihre Ernährungsweise zu verändern – langfristig und ohne Frustration.

    Weiterführende Informationen & Ressourcen Instagram: https://www.instagram.com/professorin_katjalotz/

    Website: https://cnpie.de/

    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/prof-dr-oec-troph-katja-lotz-3a32371a5/

    Erwähnte Tools & Apps in der Folge

    Odacova – Ernährungsoptimierung in Gemeinschaftsverpflegung Gründer: Timo Sievernich Website: https://www.odacova.de/

    Besonderheit: Software-as-a-Service-Modell für

    Betriebliches Gesundheitsmanagement Meala – Fotobasierte Lebensmittelerfassung mit KI Gründer: Kevin Nils Röhl Website: https://www.heymeala.com/de/

    Besonderheit: Entwickelt von einem Ernährungswissenschaftler, der auch selbst programmiert; wird durch Forschungsmittel gefördert und geht als Startup in den Markt.

    Gastronomisches Ampelsystem (GAS) Website: https://gesoca.de/leistung/gastronomisches-ampelsystem-gas/

    Buch von Prof. Dr. Katja Lotz Best Female Food: Ernährung für Frauen in jeder Lebensphase Verlag: GU (Gräfe und Unzer) Website: https://gu.de/products/76977-best-female-food Erwähnte wissenschaftliche Studien PREDICT-Studie (King's College London) – zeigt, dass selbst Zwillinge völlig unterschiedliche Ernährungsreaktionen haben Food4Me-Studie – belegt, dass digitale Tools Menschen besser motivieren als allgemeine Ernährungsempfehlungen

    Folge staYoung auf den sozialen Kanälen Instagram: https://www.instagram.com/nina.ruge.official TikTok: https://www.tiktok.com/@nina.ruge.official Facebook: https://www.facebook.com/NinaRugeOffiziell YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCOe2d1hLARB60z2hg039l9g

    Disclaimer Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin.

    STY-280

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    In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. med. Uwe Nixdorff, Internist, Kardiologe, Sportmediziner und Gründer des European Prevention Center (EPC) in Düsseldorf, über die Todesursache Nummer 1 in Europa: Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Allein in Deutschland sterben jedes Jahr rund 345.000 Menschen am Herzinfarkt, und 60 bis 80 Prozent davon, bevor sie überhaupt im Krankenhaus ankommen. Gleichzeitig zeigen große Studien wie die Inter Heart Trial, dass sich rund 80 Prozent dieser Infarkte vermeiden ließen. Wir sprechen darüber, warum das klassische Belastungs-EKG für die Früherkennung längst nicht mehr ausreicht, was es mit der gefährlichen vulnerablen Plaque auf sich hat und warum nur moderne Bildgebung sie sichtbar macht. Prof. Nixdorff erklärt seinen evidenzbasierten Algorithmus, von der sorgfältigen Risikofaktoren-Anamnese über Pulswellenanalyse, Funduskopie und Age-Scan bis zum Herz-CT, das seit Kurzem auch von der Kasse für die Früherkennung anerkannt ist. Wir sprechen über Blutdruck-Zielwerte, die drei Säulen Bewegung, Ernährung und Entspannung, sinnvolle Wearables wie Continuous Glucose Monitoring und über die Frage, warum Selbstverantwortung in der Prävention so entscheidend ist. In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen: - Warum die Letalität bei Herzinfarkt zurückgeht, die Morbidität aber steigt, und was das für den Healthspan bedeutet? - Was ist eine vulnerable Plaque, warum ist sie so tückisch und weshalb erkennt sie ein klassisches Belastungs-EKG nicht? - Wie sich die Pathophysiologie eines Herzinfarkts in zwei Minuten verstehen lässt, von Noxen über LDL-Oxidation bis zur Ruptur der Deckplatte? - Warum rund 80 Prozent der Herzinfarkte vermeidbar wären und was das für unser Gesundheitssystem bedeuten würde? - Welche Risikofaktoren laut Framingham und Inter Heart Trial wirklich zählen und welche Rolle psychosozialer Stress dabei spielt? - Warum der Body Mass Index nicht ideal ist und der Taillenumfang die deutlich aussagekräftigere Messgröße darstellt? - Was Pulswellenanalyse, Augmentationsindex und Pulswellengeschwindigkeit über die Arteriensteifigkeit verraten und welche dieser Werte reversibel sind? - Wie der Age-Scan über die Maillard-Reaktion sichtbar macht, was die Verzuckerung von Proteinen mit Atherosklerose zu tun hat? - Weshalb der Augenhintergrund einen arteriellen Hypertonus oft schon ein bis zwei Jahre vor der Manifestation anzeigt? - Wie sich Calcium-Scoring und kontrastmittelgestütztes Herz-CT unterscheiden und warum Letzteres den diagnostischen Herzkatheter weitgehend ersetzen kann? - Warum Stentimplantationen im stabilen Fall laut Studien wie ISCHEMIA und ORBITA prognostisch oft keinen Vorteil bringen? - Welche drei Lebensstil-Säulen die kardiologische Prävention tragen und welche Rolle Wearables wie CGM und Aura Ring dabei spielen? Weitere Informationen zu Prof. Dr. med. Uwe Nixdorff findest du hier: - https://kardiologie-nixdorff.de/ - https://www.epccheckup.de/ Du interessierst dich für Gesunde Langlebigkeit (Longevity) und möchtest ein Leben lang gesund und fit bleiben, dann folge mir auch auf den sozialen Kanälen bei Instagram, TikTok, Facebook oder YouTube. https://www.instagram.com/nina.ruge.official https://www.tiktok.com/@nina.ruge.official https://www.facebook.com/NinaRugeOffiziell https://www.youtube.com/channel/UCOe2d1hLARB60z2hg039l9g Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin. STY- 289

  • In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Volker Steinkraus, Dermatologe, ehemaliger Professor an der Universitäts-Hautklinik Hamburg und Gründer des Dermatologikums, einem der größten ambulanten Zentren für Dermatologie in Europa. Sein neues Buch heißt „How to Look Better", und genau darum geht es heute, wie wir unsere Haut, unser größtes Organ, vor einem unterschätzten Aggressor schützen, der Sonne. Wir klären, wie UVB den Sonnenbrand und Hautkrebs initiiert, während UVA tief in die Lederhaut dringt, Kollagen abbaut und die Hautalterung beschleunigt. Wir sprechen über das Tisch-und-Tischdecke-Modell der Haut, über die individuelle Eigenschutzzeit, über das Sonnenkonto, das sich ein Leben lang füllt, und über die drei Hautkrebsarten, Basaliom, Plattenepithelkarzinom und Melanom. Außerdem klären wir, was Lichtschutzfaktor wirklich bedeutet, warum 30 in der Praxis reicht, wie viel Creme man tatsächlich braucht und wie wir die Vitamin-D-Versorgung mit dem Sonnenschutz unter einen Hut bekommen. Eine Folge mit hoher Faktendichte und konkreten Empfehlungen für jeden Hauttyp, gerade auch für die Generation 50 plus, deren Sonnenkonto schon viele Jahre läuft.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:

    Warum Anti-Aging laut Steinkraus „wie Anti-Sonnenuntergang" ist und was wir trotzdem aktiv beeinflussen können?

    Wie ist unsere Haut aufgebaut und was hat es mit dem Modell von Tisch und Tischdecke auf sich?

    Was richten UVB- und UVA-Strahlen jeweils in der Haut an und warum sind beide am Hautkrebs beteiligt?

    Warum bedeutet die Aussage „wenn die Haut rot wird, ist es eigentlich schon zu spät" für unseren Sonnenschutz?

    Was unterscheidet weißen Hautkrebs (Basaliom, Plattenepithelkarzinom) vom schwarzen Hautkrebs (Melanom)?

    Welche Risikofaktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit für ein Melanom besonders stark?

    Wie funktioniert die Eigenschutzzeit der Haut und wie hängt sie mit dem Lichtschutzfaktor auf der Creme zusammen?

    Warum reicht ein LSF 30 in der Praxis und wann sind 50 oder mehr wirklich sinnvoll?

    Wie viel Sonnencreme braucht ein Erwachsener tatsächlich pro Anwendung und warum ist das fast immer zu wenig?

    Was bedeuten mineralische, organische und kombinierte Sonnenschutzfilter und welche Cremes hält Steinkraus heute für optimal?

    Wie bekommen wir genug Vitamin D, ohne die Haut unnötig zu schädigen, und was sagt der UV-Index dazu?

    Welche Wirkstoffe in Pflegecremes (Vitamin A, C, E, Niacin) haben eine evidenzbasierte Wirkung gegen Hautalterung?

    Weitere Informationen zu Prof. Dr. Volker Steinkraus findest du hier:

    https://steinkraus.com

    Buch, How to Look Better, Volker Steinkraus

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    STY-281

  • In dieser Folge spreche ich mit Privatdozent Dr. Claus von der Burchard, Facharzt für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel und Mitgründer des Start-ups EyeVis für Sehtests zu Hause, über eine der am meisten unterschätzten Alterskrankheiten: die altersbedingte Makuladegeneration, kurz AMD. Rund sieben Millionen Menschen in Deutschland haben bereits eine Frühform – und die meisten wissen es nicht. AMD ist die häufigste Ursache für Erblindung in den westlichen Ländern. Wir sprechen darüber, was im Auge passiert, wenn die Makula degeneriert, welche Rolle Autophagie und mitochondriale Dysfunktion dabei spielen und warum Rauchen das Risiko vervierfacht. Außerdem klären wir, welche Nährstoffe laut Studiendaten tatsächlich helfen können, was es mit Photobiomodulation auf sich hat und warum die Früherkennung per Smartphone bald Realität werden könnte. Auch mein eigenes 60-fach erhöhtes genetisches Risiko kommt zur Sprache – und was ich persönlich dagegen tue.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:

    Warum betrifft die altersbedingte Makuladegeneration ausgerechnet den wichtigsten Teil der Netzhaut?

    Weshalb bemerken die meisten der sieben Millionen Betroffenen in Deutschland ihre Frühform nicht?

    Wie unterscheidet ein Optiker zwischen Altersweitsichtigkeit und einer AMD?

    Welche Rolle spielen Autophagie und Heterophagie bei der Entstehung von Drusen im Auge?

    Warum vervierfacht Rauchen das AMD-Risiko und lässt die Erkrankung zehn Jahre früher auftreten?

    Was sagt die Studienlage zur AREDS-2-Formulierung mit Lutein, Zeaxanthin, Zink und Kupfer?

    Weshalb ist die feuchte AMD so gefährlich und wie funktioniert die Antikörper-Therapie ins Auge?

    Was kann Photobiomodulation bei trockener AMD bewirken und wo liegen die Grenzen?

    Wie stark beeinflusst die Genetik das AMD-Risiko und was bedeutet ein 60-fach erhöhtes Risiko?

    Warum ist Bildschirmarbeit für die Makula weniger schädlich als oft angenommen?

    Weshalb hat die europäische Arzneimittelbehörde die Komplementfaktor-Therapie nicht zugelassen?

    Wie kann ein Smartphone-Sehtest die AMD-Früherkennung revolutionieren?

    Weitere Informationen zu Dr. Claus von der Burchard findest du hier:

    Website UKSH Kiel: https://www.uksh.de/

    LinkedIn: linkedin.com/in/claus-von-der-burchard-5766b3207

    EyeVis GmbH: https://eyevis-med.com/

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    STY-270

  • In dieser Folge spreche ich mit Professor Nisar Malek, dem Direktor der Medizinischen Klinik 1 am Universitätsklinikum Tübingen und Gründungsdirektor des Zentrums für Personalisierte Medizin sowie des M3 Research Centers. Er ist einer der führenden Experten für personalisierte Krebsmedizin in Deutschland und hat ein System aufgebaut, das Tumortherapien exakt auf die genetische Signatur jedes einzelnen Patienten zuschneidet. Was zunächst nach reiner Krebsmedizin klingt, hat enorme Bedeutung für die Prävention und das gesunde Altern. Denn viele Erkrankungen – auch Krebs – entstehen lange vor ihrem Ausbruch. Professor Malek erklärt, wie Genomsequenzierung, Proteomik und Künstliche Intelligenz zusammenwirken, um Therapien präziser und wirksamer zu machen. Besonders faszinierend: Seine aktuelle Forschung zur Darmalterung zeigt, dass mitochondriale Dysfunktion in Darmstammzellen eine Schlüsselrolle beim Altern spielen könnte. Wir sprechen über das biologische Alter, personalisierte Prävention, die Rolle des Mikrobioms und darüber, warum ein lernendes Gesundheitssystem der Schlüssel zur Medizin der Zukunft ist.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:

    Warum ist personalisierte Medizin der Schlüssel zu besseren Krebstherapien?

    Was verrät die DNA eines Tumors über die beste Behandlungsstrategie?

    Wie setzen die Zentren für Personalisierte Medizin Genomsequenzierung und Proteomik ein?

    Weshalb kann Künstliche Intelligenz die Krebstherapie revolutionieren?

    Was bedeutet Off-Label-Einsatz von Medikamenten und warum ist Deutschland hier einzigartig?

    Wie können Liquid Biopsies Tumorveränderungen im Blut sichtbar machen?

    Warum spielt das Darmmikrobiom eine entscheidende Rolle bei der Wirksamkeit von Medikamenten?

    Was unterscheidet das biologische vom chronologischen Alter – und warum ist das für Therapieentscheidungen wichtig?

    Wie könnte personalisierte Prävention die klassische Gesundheitsvorsorge ablösen?

    Weshalb sind Mitochondrien ein Schlüsselfaktor für die Darmalterung?

    Was können wir vom Grönlandhai über das Altern lernen?

    Wie kann eine Zuckersteuer die Prävention in der breiten Bevölkerung voranbringen?

    Weitere Informationen zu Prof. Nisar Malek findest du hier:

    https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/mitarbeiter/profil/1550

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  • In dieser Folge spreche ich mit Professor Oliver Tüscher, Psychiater und Neurologe am Center for Healthy Aging in Mainz sowie Leiter einer großen Forschungsgruppe am Leibniz-Institut für Resilienzforschung. Gemeinsam beleuchten wir die faszinierende und zugleich herausfordernde Frage: Was passiert eigentlich in unserem Gehirn, wenn wir älter werden – und können wir diesen Prozess beeinflussen? Professor Tüscher erforscht mit 15 Partnerinstituten des Leibniz-Forschungsverbundes Resilient Aging, warum manche Menschen bis ins hohe Alter kognitiv fit bleiben, während andere deutlich abbauen. Die Ergebnisse seiner Age-Gain-Studie zeigen: 20 Prozent der älteren Menschen behalten ihre kognitive Leistungsfähigkeit auf erstaunlich hohem Niveau. Wir sprechen über die Rolle von kardiovaskulären Risikofaktoren, Epigenetik, dem glymphatischen System und einer bahnbrechenden 20-Jahres-Studie, die erstmals belegt, welches kognitive Training tatsächlich Demenz vorbeugen kann.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:

    Warum beginnt die Gehirnalterung bereits ab Mitte 40 – und welche ersten Anzeichen sollte man ernst nehmen?

    Was passiert beim durchschnittlichen Altern im Gehirn auf zellulärer und struktureller Ebene?

    Wie beeinflussen kardiovaskuläre Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Cholesterin die Gehirnalterung?

    Weshalb wird die Blut-Hirn-Schranke im Alter durchlässiger – und welche Folgen hat das?

    Was bedeutet kognitive Resilienz und warum bleiben 20 Prozent der Bevölkerung geistig jung?

    Wie hängen die beiden Gehirnhälften mit resilientem Altern zusammen?

    Was hat die Age-Gain-Studie über die Rolle der Genetik und Epigenetik beim Altern herausgefunden?

    Warum ist das glymphatische System entscheidend für die Gehirngesundheit – und welche Rolle spielt der Schlaf dabei?

    Welches kognitive Training kann laut einer 20-Jahres-Studie das Demenzrisiko um 25 Prozent senken?

    Weshalb ist Hörverlust einer der stärksten beeinflussbaren Risikofaktoren für kognitiven Abbau?

    Wie beeinflusst soziale Interaktion die kognitive Reserve und das Altern des Gehirns?

    Was können wir heute schon konkret tun, um unser Gehirn langfristig jung und leistungsfähig zu halten?

    Weitere Informationen zu Professor Oliver Tüscher findest du hier:

    https://www.umh.de/news/oliver-tuescher-ist-neuer-professor-fuer-psychiatrie-und-psychotherapie

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    STY-268

  • In dieser Folge spreche ich mit Dr. Stefan Duve, einem der erfahrensten ästhetischen Dermatologen Deutschlands mit Praxen in München und Zürich. Er berichtet von seinen Eindrücken der wichtigsten internationalen Kongresse – vom IMCAS in Paris über den AMWC in Monte Carlo bis zu Fachkongressen in Brasilien, Korea und Mailand. Wir sprechen über den Megatrend regenerative Beauty-Therapien: Nanofett, Mikrofett, PRP und PRF – körpereigene Methoden, die geschädigtes Bindegewebe reparieren und neues Kollagen bilden können. Gleichzeitig werfen wir einen kritischen Blick auf den boomenden Markt der ästhetischen Medizin, in dem Marketing oft über Evidenz steht. Von Exosomen fraglicher Herkunft über Polynukleotide bis zu Ozempic-Faces: Wir filtern, was seriös ist und was mit der Kneifzange anzufassen bleibt. Außerdem gibt Stefan einen Ausblick auf Produkte in der Pipeline, die Fettzellen wiederaufbauen könnten – ein möglicher Game Changer der kommenden Jahre.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:

    Warum sind die großen Beauty-Kongresse wie der IMCAS in Paris eher Industriemessen als Fortbildungen?

    Was unterscheidet seriöse Fachkongresse von kommerziellen Mega-Events mit 25.000 Teilnehmern?

    Wie funktioniert die CEFiller-Methode mit Nanofett und Mikrofett – und für wen ist sie geeignet?

    Warum liefert PRF (Platelet-Rich Fibrin) bessere Ergebnisse als das bekannte PRP?

    Was bewirken Biostimulatoren auf Polymilchsäure-Basis und warum setzen sie sich weltweit durch?

    Weshalb ist Kollagenbanking eher ein Marketing-Schlagwort als eine echte Strategie?

    Wie beeinflussen Ozempic und andere GLP-1-Medikamente die Wundheilung und die ästhetische Medizin?

    Warum hat die FDA eine Warnung vor fraktioniertem Microneedling ausgesprochen?

    Was ist bei Exosomen in der Ästhetik erlaubt – und was ist verboten?

    Wie erkennt man als Patient unseriöse Anbieter in der ästhetischen Medizin?

    Welche neuen Produkte zum Wiederaufbau von Fettzellen stehen kurz vor der Zulassung?

    Weshalb ist Haarausfall längst kein unabwendbares Schicksal mehr – auch für Frauen?

    Weitere Informationen zu Dr. Stefan Duve findest du hier:

    https://www.doctor-duve.com/

    linkedin.com/in/dr-ralf-stefan-duve-6165b580

    Dr. Stefan Duve empfiehlt im Podcast den Instagram-Account von Herzchirurg Jasper Iske – er deckt Fehlinformationen in der Medizin auf: @jasper_iske

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    STY-265

  • In dieser Folge spreche ich mit Dr. Wolfgang Brysch, Mediziner, Neurobiologe und Unternehmensgründer, über eines der zentralen Themen der Longevity-Forschung: unsere Mitochondrien. Diese Milliarden Zellkraftwerke rücken immer stärker ins Zentrum der Wissenschaft, denn sie sind nicht nur für die Energieversorgung unserer Zellen verantwortlich, sondern auch ein entscheidender Treiber des Alterns. Wolfgang Brysch erklärt, wie ihn die Begegnung mit einem schwer erkrankten Jungen vor zehn Jahren dazu brachte, tief in die Mitochondrien-Forschung einzutauchen und ein spezielles Nahrungsergänzungsmittel zu entwickeln. Wir sprechen über die evolutionäre Herkunft der Mitochondrien als ehemalige Bakterien, über ihre DNA, die Atmungskette und die Rolle freier Radikale. Außerdem diskutieren wir, welche Alterskrankheiten durch defekte Mitochondrien begünstigt werden, wie man die Mitochondrien-Fitness messen kann und welche Nahrungsergänzungsmittel, Lebensstilfaktoren und Gesundheitstechnologien die Zellkraftwerke wirklich unterstützen.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:

    • Warum gelten Mitochondrien als zentrale Treiber des Alterns und was bedeutet Mitochondrien-Fitness?

    • Wie kam Dr. Wolfgang Brysch durch die Duchenne-Muskeldystrophie zur Mitochondrien-Forschung?

    • Weshalb besitzen unterschiedliche Zelltypen unterschiedlich viele Mitochondrien und welche Konsequenzen hat das?

    • Was hat es mit der Endosymbiontentheorie von Lynn Margulis und der bakteriellen Herkunft der Mitochondrien auf sich?

    • Wie entsteht oxidativer Stress durch freie Radikale in der Atmungskette und was hat Komplex 1 damit zu tun?

    • Welche Alterskrankheiten werden durch defekte Mitochondrien begünstigt – von Sarkopenie bis Demenz?

    • Wie lässt sich die Mitochondrien-Fitness messen – und welche Rolle spielt der VO2max-Wert?

    • Was bringen Sport, Intervallfasten und Kalorienrestriktion konkret für die Mitochondriengesundheit?#

    • Welche Nahrungsergänzungsmittel – von Q10 über Spermidin bis Urolithin A – unterstützen die Mitochondrien wirklich?

    • Weshalb warnt Dr. Brysch vor Hochdosis-Strategien und plädiert stattdessen für synergistische Kombinationen?

    • Welche Gesundheitstechnologien wie Rotlichttherapie, Kältetherapie und IHHT fördern die Zellkraftwerke zusätzlich?

    Weitere Informationen zu Dr. Wolfgang Brysch findest du hier:

    • https://www.iulabs.de/

    • linkedin.com/in/wolfgang-brysch-3a6a6375

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    STY-267

  • In dieser Folge spreche ich mit Prof. Orkan Okan, Professor für Gesundheitskompetenz an der TU München und Leiter des Health Literacy Labs sowie des WHO-Kollaborationszentrums für Health Literacy, über ein Thema, das uns alle betrifft: Wie gut können wir eigentlich mit Gesundheitsinformationen umgehen? Die Antwort ist erschreckend – denn Studien zeigen, dass bis zu 75 Prozent der Erwachsenen in Deutschland eine eingeschränkte Gesundheitskompetenz haben. Professor Okan erklärt, warum das nicht nur eine Frage persönlicher Bildung ist, sondern auch der Strukturen, in denen wir leben. Wir sprechen über die dramatischen Zahlen zur psychischen Gesundheitskompetenz, darüber, warum Emotionen oft stärker wirken als Evidenz, und was wir von Ländern wie Finnland lernen können. Besonders spannend: Welche Rolle können KI und Large Language Models künftig spielen, um unsere Gesundheitskompetenz zu stärken? Ein Gespräch, das zeigt, wie dringend wir in Bildung investieren müssen – von der Kita bis ins hohe Alter.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:

    Warum haben 8 von 10 Erwachsenen in Deutschland eine eingeschränkte Gesundheitskompetenz? Was genau bedeutet Health Literacy und wie wird sie wissenschaftlich gemessen?Wie hängen Gesundheitskompetenz und tatsächliche Gesundheit zusammen? Warum war die Gesundheitskompetenz während der Covid-19-Pandemie plötzlich höher? Weshalb wirken Emotionen bei Gesundheitsentscheidungen stärker als wissenschaftliche Evidenz? Was macht Finnland bei der Gesundheitsbildung besser als Deutschland? Wie beeinflusst der sozioökonomische Status die Gesundheitskompetenz von Kindern? Warum haben 42 Prozent der Lehrkräfte selbst eine geringe digitale Gesundheitskompetenz? Wie können Schulen Gesundheitskompetenz über den Medienkompetenzrahmen fördern? Was richten sogenannte Junkfluencer bei Kindern und Jugendlichen an? Welche Rolle können KI und Large Language Models für die Gesundheitskompetenz spielen?

    Weitere Informationen zu Prof. Orkan Okan findest du hier:

    https://www.hs.mh.tum.de/healthliteracy/startseite/linkedin.com/in/orkan-okan-7979a1b0 Gesundheitskompetenz: Links zu den praktischen Materialien:Toolbox Gesundheitskompetenz für Schulen: https://www.hs.mh.tum.de/fileadmin/w00bbr/healthliteracy/pdf/Toolbox_Unterrichtsmaterial.pdfMaterialsammlungGesundheitskompetenz:https://www.hs.mh.tum.de/fileadmin/w00bbr/healthliteracy/pdf/Materialsammlung__GeKoOrg-Schule__v2.pdfUnterrichtsprogramm psychischeGesundheit: https://www.hs.mh.tum.de/fileadmin/w00bbr/healthliteracy/pdf/Handbuch_Unterrichtsprogramm_IMPRES_2020.pdfLeitfaden Gesundheitskompetente Schule: https://www.hs.mh.tum.de/fileadmin/w00bbr/healthliteracy/_my_direct_uploads/Leitfaden_Gesundheitskompetente_Schule__GeKoOrg-Schule_.pdf Leitfaden Gesundheitskompetente KiTa: https://www.hs.mh.tum.de/healthliteracy/forschung/gekoregio-bayern/materialien/leitfaden/Hier das Transferkonzept dazu: https://www.hs.mh.tum.de/healthliteracy/forschung/gekoregio-bayern/materialien/transferkonzept/Clever Gesund: https://www.hs.mh.tum.de/healthliteracy/forschung/health-promotion-academy/https://www.helmholtz-munich.de/transfer/health-promotion-academyhttps://www.clever-gesund-info.de/Durchblickt Digital Gesundheitskompetenz in der Schule: https://www.hs.mh.tum.de/healthliteracy/forschung/durchblickt/https://www.durch-blickt.de/#

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    STY-261

  • In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. med. Olivio Donati, Facharzt für Radiologie, Pionier der Prostatadiagnostik und Professor am Unispital Zürich, sowie Dr. Thomas Hermanns, einem der führenden Urologen der Schweiz, spezialisiert auf modernste Therapieverfahren am Zentrum für Urologie in Zürich, Klinikum Hirslanden. Prostatakrebs ist die häufigste Tumorerkrankung beim Mann und nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache. Doch nicht jeder Tumor ist gleich gefährlich: Manche bleiben ein Leben lang harmlos, andere explodieren und streuen. Die entscheidende Frage ist daher, wie man die gefährlichen Tumoren frühzeitig erkennt, ohne Männer mit unnötigen Biopsien zu belasten. Wir besprechen, welche Rolle der PSA-Wert, das multiparametrische MRT und genetische Tests in einer individualisierten, mehrstufigen Vorsorgestrategie spielen – und warum gesunder Lebensstil auch bei der Prostata den Unterschied machen kann.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:

    - Warum ist Prostatakrebs bei Männern die zweithäufigste Todesursache nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und wie unterscheiden sich aggressive von harmlosen Tumoren?

    - Wie beeinflusst die familiäre Vorbelastung – einschließlich Brustkrebs bei der Mutter – das individuelle Risiko für ein Prostatakarzinom?

    - Weshalb kann ein polygenetischer Test oder die Analyse des BRCA2-Gens entscheidend für eine frühzeitige Vorsorge sein?

    - Was genau misst der PSA-Wert und warum ist er kein spezifischer Krebsmarker, sondern eher eine Motorenleuchte?

    - Wie können gutartige Ursachen wie Entzündungen, intensives Radfahren oder Sexualaktivität den PSA-Wert verfälschen?

    - Was bedeutet multiparametrisch beim MP-MRT und welche drei funktionellen Parameter werden dabei erhoben?

    - Warum empfehlen erfahrene Radiologen trotz neuer Studienlage weiterhin die Kontrastmittelgabe als Tiebreaker?

    - Weshalb hat sich die perineale MRT-Fusionsbiopsie gegenüber der klassischen transrektalen Stanzbiopsie durchgesetzt?

    - Was ist Active Surveillance und für welche Patienten mit Gleason-6-Tumoren ist diese Strategie geeignet?

    - Wie funktioniert die Da-Vinci-Roboter-Operation und welche Rolle spielt die fokale Therapie als Alternative?

    - Weshalb ist das Dogma, Männer über 70 nicht mehr zu screenen, im Zeitalter der Longevity überholt?

    - Was sagt der Stockholm-3-Test aus und warum sehen Experten dessen routinemäßigen Einsatz derzeit noch kritisch?

    Weitere Informationen zu Prof. Dr. med. Olivio Donati findest du hier:

    https://www.hirslanden.ch/de/corporate/aerzte/4/prof-dr-med-olivio-donati.htmlhttps://www.linkedin.com/in/olivio-donati-48448/

    Weitere Informationen zu Prof. Dr. Thomas Hermanns findest du hier:

    https://www.hirslanden.ch/de/corporate/aerzte/4/pd-dr-med-thomas-hermanns.html

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    Pro Kapsel: 1.107 mg Omega-3, davon 667 mg EPA und 333 mg DHA.

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    In dieser Folge spreche ich mit Dirk Steffens, dem wohl bekanntesten Wissenschaftsjournalisten im deutschsprachigen Raum, der als Host von „Terra X“ und dem GEO-Podcast „Kettenreaktion“ seit Jahrzehnten komplexe Naturphänomene erklärt. Dass das Thema Healthy Longevity eine enorme gesellschaftliche Relevanz besitzt, wurde für ihn spätestens dann greifbar, als er für eine große Dokumentation bei RTL Plus den Selbstversuch wagte. Wir analysieren in diesem Gespräch, warum eine erste Diagnose bei ihm zunächst für Erschütterung sorgte: Trotz eines scheinbar gesunden Lebensstils lag sein biologisches Alter drei Jahre über seinem chronologischen Alter. Wir tauchen tief in die wissenschaftliche Diagnostik ein, diskutieren die Präzision epigenetischer Uhren und hinterfragen kritisch die Mythen rund um die sogenannten Blue Zones von Okinawa bis Kalifornien. Dirk Steffens schildert eindrucksvoll, mit welchen präzisen Interventionen – von intermittierendem Fasten und Kraftsport bis hin zu spezifischen Supplements und Vagusnerv-Stimulation – er seinen Alterungsprozess nicht nur stoppte, sondern messbar umkehrte.

    In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:

    Warum ist das biologische Alter oft höher als das chronologische Alter, selbst bei vermeintlich gesundem Lebensstil? Was unterscheidet die Präzision epigenetischer Uhren von den Messsensoren herkömmlicher Smartwatches? Wie definieren Longevity-Kliniken den Unterschied zwischen einer Standard-Hausarztpraxis und einer ganzheitlichen Daten-Zusammenführung? Weshalb ist die sogenannte „Morbiditätskompression“ das eigentliche Ziel für ein gesundes Altern? Was steckt hinter dem Mythos der Blue Zone Okinawa und welche Rolle spielt die Realität der „Insel des Schweinefleisches“? Wie beeinflussen Investitionen aus dem Silicon Valley die Geschwindigkeit der weltweiten Longevity-Forschung? Warum ist Kraftsport ab dem 25. Lebensjahr eine der wichtigsten Versicherungen gegen spätere Sturzrisiken? Was bewirken Kälteschockenzyme im Körper und wie lassen sie sich durch tägliches Eisbaden triggern? Wie können Wirkstoff-Cocktails aus Metformin, DHEA und Wachstumshormonen die Thymusdrüse reaktivieren? Wie verändert eine konsequente Schlafhygiene und die Stimulation des Vagusnervs das allgemeine Wohlbefinden?

    Weitere Informationen zu Dirk Steffens findest du hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_Steffens

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    Disclaimer:

    Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin.

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